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Theosophie - Jesus - Mensch oder Mythos
#16
(04-01-2014, 21:48)Harpya schrieb: Schon ein bischen widersinnig , man soll die Bibel lesen,
um zu erkennen was nicht drin steht.
Hat was von Kabarett.

Warum denkst Du, dass das widersinnig ist? Ich wollte nur darauf hinweisen, dass bei vielen Glaeubigen ein grosser Graben zwischen dem besteht, was sie denken, was in der Bibel steht, und dem, was tatsaechlich drin steht. Ich habe z.B. noch nie verstanden, wie man biblischer Literalist sein kann, was jetzt nicht ganz derselbe Gedanken ist, aber damit zusammenhaengt. Ohne eine gewisse kognitive Dissonanz kann man, glaube ich, kein Literalist sein.
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#17
Also nur ein Spiel ohne feste Regeln.

Rein mathematisch habe ich auch mal gelernt das 1+1=2 ist.
Später in Naturwissenschaften stimmt das nur bedingt,
grundsätzlich ist 1+1 =2 aber nur in guter Näherung.
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#18
(02-01-2014, 22:45)Klaro schrieb: Was gefällt Euch denn an den Neuen Gedanken ?

nichts

dir etwa?

was und warum?

(02-01-2014, 22:45)Klaro schrieb: Bei der Frage, wer ist JESUS wirklich und wie kann ich ihn annehmen, kommen wir in andere Schriften und hier vereinen sich wirklich die Religionen

kann ich nicht erkennen

wo siehst du ein "wirkliches sich vereinen der Religionen"?

(02-01-2014, 22:45)Klaro schrieb: wo ist der wahre Jesus ? Gab es ihn in der Form, wie sie uns die Schriften vermitteln ?

sicher nicht

sonst wäre die winzerei eingebrochen und es gäbe keine brücken Icon_cheesygrin



(02-01-2014, 22:52)Klaro schrieb: Die Frage wäre aber weiterhin: sind wir mehr als unser physischer Körper ?

klar

schon die psyche ist nicht physisch

(02-01-2014, 22:52)Klaro schrieb: Was bleibt von uns, wenn wir nur Fleisch und Knochen sind ?

sind wir nicht

wenn du z.b. mit "Was bleibt von uns" meinst, was nach dem tod (halbwegs) dauerhaft erhalten bleibt, fället mir deine goldkrone ein, das künstliche hüftgelenk meiner tante usw.

(02-01-2014, 22:52)Klaro schrieb: Wozu dann alle Mühe und Arbeit und Befolgen der sittlichen Gesetze ?
Wozu 45 Jahre Arbeit, Schinderei, Leid und Elend ?
Wozu und weshalb das alles ?

wenn du nicht willst, laß es doch einfach
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#19
(04-01-2014, 17:03)Harpya schrieb: Willst du mich verscheissern , da werden nur Behauptungen aufgestellt, reicht nicht für mein Empfinden, als Begründung.

Verscheissern will ich dich nicht!
Was ist ein Wanderprediger per Definition?
Fragen wir doch mal den DUDEN:

Zitat:Prediger, der an verschiedenen Orten (missionierend) auftritt. http://www.duden.de/rechtschreibung/Wanderprediger

Und, war das Jesus?
Ja oder Nein!
Fall geschlossen!
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#20
(05-01-2014, 22:58)Gerlinde schrieb: Und, war das Jesus?
Ja oder Nein!
Fall geschlossen!

Na, na, mal nicht so uebereilt mit dem Schliessen des Falls. Fuer die literarische Gestalt von Jesus in den Evangelien gilt das sicherlich, aber nach dem war hier nicht gefragt. Schon fuer den literarischen Jesus des Paulus ist die Antwort nicht mehr so klar. Fuer einen historischen Jesus wiederum: Wer weiss?
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#21
Ja, wenn jetzt der Glaube nach dem Duden definiert wird.
Dann würde der Begriff keinen Sinn machen.

Ein Prediger missioniert immer,
dann ist jeder Prediger der nicht angewachsen ist, Wanderprediger.

Ich fands von den Artikeln nur so übernommen als Floskel.
Wie es immer heisst, brutaler Mörder oder harte Arbeit.
Das ist irgendwie begrifflich zusammengewachsen.
Wie niedliche Babys.

Liebender Gott, meine Güte, keiner hat seine Untertanen über Jahrtausende so leiden lassen.
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#22
Zitat:Schon fuer den literarischen Jesus des Paulus ist die Antwort nicht mehr so klar. Fuer einen historischen Jesus wiederum: Wer weiss?
Also neue Religionen bauen schon auf solche Personen, die sich als Offenbarer geben.
Nur sehe ich da einen Haken, wenn man ein bißchen rein linst, denn im Grunde genommen ist eines als Ziel: die Neue Weltordnung - nach ihren Regeln und mit Weitergabe ihrer eigenen Inhalte.

Falls: es die Personen nicht so gab, wie sie beschrieben wurden, dann haben die neuen Religionen auch ein Problem: sie müssen viel um interpretieren.

Und eine neue Weltordnung wünschen sich viele Richtungen - von Marx bis Baha'ullah - New Age und das Kapital.
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#23
Zu Chrestos und Jesus:

*http://www.horizonstheosophiques.fr/glossaire/Glossaire-1/C/Chrestos-131/

Zitat: Die Begriffe Christus und christiens, Dinkel ursprünglich Chrest und Christen wurden heidnische Tempel Vokabular entlehnt. In diesem Wortschatz, Chrestos bezeichnet ein "auf Probe" ein Kandidat für den Staat Hierophant, Initiation, als er (durch eine lange Zeit der Prüfung und des Leidens) erreicht hatte und gesalbt (also "Öl eingerieben", wie waren die Eingeweihten, und sogar Idole, die Götter - als Ergebnis der rituellen Einhaltung geschoben, um die extreme), wurde die Chrestos geändert Christos - die "gereinigt" in esoterischen Sprache der Mysterien. In der mystischen Symbolik in Wirklichkeit Christes oder Christos hat die Idee, dass der "Weg" (oder Pfad) bereits abgedeckt und das Ziel erreicht: die mühsame Aufgabe, vereinen das abklingende Persönlichkeit unzerstörbar 1'lNDIVIDUALITÉ getragen hatte Obst in Transformation in die unsterblichen EGO. "Am Ende der Straße steht die Christes" Reiniger; Vereinigung einmal vollbracht, die Chrestos - "Mann der Schmerzen" - wurde Christos sich. Paul, einleiten, kannte - und er hat dies gerade dann, wenn er sagt (oder es gemacht wird, zu sagen, in einer schlechten Übersetzung): "Ich bin wieder in Geburtswehen, bis "dass Christus in euch" (Brief des Paulus an die Galater, IV, 19), das bedeutet eigentlich "... bis Sie die Christos in euch selbst zu bilden."

Auch zu entnehmen bei :
*http://www.theosophie.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4016%3Aband-9-theosophie-und-christentum&catid=532%3Atheosophische-perspektiven&Itemid=88&showall=1

Zitat:Wenn wir die Gottheit zu einem persönlichen Gott machen, bringt das die Notwendigkeit mit sich, einen persönlichen Satan als Gegenpol zu schaffen. Aber wie bereits vorher erwähnt, war die Schlange aus dem Garten Eden der Lehrmeister des Menschen, sie erweckte in ihm die Intelligenz. Sie ist deshalb kein Teufel, sondern eher eine Mitarbeiterin, die bei der Evolution des Menschen eine wichtige Rolle spielt. Es gibt keinen Teufel mit Hörnern und Hufen, der uns im Leben bedroht und dessen Absicht es ist, uns nach dem Tode zu quälen. Es ist leider wahr, dass die menschlichen Leidenschaften in Verbindung mit dem Intellekt eine Art bösartiges Selbst hervorbringen können, das zu unserem Feind wird – diesen müssen wir besiegen.

*http://www.theosophie.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4016%3Aband-9-theosophie-und-christentum&catid=532%3Atheosophische-perspektiven&Itemid=88&limitstart=3
Zitat:Die Bibel ist eine esoterische Schrift, und wenn sie in der richtigen Weise interpretiert und neben anderen, der Welt bekannten heiligen Schriften studiert wird, wird der tiefe Sinn deutlich, der sich hinter vielen Erzählungen verbirgt, die jedoch nur wenig sagen, wenn man sie buchstäblich auffasst.

Wie wahr.

Zitat:Satan oder der Rote Feurige Drache, der ‘Herr des Phosphors’, und Luzifer oder der ‘Lichtträger’ sind in uns: Er ist unser Denkvermögen – unser Versucher und Erlöser, unser intelligenter Befreier und Retter aus dem rein Animalischen. Ohne dieses Prinzip – der Emanation aus der eigentlichen Essenz des rein göttlichen Prinzips Mahat (Intelligenz), welches unmittelbar aus dem Göttlichen Denkvermögen ausstrahlt – würden wir sicherlich nicht besser sein als die Tiere. Der erste Mensch Adam war nur zu einer lebendigen Seele (Nephesch) gemacht, der letzte Adam war zu einem beseelten Geist gemacht – sagt Paulus, dessen Worte sich auf die Bildung oder Schöpfung des Menschen beziehen.

– The Secret Doctrine, II:513

- theosophie der kosmische jesus -

Für den interessierten Sucher.

Zitat: Sie haben recht, wenn Sie sagen, daß Christus Jesus eine außergewöhnliche Erscheinung in der Geschichte war, aber es kann mit gleichem Recht gesagt werden, daß auch alle anderen Kumaras oder Gottmenschen nicht weniger außergewöhnlich waren. Und nur ein eitler Unwissender wird die verschiedenen Gestalten dieser Höchsten Geistwesen zu messen suchen. Ein sehr treffender Ausspruch findet sich in der LEHRE: ”Man wird fragen, wer steht höher Christus oder Buddha?” Antwortet, daß man die entfernten Welten nicht messen kann. Wir können nur durch ihre Strahlung entzückt werden. Der Christus-Strahl nährt die Erde genauso wie der Regenbogen des Buddha die Bestätigung der Gesetze des Lebens bringt” (Blätter des Gartens MORYA II, § 310).
*http://emrism.agni-age.net/german/vol2/pp4.htm

Wer sucht, der findet - was zu ihm paßt.

Wer glaubt, zu wissen, könnte enttäuscht werden.
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#24
(08-03-2014, 18:05)Klaro schrieb: Wer sucht, der findet - was zu ihm paßt.

Wer glaubt, zu wissen, könnte enttäuscht werden.

..und jeder der sich was ausdenkt kann das auch gerne tun.

Wo ist jetzt die zu diskutierende Frage deinerseits oder waren das
nur Gedanken zur Kenntnisnahme ?
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#25
Soziale Intelligenz beruht nicht darauf, einander die Wahrheit ins Gesicht zu sagen. Oder umgekehrt hat es nichts mit sozialer Intelligenz zu tun, einander immer die Wahrheit zu sagen.

Mythen und Legenden wahren einstmals sehr nützliche Hilfs-Ankerpunkte der sozialen Diplomatie. Intelligentes Schummeln.

Aber dann und wie immer, kam ein "tauber Löwe" und fraß den Geiger, dem all anderen Löwen und Wölfe bedächtig lauschten. Icon_lol
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#26
(08-03-2014, 18:05)Klaro schrieb: Zu Chrestos und Jesus:

*http://www.horizonstheosophiques.fr/glossaire/Glossaire-1/C/Chrestos-131/

Zitat: Die Begriffe Christus und christiens, Dinkel ursprünglich Chrest und Christen wurden heidnische Tempel Vokabular entlehnt.

Da kann man gleich aufhoeren. "Chrestos" ist ein normales Wort und haeufiger Name und Beiname.

Ein beruehmter "Christos" dagegen ist Koenig David. Das wird sehr schoen im AT beschrieben. Dafuer braucht man keine Heidentempel.

Ich frage mich manchmal, woher solche Sachen wie in dem Zitat kommen.
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#27
(08-03-2014, 18:05)Klaro schrieb: Die Begriffe Christus und christiens, Dinkel ursprünglich Chrest und Christen wurden heidnische Tempel Vokabular entlehnt

dinkel?

im heidnischen tempel?

erntedank-opfer?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#28
(08-03-2014, 18:05)Klaro schrieb: Zu Chrestos und Jesus:
1. Ich weise auf unser Lexikon hin, wo "chrestos" und "christus" erklärt werden (klick!).
2. ich bitte, das Zitieren von übersetzten Fremdtexten zu unterlassen. Diese müssen zuvor sinnvoll überarbeitet werden!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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