(21-02-2010 03:15)Volere schrieb: [ -> ] (20-02-2010 16:45)petronius schrieb: [ -> ]im ganzen ist mir leider nicht recht klar, was dein thema ist, worauf du hinauf willst und wo du ein problem siehst. "intelligenz" schewint es nicht unbedingt zu sein, wenn ich dich recht verstehe
Mein Thema ist immer noch, ob es in der Natur eine größere/übergeordnete Intelligenz/Wasauchimmer gibt. Und wie Atheisten darüber denken
ah - ok. nun, ich als atheist kann das recht kurz abarbeiten: für eine solche "größere/übergeordnete Intelligenz/Wasauchimmer" besteht keine notwendigkeit. die uns umgebende realität kann auch ohne dieses redundante postulat (siehe ockhams messer) hinreichend erklärt werden, bzw. es gibt kein notwendiges anzeichen für das wirken einer solchen "größeren/übergeordneten Intelligenz/Wasauchimmer"
eine solche zu postulieren, entspricht einem persönlichen geschmacksurteil, aber nicht einer rationalen notwendigkeit
Zitat:Nun versuche Ich zu verstehen, was die Wissenschaft/Atheisten als erwiesen ansehen
was nach der wissenschaftlichen methode als "erwiesen" gilt. welche theorie also zur zutreffenden beschreibung der realität taugt
Zitat:und wo von Spekulationen ausgegangen wird
jetzt kommts drauf an, was unter "spekulation" verstanden wird. jede wissenschaftliche hypothese ist erst mal "spekulation" insofern, daß man (in der regel aufgrund von beobachtungen oder folgerungen aus früheren beobachtungen und dadurch etablierten sachverhalten bzw. theorien) vermutet, ein bestimmtes modell würde die realität weitergehend beschreiben als bisher erwiesen
Zitat:Welche Begriffe wofür stehen und welche Begriffe "falsch" sind
"Welche Begriffe wofür stehen", ist eine frage der definition in einem spezifischen kontext. ein begriff als solcher ist nicht "falsch", kann aber "falsch angewendet" werden
Kann es sein, daß Du auf so etwas wie die Gaia-Hypothese hinauswillst, nach der der gesamte Planet Erde so etwas wie eine Über-Intelligenz darstellt (der, weiteres Postulat: die Bedingung für Leben auf ihm gezielt geschaffen hat, um langfristig eine "Befruchtung" anderer Himmelskörper zu ermöglichen)?
(24-02-2010 18:53)Rao schrieb: [ -> ]Kann es sein, daß Du auf so etwas wie die Gaia-Hypothese hinauswillst, nach der der gesamte Planet Erde so etwas wie eine Über-Intelligenz darstellt (der, weiteres Postulat: die Bedingung für Leben auf ihm gezielt geschaffen hat, um langfristig eine "Befruchtung" anderer Himmelskörper zu ermöglichen)?
Postuliert die Gaia-Hypothese denn eine Über-Intelligenz? Würde sie eher so verstehen, dass durch positive und negative Rückkopplungseffekte ein mehr oder weniger stabiles Gleichgewicht im Systen Erde gesichert wird. Einen wichtigen Teil hierbei stellen die Lebewesen dar, da sie sich auf Veränderungen einstellen können und so das System stabilisieren.
Aber sie postulierte doch keine transzendente Intelligenz, soweit ich weiß.
Da gibt´s verschiedene Thesen. Die eine ist die von Dir genannte, wonach alle Lebensformen, egal ob gerade lebend oder schon wieder ausgestorben, zusammen Gaia bilden, ein Über-Wesen, das über die sogenannte Akasha-Chronik sogar ein Erinnerungsvermögen besitzt (bitte googeln), die andere, daß der Planet an sich, dieses gigantische Gebilde aus Silizium, Metallen, fließenen Energieströmen (von Wasser und Luft, über Lava bis Leylines - googeln!), aus Leitern, Halb- und Nichtleitern, kurz aus allem, woraus z. B. auch Computer bestehen - schon vorher so etwas wie eine ganz und gar un-menschliche Intelligenz besaß und die Hervorbringung von Leben als Mittel zum Zweck ansah, um sich selbst bzw. zumindest Aspekte von sich selbst jenseits seiner eigenen Umgebung (sprich in den Weltraum!) zu verbreiten - denn was würden wir denn machen, wenn wir einst in das All vordringen und dort "Terraforming" betreiben - doch nichts anderes als Kopien, Ableger, Kinder unser eigenen Welt erschaffen...
vielleicht ist ja genau das letztlich der "Sinn des Lebens"?
Ehrlich gesagt - könnte ich mit leben...
(24-02-2010 19:19)Rao schrieb: [ -> ]Da gibt´s verschiedene Thesen. Die eine ist die von Dir genannte, wonach alle Lebensformen, egal ob gerade lebend oder schon wieder ausgestorben, zusammen Gaia bilden, ein Über-Wesen, das über die sogenannte Akasha-Chronik sogar ein Erinnerungsvermögen besitzt (bitte googeln)
Die Akasha-Chronik scheint ja sehr esoterisch zu sein.
Ich kannte den Begriff Gaia-Hypothese nur als sich selbst stabilisierenden Kreislauf des Planeten Erde, ohne solch esoterischen Kram.
(24-02-2010 19:19)Rao schrieb: [ -> ], die andere, daß der Planet an sich, dieses gigantische Gebilde aus Silizium, Metallen, fließenen Energieströmen (von Wasser und Luft, über Lava bis Leylines - googeln!), aus Leitern, Halb- und Nichtleitern, kurz aus allem, woraus z. B. auch Computer bestehen - schon vorher so etwas wie eine ganz und gar un-menschliche Intelligenz besaß und die Hervorbringung von Leben als Mittel zum Zweck ansah, um sich selbst bzw. zumindest Aspekte von sich selbst jenseits seiner eigenen Umgebung (sprich in den Weltraum!) zu verbreiten - denn was würden wir denn machen, wenn wir einst in das All vordringen und dort "Terraforming" betreiben - doch nichts anderes als Kopien, Ableger, Kinder unser eigenen Welt erschaffen...
vielleicht ist ja genau das letztlich der "Sinn des Lebens"?
Ehrlich gesagt - könnte ich mit leben...
Seht interessante Theorie. Der Planet als Überwesen, welcher uns eigentlich nur benutzt:icon_cheesygrin:
Gundi schrieb:Die Akasha-Chronik scheint ja sehr esoterisch zu sein.
Stell ich mir so vor wie ein Super-Wikipedia, das wirklich alles enthält. Nur der Zugriff ist etwas schwierig...

Hallo Rao,
meine Fragen zielen oft auf nichts genaues hin, sondern Ich versuche neue und andere Theorien zu finden.
Wobei in diesem Fall es schon zutrifft, so etwas wie Gaia-Hypothese (kenne Ich nicht) geisterte durch meinen Kopf, als Ich die Frage formulierte.
Volltreffer!!! :icon_cheesygrin:
Na, dann kannst Du jetzt mal googeln gehn...
(24-02-2010 19:19)Rao schrieb: [ -> ]Da gibt´s verschiedene Thesen. Die eine ist die von Dir genannte, wonach alle Lebensformen, egal ob gerade lebend oder schon wieder ausgestorben, zusammen Gaia bilden, ein Über-Wesen, das über die sogenannte Akasha-Chronik sogar ein Erinnerungsvermögen besitzt (bitte googeln), die andere, daß der Planet an sich, dieses gigantische Gebilde aus Silizium, Metallen, fließenen Energieströmen (von Wasser und Luft, über Lava bis Leylines - googeln!), aus Leitern, Halb- und Nichtleitern, kurz aus allem, woraus z. B. auch Computer bestehen - schon vorher so etwas wie eine ganz und gar un-menschliche Intelligenz besaß und die Hervorbringung von Leben als Mittel zum Zweck ansah, um sich selbst bzw. zumindest Aspekte von sich selbst jenseits seiner eigenen Umgebung (sprich in den Weltraum!) zu verbreiten - denn was würden wir denn machen, wenn wir einst in das All vordringen und dort "Terraforming" betreiben - doch nichts anderes als Kopien, Ableger, Kinder unser eigenen Welt erschaffen...
vielleicht ist ja genau das letztlich der "Sinn des Lebens"?
Ehrlich gesagt - könnte ich mit leben...
ja, nette vorstellung. wie auch die vomr netten weißbärtigen opa, der auf seiner wolke hockend seine schöpfung bewacht...
(15-02-2010 04:19)Volere schrieb: [ -> ]Die Frage die sich mir gestellt hat ist, gibt es in der Natur, etwas wie eine Intelligenz?
intelligentdesigner.de/kurzeinfuehrung.html