Umfrage: Das Kopftuchverbot für Lehrerinnen ist...
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richtig
57.14%
8 57.14%
falsch
42.86%
6 42.86%
Gesamt 14 Stimme(n) 100%
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Kopftuch & Beruf
"Gott erwartet Initiative und Versöhnlichkeit

Zum Reich gehören, heisst vorerst, vom König befristet überlassene Vermögensteile, seine Talente aktiv zu verwalten und im Leben daraus das Beste zu machen. Der König wird nach Ablauf der Zeit Rechenschaft dafür fordern (Matthäus 25,14.30)." xxx.jesus.ch

Also Vorraussetzungen um in das "Reich" einzutreten. Wie es mit der V.I.P Abteilung aussieht wer weiss.

Sowas hatte ich irgendwo im Islam auch mal irgendwie gelesen gehabt.
Ausser das die halt kein "König" oder sowas sagen, ausser die Wahabiten glaub ich sagen wieder "König" / Kaiser Thron die ganze Assoziationskette.
Jajaaa ich mit meinen Wahabiten.
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Ich bin der Auffassung, dass Religion Privatsache ist. In öffentlichen Schulen und anderen Einrichtungen, die ganz oder annähernd zu 100% von öffentlichen Händen getragen werden, sollten deshalb m.M.n. keine religiöse Symbole zugelassen sein. Das sollte für ausgehängte Kreuze ebenso gelten wie für sichtbaren auf die Religion von Lehrer/in hindeutenden Schmuck, für Kopftuch, Hidschab und Burka. Private Arbeitgeber sollten weiterhin selbst entscheiden können, ob sie Frauen mit Kopftuch einstellen oder gar das Tragen des Kopftuchs voraussetzen wollen (wie z.B. vielleicht Banken nach islamischem Recht).
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Ich bin noch dabei meine Meinung zum Kopftuch zu bilden, allerdings ist mir aufgefallen, das es
weite Konsequenzen haben kann religiöse Bekleidung abzulehnen.

Nach der sunnitischen Galubensrichtung:
"Die Milli Görüs-Website äußert sich zur Blöße der Frau, das Gesicht und die Hände der Frau dürften sichtbar sein. Die Blöße des Mannes reiche vom Bauchnabel bis unter das Knie. Das entspricht dem Konsens der Rechtsschulen, den auch die Islamisten teilen, und basiert auf einer "geschlossenen" Lesart des Koran. Die Definition, wie sich die Frau zu bedecken habe, wurde von den Rechtsgelehrten in klassischer Zeit, etwa zweihundert Jahre nach Muhammads Tod, in einem Konsens festgelegt. "

Der Mann soll sich also nur vom Bauchnabel abwärts bedecken, ist das jetzt Entgegenkommen das die nicht mit
freiem Oberkörper rumlaufen ?

Wenn man da die religöse Notwendigkeit auch noch verbietet, laufen dann bald nur noch nackte Muslime rum.
Vielleicht doch besser Kopftuch und freier Oberkörper für die Männer, bevor hier nackte Männer mit Burkhafrauen rumlaufen.

Konsquent wärs schon, für Muslime/a
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Es prallen zwei Welten aufeinander:

Die christliche Welt legt Wert auf die wahre Feststellung, daß der Koran die Frau nicht im Geschäftsleben haben will.

Die nichtmuslimischen Gegner der Christenheit argumentieren auf anderer Ebene: "Die alten Bauersfrauen Deutschlands tragen Kopftücher, also was habt ihr gegen Kopftücher der Frauen der Moslems"
Hier ist allerdings zu sagen, daß der altägyptische Lehrsatz em wenutef em isetef gilt. Es macht nämlich sehr wohl einen Unterschied, wann und wo
ein "Kopftuch" getragen wird.

So wie es ja auch einen Unterschied macht, ob ein braunes Hemd von einem alten Stallknecht beim ausmisten des Kuhstalls oder von einem Studenten getragen wird !


Eusa_boohoo
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Hallo Ihr Lieben, ich führe eine ähnliche Umfrage durch, zu Religion und Mitmenschen, falls jemand Lust hat, könnt ihr gerne auf den Link in meinem Profil klicken. =)
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Soeben habe ich hier für "richtig" gestimmt.
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Halte ein Kopftuchverbot für falsch.

Wenn unser Staat demonstrieren will, dass er seinen Bürger/innen, auch denen in Amt und Würden, die freie Religionsausübung zugesteht, gehört für mich auch die Freiheit dazu, sich seiner Religion entsprechend kleiden zu dürfen. Jeder Mensch weiß, dass ein Individuum vor einem steht und nicht der Staat. So demonstriert der Staat lediglich, dass Menschen, die für ihn tätig sind, während ihrer Tätigkeit nicht mehr das Recht hätten, ihrer Religion anzugehören.
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Was um ein paar Fetzen Stoff doch ein Aufhebens gemacht wird.
Jede/r sollte sich so anziehen dürfen wie er /sie will.
Wenn man überlegt, dass bei uns Schwule heiraten dürfen (nix dagegen, macht was ihr wollt) und die freie Religionsausübung vom GG gewährleistet ist,
und dann verbietet man einer muslimischen Frau das Kopftuch, irgendwie geht das gar nicht. Dass aber auf fast jeder Illustrierten vorne eine Nackte drauf ist
das ist dann die Würde der Frau, Tard  hier läuft etwas grundfalsch.
Viele Grüße
Rudi
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Kopftuch und Beruf.... na ja in manchen Berufen ist ein Kopfuch Pflicht in anderen Berufen kann zu viel Stoff ein Gefahr werden und zu Verhädderungen führen. Das ist also eher eine praktische Zweck-Frage.
Ansonsten sollte jeder Körper frei gestalltbar sein.
So ein Punk verziechtet ja auch nicht auf seine Nietenkutte. Punkt ist ja auch irgendwie eine "Religion". Tard
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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(18-11-2017, 17:38)Rudi schrieb: Was um ein paar Fetzen Stoff doch ein Aufhebens gemacht wird.
Jede/r sollte sich so anziehen dürfen wie er /sie will.
Wenn man überlegt, dass bei uns Schwule heiraten dürfen (nix dagegen, macht was ihr wollt) und die freie Religionsausübung vom GG gewährleistet ist,
und dann verbietet man einer muslimischen Frau das Kopftuch, irgendwie geht das gar nicht. Dass aber auf fast jeder Illustrierten vorne eine Nackte drauf ist
das ist dann die Würde der Frau, Tard  hier läuft etwas grundfalsch.

Der Beruf des Modells  ist bei jungen Frauen sehr beliebt.. und dass es nicht nur Exhibitionisten gibt, sondern noch noch viel mehr Exhibitionistinnen die sich überaus gerne in all ihrer natürlichen Schönheit zeigen, ist auch bekannt. Nur kommt dabei halt nicht jede bei der "Öffentlichkeit" besonders gut an.. Icon_cheesygrin

Und wenn man nun schon dafür steht, dass jede/r sich so anziehen dürfen soll, wie er/sie mag, dann läuft "hier" bei diesem  Vergleich auch etwas grundsätzlich falsch...

Denn das Problem in beiden Fällen das selbe. Eine Muslima die kein Kopftuch trägt, gilt bei solchen die Kopftuchtuch tragen in vielen Fällen als eine unsittliche Exhibitionistin und noch Schlimmeres... Dabei ist das Kopftuchtragen bei Muslimas hier in der sogenannten westlichen Welt erst seit Ende 2001 wieder sehr in Mode. Sogar in der Türkei hat man früher höchstens noch alte Weiber draußen auf dem Land Kopftuch tragen sehen..und viel davon waren auch noch Christinnen..

Ich sag mal so: Das Kopftuch ist das Symbol für mehr Toleranz und  Demokratie.. wie es auch von Recep Tayyip Erdoğan gesehen und verstanden wird.... Angel
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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