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Religionskritik- Religion als kollektive Phantasiebefriedigung?
#31
(25-06-2015, 22:37)Gundi schrieb: Nach diesem Muster hielt Religion den Menschen immer schon von gesellschaftlichen Veränderung ab und hängt wie ein Klotz am Bein gesellschaftlicher Änderungsprozesse.
Wenn du die Majorität von Schwulen und Lesben vermisst hast du wahr.
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#32
(26-06-2015, 14:00)indymaya schrieb: Flüchtlinge und Kinderarbeit sind soziale Gegebenheiten unserer Zeit die geregelt werden müssen, mehr nicht.
Worin ich darin inhuman bin müsstest du schon belegen.

Offensichtlich möchtest du nicht, dass auch diese Menschen ein gutes Leben bereits im Diesseits führen. Anders können deine unsinnigen Bemerkungen vom Sozialamt, den glücklichen Kindern und dergleichen nicht verstanden werden. Und das ist imho hochgradig inhuman.
Wie das mit der christlichen Nächstenliebe zusammengeht bleibt mir auch ein Rätsel. Obwohl, es geht ja gar nicht um deine Nächsten... Na, dann.

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#33
(26-06-2015, 14:46)Gundi schrieb: Offensichtlich möchtest du nicht, dass auch diese Menschen ein gutes Leben bereits im Diesseits führen.

Mancher gefiederter, im Wohlstand lebende, Freund begreift einfach nicht, dass es für Kinder in dieser Welt, besser ist Fußbälle zu nähen als einen Sprengstoffgürtel angelegt zu bekommen.
Verhungern ginge, ihm nach, dann eher, bevor sie diese schreckliche Tätigkeit des Ballnähens ausüben.
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#34
Baust du wieder fleißg Strohmänner? Warum Kindern ein Sprengstoffgürtel angelegt wird, wenn man Löhne für die Eltern fordert, die das Überleben sichern verstehst wohl nur du.
Ansonsten kann das auch im eigentlichen Thread "Es ist mir Juppe" weiter diskutiert werden.

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#35
(25-06-2015, 09:45)Berliner schrieb: Es hat sich sogar in der Medizin herumgesprochen, das Gebete helfen, schneller gesund zu werden. Solange Menschen den Glauben haben gesund zu werden, wirkt das wie eine Medizin. Es sei denn, sie leiden an einer tödlichen Krankheit.
Das nennt man dann Placebos, wie wirkungslose Zuckerpillen.
Da hilft eben Nichtexistentes sich selbst zu motivieren.
Nur das mansches eben süchtig macht und einem das selbstbestimmte Leben versaut.
Das ist nunmal grundsätzlich bei Allen eingeschränkt, man muss das ja nicht verschlimmern.
Gründe die immer grundsätzlich irgendwann schieflaufen zB, keine Religion, keine religiösen Probleme.
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#36
Manche Religion mag unfrei machen. Manche macht frei.
Der Friede fängt in dir an
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#37
(26-06-2015, 22:31)Harpya schrieb: Gründe die immer grundsätzlich irgendwann schieflaufen zB, keine Religion, keine religiösen Probleme.
Kein Gehirn, keine Phantasie.
Gaube ist die Bestätigung einer Phantasie durch das Gehirn des Menschen.
Einfluss auf diese Phantasie hat der Geist Gottes. Wer dann diesen Geist hat braucht den Psychiater nicht.
So ist diese Phantasiebefriedigung nicht Religion sondern der Geist Gottes.
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#38
(27-06-2015, 11:14)Berliner schrieb: Manche Religion mag unfrei machen. Manche macht frei.

Alle Religionen verlangen den Glauben an Unbeweisbares und erwarten die Unterwerfung ihrer Gläubigen unter z.T. jeden irdischen Sinnes entbehrende Normen, die im Fall der Nichtbefolgung bei Gläubigen oft Angst vor Strafen im behaupteten Leben nach dem Tod erzeugt, was psychische Probleme auslösen kann. Religion macht demnach nicht frei, sondern unfrei, die eine mehr, die andere weniger!
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#39
(27-06-2015, 11:22)indymaya schrieb: Kein Gehirn, keine Phantasie.
Gaube ist die Bestätigung einer Phantasie durch das Gehirn des Menschen.
Einfluss auf diese Phantasie hat der Geist Gottes. Wer dann diesen Geist hat braucht den Psychiater nicht.
So ist diese Phantasiebefriedigung nicht Religion sondern der Geist Gottes.

Ist ja schön für den Befallenen, solange er nicht anfängt, seine Mitmenschen die das anders interpretieren, als Irre zu beschimpfen und ihnen auch sonst "den Menschen" abzusprechen. Weil dann dieser "phantastische Geist Gottes" wohl nur
dazu dient, sich selber als erhöhten Auserwählten zu beweihräuchern.
Immerhin gibt es auch jede Menge kreativer Leute mit gesunder Phantasie, die auch ganz ohne "Geist Gottes" was leisten...
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#40
(27-06-2015, 11:14)Berliner schrieb: Manche Religion mag unfrei machen. Manche macht frei.

Eine Religion macht nicht frei, sie zwingt Menschen nur noch neue Zwänge auf. Und da ist der Name der Religion egal. Denn, in der Religion sollen wir einfach etwas glauben, was unbewiesen, unsichtbar (wie der Freund meiner Kindheit), aber omnipotent sein soll. Religionen fordern Menschen auf, sie zu prüfen, tun Menschen das aber, und kommen zu einem anderem als dem von der Religion erwünschten Ergebnis, haben SIE und NICHT DIE RELIGION, etwas falsch gemacht.
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#41
(25-06-2015, 21:44)Berliner schrieb: Gebete können auch bei einem Beinbruch hilfreich sein, die Heilung zu beschleunigen oder Komplikationen zu verringern.

Das ist der allseits unter Medizinern bekannte "Placebo-Effekt". man glaubt, dass Gott, Jesus/Guru einen gesund macht, und betet zu ihm. Endorphine setzen sich frei, die den Heilungsprozess im günstigsten Fall beschleunigen oder erleichter, und sonst keinerlei Wirkung haben, außer, für einen sanften Tod zu sorgen.
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#42
(24-06-2015, 22:25)Berliner schrieb: Glaubst Du denn, irgend ein gläubiger Mensch würde Dir antworten, dass seine Phantasien durch Religion befriedigt wurden?  Vielleicht phantasiert ein Gläubiger, Superman zu sein und mit seinem roten Mäntelchen durch die Luft zu fliegen. Religion wird ihm diese Phantasie nicht befriedigen. Den religiösen Glauben empfindet kein Gläubiger als Phantasiebefriedigung. Eher schon als eine Antwort zur Bewältigung des Alltagslebens, soweit seine Religion darauf Antworten hat.

Es sind keine Phantasien, worauf Menschen Antworten aus der Religion suchen. Eher ist es die Suche nach dem Sinn des Lebens. Antworten, die eine industrialisierte Welt nicht geben kann und die auch keine Wissenschaft bietet. Antworten, die nicht nur den Kopf befriedigen, sondern auch Herz und Seele.

Joseph Smith junior wuchs in einer Familie auf, wo die "Spökenkiekerei" allgemein geglaubt wurde. Er wuchs als Kind mit fantastischen Geschichten auf, die seine Mutter, Lucy Mack Smith, erzählte. Von Geistern, Dämonen, Hexen und anderen Fabelwesen. Die Familie war groß und arm, und sehr gläubig. Mittels seiner Fantasie und diverser zeitungsberichte anderer, formulierte er seine Erste Vision, die er in unterschiedlichen Versionen darstellte: "http://mormonthink.com/img/FirstVisionsMormonInfographics.png". Was im übrigen auch fairmormon zugiebt (das mit den unterschiedlichen Versionen) kommt, wen  wundert es, jedoch zu einem anderen Ergebnis.
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#43
(23-06-2015, 11:05)Berliner schrieb: Nun wurde im obigen Text auch Paulus erwähnt. Ein Mann, der als aufrechter Jude erst die Christen verfolgte und anschließend zu einem ihrer größten Verfechter wurde. Eines Christentums, die Christus als Arzt sah, der die Seele heilte und fern war von jedem autoritären Machtanspruch.

Paulus gilt unter Theologen als der eigentliche Gründer des Christentums. nicht Jesus, denn der wollte eine kleine jüdische Gruppe bleiben.
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