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Und noch einmal Mormonen, aber richtig
(06-07-2015, 00:21)Harpya schrieb: Nackte Verzweifelung wenigstens eine beantwortet zu bekommen.
Die letzte war nur ausfühlicher begründet.
Ich habe Dir einfache Antworten gegeben. Du wolltest sie nicht annehmen. Ich weiß nicht, was Du als Antwort willst. Ein einfaches Ja oder Nein reicht nicht aus, würde die Richtigkeit verfälschen und Deine Begründungen treffen teilweise nicht zu. Irgendwie empfinde ich Deine Fragen und Begründungen wie Gemüseeintopf. Nicht Möhren- nicht Erbsensuppe.

Und dann zerreißt Du meine Antworten auch noch, weil sie Dir nicht passen.
Der Friede fängt in dir an
(27-06-2015, 11:04)Berliner schrieb: Du bist eben schlecht informiert. Das schreibe ich schon die ganze Zeit.

Ich bin sogar verdammt GUT informiert, denn ich habe die Kopien zu Hause. Und sogar noch einige Kirchenbücher der Mormonen, die ich geschenkt bekam eines von Mullen über die (mormonisch gefärbte) Geschichte der Mormonen, ein weiteres in Englisch, dass ich mir kaufte (Orrin Porter Rockwell - Man of God, Son of Thunder). Dieses Buch ist besonders interessant, weil Rockwell der Leibwächter von Smith war, und vermutlich ein Attentat im Auftrag von Smith verübte (mehrere Menschen sahen ihm unmittelbar vorher in der Nähe des Tatortes). Oder das wundervolle Buch "Lehren der Erlösung" (2 Bände), welche mich immer wieder zum Lachen reizte, weil ich nicht glauben konnte, dass menschen so etwas glauben!
Ich bin also im Gegensatz zu dir, sehr gut informiert, über das, was Mormonen glauben.
(27-06-2015, 11:07)Berliner schrieb:
(26-06-2015, 12:59)Jutta schrieb: Weil das Gebet, wie ein Placebo ist. Es nützt, hat aber aus sich heraus keine Wirkung. Weil es nämlich aus unserem Inneren gesteuert wird. Wie ich sagte, die betrügst dich selbst!
Wer keine Gebetserfahrung hat, der mag so schreiben. Aber spätestens, wenn zwei Menschen darin einbezogen sind, stimmt Deine Theorie nicht mehr.

Es ist keine Theorie, sondern eine von Psyhologen längst anerkannte Tatsache, weswegen sie mitunter Gebete als Therapie nutzen.
(05-07-2015, 10:54)Ekkard schrieb:
(05-07-2015, 06:10)Jutta schrieb: ..., um sich von den Urchristen, den "ersten Tagen" zu unterscheiden. Eigentlich ein Witz, denn der Mormonismus hat mit dem Urchristentum nichts gemein.
Ich mache darauf aufmerksam, dass solche Verurteilungen in Nachsätzen vollkommen unnötig sind und nur ärgerliche Schärfe in die Diskussion einführen.

Ein Informationsgewinn für Leser ist damit nicht verbunden, sondern nur die Verführung zu einem Vorurteil!

Keine Verurteilung, sondern ein Fakt, wenn man den Mormonismus mit der Urkirche vergleicht.
(05-07-2015, 17:48)Berliner schrieb:
(05-07-2015, 14:40)Harpya schrieb: "Nach dem Tod Jesu von Nazaret bildete sich das Urchristentum als eine innerjüdische Sondergruppe[1], die sich als Teil des Judentums verstand und von damaligen Pharisäern nicht ausgegrenzt, sondern gegenüber den Sadduzäern verteidigt wurde.
...
Ist da alles mormonisch ?
Das ist nur die Hälfte der Geschichte. Zwar waren die ersten Nachfolger Jesu Juden, doch waren sie bereits organisiert. Diese zwölf Jünger nannte Jesus Apostel (Luk. 6:13.). Der "Hauptapostel", wenn ich ihn mal so nennen darf, war Petrus. Auf Petrus beruft sich auch die kath. Kirche.

Nach der Ausgießung des Heiligen Geistes (Pfingsten) begannen diese Apostel ihren Missionsdienst und bauten Gemeinden auf. Es gab auch Siebziger in der Kirche, während die Bischöfe die Gemeinden führten. In der Apostelgeschichte lesen wir, wie Matthias zum Apostel berufen wurde, der den Platz des Judas einnehmen sollte. Die ganze Apostelgeschichte berichtet von dieser Urgemeinde. Die späteren Briefe der Apostel wurden an verschiedene Gemeinden adressiert und enthielten Belehrungen.

In der Offenbarung des Johannes lesen wir von sieben Gemeinden:

  • Ephesus
  • Smyrna
  • Pergamon
  • Thyatira
  • Sardes
  • Philadelphia
  • Laodizea
Nach dem Tod der Apostel geschah das, was sie vorhergesehen hatten. Die urchristliche Kirche zerfiel. Eine der größten und wohlhabensten Gemeinden war die Gemeinde in Rom. Sie wurde von einem Bischof geführt. Über Bischöfe lesen wir im 1.Timotheus 3,2:


Zitat:Der Bischof

1 Das Wort ist glaubwürdig: Wer das Amt eines Bischofs anstrebt, der strebt nach einer großen Aufgabe.
2 Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren;
3 er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei nicht streitsüchtig und nicht geldgierig.
4 Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand erziehen.
5 Wer seinem eigenen Hauswesen nicht vorstehen kann, wie soll der für die Kirche Gottes sorgen?
6 Er darf kein Neubekehrter sein, sonst könnte er hochmütig werden und dem Gericht des Teufels verfallen.
7 Er muss auch bei den Außenstehenden einen guten Ruf haben, damit er nicht in üble Nachrede kommt und in die Falle des Teufels gerät.


Ein Bischof dieser Gemeinde, führte wieder den Titel Pontifex Maximus ein:


Wikipedia schrieb:Der erste Bischof von Rom, der den Titel Pontifex Maximus wieder aufgriff, war Papst Leo der Große (440–461) gewesen.
Somit ist auch historisch bestätigt, dass die Gemeinden in der Urkirche von Bischöfen geführt wurden. Sogar noch zu einer Zeit, als die Kirche längst Staatskirche war. Denn mit dem Konzil zu Nizäa (325 n. Chr) wurde die vom Urchristentum längst abgefallene Kirche Staatskirche.

Der Bischof der Urchristen hatte eine ganz andere Aufgabe, als ein Bischof bei den Mormonen. Und zudem ist ein Bischof auch Hohepriester, und das wurde mit dem Tod Jesu, so die Bibel, abegeschafft (er war der letzte Hohepriester). Und, ehe ich es vergesse, in der Urkirche gab es auch Frauen, die Bischöfinnen waren ("http://www.buchplanet.ch/pi/Als-Frauen-noch-Priesterinnen-waren.html"). Ein sehr lesenswertes Buch, und gar nicht mal teuer.
(05-07-2015, 18:21)Berliner schrieb:
(05-07-2015, 18:11)Harpya schrieb: Der Abfallgrund ist mir da nicht ganz klar, von was ist man abgefallen, was Mormonen heute noch jüdisch-christlich einhalten.
Das Gottes Gesetze nicht das letzte Wort sind, sondern sinnvoll angepasst werde müssen an die Botschaft Jesu.
Es sind ja nicht nur Anpassungen, die vorgenommen wurden. Es waren die Menschen, die vom Glauben abfielen. Sie glaubten nicht mehr das, was Jesus lehrte.

Gottes Gesetze sind die Botschaft Jesu. Er kann sich nicht an sich selbst anpassen.

Das ist die Vorstellung der Mormonen und anderer sekten und Kulte, um ihre Existenz zu rechtfertigen. Religoionsgeschichtlich entbehrt sie jeder Grundlage, da Religion, wie Menschen, sich immer weiter entwickeln und verändern.
(05-07-2015, 23:51)Berliner schrieb: Du schmeißt so viel durcheinander, dass es Jahre dauern würde, das alles wieder in's Lot zu bringen. Wenn ich das eine erklärt habe, wirfst Du schon wieder zehn andere Fragen auf.
Sinnlos.

Ist das deine Ausrede, weil du sachlich darauf nichts erwidern kannst?
(06-07-2015, 10:08)Jutta schrieb: Ist das deine Ausrede, weil du sachlich darauf nichts erwidern kannst?
Sachliche Fragen kann man auch sachlich beantworten.
Der Friede fängt in dir an
(06-07-2015, 11:19)Berliner schrieb:
(06-07-2015, 10:08)Jutta schrieb: Ist das deine Ausrede, weil du sachlich darauf nichts erwidern kannst?
Sachliche Fragen kann man auch sachlich beantworten.

Harpya ist mitunter ausschweifend, aber im Ton sachlich. Ob man vor dir dasselbe sagen könne, wage ich zu bezweifeln.
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