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Rätsel des Wirklichen
#16
Das Dimensionskonzept ist aber eine Frage wo man es anwendet.
So landläufig ist mehrdimensionales eine konkrete Darstellung.

Ein Punkt im Raum hat 3 Dimensionen, mit der Temperatur an dem Punkt schon 4,
mit der Windgeschindigkeit 5, mit dem Drall 6 , mit Feuchtigkeit 6 Dimensionen usw. bis x- Dimensionen, ganz einfach.
Anzahl der Eigenschaften.
Die Eigenschaft einer Dimension ist erstmal beliebig, kann man anordnen wie man will.
Wetter setzt sich aus solchen Punkten zusammen.

Man muss schon sagen welche Eigenschaften einer Dimension zugerechnet werden, daran haperts oft.
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#17
@Harpya: Was du hier zutreffend beschreibst, ist ein "Konfigurationsraum" mit u. U. einem Haufen von Dimensionen. Die Dimensionen der Stringtheorie sind jedoch schon räumlich gemeint. Aber sie sind "mathematisch-abstrakt" in dem Sinn, dass man die Theorie leichter in diesen vielen Dimensionen formulieren kann als in wenigen z. B. 3 räumliche und 1 zeitliche.

Die große Frage ist eben, warum man nur 3 "sehen" (und eine als Zeit spüren) kann. Sehr schön werden die Fragen rund um diese Problematik in dem Buch "Verborgene Universen: Eine Reise in den extradimensionalen Raum" von Lisa Randall und Hartmut Schickert erörtert.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#18
Ja, die verschiedenen esoterischen Dimensionsfanatiker können aber
oft weder das Eine noch das Andere benennen, da ist das mehr
eine Art von Denkebenen die sich meines Wissens nicht mathematisch darstellen lassen.

Sowie viele bei komplexen Zahlen, die eigentlich nur ein Rechentrick zur Vereinfachung sind,
die Waffen strecken.
Wobei der freie Flug der wildesten Gedanken durchaus zu Lösungen beitragen kann, nennt man heute "brainstorming".

Ist aber weit anregender das es mehr Rätsel als Lösungen gibt.

Im Gegensatz zu Glauben wo die Lösung vorliegt und schon die Umsetzung nicht gelingt.
Da muss ich nicht rätseln, die Lösung ist falsch.

Wenn schon Lösungen vorliegen braucht man keine Wissenschaftler
oder besonders helle Köpfe, Umsetzung ist Handwerk, was öfter schwieriger ist als eine Idee die zufliegt,
große Ideen werden kaum hart erarbeitet. Icon_lol
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#19
(03-11-2014, 00:55)Ekkard schrieb: Hin und wieder ergeben sich Fragen nach unserer Realität, nach der Wirklichkeit oder einfach nach dem, was wir gegenwärtig nicht wissen.

Zum Einstieg sei folgender Link empfohlen: "Die 10 größten physikalischen Rätsel unserer Zeit" (klick).
- - -

Gewiss standen am Anfang nahezu aller Theorien Vermutungen. Merkwürdig aber ist, dass immer nur in die eine Richtung vermutet werden darf, nicht aber in die andere...

So dürfte die Bezeichnung “Quanteneffekte” für gewisse Beobachtungen auf einer grundsätzlichen Fehlannahme Einsteins beruhen. Ähnlich “dunkle Materie” oder “dunkle Energie”. Die behaupteten Nachweise belegen statt dessen ein weniger altes Universum.
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#20
(19-11-2014, 15:53)konform schrieb: Gewiss standen am Anfang nahezu aller Theorien Vermutungen. Merkwürdig aber ist, dass immer nur in die eine Richtung vermutet werden darf, nicht aber in die andere...

So dürfte die Bezeichnung “Quanteneffekte” für gewisse Beobachtungen auf einer grundsätzlichen Fehlannahme Einsteins beruhen. Ähnlich “dunkle Materie” oder “dunkle Energie”. Die behaupteten Nachweise belegen statt dessen ein weniger altes Universum.

Kannst du mir jemand nennen der jemandem befohlen hat in nur eine Richtung zu vermuten.
Sowas ist unrealistisch.
Vermutungen kommen von ganz alleine, die kann man garnicht vorschreiben.
Wenn jemand meint er könnte das tun, kann man sicher vermuten das sein Urteil schon gebildet hat bevor es überhaupt losgeht.
Also kein Wissenschaftler. Richtiger, nicht "theologischer".

Was heisst denn "dürfte", wieso auch nur eine oder andere Richtumng, schon mal eine eine 4-3 gedacht.

Welch Nachweise werden denn behauptet, das Unbekanntes in seiner Substanz nachgewiesen wird wäre mir neu.
Das sind wir gleich bei Gott und en unsichtbaren Mondelefanten (wie ist deine Vermutung, ich bin für rosa Streifen und grüne Punkte).
Das sie nicht gelb sind ist nachgwiesen.
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#21
(19-11-2014, 16:20)Harpya schrieb: - - -
Kannst du mir jemand nennen der jemandem befohlen hat in nur eine Richtung zu vermuten.
Sowas ist unrealistisch.
- - -

Es gibt subtilere Methoden als Verbote, um Diskussionen eine bestimmte Richtung zu geben...
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#22
Stimmt , nebulöse Äußerungen, "düfte", "es gibt"......
Ich hatte eine klare Frage, verdient kare Antwort.

Wer konnte dir jemals etwas vorgeben zu denken was es ausgeschlossen hat an was Anderes zu denken ?
Gedankenverbote kenn ich nur religiös, "Du sollst nicht begehren...", klappt auch nicht.

Praktisch, du sollst niemals an Harndrang denken, verkauftst du dann leichtgläubig dein Klo weil der Gedanke ans Pinkeln nie wieder kommt ?
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#23
(03-11-2014, 21:14)Geobacter schrieb: "Gott " ist ohne Zweifel ein psychologisches Phänomen. Ein Phänomen, welches aber in der Menschheitsgeschichte auch immer eine wichtige medizinisch-ganzheitliche Heil-Funktion inne hatte. Glaube, im Sinne einer optimistischen Stimmung, hat auch heute noch immer einen nachweislichen Einfluss auf unser Immunsystem. Wie das genau funktioniert, ist dann auch eines der noch nicht ganz gelösten Wirk-lichkeits-Rätsel.

Da wären wir auch wieder bei der Seele dier die Forschug erst philosophischer Art, jetzt auch naturwissenschaftlicher Art
"auf den Pelz" rückt. Wogegen die Theologen und Philosophen sich mit Alleinvertratungsanspruch formieren.

" SPIEGEL ONLINE: Was ist der evolutionäre Vorteil der Seele?

Roth: Unser Bewusstsein dient zum einen dem Gedächtnis: An die bewusst erlebten Dinge können wir uns sehr viel besser erinnern als an die unbewussten. Zum anderen wären die sprachliche Kommunikation und Handlungsplanung ohne Bewusstsein völlig unmöglich. Diese beiden Dinge, Handlungsplanung und Sprache, machen uns Menschen zu Menschen.

SPIEGEL ONLINE: Haben Tiere eine Seele?

Roth: Ja. Der Mensch hat vielleicht die komplexeste Seele, aber es gibt Vorstufen. Wir müssen annehmen, dass die Entwicklung der Seele ein langer evolutionärer Prozess war, der eine Reihe von Tieren hervorgebracht hat, von denen wir mit ziemlicher Sicherheit sagen können, dass sie ein Bewusstsein, vielleicht sogar ein Selbstbewusstsein und natürlich auch bewusste Gefühle haben.

SPIEGEL ONLINE: Sie schreiben in Ihrem Buch: "Das Gehirn des Menschen ist ein typisches Primatengehirn, und darüber hinaus ein typisches Säuge- und Wirbeltiergehirn."

Roth: Genau. Einen qualitativen Unterschied gibt es da nicht.

SPIEGEL ONLINE: Wenn das stimmt, wie kann es sein, dass Schimpansen und Feldmäuse keine Pyramiden bauen, keine Videos auf YouTube laden und keine Liebesbriefe schreiben?

Roth: Es gab für uns einen entscheidenden Sprung, die Erfindung der menschlichen Sprache vor etwa 100.000 Jahren. Man kann sie als Intelligenzverstärker ansehen. Natürlich sind wir den Tieren da sehr überlegen, aber auch Menschenaffen können lernen, die menschliche Sprache zu verstehen. Auch der Vogelgesang scheint nach neuesten Erkenntnissen eine Sprache zu sein. Eine ganz andere Sprache als die unsrige, aber eventuell genauso effektiv, mit eigener Grammatik, Syntax und so weiter.

SPIEGEL ONLINE: Sie waren bereits promovierter Philosoph, ehe Sie sich der Biologie zugewendet haben. Kann die Hirnforschung die Philosophie überflüssig machen, wenn es um Fragen des Bewusstseins, der Seele und des Menschseins geht?

Roth: Nein. Stattdessen geht es darum, ob man philosophische Annahmen mit Befunden der Naturwissenschaft in Einklang bringen kann. Es gibt nichts, worüber man in der Philosophie nicht streitet. Wenn Philosophen über das "Ich" nachdenken und das mit biologischen oder psychologischen Einsichten verbinden können, dann ist das doch etwas ganz Tolles.

SPIEGEL ONLINE: Gleichwohl klingt es in Ihrem Buch so, als wären die Geisteswissenschaften eine eherne Bastion, die die Hirnforschung abzuwehren versucht.

Roth: Das stimmt. Viele Geisteswissenschaftler haben da eine extreme Scheu, eine Kränkung oder gar einen Hass.

SPIEGEL ONLINE: Sogar Hass?

Roth: Ja, Hass. Es gibt Philosophen, die verbieten ihren Studenten, in die Vorlesungen von Hirnforschern zu gehen. Das sind Ignoranten, die haben Angst, man würde ihnen den Job wegnehmen. Viele Philosophen und Theologen haben einen ausgeprägten Alleinvertretungsanspruch.

*http://www.spiegel.de/kultur/literatur/hirnforschung-gerhard-roth-ortet-die-seele-im-gehirn-a-1003352.html
Wenns sachlich wird und Geschwafel nicht mehr ausreicht bekommt man schnell mal kalte Füße.
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#24
(19-11-2014, 15:53)konform schrieb: Gewiss standen am Anfang nahezu aller Theorien Vermutungen. Merkwürdig aber ist, dass immer nur in die eine Richtung vermutet werden darf, nicht aber in die andere...

So dürfte die Bezeichnung “Quanteneffekte” für gewisse Beobachtungen auf einer grundsätzlichen Fehlannahme Einsteins beruhen. Ähnlich “dunkle Materie” oder “dunkle Energie”. Die behaupteten Nachweise belegen statt dessen ein weniger altes Universum.

Du setzt dir doch selber das Verbot, in eine andere und damit mehr Natur-reale Richtung zu denken.

Einstein kann da wirklich nichts dafür. Icon_cheesygrin
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#25
(19-11-2014, 15:53)konform schrieb: So dürfte die Bezeichnung “Quanteneffekte” für gewisse Beobachtungen auf einer grundsätzlichen Fehlannahme Einsteins beruhen.
(Bezug des Zitats richtig gestellt./Ekkard)

Kannst du mal iirrggeennddwwaannn mal was deutlich sagen.

Wenn ich eine gewisse Bobachtung habe, das mein Hund so glücklich ausseht wenn er zurückkommt,
habe ich auch eine grundsätzliche Annahme,er hat geschissen.
Das er kopuliert kann möglich sein, für kastrierte eher ungewöhnlich, da machen die Weibchen auch nicht mit.
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#26
(19-11-2014, 15:53)konform schrieb: Gewiss standen am Anfang nahezu aller Theorien Vermutungen.
Sagen wir lieber: Hypothesen. Diese unterscheiden sich von Vermutungen durch die Tatsache, dass sie (ggf. unvollständige) Beobachtungs- und Messergebnisse funktionell zutreffende reproduzieren. Vermutungen beruhen im Gegensatz dazu auf Annahmen, die nur bedingt zutreffen. Werden die Bedingungen konkretisiert, so werden aus Vermutungen Hypothesen. Der Übergang ist meist nahezu stetig. Ausnahmen bestätigen diese Regel!

(19-11-2014, 15:53)konform schrieb: Merkwürdig aber ist, dass immer nur in die eine Richtung vermutet werden darf, nicht aber in die andere...
Physikalische Vermutungen, Hypothesen und schließlich Theorien unterdrücken immer den weltanschulichen Aspekt. Das ist Absicht, weil weltanschauliche Ansichten Ergebnisse aussieben, also nur solche Ergebnisse als sinnvoll erscheinen lassen, die in das Weltbild passen. Solch ein Sieb ist für Erkenntnis grundsätzlich eine Gefahr.

Allerdings hilft eine Anschauung auch schon mal, eine Theorie erfolgreich aufzustellen. So hat der Erfinder des elektrostatischen Feldes um eine Punktladung aus der Kugelsymmetrie (geometrische Vorstellung!) und seinen fehlerbehafteten Messungen auf das heute als Coulomb-Gesetz bekannte elektrostatische Feld geschlossen. Die Messungen wurde vor ein paar Jahren nachvollzogen: Das Coulomb-Gesetz kann man unter den Bedingungen des Monsieur Coulomb nicht finden! Gleichwohl ist es für den Grenzfall sehr kleiner Ladungen und sehr großer Räume "richtig". Und wenn man infinitesimal rechnet, kommt auch für große, beliebig geformte Oberflächen in ihren Raumbegrenzungen das Richtige heraus.

(19-11-2014, 15:53)konform schrieb: So dürfte die Bezeichnung “Quanteneffekte” für gewisse Beobachtungen auf einer grundsätzlichen Fehlannahme Einsteins beruhen. Ähnlich “dunkle Materie” oder “dunkle Energie”. Die behaupteten Nachweise belegen statt dessen ein weniger altes Universum.

Das muss man ein Bisschen aufdröseln.
Quanteneffekte sind einfach solche, die bei makroskopischen Messungen nicht auftreten. Ein Strahl aus einer Farbspritze macht zwar eine Riesensauerei, aber nie ein Interferenzmuster - auch nicht, wenn man zwei Spritzen parallel betreibt!
Vereinzelt man aber die Farbtröpfchen, dann sieht die Sache bei zwei gekoppelten Farbdüsen völlig anders aus.

Also, was für eine Fehlannahme?

"Dunkle Energie" und "dunkle Materie" ist eher eine Beschreibung dessen, was man mit Großteleskopen beobachtet. Zugegeben, diese Beobachtungen kann man derzeit noch nicht verstehen.

Das sind im wesentlichen:
Dunkle Materie:
Die Sterne rotieren um ihr (jeweiliges) galaktisches Zentrum enger und schneller, als es die Kepler-Gesetze erlauben. Es gibt aber derzeit keine beobachtbare Masse, welche diesen Zustand beschreiben könnte. Allerdings gibt es inzwischen Beobachtungen der "dunklen Materie" durch ihre Gravitationswirkung. Ferne Galaxien werden durch die davor liegenden Galaxien in einer Reihe von Fällen zu uns hin abgebildet. Und in der Tat zeigen diese Abbildungen (dieser Linseneffekt per Gravitation), dass in den Galaxien viel mehr Masse steckt, als sichtbar ist. (Sie ist übrigens auch nicht schwarz, denn verdeckt wird nichts im Gegensatz zu Staubansammlungen.)

Dunkle Energie:
Umgekehrt enteilen ganze Galaxienhaufen aus unserem Beobachtungsbereich (zunehmende Rotverschiebung an dessen Rand). Auch hier ist es so, dass es dafür keine wirkliche Erklärung gibt außer eben die von Einstein mal eingeführte und später verworfene "kosmologische Konstante", die negativ, wie sie ist, die Galaxien tatsächlich auseinander treibt - eigentlich unseren Weltraum ständig aufbläht.
Etwas, das Massen (oder den Raum mit seinen Massen) aufgehen lässt, wie Hefe den Teig, besitzt Energie. Da sie lokal nicht beobachtet wird, hat sie den schönen Namen "dunkle Energie".
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#27
Zum Thema Rätsel des Wirklichen habe ich ein paar spannende Videos gesehen. Es geht um Dimensionen, denn wir Menschen mit unseren Dimensionen, werden vielleicht nie verstehen können, was wirklich hinter ihnen steckt.

Hier ein kleines Video das ein paar Minuten geht, und meiner Meinung nach, das Thema gut beleuchtet hat:
https://www.youtube.com/watch?v=xnJPy-lsZKQ
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#28
(20-11-2014, 18:30)Ekkard schrieb: Dunkle Materie:
Die Sterne rotieren um ihr (jeweiliges) galaktisches Zentrum enger und schneller, als es die Kepler-Gesetze erlauben.

Werd gleich die Polizei rufen !

Icon_razz


Somit sind wir am Ende der Welt angelangt. Die Bibel enthält Widersprüche, und - falls das stimmt - auch das Zeug des Johannes Kepler. Die Inquisition hat schon recht gehabt, den Betrüger zu verprügeln
Wenn Sterne sich nicht an die Gesetze halten, muß das geahndet werden, denn jeder Gesetzesbrecher und jede Gesetzesbrecherin stellt durch sein oder ihr Handeln die Gesetze in Frage, und wenn das einreißt, gilt bald das Gesetz nicht mehr . . .
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#29
(27-05-2016, 00:20)Holmes schrieb: ... wir Menschen mit unseren Dimensionen, werden vielleicht nie verstehen können, was wirklich hinter ihnen steckt.
Zunächst sind "Dimensionen" richtungsabhängige Abmessungen von Geraden, Flächen, Körpern. Diese Abmessungen abschätzen zu können, ist überlebenswichtig - der Rest erst, wenn wir davon einen Vor- oder Nachteil erleben. Also, so die Schlussfolgerung, erkennen wir nur 3 Dimensionen (an Körpern), weil nur das überlebenswichtig war.
Wir erkennen also nicht die Realität, sondern nur unsere Relation zu ihr - ein feiner aber gravierender Unterschied. Und dies bleibt quer durch die Physik und unsere Vorstellungen von unserer Welt so.

Was sich wirklich hinter diesen Relationen verbirgt, kann man nicht wissen, ist also rein spekulativ. So wird z.B. spekuliert, ob sich die Raumdimensionen auf Informationen zurück führen lassen, die auf den Begrenzungen unserer Welt gespeichert sind. Solche Begrenzungen kennt man als Ereignishorizonte z. B. um Schwarze Löcher. Wir wissen nach Bekenstein nur, dass alle Informationen unserer Welt nicht mehr Platz einnehmen als auf eine Fläche passt. (Unsere Welt enthält also überwiegend "Löcher", Stellen die uns im Alltag völlig entgehen. Für Leute, die mit der Maßtheorie in der Mathematik vertraut sind: Das gesamte Volumen der Informationen über unsere Welt ist Null.)
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#30
(27-05-2016, 11:25)Ekkard schrieb: Was sich wirklich hinter diesen Relationen verbirgt, kann man nicht wissen, ist also rein spekulativ.

Wie weit kommt denn unser Verstand? Ich meine dieser Verstand, der uns das Überleben sichert, kann dieser vielleicht nur Dinge sehen, die für das Überleben nötig sind. Damit meine ich, dass der Verstand , falls er das volle Ausmaß der Dinge verstehen würde, diesem nicht mehr trotzen könnte und somit nicht mehr Überlebensfähig wäre. Unser Gehirn filtert ja allein schon so, am Tag sehr viel. Was mich nun weiter bringt, zu der Frage, ob und wie wir eine wirkliche Realität erkennen können. Heute ist ja nicht einmal das "Nichts" mehr das "Nichts", denn selbst im Vakuum gibt es ja Fluktuationen was auch etwas ist. Die Quantentheorie mit ihrer Verschränkung und ihrem Welle-Teilchen-Dualismus spinnt auch herum, und man weiß nicht einmal mehr was man nun annehmen soll. Theorien über Theorien und kommen wir den Wirklichkeit näher? Kann niemand sagen. Steckt hinter jeder Wirklichkeit wieder eine andere. All dies lässt mich stark zweifeln, das es überhaupt eine Wirklichkeit gibt. Bisher sind wir ja näher an einer unwirklichen Welt als einer wirklichen und wenn die Wirklichkeit sich wirklich dem Menschlichen Ereignishorizont entzieht, was kann dann überhaupt wirklich sein?
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