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Mysterium Lichtgeschwindigkeit
#46
(04-07-2015, 21:21)konform schrieb:
(04-07-2015, 20:54)Gundi schrieb: Goenner beschreibt lediglich,...
Hätte ich geahnt, dass Du die Werke Gonners nicht im Besitz hast, hätte ich weiter zitiert.

Dazu siehe auch

HIER,
HIER und
HIER.
MfG B.
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#47
@ konform:
Man kann nicht widerlegen, was jemand anderes ganz fest glaubt - und nichts mehr an sich heran lässt, was den eingenen Glaubensstrukturen widerspricht.
Du müsstest schon selbst schreiben, durch was du dich überzeugen lassen würdest.
Das hast du schon vor einiger Zeit vermieden. Ich bin mal gespannt.

Für die anderen, hier ein Artikel aus "bild der wissenschaft" zu den zitierten "Fachleuten".

Bei mir ist das hingegen ganz einfach: Widerlege die vielen "relativistischen" Messungen. Widerlege, warum man bei der Satellitennavigation die Lorentz-Transformation anwenden muss, wenn man auf wenige Meter genau am Ziel ankommen will - und mehrere 100-Meter am Ziel vorbei schießt, wenn man nur die Newton-Formeln benutzt. Einige weitere Experimente sind im oben zitierten Artikel beschrieben.

(05-07-2015, 15:44)konform schrieb: Vor wenigen Jahren noch erschienen in den Wissenschaftsteilen großer Tageszeitungen Berichte über Materie-Jets, die mit mehr als zwanzigtausendfacher Lichtgeschwindigkeit durchs All rasen.
Und? Hier war der Wunsch nach interstellaren Reisen der Vater der Gedanken der beteiligten Journalisten. Heute weiß man, dass das alles "Windeier" sind.

(05-07-2015, 15:44)konform schrieb: Heute ist in Wikipedia nur noch die Rede von vielleicht der zehn- bis zwanzigfachen Lichtgeschwindigkeit dieser Objekte. Ich kenne die Versuche, diese Hoch-Geschwindigkeiten auf optische Täuschungen zurückzuführen.
Natürlich sind das keine Täuschungen, sondern Probleme der Beobachtung im fernen Weltraum. Wenn man die Perspektive nicht genau kennt, kann man sich bei Geschwindigkeiten im All um viele Zehnerpotenzen vertun. Das beweist gar nichts. Alle Hoffnungen auf überlichtschnelle Bewegungen haben sich bisher in (heißer) Luft aufgelöst!

Hier kommen wir schon eher "auf des Pudels Kern":
(05-07-2015, 15:44)konform schrieb: Naturalisten glauben und sind stolz darauf, die Welt ohne Wunder erklären zu können. Aber ohne das Mysterium Lichtgeschwindigkeit kommen sie nicht aus. Denn ihre Welt lässt sich nur erklären, wenn die Lichtgeschwindigkeit tatsächlich auf die behaupteten 300.000 km/s beschränkt ist. Ohne diese Obergrenze sind Einsteins Formeln letztendlich Unsinn. Selbstverständlich auch seine “berühmteste Formel der Wissenschaft” E = mc²...
Um bei der Einsteinformel zu beginnen: ... und wie erklärst du die die Energieausbeute der Wasserstoffbombe oder die Energieerzeugung der Sonne? Im übrigen gibt es rein gar nichts, was Zweifel an dem Weltalter zuließe. Im Gegenteil: Historisch war man außerordentlich und sehr ehrlich daran interessiert, mit kleineren Altersangaben auszukommen. Nichts davon hatte Bestand. Wenn heute Korrekturen notwendig werden, dann bewegen die sich im Bereich der Messunsicherheiten - aber keinesfalls im Bereich von mehreren Millionen oder gar Milliarden Jahren.

(05-07-2015, 15:44)konform schrieb: Wenn  einer breiten Öffentlichkeit die Haltlosigkeit auch des Lichtgeschwindigkeitsdogmas bewusst wird: Na dann gute Nacht Naturwissenschaft. Dann ist nicht allein der Glaube an diesen Wissenschaftsbereich dahin. So viele Irrtümer werden nicht verziehen...
(Dein) reines Wunschdenken! Wie gesagt: Widerlege! Und lass Leute wie Georg Galeczki und Peter Marquardt aus dem Spiel, die ihre erkennbar ihre Vorurteile pflegen.

Im Übrigen: Wie durchaus renommierte Wissenschaftler geschickt Zweifel in der Communiy säen (zu welchem Zweck auch immer), kann man hier an vielen Beispielen nachlesen: Naomi Oreskes, Eric M. Conway "Die Machiavellis der Wissenschaft - Das Netzwerk des Leugnens", Wiley-VCH, Weinheim 2015 (1. Nachdruck).
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#48
(05-07-2015, 16:57)konform schrieb:
(05-07-2015, 15:26)Smiler schrieb: - - -
Na wenn Du irgendein ein Modell kennst, das in unseren Universum funktioniert, das die LG ersetzt nur zu und wenn Du ein Modell kennst das sich der LG unterwerfen muss nur zu.
Beides ist mir nicht bekannt
- - -

Selbstverständlich braucht die Kosmologie die nach oben begrenzte Lichtgeschwindigkeit nicht. Sicher, die heutige Kosmologie setzt voll auf die behauptet Lichtgeschwindigkeit mit der Obergrenze von 300.000 km/ s. Daher darf es Materie-Jets, die mit der 20.000-fachen Lichtgeschwindigkeit durchs All rasen, natürlich nicht geben.

Und es wäre für die heutige Weltsicht katastrophal, wenn das mit dem angenommene Alter des Kosmos von 13,7 Milliarden Jahren nicht stimmen würde, das sich ja auf der Grundlage der angenommenen Lichtgeschwindigkeit errechnet. Einsteins Weltsicht erlaubt aber die Annahme, dass die Inflation des Universums überlichtschnell verlief. Genau betrachtet, könnte nach dieser These das Weltall in weniger als einer Sekunde entstanden sein. Übrigens müssten große Teile der Materie von der Erde aus nicht beobachtbar sein, weil diese sich nach wie vor mit Überlichtgeschwindigkeit entfernen.

Übrigens gibt es Astrophysiker, die die Rotverschiebung ferner Galaxien nicht auf hohe Eigengeschwindigkeit oder Gravitation zurückführen, sondern auf interstellaren Staub...
Das ist alles so eine verquere Patchworkstory...
es lohnt sich nicht...
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#49
(05-07-2015, 16:57)konform schrieb: Selbstverständlich braucht die Kosmologie die nach oben begrenzte Lichtgeschwindigkeit nicht. Sicher, die heutige Kosmologie setzt voll auf die behauptet Lichtgeschwindigkeit mit der Obergrenze von 300.000 km/ s. Daher darf es Materie-Jets, die mit der 20.000-fachen Lichtgeschwindigkeit durchs All rasen, natürlich nicht geben.
"Das Geheimnis der Materie-Jets
Auf der Tagung "Modern Radio Universe" in Bonn diskutieren gut 200 Experten aus aller Welt die neuesten Trends ihres Fachs. Ein Phänomen sorgt für besondere Aufmerksamkeit: sogenannte Jets. Das sind energiereiche Ströme,
in denen sich Materie fast mit Lichtgeschwindigkeit bewegt."
*http://www.deutschlandfunk.de/das-geheimnis-der-materie-jets.676.de.html?dram:article_id=244488

Das die Experten das alle nicht bemerkt haben mit falschen Vo.
Sollte man die Nieten nicht feuern ?
Nicht mal die Klingonen sich zeitlos durchs All beamen sind denen bekannt.
Der Autor der das festgestellt hat, hatte sicher eine weit überlegen Messausrüstung zu Hause.
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#50
so wie das ganze hier klingt, möchte Konform wiedermal die rein "naturalistische Wissenschaft" als eine unerträgliche antikreationistische Verschwörung entlarven. Das ist wohl das eigentliche Tatmotiv.. Icon_wink
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#51
Das hapert schon bei den unerklärlichen Dinos, sollen ja bei der Sintflut ertrunken sein.
Dinos waren aber nur die an Land, die Wasserwesen wie Plesiosaurus sind wohl kaum abgesoffen.
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#52
(05-07-2015, 17:09)konform schrieb: Ich denke, wir sind aus dem Alter heraus, um uns gegenseitig noch vom Weihnachtsmann oder Osterhasen zu erzählen...
 
Sind wir das wirklich alle? Ich denke, es gibt noch einige, die an Ähnliches glauben - an religiöse Mythen - und der Unterschied zwischen dem Glauben an den Osterhasen, an "Hänsel und Gretel", Wotan, die Wunder Jesu und die christlicher oder nicht-christlicher Propheten und Heiligen und deren Prophezeiungen erscheint mir recht gering. 

Im Übrigen bereitet mir meine relative Unwissenheit über die Entstehung allen Seins und die Frage, ob Lichtgeschwindigkeit irgendwo übertroffen wird, keine schlaflosen Nächte. Meine Wissenslücken bewegen mich jedenfalls nicht dazu, mir zu suggerieren, dass alles, was ist, von einem personalen Schöpfer geschaffen wurde, und schon gleich gar nicht von einem, den eine aktuelle oder abgegangene Religion erkannt zu haben glaubt.  
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#53
(05-07-2015, 17:09)konform schrieb: Ich denke, wir sind aus dem Alter heraus, um uns gegenseitig noch vom Weihnachtsmann oder Osterhasen zu erzählen...
Widerleg sie.
Wer die Welt versteht macht das mit links Icon_lol
Es wird schwer....
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#54
Konform ist wieder mal aus dem Thema raus und wird jetzt sicher wieder nach neuen Ideen grübeln, mit denen er das "verdammte Naturalistenpack" von den Rängem schießen kann.. Icon_cheesygrin
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#55
Gehen wir mal weg, von solchen persönlichen Überlegungen und Motivforschungen.
Die Auffassung, dass das Bestehende vor langer Zeit hergestellt worden sein muss, stellt nicht einmal die Wissenschaft infrage. Wie dieser "Herstellungsprozess" zustande gekommen sein könnte, darüber besteht Dissens. Denn der Schöpfungsmythos wird wie eine Zeugenaussage gelesen, als hätte der Autor Gott beim Herstellen der Welt zugesehen und darüber ein Buch geschrieben. Einen solchen Zeugen gibt es nicht und hat es nicht gegeben.

Folglich muss Gott selbst der Verfasser des Textes sein. Aber so ist dieser Text nicht abgefasst. Da die Bibelautoren sicher keine Dummköpfe waren, welche ihre Sprechweise nicht im Griff hatten, kann dieser Text nichts anderes sein, als ein Bekenntnis zur Seinsordnung, wie die Autoren (wahrscheinlich mehrere) sie in ihrer Welt vorgefunden haben.

Ob in dieser Welt relativistische Effekte bei der Beobachtung des Himmels auftreten können, oder der Raum viel größer sein könnte als der Raum zwischen Land, Meer und den sichtbaren Lichtern am Himmel, war für den Zweck der Verfasser weder absehbar noch relevant.

Und man muss zugeben, solange die höchste Reisegeschwindigkeit die einer Interkontinentalrakete ist und man nur die Sterne unserer Milchstraße bedenkt, dann sind die Relativitätstheorien und ihrer Erweiterungen auch heute noch irrelevant - zumindest, solange man sich nicht auf einen Navi verlassen muss.

Es gibt auch kein einfaches, für Laien verständliches Experiment, was die Notwendigkeit einer Lorentztransformation erforderlich macht bzw. eine "Lorentz-invariante" Bewegungsgleichung erfordert. Ansonsten wäre Isaac Newton bereits darauf gestoßen, dass die Annahme eines absoluten Raumes und einer absoluten Zeit eine Fiktion ist.

Übrigens tritt die Lorentzinvarianz bei den Maxwell-Gleichungen auf, die die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen in höchst bemerkenswerter Präzision beschreiben. Sie war dort also schon lange bekannt, als noch kein Mensch daran dachte, dass jede Bewegung, nicht nur die der elektromagnetischen Felder, lorentz-invariant formuliert werden muss.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#56
(06-07-2015, 21:37)Ekkard schrieb: Gehen wir mal weg, von solchen persönlichen Überlegungen und Motivforschungen.
Die Auffassung, dass das Bestehende vor langer Zeit hergestellt worden sein muss, stellt nicht einmal die Wissenschaft infrage. Wie dieser "Herstellungsprozess" zustande gekommen sein könnte, darüber besteht Dissens. Denn der Schöpfungsmythos wird wie eine Zeugenaussage gelesen, als hätte der Autor Gott beim Herstellen der Welt zugesehen und darüber ein Buch geschrieben. Einen solchen Zeugen gibt es nicht und hat es nicht gegeben.

Folglich muss Gott selbst der Verfasser des Textes sein. Aber so ist dieser Text nicht abgefasst. Da die Bibelautoren sicher keine Dummköpfe waren, welche ihre Sprechweise nicht im Griff hatten, kann dieser Text nichts anderes sein, als ein Bekenntnis zur Seinsordnung, wie die Autoren (wahrscheinlich mehrere) sie in ihrer Welt vorgefunden haben.

Warum so kompliziert, die naheliegendste Erklärung ist doch das die Damaligen in ihren langen Nächten zusammensassen
in den Himmel schauten und unter Einbeziehung ihrer Umwelt sich Geschichten ausdachten wo wohl alles herkommt.
Irgendwan hat das mal einer glorifiziert aufgeschrieben.
Ist ja auch nicht die einzige Schöpfungsannahme , gibt ja x andere waren eben ander Lagerfeuer in anderen Teilen der Welt.
Der unbestimmte Anfang war dann irgendetwas was man Gott nannte, unbestimmt.
Woanders gabs eben keine Götter, andere Erklärungen.
Das eine Vermutung die einzig Richtige wäre ist schon eine steile These.
Was spricht dagegen, das Menschen woanders nicht aus Lehm geschaffen wurde, weil der beim Trocknen zerbröselt ist.
Die Hebräer hatten da ja auch ein sehr auf ihr Land abgestimmte Geschichte, Wotan ist keinen Cent weniger wert.
Bei indern kam das Leben aus einem Ei, wahrscheinlicher denkbar als Adams Verstümmelungsgeschichte,
die beknackte Sünde kam ja erst viel später als es schon Institutionen gab.
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#57
Natürlich, das kann ich auch so akzeptieren. Aber ich bin nicht das Maß des Glaubens. Ich versuche, vom im Mythos erwachsenden Glauben ausgehend zu zeigen, dass sich Mythen auf einer ganz anderen Ebene bewegen als die Naturerkenntnis - und zwar immer schon.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#58
Sprichst du da jetzt von einer kleinen Bestimmerkastenelite
oder wirklich von den anderen 99,99% der Bevölkerung denen
im wesentlichen gesagt wird was sie zu glauben haben.

Kann mir schwer vorstellen, das sich zB indische Menschen schon immer
erträumt haben sich als Konsquenz der Schöpfung
in Schubladen einzuteilen aus denen man nicht wieder rauskommt.

Das in damaligen Zeiten in riesigen Ländern alles das gleiche erdacht haben sollen
ist unwahrscheinlich.
Auch das christliche Bild ist ja schon selektiv erst viel später durch
die Bibelzusammensteller manifestiert worden und
der umfangreiche Rest unterdrückt.
Genauso wie die manigfaltigen Mythe des arabischen Raums auf Spur gebracht wurden.
Es gab nicht DEN Mythos, sie sind Legion.
Die Vielfalt ist durch Kirche gründlich zugunsten einer Selektion geopfert worden.
Traurig, die Welt sind die Menschen, nicht die Kirche.
Aus Afrika kenn ich viel schönere Geschichten als die doch recht dröge , strafbehaftete Version hier.
Aus Europa auch.
Kirche ist einseitig, schmalspurig, eigennützig was die Schöpfungsmythen betrifft.
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#59
Dass Mythen das Leben bestimmen, streite ich ja nicht ab. Nur hat der Mythos nichts mit Naturerkenntnis zu tun, oder wie du schon mal schreibst: Damit kann ich keinen Käse (oder sowas) herstellen. Also muss es andere Erkenntnispfade geben! Ich wüsste nicht, dass es je anders war. (Die Menschen hätten kaum überlebt!)
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#60
Mein Kritikpunkt iest ja eher, das ein einziger Mythos dieser Welt, auch unter Umgehung der anderen
der jüdischen Welt incl. Jesus nach Möglichkeit eingestampft wurde.

Hier werden , am Besten für die Welt die Aussagen (oder wilde Interpratationen davon)
als allein glückselig machend verkauft.
Wovon etliche Punkte sowieso jedem einfallen der nicht gerade heftig auf den Kopf geknallt ist.
Als wenn Klauen sonst immer erlaubt war oder es keine Zuneigung unter Menschen gab.

Ein zentrales Thema dürfte das kirchlich Kontrollinstrument der Sünde sein.
Hat die Welt sonst nicht, jeden Menschen erstmal als grottenschlechtes, bestienartiges Wesen
zu benennen.

Kein Wunder, wenn sich dann die noch nicht ganz geläuterten Mitglieder
zum Teil durch jeden Paragraphen der Strafgesetzbücher dieser Welt gearbeitet haben.
Sie wurden so geboren und haben es geglaubt Icon_lol
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