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Kinder atheistisch erziehen?
#31
(20-09-2015, 13:27)Bion schrieb: Im Grunde war solches Denken bis zur Aufklärung auch dem Christentum nicht fremd. Die Kreuzzugstheologie beispielsweise konnte ohne derlei perverse Denkmuster nicht funktionieren.

Der beruehmteste Spruch in diese Richtung wird (ob nun wahr oder nicht) Abt Arnaud Armory zugeschrieben:
Caedite eos! Novit enim Dominus qui sunt eius (Tötet sie alle! Gott kennt die Seinen schon).

Ein sehr treffender Ausdruck dieses Gedankens.

(20-09-2015, 13:27)Bion schrieb: Ich meine, man sollte den Kindern im Erziehungsgespräch zur gegebenen Zeit auch die Geschichte des Christentums nicht unterschlagen.

Sicherlich. Das gehoert zur Geschichte der Welt, in der die Kinder aufwachsen, dazu.
#32
(20-09-2015, 13:24)Ulan schrieb: Der christliche Glaube ist immer wieder dazu benutzt worden,

"Du sagst es!"
Hat aber mit Jesus nichts gemein.
#33
(20-09-2015, 09:18)indymaya schrieb:
(19-09-2015, 21:03)Harpya schrieb: Oma ist genauso tot wie das Pferd nach dem Gnadenbrot.
Wird also so sein, dass eine atheistische Erziehung, Menschen den Tieren wieder näher bringt.
Hier wird die geistige "Hemmschwelle" des Christ seins weggeredet.
Das führt dazu, dass der einzelne Mensch nichts zählt und Herrscher "über Leichen gehen" um ihre Ziele zu erreichen. Und das Volk jubelt weil Rudelverhalten anerzogen wurde.
Alles schon da gewesen und gibt es auch noch bei anderen Indoktrinationen, die den Christus nicht wahr haben wollen.

Achwo, das der Mensch durch sein überlegenes Bewusstsein eine Sonderstellung hat,
hat aber nichts mit Christentum zu tun, das ist überall auf der Welt so.
Das die Biologie aber von Christentum beeinflusst wird, das Menschen anders sterben als Tiere ist Fantasie.
Woanders stirbt man in dem man in irgendwas zurückkehrt, kann Christentum das widerlegen,
Behauptungen zählen da nicht.
"Gottes Gebot "Du sollst nicht töten" präzisiert hat.
Mt 5,21-22"
So, wer war denn dieser Mt. den kennt ja noch nicht mal einer und wenn er lügt.
Ausserdem steht das auch im Strafrecht, ganz ohne Gott, auch auf den Fidschis.
Wer hat Gott das eigentlich beigebracht, der tauchte doch erst so 3500 v.Ch auf.
Vielleicht von den Pharaonen , Ra oder so ?
Hölle wurde ja auch erst bei den Babyloniern gelernt, vorher gabs die nicht.
#34
(20-09-2015, 13:27)Bion schrieb: Ich meine, man sollte den Kindern im Erziehungsgespräch zur gegebenen Zeit auch die Geschichte des Christentums nicht unterschlagen.
Man sollte Kindern das Wort Gottes nicht unterschlagen und das ist nicht die Geschichte des Christentums die dir vorschwebt..
#35
Vielleicht sollte man Gottes Wort mal belegen, statt es mit uralten Erzählingen zu begründen.
Was an diesen "Gottesgesetzen" ist so einmalig, das ein normaler Mensch nicht immer danach gehandelt hätte.
Bis auf kein Gott neben mir und diese Herrschaftsansprüche.

Sind die Christen die etwas Zurückgebliebenen, denen man das explizit erklären musste.
Das war alles auch vorher schon so, nicht mal Sklaverei wurde von Gott verboten.
Da müsste die Menschheit sich ja weltweit schon ausgerottet haben wenn sie dauernd den Nächstbesten umgenietet hätten.
Auch die Eskimos haben ganz ohne Gott überlebet.
#36
(20-09-2015, 19:37)Harpya schrieb: Achwo, das der Mensch durch sein überlegenes Bewusstsein eine Sonderstellung hat,
Was hat, bei dir, dieses "überlegene Bewusstsein und diese Sonderstellung" einem Pferd samt Gnadenbrot, nach dem Tod, voraus?
#37
(20-09-2015, 19:51)Harpya schrieb: Auch die Eskimos haben ganz ohne Gott überlebet.
Nichts lebt ohne Gott, geht nur nicht in jeden Schädel.
#38
(19-09-2015, 13:57)Schmettermotte schrieb: ich will hier nur mal nachträglich einwerfen, dass ich persönlich unter "atheistischer Erziehung" keine moralfreie Erziehung meine. Der Unterschied zwischen einer atheistischen und einer religiösen Einstellung liegt für mich nicht darin, dass der Atheist moralfrei und rein egoistisch handelt, das meine ich absolut nicht. Ich sehe den Unterschied gerade in der Erziehung aber darin, wie ich einem Kind auf Fragen antworte.
Was antworte ich auf:
Was passiert nach dem Tod? Wo ist die tote Oma jetzt?
Gibt es etwas göttliches oder einen Gott? oder mehrere?
Gibt es einen Himmel? Ein Paradies? Und somit auch eine Hölle?
Werden wir für Dinge, die wir im Leben falsch machen nach dem Leben bestraft?
Werden wir wiedergeboren?
usw.

Wenn man Menschen beobachtet, die sehr ihrem religiösen Glauben zugetan sind, hat man eher das Gefühl, dass diese Menschen selbst immer nach ihren religiösen Antworten gesucht haben. Der Mensch ist ein Ästhet und in Bezug zu sich selbst, nennt man Ästhetik Narzissmus. Religiöse Erziehung spricht vor allem die narzisstische Seite des Menschen an.
Weswegen religiöser Narzissmus nicht selten pathologisch wird.

Das narzisstische Gegenstück ist der ideologische Atheismus, Ideologische Atheisten "glauben", das Religion immer ein gesellschaftliches politisches Doktrin gewesen ist und haben überhaupt kein Ahnung davon, dass Religion nur den selben Mechanismen folgt, die der Evolution zu Grunde liegen. Von der einfachsten Zelle zum komplexen Organismus eines Kraken.
Ideologische Atheisten verweigern sich jeder anderen Erklärung über die Entstehung der großen Weltreligion, als ihrer eigenen, die zu allen nur Zeiten eine aggressive gewesen kann.

Im Glauben selbst besteht aber tatsächlich kein Zwang, aber Ideologien und göttliche Heilslehren sind nun mal die geeignetsten Äcker, auf denen pathologische Narzissten besonders gut gedeihen.

Und warum das so ist:

Der pathalogische Narzisst sieht sich als Gottes Siegelbild und er leugnet bescheiden, dass er in Wirklichkeit Gott als sein eigens Spiegelbild sieht.
Der pathologische Narzisst glaubt seine Wurzeln im Himmel, obwohl er genau weis, dass er seine eignen Wurzeln auch nur der Erde hat.
Der pathologische Narzisst sieht daher, die Wirklichkeit spiegelverkehrt, und weil sein Spiegelbild nicht fassbar ist, ist Gott für ihn auch nicht fassbar.
Der pathologische Narrzist ist ein Lügner, der nichts lieber tut, als sich selbst zu belügen und von daher gibt er jedem Recht, der sich von ihm belügen lässt.
Der pathologische Narzisst ist ein Lügner, der jeden verachtet, welcher nicht sein eigenes Spiegelbild (Gott) bewundert.
Der pathologische Narzisst glaubt sich seine eigenen Lügen, weil sie so schön sind.
Der pathologische Narziist hält alle Erkenntnisse über die Wirklichkeit, die seiner eigenen Schönheit nicht gerecht werden, für unwürdig in Betracht gezogen zu werden.
Der pathologische Narzisst tut nichts lieber, als mit Wissen zu prahlen, worüber er nichts weis. (Gott ist ja nicht fassbar)
Der Pathologische Narzisst prahlt auch gerne mit der Philosophie anderer Leute, wenn er glaube sie würden seiner eigenen Schönheit mehr Ausdruck verleihen..

Von daher würde ich sagen, dass die einzige gute Erziehung ist die, mit der man seinen Kinder vermittelt, dass wir alle nur Menschen sind.
Korrekte Antworten auf das Leben, gibt nur das Leben selbst. Und genau das sollten Kinder früh genug lernen.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
#39
(20-09-2015, 20:25)Geobacter schrieb: Korrekte Antworten auf das Leben, gibt nur das Leben selbst. Und genau das sollten Kinder früh genug lernen.
Wo wir von Schädel reden,
nennt man das nicht dummschwätzen?
#40
Sehr wahrscheinlich gibt es für dich sonst keine andere Erklärung dafür, aber das wundert mich nicht.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
#41
(20-09-2015, 20:49)Geobacter schrieb: Sehr wahrscheinlich gibt es für dich sonst keine andere Erklärung dafür, aber das wundert mich nicht.

Ja sicher, sehe schon wie deine Kinder das Leben um Antwort bitten.
#42
(20-09-2015, 20:55)indymaya schrieb: Ja sicher, sehe schon wie deine Kinder das Leben um Antwort bitten.
Das ist doch das freie Prinzip, die Zukunft ist morgen und die Eltern haben nur die Weisheiten von gestern,
die Religiösen auch noch von vor x-tausend Jahren.
Wir wollen hier doch kein Museum von gestern erhalten, das haben die Kirchen lange genug gemacht.
Was gestern noch galt ist heute schon alt.
Viele Eltern kommen doch schon garnicht mehr mit.

"Nichts lebt ohne Gott,", will ich ja garnicht abstreiten, sein Gott ist jeder selbst.
#43
(20-09-2015, 21:19)Harpya schrieb: "Nichts lebt ohne Gott,", will ich ja garnicht abstreiten, sein Gott ist jeder selbst.
Ist so, als würde sich ein Mann selber wichsen.
#44
(20-09-2015, 21:23)indymaya schrieb:
(20-09-2015, 21:19)Harpya schrieb: "Nichts lebt ohne Gott,", will ich ja garnicht abstreiten, sein Gott ist jeder selbst.
Ist so, als würde sich ein Mann selber wichsen.
Ach , lässt du das Gott machen ?
#45
(20-09-2015, 21:48)Harpya schrieb: Ach , lässt du das Gott machen ?

Selbst banale Aussagen scheinen, hier, auch für IT Leute, zu hoch zu sein.


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