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Totentaufe bei den Mormonen
#1
Man hat jetzt aber Hitler und Anne frank erwischt, sie waren Mormonen.
" In den 90er Jahren wurde die mormonische Totentaufe erstmals öffentlich. Wie sich herausstellte, waren jahrelang Tausende Opfer der deutschen Judenverfolgung posthum zu Mormonen getauft worden, darunter Anne Frank.

Der Aufschrei in der jüdischen Gemeinde war groß, vor allem als bekannt wurde, dass angeblich auch Adolf Hitler nach mormonischer Sitte getauft worden war."
*http://www.n-tv.de/politik/US-Wahl/Romney-und-die-Totentaeufer-article5521641.html

Bischen merkwürdig ist das ja schon mit der Ahnenforschung, kann man sich auf Jesus taufen lassen,
gilt wahrscheinlich nicht, weil der ja selbstständig zuweilen aufersteht.

Ist schon ganz schön übergriffig diese Sitte, da könntn die IS-Anhänger die Mormonen ja auch als Muslime erklären und nachträglich stellvertretend die
Shahada sprechen lassen.
Wenn das alle so machen würden hätte man einen schönen Totentanz.
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#2
Ich habe das mormonische Ritual der Totentaufe aus dem Thread "Mormonische Zensur und Bücherverbrennungen" heraus gelöst. Weiteres möge hier diskutiert werden.
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#3
"Die Taufe wird für den Verstorbenen an einem noch Lebenden vollzogen,
der dann mit dem Namen des Ahnens angesprochen wird."
*http://www.wallstreet-online.de/ratgeber/familie-und-soziales/ahnen-und-vorfahren/was-ist-mormonen-ahnenforschung

Stört das nicht ein wenig ?
Ich würde ungern morgen als Julius Caesar, Moses vom Berg,Haarmann, Matha Hari ,Attilla der Hunne oder Adolf Hitler der GröFaZ,rumlaufen.
Auch so als Nachkomme von Ausgegrenzten wenn mein Ahne stockschwul oder lesbisch war.
Letzten Endes stößt man ja bei der Ahnenforschung auf Gott, dem Urerzeuger, ist der dann auch Mormone ,
ist der schon vergeben oder kann man den Namen noch übernehmen, hat den der Karel schon ?
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#4
(30-06-2015, 21:31)Harpya schrieb: Man hat jetzt aber Hitler und Anne frank erwischt, sie waren Mormonen.
" In den 90er Jahren wurde die mormonische Totentaufe erstmals öffentlich. Wie sich herausstellte, waren jahrelang Tausende Opfer der deutschen Judenverfolgung posthum zu Mormonen getauft worden, darunter Anne Frank.

Der Aufschrei in der jüdischen Gemeinde war groß, vor allem als bekannt wurde, dass angeblich auch Adolf Hitler nach mormonischer Sitte getauft worden war."
*http://www.n-tv.de/politik/US-Wahl/Romney-und-die-Totentaeufer-article5521641.html

Bischen merkwürdig ist das ja schon mit der Ahnenforschung, kann man sich auf Jesus taufen lassen,
gilt wahrscheinlich nicht, weil der ja selbstständig zuweilen aufersteht.

Ist schon ganz schön übergriffig diese Sitte, da könntn die IS-Anhänger die Mormonen ja auch als Muslime erklären und nachträglich stellvertretend die
Shahada sprechen lassen.
Wenn das alle so machen würden hätte man einen schönen Totentanz.

Ursprünglich sollten nur solche Berühmtheiten getauft werden, die mormonische Verwandte haben. Scheint aber selten so gewesen zu sein. Und Hitler wurde gleich mehrmals totengetauft. London, Kalifornien und Utah, in diesen drei Städte stehen Tempel, die diese zweifelhafte Ehre für sich verbuchen können. Übrigens haben die Mormonen zuerst bestritten, Hitler getauft zu haben, und meinten, obwohl seine Daten bei familysearch (eine mormonische Webseite für Ahnenforschung)eindeutig hinterlegt waren, dass es eine Namensverwechslung gegeben haben soll. Bill Maher, der amerikanische Comedian, hat in seinem Dokumentarfilm "Religulous" die Totentaufe erwähnt.
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#5
(30-06-2015, 23:50)Harpya schrieb: Letzten Endes stößt man ja bei der Ahnenforschung auf Gott, dem Urerzeuger, ist der dann auch Mormone  ,
ist der schon  vergeben oder kann man den Namen noch übernehmen, hat den der Karel schon ?

Natürlich ist "Gott" ein Mormone! Icon_cheesygrin Wusstest du das etwa nicht? Tard Icon_cheesygrin
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#6
Also ich würde mich gerne auf Joseph Smith taufen lassen,
bin zwar noch nicht verwandt aber ich würde ihn adoptieren das ist rechtlich ja in Ordnung.
Dann möchte ich aber auch mit Ehrfurcht angesprochen werden, Kniefall ist auch ok.

Natürlich würde ich dann auch die Sonderrechte für mich beanspruchen,
Spenden werden gerne genommen.

Die zukünftigen Frauen können sich dann in Listen eintragen, nach Vermögen geordnet.

Genealogie ist ja für viele ein Hobby, aber nach den gängigen Verfahren, Taufbücher , Zeitungen.......
wenig aussagekräftig.
Hierzulande wird zumindest ein Schwarzbestand von ca. 20 % Kindern agenommen, die genetisch
garnicht vom ehelichen oder angenommenen Vätern abstammen.
Genau sind die mormonischen Methoden also nicht.
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#7
Bitte zurück zum Thema - oder die Tastatur still halten!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#8
Genealogie ist ein wesentlicher Bestandteil der Totentaufe.
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#9
(01-07-2015, 23:09)Ekkard schrieb: Bitte zurück zum Thema - oder die Tastatur still halten!

Es wäre doch auch mal möglich, Aspekte, die damit nicht direkt etwas zu tun haben, aber es tangieren, anzuführen, oder? Ich denke dabei zum Beispiel an die Unterstützung der Mormonen für das Nazigenealogieprogramm, oder die Umgehungstaktiken der Mormonen, um doch noch Juden zu taufen. Wäre das HIER erlaubt oder verboten?
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#10
(02-07-2015, 00:17)Harpya schrieb: Genealogie ist ein wesentlicher Bestandteil der Totentaufe.

Genau! darum wurde sie ja bei den Mormonen ins Leben gerufen. Darum sammeln und fotografieren sie Daten, die in einem Salzbergwerk lagern.
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#11
(02-07-2015, 01:52)Jutta schrieb:
(02-07-2015, 00:17)Harpya schrieb: Genealogie ist ein wesentlicher Bestandteil der Totentaufe.

Genau! darum wurde sie ja bei den Mormonen ins Leben gerufen. Darum sammeln und fotografieren sie Daten, die in einem Salzbergwerk lagern.

Richtig, Genealogie ist mit dem Thema eng verbunden. Das sieht man auch daran, dass die meisten Mormonen in den USA sich ihrer englischen Abstammung sehr bewusst sind. Obwohl die meisten Amerikaner hauptsaechlich englischer Abstammung sind, gibt's nur ein paar Flecken in Neuengland und das Mormonen-Kernland, wo sich die Mehrheit dazu bekennt.

Wobei man hier wohl auch die Sache mit den Staemmen Israels einbringen koennte. Was wahrscheinlich der eigentlich Grund ist, warum Juden sich so gegen die Totentaufe durch Mormonen wehren.
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#12
(02-07-2015, 08:45)Ulan schrieb:
(02-07-2015, 01:52)Jutta schrieb:
(02-07-2015, 00:17)Harpya schrieb: Genealogie ist ein wesentlicher Bestandteil der Totentaufe.

Genau! darum wurde sie ja bei den Mormonen ins Leben gerufen. Darum sammeln und fotografieren sie Daten, die in einem Salzbergwerk lagern.

Richtig, Genealogie ist mit dem Thema eng verbunden. Das sieht man auch daran, dass die meisten Mormonen in den USA sich ihrer englischen Abstammung sehr bewusst sind. Obwohl die meisten Amerikaner hauptsaechlich englischer Abstammung sind, gibt's nur ein paar Flecken in Neuengland und das Mormonen-Kernland, wo sich die Mehrheit dazu bekennt.

Wobei man hier wohl auch die Sache mit den Staemmen Israels einbringen koennte. Was wahrscheinlich der eigentlich Grund ist, warum Juden sich so gegen die Totentaufe durch Mormonen wehren.

heutzutage sind die meisten amis hispanischer, asiatischer, afrikanischer oder skandinavischer Abstammung. Die Typen von der lausigen kleinen Insel (England) sind nicht mehr so stark wie früher vertreten.
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#13
(02-07-2015, 11:05)Jutta schrieb: . Die Typen von der lausigen kleinen Insel (England) sind nicht mehr so stark wie früher vertreten.
Immerhin ist die Sprache dort mehr englisch als chinesisch.
Diese "Typen" haben sich mit allen von dir genannten vermischt auch mit "Indianern", deshalb ist "Abstammung" für jeden Einzelnen etwas persönliches.
Was die Totentaufe betrifft schielen Mormonen auf die Hinterlassenschaft des Verblichenen.
Auch ist es idiotisch, zu meinen, Menschen müssten, für Gott, Daten sammeln.
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#14
(02-07-2015, 11:41)indymaya schrieb: Was die Totentaufe betrifft schielen Mormonen auf  die Hinterlassenschaft des Verblichenen.
Wo hast du das denn her?
Der Friede fängt in dir an
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#15
(02-07-2015, 12:06)Berliner schrieb:
(02-07-2015, 11:41)indymaya schrieb: Was die Totentaufe betrifft schielen Mormonen auf  die Hinterlassenschaft des Verblichenen.
Wo hast du das denn her?

Stimmt, das ist Quatsch! Siehste, berliner! Ab und an können wir sogar einer Meinung sein. Laß es bloß nicht zur Gewohnheit werden! Icon_cheesygrin
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