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Magie als Wissenschaft vom Ich
#1
Dieser Thread dient der Kommunikation über das Buch "Magie als Wissenschaft vom Ich" und ähnlichen esoterischen Werken.

Eingangsfrage: Hat es schon jemand gelesen und Erfahrungen gesammelt?
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#2
Nein, ich nicht

Erzähl uns davon

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Habe den Buchtitel soeben im Google gesucht.
Autor: Julius Evola
Alter Schinken

Ein seltsamer Kerl der 30er Jahre
Halb Linksbolschewik trotzkistischer Art (Dadaist), halb SS Sympathisant
Wirkte in der italienischen Rassenlehre des Mussolini mit, stellte dem Mussolini aber einen Baum auf
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#3
Hallo Sascha,

Evola ist ein esoterischer Rassentheoretiker und Faschismusfan. Solche Bücher sollte man nicht kaufen.
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#4
Der Autor ist eine Katastrophe. Die Frage ist nur ob es das Buch ist. Und um dies zu entscheiden wäre ich für euren Rat dankbar.

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ZUSAMMENFASSUNG DES ERSTEN TEIL


Zielsetzung: Änderung der Persönlichkeit um „zu höherem Wissen zu gelangen“
Wissen definiert als Weisheit, Macht und „nicht menschlich“; es ist nur als Erfahrung zugänglich und provozierbar durch alles was „die Urkraft“ (das was uns lebt, also Triebe/Begierde, alchemistisch „Wasser“ und als Rune: Dreieck nach unten) herausfordert (Fasten, Bewegunglosigkeit, etc.; Herausforderung alchemistisch: Feuer als Rune: Dreieck nach oben)
Ziel als Rune: David Stern, Ausgleich


Übung 1: Bisheriges Selbstbild durch ein unkörperlich, grenzenloses ersetzen . Naturkräfte sind die „Arten und Weisen unseres eigenen, nach aussen projizierten Urgrundes“
Gedanken rythmisieren: Das heißt wiederholen bis sie zum Gefühl werden


Übung 2: Konzentration auf den Geist: Gedanken als etwas Materielles betrachten, packen und herausstellen → dadurch den Geist von seinem Akt trennen und zu sich finden lassen
ALTERNATIVE: Sich nicht um Gedanken kümmern , reines Bewusstsein

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Meinungen?
Denn so wie Feuer von Rauch // sind alle Unternehmungen von Fehlern eingehüllt.
- Bhagavad Gita
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#5
Würde der Mann heute leben, würde man  法輪功  zu ihm sagen
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#6
(06-06-2016, 11:14)Sascha Gey schrieb: Der Autor ist eine Katastrophe. Die Frage ist nur ob es das Buch ist.
Im Zuge meiner Forschungsarbeit (Diss) las ich eines der Werke des Autors. Weiß jetzt im Moment nicht welches es war.
Viele hervorragende Gesichtsphotos (sogenannte Charakterstudien) - aber der Text dazu ist mit sehr viel Schmarrn durchsetzt. Wie ein wundervoller gegrillter Fisch beim Italiener, herrlich aussehend - aber voller Gräten !
Er stammt aus dem wie immer verdächtigen italienischen Adel, schreibt viel Wahres aber auch viel wirres Zeug
In Summe negativer Saldo dieses Autors. Nicht zu empfehlen
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#7
Zu diesem Autor: Früher habe ich viel von ihm gelesen, besonders seine Standardwerke „Den Tiger reiten“ oder „Revolte gegen die moderne Welt“. Seine politischen Einflüsse oder Absichten hatten mich damals nicht gestört. Einige Gedanken hat er der islamischen Theologie entnommen, hier sei nur einmal auf das Verständnis von dem „kleinen“ und „großen Heiligen Krieg“ verwiesen. Allerdings bin ich heute klüger und gehe mit diesen Verstrickungen vorsichtiger um, denn man kann nie erkennen, in welchem Maße solche spirituellen Theorien lediglich dazu dienen, politische Handlungen zu legitimieren oder ihnen den Weg zu ebnen. Deshalb empfehle ich immer, wenn man Autoren vor sich hat, deren Verstrickungen ins „esofaschistische“ Umfeld offenkundig sind, von einer tieferen Beschäftigung mit ihnen abzusehen. Es kann ganz schnell passieren, dass sie Dich durch ihre Rhetorik zu bestimmten Haltungen hinführen wollen.
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#8
Habt ihr auch Alternativen/Empfehlungen, Autor oder gar Buch bezüglich. René Guénon vlt.?

Ach ja, und was haltet ihr von den Übungen?
Denn so wie Feuer von Rauch // sind alle Unternehmungen von Fehlern eingehüllt.
- Bhagavad Gita
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#9
(06-06-2016, 12:27)Sinai schrieb: Würde der Mann heute leben, würde man  法輪功  zu ihm sagen

In Lateinischer Schrift:  Falun Gong
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#10
(06-06-2016, 16:47)Reisender schrieb: Einige Gedanken hat er der islamischen Theologie entnommen  . . .

Eine arge Mischung.
Halb Linksbolschewik trotzkistischer Art (Dadaist), halb SS Sympathisant
nun auch halber Mohammedaner

. . .  und weiß der Teufel, was noch sonst

Dieser Mensch war das ekelige Produkt einer überall herumhurenden Adelsfamilie

Hochintelligent, gleichzeitig geisteskrank, da paßt nichts mehr zusammen.
Eine arme bemitleidenswerte Kreatur
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#11
Aber er war ein begnadeter Photograph, der halbadelige Bastard aus reicher Familie.  Das muß man ihm zugestehen !

Wie heißt es ja so treffend:  "Kinder und Narren sagen die Wahrheit!"
Er zog am ganzen "Stiefel" herum und knipste interessante Leute.  Seine Portraitphotos sind Charakterstudien
Wie die Gemälde manch großer Meister
Wir sehen die unglaubliche Vielfalt dessen, was da am "Stiefel" so kreucht und fleucht
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#12
(06-06-2016, 18:04)Sascha Gey schrieb: Habt ihr auch Alternativen/Empfehlungen, Autor oder gar Buch bezüglich. René Guénon vlt.?

Über welche Themen suchst Du denn Literatur? Wenn Du das etwas klarer umreißen würdest, könnte man vielleicht auch helfen.
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#13
Ich habe jetzt eine PDF Version zu Deinem italienischen Autor im Internet gefunden.

Gib ein im Google:  Grundrisse der faschistischen Rassenlehre

Dann kannst Du das Buch anschauen, die Photos sind ab Seite 105
Allerdings sind die Kommentare allzu märchenhaft

zB Photo Nr. 21
"21. Die Betrachtung dieses Gesichtes kann vielleicht von Interesse sein im Zusammenhang mit dem von uns Gesagten über den lunaren, verschwimmenden Einschlag (demetrische Reinheit)  . . ."

Die Bilder sind gut, der junge Aristokrat war nicht nur ein talentierter Photograph mit guter Menschenkenntnis, sondern hatte auch Muße und Geld, am ganzen "Stiefel" herumzureisen, denn er war von Beruf "Sohn" - aber die Kommentare sind sehr blumenreich, voller Montepulciano, vollmundig, sagen wir italienisch
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