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Glauben - Eine Folge von naturwissenschaftlichen Bildungslücken?
#61
Was die Wissenschaftlichkeit ausschliesst ist doch klar, ausser der Begriff wird völli verwäaasert.

" eine fehlende Ergebnisoffenheit: „Gott“, „der Glaube“, „die Offenbarung“ und dergleichen würden vorausgesetzt und seien nicht falsifizierbar. Ein solcher Anspruch auf absolute Wahrheit sei in anderen Wissenschaften ausgeschlossen. Mit Ausnahme einzelner Teildisziplinen gehe die Theologie in ihrer Gesamtheit ohne die Bejahung der Glaubenswahrheiten in Philologie, Hebraistik, Geschichte und Religionswissenschaft auf.

eine fehlende Freiheit der Lehre: Theologische Lehrstühle würden im Einvernehmen mit der Kirche besetzt und zumindest an katholischen Fakultäten sei eine Lehrerlaubnis erforderlich; damit sei eine Freiheit der Lehre nicht mehr garantiert.

praktische Konsequenzen besonders von Teildisziplinen wie Missionswissenschaft seien ethisch inakzeptabel.

mangelnde Wahrheitsliebe und intellektuelle Unredlichkeit.

eine Entfernung der dogmatischen Theologie von den Erfahrungen der Menschen, besonders von ihren Sehnsüchten, Ängsten und Nöten. Diese könne zu einem „Begriffsfetischismus“ herabsinken."

Auch wenn man alle Punkte bis auf einen ablehnt reicht der auch noch.

Wie könnte man denn so wissenschaftlich erklären das augerechnet die heutig akzeptierten Evangelien
zwingend eine Illusion der krichlichen Notwendigkeit bei ihrer Zusammenstellung waren.
Warum war eine spätere Trinität nötig, warum nicht bei allen akzeptiert.
WIe kann man auf Basis unbelegter Personen und deren Aussagen reale Schlüsse mit verbindlicher Notwendigkeit ziehen.

Wieso sind Schlussfolgerungen je nach Lehre verschieden zwingend.
Wie wurde wissenschaftlich begründet, das Evangelen keine Christen sind ?

Wie wird begründet, das Religion ein Kreis aus Glauben und Angst vor Strafe sein muss ?
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#62
(02-02-2015, 00:22)Gundi schrieb: Unwissenschaftlich ist es jedoch, Gott als wahr zu betracheten und darüber hinaus Dinge zu erklären.
Das stimmt natürlich. "Dinge zu erklären" ist nicht das Problem, sondern Dinge und Vorgänge der Welt mit dem Eingreifen Gottes zu erklären. Ich wüsste aber auch nicht, dass die (universtäre) Theologie dies tut. Im Gegenteil, heute wird lediglich festgestellt, dass dies der Glaube in der Antike war. Wunder sind heute in der Theologie so wenig erklärbar, wie in den Naturwissenschaften. Allerlei Vermutungen Richtung Psychologie sind natürlich "zollfrei". Dies hat einen einleuchtenden Grund, der für Wissenschaft insgesamt gilt: Was sich nicht wiederholen und überall beobachten lässt, ist per definitionem nicht Gegenstand der Untersuchung.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#63
@Harpya: Du verwechselst ständig "christliche Lehrmeinung" mit (wissenschaftlicher) Theologie oder Religionswissenschaft. Die von dir gestellten (rhetorischen) Fragen haben mit Wissenschaft nichts zu tun, sondern betreffen die Verkündigung und Wertung "alter" Schriften (die auch mal neueren Datums sein können).
Wertung, Bewertung, Wahrheiten usw. sind nie Wissenschaft, sondern menschliche Meinungsäußerungen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#64
Was bestätigt, das es keine Wissenschaften theologischen Hintergrundes gibt.
Schon mal weil nichts verifizierbar ist.
Wie Geistes und Sozial "Wissenschaften"

Was wäre denn ein Beispiel für eine wissenschaftliche theologische Aussage ?
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#65
(02-02-2015, 13:38)Harpya schrieb: Was bestätigt, das es keine Wissenschaften theologischen Hintergrundes gibt.
Schon mal weil nichts verifizierbar ist.
Wie Geistes und Sozial "Wissenschaften"

Was wäre denn ein Beispiel für eine wissenschaftliche theologische Aussage ?

Z. B. Welche Ansichten über den christlichen Glauben herrschten zur Zeit Luthers,
ergänzt z. B. im Vergleich zur Auffassung der neutestamentlichen Briefeschreiber
oder
Wie unterscheiden sich west- und oströmische Frömmigkeit
Textanalyse: Stimmen die Verfasser der späteren "Paulusbriefe" mit denen der ersten überein?
Forschung an überlieferten Lebensweisen im Vergleich zu archäologischen Befunden.

Nicht immer gleich an Meinungsbildung und Verkündigung denken! Diese sind in der Tat keine Wissenschaften.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#66
Wo bleibt die Verifizierbarkeit.
Mit welchem Experiment könnte man nachstellen das unter damaligen
Bedingungen des Exodus später zwingend Paulsusbriefe entstehen musste.
Zeitliche Unschärfen von Paulusbriefen festzustellen ist doch keine Wissenschaft,
Texte vergleich ist ja hochwissenschaftlich, was daraus geworden
"das und das deutet drauf hin , aber so genau kann man das nicht sagen"

Jeder neue Forscher kommt zu abweichenden Erkenntnissen.
Eine Wissenschaft des Ratens anhand unzureichender Fakten und Wartens auf
einstürzende Wände in denen sich sowas wie Qumranrollen befindet.

Letzendlich machen Paulusbriefe überhaupt nur Sinn, wenn man ihnen ein göttliche Existenz unterstellen kann,
was auch auf einer völlig untebstätigten Information beruht.
Solange die Basis fehlt ist das Analyse von jemand der Unfug geschrieben hat.

Paulusverfasser wussten ja nicht mal das Gott eine Trinität ist, von was sollten die da detailliert Ahnung gehabt haben.

Da ist die weitverbreitete Numerologie u.a. des Korans sicher auch eine Wissenschaft, auch wenn man unter selbstgestellten
Vorraussetzungen praktisch alles aus jedem längeren Text rauslesen kann, wie die geheimen Vorherrsagen die im Talmud verschlüsslt sind.
Ich halts ja auch für eine Wissenschaft vorrauszuberechnen wie meine Freundin manchmal reagiert, und ich hab das schon lange studiert, erfolglos.
Stimmt oder stimmt nicht.
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#67
(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Wo bleibt die Verifizierbarkeit.
... soweit die Quellen reichen.

(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Mit welchem Experiment könnte man nachstellen das unter damaligen Bedingungen des Exodus später zwingend Paulsusbriefe entstehen musste.
Wer stellt solch unsinnige Fragen? (Die mitgelieferte Ausgangsposition ist bereits Unsinn.)

(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Eine Wissenschaft des Ratens anhand unzureichender Fakten und Wartens auf einstürzende Wände in denen sich sowas wie Qumranrollen befindet.
Einmal mehr bringst du genau die Erkenntnislage empirischer Wissenschaften gegen diese ins Feld. Die Erkenntnisse sind immer vorläufig!

(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Letzendlich machen Paulusbriefe überhaupt nur Sinn, wenn man ihnen ein göttliche Existenz unterstellen kann, was auch auf einer völlig untebstätigten Information beruht. Solange die Basis fehlt ist das Analyse von jemand der Unfug geschrieben hat.
... und schon wieder vermengst du Erkenntnis (z. B. der Textkritik) mit Deutung. DAS ist in der Tat unwissenschaftlich. Vielleicht hast du Traktate gelesen. Aber die sind per se Deutungen und keine Wissenschaft.

(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Paulusverfasser wussten ja nicht mal das Gott eine Trinität ist, von was sollten die da detailliert Ahnung gehabt haben. ....
Na und - darum geht es doch gar nicht!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#68
(07-02-2015, 20:00)Ekkard schrieb:
(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Wo bleibt die Verifizierbarkeit.
... soweit die Quellen reichen.
Erzählungen einer Zeit die keiner kannte , an den Feuern von Beduinen entstanden in langen Nächten ?
Soviel ich weiss wurden viel Quellen garnicht berücksichtigt, nur eine wirklich marginale Auswahl.

Die Ägypter u.a. reichen noch weiter zurück, die müssten besser Bescheid wissen, Mayas, fernöstliche Quellen.
Lässt sich doch nicht leugenen das Christentum rein zeitlich ein ist der
noch in den Windeln liegt.
Mag man anführen das das eben neue Erkenntnisse sind, gut, dann liegt der Koran vorne,
die Zeugen auch.


(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Mit welchem Experiment könnte man nachstellen das unter damaligen Bedingungen des Exodus später zwingend Paulsusbriefe entstehen musste.
(07-02-2015, 20:00)Ekkard schrieb: Wer stellt solch unsinnige Fragen? (Die mitgelieferte Ausgangsposition ist bereits Unsinn.)

Ich, man braucht ja nicht die ganze Horde, viele Sachen werden heute mit einer repräsntativen Auswahl von
Peronen nachgestellt. DIe Buschmänner waren doch in ihrer Isolation einem Exodus ähnlich,
da ist nicht mal annährend sowas wie eine schriftliche Lehre entstanden.
Wonach beurteilt man Unsinnigkeit, an der Gottgläubigkeit je fester desto mehr ?

(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Eine Wissenschaft des Ratens anhand unzureichender Fakten und Wartens auf einstürzende Wände in denen sich sowas wie Qumranrollen befindet.
(07-02-2015, 20:00)Ekkard schrieb: Einmal mehr bringst du genau die Erkenntnislage empirischer Wissenschaften gegen diese ins Feld. Die Erkenntnisse sind immer vorläufig!
Wo ist denn Religion eine empirische Wissenschaft, dann wärs aber schnell aus damit.

(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Paulusverfasser wussten ja nicht mal das Gott eine Trinität ist, von was sollten die da detailliert Ahnung gehabt haben. ....
Na und - darum geht es doch gar nicht!
[/quote]
Doch wenn ich von einem Gott für alle Zeiten rede der später anders aufgefasst wird ist das Werk wertlos.
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#69
(07-02-2015, 20:58)Harpya schrieb:
(07-02-2015, 20:00)Ekkard schrieb:
(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Wo bleibt die Verifizierbarkeit.
... soweit die Quellen reichen.
Erzählungen einer Zeit die keiner kannte , an den Feuern von Beduinen entstanden in langen Nächten ?
Soviel ich weiss wurden viel Quellen garnicht berücksichtigt, nur eine wirklich marginale Auswahl.

Die Ägypter u.a. reichen noch weiter zurück, die müssten besser Bescheid wissen, Mayas, fernöstliche Quellen.
Lässt sich doch nicht leugenen das Christentum rein zeitlich ein ist der
noch in den Windeln liegt.
Mag man anführen das das eben neue Erkenntnisse sind, gut, dann liegt der Koran vorne,
die Zeugen auch.
Die Quellen reichen ja angeblich bis zu Erschaffung de Universums zurück,
weiter geht wohl nicht, na Erschaffung Gottes fehlt noch.
Mir fehlt da immer der Übergang vom Erschaffer einer fernen Galaxie zum Verführer
einer jungfräulichen Ehefrau, was war da los mit Josef.


(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Mit welchem Experiment könnte man nachstellen das unter damaligen Bedingungen des Exodus später zwingend Paulsusbriefe entstehen musste.
(07-02-2015, 20:00)Ekkard schrieb: Wer stellt solch unsinnige Fragen? (Die mitgelieferte Ausgangsposition ist bereits Unsinn.)

Ich, man braucht ja nicht die ganze Horde, viele Sachen werden heute mit einer repräsntativen Auswahl von
Peronen nachgestellt. DIe Buschmänner waren doch in ihrer Isolation einem Exodus ähnlich,
da ist nicht mal annährend sowas wie eine schriftliche Lehre entstanden.
Wonach beurteilt man Unsinnigkeit, an der Gottgläubigkeit je fester desto mehr ?

(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Eine Wissenschaft des Ratens anhand unzureichender Fakten und Wartens auf einstürzende Wände in denen sich sowas wie Qumranrollen befindet.
(07-02-2015, 20:00)Ekkard schrieb: Einmal mehr bringst du genau die Erkenntnislage empirischer Wissenschaften gegen diese ins Feld. Die Erkenntnisse sind immer vorläufig!
Wo ist denn Religion eine empirische Wissenschaft, dann wärs aber schnell aus damit.

(02-02-2015, 23:39)Harpya schrieb: Paulusverfasser wussten ja nicht mal das Gott eine Trinität ist, von was sollten die da detailliert Ahnung gehabt haben. ....
Na und - darum geht es doch gar nicht!
Doch wenn ich von einem Gott für alle Zeiten rede der später anders aufgefasst wird ist das Werk wertlos.
[/quote]
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