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Die Wahrheit hinter der Mathematik?
#31
(22-10-2017, 11:31)Holmes schrieb: Meine Frage wäre woher ich wissen kann, dass etwas außerhalb meines Erfahrungshorizontes liegt?

Darauf gibt es viele mögliche Antworten.

Der Erfahrungshorizont eines Menschen mit z.B. einer Sehschwäche, kann von anderen Menschen ohne dieselbe Sehschwäche erweitert werden. Ich kann für jemanden der kurzsichtig ist einspringen..aber selbst dann ist auch die Reichweite meines Augenlichtes nicht unendlich.
Mehrere Menschen zusammen können eine Informationskette bilden... (Evolution vom einfachsten Faustkeil bis zum High-Tech-Laser)

Mehrere Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen, können zusammen auch eine Wahrscheinlichkeitsspekulation oder Schätzung aufstellen, welche im Mittelwert sehr nahe an die Realität heran reichen kann, wenn sie sich... in all ihren Erwartungen nicht allzuweit aus dem "berühmten Fenster" lehnen..

Mein persönlicher Erfahrungshorizont ist nur einer von derzeit ungefähr 7,5 Milliarden anderen.. An den Interpretationsgrundlagen, mit denen ich (heute) innerhalb meines persönlichen Erfahrungshorizontes, Faktenlagen und Informationen interpretiere, von alternativen Fakten und gezielter oder unbeabsichtigter Beeinflussung, Manipulation, Irreführung.... unterscheide,............ waren bisher mehrere Zig-Milliarden anderer Menschen mit all ihrem jeweils ganz eigenem Erfahrungshorizont beteiligt. Auch... und vor allem die ganzen Irrtümer die schon begangen wurden, spielen dabei vielleicht sogar die wichtigste Rolle, wenn ich darüber nachdenke, was es so alles noch jenseits UNSERES gemeinsamen Erfahrungshorizontes geben könnte.

Ich bleib bei solchen spekulativen "Ausflügen" immer möglichst nahe dem "Erdboden".. Realität ist für mich das, was als gesichertes Erfahrungswissen gilt... Im Laufe der Menscheitsgeschichte durch Versuch und Irrtum mehrerer Zigmilliadren individueller Erfahrungshorizonte zusammengetragen.. und ständig an die nächsten Generationen weitergereicht. Selbst in jedem einzelnen Begriffe unserer Sprachen steckt (tief verschachtelt) das Erfahrungswissen der gesamten bisherigen Menschheitsgeschichte.

Wenn wir in einer Matrix leben würden, dann hätte diese ganze Entwicklung durch Versuch und Irrtum nie stattgefunden... weil es sie dann gar nicht erst gebraucht hätte.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#32
Mit wenigen Sätzen:

Unsere persönlichen Erfahrungen bezügliche der Realität sind nicht die Realität selbst. In den Grundlagen, mit denen wir diese heute/in unserer Gegenwart interpretieren, steckt eine lange Evolutionsgeschichte von schier endlos vielen Versuchen und Irrtümer, die andere für uns begangen haben. Wir können deswegen davon ausgehen, dass unsere Interpretation der Realität inzwischen schon eine ziemlich gute Annäherung an die tatsächliche Wirklichkeit ist. Diese Chance sollten wir nutzen....

Natürlich ist der Begriff Realität vielseitig interpretierbar.. Naturwissenschaftlich (gesehen) ist er sogar unbrauchbar.. Philosophie kommt nicht ohne in aus. Für mich ist die Summe aller unserer bisherigen gemeinsamen Erfahrungen "ein Abbild der Realität"... und eine andere gibt es leider "noch" nicht.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#33
(22-10-2017, 11:31)Holmes schrieb: Meine Frage wäre woher ich wissen kann, dass etwas außerhalb meines Erfahrungshorizontes liegt?

Das ist immer und ewig überall möglich!
Du kannst also grundsätzlich davon ausgehen dass dein Erfahrungshorizont immer erweiterbar ist!
Das ist so sicher, dass du dir das als gesichertes Wissen "verbuchen" kannst. Oder wie eine mathematische Formel/Algorytmus, oder sowas, im Hirn speichern kannst. Dann brauchst dir über diese Frage keine erneuten Überlegungen/Rechnungen mehr zu machen, du kannst dann ja jederzeit alles was so anfällt einfach neu Rechnen.
Alte Ergbnisse interessieren dich dann nicht mehr, weil du lieber neue Rechnungen und GLEICHungen löst.

UND:
Überall wo du keinen Zugang hast liegt ein Wissen dass außerhalb deines Erfahrungshorizont liegt.
Wenn du nicht überall Zugang hast, wird dir immer Erfahrung entgehen.
Du kannst also nichteinmal ALLE Erfahrungen machen, die bereits in deiner Erlebniswelt sind! Du kannst nicht überall sein.
Es ist also SOwieSO ein 100% sichers Wissen dass du immer einen Erfahrunghorizontmangel haben wirst.

UND
In dem du so viel wie möglich ausprobierst, erschaffst du dir Gelegenheiten etwas neues zu Erfahren. JEDER Schritt in einem fremden Bereich, ist eine Erweiterung deines Horizont.
Hobbys, die Interessen anderer Menschen mal verfolgen, auf Seminare oder Vorträge gehen z.B. diverse Organisationen, Gruppen und sonstige Vereine mit und ohne Maxime, Regeln, Hausordungen, Rituale usw., du kannst unglaublich viel WAHRNEHMEN auf diere Welt.
Alles was du tust erschaft einen neuen Horizont.

Eine Erfindung z.B. wurde IN EINEM JETZT zum Erfahrungshorizont des Erfinderes.
Der Erfinder ist der der da ist im Moment der "Geburt", die Entwicklung. Forschung, Entdeckung und Verwendung des Wissen dass zuvor da ist, ist Teil jedes neuen Horizont. Jedes Tun ist eine Horizonterweiterung.

Der Eine erlebte IM Moment des TUN, der Andere AUS dem Tun dessen der es tat.
Jedermans Tun bildet die Erfahrungbei sich selbst UND ist incl. dem neuen Horizont des Anderen.
Teilst du deine Erfahrung sofort anderen Menschen mit, so haben andere Mensch sofort die Möglichkeit gleiche Erfahrung incl. Horizont machen zu können.
Überall wo du keinen Zugang hast liegt ein Wissen dass außerhalb deines Erfahrungshorizont liegt.

Viele Dinge wissen und erfahren wir erst im Moment des Tun!
Man kann sich m.E. gewiss sein dass es immer etwas außerhalb geben wird, und mit jeder Aktivität erhöht sich die Chance dass es jetzt zu einer Horizonterweiterung kommt.

Mathematik ist m.E. die Sprache Gottes. Mathematik ist Ordnung durch FormEL, RechenWEGe, Zusammenspiel und Summen, Teile und Brüche die verschienden Nenner und Faktoren.
Sprache ist wie Mathematik.
Musik ist Mathematik.
Musik ist Schwingung, und Licht ist Schwingungsfrequenzen usw. usw. ...
Gott ist alles was ist.
Unsere Sprache und damit jedes Wort, ist nur das letzte Ergebnis aus allen Ereignissen davor.
An einem neuen Anfang war das Wort.
Wer weiß welche Ergebnisse es noch alles geben wird, und ob es Sprache dann noch braucht... ...

(22-10-2017, 19:44)Geobacter schrieb: Wenn wir in einer Matrix leben würden, dann hätte diese ganze Entwicklung durch Versuch und Irrtum nie stattgefunden... weil  es sie dann gar nicht erst gebraucht hätte.

Wenn wir in einer veränderbaren Matrix leben schon.
Eine Matrix ist m.W. eine Art Programm, Muster oder wie kann man da noch dazu sagen? Ist z.B. ein Ritual auch eine Art Matrix?
Muster, Programme, Rituale können unterbrochen werden oder sie werden unterbrochen z.B. per Zufall oder sonstige plötzliche Ereignisse.
In einer Matrix kann man etwas einfügen. 1 Stopp. 1 Schnitt. 1 neues Bild.
Oder alles wird dem Zufall überlassen.
Es gibt trotz wunderbarer Ordnund keine Genauigkeitsgaranitie.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#34
(30-10-2017, 14:22)Adamea schrieb: Wenn wir in einer veränderbaren Matrix leben schon.
Eine Matrix ist m.W. eine Art Programm, Muster oder wie kann man da noch dazu sagen? Ist z.B. ein Ritual auch eine Art Matrix?
Muster, Programme, Rituale können unterbrochen werden oder sie werden unterbrochen z.B. per Zufall oder sonstige plötzliche Ereignisse.
In einer Matrix kann man etwas einfügen. 1 Stopp. 1 Schnitt. 1 neues Bild.
Oder alles wird dem Zufall überlassen.
Es gibt trotz wunderbarer Ordnund keine Genauigkeitsgaranitie.

Arbeitest du bei der Post oder bei der Bahn, Adama?

Eine Matrix ist ein logistisches Ordnungssystem, um nichts dem Zufall zu überlassen. Selbstverständlich werden auch Computerprogramme in einer Matrix strukturiert. Das Programm selbst ist in der Regel aber keine Matrix.
Bestes Anschauungs-Beispiel für eine Matrix ist die Verdrahtungsplatine eines elektronischen Gerätes. Diese "Matrix" muss sehr präzise geplant werden. Schon kleinste Ungenauigkeiten in der "Matrix" können bei manchen elektronischen Geräten zu gravierenden Fehlfunktionen führen....


Die lebendig Natur ist also sicher keine Matrix...und nur deswegen (ausschließlich) - gibt es die schier endlose Vielfalt des Lebens.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#35
Hab ich noch vergessen: Das Programm ist die Schnittstelle, mit der wir der Matrix sagen was sie tun soll. Das Programm können wir jederzeit ändern, anpassen, verbessern. Bei einer Matrix ist das zwar auch möglich, aber der Aufwand und das Risiko, dabei etwas falsch zu machen ziemlich groß.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#36
(31-10-2017, 09:07)Geobacter schrieb: Eine Matrix ist ein logistisches Ordnungssystem, um nichts dem Zufall zu überlassen.

Ordnungssysteme brauchen etwas das sich ordenen läßt und zu ordnen ist. Also muß da Material sein das nicht dem Zufall überlassen werden sollte.
Zufall + Material + Ordnung = bedingt einen Systembefehl. Also 1 OrdnungsSignal.

Ein logisches Ordnungssystem ist doch auch eine Formel, oder?
Wenn nun eine Formel auch ein Ordnungssystem ist, dann ist eine Formel auch sowas wie eine Matrix?

(31-10-2017, 09:07)Geobacter schrieb: Bestes Anschauungs-Beispiel für eine Matrix ist die Verdrahtungsplatine eines elektronischen Gerätes.
Diese "Matrix" muss sehr präzise geplant werden. Schon kleinste Ungenauigkeiten in der "Matrix" können bei manchen elektronischen Geräten zu gravierenden Fehlfunktionen führen....

Die Matrix funktioniert also auch wenn Fehler drin sind, oder ist die Fehlfunktion dann ohne Ergebnisse? Dann gibt es keine Ordnung sonderen Chaos?
Wenn ein Gerät falsche Ergbnisse (Chaos) liefert ist das Bauteil, die Matrix, nicht in Ordnung? Ein Fehler auch zu fehlerhaften Ergebnissen führen. Man müsste also das Ergebnis bereits kennen um eine Matrix zu bauen. Na ja, das ist bei jeder Erfindung als Idee da und die Vorstellungskraft liefert ja die vorausgehenden Bilder.

Fehler können dann ja nur vom Planer oder Baumeister in die Platine installiert werden. Mit+Ohne Absicht....

Eine Verdrahtungsplatine ist m.E. das "Gerät" des Gerätes. Die Funktionsteile eines Gerätes macht das Gerät ja erst aus.
Die Matrix ist also der "FunktionsBefehl oder Impulsgeber" für Richtig/Falsch?
Dann hat die Matrix einen Richtigkeitsfaktor oder Wahrheitscharakter um eine Matrix zu Sein?

Im Film Matrix, war das kein Bauteil, sonderen ein Programm. Warum verwendet man dafür dann auch den Begriff?
Ist der Begriff "Matrix" so ähnlich wie der Begriff "Wahrheit"?
Als Ordnungssystem ist eine Matrix der Wahrheit sehr ähnlich.
Als Ordnungssystem ist eine Matrix wie eine Formel oder Zahlenordnung die Ordnung und Struktur in die Zahlen bringt, Sequenzen oder sowas, oder?

(31-10-2017, 09:07)Geobacter schrieb: Die lebendig Natur ist also sicher keine Matrix...und nur deswegen (ausschließlich) - gibt es die schier endlose Vielfalt des Lebens.

Wenn die Natur einer Energie folgt, dann kann das doch auch die Energie sein die die Matrix erschaft und dann können das auch viele sein.
Natur ist doch immer auch ein "Befehl" zu einer bestimmten Ordnung. Ein Baumsamen muß ja zum Baum werden und eine Stammzelle z.B. zum Herz. Sind das nicht auch Sequenzen, Frequenzen, Impulse, Matrixen oder wie auch immer?

So eine Geräte-Matrix-Platine braucht Strom und außerdem vorher einen der sie plant und dann ggf nochmal einen der sie baut.
Wenn nun eine Matrix, Strom, Plan und Baumeister braucht, dann braucht die Matrix 3´was.
3X Faktoren = 1 Matrix Tard
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#37
(31-10-2017, 09:59)Geobacter schrieb: Hab ich noch vergessen: Das Programm ist die Schnittstelle, mit der wir der Matrix sagen was sie tun soll. Das Programm können wir jederzeit ändern, anpassen, verbessern. Bei einer Matrix ist das zwar auch möglich, aber der Aufwand und das Risiko, dabei etwas falsch zu machen ziemlich groß.

Wenn wir der Matrix über Programmschnittstellen sagen können was sie tun soll, dann ist dass doch auch ein Eingriff in die Matrix. Nur dass die alte Matrix zurückholbar bleibt, weil sie ja nicht direkt verändert wurde.

Ein Programm ist wie die Veredelung eines Rosenstockes?
Ist das so wie die Veredelung eines Weinstockes oder einer Rose? Die Veredelung ist die Veränderung im Programm.
Durch die Zeit kann sich das alte Muster, also die "Matrix" wieder durchschlagen, also zeigen. Oder wenn z.B. ein veredelter Rosenstock über der Veredelungsstelle abgeschnitten wird, wächst die Rose als wilde Rose weiter.
Kann man da nun sagen, dass durch den Schnitt, die alte Matrix wieder aktuell geworden ist?

Wenn es also auch hinter der Mathematik eine Wahrheitsmatrix gibt, dann muß die künstliche "Veredelung" weg damit man die Natur der Mathematik erkennen kann.
Manchmal muß man zurück um nach vorne kommen zu können!

Ach... ...na ja... ich hör auf...
LG
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#38
(31-10-2017, 11:27)Adamea schrieb:
(31-10-2017, 09:59)Geobacter schrieb: Hab ich noch vergessen: Das Programm ist die Schnittstelle, mit der wir der Matrix sagen was sie tun soll. Das Programm können wir jederzeit ändern, anpassen, verbessern. Bei einer Matrix ist das zwar auch möglich, aber der Aufwand und das Risiko, dabei etwas falsch zu machen ziemlich groß.

Wenn wir der Matrix über Programmschnittstellen sagen können was sie tun soll, dann ist dass doch auch ein Eingriff in die Matrix.
Kommt darauf an, ob man ein Programm als Matrix interpretiert.. Für mich ist das Programm immer eine rein menschliche "Kopfsache".. und keine Matrix. Gibt selbstverständlich Leute die in einem Wahn leben und dann auch das Gefühl haben in einer Matrix zu sein.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#39
(31-10-2017, 11:27)Adamea schrieb:
(31-10-2017, 09:59)Geobacter schrieb: Hab ich noch vergessen: Das Programm ist die Schnittstelle, mit der wir der Matrix sagen was sie tun soll. Das Programm können wir jederzeit ändern, anpassen, verbessern. Bei einer Matrix ist das zwar auch möglich, aber der Aufwand und das Risiko, dabei etwas falsch zu machen ziemlich groß.

Wenn wir der Matrix über Programmschnittstellen sagen können was sie tun soll, dann ist dass doch auch ein Eingriff in die Matrix.
Kommt darauf an, ob man ein Programm auch selbst als Matrix interpretiert.. Für mich ist das Programm immer eine rein menschliche "Kopfsache".. und keine sture Matrix. Gibt selbstverständlich Leute die in einem Wahn leben und dann auch das Gefühl haben in einer Matrix zu sein.


Eine Matrix ist immer eine fixe logistische Struktur (Systemordnung).. wie z.B. das Gleisnetz der deutschen Bundesbahn.  Wie z.B. die Verschaltung von Millionen oder sogar Milliarden Transistoren zu einem Mikroprozessor, wie z.B die Verdrahtungsplatine eines elektronischen Gerätes.. wie, z.B. auch  die komplexen Organisationsstrukturen von Handelsketten, des Bankwesens.. Das Stromnetz...die deutsche Bundespost..

Programme sind Schnittstellen/Kontrollinstanzen, mit denen wir die Funktion der "Matrix" koordinieren. Arbeitsabläufe innerhalb der Matrix überwachen, die Effizienz steigern. Energieverbrauch oder Kosten optimieren...

Um das alles nicht selbst von Hand und zu Fuß erledigen zu müssen und uns dabei möglicherweise auch noch unüberschaubar zu "Verzetteln" machen wir uns Programme..welche uns viele Schritte und Handgriffe er-sparen...wenn die Entscheidungen, für die jetzt gerade notwendigen Arbeitsschritte von anderen Menschen oder sogar von Maschinen/elektronischen Schaltern getroffen werden können..

Deswegen sind wir immer gut darin "bedacht", unsere eigenen Planungen oder Ausführungs-Programme nicht mit einer sturen, und für sich selbst sturzdummen Matrix zu verwechseln..
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#40
(31-10-2017, 19:08)Geobacter schrieb: Kommt darauf an, ob man ein Programm auch selbst als Matrix interpretiert.. Für mich ist das Programm immer eine rein menschliche "Kopfsache".. und keine sture Matrix. Gibt selbstverständlich Leute die in einem Wahn leben und dann auch das Gefühl haben in einer Matrix zu sein.

Wenn man diesen Gedanken mal "verkleinert", dann ist doch jeder Handlungsablauf eine Matrix, oder nicht?
Wenn z.B. ein Geschäft seine eigene Arbeist-Handlungs-Weise hat, dann ist das doch eine Matrix die ständig nach diesem Muster wiederholt wird. Wenn nun ein Anderesdenkender als Mitarbeiter hinzukommt, kann er diese Matrix durch eine andere Handlungsvorgehensweise verändern, somit verändert sich ggf die Geschäftsmatrix, falls er nicht gefeuert wird weil er gegen die BetriebsMatrix verstößt.
Im Grunde leben wir doch alle in vielen selbsterschaffenen Matrixen.

(31-10-2017, 19:08)Geobacter schrieb: Eine Matrix ist immer eine fixe logistische Struktur (Systemordnung).. wie z.B. das Gleisnetz der deutschen Bundesbahn.  Wie z.B. die Verschaltung von Millionen oder sogar Milliarden Transistoren zu einem Mikroprozessor, wie z.B die Verdrahtungsplatine eines elektronischen Gerätes.. wie, z.B. auch  die komplexen Organisationsstrukturen von Handelsketten, des Bankwesens.. Das Stromnetz...die deutsche Bundespost..

Die Matrix ist also der Rahmen und das Programm das Bild? Ist aber ein Programm nicht auch eine Struktur?
Zumindest hat ein Bild ebenso eine Struktur wie der Rahmen in dem das Bild ist.
Oder ein anderes Bild:

Ein Sandbildspiel in einem Rahmen (Glaskasten):
Der Rahmen ist die feste Matrix. = Strukturvorgabe wo der Sand hin kann und wo er nichtmehr hin kann.
Der Sand, der bei Bewegung ständig ein neues Musterbild ergibt, wäre dann eine sich ständig verändernte Matrix und ohne Bewegung nur die derzeitige Matrix.
Die Drehbewegung, ohne der sich der Sand nicht verändern würde, ist dann das Programm? Ein Matrix-Veränderungsprogramm.
All deine oben genannten Beispiele werden ja auch hin und wieder verändert.

(31-10-2017, 19:08)Geobacter schrieb: Programme sind Schnittstellen/Kontrollinstanzen, mit denen wir die Funktion der "Matrix" koordinieren. Arbeitsabläufe innerhalb der Matrix überwachen, die Effizienz steigern. Energieverbrauch oder Kosten optimieren...

Koordinieren... als auch eingreifen könnten.
Also: Programme für die Matrix. ... Eine Matrix funktioniert nach Programm.  Die Funktion der Matrix wird überwacht. ... ?
Vor vielen Jahren wurde mir erklärt, dass man in die Funktion eines CD-Recorder eingreifen und ihn so in seiner Funktion überlisten kann.
Ein CD-Recorder nimmt gewöhnlich nur bestimmte CD-Rohlinge mit einem Code an, PC-Rohlinge können nicht von einem CD-Recorder gebrannt werden. Nun kann aber ein Mensch in diese Funktion eingreifen in dem er nach dem Ausleseprozess des Codes eine Pausentaste einbaut. Also aus der Sicht des Gerätes wird darurch die Zeit angehalten oder wie bei einer OP das Bewusstsein in einem Schlaf versetzt. In dieser Zeit in dem die Pause gedrückt ist (unbewussten Zeit) kann der Mensch den Recorder öffnen und die CD austauschen. Da der Schritt des Codelesens bereits abgeschlossen ist, und das Gerät nicht selber denken kann, bemerkt das Gerät den Unterschied nicht, und brennt dann doch die CD die das Gerät eigendlich nicht brennen würde. Die CD´s sind im Grund völlig baugleich und nur durch den Code zu unterscheiden, hat dann der Recorder ein Programm, oder nur eine Matrixfunktion?
Ist dieser Einbau der Fremdfunktion das Programm? Ist der Fremdfunktioneinbau der Teil der eine Matrix überlistet?
Du sagst aber dass das Programme DIE Schnittstelle selbst ist. Also kann das wohl nicht stimmen. 
Wurde dann vielleicht eine Matrix in die Matrix gepflanzt? Ist dann ein Programm ein Matrix verbindendendes?

Ein Programm habe ich (wie du oben erklärst) als einen Ablaufprozess gesehen, und eine Matrix auch, daher sah ich bisher keinen Unterschied, und kann es leider immernoch nicht. Da eine Schnittstelle für mich nix weiter ist als ein Öffnen, eine Lücke erschaffen, eine Fuge um etwas einzugfügen usw., hat es m.E. nicht den Charakter eines Prozesses, sondern ist nur 1 Schritt, eine Handlung eines Prozesses.

Diese Fragen sind so kompliziert wie das Wissen um die sie sich drehen, daher kann ich es verstehen wenn du nicht antworten willst. 
Zudem habe ich mir bereits eine andere Schreibgelegenheit gesucht und ich muß dir nun nicht länger zur Last fallen.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#41
(01-11-2017, 12:00)Adamea schrieb: Wenn man diesen Gedanken mal "verkleinert", dann ist doch jeder Handlungsablauf eine Matrix, oder nicht?

uhmmm. Nein! Nehmen wir an du hast eine Idee die du verwirklichen möchtest. Also machst du dir einen Plan und dazu ein Programm, mit dem du diesen Plan umzusetzen versuchst. Weil das aber gar nicht so einfach ist brauchst du auch noch eine - nennen wir es so, obwohl es eigentlich kompletter Unsinn ist - Matrix, über die es dir ermöglicht ist, auch ohne eine lange Reihe von Fehlversuchen, deine Ziel zu erreichen. Vorausgesetzt, dein Programm ist gut durchdacht.





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Wenn z.B. ein Geschäft seine eigene Arbeist-Handlungs-Weise hat, dann ist das doch eine Matrix die ständig nach diesem Muster wiederholt wird.
Das ist leider noch keine Matrix... Die Matrix (blödsinniger Begriff) ist in diesem Fall die sogenannte Infrastruktur, des Geschäftes, die es ermöglicht Arbeistshandlugsweisen zu standardisieren..



(01-11-2017, 12:00)Adamea schrieb: Wenn nun ein Anderesdenkender als Mitarbeiter hinzukommt, kann er diese Matrix durch eine andere Handlungsvorgehensweise verändern,
Ich glaub nicht... Mitarbeiter in einer "Matrix" sind meist Leute, die sehr wenig Entscheidungsfreiheit besitzen, da ja die Matrix selbst dafür sorgt und auch dafür gedacht ist, die Ideen und Ziele des Chefs zu verwirklichen. Nach seinem Programm und seinem Plan.




(01-11-2017, 12:00)Adamea schrieb: Die Matrix ist also der Rahmen und das Programm das Bild? Ist aber ein Programm nicht auch eine Struktur?
Hihi..sorry...

Für dich ist der Computer sein Gehäuse und dessen Design das Programm...

Vergiss einfach die Matrix, Adamea.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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