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Yogawissenschaft - Meister & Anforderungen an Kritik
#31
Om Namah Shivaya!

@Lelinda Danke für die Info!

@Ekkard Es ist noch kein Gegenwind gekommen, der etwas von Substanz mit sich getragen hätte!

Wenn Du die Selbst- bzw. Gottverwirklichung als Ego-Trip bezeichnest, dann zeigt dass, dass Du es nicht verstanden hast, vielleicht, weil Dein Welltbild dual ist. Und Du scheinst nicht die philosophische Offenheit zu haben, Dich in andere Denkweisen hineinveretzen zu können.
@Koon hingegen würde das alles verstehen, wenn er es lesen könnte, denn er hat das nonduales Weltbild, ebenso wie die islamischen und auch einige christlichen Mystiker!

Es gibt keinen Unterschied zwischen Gott, reinem Bewusstsein und allem, was wir als manifestiertes Universum erleben. Dieses zu realisieren, schaffen nur die Meister der unterschiedlichen Traditionen. Und fast jeder kann es versuchen, auch ohne einen Meister zu haben, und selbst Meister werden, und sogar unabhängig von gesellschaftlichen Umständen!

Du schreibst: "Im Prinzip soll die Erkenntnis von jedem zu jeder Zeit und an jedem Ort gewonnen werden können". Das empfinde ich als reine Wunschvorstellung. So etwas ist ein Glaubenssatz der mich stark an George Orwells Animal Farm erinnert. Alle Tiere sind gleich, einige sind gleicher!

Wie sollen denn die gewonnenen Erkenntnisse nachvollzogen werden, wenn teures Gerät dafür erforderlich ist? OK, der Hauptschüler achter Klasse spricht an einem Institut vor und bittet um Zugang und das zur Verfügungstellen des entsprechenden Materials, um ein Experiment an einem anderen Ort durchführen zu können.

Ich denke, schon der Pförtner würde ihm klar machen, dass die Wissenschaft an ihren eigenen Anforderungen scheitert!

Ich behaupte einmal, dass selbst die Erkenntnis, dass die Erde so eher eine Kugel und nicht eine Scheibe oder gar bananenförmig ist, kann von niemandem in unserem Forum hier verifiziert werden, einfach weil es an den Mitteln fehlt!

Es dürfte sich eher alles in einem elitären Kreis abspielen. In den hineinzugelangen, ist nicht einfach, ausgestoßen zu werden, schon.

@Mustafa Danke für den Post. Du hast Dich nur mit einer Schule aus einem Pfad befasst. Also kennst Du nur einen kleinen Ausschnitt.

Was Du konkret gegen die von mir vorgestellte Yogawissenschaft hast, hast Du nicht vorgetragen, ebenso was, an der indischen Kultur nicht einladend sein soll (was aber nicht in diesen Thread gehören würde).

Yoga ist unabhängig von Religions-, Staats- und Volkszugehörigkeit!

Om Shanti Olaf
PS: Es steht noch nicht fest, ob ich mich weiterhin aktiv an dem Forum beteilige, deswegen kann es sein, dass ich nicht mehr antworte.
lokāḥ samastāḥ sukhino bhavantu
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#32
(24-05-2013, 03:23)Olaf schrieb: Om Namah Shivaya!

Das Ziel ist es aber nicht Fähigkeiten zu erlangen oder andere zu widerlegen, sondern den eigenen Geist vollständig unter Kontrolle zu bringen. Und dazu ist Bemühung notwendig.

Wenn du das Ziel erreicht hast, was machst du dann mit dem Rest
des Lebens.
Blumen züchten ?
Wenn ich die optimale Erkenntnis habe etwas zu tun und sei es
Origami, soll ich für den Rest meine Lebens Papier falten ?
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#33
(25-05-2013, 19:03)Olaf schrieb: Yoga ist unabhängig von Religions-, Staats- und Volkszugehörigkeit!

Die Naturwissenschaften auch.

(25-05-2013, 19:03)Olaf schrieb: Wie sollen denn die gewonnenen Erkenntnisse nachvollzogen werden, wenn teures Gerät dafür erforderlich ist?

Das gefällt wohl niemanden (außer den Firmen, die diese Geräte herstellen). Gewisse Erkenntnisse sind aber eben ohne komplizierte (und damit leider teure) Geräte nicht zu gewinnen.


(25-05-2013, 19:03)Olaf schrieb: Ich behaupte einmal, dass selbst die Erkenntnis, dass die Erde so eher eine Kugel und nicht eine Scheibe oder gar bananenförmig ist, kann von niemandem in unserem Forum hier verifiziert werden, einfach weil es an den Mitteln fehlt!

Natürlich nicht. Aber es gibt genügend einleuchtende Beweise dafür, dass es so ist.
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#34
(25-05-2013, 19:03)Olaf schrieb: Yoga ist unabhängig von Religions-, Staats- und Volkszugehörigkeit!
Jeder Mensch gehört wohl geburtsgemäß irgendeinem Volk an.
Ist da jetzt der universelle Anspruch auf die Welt,
Yogawaale, Yogaquallen, Yogawolken ?

(25-05-2013, 19:03)Olaf schrieb: Wie sollen denn die gewonnenen Erkenntnisse nachvollzogen werden, wenn teures Gerät dafür erforderlich ist?
Kaufen.

(25-05-2013, 19:03)Olaf schrieb: Ich behaupte einmal, dass selbst die Erkenntnis, dass die Erde so eher eine Kugel und nicht eine Scheibe oder gar bananenförmig ist, kann von niemandem in unserem Forum hier verifiziert werden, einfach weil es an den Mitteln fehlt!
Doch, schau dich nachts mal um, kannst du den Mond sehen (gerade Linie),
kannst du London sehen (gerade Linie) ?

Da kann ich genausogut behaupten der Mond ist näher bei mir als London, weil ich London nicht sehen kann.
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#35
(25-05-2013, 20:01)Harpya schrieb: Da kann ich genausogut behaupten der Mond ist näher bei mir als London, weil ich London nicht sehen kann.

Ja, das kannst du, und zwar zu Recht, wenn du damit nicht die gegraphische Entfernung meinst, sondern die Erlebnisebene, bei der der Mond anwesend ist, und Licht spendet.

Ich denke, dass es auch bei der Yogawissenschaft um die menschlichen Erlebens-und Bewusstseinsebenen geht, und nicht um Naturwissenschaft.
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#36
(24-05-2013, 20:13)Olaf schrieb: um gegenseitig voneinander zu profitieren. So wie die Neurologen z.B. von den tibetischen Mönchen

wie tun die das?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#37
(25-05-2013, 19:03)Olaf schrieb: Es gibt keinen Unterschied zwischen Gott, reinem Bewusstsein und allem, was wir als manifestiertes Universum erleben. Dieses zu realisieren, schaffen nur die Meister der unterschiedlichen Traditionen

nö. daß ich gott bin, weiß ich schon lang

(25-05-2013, 19:03)Olaf schrieb: Du schreibst: "Im Prinzip soll die Erkenntnis von jedem zu jeder Zeit und an jedem Ort gewonnen werden können". Das empfinde ich als reine Wunschvorstellung. So etwas ist ein Glaubenssatz

das ist kein glaubenssatz, sondern grundlage wissenschaftlichen arbeitens

andere erkenntnisse mögen zawr erkenntnisse sein, nur sind sie halt keine wissenschaftlichen

(25-05-2013, 19:03)Olaf schrieb: der mich stark an George Orwells Animal Farm erinnert. Alle Tiere sind gleich, einige sind gleicher!

wie dieses?

(25-05-2013, 19:03)Olaf schrieb: Wie sollen denn die gewonnenen Erkenntnisse nachvollzogen werden, wenn teures Gerät dafür erforderlich ist? OK, der Hauptschüler achter Klasse spricht an einem Institut vor und bittet um Zugang und das zur Verfügungstellen des entsprechenden Materials, um ein Experiment an einem anderen Ort durchführen zu können.

Ich denke, schon der Pförtner würde ihm klar machen, dass die Wissenschaft an ihren eigenen Anforderungen scheitert!

was an "im prinzip" hast du nicht verstanden?

(25-05-2013, 19:03)Olaf schrieb: Was Du konkret gegen die von mir vorgestellte Yogawissenschaft hast, hast Du nicht vorgetragen

das wäre auch schwierig, weil du konkret ja nicht gesagt hast, was diese "wissenschaft" sein soll

(25-05-2013, 19:03)Olaf schrieb: ebenso was, an der indischen Kultur nicht einladend sein soll (was aber nicht in diesen Thread gehören würde)

möglicherweise das gleiche wie ich

ich habe dazu recht ausführlich etwas gesagt - du ignorierst es, wie alle unangenehmen fragen
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#38
(25-05-2013, 20:08)Mustafa schrieb:
(25-05-2013, 20:01)Harpya schrieb: Da kann ich genausogut behaupten der Mond ist näher bei mir als London, weil ich London nicht sehen kann.

Ja, das kannst du, und zwar zu Recht, wenn du damit nicht die gegraphische Entfernung meinst, sondern die Erlebnisebene, bei der der Mond anwesend ist, und Licht spendet.

Ich denke, dass es auch bei der Yogawissenschaft um die menschlichen Erlebens-und Bewusstseinsebenen geht, und nicht um Naturwissenschaft.
Was der sittliche Nährwert des Ganzen ist hat mir noch keiner erklärt,
geringere Kindersterblichkeit, weniger Seuchen, mehr Lebensqualität ?

Dann habe ich vielleicht das volle Omm Verständnis,
hab aber nie was von Dreifelderwirtschaft gelernt um satt zu werden.

Sag mir doch mal einen sinnvollen Grund sich damit zu befassen.
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#39
Das Problem bei der "Yogawissenschaft" scheint mir, dass sie Begrifflichkeiten anders verwendet als die üblichen Wissenschaften. Z.Bsp. "Energie".
Eine ernsthafte Wissenschaft muss klare Begrifflichkeiten haben und auch eine reproduzierbare Methodik.
Was du, Olaf, beshreibst sind subjektive Empfindungen, die du jedoch mit vermeintlich wissenschaftlichen Begriffen spickst. Deine "Wissenschaft" legt dann bereits diese subjektive Empfindung als Erkenntnis aus, ohne eine objektive Prüfung vorzunehmen.
Und es ist auch nicht ganz korrekt, dass sich die "Yogawissenschaft" und die Wissenschaften gegenseitig ergänzen. Die Yogawissenschaft liefert keine Erkenntnis für die Wissenschaft, jedoch kann sie Gegenstand dieser sein (zb. was im Gehirn bei einer Meditation stattfindet).

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#40
(25-05-2013, 21:03)Harpya schrieb: Sag mir doch mal einen sinnvollen Grund sich damit zu befassen.

Wieso sollte ich?
Ich habe mich ein wenig damit befasst und kann es nicht unbedingt weiterempfehlen.
Aber es scheint Menschen zu geben, denen die indische Mythologie etwas gibt.
Bitteschön. Wem es gefällt.
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#41
(25-05-2013, 23:22)Mustafa schrieb:
(25-05-2013, 21:03)Harpya schrieb: Sag mir doch mal einen sinnvollen Grund sich damit zu befassen.

Wieso sollte ich?
Ich habe mich ein wenig damit befasst und kann es nicht unbedingt weiterempfehlen.
Aber es scheint Menschen zu geben, denen die indische Mythologie etwas gibt.
Bitteschön. Wem es gefällt.
Weil ich gefragt habe, dich nicht gerade direkt.
Gibst du nur Antworten ohne gefragt zu werden ?

Klar kann jeder machen was ihm gefällt,
muss mir aber auch nicht gefallen mit dem Verbreiten
spektakulär esoterischer Lehren Möglichkeit der Stellungsnahme konfrontiert zu werden.

Nichts dagegen mal in eine Gedankenwelt abzutauchen, mal was auszuprobieren,
wie auf einem Festival in Roskilde, mal ne Klostermeditation, eine Marathon in der Sahara zu laufen, mal nen Trip einzuwerden.
Aus den Nummern muss man aber auch mal wieder rauskommen.

Manches Esoterische scheint mir wie Drogen zu wirken von denen man mangels
Alternativen nicht mehr runterkommt.
Ich kann das auf Dauer nicht als wirkliche Alternative für reales Leben sehen.

"Der Sinn fällt nicht vom Himmel, er wird auch nicht von einer Religion gestiftet, sondern ich selbst stifte Sinn, indem ich mir mein Tun wichtig mache." - Reinhold Messner, Stuttgarter Zeitung Nr. 182/2008 vom 6. August 2008, S. 8
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