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Erdzeitalter und geologische Datierungsmethoden
#31
(29-09-2014, 14:25)Ulan schrieb: - - -
Ah ja? Dann nehme mich mal an, Du weisst von welchem Exponat ich sprach? Weil, sonst sind das nicht nur Vermutungen bezueglich des Exponats, sondern bodenlose Schluesse daraus, was Du hier lieferst. Oder ist das wieder nur ein Beispiel dafuer, dass Du weisst (oder besser meinst zu wissen), dass die Erde 6000 Jahre (oder was auch immer <10.000 Jahre) alt ist, weshalb die Datierung angeblich falsch sein muss?

Ich kenne die Annahmen, die solchen Zeitangaben zugrunde liegen. In den meisten Fällen sind diese inakzeptabel...
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#32
(29-09-2014, 17:20)konform schrieb:
(29-09-2014, 14:25)Ulan schrieb: - - -
Ah ja? Dann nehme mich mal an, Du weisst von welchem Exponat ich sprach? Weil, sonst sind das nicht nur Vermutungen bezueglich des Exponats, sondern bodenlose Schluesse daraus, was Du hier lieferst. Oder ist das wieder nur ein Beispiel dafuer, dass Du weisst (oder besser meinst zu wissen), dass die Erde 6000 Jahre (oder was auch immer <10.000 Jahre) alt ist, weshalb die Datierung angeblich falsch sein muss?

Ich kenne die Annahmen, die solchen Zeitangaben zugrunde liegen. In den meisten Fällen sind diese inakzeptabel...

Ja, OK.

Es geht also gar nicht um die Datierung, sondern um deren Akzeptanz bei den creationistischen Gläubigen und um den Respekt vor ihren religiösen Scham-Gefühlen. Icon_wink
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#33
(28-09-2014, 23:32)Bion schrieb:
(28-09-2014, 11:42)konform schrieb: Im Grunde sind nur solche Datierungen sicher, die mit geschichtlichen Ereignissen korreliert werden können.
- - -
Welche "geschichtlichen Ereignisse", die Du mit U/Pb-Datierungen in Zusammenhang bringen willst, schweben Dir vor?

Ich habe bereits zwei historisch bezeugte, also von Menschen beobachtete vulkanische Ereignisse genannt, dazu auch die radiometrisch ermittelten Alter. Mehr daneben geht wohl kaum. Kritik am Datierverfahren versuchen die Experten mit dem merkwürdigen Argument zu entkräften, dass das K-Ar-Verfahren eben nur auf altes Gestein anwendbar sei.

(28-09-2014, 23:32)Bion schrieb:
(28-09-2014, 11:42)konform schrieb: In Frage kommen hierfür - mit Einschränkungen - die Dendrochronologie…

Die Dendrochronologie ist auf zeitlich sehr beschränkte Fälle anwendbar.  

Diese Behauptung beruht auf nicht belegten Annahmen. Die Dendro-Chronologie ist auf einen großen Bereich der Erdgeschichte anwendbar

(28-09-2014, 23:32)Bion schrieb:
(28-09-2014, 11:42)konform schrieb: …und die C14-Methode.

Die Radiokarbonmethode ist in der Geologie für Datierungen von 0-70000 a geeignet. Wie stellst Du Dir die Datierung von älteren Gesteinsformationen mittels Radiokarbonmethode vor?

Ich weiß durchaus, welcher Datier-Verfahren sich die Archäologie einerseits und die Geologie/ Paläontologie andererseits bedienen. Auch wenn der Umstand, dass ich beides räumlich nebeneinander geschrieben habe, den gegenteiligen Eindruck erwecken könnte.

Im Übrigen sind die vermeintlichen 70.000 Jahre, auf die das C14-Verfahren anwendbar sein soll, arg an den Haaren herbeigezogen.
(28-09-2014, 23:32)Bion schrieb:
(28-09-2014, 11:42)konform schrieb: *)  Andrew A. Snelling in: Radioisotope und das Alter der Erde.  

Der Kreationist Andrew A. Snelling ist für die einschlägige Wissenschaft bestenfalls eine Lachnummer!

Der Snelling hat ja lediglich andere Wissenschaftler zitiert.  Zur Lachnummer würde indes,  wenn unter Aufsicht der Öffentlichkeit beispielsweise eine Probe dem unteren Ende und eine dem oberen Ende einer Kreideformation entnommen und mittels Isotopen datiert würden. Ich bin sicher, im Nu wären 80 Millionen Jahre auf nahezu null Jahre zusammen geschrumpft...

(28-09-2014, 23:32)Bion schrieb: Mit seiner These vom beschleunigten radioaktiven Zerfall in der Vergangenheit und seinem Versuch, auf diese Weise das Alter der Erde mit der biblischen Schöpfungslehre in Einklang zu bringen, disqualifiziert er sich für wissenschaftliche Aussagen selbst.

Woher rühren dann Fehldatierungen bis um die 3.500 Millionen Jahre?

(28-09-2014, 23:32)Bion schrieb: Was Du unter "historisch bezeugte Datierungen"  die Erdgeschichte betreffend zu verstehen pflegst, willst Du uns wohl nicht verraten?

Zum Beispiel der Ausbruch des Vulkans auf Santorin...
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#34
(28-09-2014, 20:28)konform schrieb: Jedenfalls sollten sich die Paläontologen einen anderen Grund für das Verschwinden der Saurier suchen...

Wenn man sich das mal so überlegt...

Nach dem Schöpfungsakt gab es Milliarden von Arten, die sich alle gleichzeitigund gegenseitig um Habitat und Futter in den Haaren, bzw. im Fell lagen. Muss wohl ziemlich eng und gefährlich zugegangen sein auf Erden. Besonders aber auch für die Menschen, die sich bis zur Sintflut mit Prontosaurier, Säbelzahntigern und anderen Riesenratten gegen andere  Riesenratten und Ungeheuer behaupten mussten.. Metergroße Libellen, Skorpione und anderes Riesen-Gekräuche..

brrrrr... kein Wunder, dass sich die Menschen vor der Sintflut vom Schöpfer abwendeten..
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#35
(29-09-2014, 18:45)Geobacter schrieb:
(29-09-2014, 17:20)konform schrieb:
(29-09-2014, 14:25)Ulan schrieb: - - -
Ah ja? Dann nehme mich mal an, Du weisst von welchem Exponat ich sprach? Weil, sonst sind das nicht nur Vermutungen bezueglich des Exponats, sondern bodenlose Schluesse daraus, was Du hier lieferst. Oder ist das wieder nur ein Beispiel dafuer, dass Du weisst (oder besser meinst zu wissen), dass die Erde 6000 Jahre (oder was auch immer <10.000 Jahre) alt ist, weshalb die Datierung angeblich falsch sein muss?

Ich kenne die Annahmen, die solchen Zeitangaben zugrunde liegen. In den meisten Fällen sind diese inakzeptabel...

Ja, OK.

Es geht also gar nicht um die Datierung, sondern um deren Akzeptanz bei den creationistischen Gläubigen und um den Respekt vor ihren religiösen Scham-Gefühlen. Icon_wink
Diese Vermutung über "konform" hatte ich auch schon. Dabei ist die Erde ja einen Scheibe und er Mond stammt aus Wanne-Eickel.
Es wird immer Menschen geben die Glauben noch an Märchenbücher und Ihren wahren Inhalt.
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#36
(29-09-2014, 19:18)Wilhelm schrieb: Diese Vermutung über...hatte ich auch schon. Dabei ist die Erde ja einen Scheibe und er Mond stammt aus Wanne-Eickel.
Es wird immer Menschen geben die Glauben noch an Märchenbücher und Ihren wahren Inhalt.

Ich denke, dass es da um etwas ganz anderes geht.

Die  Datierungsmethoden, welche von den Creationisten immer dann in Zweifel gestellt werden werden, wenn diese den Schöpfungsbericht der Bibel ad absurdum führen, werden andersherum auch genauso als wissenschaftliche Beweislast angeführt, um im günstigeren Falle den Schöpfungsbericht als unumstößliche Tatsache zu behaupten.

Ist wie bei den Verschwörungstheoretiker.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#37
(29-09-2014, 19:18)Wilhelm schrieb: - - -
Diese Vermutung über "konform" hatte ich auch schon. Dabei ist die Erde ja einen Scheibe und er Mond stammt aus Wanne-Eickel.
Es wird immer Menschen geben die Glauben noch an Märchenbücher und Ihren wahren Inhalt.

Wir wollen beobachtbare Tatsachen sprechen lassen - und davon gibt’s zur Genüge.
Ich empfehle, öfter mal selbst einen Aufschluss näher Augenschein zu nehmen, den eigenen Sinnen und der eigenen Meinung zu vertrauen, statt der Deutung eines naturalistisch orientierten Geologen/ Paläontologen. Ist natürlich nicht einfach, sich von dem in Schule/ Hochschule eingetrichterten Weltbild zu lösen.

Das Problem ist darüber hinaus: So genau will man das gar nicht wissen...
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#38
(29-09-2014, 19:39)Geobacter schrieb: - - -
Die  Datierungsmethoden, welche von den Creationisten immer dann in Zweifel gestellt werden werden, wenn diese den Schöpfungsbericht der Bibel ad absurdum führen, werden andersherum auch genauso als wissenschaftliche Beweislast angeführt, um im günstigeren Falle den Schöpfungsbericht als unumstößliche Tatsache zu behaupten.
- - -

Wie wär's mit einer eigeständigen Prüfung der Verfahren? Ist natürlich bequemer, jenen einfach zu glauben, die als Experten gelten...
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#39
(29-09-2014, 19:44)konform schrieb: Ich empfehle, öfter mal selbst einen Aufschluss näher Augenschein zu nehmen, den eigenen Sinnen und der eigenen Meinung zu vertrauen, statt der Deutung eines naturalistisch orientierten Geologen/ Paläontologen. Ist natürlich nicht einfach, sich von dem in Schule/ Hochschule eingetrichterten Weltbild zu lösen.

Das Problem ist darüber hinaus: So genau will man das gar nicht wissen...
So schaut`s aus...
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#40
(29-09-2014, 19:49)konform schrieb:
(29-09-2014, 19:39)Geobacter schrieb: - - -
Die  Datierungsmethoden, welche von den Creationisten immer dann in Zweifel gestellt werden werden, wenn diese den Schöpfungsbericht der Bibel ad absurdum führen, werden andersherum auch genauso als wissenschaftliche Beweislast angeführt, um im günstigeren Falle den Schöpfungsbericht als unumstößliche Tatsache zu behaupten.
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Wie wär's mit einer eigeständigen Prüfung der Verfahren? Ist natürlich bequemer, jenen einfach zu glauben, die als Experten gelten...

Ja, das mach ich gelegentlich..

Als besonders motivierter Freizeitarchäologe hab ich damit öfters zu tun. Und ich schau mich da auch gerne sonst noch in der Natur um.
Aber da du ja ein selbergestrickter Datierungsfachmann bist, hätte ich jetzt mal einige konkrete wie schwierige Fragen an dich:

wie kommt das, dass in der freien Natur die Kreide- und Kalksteinschichten oftmals mit tausend und mehr Metern Granit-, Gneis- und Pophyrschichten überlagert sind?
Wieso findet man in den Alpen immer wieder mit Fossilien-haltigen Kalkschichten durchzogenes Hartgestein? Schulgeologen können dafür eine recht vernünftige Erklärung liefern.

Da hätte ich jetzt mal gerne eine Erklärung vom Schöpfungsfachmann, der an die Sintflut glaub. Icon_wink

Und ich würde es wirklich gerne genau wissen...!!
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#41
@Geobacter
Du hast wohl vergessen, das wärend der Sintflut Noah mit seinem Schiff über die Alpen kratzte und dabei die Muscheln an seiner Unterseite verlohr die heute Fossilfunde in den Alpen erklären.

Aber spaß beiseite, deine Erklärungen sind logisch und nachvollziehbar. was man von konforms Theorie nicht sagen kann. Er sagt ja noch nicht mal welche Prüfungsverfahren anzuwenden sind um seine Visionen zu überprüfen.
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#42
und wenn Dir dazu nichts einfällt, können wir gerne auch zum Himalayagebirge abschweifen.

Das Gebirge hebt sich pro Jahr um etwas mehr als einen halben Zentimeter. Seit der Erstbesteigung 1953 , ist der Berg c.a. 40 cm angewachsen. Rechnet man das um auf die letzten 6-10tausend Jahre, müsste der ganze Himalaya ein unbedeutender Hügel sein.

Und das Erstaunliche: die Fossilien und Kalk-führenden Schichten finden sich nicht oben, sondern viel weiter unten.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#43
(29-09-2014, 20:22)Wilhelm schrieb: Aber spaß beiseite, deine Erklärungen sind logisch und nachvollziehbar. was man von konforms Theorie nicht sagen kann. Er sagt ja noch nicht mal welche Prüfungsverfahren anzuwenden sind um seine Visionen zu überprüfen.

Seine Erklärungen beruhen auf eigenen Beobachtungen. Sagt er ganz eindeutig. Und auch, dass er es eigentlich gar nicht so genau wissen will... Icon_lol
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#44
(29-09-2014, 16:14)Harpya schrieb: Welche auch immer, was wurde denn datiert ?
Hab letztes Jahr Marmorfiguren  in Paris auf einer Vernisage gesehen, die waren keine 3 Jahre alt, auf der dokumenta letztesmal auch.

Dies hier: *http://i.imgur.com/qnSikFA.jpg

Die zugehoerige Plakette beschreibt wie folgt:
Marble figurine of a standing male. The material and the naturalistic rendering of the anatomic details are unusal for the period. Knossos, 6500-5900 BC

Falls Du wissen willst, wie das datiert ist, musst Du konform fragen; da er weiss, dass die Datierung fehlerhaft ist, muss er auch wissen, wie die Figur datiert wurde. In dem spezifischen Fall wuerde mich das auch interessieren, da der Plakettentext anmerkt, dass die Figur etwas zu gut aussieht fuer die Zeit, auch wenn ich persoenlich kein Problem mit welcher Datierung auch immer habe. Menschen wohnen dort eh schon seit 150.000 Jahren.
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#45
(29-09-2014, 18:50)konform schrieb: Kritik am Datierverfahren versuchen die Experten mit dem merkwürdigen Argument zu entkräften, dass das K-Ar-Verfahren eben nur auf altes Gestein anwendbar sei.

K/Ar-Datierungen (Halbwertszeit 1,27 Ga!). Zeitlicher Anwendungsbereich: Pleistozän – Präkambrium.

(29-09-2014, 18:50)konform schrieb: Die Dendro-Chronologie ist auf einen großen Bereich der Erdgeschichte anwendbar.

Auf welchen großen Bereich der Erdgeschichte ist die Dendrochronologie Deiner Meinung anwendbar?

(29-09-2014, 18:50)konform schrieb: Im Übrigen sind die vermeintlichen 70.000 Jahre, auf die das C14-Verfahren anwendbar sein soll, arg an den Haaren herbeigezogen.

Nein! Das steht so in den Universitäts-Lehrbüchern.

Arg an den Haaren herbeigezogen ist der Unsinn den Snelling referiert. Der aber hat Dich offensichtlich schwer beeindruckt.
MfG B.
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