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Verweigerter Handschlag / Integration
#1
Es wird ja immer wieder mal von der Presse aufgegriffen und thematisiert, daß ein gläubiger Muslim es verweigert einer Frau zur Begrüßung die Hand zu reichen. Wie jetzt wieder in Berlin an einer Privaten Schule, als die Lehrerin den muslimischen Vater eines Schülers zum Elterngespräch gebeten hatte. Die Lehrerin insistierte auf einen Handschlag. Als der nicht erfolgte wurde es offenbar "lauter" und das Gespräch gleich abgebrochen mit der Begründung, daß es respektlos und frauenfeindlich sei einer Frau die Hand nicht zu reichen. Danach erfolgte eine Anzeige des Muslims wegen Beleidigung und Verletzung der Religionswürde.

Jetzt kann man sich treffelich darüber streiten inwieweit und bei welchen Handlungen man sich auf die freie Ausübung seiner Religion und die religiöse Würde berufen kann/darf, aber auch darüber ob es moralisch vertretbar ist jemand die eigene Kultur in derartiger Weise aufzuzwängen und z.B auf einen Händdruck zu beharren.

Für meine Begriffe hat die Pädagogin in dem Fall klar überreagiert. Meiner Meinung nach sollten persönliche Befindlichkeiten bei so einem Gespräch zurückstehen. Hier wurde aber bewußt das Gespräch mit einer Konfontation begonnen. So jedenfalls mein Eindruck. Für mich ein klares No-Go!

Was halten die Foristen davon?

Quelle:
.http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/06/streit-handschlag-schule-berlin-imam.html
Das ist meine ganz persönliche Ansicht. 
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#2
Leider hast du vergessen das dieser Muslim auch Imam ist. Somit eine Vorbildsfunktion haben sollte.
Und warum wurden die Eltern zum Gespräch eingeladen? Rangeleien auf dem Schulhof. Dies ist doch bei der Kultur, in der die Frau nichts bedeutet, normal.
Wie kann sich denn eine DEUTSCHE Lehrerin erdreisten einen von einem Imam erzogenen Macho zurechtzuweisen?
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#3
Das Haendeschuetteln ist ja so etwas typisch Deutsches. Rein persoenlich macht mir das nichts, wenn das nicht passiert; dafuer habe ich zu lange im Ausland gelebt. Wobei ich anmerken muss, dass ich die negativste Reaktion auf einen nicht erfolgten Handschlag in den USA erlebt habe; was zeigt, wie heikel erste Kontaktaufnahmen sein koennen. Im Prinzip dienen diese ja dazu, das Eis zu brechen. Dafuer gibt es ungeschriebene Regeln, und wenn man diese erst zu Beginn der Begegnung aushandeln muss, wirft das schon mal einen Schatten auf die Begegnung.

Rein persoenlich denke ich aber, dass solche Ausnahmen von gaengigen Umgangsformen durchaus akzeptabel sind. Das baut zwar eine automatische Schranke zwischen den Gespraechspartnern auf, aber das ist ja ein selbserwaehlter Malus, den sich die Eltern so gewuenscht haben. An einer staatlichen Schule wuerde ich die Reaktion der Lehrerin auf alle Faelle fuer inakzeptabel halten.

Andererseits haben wir es hier mit einer Privatschule zu tun. Wenn da Haendeschuetteln als Umgangsform eingefordert wird, ist das okay. Wer das nicht will, kann halt woanders hingehen; dafuer ist es ja eine Privatschule. Wie das rechtlich jetzt aussieht, weiss ich nicht, aber rein persoenlich wuerde ich hier auf beiden Seiten das Persoenlichkeitsrecht greifen sehen: die Eltern duerfen den Handschlag verweigern, und die Schule darf ihnen dann nahelegen, zu gehen. Das gilt aber nur, wenn das Schulregel ist. Wenn nicht, dann ist auch hier die Lehrerin im Unrecht.

Ich bin mal gespannt, was das Gericht dazu sagt. Bei so etwas weiss ich das nie.
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#4
(23-06-2016, 17:43)Wilhelm schrieb: Leider hast du vergessen das dieser Muslim auch Imam ist. Somit eine Vorbildsfunktion haben sollte.
Und warum wurden die Eltern zum Gespräch eingeladen? Rangeleien auf dem Schulhof. Dies ist doch bei der Kultur, in der die Frau nichts bedeutet, normal.
Wie kann sich denn eine DEUTSCHE Lehrerin erdreisten einen von einem Imam erzogenen Macho zurechtzuweisen?

Meiner Ansicht ist es zweitrangig ob der Muslim ein Imam ist oder nicht aber wenn das ein Kriterium sein soll, dann ist es für mich noch nachvollziehbarer, daß er den Handschlag verweigert.
Der Grund warum die Eltern einbestellt wurden ist in dem Fall meiner Meinung nach nebensächlich.
Die Unterstellung, daß Rangeleien auf dem Schulhof in einer Kultur in der eine Frau nichts bedeutet normal seien, erscheint mir unsachlich und polemisch.

Um das mal klarzustellen: Ich finde es befremdlich daß man wissend um kulturelle Unterschiede mit voller Absicht und bewusst einen Eklat provoziert. In dem Fall macht es den Eindruck, daß der zum Gespräch ladende Lehrerin überhaupt nicht an einer Verständigung gelegen ist, sondern das Gegenteil bezweckt und letztlich Ihr Ziel auch erreicht hat.

Es mag schon sein, daß der Imam in seiner unverrückbaren Haltung der der Lehrerin in nichts nachsteht.
Ich als zum Gespräch ladender hätte um der Sache des Gesprächs dienlich zu sein mehr Kompromissbereitschaft gezeigt und wäre über die (erwartbare) Verweigerung des Handschlages hinweggegangen. Dies würde ich nicht tun wenn ich statt des Gesprächs anderes im Sinne hätte; zb. einen Eklat absichtlich provozieren wollte.
Das ist meine ganz persönliche Ansicht. 
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#5
Einer Frau die Hand zu verweigern, weil sie eine Frau ist, empfinde ich als diskriminierend und nicht angemessen. Die Vorbildwirkung des Imams und Vaters wurde bereits angeführt. Umgangsformen sind nonverbale Zeichen, was wir von unserem Nächsten halten. Hier wäre es gut gewesen, wenn der Imam eine Umgangsform gewählt hatte, die in unseren Gegenden üblich ist und nicht signalisiert, dass er die Frau geringschätze.

Zwei Menschen können untereinander natürlich andere Wege des Umgangs finden, einen eigenen Konsens. Aber um mit einem Menschen in ein Gespräch einzutreten, den man noch nicht kennt, sollte keine Geste der Respektlosigkeit gewählt werden. In unseren Breitengeraden wird den Handschlag zu verweigern nunmal so aufgefasst. Kulturelle Sensibilität ist niemals eine Einbahnstrasse.
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#6
(23-06-2016, 18:49)Reisender schrieb: Einer Frau die Hand zu verweigern, weil sie eine Frau ist, empfinde ich als diskriminierend und nicht angemessen. ...

Das bestreite ich ja gar nicht.
Aber für mich ist das nicht der ausschlaggebende Punkt in dieser Sache.

Mir scheint das hier die Diskriminierung als Vorwand vorgeschützt wird um private Befindlichkeiten der Lehrerin durchzusetzen anstatt zum Wohl des Kindes (auch wenn dieses ein Rabauke zu sein scheint) ein Gespräch zu führen.
Das ist meine ganz persönliche Ansicht. 
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#7
(23-06-2016, 18:55)deja-vu schrieb: Mir scheint das hier die Diskriminierung als Vorwand vorgeschützt wird um private Befindlichkeiten der Lehrerin durchzusetzen anstatt zum Wohl des Kindes (auch wenn dieses ein Rabauke zu sein scheint) ein Gespräch zu führen.

Wenn der Vater der Frau nicht die Hand gibt, weil sie eine Frau ist, ist das eine Diskriminierung. Außerdem stellt sich die Frage, wie der Vater seinem Kind die Respektlosigkeiten aberziehen will, wenn er selbst demonstrativ selbige pflegt und der Frau nicht die Hand gibt.
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#8
(23-06-2016, 19:03)Reisender schrieb:
(23-06-2016, 18:55)deja-vu schrieb: Mir scheint das hier die Diskriminierung als Vorwand vorgeschützt wird um private Befindlichkeiten der Lehrerin durchzusetzen anstatt zum Wohl des Kindes (auch wenn dieses ein Rabauke zu sein scheint) ein Gespräch zu führen.

Wenn der Vater der Frau nicht die Hand gibt, weil sie eine Frau ist, ist das eine Diskriminierung. Außerdem stellt sich die Frage, wie der Vater seinem Kind die Respektlosigkeiten aberziehen will, wenn er selbst demonstrativ selbige pflegt und der Frau nicht die Hand gibt.

Wie gesagt ist das für mich primär nicht der ausschlaggebende Punkt, sondern eben der daß eine Kommunikation von vornherein von der Gesprächsladenden selbst untergraben wurde.
Deshalb meine Behauptun es sollte gar kein Gespräch stattfinden, sondern ein Eklat provoziert werden.
Das ist meine ganz persönliche Ansicht. 
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#9
Na ja, bei uns ist ja nur Diskriminierung wegen einer Religionszugehoerigkeit nicht erlaubt, waehrend die Diskriminierung durch Religion gesetzlich akzeptiert ist (nur maennliche Pfarrer in der katholischen Kirche, Aberkennung gewisser Rechte fuer kirchliche Angestellte). Nun ist natuerlich auch die Diskrimierung wegen des Geschlechts untersagt, aber das scheint von deutschen Gerichten als nachrangig behandelt zu werden. Schauen wir mal.

Es wird auch spannend sein, zu sehen, inwieweit die Antidiskrminierungsfront zum Schutz von Minderheiten in der Zukunft ins Broeckeln kommt. Bei FeministInnen oder LGBT-Gruppen sehe ich da durchaus ein Umdenken in Hinsicht auf den Islam im Gang. Die katholische Kirche wird hier ja traditionell, aus einsehbaren Gruenden, auch nicht mit Kritik verschont.
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#10
Mich würde historisch interessieren:  von wem kommt eigentlich die Unart  des Händegebens bei der Begrüßung ??

Jedesmal wenn ich zum Arzt gehe, ärgere ich mich darüber, daß mir der Arzt bei der Begrüßung die Hand entgegenstreckt.

Er begrüßt immerhin alle 5 Minuten einen Kranken (!) und das sind ein Dutzend pro Stunde, an einem Tag kommen da 100 Leute zusammen, alle krank !
Gesunde Leute gehen ja wohl eher selten zum Arzt (außer die wohl 20 % Simulanten, die "krankfeiern" wollen)

Diese 80 kranken Patienten haben zu 50 % ansteckende Krankheiten. Somit 40 pro Tag !
Darmgrippe, eitrige Bronchitis, grippale Infekte, etc etc

Der Kranke vor mir hat dem Arzt fünf Minuten vor mir seine verkeimte Hand gegeben, und jetzt gibt mir der liebe Arzt seine verkeimte Hand.

Ich darf sie aus gutem Benehmen nicht verweigern !

Aber ist das nicht ein Irrsinn ?   Da werden Krankheiten verbreitet.

Ebenso in der Kirche. Da heißt es neuerdings "der Friede sei mit Euch" und man muß einem halben Dutzend wildfremden Leuten die Hand schütteln. Hautkontakt. Und manche sehen echt unsauber aus

Jetzt stelle ich mir schon die Frage nach dem WARUM

Welchen Sinn hat das ?    Ich finde es nicht körperlich angenehm, somit wird es wohl einen anderen, mir nicht bekannten Grund haben

Soll es Vertrauen stiften ?
Aber das ist doch Unsinn. Jeder Dieb gibt bereitwillig die Hand

Ein ekeliger Austausch von Keimen. Genauso schädlich wie der Mundkuß im Osten. Siehe zB das berühmte Foto Breschnjew-Honecker

In alten Zeiten (vor dem Ferntourismus) mag das ja noch angegangen sein.
Aber heute? Da steigt einer um 08:00 in den Flieger und ist um 12:00 da, und trägt im Handschweiß und im Speichel und im Darm (beim Hinternauswischen kommt das nicht selten auf die Finger und NICHT JEDER wäscht sich nach dem WC-Besuch die Hände; manche schneuzen den flüssigen Rotz in die Finger und verreiben den in den Handflächen) Keime aus fernen Gegenden. Keime, gegen die er längst resistent ist, aber ich nicht

Ich verweigere bei mir unbekannten Personen das Handgeben, tue das aber dezent:
ich simuliere durch die Handhaltung eine verletzte Hand

Und gut is
Niemand ist gekränkt und ich lebe gesünder !
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#11
In meinem Bekanntenkreis befinden sich einige Lehrerinnen die auch Migrantenkinder unterrichten.
Nach deren Aussagen kommen die schlimsten Fälle bei den türkisch Migranten vor, da gibt es Fälle wie "Mein Sohn tut das nicht", über die Tochter wird nicht geredet.
Ist die Versetzung gefährdet, so kommt es auch schon mal zu Drohungen von den Eltern.
Leider haben wir eine Schulpflicht auch für diese Kinder.
Deshalb könnte man auch mal die Frage aufwerfen warum ist dieser Junge auf einer Privatschule und nicht in einer staatlichen?
Haben etwa die Staatlichen diesen schon abgewiesen? (und der Staat zahlt für so einen die Privatschule)
Auch klar ist, das der Vater nicht in unserem Kulturkreis angekommen ist und man kan ihn somit als Integrationsunwilligen einstufen.
Wir leben hier und nicht in seiner Heimat dem Orient wo so etwas normal zu sein scheint
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#12
Die Vorgeschichte kenne ich natürlich nicht.
Vielleicht ist die Ladung des Vaters nur die letzte nach mehreren Gesprächen mit der Mutter die nicht "gefruchtet" haben.
In dem Fall würde ich auch verstehen wenn die Lehrerin, wie geschehen, einen Schlußstrich zieht.
Das ist meine ganz persönliche Ansicht. 
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#13
Frage: warum reißt ihr Euch so ums Händegeben ??
In Beitrag # 10 habe ich meine gesundheitlichen Bedenken (Keimschleuder) dargelegt

Es gibt ja auch andere Formen des Grußes: englisches salutieren, deutsches salutieren, wiegende leichte Verbeugung nach Art des japanischen Adels

Anm.:
Wenn ein Lehrer beim Elternsprechtag 100 Eltern die Hand gibt, hat er Millionen Keime auf seiner Haut . . . und seine Gegenüber haben die von ihm geerbt

Na super!
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#14
Was für ein Theater, ich geben jemandem die Hand wenn ich will.

Erst Recht wenn ich Essen gehen will, geb ich niemandem die Hand, sofern ich keine Möglichkeit hab mir die Hände zu waschen.
Und erst recht, wenn mich jemand darauf drängen will, wo ich merk diese Person macht das Extra würde ich ablehnen. Das Drängen ist in dem Fall eh nur ein Machtkampf. Wenn mich jemand zu einem Handschlag drängen will, hat der Handschlag eh keine Bedeutung mehr, sondrn bekommt einen ganz anderen Beigeschmack, und man lehnt erst recht ab, weils dann ein purer Machtkampf wird.

Die Lehrerin hat absichtlich darauf provoziert, weil das mal in den Medien davor Thema war.

Eher ist das ne diskriminierende Schweinerei dass sie deswegen das Gespräch abbricht, als ob er den zum Handschlang und dem ganzen Theater drumrum eingeladen hat. Wofür macht er sich den Weg.

Würd ne Frau einem Mann den Handschlag verweigern würds eher unterm Deckmantel "Selbstbestimmung" durchgehen. Aber bei diese Version muss ja mal wieder die chronische Feminazi-Opferrolle her.
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#15
(23-06-2016, 18:49)Reisender schrieb: Einer Frau die Hand zu verweigern, weil sie eine Frau ist, empfinde ich als diskriminierend und nicht angemessen.

Gilt im Islam aber so. Hat von der ursprünglichen Tradition her wahrscheinlich damit was zu tun, dass in der Wüste einstmals das Wasser viel zu kostbar für "die besonderen Hygieneansprüche" der Frauen gewesen ist. Weswegen es bei manchen Juden und vielen Mohamedanern noch heute eine Art gesellschaftliche Trennung zwischen den "Geschlechtern" gibt.
Vielleicht könnte man dazu auch noch andere "historische" Sitten und Bräuche die im Koran verbrieft sind in diese Überlegungen mit einbeziehen. So zum Beispiel auch, dass Frauen im alten Arabien gezwungenermaßen existenzielle Versorgungsinteressen hatten, die nur durch angepasste Unterwürfigkeit gegenüber einem Besitzergatten gesichert werden konnten.

Von diesem kulturellen Standpunkt ausgesehen ist der Imam im Recht. Auch wenn es nicht ins Schema unserer kulturellen Vorstellungen von Gut und Böse passt.


(23-06-2016, 18:49)Reisender schrieb: Die Vorbildwirkung des Imams und Vaters wurde bereits angeführt.
Er ist zuerst mal Imam und damit seiner eigenen Kultur und Tradition verpflichtet. Der Lehrerin ist damit kein Schaden entstanden. Von der Überreizung des feministischen Dachschaden abgesehen, den sie latenterweise vorher schon hatte.

(23-06-2016, 18:49)Reisender schrieb: Umgangsformen sind nonverbale Zeichen, was wir von unserem Nächsten halten.
Dazu gehört auch andersherum die Rücksichtsnahme und das Verständnis des Klügeren, gegenüber anderen Kulturen mit ihren angestammten Bräuchen und Sitten.
Die "Deutschen" sind überall in der Welt dafür bekannt, dass sie diesbezüglich ein wenig "autistisch§ veranlagt sind.

(23-06-2016, 18:49)Reisender schrieb: Hier wäre es gut gewesen, wenn der Imam eine Umgangsform gewählt hatte, die in unseren Gegenden üblich ist und nicht signalisiert, dass er die Frau geringschätze.
Sehe ich anders herum. Die Frau ist Lehrerin und hat somit eine Vorbildfunktion, der sie in diesem Falle aus rein egoistischen Gründen nicht nachgekommen ist.


(23-06-2016, 18:49)Reisender schrieb: Zwei Menschen können untereinander natürlich andere Wege des Umgangs finden,
So ist es.
Einer der schwerwiegendsten Hauptgünde, warum der Islam enorme Anpassungschwierigkeiten an die Moderne des 21. Jh. hat, ist unsere Arroganz und Überheblichkeit.

(23-06-2016, 18:49)Reisender schrieb: Aber um mit einem Menschen in ein Gespräch einzutreten, den man noch nicht kennt, sollte keine Geste der Respektlosigkeit gewählt werden.
Im Christentum war es einstmals üblich, sich bei der Begrüßung gegenseitig die Füße zu waschen.
Die Lehrerin hat selbst keine Geste des Respektes gezeigt.. sondern hat sich einfach nur äußerst arrogant und überheblich benommen.
Vielleicht auf Grund mangelnder Bildung...


(23-06-2016, 18:49)Reisender schrieb: In unseren Breitengeraden wird den Handschlag zu verweigern nunmal so aufgefasst. Kulturelle Sensibilität ist niemals eine Einbahnstrasse.
Die Deutschen sind überall in der Welt dafür bekannt, dass sie mit dieser kulturellen Sensibilität nicht sonderlich ausgestattet sind..
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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