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Bildung und "Verbildung" in den Zeiten des Internets
#16
(18-07-2014, 13:18)Sinai schrieb: 2.) Teilnahme in wirklichen Fachforen
Aber da kann nicht Hinz und Hunz mitreden, ist doch klar.
Da sind echte Forscher registriert, die auf universitärer Ebene diskutieren und einander namentlich kennen....
Ist doch klar, daß sich Forscher nicht mit irgendwelchen anonymen Stänkerern auf eine Stufe stellen. In einem solchen Forum ist man wirklich gut informiert, auf Letztstand, state of the art

Das ist Inzucht!
Das ist jedoch auch verständlich.

Die Wahrheit ist dass das Wissen, die Erfahrungswelt und so jeder Baustein einer Erfindung überall möglich ist UND von jedem Menschenb gemacht werden kann.

Jede Ausgrenzung bedeutet das möglicherweise ein wichtiger Bauteil fehlt! Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch!

Diese "echten" Forscher, sind ggf. leider betriebsblinde Adler die über ihre liebgewonnenen Ergebnisse einen Kreis nach dem anderen ziehen und dabei nioch meinen dass sie den besten Rundumblick haben.

Aus Erfahrung wird man Klug.
Wissenschaft und Forschung, zeigen niemals die ganze Erfahrungswelt der Menschheit!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#17
(23-03-2017, 13:31)Adamea schrieb:
(18-07-2014, 13:18)Sinai schrieb: 2.) Teilnahme in wirklichen Fachforen
Aber da kann nicht Hinz und Hunz mitreden, ist doch klar.
Da sind echte Forscher registriert, die auf universitärer Ebene diskutieren und einander namentlich kennen....
Ist doch klar, daß sich Forscher nicht mit irgendwelchen anonymen Stänkerern auf eine Stufe stellen. In einem solchen Forum ist man wirklich gut informiert, auf Letztstand, state of the art

Das ist Inzucht!
Das ist jedoch auch verständlich.


Ich habe einen Freund, der ist Universitätsprofessor für Psychiatrie und der publiziert in einem akademischen Fachforum im Internet.

Dieser Forscher beschreibt neuartige Zusammenhänge bei der Suche nach der richtigen Diagnose, und seine Versuche bei der Therapie. Zunächst ist jede neuartige Therapie ein klinischer Versuch, steht noch auf wackeligen Beinen, ist für das Publikum noch nicht erlaubt.

Und da will er nicht die Schmarrnderl von Zeitschriftenleserinnen vom Bahnhofskiosk lesen, und auf Tipps und auf gutgemeinte Ratschläge aus dem Hausmittelbereich ist er auch nichts neugierig . . .
Icon_cheesygrin
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#18
Private Off-topics von Adamea und Sinai entfernt. Bitte ans Thema halten/Ekkard
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#19
Das Wissen von gestern ist nicht das aktuelle Wissen von Heute. Und Morgen kommt weiteres Wissen hinzu.
Täglich erweitert sich das Wissen.
Bildung setzt sich nicht nur durch Schulbildung zusammen, sondern auch aus dem Wissen rund um die aktuellen Ereignisse und politischen Gegebenheiten.
Bildung ist es also auch auf den neuesten Stand des Tages zu sein. Das ist nicht 100% möglich, und Informationsflußabhängig.
Der Tag hat nur 24 Stunden und täglich kommt relativ pünklich eine neue Tageszeitung. Unser Hirn kann in dieser Zeit nicht alle Information verarbeiten.

Ich kenne einen Haushalt mit vielen Abos, vieles wird ungelesen in den Müll geworfen.
Auch ein Mensch der sich viele Abos leisten kann, hat nur 24 Stunden Zeit zum Lesen.
Doch nicht jeder kann sich nichteinmal eine Tageszeitung kaufen. Ich z.B. habe kein Geld für ein Abo! Ich nutze das Radio, ich bezahle ja sowieso GEZ.
 

Wenn die ärmere Bevölkerung das ungefakte bessere tägliche Wissen mitbekommen sollen, so müsste logisch zumindest da ein freier Zugang zum besten täglichen Wissen gegeben sein.
Natürlich zählt ebenso der Lesewille, doch wo kein Zugang ist, nutzt auch der beste Wille nichts.

Der Mensch bildet sich 3fach:
K- Festes gesichertes Buchwissen und Schulbildung mit langsamen Veränderungen, ggf veralte oder aktuelle Qualität. Fakten, Geschichte, Wissenschaft. Beruf und Bildungwissen. Die gezielte Berufswahl, die Ausbildung. Hobbymäßiges Fachinteresse.
G- Weniger festes, da ständig schneller verändertes Tageswissen. Medieninformationsqualität. Ereignisse, neueste Informationen. Tägliches Leben. Informationswissen. Die ständigen Mitteilungen und die Qualität.
S- Seelengeprägte Information durch Erlebnisse, in guter und schlechter Qualität. Ereignisse prägen den Körper die "Seele" =Psyche. Lebensumstände. Lebenserfahrungswissen am eigenem Leib. Armut und Reichtum prägen.

Bildung bedingt nicht nur das Vorhandensein eines freien Zugang, sondern auch die Möglichkeit diesen Zugang nutzen zu können!
Es kommt also immer noch ein weiterer Faktor hinzu z.B. Geld, Entfernung/Fahrtstrecke.
Die Erreichbarkeit des Zugangs.

Die Schere der Bildung geht immer weiter auseinander. Die Schere zwischen Arm und Reich heist "Bildung".
Bildung bedingt Zugang. Zugang bedingt Erreichbarkeit. Nicht dass Zugänglichsein allein macht den tatsächlichen Zugang aus.
Zwischen einer Tür die für alle offen steht, und demjenigen der hindurchgehen will, liegt ein Weg.
Der Zugangsweg zum Zugang der in das Bildungsreich führt. = 3 Faktoren.

Bildung ist ein prägender Teil des Lebens.
Alle lebende Menschen leben, das bedeutet die Lebensqualität und das Verhalten des Menschen ist von der Bildung abhängig.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#20
Sad 
(17-07-2014, 20:32)Ulan schrieb: Sollte Forscher bloggen lernen?

Ich finde das ist ein sehr interessanter Ansatz. Ich studiere selber Kommunikationswissenschaften und werde Tag für Tag mit den Problemen der klassischen Printmedien konfrontiert. Ich denke, dass Wissenschaftler wirklich "lesbarer" schreiben müssten. In meinem Gebiet gibt es einige, die wirklich sehr ansprechend schreiben. Es wäre tatsächlich interessant mal zu sehen, ob ein Blogg eines Forschers tatsächlich views ergattern würde, wobei ich leider denke, dass dies nicht der fall ist. Zumindest ein wesentlicher Anteil der jungen Leute sind derart verblendet von den sozialen Medien, dass die deren Inhalte für bare Münze nehmen und sich nichtmal die Mühe machen würden, nach weiteren Quellen zu suchen. Da ist es egal, ob ein wissenschaftliches Schreiben oder ein Blogg.
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#21
(18-05-2017, 14:53)melinchen schrieb:
(17-07-2014, 20:32)Ulan schrieb: Sollte Forscher bloggen lernen?

Ich finde das ist ein sehr interessanter Ansatz. Ich studiere selber Kommunikationswissenschaften und werde Tag für Tag mit den Problemen der klassischen Printmedien konfrontiert. Ich denke, dass Wissenschaftler wirklich "lesbarer" schreiben müssten.

Gute Idee !  Icon_cheesygrin Eusa_clap
Zu befürchten ist allerdings, daß das eine unlösbare Aufgabe sein wird:
Ich war früher Radiobastler und interessierte mich für Schaltpläne von geerdete Transistorradios
Zwei oder drei Transistoren, ein großer Elektrolytkondensator, ein Drehkondensator, ein bis zwei Dioden, drei oder vier Widerstände, ein Stromtrafo
16 V als Stromquelle, ein gutes Kopfhörerpaar, eine 10 m lange Drahtantenne zwischen Dach und Kirschenbaum, eine leitungsfähige echte Erdung
in Form des kupfernen Zentralheizungsrohrs bildeten den interessanten Schaltkreis

Ich bildete mir mächtig viel auf meine Empfangsanlage ein, konnte ich doch immerhin Musik von einer 500 km fernen Stadt jenseits des Eisernen Vorhangs hören.

Als ich dann durch Zufall einen Schaltplan einer sündteuren Qualitätsanlage von Bang & Olufsen sah, erstarrte ich.
Absolut undurchschaubar für mich!
Da war ein Dutzend Schaltkreise mittels verschiedener Widerstands- und Kondensatorensysteme ineinander verwoben; gezählte 14 Transistoren, 
17 Elektrolytkondensatoren, ein Drehkondensator, 8 Dioden, 57 Widerstände

Die Funktionsweise und die Zusammenhänge konnte ich mir nicht erklären. Der Schaltplan war ein riesen A3-Blatt
Mir wurde schlecht.
Hier noch die technische Dokumentation aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Herstellers zu lesen zu versuchen, wäre mir unsinnig erschienen
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#22
Das kommt davon, wenn man das Einfache zum Maß der Dinge macht!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#23
(18-05-2017, 14:53)melinchen schrieb: Ich denke, dass Wissenschaftler wirklich "lesbarer" schreiben müssten.

Das sehe ich nicht so. Wissenschaftler schreiben nicht für den Laien, sondern für Fachkollegen, welche die gleiche Sprache sprechen (Fachterminologie).
Wenn Wissenschaftler nun ihre Artikel so schreiben sollten, dass wirklich jeder sie ohne weiteres verstehen kann, müsste man viel viel weiter ausholen, man müsste Dinge mühsam erklären und das ganze auch in jedem Artikel immer wieder tun. Es wäre ein riesen Aufwand. Genau um diesen Aufwand zu reduzieren, gibt es doch eben die Fachsprachen der einzelnen Disziplinen.

Wissenschaftsjournalismus und populärwissenschaftliche Bücher sind dagegen etwas anderes. Deren Ziel ist es ja gerade, wissenschaftliche Sachverhalte dem Laien nahezubringen.

(18-05-2017, 14:53)melinchen schrieb: Es wäre tatsächlich interessant mal zu sehen, ob ein Blogg eines Forschers tatsächlich views ergattern würde, wobei ich leider denke, dass dies nicht der fall ist. Zumindest ein wesentlicher Anteil der jungen Leute sind derart verblendet von den sozialen Medien, dass die deren Inhalte für bare Münze nehmen und sich nichtmal die Mühe machen würden, nach weiteren Quellen zu suchen. Da ist es egal, ob ein wissenschaftliches Schreiben oder ein Blogg.

Zumal ja vieles von dem Wissen welches Wissenschaftler neu entwickeln auch schlicht für einen Großteil der Menschen uninteressant ist. Es ist ja nicht so, dass jeder Wissenschaftler sich mit krassen schwarzen Lächern und Stringtheorie beschäftigt und hier permanent neue Wahnsinnsergebnisse hervorbringt Icon_cheesygrin

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#24
(18-05-2017, 14:53)melinchen schrieb:
(17-07-2014, 20:32)Ulan schrieb: Sollte Forscher bloggen lernen?
Zumindest ein wesentlicher Anteil der jungen Leute sind derart verblendet von den sozialen Medien, dass die deren Inhalte für bare Münze nehmen und sich nichtmal die Mühe machen würden, nach weiteren Quellen zu suchen. Da ist es egal, ob ein wissenschaftliches Schreiben oder ein Blogg.
Außer deiner persl. Meinung auch fundierte Zahlen oder was soll denn ein wesentlicher Anteil sein?

Was soll denn die "heutigen" Jugendlichen von denen vor 10, 20, 30 Jahren unterscheiden?
Der einzige Unterschied der Gegenwart, jetzt wird jeder Nonsens für jeden sichtbar und jeder kann jeden Nonsens sichtbar machen.
Auch hier wie in 99,9 % anderen Foren gibt es ja auch genügend Nonsens.

Diese Hexenjagd gegen das "neue" Medium zeigt lediglich viel Unwissen, Unverständnis und Misstrauen gegenüber den "modernen" Medien und das übliche "heutige Jugend"
Bashing.
Man muss nicht studieren um die Probleme der klassischen Printmedien (Pressehäuser) auf den Punkt zu bringen:
Verlust des grundsätzlichen Verbreitungsmonopol verschlafen einer Entwicklung die bereits ~20 Jahre lief und Verlust von Lesergenerationen. K.A. wann ich den letzten Spiegel
oder eine Time gekauft habe.
Dazu massive Fehler und Uminterpretation des Auftrag einer unabhängigen Presse.
>Hassbotschaften<, >Fakenews<, >postfaktisch< 3 neudeutsche Begriffe aus dem modernen Krieg der etablierten gegen alle anderen, die es nicht bräuchte das Kürzel
dafür nennt sich BILD, der Primus sei nur stellvertretend genannt.
Im übrigen spiegeln die socialen Medien, nicht einmal im Ansatz reale Verhältnisse ab. Multiaccounts und Co. sind so alt wie die ersten Foren. Bewertungsbots u. Klickbots sind auch alte Kamellen, nun halt noch Textbots.

Oder glaubt hier jemand die armen Tölpel in den Freakshows bei RTL II und Co. wären typische Vertreter ihrer "Klasse"?
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#25
(20-05-2017, 11:59)Gundi schrieb:
(18-05-2017, 14:53)melinchen schrieb: Ich denke, dass Wissenschaftler wirklich "lesbarer" schreiben müssten.
Das sehe ich nicht so. Wissenschaftler schreiben nicht für den Laien, sondern für Fachkollegen, welche die gleiche Sprache sprechen (Fachterminologie).
Die Wissenschaft hat viele Erkenntnisse aus banalen Alltagsdingen gelernt!!!
Die Frage muß m.E. umgedreht gestellt werden!
Was können die Wissenschaftler vom einfachen Menschen lernen WENN sie eine einfache Sprache zur KOMMUNIKATION sprechen würden???
WEM nützt WAS ? Wo liegt der Stein, der Berg der im Weg steht? Welche Gedanken blockieren?
(20-05-2017, 11:59)Gundi schrieb: Wenn Wissenschaftler nun ihre Artikel so schreiben sollten, dass wirklich jeder sie ohne weiteres verstehen kann, müsste man viel viel weiter ausholen, man müsste Dinge mühsam erklären und das ganze auch in jedem Artikel immer wieder tun. Es wäre ein riesen Aufwand. Genau um diesen Aufwand zu reduzieren, gibt es doch eben die Fachsprachen der einzelnen Disziplinen.
Das wären doch neue Berufszweige!
Ich bin mir 100% sicher, dass wenn ein Wisenschafter mal vom Teppich der Eidelkeit herunter kommt, er zu genialen Erkenntnissen kommen würde!
Es ist sozusagen eine Art Gesetz der Natur, dass wenn man mal zurücktritt, sich ganz "nackt" macht in den Gedanken, also ganz von vorne nochmal anfängt zu Denken, Dinge/Perlen erkannt werden die vorher übersehen wurden, und achtlos oder aus ÜBERsehen vor die Säue geworfen wurden.
Im Eifer des Gefächtes (Arbeitskampf) gingen vielleicht wichtige Information(Perlen) verloren. Viele Dinge( Perlen) fallen nicht auf und können erst dann gefunden werden WENN man zurück geht. Zurück....die Wiederholung!
Den ersten Faden erneut aufnehmen, die Verworfenen Wege die als unwichtig galten. Nur so kann verlorenes gefunden werden.
Die Verwendung einer einfachen Sprache FÜHRT zurück! Weil der Wissenschaftler SICH SELBST ÜBERSETZEN MUSS !
Das gibt ein "HirnArmargeddon", Brainstorm.
Und manchmal muß man im Leben für eine kurze Zeit bereit sein alles gelernte zu Vergessen, weil Altes das Neue verhindern kann und somit auch das Vorankommen.
(20-05-2017, 11:59)Gundi schrieb:
(18-05-2017, 14:53)melinchen schrieb: Es wäre tatsächlich interessant mal zu sehen, ob ein Blogg eines Forschers tatsächlich views ergattern würde, wobei ich leider denke, dass dies nicht der fall ist. Zumindest ein wesentlicher Anteil der jungen Leute sind derart verblendet von den sozialen Medien, dass die deren Inhalte für bare Münze nehmen und sich nichtmal die Mühe machen würden, nach weiteren Quellen zu suchen. Da ist es egal, ob ein wissenschaftliches Schreiben oder ein Blogg.
Zumal ja vieles von dem Wissen welches Wissenschaftler neu entwickeln auch schlicht für einen Großteil der Menschen uninteressant ist. Es ist ja nicht so, dass jeder Wissenschaftler sich mit krassen schwarzen Lächern und Stringtheorie beschäftigt und hier permanent neue Wahnsinnsergebnisse hervorbringt  Icon_cheesygrin
Es würde 100% gegen die Verblendung helfen!! Es kann nur nicht schnell helfen! Die Zeit. Die EIN-wirk-zeit. Die RE-aktions-zeit. Das spätere Ergebnis. ...
Gegen Verblendung hilft Licht in das Dunkle zu bringen. Lichtblendung gegen Licht. Das Gegenlicht. Der Gegenpol! 2=1 Ergebnis
Die Leute müssen nicht nach weiteren Quellen suchen, sie müssen doch keine Wissenschaftler WERDEN !!!!
Es ist ein totaler Quatsch, zu verlangen dass ein InteressenFunken gleich zu ein Feuer entfacht werden muß! Eine Erhellung reicht aus! Wenn überall etwas Licht ist, ist es hell genug! Jeder Mensch hat ja auch noch andere Dinge im Sinn.
Man lebt nicht nur von Licht des Wissen allein. (G)
(K) Das tägliche Brot will auch verdient werden und ja da wäre noch die Seele... die Seele ruft nach Streicheleinheiten.
Diesen "Seelen-Hunger" kann niemand mit Brot und Wissen stillen. Das kann nur die Liebe. (S)
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#26
(21-05-2017, 08:37)Adamea schrieb:
(20-05-2017, 11:59)Gundi schrieb:
(18-05-2017, 14:53)melinchen schrieb: Ich denke, dass Wissenschaftler wirklich "lesbarer" schreiben müssten.
Das sehe ich nicht so. Wissenschaftler schreiben nicht für den Laien, sondern für Fachkollegen, welche die gleiche Sprache sprechen (Fachterminologie).
Die Wissenschaft hat viele Erkenntnisse aus banalen Alltagsdingen gelernt!!!
Die Frage muß m.E. umgedreht gestellt werden!
Was können die Wissenschaftler vom einfachen Menschen lernen WENN sie eine einfache Sprache zur KOMMUNIKATION sprechen würden???

Es gibt keine einfache Sprach der Kommunikation, Adamea. Wir Menschen verstehen unsere Artgenossen nur in der Sprache die wir selber sprechen. Anschauungen sind immer subjektiv und was wir von unseren Anschauungen ableiten, ist auch im besten aller Fälle nur "relativ".

Der "einfache Mensch" von dem du hier redest, ist davon überzeugt, dass seine Anschauungen objektiver Natur sind. Er ist davon überzeugt, dass sein Empfinden ein Maßstab für Falsch und Richtig ist, dass es eine allem übergeordnete Ordnung gibt, welche unabhängig von der konstruktiven Vorstellungskraft unseres Gehirns existiert.

Er ist nicht in der Lage zu begreifen, dass die Welt für sich selbst, ganz unabhängig von unseren Sinnesrezeptoren und unserem Gehirn, geräuschlos, geschmacklos, geruchlos und farblos ist.

Alle Versuche, Dir Adame, ein bisschen näher zu bringen, dass die Alltagswelt, die Physiker wie z.B. Ekkard  manchmal auch "Mittelerde" nennen, überhaupt nicht so banal ist, wie sie "einfachen Menschen" gerne scheint und dass Schön, Gut, Böse keine objektiven Sachverhalte sind, sondern Interpretationen unseres "beliebigen" Empfindens, welches sehr anpassungsfähig und gewohnheitsmäßig ist.
sind bisher gescheitert.

Es ist das Auge, das das Licht und die Farbe macht, es ist das Ohr, dass das Geräusch macht, es ist die Nase die den Geruch macht, Adamea. Und es ist unser Gehirn, welches aus den kleine elektrischen Reizen unserer Sinnesrezeptoren den Film konstruiert, den wir bewusstes Erleben nennen. Der "einfache Mensche" muss also selbst die Sprache lernen, in der andere denken und sprechen.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#27
(21-05-2017, 08:37)Adamea schrieb: Die Wissenschaft hat viele Erkenntnisse aus banalen Alltagsdingen gelernt!!!
Die Frage muß m.E. umgedreht gestellt werden!
Was können die Wissenschaftler vom einfachen Menschen lernen WENN sie eine einfache Sprache zur KOMMUNIKATION sprechen würden???

Die Wissenschaft heute ist viel zu detailiert und kleinskalig geworden (aufgrund der Menge unseres Wissens), als das wir mit derlei einfachen Aussagen weiterkommen würden.
Was würde es dem Chemiker bringen, wenn er den "einfachen Menschen" (imho übrigens ein unangenehmer Begriff) nach seiner Meinung zur Strukturanalyse von Metalphosphonaten mittels XRD fragt? Außer einem fragenden Gesichtsausdruck käme da vermutlich nicht viel, einfach weil nun mal der gesamte thematische Background fehlt.

Und so ist es ja nicht nur in der Wissenschaft. Gehe mal mit einem Jäger in den Wald oder auf eine Automobilmesse. Wenn du von beidem keine Ahnung hast, verstehst du auch das benutzte Fachvokabular nicht.  


(21-05-2017, 08:37)Adamea schrieb:
(20-05-2017, 11:59)Gundi schrieb: Wenn Wissenschaftler nun ihre Artikel so schreiben sollten, dass wirklich jeder sie ohne weiteres verstehen kann, müsste man viel viel weiter ausholen, man müsste Dinge mühsam erklären und das ganze auch in jedem Artikel immer wieder tun. Es wäre ein riesen Aufwand. Genau um diesen Aufwand zu reduzieren, gibt es doch eben die Fachsprachen der einzelnen Disziplinen.
Das wären doch neue Berufszweige!

Es gibt ja schon solche Berufe, insbesondere den Wissenschaftsjournalisten. Nur wird dieser natürlich auch nur die populären Themen behandeln.


(21-05-2017, 08:37)Adamea schrieb: Ich bin mir 100% sicher, dass wenn ein Wisenschafter mal vom Teppich der Eidelkeit herunter kommt,
Mit scheint, du hegst einige Vorurteile gegenüber Wissenschaftlern. Lass dir gesagt sein, auch in der Wissenschaft gibt es Menschen jedweden Schlags.


(21-05-2017, 08:37)Adamea schrieb: Es ist sozusagen eine Art Gesetz der Natur, dass wenn man mal zurücktritt, sich ganz "nackt" macht in den Gedanken, also ganz von vorne nochmal anfängt zu Denken, Dinge/Perlen erkannt werden die vorher übersehen wurden, und achtlos oder aus ÜBERsehen vor die Säue geworfen wurden.

Sicherlich sollte man derlei auch mal tun und wird ja auch getan. Nur inwiefern ist das für das Thema relevant?


(21-05-2017, 08:37)Adamea schrieb: Die Verwendung einer einfachen Sprache FÜHRT zurück!
Es führt aber auch zu Ungenauigkeiten, zu Verwechslungen, zu Missverständnissen. Genaue Definitionen von Begriffen sind in der Wissenschaft von enormer Wichtigkeit. Eben damit jeder auch das gleiche unter einem Begriff versteht.

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#28
Um mal ein Beispiel zu geben:

Mit dem Begriff "Grundwasser" können die meisten Leute etwas anfangen. Fragt man mal nach, wird man wohl meistens Antworten dieser Art erhalten "Wasser, dass im Boden ist".
In den Hydro-/Geowissenschaften gibt es jedoch eine konkrete Definition: "unterirdisches Wasser, das die Hohlräume der Erdrinde zusammenhängend ausfüllt und dessen Bewegung ausschließlich oder nahezu ausschließlich von der Schwerkraft und den durch die Bewegung selbst ausgelösten Reibungskräften bestimmt wird."

Das mag auf den ersten Blick kein großer Unterschied sein. In der Wissenschaft ist es jedoch notwendig, die obige genaue Definition zu kennen, denn neben dem Grundwasser gibt es auch noch anderes Wasser im Boden, zb. Sickerwasser, Haftwasser, Kapillarwasser, Kristallwasser...

Würde nun ein Wissenschaftler seine Forschungsergebnisse in einem Artikel so niederschreiben, dass auch Laien sie problemlos verstehen, müsste er jedesmal die obige Definition dazuschreiben und erklären. Und das nur für diesen einen Begriff. In einer Publikation gibt es aber in der Regel wesentlich mehr zu definierende Begriffe.
Du siehst, es wäre ein extrem aufwendiges Verfahren. Kennt man jedoch die jeweilige Fachterminologie, kann auf derlei verzichtet werden und man kommt auch viel schneller zum eigentlichen Kern einer Publikation.

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#29
(23-03-2017, 13:31)Adamea schrieb:
(18-07-2014, 13:18)Sinai schrieb: 2.) Teilnahme in wirklichen Fachforen
Aber da kann nicht Hinz und Hunz mitreden, ist doch klar.
Da sind echte Forscher registriert, die auf universitärer Ebene diskutieren und einander namentlich kennen....
Ist doch klar, daß sich Forscher nicht mit irgendwelchen anonymen Stänkerern auf eine Stufe stellen. In einem solchen Forum ist man wirklich gut informiert, auf Letztstand, state of the art


Diese "echten" Forscher, sind ggf. leider betriebsblinde Adler die über ihre liebgewonnenen Ergebnisse einen Kreis nach dem anderen ziehen und dabei nioch meinen dass sie den besten Rundumblick haben.


Ja, da hast Du eigentlich Recht.  Heart  Eusa_clap Eusa_clap Eusa_clap
Ein altbekanntes und leider irreparables Dilemma der Forschung

Manchmal ist es so, daß die Forschung eine ganze Forschergeneration still steht, es werden bloß schön formulierte Tautologien hervorgebracht, gegen das "Popper-Kriterium" verstoßend.

Aber was sollte man tun?
Sicher fahren einzelne Forscher zweigleisig und diskutieren unter einem Pseudonym unerkannt in einem öffentlichen Forum, um einerseits immer wieder neue Anregungen zu bekommen (was extrem wertvoll ist), und um andererseits die eigene Meinung zu testen (welche Widersprüche auftauchen).
(20-05-2017, 11:59)Gundi schrieb:
(18-05-2017, 14:53)melinchen schrieb: Ich denke, dass Wissenschaftler wirklich "lesbarer" schreiben müssten.

Das sehe ich nicht so. Wissenschaftler schreiben nicht für den Laien, sondern für Fachkollegen, welche die gleiche Sprache sprechen (Fachterminologie).
Wenn Wissenschaftler nun ihre Artikel so schreiben sollten, dass wirklich jeder sie ohne weiteres verstehen kann, müsste man viel viel weiter ausholen, man müsste Dinge mühsam erklären und das ganze auch in jedem Artikel immer wieder tun. Es wäre ein riesen Aufwand. Genau um diesen Aufwand zu reduzieren, gibt es doch eben die Fachsprachen der einzelnen Disziplinen.


Auch dies ist Richtig.  Eusa_clap Eusa_clap Eusa_clap Eusa_clap Eusa_clap Eusa_clap Eusa_clap Eusa_clap

Und neben der Fachterminologie mit ihren Definitionen, die man aber innerhalb von wenigen Wochen lernen kann, ist noch die viel höhere Hürde: das Verständnisproblem der Zusammenhänge

Es gibt Vorlesungen, die behandeln ein derart komplexes Thema, daß man überhaupt den 1. Studienabschnitt hinter sich haben muß, um der Vorlesung folgen zu können !

Ein Erstsemestriger versteht nur Bahnhof (nicht wegen der Fachbegriffe, sondern weil er die Zusammenhänge gar nicht versteht) und läuft nach zehn Minuten raus.
Ich habe einen Freund, der ist Facharzt für Psychiatrie an einer großen Klinik. Da er in einem geschlossenen Forum (Wissenschaftlerkreis) publiziert, auf diesem Wege immer wieder seine Forschungsergebnisse vorstellt, und in ständiger Diskussion mit der Fachwelt steht, wird er demnächst zum Professor für Psychiatrie ernannt werden.
Einmal zeigte er mir stolz am Bildschirm so eine Publikation.
Viele mir unbekannte Fachbegriffe der Psychiatrie! Da ich Zeit hatte, nahm ich den Pschyrembel zur Hand und suchte mir jeden Fachbegriff heraus. Dennoch hatte ich keine Chance, das zu verstehen, da mir auch das Verständnis fehlt.

Und ein ander Mal nahm mich eine hübsche Bäckerin zu einem Fachvortrag bei der Gewerkschaft mit.
Sehr einfaches Publikum, sprachlich keineswegs anspruchsvoll. Keine langatmigen Schachtelsätze.
Es ging um ein neues Verfahren der Brotgärung bei Biobrot. Leider kam ich von Anfang an nicht mit, verlor alsbald restlos den Faden und wußte dann gar nicht mehr, worum es geht, worüber da genau gesprochen wird.
Ja, über Brot und Gärung und neuartige Hefepilze, die da offenbar gezüchtet worden sind, über ein besonders leichtverdauliches Brot, über eine rationelle Fertigungsmethode, wo viel weniger Schritte, damit viel weniger Reinigungsschritte, viel weniger Reinigungspersonal notwendig ist, über die Chance und Gefahr der Rationalisierung (je nachdem auf welcher Seite man steht, Fabriksbesitzer oder Maschinenstürmer), über weitgehende Vitaminerhaltung trotz Gärung, und bla bla bla

Als mich meine Begleiterin danach anredete, was ich zum Vortrag sage, wußte ich lediglich zu berichten, daß die Rednerin schöne rote Stöckelschuhe getragen hat

Um von so einem Vortrag was zu haben, muß man drei Jahre die Bäckerlehre besucht haben, und dann vier oder fünf Jahre in der Backstube gestanden haben
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#30
(21-05-2017, 14:21)Gundi schrieb: Was würde es dem Chemiker bringen, wenn er den "einfachen Menschen" (imho übrigens ein unangenehmer Begriff) nach seiner Meinung zur Strukturanalyse von Metalphosphonaten mittels XRD fragt? Außer einem fragenden Gesichtsausdruck käme da vermutlich nicht viel, einfach weil nun mal der gesamte thematische Background fehlt.
Und so ist es ja nicht nur in der Wissenschaft. Gehe mal mit einem Jäger in den Wald oder auf eine Automobilmesse. Wenn du von beidem keine Ahnung hast, verstehst du auch das benutzte Fachvokabular nicht.  

Es sind nicht so sehr die Meinungen eines Fachfremden die einen Wissenschaftler etwas nutzen könnten. Ich dachte da eher an Fragen die ein Fachfremder haben könnte und ein weiteres Denken bei einem Wissenschaftler auslösen könnten.
So wie eben eine einfache Beobachtung der Natur eine Idee oder Frage im Wissenschaftler auslösen kann, so kann die Frage und die Beobachtungen eines Fachfremden auch ein Auslöser sein.
Irgendwann kommt es bestimmt so weit, dass sich Berufszweige interessant machen müssen, damit sie zukünftiges Fachpersonal bekommen können.

Jedes Interesse fängt klein an! Jedes Interesse wird sehr schnell mit Fachbegriffen konfrontiert. In wievielen Kinder könnte ein Wissenschaftler stecken, wenn in einem Kind das Interesse früher erweckt werden könnte?
Dass ich kein Interesse für Autos habe, liegt auch daran dass ich nie einen Anreitz bekamm mich dafür interessieren zu können. Die Welt ist viel zu voll mit Dingen für die man sich interessieren kann.
Würde ich mich heute aus irgendeinem Grund für Automobiele interessieren, würde ich zu einer Fachmesse gehen und mich durch die Fremdwörter kämpfen in dem ich dem Fachpersonal tierisch auf die Nerven gehe!
Was könnte ich anderes tun? Lesen? Nein, Bücher sprechen nicht zurück!
Wenn ich anfänglich nur eine einzige Antwort will, und brauche um festzustellen wie sehr mich das wirklich interessiert, lese ich noch nicht unbedingt Bücher. Eine direkte Frage auf der Messe, wäre eine erste Methode um ein Interesse zu prüfen und zu weiter zu schüren.
Man kann auch zweigleisig fahren und Bücher und Messe verwenden, doch da ist m.E. das Interesse schon etwas stärker vorhanden.

Leonardo da Vinci hat durch sein intensives Interesse an der Malerei gleichzeitig der Wissenschaft einen großen Dienst erwiesen. Sein Tun, die Malerei führte zu den ersten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

(21-05-2017, 14:21)Gundi schrieb:
(21-05-2017, 08:37)Adamea schrieb: Es ist sozusagen eine Art Gesetz der Natur, dass wenn man mal zurücktritt, sich ganz "nackt" macht in den Gedanken, also ganz von vorne nochmal anfängt zu Denken, Dinge/Perlen erkannt werden die vorher übersehen wurden, und achtlos oder aus ÜBERsehen vor die Säue geworfen wurden.
Sicherlich sollte man derlei auch mal tun und wird ja auch getan. Nur inwiefern ist das für das Thema relevant?

Es ist relevant weil hier das Umformulieren und die Frage dessen Sinns angesprochen wurde.
Durch eine Umformulierung geht der Wissenschaftler sozusagen "zurück" zum ersten noch "nackten" Formulierungs-Gedanken als er noch nicht über eine fertige Formulierung verfügte. Er bereitet sein Wissen neu auf. "Er flügt den Gedanken-Acker nocheinmal durch."
Auf diesem Weg des "Zurücktreten" würde er vielleicht zu weiteren Erkenntnissen kommen können.
Ich denke das man mit einer Wiederholung einer Sache, evtl. "Schleier" lüften könnte.
Der Wissenschaftler würde seinem eigenem Wissen mit anderen eigenen Worten begegenen, und diese können ihm eine neue Inspiration sein.
Ein Wissenschaftler wiederholt sein Wissen ja nicht, weil er weiß dass er es bereits weiß. Zu Wissen dass man etwas weiß, führt ja oft dazu dass man das Wissen, nicht mehr genau betrachtet. Wenn aber in diesem Wissen dass man hat, noch ein weiteres Wissen steckt, kann man es nicht finden, weil das Wissen ja als fertig angesehen und nicht mehr bedacht wird. Leichtsinnsfehler z.B. kommen aus dem Wissen das man sich so sicher ist. Es schadet m.E. nicht wenn ein Wissenschaftler sein Wissen sozusagen mal aus dem Ursprung, den Anfängen zurückholt um sich erneut darüber bewusst macht.
Eine Art "Wissenschaftler-Meditation". Icon_cheesygrin

Genaue Definitionen von Begriffen sind in der Wissenschaft unter Wissenschaftlern zum Verständis wichtig, das weiß ich, es ging mir nicht darum dass diese zu unterlassen wären. Ich dachte da eher an einem Reflektieren des eigenen Wissens dessen man sich schon so sicher ist. Eine Reflexion mit anderen Begriffen kann m.E. zu weiteren Ergebnissen führen.
Wenn bei dieser Reflekion ein weiterer Mensch eine Sache besser verstehen lernen könnte (sofern er Interesse hat), dann ist das eigendlich nur ein willkommenes Nebenprodukt.
Was ein Nebenprodukt ist oder sein kann, kann aber auch umgekehrt zur Methode werden. Ob zuerst die Absicht einer Reflexion da ist oder die Absicht dass ein Nichtwissenschaftler etwas versteht ist egal. Ergebnisse gibt es auf 2 Seiten.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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