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Das Händeschütteln
#1
(24-01-2017, 22:20)Sinai schrieb: Und unhygienisch ist das Hände schütteln jedenfalls. Besonders beim Gottesdienst stört mich diese neumodische Unsitte
Übertragung von Keimen garantiert !
Hautkontakt mit einem halben Dutzend wildfremder Personen, manche haben rinnende Nasen, andere haben ein ungepflegtes Äußeres. Eine Zumutung

Hi Sinai!

Wie meinst du sieht zumindest eine Schadensbegrenzung aus?
Was ist am Infektiösten, Weihwasser, Nasensekrete, das Pippi, das Aa oder Sonstiges zuvor verkeimtes angefasste?

Meinst du es wäre zumindest eine Infektionsverringerung möglich wenn, ein Linkshänder mit seiner rechten Hand und ein Rechtshänder mit seiner linken Hand sich mit einem Handschlag begrüßen würde?
Den A.... putzen die meisten Menschen mit der "Lieblingshand" ab.
Welche Hand ist sauberer als die Andere?
Eine Hand wäscht zwar die andere, aber wenn einer die Hände nicht wäscht, werden die Hände sich nicht von alleine Waschen.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#2
(27-01-2017, 08:10)Adamea schrieb: Hi Sinai!

Wie meinst du sieht zumindest eine Schadensbegrenzung aus?
Was ist am infektiösten, Weihwasser, Nasensekrete, . . .

Das mit dem Weihwasser wurde durch die Globalisierung leider zum Problem:
ich beobachtete neuerdings eine farbige Bettlerin (Inderin ?) daß sie in die Kirche kam und ihre Hand regelrecht im Weihwasserbecken wusch !
Wer weiß, was sie vorher angegriffen hatte. Vor der Kirche ist ein Lebensmittelmarkt; vielleicht aß sie einen fetten Langosch und hatte eine fette, schmutzige Hand, und dann fiel ihr Blick auf die offene Kirchentür
Gute Idee, rasch die Pratze abwaschen im Wasserbecken . . .

Zu den Nasensekreten ist zu sagen, daß ich immer wieder alte Leute sehe, denen die Nase rinnt
Mit triefend feuchten Papiertaschentüchern wo seitlich schon der Rotz herausquillt, schmieren sie alle Minuten über die Nase

Und denen soll ich dann die Hand geben ??
Die haben sogar die Frechheit, kleinen Kindern die Hand zu geben

Die Unsitte des Händeschüttelns mit wildfremden Personen im katholischen Gottesdienst ist eine der vielen durch das 2. Vatikanum eingerissenen schädlichen Unsitten
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#3
(27-01-2017, 09:22)Sinai schrieb: Die Unsitte des Händeschüttelns mit wildfremden Personen im katholischen Gottesdienst ist eine der vielen durch das 2. Vatikanum eingerissenen schädlichen Unsitten

Aber mal ehrlich, wir dürften und ja nichteinmal mehr Umarmen oder sonst irgendwie näher kommen, wenn wir eine Angst vorm Händeschütteln entwickeln würden.
Und Geld dürften wir auch nicht mehr anfassen usw..
Solange es keine Pflicht wird, ist das doch okay. Und den Religösen würde ich es auch erlauben, lieber Sinai.

Ich denke nicht dass sich innerhalb eines Gottesdienste die Menschen als "wildfremd" ansehen, immerhin sind sie ja als Gemeinschaft in der Kirche.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#4
(27-01-2017, 20:19)Adamea schrieb: Solange es keine Pflicht wird, ist das doch okay.

OK
Ich habe kein Problem mit dieser Regel
Man sollte bedenken, daß dadurch unbeabsichtigt gerade die "Ausgegrenzten" diskriminiert werden !
Wenn neben mir ein unappetitlicher Mensch sitzt, und ich verweigere ihm den Händedruck, so spürt er voll die Diskriminierung, und was für ihn noch viel schlimmer ist, er wird vor anderen Leuten diskriminiert
Öffentlich !

Ich denke daher, die krampfhafte Händeschüttlerei ist zwar lieb gemeint, aber letztlich kontraproduktiv

Die Mutter schau ich mir an, die es gestattet, daß ein dreckiger Obdachloser ihrem 12-jährigen Kind die Hand gibt.
(Mütter sind da bekanntlich sehr wachsam - wenn in der Klasse die Grippe grassiert, bleibt das Kind eine Woche zu Hause)

Der Obdachlose, der Inder, der geistig behinderte . . . früher fielen die gar nicht so auf.
Aber jetzt wegen dem Schnickschnack des eigentlich unnötigen Händeschüttelns sind sie stigmatisiert

"Unnötig" deshalb, weil durch das zehnsekündige Ritual des Händeschüttelns ohnehin soziologisch nichts bewirkt wird.
Da entsteht keinerlei Interaktion. Beweis: nachher weiß keiner auch nur den Namen seines Gegenübers
Nach der Messe gehen alle auseinander, interessiert sich doch eh keiner wie es dem Menschen geht, mit dem man "Shakehands" gespielt hat . . .

Somit halte ich das als schädliches Ritual
Sollte wieder abgeschafft werden
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#5
(28-01-2017, 01:17)Sinai schrieb: 1) Man sollte bedenken, daß dadurch unbeabsichtigt gerade die "Ausgegrenzten" diskriminiert werden !
Wenn neben mir ein unappetitlicher Mensch sitzt, und ich verweigere ihm den Händedruck, so spürt er voll die Diskriminierung.

2) ...daß ein dreckiger Obdachloser ihrem 12-jährigen Kind die Hand gibt.

3) "Unnötig" ...soziologisch nichts bewirkt ... Da entsteht keinerlei Interaktion. ...nachher weiß keiner auch nur den Namen seines Gegenübers....

4) Somit halte ich das als schädliches Ritual  Sollte wieder abgeschafft werden

1) Das kann ein Mensch nur wenn er beobachtet dass ein anderer anderes behandelt wird als er selbst und es dafür keinen Grund gibt.

2) Ich habe vor ein paar Jahren schon mal einen umarmt...ich lebe noch, und er hatte sich gefreud.

3) Der Moment, der Augenblick zählt!
Sammle Augenblicke und Momente, dann hast du schöne Erinnerungen. Das ist es, und dass ist das Leben.

4) Das  Ritual schadet also m.E. nicht, und kann bleiben.
Du hast nur schädliche Gedanken die dich daran hindern auch das Schöne zu erkennen.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#6
(28-01-2017, 09:48)Adamea schrieb: 1) Das kann ein Mensch nur, wenn er beobachtet dass ein anderer anders behandelt wird als er selbst, und es dafür keinen Grund gibt.

Peinlich halt, wenn es schon einen Grund gibt . . .
Der alte Opa der neben mir sitzt mit seiner tropfenden Nase, der stinkende Sozialhilfeempfänger der hinter mir sitzt

Ja, ich akzeptiere solche Menschen, sie können nichts dafür daß sie so sind
Aber die Hand schütteln und einen Virus einfangen, Nein danke !  Das geht zu weit. Ein blöder moderner Schnickschnack

Diese Menschen waren vorher in der Christengemeinde willkommen, aber jetzt durch meine Verweigerung des Hautkontakts (das darf ich) fallen sie erst so richtig auf !

Ich finde das neumodische Ritual kontraproduktiv, denn aus unsichtbaren Sprüngen werden durch die Signalwirkung schlagartig klaffende Gräben
Man sollte bedenken, daß dadurch unbeabsichtigt gerade die "Ausgegrenzten" diskriminiert werden !
Tut nur so wenn ihr wollt. Macht weiter eure im Bauch erdachten, schädlichen Experimente
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#7
(28-01-2017, 10:37)Sinai schrieb:
(28-01-2017, 09:48)Adamea schrieb: 1) Das kann ein Mensch nur, wenn er beobachtet dass ein anderer anders behandelt wird als er selbst, und es dafür keinen Grund gibt.
Peinlich halt, wenn es schon einen Grund gibt . . .
Der alte Opa der neben mir sitzt mit seiner tropfenden Nase...

Das kann man doch ansprechen!
So wie der mit der Schnupfnase auch sagen kann, dass er einen Handschlag mal lieber verweigert weil er eben eine Schnupfnase hat.

Da kann man doch auch sagen."oh lieber x mit deiner Schnupfnase fasse ich dich mal lieber nicht an".
Zu unbekannten Menschen kann man das auch sagen, wer dann beleidigt ist, ist selber schuld, immerhin hast du ja einen guten Grund genannt.
Und, Humor hilft!
Viele unangenehme Dinge kann man mit etwas Humor perfekt aussprechen.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#8
Wenn Händeschütteln nun als sooooo gefährlich gilt, nimmt es mich wunder, warum die Menschheit so lange überlebt hat.

Der Untergang der Menschheit muss nun aber nahe bevorstehen.

Grund: das Händeschütteln.
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#9
Ja.. da kann man wirklich nur den Kopf schütteln..
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#10
Es wäre vielleicht ganz gut wenn die Christen genauso gewaschen in ihre Gebetshäuser gingen wie die Muslime, nur mal als Idee...
Viele Grüße
Rudi
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#11
(13-11-2017, 21:07)Rudi schrieb: Es wäre vielleicht ganz gut wenn die Christen genauso gewaschen in ihre Gebetshäuser gingen wie die Muslime, nur mal als Idee...

Ich wuerde sagen, die meisten tun das eh. Bevor man sich die Sonntagskleidung (oder was heutzutage als solche durchgeht) anzieht, duschen die meisten Leute heutzutage doch sowieso.

Religioese Waschungen sind primaer eh nicht um Hygiene bedacht. Es geht lediglich um rituelle Reinheit.
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#12
Allzuviel Sauberkeitswahn führt nur zu mehr Allergien. :)
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#13
Stimmt, da habe ich Beispiele
- einen Kollegen, der sich im Betrieb an den Handdesinfektionen beteiligt hatte. Dem platzte schließlich die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger
- meine Frau und ich mit einer desinfizierenden Wasch-Lotion. So viel Jucken hält kein Mensch aus!

Am besten ist ein ungestörtes Mikrobiom auf der Haut.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#14
(13-11-2017, 22:56)Mellnau schrieb: Allzuviel Sauberkeitswahn führt nur zu mehr Allergien. :)
Damit hast du wohl recht.

(13-11-2017, 23:01)Ekkard schrieb: ... Handdesinfektionen...
... desinfizierenden Wasch-Lotion. So viel Jucken hält kein Mensch aus!
Man muss es wirklich nicht übertreiben, aber die Hände waschen darf man sich schon öfter als einmal am Tag.
Desinfektion muss nicht sein, das kann man im Krankenhaus oder vor und nach einem Krankenbesuch machen, da geschieht auch mit den Händen nichts.
Viele Grüße
Rudi
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#15
(14-11-2017, 18:36)Rudi schrieb: Man muss es wirklich nicht übertreiben, aber die Hände waschen darf man sich schon öfter als einmal am Tag.

Natürlich.. aber stell dir mal vor, du schüttelst jemandem die Hand und der saust gleich ins Bad um sich die Hände zu waschen.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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