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Studenten leugnen ET
#1
Erschreckend oder nicht? Fast jeder fünfte Studienanfänger glaubt, dass der Mensch ein direktes Produkt eines überirdischen Schöpfers ist. Selbst unter Biologiestudenten sind es zehn Prozent, unter den Lehramtskandidaten gar 13 Prozent.

http://www.taz.de/!288622/

http://www.deutschlandfunk.de/kreationis..._id=111507

Nun, im Privaten darf natürlich jeder glauben was er möchte. Wie sieht es aber insbesondere mit den zukünftigen Lehrern aus? Diese sollen immerhin den aktuellen Stand der Wissenschaft an ihre Schüler weitergeben und im besten Fall auch die wissenschaftliche Methodik vermitteln. Kann ein Lehrer dies erfüllen, der die ET ablehnt?

Michael Schmidt-Salomon sagt (allerdings bezugnehmend zu einer anderen, aber ähnlichen Studie): "Eine solch hohe Anzahl von Evolutionsleugnern unter Lehramtsstudenten zeigt, dass unsere Schulen hoffnungslos darin versagen, Kindern und Jugendlichen die wichtigsten Grundlagen des modernen Weltbildes zu vermitteln. Hier müssen wir entschieden gegenlenken! Deshalb fordern wir die Verantwortlichen in der Bildungspolitik, in den Schulen und Universitäten nachdrücklich dazu auf, für eine stärkere Berücksichtigung der Evolutionstheorie im Unterricht zu sorgen. Schließlich können diejenigen, die die Prozesse der Evolution nicht verstehen, keine zeitgemäßen Menschen- und Weltbilder entwickeln und unterliegen einer sehr viel größeren Gefahr, religiös-fundamentalistischen oder nationalistischen Ideologien auf den Leim zu gehen."

Eine stärkere Betonung der ET in den Schulen scheint auch mir durchaus sinnvoll. Insbesondere sollte aber nicht nur Faktenwissen vermittelt werden, sondern die wissenschaftliche Methodik an und für sich. Es sollte stärker betont werden, wie Wissenschaft Erkenntnisse erlangt und wie diese zu bewerten sind (verifizieren/falsifizieren).

Wie sieht es aber nun mit den Lehramtsstudenten aus? MSS fordert: "Es sollte klar sein, dass jemand, der aus religiöser Voreingenommenheit wissenschaftliche Kriterien so sehr ignoriert, dass er nicht einmal die hunderttausendfach belegte Tatsache der Evolution anerkennen kann, keinen universitären Abschluss verdient hat! Und schon gar nicht sollte eine solche Person auf wehrlose Kinder losgelassen werden, da jemand, der die Mindestanforderungen der Rationalität so fundamental unterschreitet, gänzlich ungeeignet ist, Heranwachsenden einen vorurteilsfreien Zugang zur Wirklichkeit zu eröffnen."

Prinzipiell stimme ich dem für Biologie-Lehramtsstudenten zu, bezweifle jedoch die Möglichkeit einer Umsetzung. Und wie sieht es mit anderen Lehramtsstudenten aus? Sollte jemand nicht Geschichte unterrichten dürfen, weil er die ET leugnet?

Wie seht ihr das?

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#2
Nun, das geht ja bis ganz weit oben. Vielleicht erinnert sich noch jemand hieran:

*http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/hessische-schulen-kultusministerin-faellt-auf-kreationisten-herein-a-445487.html

Rein praktisch sieht's bei Kreationisten im Biologie-Unterricht dann meist so aus, dass die die Evolutionstheorie einfach gar nicht behandeln. In dem Fall faellt es dann ja nicht weiter auf. Mein Geschichtslehrer der Mittelstufe stellte sich auf einer England-Fahrt auch als Nazi-Fan heraus, wobei man im eigentlichen Geschichtsunterricht da hoechstens eine sehr rechtskonservative Tendenz feststellen konnte.
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#3
Der ehemalige Thüringer Ministerpräsident Dieter Althaus stand auch in den Schlagzeilen, weil er sich für öffentliche Diskussionen zwischen Kreationisten und Wissenschaftlern einsetzte und kreationistischen Glaubenslehren im Unterricht positiv gegenüberstand. Erschreckend: Auch er ist ausgebildeter Mathe- und Physiklehrer.

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#4
Im Prinzip halte es nicht unbedingt fuer falsch, eine solche Debatte zwischen wissenschaftlichen und kreationistischen Vorstellungen im Unterricht zu fuehren. Allerdings halte ich die Debatte im Rahmen des Biologie-Unterrichts fuer unangebracht, da Kreationismus mit Wissenschaft nichts zu tun hat, sondern eine Weltanschauung ist. Auch Intelligent Design, das sich als Wissenschaft verkaufen moechte, versagt in dem Punkt, da auch dies keine Wissenschaft ist. Angebracht waere solch eine Diskussion eventuell im Ethik- oder Soziologie-Unterricht.

Wenn man aber nicht will, dass eine solche Debatte von Kreationisten gekapert wird, bedarf es erst einer soliden Grundlage, wobei durchgenommen wird, was Wissenschaft eigentlich ist; denn genau so, wie die Debatten ueber Evolution meist daran scheitern, dass die meisten Diskutanten nicht mal in der Lage sind, zu beschreiben, was die Theorie eigentlich aussagt, sieht man ein aehnliches Phaenomen beim Begriff "Wissenschaft". Das sieht man ja auch hier auf dem Board, dass so einige Leute ueberhaupt keine Ahnung davon haben, was Wissenschaft eigentlich bedeutet.

Das ist auch nicht unbedingt ein Wunder. Wenn ich an meine Schulzeit zurueckdenke, dann habe ich Wissenschaftstheorie vielleicht einmal in meinem Leben fuer 5 Minuten in einer Schulstunde durchgenommen. Da wird einem dann eine kurze Definition und ein kurzer, beschreibender Absatz an den Kopf geknallt, und das war es dann. In der Hast, zum "eigentlichen Stoff" zu kommen, geht das vollkommen unter.

In der Hinsicht versagt die Schule sowieso. Diskussionen um Evolution und Kreationismus entgleisen ja oft schon in der ersten Minute, wenn dann z.B. die Aufforderung kommt, Beweise zu liefern, dass das Leben ohne Schoepfung entstanden ist. Da weiss man dann gar nicht, wo man anfangen soll, ausser der Feststellung, dass die Evolutionstheorie dazu keine Aussage macht und dass sich der Diskussionspartner doch bitteschoen darueber Gedanken machen sollte, wie ein solcher Beweis ueberhaupt aussehen muesste. Und schon redet man stundenlang ueber Dinge, die mit Evolution so gut wie nichts zu tun haben, das menschliche Bauchgefuehl fuer Zeitraeume und Statistik, und alle moeglichen anderen Dinge.
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#5
(28-02-2017, 21:02)Ulan schrieb: Im Prinzip halte es nicht unbedingt fuer falsch, eine solche Debatte zwischen wissenschaftlichen und kreationistischen Vorstellungen im Unterricht zu fuehren.

Ich halte davon nichts, da es dem Kreationismus immer (auch ungewollt) eine gewisse Gleichberechtigung und Wissenschaftlichkeit einräumt. Wissenschaftliche Fakten sind wissenschaftliche Fakten und nicht weltanschaulich zu diskutieren.
Man stelle sich nur mal vor, wenn das die Runde machen würde. Plötzlich würden Anhänger jeder noch so spinnernden Idee ihre Ansichten in der Schule und Wissenschaft diskutiert haben wollen.

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#6
(28-02-2017, 22:22)Gundi schrieb: Ich halte davon nichts, da es dem Kreationismus immer (auch ungewollt) eine gewisse Gleichberechtigung und Wissenschaftlichkeit einräumt.

Nee. Du hast mein Argument ja auch genau da abgeschnitten, wo ich auf diesen Punkt eingegangen bin. Ich hatte ausgefuehrt, dass diese Diskussion im Wissenschaftsunterricht nichts zu suchen hat; aber in den Faechern, die sich mit weltanschaulichen Fragen befassen, kann man darauf schon eingehen.
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#7
Ich habe dich schon verstanden, bin aber anderer Meinung. Auch im Ethikunterricht gibt es dringendere (auch wissenschaftliche) Themen zu behandeln, insbesondere Philosophie. Da sollte keine Zeit (oder wenn nur wirklich marginal) an den Kreationismus vergeudet werden.

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#8
Nun gut. Ich bin aber deshalb anderer Meinung als Du, da dies eine gesellschaftlich relevante Diskussion ist. Es ist ein gutes Beispiel, an dem man wissenschaftliches Denken ueben kann.

Wenn man diese Diskussion ausspart und einfach ignoriert, ueberlaesst man den Fundamentalisten halt das Feld und den Sieg. Das ist gerade heute relevant, wo die liberale, demokratische und auch der Wissenschaft weitgehend folgende Gesellschaft ein Auslaufmodell darstellt.
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#9
Natürlich kann man es anführen. Allerdings sollte man dann nur darüber reden und nicht in eine Diskussion mit dem Kreationismus verfallen. Imho schlicht zu viel Aufmerksamkeit.
Aber natürlich hast du recht, es eigent sich gut, wissenschaftliche Methodik und Argumentation zu üben. Absolut.

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#10
(28-02-2017, 18:38)Gundi schrieb: 1) Erschreckend oder nicht? Fast jeder fünfte Studienanfänger glaubt, dass der Mensch ein direktes Produkt eines überirdischen Schöpfers ist.

2) Nun, im Privaten darf natürlich jeder glauben was er möchte.
Wie sieht es aber insbesondere mit den zukünftigen Lehrern aus? Diese sollen immerhin den aktuellen Stand der Wissenschaft an ihre Schüler weitergeben und im besten Fall auch die wissenschaftliche Methodik vermitteln. Kann ein Lehrer dies erfüllen, der die ET ablehnt?

3) Deshalb fordern wir die Verantwortlichen in der Bildungspolitik, in den Schulen und Universitäten nachdrücklich dazu auf, für eine stärkere Berücksichtigung der Evolutionstheorie im Unterricht zu sorgen. ...

Insbesondere sollte aber nicht nur Faktenwissen vermittelt werden, sondern die wissenschaftliche Methodik an und für sich.
Es sollte stärker betont werden, wie Wissenschaft Erkenntnisse erlangt und wie diese zu bewerten sind (verifizieren/falsifizieren).

4) ...keinen universitären Abschluss verdient hat! Und schon gar nicht sollte eine solche Person auf wehrlose Kinder losgelassen werden, da jemand, der die Mindestanforderungen der Rationalität so fundamental unterschreitet, gänzlich ungeeignet ist, Heranwachsenden einen vorurteilsfreien Zugang zur Wirklichkeit zu eröffnen."

5) Und wie sieht es mit anderen Lehramtsstudenten aus? Sollte jemand nicht Geschichte unterrichten dürfen, weil er die ET leugnet?

Erschreckend!

1) Ich denke in diesem Fall dürfen nicht nur die guten Schulnoten (sichtbare Fakten) einen Schüler zum Studieren berechtigen, sondern hier kommt es eben auch auf sein Denken (geistig Einstllung) an!!!
WAS ist es, dass einem Schüler das Studieren ermöglicht? NOTEN!!! FAKTEN!!! ZAHLEN!!! JA, das sind die BEWEISE seiner Tauglichkeit!

2) Das Private ist Teil eines jeden Menschen, und jeder Mensch nimmt sich selbst, also sein Selbst, und sein Denken, überall dorthin mit wohin er geht!
Das Private ist m.E. logisch und untrennbar mit einem Menschen verbunden, so dass der Glaube und sein Denken eines Menschen irgendwie, irgendwann einfließen wird.

Hier müsste m.E. die höhere Vernunft eines Gesetzgebers deutlichere Differenzierungen in "Studiererlaubnissen" anlegen.
Zum Biologieunterricht, gehört das ganze Wissen incl. der ET.
Wer nicht an das vermittelte Wissen des Lehrstoffes glaubt, weil er an seinen Vorstellungen festhält, ist untauglich den Lehrstoff entgegenzunehmen und desshalb ist seine Anwesentheit eine Platzverschwendung, und nimmt ggf einem wirklich interessierten Schüler den Platz weg.

Die Welt hat immer mehr Wissensgebiete, weil das Wissen so rasend wächst.
Darum wird der nichtstudierte Mensch immer mehr davon abhängig sein an kompetente Menschen zu geraden.
Je mehr Unkompetenz desto mehr Fake- Lügengeschichten und Irrglaube wird es in Zukunft geben.
Niemand kann je das Wissen der Welt besitzen und alles nachprüfen.
Vielleicht war das mal möglich als das Wissen der Wissenschaft noch überschaubar war, doch heute geht das nicht mehr.
Noten alleine sind keine wirklichen Zeugnisse!

3) Wieso müssen die Schulen und Universitäten dazu aufgefordert werden, ist dass denn nicht selbstverständlich genug für sie? Irre!
Ja, nicht nur Faktenwissen (K) sondern die Methodik (G) an und für sich, DAS WIE Wissenschaft Erkenntnisse erlangt und WIE diese zu bewerten (S) sind.

4) Zustimmung!
Die Mindestanforderungen sind es m.E. ALLE bisherigen Erkenntnisse zum Fach Biologie zuzustimmen, nie dürfen Erkenntnisse weggelassen werden. 
Also die wissenschaftlichen Erkenntnisse müssen m.E. mit dem Denken des Schülers übereinstimmen! Alles andere wäre dumm!
Wie soll denn so die Wissenschaft und die Universitäten in Zukunft noch als ernstzunehmendes Gebäude dastehen können?
Das Nivaeu der Universitäten ist wohl gerade sehr stark am sinken???

5) Ich denke beim Fach Geschichte ist das egal.
Wobei ich als Hauptschülerin zugeben muß, dass ich es schon für sehr bedenklich halte, dass ein Mensch eine höhere Schulbilduldung bekommt, obwohl er an so einen Unfug glaubt, und ein Schüler der vernünftig denkt aber leider nicht den richtigen Notenschlüssel hat, der höhere Bildungsweg verschlossen bleibt.

Ich denke dass man Kinder sehr früh, sehr oft, sehr falsch einstuft, und dass sie auch dass werden was Lehrer aus ihnen gemacht haben!!!
Sicher ist auch das Elternhaus verantwortlich, doch wenn Eltern Berufstätig sind, und wenig Geld haben, geht das nun mal auf Kosten der Erziehung.
Die Schulen stehen heutzutage in einer immer größer werdenden Verantwortung.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#11
(01-03-2017, 10:33)Adamea schrieb: Die Welt hat immer mehr Wissensgebiete, weil das Wissen so rasend wächst.
Darum wird der nichtstudierte Mensch immer mehr davon abhängig sein an kompetente Menschen zu geraden.

Dennoch sollte er sich immer auch sein eigenes Urteil bilden. Studierte Menschen haben vielleicht in einem bestimmten Fachgebiet spezielles Wissen angehäuft. Das macht sie aber nicht automatisch kompetent auch in anderen Gebieten.
Es gibt Leute, die einen akademischen Abschluss haben und sich sonst etwas darauf einbilden; in Wahrheit aber Fachidioten sind und vom Rest der Welt nicht mehr Ahnung haben als andere Leute.
Wichtig ist es imho hauptsächlich, dass man interessiert ist bzw. bleibt und sich nicht auf irgendetwas dauerhaft ausruht.


(01-03-2017, 10:33)Adamea schrieb: 5) Ich denke beim Fach Geschichte ist das egal.

Hm... wenn ein Lehrer der Geschichte die ET leugnet zeigt dies aber, dass er offensichtlich in seinem Studium nicht gelernt hat, wie wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn funktioniert. Auch ein Lehramtsstudent sollte mehr lernen als reines Faktenwissen. Tut er es aber nicht, wie soll er dann seinen Schülern auch in seinem Fach derlei beibringen?


(01-03-2017, 10:33)Adamea schrieb: Wobei ich als Hauptschülerin zugeben muß, dass ich es schon für sehr bedenklich halte, dass ein Mensch eine höhere Schulbilduldung bekommt, obwohl er an so einen Unfug glaubt, und ein Schüler der vernünftig denkt aber leider nicht den richtigen Notenschlüssel hat, der höhere Bildungsweg verschlossen bleibt.

In der Tat, das ist bedenklich. Aber gerade in der Schule kommt es eben nur darauf an dass zu sagen, was der Lehrer hören möchte. Nur dafür gibt es Noten, nicht für Verständnis des Gelernten. Und an der Uni ist es oftmals nicht so sehr anders.

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#12
(06-03-2017, 15:01)Gundi schrieb: Wichtig ist es . . .  hauptsächlich, dass man interessiert ist bzw. bleibt und sich nicht auf irgendetwas dauerhaft ausruht.

Den Universitätsprofessoren in die Festschrift geschrieben:
"Wer die Weisheit sucht ist ein Weiser, wer glaubt sie gefunden zu haben, ist ein Narr". (Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, 4 v. Chr. - 65 n. Chr.)
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#13
(01-03-2017, 10:33)Adamea schrieb: Wobei ich als Hauptschülerin zugeben muß, dass ich es schon für sehr bedenklich halte, dass ein Mensch eine höhere Schulbilduldung bekommt, obwohl er an so einen Unfug glaubt, und ein Schüler der vernünftig denkt aber leider nicht den richtigen Notenschlüssel hat, der höhere Bildungsweg verschlossen bleibt.

Eine sehr gefährliche Idee hast Du da!
Wenn Du Schülern wegen ihrer Weltanschauung den höheren Bildungsweg verwehrst, dann hast Du den Bürgerkrieg
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#14
Der Titel dieses Threads lautet: "Studenten leugnen Evolutionstheorie"

Dieser Titel stellt eine contradictio in adjecto dar, einen Widerspruch in sich.
Denn eine Theorie kann man nicht "leugnen", sie ist ja kein Gesetz !

Eine Theorie kann man vertreten oder verwerfen.  Leugnen kann man sie nicht.

Zu sagen, jemand "leugne eine Theorie", ist ein starkes Stück  Icon_cheesygrin
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#15
(06-03-2017, 20:40)Sinai schrieb:
(01-03-2017, 10:33)Adamea schrieb: ...dass ich es schon für sehr bedenklich halte, dass ein Mensch eine höhere Schulbilduldung bekommt, obwohl er an so einen Unfug glaubt, und ein Schüler der vernünftig denkt aber leider nicht den richtigen Notenschlüssel hat, der höhere Bildungsweg verschlossen bleibt.
Eine sehr gefährliche Idee hast Du da!
Wenn Du Schülern wegen ihrer Weltanschauung den höheren Bildungsweg verwehrst, dann hast Du den Bürgerkrieg

Das habe ich nicht!
Soweit ich weiß, muß sich ein Schüler einen Studienplatz erwerben, und irgendwann sind die Lehrsäle voll.
In meiner Aussage habe ich nur unter den Bewerbern verglichen!
Bei dem einen Schüler sind die Noten nicht 100%, und beim anderen ist das Gedankengut nicht 100%.
Der der die besseren Noten hat bekommt den Studienplatz.
Der der die bessere Einstellung hat, bekommt ihn nicht.
Wem würdest du lieber den Platz geben?
Noten sind m.E. sehr oft ein Glücksspiel und zeigen nicht immer die wahre Qualifikation.
Die Schüler werden nur nach Zeugnissen bewertet. Oder?
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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