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Christentum und Nationalsozialismus
@petronius
Ich verzichte jetzt einmal, alles mögliche von dir zu zitieren. Insgesamt stimme ich Dir zu.
Daß eine Glaubensgemeinschaft, bei der ich normalerweise freiwilliges Mitglied bin, auch Elemente in sich beherrbergen kann, mit denen ich nicht übereinstimme, völlig richtig.

Bei solchen Sachen kommt es mir persönlich darauf an, wie damit umgegangen wird und wieweit sie mich selber treffen.

Wenn mir ein Vorstand eines Vereins (ok, ich bin in keinem solchen Verein) wegen irgend etwas nicht passt, dann ist das eine Aversion gegen die Person, aber nicht gegen den Verein. Und daß bspw. auch die ev. Landeskirchen viel Dreck am Stecken haben, was die NS Zeit angeht, ist mir auch klar. Nur da, wo ich sie wichtig finde und auch gewissermaßen hinter ihr stehe, das ist für mich wichtig. Da ich kein Repräsentant der ev. Landeskirche bin, habe ich diese auch nicht als Organisation mit ihren Vergangenheitssünden zu vertreten. Und wenn ich das mal zu tun hätte, sähe ich an der Stelle die Arbeit der Zukunft.

Da ich zur NS Zeit noch nicht gelebt habe, habe ich mir da nichts vorzuwerfen. Wenn aber, wie in der Vegangenheit und zu meinen Lebzeiten ein ehemaliger Ministerpräsident von BW seine Taten als Richter zur NS Zeit rechtfertigt, da melde ich mich dann schon mit Protest zu Wort.

Abe das sind individuelle entscheidungen, mit denen ein Mensch auch für sich verantwortungsvoll umgehen sollte. Pauschalieren schließe ich mich nicht an.

Gruß
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