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bekehrung des Paulus
#1
Hallo zusammen,
ich mache demnächst meine Lehrprobe im Fach Religion. Und bin gerade ein bisschen am suchen, wie ich 12 jährigen am Besten die Botschaft der Geschichte vermitteln kann. Also dass ihnen klar wird, was mit Bekehrung und Berufung gemeint ist.
Kann mir von euch vielleicht jemand weiter helfen?

Danke  und viele Grüße
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#2
(09-02-2016, 12:58)Susanne_1 schrieb: Hallo zusammen,
ich mache demnächst meine Lehrprobe im Fach Religion. Und bin gerade ein bisschen am suchen, wie ich 12 jährigen am Besten die Botschaft der Geschichte vermitteln kann. Also dass ihnen klar wird, was mit Bekehrung und Berufung gemeint ist.
Kann mir von euch vielleicht jemand weiter helfen?

Danke  und viele Grüße

Hallo Susanne,
der Apostel Paulus wurde gar nicht von Gott berufen. Er war ein falscher Prophet, der sogar mit Petrus gestritten hatte und Visionen vom Satan bekam, weil er selbst krank war und vom Satan besessen war.
Gott hatte ausdrücklich den Verzehr von Schweinefleisch verboten. Paulus hebt jedoch das Schweinefleischverbot auf, indem er schreibt: Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst, ohne aus Gewissenhaftigkeit nachzuforschen. (1. Korintherbrief 10,25)
Christus Jesus aber sprach: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. (Matthäus 5,17-19)
Außerdem hebt Paulus gemäß Korintherbrief die Beschneidung des Mannes auf, die den Bund zwischen Gott und Mensch ausdrückt, den Bund Abrahams. Diese Gebote Gottes und mehr hat Paulus aufgelöst und neue Irrlehren, wie die Erlösungslüge eingeführt.
Paulus ist der Kleinste im Himmelreich. Das sagt auch schon sein Name: "Paulus" (= Kleiner).
Er hatte die Lehre Christi Jesu verfälscht und Irrlehren aufgebracht. Paulus ist überhaupt kein Prophet, sondern ein Knecht Satans.
La ilaha illAllah!
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#3
@Knecht-Allahs

Dein Beitrag hat mit Susannes Anfrage nichts zu tun.

Wenn du zum Thema nicht beizutragen hast, halte bitte die Tasten still. Für den Islam zu werben, ist hier fehl am Platz.
MfG B.
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#4
Nun, das in der Apg geschilderte Damaskus-Erlebnis (samt den damit verbundenen wunderbaren Ereignissen) ist unhistorisch.

Dem  Selbstzeugnis des Paulus ist zu entnehmen, dass seiner Bekehrung ein visionäres Erlebnis zugrunde lag. Paulus bemerkt, "dass er den Herrn gesehen" und dass er "sein Evangelium nicht von einem Menschen, sondern vom auferstandenen Herrn erhalten" habe.

Auffallend ist, dass Paulus dieses, für sein weiteres Leben so einschneidende Erlebnis nur recht knapp und in der Sprache visionärer Prophetie erwähnt.

Die von Lukas literarisch aufbereiteten Wundergeschichten rund um das Bekehrungserlebnis des Paulus sollten also die wenigen, kaum zufriedenstellenden Hinweise, die Paulus selbst zu seinem Bekehrungserlebnis macht, begreifbar machen, so Lukas denn die paulinische Version überhaupt gekannt hatte.  Die Frage ist, ob man Zwölfjährige mit solchen Details belasten bzw. konfrontieren kann.
MfG B.
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#5
Hallo,

darf ich einmal dumm nachfragen, wie das mit "Bekehrung und Berufung erklären" von dir verstanden wird? Was genau willst du dort vermitteln?

Soll ihnen nur eine religiöse Geschichte erzählt werden oder wird mit ihnen diskutiert was bestimmte Vorgänge für Auswirkungen haben etc. also eine kritische Auseinandersetzung, mit dem Handeln und Wirken der Person Paulus, religiös und historisch betrachtet? Letzteres halte ich für einen recht harten Stoff für 12-jährige!

Eine Bekehrung geht ja mit einer inneren Neujustierung einher. Man ändert seine Auffassung und somit sein Bekenntnis.
Bei Paulus ist die Rede von einer Offenbarung welche ihn zur Bekehrung trieb. Er selbst sprach von einer inneren Offenbarung (Galaterbrief), in der Apostelgeschichte wird von einer äußeren Erscheinung gesprochen.

Nun ist eben meine Frage wieder, von welcher Seite man sich dem nun nähern will. Von der rein religiösen oder von der kritischen Seite?

Man kann die Bekehrung als einen Akt der inneren Erkenntnis sehen. Wie jemand der aufgrund bestimmter (weltlicher) Erfahrungen und Erlebnisse seine Einstellung hinterfragt und nach einer eigenen Neubewertung zu einem neuen Ergebnis kommt. Also eine Bekehrung aus dem Inneren heraus ( durch das eigene Gewissen)

Man kann es aber auch anders auslegen und sagen die Bekehrung war ein Akt von außen. Durch die Stimme (und das Erscheinen) von Jesus wurde er sozusagen von außen "umgepolt".

Was Berufung angeht, so spricht diese ja nur davon, dass jemand einen Auftrag folgt. Bei Paulus kann man das nun auch jenachdem ausschlachten.
Einmal als Wiedergutmachungsversuch an der christl. Gemeinde, für seine zuvor betriebenen Verfolgungen (Als Beruhigung des eigenen Gewissens). Oder..
Man kann es als prophetenähnlich auffassen und meinen, er wurde von Jesus (bzw. Gott) auserwählt die Botschaft Jesu zu verbreiten und die Gemeinden aufzuklären etc..

Ich hoffe ich hab hier nicht nur sinnfreies geschrieben, denn wie schon angemerkt so recht erschließt sich mir die Frage noch nicht.

Grüße Edwin
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#6
Ich glaube, fuer angehende Religionslehrer ist das hier nicht der richtige Ort fuer Hilfestellungen. Ich denke mal, in der geschilderten Situation der Lehrprobe werden ganz bestimmte Antworten erwartet, und da muss man dann wohl das Programm abhaken. Was das jetzt aber genau waere, weiss ich nicht.
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#7
(09-02-2016, 12:58)Susanne_1 schrieb: ich mache demnächst meine Lehrprobe im Fach Religion.
@Edwin: Damit ist doch festgelegt, um was es geht. Kinder sollen einer Geschichte aus dem Neuen Testament begegnen. Also ist es doch zunächst so, dass man diese erzählt, vorlesen lässt oder je nach Fähigkeiten vorspielen lässt (z. B. Bibliolog).

Saulus, ein gebildeter, eifriger Jude einige Jahre nach der Hinrichtung Jesu verfolgt Anhänger des als Messias (Christus) verehrten Predigers Jesus. Die Verfolgung hat ein ehrenfaftes Ziel, nämlich die theologische Einheit des jüdischen Volkes, das unter der Knute Roms leidet. Saulus treibt die Sorge um, die Abspaltung einer Teilgemeinde führe zur Schwächung Israels gegenüber dem polytheistischen Rom - theokratisch geprägte Politik eben. Ich kann mir gut vorstellen, wie Saulus mit seinen Vorgesetzten besorgt die Lage erörtert.

Saulus reist also in verschiedene Städte und lässt Anhänger der neuen Sekte verhaften und bestrafen. So wandert er auch in Richtung Damaskus - eine sportlich anstrengende Reise. Die Sonne brennt auf der Haut. Durst plagt ihn, wahrscheinlich muss er zeitweise durch unsicheres Gelände und weiß nicht, wo er schlafen kann.

In dieser Situation hat er eine Vision, ein Lichterlebnis. Er fragt sich oder wird gefragt: "Saul, Saul, warum verfolgst du mich?" - Es ist eine gute Frage, denn sein Eifer und seine Entbehrungen werden nur bewirken, dass bestenfalls alles so bleibt, wie es war. Natürlich kennt Saulus die neue Lehre, spätestens als er in Damaskus mit einer Gruppe von (Ur-) Christen verhandelt.

Vielleicht hat er auch die neuen Prinzipien erkannt, die dort gelebt werden: Gleichberechtigung, weniger Vorschriften, gegenseitige Unterstützung (Nächstenliebe), .... Diese Gemeinde da in Damaskus ist auf faszinierende Weise viel lebendiger, als die jüdischen Gemeinden unter dem (mosaischen) Gesetz, wie er sie kennt und bisher immer verteidigt hat.

Er ist begeistert, weil er erkennt, wie sehr seine jüdische und römische Welt auf Ungleichheit aufgebaut ist, und wie anders das Wertesystem der (ur-) christlichen Gemeinde aussieht.
Nun, als Paulus, macht er es sich zur Aufgabe, diesem Wertesystem philosophisch, theologisch und praktisch einen Rahmen zu erarbeiten, der bist heute Bestand hat. Mit diesen Konzepten im Kopf geht er auf Wanderschaft. Zeitung, Rundfunk und Fernsehen gab es ja noch gar nicht.

Ich denke, die Schülerinnen und Schüler müssen sich in einen sehr aktiven Menschen hinein versetzen, dem seine Welt nicht einfach gleichgültig ist, der das Gute erhalten will aber zugleich das Bessere sucht. Die Ohnmacht mit dem Lichterlebnis ist meines Erachtens nur ein Auslöser, der in der Natur dieses Menschen lag, der vom Saulus (Bewahrung des in seinen Augen Guten) zum Paulus wurde, also etwas Erstrebenswerteres entdeckte.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#8
@Ekkard: Danke für die Erklärung. Kenn mich da wirklich überhaupt nicht aus in diesen Praktiken (Bibliolog). Von der Methodik nicht verkehrt.

Ich hadere ja mit solcher Art von "Religionsunterricht". Ich empfinde das als Missionierung in der Schule. Ich sehe da keine Auseindersetzung mit dem Thema Religion allgemein. Mich graust wenn irgendwann jegliche religiöse Gruppierung in Schulen auf Fängerschaft geht. Für die religiose Erziehung gibt es doch die religiösen Einrichtungen, ich finde das sollte in der Schule nicht sein. Aber ok, sorry schweife ab.

Paulus ist schon faszinierend. Er war es doch auch, der das Christentum aus den jüdischen Traditionen herausgelöst hat und geöffnet für Heiden. Mir ist da eine Aussage im Gedächtnis, da hieß es sinngemäß an die jüdischen Mitglieder in Bezug auf die Heiden in der Gemeinschaft, wie groß wird erst euer Himmelreich werden, wenn erst alle Heiden bekehrt und im Himmelreich sind (sinngemäß). Wenn ich mich recht entsinne hieß es dann auch noch, dass erst alle Heiden bekehrt werden müssten bis es dazu käme. Daher könnte sich auch der starke Missionierungscharakter ableiten. Aber bitte nicht in den Schulen, Danke!
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#9
(09-02-2016, 15:40)Knecht-Allahs schrieb:
(09-02-2016, 12:58)Susanne_1 schrieb: Hallo zusammen,
ich mache demnächst meine Lehrprobe im Fach Religion. Und bin gerade ein bisschen am suchen, wie ich 12 jährigen am Besten die Botschaft der Geschichte vermitteln kann. Also dass ihnen klar wird, was mit Bekehrung und Berufung gemeint ist.
Kann mir von euch vielleicht jemand weiter helfen?

Danke  und viele Grüße

Hallo Susanne,
der Apostel Paulus wurde gar nicht von Gott berufen. Er war ein falscher Prophet, der sogar mit Petrus gestritten hatte und Visionen vom Satan bekam, weil er selbst krank war und vom Satan besessen war.
Gott hatte ausdrücklich den Verzehr von Schweinefleisch verboten. Paulus hebt jedoch das Schweinefleischverbot auf, indem er schreibt: Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst, ohne aus Gewissenhaftigkeit nachzuforschen. (1. Korintherbrief 10,25)
Christus Jesus aber sprach: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. (Matthäus 5,17-19)
Außerdem hebt Paulus gemäß Korintherbrief die Beschneidung des Mannes auf, die den Bund zwischen Gott und Mensch ausdrückt, den Bund Abrahams. Diese Gebote Gottes und mehr hat Paulus aufgelöst und neue Irrlehren, wie die Erlösungslüge eingeführt.
Paulus ist der Kleinste im Himmelreich. Das sagt auch schon sein Name: "Paulus" (= Kleiner).
Er hatte die Lehre Christi Jesu verfälscht und Irrlehren aufgebracht. Paulus ist überhaupt kein Prophet, sondern ein Knecht Satans.

Mann, seid ihr penetrant mit eurer Satans-Religion Islam.
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#10
Ich musste mich mal einem längeren Krankenhausaufenthalt unterziehen. Nachdem ich relativ gefahrlos aufstehen konnte, frönte Icon_wink ich meiner Nikotinsucht  im Raucherbereich des Krankenhauses. Dort traf ich auch Patienten der im Krankenhaus integrierten Psychiatrie. Mit einer rauchenden Patientin aus dieser Abteilung unterhielt ich mich öfters. Sie wurde in der Psychiatrie behandelt, weil sie glaubte, Gott zu hören, hatte dank der Behandlung allerdings damals schon große Zweifel, ob sie real erlebt hatte, was sie vor Wochen noch glaubte erlebt zu haben. Paulus könnte heute vielleicht auch von seinen Vorstellungen, von Jesus Anweisungen erhalten zu haben, in der Psychiatrie geheilt werden, so er denn solche Vorstellungen hegte und die angebliche Jesuserscheinung für ihn nicht lediglich Mittel zum Zweck war. Gleiches gilt auch für andere Propheten gleich welcher Religion, darunter natürlich auch Mohammed. Nur zweifle ich allerdings mehr als bei Paulus, dass Mohammed ernsthaft überzeugt war, Botschaften transzendenter Wesen empfangen zu haben. Es erscheint mir eher so, dass die von ihm kreierte Religion ein Mittel zu Machtgewinnung und -Erhalt waren.
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#11
(15-02-2016, 21:42)Edwin schrieb: Ich hadere ja mit solcher Art von "Religionsunterricht". Ich empfinde das als Missionierung in der Schule. Ich sehe da keine Auseindersetzung mit dem Thema Religion allgemein

eine "Auseindersetzung mit dem Thema Religion allgemein" ist im konfessionellen religionsunterricht wohl zu viel erwartet

im allgemeinen aber dürften die schüler schon zu unterscheiden wissen zwischen der vermittlung von fakten und der religiöser mythen, natürlich altersabhängig

anders gesagt: der religionsunterricht in der volksschule, den ich natürlich noch eher für bare münze genommen habe, hat nicht zu meiner nachhaltigen "missionierung" gereicht, sobald ich eigene gedanken zu der welt, in der ich lebe, entwickelt habe
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#12
(16-02-2016, 00:41)Erich schrieb: INur zweifle ich allerdings mehr als bei Paulus, dass Mohammed ernsthaft überzeugt war, Botschaften transzendenter Wesen empfangen zu haben. Es erscheint mir eher so, dass die von ihm kreierte Religion ein Mittel zu Machtgewinnung und -Erhalt waren.

da seh ich jetzt nicht unbedingt große unterschiede in den zielen, was nicht unbedingt für die mittel gilt
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#13
Die Diskussion um die Aufgabe des Unterrichtsfaches Religion sowie die Grundsatzkritik an Religion hat hier nichts zu suchen. Wer sich und seine Kinder "Christ" bzw. "Christen" nennt, sollte seine Religionslehren kennen lernen. Da die eigentliche Threadfrage verlassen wurde, empfehle ich, allgemeine Religionskritik anderswo weiter zu verfolgen.
Dieser Thread ist damit beendet.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#14
(09-02-2016, 15:40)Knecht-Allahs schrieb: Er hatte die Lehre Christi Jesu verfälscht und Irrlehren aufgebracht. Paulus ist überhaupt kein Prophet, sondern ein Knecht Satans.


Hallo Knecht.  Hast du Beweise dafür ?
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#15
(25-05-2016, 00:06)Sinai schrieb:
(09-02-2016, 15:40)Knecht-Allahs schrieb: Er hatte die Lehre Christi Jesu verfälscht und Irrlehren aufgebracht.  Paulus ist überhaupt kein Prophet, sondern ein Knecht Satans.


Hallo Knecht.  Hast du Beweise dafür ?

Antwort: Es steht im Koran.
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