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Das Matthäusevangelium als historische Quelle
#31
(29-12-2013, 14:01)Harpya schrieb: Kitas für alle oder heisst das Kirche.
Geht eigentlich nicht um Gebäude oder Institutionen sondern um Glauben.
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#32
(29-12-2013, 14:10)indymaya schrieb:
(29-12-2013, 14:01)Harpya schrieb: Kitas für alle oder heisst das Kirche.
Geht eigentlich nicht um Gebäude oder Institutionen sondern um Glauben.

Kinderbibel, Kinder - Schulgottesdienste......
Musikerziehung,Ihr Kinderlein kommet....
Seelig sind die arm im Geiste...

Wr richtig glaubt ist dann eingeschränkt oder infantil ?
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#33
(29-12-2013, 13:50)indymaya schrieb: "Wenn ihr nicht glaubt wie die Kinder glauben werdet ihr nicht ins Himmelreich eingehen"

Dieser Appell, nichts zu hinterfragen, sollte auch Dir suspekt vorkommen. Ein solider Glaube ist derjenige, der die Hinterfragung uebersteht.
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#34
(29-12-2013, 14:23)Ulan schrieb: Dieser Appell, nichts zu hinterfragen, sollte auch Dir suspekt vorkommen. Ein solider Glaube ist derjenige, der die Hinterfragung uebersteht.
Suspekt ist, Glauben wissen zu wollen.
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#35
(29-12-2013, 14:52)indymaya schrieb: Suspekt ist, Glauben wissen zu wollen.

Wo will das jemand? Das Thema hier ist das "Matthaeusevangelium als historische Quelle", also eine historische Frage, keine Glaubensfrage. Ist es einem Glaeubigen verboten, historische Fragen zu stellen?
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#36
(29-12-2013, 14:23)Ulan schrieb:
(29-12-2013, 13:50)indymaya schrieb: "Wenn ihr nicht glaubt wie die Kinder glauben werdet ihr nicht ins Himmelreich eingehen"

Dieser Appell, nichts zu hinterfragen, sollte auch Dir suspekt vorkommen. Ein solider Glaube ist derjenige, der die Hinterfragung uebersteht.

Das dürfte von der Anlage her schon nicht funktionieren.
Die abrahamitischen Religionen sind Verkündigungsreligionen
von gottesgegebenen Gesetzen.
Am strengsten kenne ich das vom Islam.
Wer diskutiert glaubt eigentlich schon nicht richtig, weil er sich nicht
rechtfertigen braucht.

Wenn Allah sagt Schwein ist Sch... dann ist das so. Punkt Aus.

Gott tut das Beste für uns auch wenn wir es nicht erkennen,
den Allah weiss es am Besten. Basta.

Göttliche Ausführungen sind keine Diskussionsgrundlage
da wir die wahre Absicht dahinter garnicht erkennen können.

So wie alle Alleinherrscher der Welt ihre nicht zu hinterfragenden
Anweisungen geben.

Jesuiten "Wenn der Glaube es erfordert ist schwarz weiss
auch wenn es meiner Erkenntnis widerspricht" (Papst)

Das ist doch mal ein unwiderlegbarer Standpunkt.
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#37
(29-12-2013, 15:04)Ulan schrieb: Ist es einem Glaeubigen verboten, historische Fragen zu stellen?
Er versucht aber nicht durch Fragen, mit implizierter "Antwort" die Evangelisten in Frage zu stellen.
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#38
(29-12-2013, 15:52)indymaya schrieb: Er versucht aber nicht durch Fragen, mit implizierter "Antwort" die Evangelisten in Frage zu stellen.

Wo siehst Du Fragen mit implizierter Antwort?
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#39
(29-12-2013, 15:55)Ulan schrieb: Wo siehst Du Fragen mit implizierter Antwort?

Z.B. ....... Maria, wenn es sie denn gab..... Fragt das ein "Gläubiger"?
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#40
Ein Glaeubiger fragt das wahrscheinlich nicht, aber meine Frage war, wo Du Fragen mit implizierter Antwort siehst? Was Du bis jetzt nicht beantwortet hast. Was habe ich bezueglich Maria impliziert? Und bei welcher Frage?

Ich habe ein Neben-Konditional in eine Antwort eingebaut, und dieses Konditional hatte keine implizierte Antwort. Was aber etwas voellig anderes ist, als eine Frage mit implizierter Antwort. Letzteres ist zu Recht suspekt, ersteres vollkommen legitim.

Wenn man fuer das Matthaeus-Evangelium den Zeitraum von 80-100 ansetzt und fuer Lukas 80-130, so kann man getrost annehmen, dass eine Maria, Mutter Jesu, dazu nichts mehr beizutragen hatte. Selbst wenn Du fruehere Daten bevorzugst, waere das immer noch der Fall.
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#41
(29-12-2013, 16:32)Ulan schrieb: Wenn man fuer das Matthaeus-Evangelium den Zeitraum von 80-100 ansetzt und fuer Lukas 80-130,
Abgesehen davon, dass du Quelle "Q" einfach ignorierst.
Auszug Bildschirmbibel:
Dieser Auffassung muß widersprochen werden. Sie setzt voraus, daß es sich weder in Mt 22,7 noch bei den Weisungen für die Gemeinde (Mt 18) um ein Wort Jesu handelt. Vielmehr werden diese Äußerungen als Bildungen der frühchristlichen Gemeinde angesehen, die Jesus in den Mund gelegt wurden. Das widerspricht dem Anspruch der Texte selbst wie auch dem Wahrheitsanspruch der apostolischen Zeugen (vgl. 1Joh 1,1-4). Darüber hinaus ist überhaupt fraglich, ob in Mt 22,7 auf die Zerstörung Jerusalems angespielt wird.
Die Datierung muß deswegen aufgrund anderer Überlegungen geklärt werden. Es spricht viel für die Annahme Godets, daß die synoptischen Evangelien etwa zur gleichen Zeit unabhängig voneinander entstanden sind, so daß eine unmittelbare gegenseitige Beeinflussung nicht möglich war. 49 Dann muß die Aufzeichnung der Worte Jesu durch den Apostel Matthäus sehr früh erfolgt sein, vielleicht sogar schon während des Wirkens Jesu in Palästina. 50 Die Verbindung dieser Worte Jesu mit dem Überlieferungsgut, das wir auch bei Markus finden, wäre dann im unmittelbaren Umfeld der Zerstörung Jerusalems erfolgt, wie die Bezugnahme auf dieses Ereignis belegt: »Wer das liest, der merke auf!« (Mt 24,15). Die von Godet angenommene Abfassungszeit 66 ist nachdenkenswert.
49 Vgl. S. 36 ff
50 Vgl. Gerhardsson, Die Anfänge der Evangelientradition
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#42
(29-12-2013, 19:12)indymaya schrieb:
(29-12-2013, 16:32)Ulan schrieb: Wenn man fuer das Matthaeus-Evangelium den Zeitraum von 80-100 ansetzt und fuer Lukas 80-130,
Abgesehen davon, dass du Quelle "Q" einfach ignorierst...

Was hat "Q" mit der Weihnachtsgeschichte zu tun, oder mit Maria? Ich ignoriere Q nur, weil es fuer das Thema uninteressant ist. Ansonsten gehe ich mit der Datierung gemaess .http://www.earlychristianwritings.com/ vor, und von Godet halte ich nichts, und seine Meinung ist ausserhalb des groessten Forscher-Konsenses. Das Thomas-Evangelium wird dort uebrigens mit 50-140 angesetzt und Q mit 40-80, woran Du siehst, dass die Seite die Meinungen des Mainstreams der Neutestamentler widergibt, die je nach Text mehr oder weniger weit auseinandergehen.

Q enthaelt Sprueche und keine Geschichte, kann also im Rahmen des Themas vergessen werden. Ausserdem, 1Joh stammt nicht von Johannes.
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#43
(29-12-2013, 19:25)Ulan schrieb: Was hat "Q" mit der Weihnachtsgeschichte zu tun, oder mit Maria?
Meinst du Maria wäre taubstumm und blind gewesen? Sie war doch Augenzeuge und Teil der "Weihnachtsgeschichte". Und alle Jünger haben doch nicht erst mal 20 Jahre schreiben gelernt bevor sie was aufgeschrieben haben.
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#44
(29-12-2013, 20:03)indymaya schrieb: Meinst du Maria wäre taubstumm und blind gewesen? Sie war doch Augenzeuge und Teil der "Weihnachtsgeschichte". Und alle Jünger haben doch nicht erst mal 20 Jahre schreiben gelernt bevor sie was aufgeschrieben haben.

Das klingt alles ruehrend, aber von einer fruehen Niederschreibung der Evangelien wissen wir nichts. Die Evangelien wurden in Griechisch geschrieben, und es ist fraglich, ob irgendwelche der Hauptpersonen in den Evangelien dies konnten. Die Autoren der neutestamentlichen Texte, mit Ausnahme etwa der Haelfte der Paulus-Briefe, wird von der Mehrheit der Neutestamentler als unbekannt angesehen. Die apostolischen Briefe z.B. sind mit Sicherheit spaete Faelschungen.

Wenn Du dann noch die Quellen der Texte bedenkst, wird es noch unuebersichtlicher. Das Lukas-Evangelium ist nicht unwahrscheinlich das umgeschriebene und ergaenzte "Evangelikon" der Marcioniten. Das Johannes-Evangelium ist wohl auch ein umgeschriebener Text einer marcionitischen Sekte (Prof. April de Coninck hat gerade darauf hingewiesen, dass das Johannes-Evangelium noch in 8:44 eine Stelle enthaelt, die, richtig uebersetzt, die Juden und ihren Gott als Luegner darstellt). Sie nimmt Proto-Gnostiker als Autoren an (kann man uebrigens nachlesen: .http://scholarship.rice.edu/handle/1911/75007 ), aber ich habe auch Apelles als Quelle genannt gesehen.

Je genauer man hinguckt, desto weniger bleibt von der Jerusalemer Gesellschaft uebrig. Da haben wir dann nur noch Paul. Bei Johannes wird's dann schon sehr unsicher. Beim Rest muessen wir passen.
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#45
(29-12-2013, 13:05)Bion schrieb:
(29-12-2013, 12:52)indymaya schrieb: Die kath. akd. Lehre wäre hier, zumindest für mich, wenn es denn stimmt, unverbindlich, weil sie kein Evangelium ist.

Es ist mittlerweile bekannt, dass Dich die Märchen der Evangelien mehr beeindrucken als Aussagen der seriösen Wissenschaft.

Laß Gut sein Indymaya !

Wenn der Super Moderator von den "Märchen der Evangelien" schreibt, ist all Deine Diskussion ein sinnloser Kampf gegen Windmühlen.
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