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Atheismus bald als offizielle "Religion" in Österreich?
#46
(29-07-2015, 13:02)Harpya schrieb: Behaupten das es einen Gott gibt ist dann Blasphemie, auch nicht schlecht.

Nicht unbedingt, weil es eben auch nicht Blasphemie ist zu behaupten, dass es keinen Gott gibt.
Den Strafbestand der Häresie gibt es heutzutage nicht mehr.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#47
Das ist alles sehr schwierig, Blasphemie,
welchen Gott darf man den ablehnen, Wotan ?
Ist das auch Blashemie oder das FSM ?
Den Arianischen anzuerkenn, wie etliche das noch tun, auch Blashemie,
den jüdischen, den arabischen, den uchristlichen, den orthodoxen........
Alle auf einmal?
Wieder Stoff für tausende von Jahren was den Theologen ihr Hamsterrad sichert.
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#48
(29-07-2015, 18:56)Harpya schrieb: Das ist alles sehr schwierig, Blasphemie,
Auch Blasphemie darf nicht von Menschen gestraft werden, weil nur Gott gerecht ist und die "Rache" sein.
Aber Blasphemie gegen Wotan, Allah, FSM oder Zeus bringen eher Pluspunkte.
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#49
Was heisst "gerecht", seit wann ist Selbstjustiz in Ordnung.
Und dann noch Willkürrechtsprechung ohne feste Regeln,
fesche junge Männer mit Knackarsch bevorzugt oder wie.
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#50
(29-07-2015, 22:42)Harpya schrieb: Was heisst "gerecht", seit wann ist Selbstjustiz in Ordnung.
Und dann noch Willkürrechtsprechung ohne feste Regeln,
fesche junge Männer mit Knackarsch bevorzugt oder wie.

Naja.. ein Gott der uns ständig mit der Hölle droht, ist der Gott derer, die mit Gott zufrieden sind, solange er uns nicht mit ihnen auf die gleiche hohe Stufe stellt.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#51
(30-07-2015, 11:40)Geobacter schrieb: Naja.. ein Gott der uns ständig mit der Hölle droht, ist der Gott derer, die mit Gott zufrieden sind, solange er uns nicht mit ihnen auf die gleiche hohe Stufe stellt.
Dann kommen alle "Heim ins Reich" und dürfen für den Rest der Zeit den Schöpfer desselben anhimmeln.

Auch nix Neues.
Immer die gleiche Systematik.
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#52
(30-07-2015, 15:32)Harpya schrieb:
(30-07-2015, 11:40)Geobacter schrieb: Naja.. ein Gott der uns ständig mit der Hölle droht, ist der Gott derer, die mit Gott zufrieden sind, solange er uns nicht mit ihnen auf die gleiche hohe Stufe stellt.
Dann kommen alle "Heim ins Reich" und dürfen für den Rest der Zeit den Schöpfer desselben anhimmeln.

Auch nix Neues.
Immer die gleiche Systematik.
da wär doch die Hölle.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#53
Mit solchem Denken kommt man ja auch nicht weiter.
Mankönnte ja aus den Lheren die Kernpunkte herausholen
was ja mit irgendwelchen Reiseberichten der Hebräer oder eines Jesus und wieviel
Jünger der hatte nicht viel zu tun hat.
Das ist Ballastwissen, Religionsunterricht.
Jetz wird die Bevölkerung in nicht allzuferner Zeit schon auf 11 Mrd. hochgerechnet.
Das sind die Anforderungen wie man mit Ressourcen umgeht, die Landwirdschaft
technisiert, die Technik allgemein weiterentwickelt, nicht ob Jericho von Posaunen umgelegt wurde.

In der Richtung gibt Glauben nun garnichts her, gibt nicht allzuviele Leute
die Fische und Brot aus dem Nichts schaffen.
Zeitverschwendung sich mit der Geschichte der Kirche allgemein abzugeben.

EIn Fach für Spezialisten wie Philatelie oder sowas.
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#54
(30-07-2015, 20:22)Harpya schrieb: Mit solchem Denken kommt man ja auch nicht weiter.
Mankönnte ja aus den Lheren die Kernpunkte herausholen
was ja mit irgendwelchen Reiseberichten der Hebräer oder eines Jesus und wieviel
Jünger der hatte nicht viel zu tun hat.
Das ist Ballastwissen, Religionsunterricht.
Jetz wird die Bevölkerung in nicht allzuferner Zeit schon auf 11 Mrd. hochgerechnet.
Das sind die Anforderungen wie man mit Ressourcen umgeht, die Landwirdschaft
technisiert, die Technik allgemein weiterentwickelt, nicht ob Jericho von Posaunen umgelegt wurde.

In der Richtung gibt Glauben nun garnichts her, gibt nicht allzuviele Leute
die Fische und Brot aus dem Nichts schaffen.
Zeitverschwendung sich mit der Geschichte der Kirche allgemein abzugeben.

Sehr wahrscheinlich liegst du da gefährlich falsch.

Menschen kompensieren ihre eigenen Unzufriedenheiten oft mit dem erstaunlichsten
Wunderglauben und vor allem mit den davon abgeleiteten  Vor- und negativen Werturteilen gegenüber denen, die sie für die ihnen vom Schicksal zugeteilten Ungerechtigkeiten verantwortlich machen.

Der Mensch ist nun mal seine eigene schlimmste Naturkatastrophe, da des Menschen eigene Natur als eine Mischung aus opportunistischem Narzissmus und idealistischem Optimismus angelegt ist. Und also hervorragend dafür geeignet, sich in kleinen überschaubaren Rudlen zu orientieren und mit dem Rudel zu kooperieren, um zu überleben.

Auch all seine Götter sind dafür erdacht! Und das bedeutet nichts Gutes, wenn diese spezialisierten Eigenschaften aus einem über 2 Millionen Jahre erfolgreichen Entwicklungsprozess plötzlich nutzlos werden.

Wir werden uns also (bald schon) gegenseitig fressen, wenn wir nicht gegen unsere eigenen erfundenen Wahrheiten in den Krieg ziehen. Icon_wink  Die einzige wirkliche Wahrheit ist halt nun mal das Leben selbst.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#55
Der Mensch lebt nicht vom Glauben.
Von einem schon garnicht wie die Welt zeigt, ohne gahts auch prima,
weil man viel mehr Möglichkeiten offen hat und nicht in wesentlichen
Teilen des Lebens fremd geknechtet wird.
Schon das dauernd versucht wird einem seine Kinder zu entfremden.

In der Bibel steht nichts wovon man physich überleben könnte.
Was soll man mit Klerikern der vielen Worte die meist noch nicht mal in der Lage
sind Insekten die Felder vernichten zu bekämpfen,
Krankheiten auf Gottes Strafe schieben statt Impfstoffe zu entwickeln
und Jahrhundertelang die Zivilisation aufgehalten haben und die Vielfalt
anderer Kulturen mitsamt ihrem Wissen vernichtet haben.

Das Monokulturen schädlich sind müsste sich inzwischen herumgesprochen haben,
sie sind krank und anfällig und können nur existieren,
wenn sie mit unverhältnismässigem Aufwand geschützt werden.
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#56
(30-07-2015, 22:16)Harpya schrieb: Der Mensch lebt nicht vom Glauben.
Von einem schon garnicht wie die Welt zeigt, ohne gahts auch prima,
weil man viel mehr Möglichkeiten offen hat und nicht in wesentlichen
Teilen des Lebens fremd geknechtet wird.

Das gilt nur für jenen Glauben welchen man sich zum Zwecke und in der Absicht der Selbstbeweihräucherung vergöttert.

Ansonsten bedeutet glauben auch vertrauen, vermuten, mutmaßen, spekulieren und manchmal auch nur hoffen..
Im richtigen Verhältnis zueinander, kann da wenig schiefgehen.

Und wer nicht riskiert.. heißt es.. Icon_wink der kann auch nicht gewinnen.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#57
Nur das im abrahamitischen Glauben nur gehofft werden kann zu gewinnen.
Die gläubigen Spekulanten müssten eigentlich alle große Zocker sein,
schon gewohnheitsmäßig, aber nicht sehr schlau, normalerweise
streut man seine Anlagen, nur auf einen Gott, eine Frau,
eine einzigen sturen Lebensweg zu setzten ist schon sehr fragwürdig,
um zu gewinnen.
Weltweit sind da viele Pferde im Rennen,
auf eine Zahl im Roulette zu setzen ist auch die schlechteste Taktik.

Auf etwas setzen ohne zu wissen wie der Gewinn aussieht ist ganz schlecht,
besonders wenn während des Spiels dauernd die Regeln geändert werden.

Man kann dann eigentlich nur verlieren, irgendwas macht man immer falsch.
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#58
(31-07-2015, 14:50)Harpya schrieb: Man kann dann eigentlich nur verlieren, irgendwas macht man immer falsch.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Was willst du gewinnen wenn du nur auf den Tod wartest?
Auch wenn man Zocker ist, sehe ich den Einsatz der Nächstenliebe um ein Leben nach dem Tod zu gewinnen logischer als auf den Tod zu warten und meint "jetzt habe ich es Gott aber gegeben". Harter Atheist, bis zum Tod. Vielleicht als Steininschrift für das Grab
Selbst wenn du 2 Reihen Lotto spielst hast du die Chance auf 6 Richtige. Wenn du nicht tippst, nicht mal auf 5 Euro.
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#59
(31-07-2015, 14:50)Harpya schrieb: Nur das im abrahamitischen Glauben nur gehofft werden kann zu gewinnen.
Die gläubigen Spekulanten müssten eigentlich alle große Zocker sein,
schon gewohnheitsmäßig, aber nicht sehr schlau, normalerweise
streut man seine Anlagen, nur auf einen Gott, eine Frau,
eine einzigen sturen Lebensweg zu setzten ist schon sehr fragwürdig,
um zu gewinnen.
Weltweit sind da viele Pferde im Rennen,
auf eine Zahl im Roulette zu setzen ist auch die schlechteste Taktik.

Auf etwas setzen ohne zu wissen wie der Gewinn aussieht ist ganz schlecht,
besonders wenn während des Spiels dauernd die Regeln geändert werden.

Man kann dann eigentlich nur verlieren, irgendwas macht man immer falsch.

So einfach ist das mit dem Glaubens-Zocken nicht. 


Und jetzt pass gut auf... Icon_wink !!!

Evolution ist eine überlebensnotwendige Anpassung durch Veränderung in vielen kleinen Schritten, entlang der sehr gefährlichen Pfade eines instabilen Labyrinths  dem wir als Einzelindividuen auch dann nie selbst entkommen, wenn wir bis zum Ausgang keinen einzigen falschen Schritt getan haben.

Aber unsere Gene können es schaffen..

Das ist so wie bei Moses, der 40 Jahre durch die Wüste irrte und das "gelobte Land" doch nie selber gesehen hat.

Deswegen sind Götter mit eigenem "Volk"  immer gefährliche rassistische ************ vor denen man sich in "Acht" nehmen sollte, wenn man die falschen Gene hat.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#60
(31-07-2015, 16:54)indymaya schrieb:
(31-07-2015, 14:50)Harpya schrieb: Man kann dann eigentlich nur verlieren, irgendwas macht man immer falsch.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Was willst du gewinnen wenn du nur auf den Tod wartest?
Auch wenn man Zocker ist, sehe ich den Einsatz der Nächstenliebe um ein Leben nach dem Tod zu gewinnen logischer als auf den Tod zu warten und meint "jetzt habe ich es Gott aber gegeben". Harter Atheist, bis zum Tod. Vielleicht als Steininschrift für das Grab
Selbst wenn du 2 Reihen Lotto spielst hast du die Chance auf 6 Richtige. Wenn du nicht tippst, nicht mal auf 5 Euro.

Wahre Nächstenliebe kann sich nur darin ausdrücken, dem Nächsten seine Sünden vor Gott zu vergeben.
Ist es nicht das, was Jesus verlangt, Maya?
Dem nächsten seine Sünden vor Gott zu vergeben, kann man nur wenn sich selbst vor Gott nicht als würdig erachtet.

Du liegst also doppelt falsch Maya.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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