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Der kategorische Imperativ
#31
(25-11-2016, 22:45)Ekkard schrieb: 1.) Vielleicht sollte man beachten, dass Kant von "Maximen" spricht, also von Regeln, die anzustreben sind.
(29-11-2016, 09:03)Adamea schrieb: 1.) Kannst du deine Aussagen mit den vielen Sach-Inhalten mal in einem kurzen Satz zusammenfügen?
Ja: „Was du nicht willst, das man dir (an)tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu!“. Wenn also ein Händler nicht übervorteilt werden will, dann soll er auch niemand anderen übervorteilen. Oder …
Wenn du Wert darauf legst, vor dem Errichten einer Straße vor deiner Haustür rechtliches Gehör zu finden, dann räume auch anderen Menschen das Recht ein, vor deiner Gartenparty ihre Einwände geltend zu machen.
(29-11-2016, 09:03)Adamea schrieb: Wo ist da die genaue Methode des Herangehens dass zur Realitätsgestalltung führt, also die Anseiltung ist wo, wie funktioniert das Ganze?
Es ist die einfache Beziehung: Wenn ich etwas mache, z. B. eine Gartenparty veranstalten, dann müssen die Nachbarn dasselbe Recht haben, zumindest das Recht, Einspruch gegen Belästigungen durch Geräusche, Gerüche und Lichteffekte zu erheben.

(29-11-2016, 09:03)Adamea schrieb: Was nutzt das Streben nach edlen Motiven, Maximen, Werten, Idealen, wenn der Mensch nur ständig auf ihnen glotzt, starrt, oder gebetsmühlenartig in Erinnerung ruft ohne zu wissen was er tun soll, wann, und wie?
Glotzen und Reden beeinflusst nur das Denken. Mehr ergibt sich erst, wenn Denken in Handeln umgesetzt wird.
Das ist doch keine „Nullnummernaussage“. Für jede konkrete Handlung ist zu prüfen, wie weit sie andere beeinträchtigt. Zahllose rechtliche Regeln z. B. des Umweltschutzes wirken genau in diese Richtung. Und diese Regeln setzen („deine“) Grenzen, die im gewerblichen wie privaten Miteinander dem kategorischen Imperativ Geltung verschaffen.

(29-11-2016, 09:03)Adamea schrieb: Manchmal glaube ich die Menschheit ist insgesamt dümmer geworden, trotz mehr Wohlstand, Technik, Wissen und Bewusstsein.
Nein, das stimmt so nicht. Die Menschheit ist nur in vielen, vor allem technischen, Bereichen mächtiger geworden. Zugleich ist die ethische Entwicklung weit zurück. In manchen Ländern verharrt sie noch in der Antike (lange vor Kant). Es kann doch nicht richtig sein, wenn Menschen z. B. in Saudi Arabien zur Strafe verstümmelt werden. Denn das kann ein Richter z. B. nicht für sich selbst wollen!

(29-11-2016, 09:03)Adamea schrieb: Liebe Leute, sorry, aber ich bin während des Schreibens mehr und mehr emotional am Platzen! Ihr könnt nichts dazu, aber ich kann es leider auch nicht ändern.
Es muß raus! Die Worte müssen gesagt werden.
Aber nur, solange sie zum Thema (hier: Kategorischer Imperativ) gehören und passen. Die allgemeine Politik ist im Sinne des kategorischen Imperativs unmoralisch. Da sind wir uns wohl einig.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#32
Hallo Ekkard!

Dieses „Was du nicht willst, das man dir (an)tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu!“, habe ich nicht gemeint. Ich wollte eine Erklärung die die genannten Begriffe in der Erklärung haben.
Ich habe mich unmißverständlich ausgedrückt, doch du scheinst mir keine andere Antwort geben zu können, als diesen Spruch incl. Erklärung des Spruches. Evil5

Es gibt m.E. bessere Worte der Erklärungen als diese Sprüche.

(Gestern, 08:03)Adamea schrieb: schrieb:VON Ekkard:

Die allgemeine Politik ist im Sinne des kategorischen Imperativs unmoralisch. Da sind wir uns wohl einig.

Okay, dann haben die Verschwörungstheoretiker doch recht.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#33
(30-11-2016, 08:48)Adamea schrieb:
Ekkard schrieb:Die allgemeine Politik ist im Sinne des kategorischen Imperativs unmoralisch. Da sind wir uns wohl einig.

Okay, dann haben die Verschwörungstheoretiker doch recht.

Was hat Ekkards Aussage mit Deiner Schlussfolgerung zu tun?
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#34
(30-11-2016, 09:30)Ulan schrieb:
(30-11-2016, 08:48)Adamea schrieb:
Ekkard schrieb:Die allgemeine Politik ist im Sinne des kategorischen Imperativs unmoralisch. Da sind wir uns wohl einig.

Okay, dann haben die Verschwörungstheoretiker doch recht.

Was hat Ekkards Aussage mit Deiner Schlussfolgerung zu tun?

Kant wird ua. von den Aufklärern, FM und ich vermute auch Politiker gelesen.
Wenn die Politik unmoralisch, trotz besseren Wissens ist, dann könnten folglich die Verschwörungstheoretiker recht haben, da sie behaupten dass die Welt in den Händen böser Absichten von mächtigen Politikern ist.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#35
(30-11-2016, 14:51)Adamea schrieb: Kant wird ua. von den Aufklärern, FM und ich vermute auch Politiker gelesen.
Wenn die Politik unmoralisch, trotz besseren Wissens ist, dann könnten folglich die Verschwörungstheoretiker recht haben, da sie behaupten dass die Welt in den Händen böser Absichten von mächtigen Politikern ist.

Das hat aber mit einer Verschwoerungstheorie nichts zu tun. Was Kant's Kategorischen Imperativ verletzt, ist das Durchsetzen von Eigeninteressen Einzelner und auch Gruppen ohne Beruecksichtigung oder gar gegen gleichwertige Interessen anderer. Dies ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Und da hatte ich versucht - in dem jetzt geschlossenen Thread - klarzumachen, dass auch einige Deiner Forderungen gegen diesen Kategorischen Imperativ verstossen. Du siehst Dich doch nicht als Teil einer Weltverschwoerung?
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#36
(30-11-2016, 15:36)Ulan schrieb: 1.) Das hat aber mit einer Verschwoerungstheorie nichts zu tun.

2.) Was Kant's Kategorischen Imperativ verletzt, ist das Durchsetzen von Eigeninteressen Einzelner und auch Gruppen ohne Beruecksichtigung oder gar gegen gleichwertige Interessen anderer.
Dies ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft.

3.) Und da hatte ich versucht - in dem jetzt geschlossenen Thread - klarzumachen, dass auch einige Deiner Forderungen gegen diesen Kategorischen Imperativ verstossen. Du siehst Dich doch nicht als Teil einer Weltverschwoerung?

1.) Direkt mit 1 Theorie hat es nichts zu tun, ja, es nährt nur die Hauptaussage die in jeder VTheorie mitschwingt, dass es eine Macht gibt die die Welt unter ihrer Kontrolle haben will.

2.) Jedes Eigeninteresse und Gruppeninteresse hat m.E. erkennbare Grenzbereiche.
Wenn der KI nicht verletzt werden soll, müsste man sich dieser Grenzen bewusst werden, das geht nur mit einer Differenzierung.

3.) Und da hatte ich versucht - darauf hinzuweisen dass diesem KI, um ihn eben nicht zu verletzen, eine bessere Differenzierung fehlt.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#37
(30-11-2016, 08:48)Adamea schrieb: Ich wollte eine Erklärung die die genannten Begriffe in der Erklärung haben.
Dann zähle mal auf, welche Begriffe ich erklären soll. Ich verweise zugleich auf den Beitrag von Bion - klick - , der den Imperativ näher erläutert.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#38
(30-11-2016, 23:55)Ekkard schrieb:
(30-11-2016, 08:48)Adamea schrieb: Ich wollte eine Erklärung die die genannten Begriffe in der Erklärung haben.
Dann zähle mal auf, welche Begriffe ich erklären soll. Ich verweise zugleich auf den Beitrag von Bion - klick - , der den Imperativ näher erläutert.

Du hast wärend der Diskusion den KI mit mehrern Begriffen erklärt. Ich wollte da eine zusammenhängende erklärende Aussagen die diese Bergiffe alle beinhalten, weil ich vermute dass dort der Hase im Pfeffer liegt.

Leider bin ich mit den Aussagen der Einträgen durcheinander gekommen, weil es plötzlich 2 Threads gibt.
Das Forum ist für mich leider zu verwirrend.

Eine Regel hast du ebenso mit dem Wort "Maxime" beschrieben, und dabei geht es noch um Moral.....usw.

Eine Moral folgt meiner Meinung nach einer Regel.
Ich vermute dass bei der Beurteilung der Moral noch weitere Faktoren berücksichtigt werden müssten.
Ich wollte nur mit Hilfe deiner Aussage meine Vermutung ergründen.

Um ein Thema wirklich diskutieren zu können benötige ich leider "Ausschweifungen" ZUR Erklärung, die m.E. keine wirklichen Ausschweifungen sind.
Für mich ist das logisch, weil die Dinge immer irgendwo zusammenfließen und aus 3 Hauptbereichen erklärbar sind.
Ich wollte ein anderes Denken erklären, weil ich ein anderes Denken gefunden habe.
Dies ist hier nicht möglich.

Sorry, es tut mir sehr leid, aber das Thema ist für mich zu Durcheinander.

Vielleicht melde ich mich bezüglich - Immanuel Kant - noch einmal in diesem Forum.
Dann jedoch mit einem extra Thread und der dringlichen Bitte keine Einträge daraus zu entfernen oder plötzlich den Thread zu zerteilen.

So will ich nun auf eine Klärung verzichten!

MfG
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#39
(01-12-2016, 09:49)Adamea schrieb: Ich wollte ein anderes Denken erklären, weil ich ein anderes Denken gefunden habe. Dies ist hier nicht möglich.
Sorry, es tut mir sehr leid, aber das Thema ist für mich zu Durcheinander.

Vielleicht melde ich mich bezüglich - Immanuel Kant - noch einmal in diesem Forum.

Dann jedoch mit einem extra Thread und der dringlichen Bitte keine Einträge daraus zu entfernen oder plötzlich den Thread zu zerteilen.

Dazu siehe HIER (klick!).
MfG B.
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#40
Zum Thema:
Kritik der reinen Vernunft
§10 Des Leitfadens der Entdeckung aller reinen Verstandesbegriffe, dritter Abschnitt.
Von den reinen Verstandesbegriffen ODER Karegorien. 

Tafel der Kategorien:
1. Der Quantität (Einheit, Vielheit, Allheit)
2. Der Quallität. 3. Der Relation.
4. Der Modalität. (Möglichkeit - Unmöglichkeit, Dasein - Nichtsein, Notwendigkeit - Zufälligkeit)

"Wenn man die ursprünglichen und primitiven Begriffe hat, so lassen sich die abgeleiteten und subalternen leicht HINZUFÜGEN.
Da es mir hier NICHT um die VOLLSTÄNDIGKEIT des Systems, sondern nur der Prinzipien ZU einem System zu tun ist, so verspare ich diese Ergänzung auf eine andere Beschäftigung."

"....daß ein vollständiges WÖRTERBUCH mit allen dazu erforderlichen ERKLÄRUNGEN nicht allein möglich, sondern auch leicht sei zustande zu bringen.
Die FÄCHER sind einmal da, es ist nur NÖTIG, sie AUSZUFÜLLEN, und eine SYSTEMATISCHE Topik, wie die gegenwärtige, läßt nicht leicht die Stelle verfehlen, dahin ein jeder Begriffeigentümlich gehört, und zugleich diejenigen leicht BEMERKEN, die noch leer sind."

".....würdiger Anschlag des Aristoteles, diese Grundbegriffe aufzusuchen."

§11
"Denn daß diese Tafel im theoretischen Teile der Philosophie ungemein dienlich, JA UNENTBEHRLICH sei, den Plan ZUM GANZEN einer Wissenschaft, sofern sie auf Begriffen a priori beruht, vollständig zu entwerfen und sie systematisch nach bestimmten Prinzipien ABZUTEILEN, erhellt...."

§19 ...nur in Wortfetzen:
"...Erklärung welche die Logiker...... Vorstellung eines Verhältnisses zwischen zwei Begriffen.... Fehlerhafte der Erklärung, daß sie allenfalls nur auf KATEGORISCHE, aber nicht hypothetische und disjunktive Urteile paßt...."
--------------------------------------

Ich bin erst am Anfang der Bücher Kants und habe eine Frage im Vorfeld. Hat Kant Begriffe und Wörter kategoriesiert?

So wie ich die Tafel verstehe, sehe ich starke Ähnlichkeiten zu meinen eigenen Gedanken, nur daß ich die Kategorie-Begriffe anders bezeichne, da mir Schulbildungsbedingt nun mal keine anderen Bezeichnungen möglich sind.
So bin ich gezwungen die ganz gewöhnlche bürgerliche Sprache zu verwenden, logisch.
Ich weiß ganz genau dass ich etwas verstanden habe, ich weiß nur leider nicht ob es schon im Wissen der Welt ist!!!
Vielleicht finde ich es bei Kant.


Die Tafel der Kategorien sind m.E.,   (also das bedeutet, für meinen eigenen persönlichen Verstand IN der nun mal NUR meine Vernunftsmöglichkeiten stecken, die sich aus meinem Leben ergeben haben und somit auch nur jene zum Denken mir möglich sind und verwenden kann)   diese:
1. Der Quantität (Einheit, Vielheit, Allheit) ...m.E. "Körper".
2. Der Quallität. 3. Der Relation. ....m.E. "Geist", der doppelt ist, da Geist hin und her fließendes ist, z.B. Kommunikation, und in vielen Werten erfolgt, also beleidigende und förderliche Ausdrucksmöglichkeiten je nach Verstand/Vernunft des Individuums.
4. Der Modalität. (Möglichkeit - Unmöglichkeit, Dasein - Nichtsein, Notwendigkeit - Zufälligkeit) ....m.E. "Seele".

JA, diese Kategorien SIND NUR Kategorien! UND, die Begriffe des Wortschatzes wechseln innerhalb der Kategorien.
WEIL auch sie wiederum DIE Kategorien in jedem Wort haben!
Darum ist es verwirrend, schwer verständlich obwohl es leicht ist sowie man es nur einmal begriffen hat.
JA, es müsste sowas wie ein Wörterbuch angelegt werden. 

Erklärt und ergänzt Kant im weiteren Verlauf seiner Kritiken dieses Systems noch, oder bleibt das offen?

zu §9:
...KATEGORISCHE, aber nicht hypothetische und disjunktive Urteile paßt....
Was bedeutet das für den KI?
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#41
(03-12-2016, 08:01)Adamea schrieb: Kant
"....daß ein vollständiges WÖRTERBUCH mit allen dazu erforderlichen ERKLÄRUNGEN nicht allein möglich, sondern auch leicht sei zustande zu bringen.


Danke für den Hinweis.
Wäre interessant, welcher Zusammenhang zu den Enzyklopädisten besteht
Enzyklopädist (Encyclopédie) – Wikipedia
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#42
Was für einen Inhalt trägt diese Enzyklopädi? Was für einen Zweck verfolgt sie?
Nur Fakten oder auch Funktion?
Soll sie nur Informieren oder auch zu einer Funktion beitragen?

Aus der Wiki-Seite gehen nur Daten hervor, der Entstehungsgrund WARUM diese Enzyklopädi existiert konnte ich nicht erkennen.
Der muß aber ja auch existieren und sollte m.E. zu Anfang der Seite stehen, da dass ja ein wichtiger Teil ist.
Ich habe jedoch den Text nur überflogen...sorry.
Ich mag Wiki nicht so sonderlich gerne, weil ich meistens meine Frage eh nicht beantwortet bekomme.
Darum verschwende ich nicht gerne meine Zeit mit dem Lesen.
Ich will hier keine Fakten, ich will Gründe wissen.
Das wichtigste zu einer Sache, muß m.E. sofort am Textanfang stehen, sonst hat mein Hirn keine Lust zum Lesen.
Ich will bei Wiki logisch VORHER wissen ob ich auch bekomme was ich suche, wenn ich meine Zeit zum Lesen aufwende.

In diesem Fall ist mir die Frage WAS diese Enzyklopädi eigendlich will wichtig.
Ohne den DaSeinsGrund der Enzyklopädi zu kennen, kann man die Enzyklopädi doch nicht verstehen!

Habe ich zu schnell geurteilt weil ich nur überflogen habe?

Ich weiß nicht ob das das ist was Kant meinte, das was ich meine trifft es jedoch nicht.
Das was ich meine exitiert meines Wissens nicht auf der Welt.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#43
(04-12-2016, 07:57)Adamea schrieb: Der Entstehungsgrund WARUM diese Enzyklopädie existiert konnte ich nicht erkennen.
Der muß aber ja auch existieren und sollte m.E. zu Anfang der Seite stehen, da dass ja ein wichtiger Teil ist.


"Als die Enzyklopädisten werden die 144 Beiträger der Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers bezeichnet.
Die Encyclopédie ist die wohl berühmteste frühe Enzyklopädie im heutigen Verständnis. Sie erschien zwischen Juni 1751 und Dezember 1765 in Paris in siebzehn Textbänden."
Enzyklopädist (Encyclopédie) – Wikipedia

Liebe Adamea
Die Enzyklopädisten waren ja keine Idioten. Frankreich war ein absolutes Königtum. Wer damals freimütig Informationen über seine Motive gab, war ein Selbstmörder
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#44
Die Kategorien....
"Sie sind nur Regeln für einen Verstand, dessen ganzes Vermögen im Denken besteht,..." (Kant)

§22
"Die Kategorie hat keinen anderen Gebrauch zum Erkenntnisse der Dinge als ihre Anwendung auf Gegenstände der Erfahrug"
-------------------------------
m.E. Einspruch!

Die Denkweise IST keine Erfahrung, sondern eine Methode!
Folglich kann es eine Kategorie geben die das Denken sortiert!


Eine Denkweise ist wie eine Formel, man muß sie richtig anwenden um ein richtiges Ergebnis zu erziehlen.
UND eine Formel wendet sich nicht von alleine an, sie muß verwendet werden.
Formeln existieren in der Welt durch Entdeckungen.

DenkweisenKategorien sind m.E. vorhanden und ein Gebrauch ihrer kann nur mit Vernunft und Wille zum Ausdruck kommen.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#45
(04-12-2016, 13:47)Sinai schrieb:
(04-12-2016, 07:57)Adamea schrieb: Der Entstehungsgrund WARUM diese Enzyklopädie existiert konnte ich nicht erkennen.
Die Enzyklopädisten waren ja keine Idioten. Frankreich war ein absolutes Königtum. Wer damals freimütig Informationen über seine Motive gab, war ein Selbstmörder
HeartSinai,
Ich glaube diese Enzyklopädie hat nichts mit dem KI zu tun.

Der KI müsste doch eine art Anleitung und Hilfestellung zur echten Verwendung im moralischen Leben bieten, und nicht nur Daten und Fakten liefern.
Daten und Fakten erschaffen keine Moral, eine Regel muß doch erkennbar und anwendbar sein um etwas bewegen zu können.

Stell dir vor du hast ein extravagantes Regal zum selber Aufbauen gekauft und als Schriftstück ist keine Anleitung dabei sondern nur eine Erklärung aus welchem Materieal die Bretter sind, woher sie kommen, wann das Holz gefällt wurde, wer es Verarbeitet hat, mit welchen Stoffen es behandelt wurde usw.
Du kannst das Regal somit nur nach deiner eigenen Vorstellung von Richtig aufbauen, das unterliegt deinem induviduellen Geschick, Gespühr, Denkweise, Kreativität usw.
Du weist nur das da eine Möglichkeit für ein Regal im Baukasten drin steckt, und ohne Anleitung wirst du entweder keine Lust haben das komplizierte Ding aufzubauen oder du bist gerne ein Tüftler/in und hast Spaß dabei es ohne Anleitung zu schaffen.

Ein KI sollte denke ich eher eine AnLeitung sein als eine AufZählung.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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