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Nach Kirch Besuch komplett verängstigt und psychisch kaputt
#1
Hallo ich habe eine frage ich war bei einer Kirche und zeitdem bin ich nachdenklich ich bin in einem Haushalt aufgewachsen ohne Gott und ich habe mich damit nie beschäftigt ABER
Seidem mir dieser Type was von der Hölle erzhalt hat kann ich nicht mehr schlafen!!! 

Ich habe angst in die Hölle zu kommen weil ich ungläubig bin aber anderseits an welchen gott soll ich klauben es gibt ja genug Religionen ... Also welcher wer der richtige? 

Christentum sagt Jesus ist der richtige 
Islam sagt allag ist der richtige usw
Und bei beiden steht es gibt nur einen Gott also muss doch einer von beiden falsch sein ?

Da stellen sich mir fragen wie:

Wie hoch ist die Chance das es einen Gott gibt oder eine Hölle ? 

Hab gelesen es wurde mathematisch bewiesen was is dran an der Sache ?

Und wenn es einen Gott gibt wieso verhindert er keine Unfall oder keinen Terror und andere schlimme Verbrechen ?

Gibt es Himmel und Hölle kann man es beweisen ?

Schließen sich die Religionen gegeneinander aus ? Also im Koran steht alle nicht gläubigen kommen in die Hölle in der bibel steht auch alle ungläubig komme in die Hölle? Und da man nur an eine Religion klauben kann kommt  man doch sowieso in die Hölle ?

Gibt es noch mehr Religion wo das so ist ?

Ich bin dadurch total am ende
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#2
Moderativer Hinweis: Bitte nicht 'schreien' (also mit besonders großer Schrift posten)! Ich habe die entsprechende Formatierung entfernt.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#3
(16-09-2016, 23:00)Totalkapput schrieb: Seidem mir dieser Type was von der Hölle erzhalt hat kann ich nicht mehr schlafen!!!
'Hölle' ist eine Erfindung, um Menschen zu disziplinieren. Benutze mal unsere Suchmaschine zum Stichwort Hölle. Dazu gibt es eine Reihe von Ansichten under anderen von mir.

Die Angst ist eine alte Erziehungsmethode, die als falsch erkannt wurde. Es ist eine Schande, dass es immer noch "Typen" (also Prediger) gibt, die damit argumentieren. Also: Vergiss die "Hölle" als mythischen Ort der Sanktionierung von Sünden.

(16-09-2016, 23:00)Totalkapput schrieb: ... an welchen gott soll ich klauben es gibt ja genug Religionen ... Also welcher wer der richtige?
Definitiv: Keiner! Einen Gott, den eine menschliche Gesellschaft (Religionsgemeinschaft) für sich beanspruchen könnte, ist ein Hirngespinst. 
Leider kann man über Hirngespinste beliebige, auch widersprüchliche Aussagen machen. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie nicht wahr sind.

(16-09-2016, 23:00)Totalkapput schrieb: Wie hoch ist die Chance das es einen Gott gibt oder eine Hölle ?
Null! - Jedenfalls in dem Sinne, dass jemand über Gott Auskunft geben könnte. (Kein Mensch hat je nachprüfbare Informationen liefern können!  

(16-09-2016, 23:00)Totalkapput schrieb: Hab gelesen es wurde mathematisch bewiesen was is dran an der Sache ?
Ja, es gibt einen Beweis von Gödel. Allerdings sind schon dessen Axiome willkürlich. Vergiss solche Beweise einfach. Sie sind tatsächlich irrelevant.

(16-09-2016, 23:00)Totalkapput schrieb: Und wenn es einen Gott gibt wieso verhindert er keine Unfall oder keinen Terror und andere schlimme Verbrechen ?
Benutze die Suchmaschine zum Stichwort: Theodizee.
Wie schon oben angedeutet: Es gibt keine prüfbaren Informationen über (einen) Gott.

(16-09-2016, 23:00)Totalkapput schrieb: Gibt es Himmel und Hölle kann man es beweisen ?
Alle diese Begriffe beschreiben mythische Personen und Orte. Mythen sind Gottes- oder Göttergeschichten, die sich die alten Gesellschaften erzählt haben, um etwas Gemeinsames zu haben. Das kann man sich wie ein wärmendes Lagerfeuer in finsterer Nacht vorstellen. Mythische Geschichten wärmen die Seele, wenn sie richtig verstanden werden. Allerdings sitzen wir heute eher selten um Lagerfeuer.

(16-09-2016, 23:00)Totalkapput schrieb: Schließen sich die Religionen gegeneinander aus ?
Ja - das ist eine der Übungen, die gerne praktiziert werden: "Wir", die Guten und dort "die Anderen, die Fremden und Bösen". Das war schon immer so und feiert fröhliche Auferstehung in der uns sattsam bekannten Fremdenfeindlichkeit!

(16-09-2016, 23:00)Totalkapput schrieb: Also im Koran steht alle nicht gläubigen kommen in die Hölle in der bibel steht auch alle ungläubig komme in die Hölle? Und da man nur an eine Religion klauben kann kommt  man doch sowieso in die Hölle ?
Durch deine einfache Sicht auf Religionen befindest du dich bereits in jener Hölle, die du dir selbst bereitest. Vergiss diese einfache Sicht auf die Mythen; das bringt dich im Moment nicht weiter.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#4
(16-09-2016, 23:51)Ekkard schrieb:
(16-09-2016, 23:00)Totalkapput schrieb: ... an welchen gott soll ich klauben es gibt ja genug Religionen ... Also welcher wer der richtige?
Definitiv: Keiner! Einen Gott, den eine menschliche Gesellschaft (Religionsgemeinschaft) für sich beanspruchen könnte, ist ein Hirngespinst. 


hört, hört!
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#5
(16-09-2016, 23:00)Totalkapput schrieb: Seidem mir dieser Type was von der Hölle erzhalt hat kann ich nicht mehr schlafen!!! 
Ich habe angst in die Hölle zu kommen weil ich ungläubig bin

Sieh Dir das ergreifende Theaterstück Höllenangst von Johann Nestroy an!
Darin siehst Du, daß Du nicht allein mit Deinen Sorgen bist und daß schon vor 167 Jahren Menschen die selben Überlegungen hatten.

Sehr sehenswert !

Gibt's auch im YouTube, allerdings ist das Theater viel beeindruckender!

Höllenangst – Wikipedia

"Höllenangst ist eine Posse mit Gesang in drei Akten von Johann Nestroy. Das Stück entstand 1849, im Jahr nach der Revolution von 1848 und wurde am 17. November 1849 am Carl-Theater in Wien uraufgeführt."
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#6
Danke ekkard

Also ist das mit der Hölle garnicht so wie der Type mit erzählte ? Ich lese mir das heute abend mal aus denn forum durch .. und du sagst die Hölle gibt es nicht ?

Alle Religionen drohen mit Der Hölle dann würden doch alle in die Hölle kommen ? Weil die Religionen untereinander ausspielen zb.Christentum Islam! man kann nur einer Religion beitreten was dann ja heißen würde man glaubt von eins von beiden nicht was die Hölle nach sich zihn würde denn in beiden Büchern steht das man als ungläubiger in die hölle kommt

Was man ja ist egal entweder ungläubiger Christ oder Moslem
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#7
Hallo 'Totalkapput',
ich habe Verständnis für deine Reaktionen, besonders deine Befürchtungen. Im Grunde ist dieses Angstmachen genau das, was die Macht der Religionen ausmacht.

Denke an Altertum und Mittelalter: Die Lebensumstände waren durch Herrschaftssysteme bestimmt, die wir gar nicht mehr nachfühlen können. Die Herrscher der damaligen Zeit haben fast durchweg gegen das Volk regiert. Folglich mussten sie ihre Staatsideologie so gestalten, dass die Leute Ruhe hielten. Die religiösen Geschichten sind diesem (Regierungs-) System angepasst.

(17-09-2016, 13:03)Totalkapput schrieb: Also ist das mit der Hölle garnicht so wie der Typ mir erzählte?
Ganz recht! Die Prediger sollen beweisen, dass es jene mythischen Orte wie Himmel und Hölle gibt, wo sie sich befinden und wie man sie findet!

Das können sie selbstverständlich nicht, also arbeiten sie mir puren Vorstellungen. Also noch mal ganz sicher: Diesen (mythischen) Ort namens "Hölle" gibt es nicht.

Ich weiß nicht, ob du meinen Überlegungen überhaupt noch folgen magst: Alle "Gottes- und Göttergeschichten" (Mythen) sind erkennbar Ausdruck von menschlichen Gefühlen für Schuld, Rache und Todesangst. Die Religionslehren beschreiben schöne oder schaurige Geschichten, die diese Gefühle, wie in Theaterstücken üblich, in Szene setzen. Dadurch drücken sie menschlichen Handlungen (guten und bösen) ein Urteil auf, was das Zusammenleben einfacher macht.
Wahr daran ist nur, dass es Gefühle gibt für z. B. Rache, (ausgleichende) Gerechtigkeit, (Nächsten-) Liebe, Ohnmacht, Hass.

(17-09-2016, 13:03)Totalkapput schrieb: Alle Religionen drohen mit Der Hölle dann würden doch alle in die Hölle kommen ? Weil die Religionen untereinander ausspielen zb.Christentum Islam! man kann nur einer Religion beitreten was dann ja heißen würde man glaubt von eins von beiden nicht was die Hölle nach sich zihn würde denn in beiden Büchern steht das man als ungläubiger in die hölle kommt

Was man ja ist egal entweder ungläubiger Christ oder Moslem
So viel ich weiß und wenn man den theologischen Beschreibungen folgt, kommen nur Seelen in die Hölle, wenn sie Schuld auf sich geladen haben.

Nur eine Bitte: Überlege mal, was die Drohung bewirken soll, nämlich sich hier auf Erden (und nirgendwo sonst!) "anständig" zu benehmen. Aber das ist viel besser zu erreichen, wenn man die positiven Effekte eines einvernehmlichen Daseins erkennt.

Also, die Höllen-Prediger sollen sich schämen, in sich gehen, ein positiveres Menschen- und Gottesbild zeichnen und keinen abgeschmackten Unsinn erzählen, den Priester der Antike aus ihrer damaligen Situation heraus vorgebetet haben Eusa_snooty
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#8
"Eine Existenz von Gott (Göttern) ist nicht zu beweisen - aber auch das Gegenteil ist der Fall, man kann nicht beweisen, daß es diese nicht gibt" - so hört man ja immer.
Gläubige Menschen sind ganz scharf auf diese Behauptung.
Selbtverständlich ist beweisbar, daß Götter, Religionen etc. menschliche Hirngespinste sind. Man muß sich nur mal eine Diskussionsrunde anhören, deren Teilnehmer unterschiedlichen Religionen und deren aberhunderten Splittergruppen angehören : endlose Streitereien, welches der alleinrichtige Gott ist, wieviel Gebete, Kniefälle, Kasteiungen, sonstige endlose Rituale nötig sind, wieviel aberwitzige Gebote es zu beachten gilt, um den jeweiligen Gott oder Göttergruppen gnädig zu stimmen.
Hat man sowas über sich ergehen lassen, ist der Beweis erbracht, hier handelt es sich um Zänkereien über Hirngespinste.
 
Irgendwo in einem "heiligen Buch" steht zu lesen, ein sog. Gott habe die Welt erschaffen und der Mensch sei die Krone dieser seiner Schöpfung: automatich fällt mir dann Stalin, Hitler etc. ein.
Kein anderes Tier ist zu derart entsetzlichen Grausamkeiten gegen die eigene Spezies (aber natürlich auch gegen alle anderen) fähig (und willens) bis hin zur Vernichtung der eigenen Lebensgrundlage wie das Säugetier Mensch. Diese Tatsachen können verängstigen und psychisch kaputt machen. 

Laxdal
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#9
Es gibt eine grundsätzliche Regel, was das Vokabular und die Denkweise betrifft hinsichtlich dem, was beweisbar oder widerlegbar ist: "Beweisen" und "widerlegen" sind für Vereinbarungen (oder Grundforderungen einer Gesellschaft) nicht anwendbar. Diese Begriffe sind in dem Zusammenhang ohne Sinn, weil ja festliegt, was vereinbart wurde.

(18-09-2016, 14:08)Laxdal schrieb: Selbtverständlich ist beweisbar, daß Götter, Religionen etc. menschliche Hirngespinste sind.
So, wie du das beschreibst (Diskussionen zwischen Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften) ist der Beweis nicht zu erbringen. Die Sachlage ist eine andere, und viel einfacher: Man muss das nicht beweisen, weil Religionslehren mit ihren mythischen Orten und Personen von vorne herein implizite Vereinbarungen zwischen den Mitgliedern sind. "Hirngespinste" sind das nicht; denn historisch waren Religionen die tragenden Säulen der alten Völker. Man muss sich klarmachen, was es früher bedeutete, außerhalb der menschlichen Gemeinschaft zu stehen!

Vereinbarungen? - Nehmen wir einen Konvertiten: Der/die schließt sich einer Gemeinde an, weil ihm oder ihr diese Lehre etwas bedeutet, und er/sie dazu gehören will. Hineingeborene haben es etwas schwerer, weil sie bewusst die Gemeinde (ihre vertraute Gemeinschaft) verlassen müssen, um die "Vereinbarungen" zu verlassen. Ganz deutlich wird dieser Sachverhalt in den Bundesschlüssen zwischen Gott und den Menschen: Völlig gleichgültig, ob Gott existiert, der Bundesschluss ist ein Vertrag, der die Menschen (hauptsächlich aneinander) bindet, wie jeder andere Vertrag. Entsprechend gibt es Sanktionen, wenn er nicht eingehalten wird.

Also, man kann Vereinbarungen nicht beweisen, sondern bestenfalls erfüllen, ändern oder aufheben! "Gott" ist übrigens genau so eine "Vereinbarung", nämlich wie vom Unbedingten einer Gesellschaft gedacht werden soll. Informationen über Gott kann man nicht - und hat man noch nie - bekommen, also kann man das Wort "beweisen" auf "Gott" nicht anwenden. Man kann Gott, wie alle in der Gemeinde glauben, oder es sein lassen. Im letzeren Fall "steht man draußen", was heute unproblematisch ist, in der Antike aber das Todesurteil.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#10
(18-09-2016, 19:25)Ekkard schrieb: Völlig gleichgültig, ob Gott existiert, der Bundesschluss ist ein Vertrag


Ganz sicher nicht!
Es war ein Diktat

Dann wäre ja auch die Schutzgelderpressung eines Mafiaclans ein "Vertrag" mit den Einwohnern der Stadt . . .
"Befolgst du meine Regeln freiwillig, das heißt zahlst du den Zehent, ehrst du mich, geht es dir gut - wenn nicht, bring ich dich um!"
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#11
Hallo ich habe mich jetzt noch man bissen eingelesen und ich verstehe das echt nicht

Wie du mir ja gesagt hast gibt es KEINE Hölle

Aber gehen wir mal davon aus es gibt eine wer kommt dann alles in die Hölle laut der Bibel ?


Moslems glauben an denn Koran und laut Koran kommen alle ungläubigen in die Hölle Christen auch sie glauben ja an die Bibel nicht am Koran

Aber wie ist es mit der Bibel ?

Alle die nicht an Jesus Christus glauben bzw an die Bibel ?

Also auCh moslems Atheisten agnostiher weil sie nicht an Jesus Christus glauben ?

Also alle außer Christen kommen in die Hölle bei denn Christentum 

Und bei denn Muslimen  alle ausser denn Islam  der Rest kommt in die Hölle?

Also alle außer der eigenen Religion kommen laut Christentum und Islam in die Hölle ?

Hoffe konnte es verständlich erklären
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#12
Ein schöner SALAT !

Mohammedaner sagen, die Hölle (hell, hel) der Christenheit sei eine Erfindung.
Christen sagen, die Gehenna der Mohammedaner sei eine Erfindung.
Atheisten sagen, Hölle UND Gehenna seien beides Erfindungen.

Und dann gibt es noch andere Religionen: das Judentum pharisäischer Prägung redet von einem Reich der Toten,
während das Judentum sadduzäischer Prägung (das immerhin die Hohepriester stellte) dasselbe glaubt wie die modernen Atheisten. Alles schon dagewesen! (Nachzulesen bei Flavius Josephus)

Und dann gibt es noch tausende andere Religionen. Die Nordisch-Germanische Todesvorstellung, die Überlieferungen der nordamerikanischen Indianer, die menschenopfernden Kulte der südamerikanischen Indianer (diese Kulte wurden glücklicherweise von den christlichen Conquistadores ausgerottet), in Afrika Vodoo, in Japan den Schintoismus und viele, viele mehr.

Wer von all den Genannten Recht hat, wissen wir leider alle nicht
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#13
In die "Hoelle" kommen immer die, die nicht an genau dasselbe glauben, an was der Erfinder dieser Hoelle glaubt. Die Hoelle im Jenseits wird dann propagiert, wenn derjenige nicht schon in diesem Leben Andersglaubigen die Erde zur Hoelle machen kann.
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#14
@Sinai: Der Bundesschluss zwischen Mose als Vertreter des Volkes Israel mit Gott ist ein Vertrag, der unter anderem die so genannten „Zehn Gebote“ enthält. Dies waren die Regeln. Ob das als Diktat anzusehen ist, ist ein Urteil unserer Tage. Wir sollten nicht das Gestern mit dem Heute beurteilen.

@Totalkaputt wegen Hölle: Du musst mir nichts glauben, sondern deinen Verstand einschalten! Verlange einfach zu wissen, wo die mythologischen Orte (Himmel, Hölle, Paradies) und Personen (Gott, Engel, Teufel) zu finden sind. Nur in zwei alten Büchern ist einfach zu wenig und gibt Anlass, dich mit deinen Ängsten zu manipulieren (eine Art der Fremdbestimmung!).

(19-09-2016, 14:06)Totalkapput schrieb: Aber gehen wir mal davon aus es gibt eine wer kommt dann alles in die Hölle laut der Bibel?
Wäre es (für dich/für uns) nicht besser zu ignorieren, was da alles dazu geschrieben steht? Welchen Gewinn bringt dieses Geschriebene. Wirst du/werden wir bessere Menschen, wenn wir diesen Mythen folgen?
Ich behaupte: Nein! Es ist nutzloser Ballast der Antike.
Du hast vollkommen Recht mit deinen Fragen: Die Religionsgemeinschaften neigen immer dazu, den eigenen Kunden das Paradies in Aussicht zu stellen. Im Gegensatz dazu wird den jeweils Ungläubigen die Hölle angedroht. Mit anderen Worten: Hier wird Zweckpropaganda vertreten (Pfui!).
Das beweist eindeutig, dass die Religionslehren für bestimmte Kundenstämme gedacht sind. Und außerdem, dass die Mythen ausgedacht sind.

(19-09-2016, 15:16)Sinai schrieb: Ein schöner SALAT !
So ist es! Aber sieh‘ es positiv: Diese unterschiedlichen Mythen zeigen, dass sie nur begrenzte völlig diesseitige Interessen ausdrücken. Mithin muss sie der Weltbürger von heute ignorieren.

(19-09-2016, 15:16)Sinai schrieb: Wer von all den Genannten Recht hat, wissen wir leider alle nicht
Völlig falscher Ansatz: Über die Grenzen der jeweiligen menschlichen Gesellschaft hinaus gibt es im religiösen Bereich kein Recht-haben. Denn die Lehre bestimmt, was als recht/richtig zu gelten hat. Und das nur in der Gemeinschaft derer, die dazu gehören.

Die Religionsgemeinschaften werden sich damit abfinden müssen, dass der Weltbürger diesen Regularien (und den dahinter stehenden Mythen) nicht unterworfen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#15
(19-09-2016, 17:39)Ulan schrieb: In die "Hoelle" kommen immer die, ...
Sehr schön auf den Punkt gebracht! Eusa_clap
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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