Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Studenten leugnen ET
#46
(22-03-2017, 11:48)Gast schrieb: Werte Herren!
Haben nur die User mit männlich klingenden Namen geantwortet?

Menschen als Geschöpfe Gottes:
(22-03-2017, 11:48)Gast schrieb: Es ist erschreckend, dass nur so wenigen diese Tatsache klar ist oder sie es zugeben wollen.
Wenn du Glaube mit Tatsachenwissen vermanschst, musst du dich nicht wundern, dass du in die gleiche Ecke gestellt wirst, wie jene Studenten, welche die Evolution (Entwicklungsgeschichte der Arten) leugnen.
Oder ich habe dich falsch verstanden.

(22-03-2017, 11:48)Gast schrieb: manch einer nimmt sich gar heraus, dieses Wissen als "unwissenschaftlich" zu diffamieren. Darf ich mich nach den Gründen für dieses Gebaren erkundigen?
Ganz einfach, weil Glaube rein gar nichts mit Wissen zu tun hat.

Wenn ein Mensch sich als Gottesgeschöpf glaubt, dann ist dies der Ausdruck der Selbstverpflichtung gegenüber allem, was wir bei unserer Geburt vorfinden. Dazu gehört insbesondere die Verantwortlichkeit gegenüber dem Nächsten (Solidarität, Lebensschutz, ...). Die Geschichten beispielsweise der Bibel führen uns vor Augen, was in menschlichen Gesellschaften dem zuwider läuft oder laufen kann. Gleichwohl sind es nur Geschichten, die der Glaubende umsetzen muss (Beziehungs-, Urteils- und Deutungsebene im menschlichen Denken).

Aber das hat nichts mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Modellvorstellungen der Evolutionstheorie zu tun. Diese Dinge wurden herausgefunden auf Grund wissenschaftlicher Methoden. Wir bewegen uns auf der Sachebene, von der in den Gottesgeschichten überhaupt keine Rede ist - auch wenn es anders scheinen mag (z. B. Schöpfungsmythos).

Deshalb beruht die Leugnung der Evolution einfach nur auf unsauberem Denken (Vermischen von Sachebene und Beziehungsebene). Und das bei Studenten!!!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Zitieren
#47
(23-03-2017, 09:02)TheLight schrieb: Wie wäre es mit einer weiteren Revolution nach der Laizismus somit auch der Demokratie,  die Wissenschaftler könnten doch einen neuen Staatsform erfinden bzw. einbilden damit all die Gemeinden egal mit welcher Weg, Weisung, Richtschnur und Konfession , die mit der ET im Widerspruch sind geschlossen werden ?

Naturwissenschaftler befassen sich nicht mit gesellschaftlichen Fragen. Naturwissenschaftler haben keinen Einfluss darauf, dass die Bibel im Punkt Schoepfung Unsinn erzaehlt. Die Vorstellung, dass die ET als Richtschnur fuer die Zulassung gesellschaftlicher Organisationen genommen wird, ist doch schlicht absurd. Das zeigt, dass Du Wissenschaft gar nicht als solche wahrnimmst, sondern als feindliche Ideologie. Das hat nichts mit Wissenschaft zu tun.

(23-03-2017, 09:02)TheLight schrieb: Wenn Sie ohnehin nicht in der Lage sind, die Gesetze Gottes so anzunehmen und zu erfüllen wie sie geschrieben stehen und nicht einmal der Herr unser Gott, der Einzig ist diese dazu zwingt, wozu dann all die Institutionen ?

Institutionen? Du meinst die Kirchen? Keine Ahnung, wozu die gut sind, wenn ihr Wort uns nichts zu sagen hat.

(23-03-2017, 09:02)TheLight schrieb: Menschen, die Geistlich mit den Pharaos in Ägypten in Verbindung gebracht werden, sollten schon dazu in der Lage sein alles zu schließen, was mit Gott in Verbindung steht. In jenem, die Geistlich wie die Völker der Sodomiten * , Gomorrhaner * und Babylonier * sind, scheinen diese ihre verbündete bereits gefunden zu haben.

*
Unangebrachte Erläuterungen entfernt. Der Beitrag wurde zusammen mit einer Antwort Sinais in den Mülleimer verschoben./Bion

Wer bringt wen "geistlich mit den Pharaos in Aegypten in Verbindung"? Du? Und wozu?
Zitieren
#48
Werte Herren!

Gundi schrieb:Der Schöpfungsmythos ist unwissenschaftlich und wird lediglich von Gläubigen hochgehalten, die wissenschaftliche Fakten entweder nicht kennen oder leugnen (wohl öfter der Fall) bzw. keine Ahnung davon haben, wie Wissenschaft funktioniert.

Solche unbegründeten Diffamierungen sind zwar in diesem Zusammenhang gang und gäbe, in sachlichen Diskussionen haben sie aber nichts verloren.

Zitat:Bring einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz eines Gottes und wir können weiter diskutieren.
DEN Beweis haben Sie, wenn Sie das in Christus gemachte Erlösungsangebot annehmen und dann seine Gegenwart und die Erfüllung seiner Versprechen erleben. Und das sollten Sie auch tun. Solange es nur um die Existenz Gottes geht, ist im Übrigen zu sagen, dass sich Gott in allen Seinen Werken offenbart, so dass es entsprechend viele Möglichkeiten gibt, Ihn zu finden, und es an Ihren Neigungen liegen dürfte, welche Ihnen besonders zugänglich ist. Ein mir besonders zugänglicher wissenschaftlicher Beweis ist z.B. die in einem anderen Faden diskutierte logische Konsistenz der Bibel.

Geobacter schrieb:Zuerst musst du uns mal erklären, wie du auf weniger als 10% Schöpfungsgläubige in Bezug zur gesamten Menschheit kommst [...]
Ich meinte nur die Aussagen der Teilnehmer dieser Diskussion in diesem Forum.


Ulan schrieb:Im "Prinzip" ist Wahrheit immer eine Modell der Realität
Wahrheit ist, was wahr IST, nicht ein Modell, das versuchsweise aufgestellt wird und immer auch etwas anders sein könnte.

Ekkard schrieb:Ganz einfach, weil Glaube rein gar nichts mit Wissen zu tun hat.
Wenn man Gott glaubt, der alles Wissen hat und dessen Aussagen zuverlässig sind, ist dies ein guter Weg, Wissen zu erlangen.

Zitat:Wenn ein Mensch sich als Gottesgeschöpf glaubt, dann ist dies der Ausdruck der Selbstverpflichtung gegenüber allem, was wir bei unserer Geburt vorfinden. [...]
Warum wollen Sie völlig klare Aussagen uminterpretieren? Wenn ein Mensch sich als Gottesgeschöpf glaubt, dann glaubt er, dass Gott ihn erschaffen hat. Was dann weiter daran geknüpft wird, ist ja eine andere Frage.

Zitat:Diese Dinge wurden herausgefunden auf Grund wissenschaftlicher Methoden. Wir bewegen uns auf der Sachebene, von der in den Gottesgeschichten überhaupt keine Rede ist [...]
Was soll mir diese bislang nicht mit Inhalt gefüllte Aneinanderreihung von Floskeln sagen?

Zitat:Deshalb beruht die Leugnung der Evolution einfach nur auf unsauberem Denken [...]
Bislang ist das eine weitere sehr anmaßend wirkende Diffamierung. Ich hoffe nun auf eine Kostprobe "sauberen Denkens". Sie haben die Messlatte sehr hoch gelegt.


Mit freundlichem Gruße
Gast
Zitieren
#49
(23-03-2017, 11:24)Gast schrieb:
Zitat:Bring einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz eines Gottes und wir können weiter diskutieren.
DEN Beweis haben Sie, wenn Sie das in Christus gemachte Erlösungsangebot annehmen und dann seine Gegenwart und die Erfüllung seiner Versprechen erleben. Und das sollten Sie auch tun. Solange es nur um die Existenz Gottes geht, ist im Übrigen zu sagen, dass sich Gott in allen Seinen Werken offenbart, so dass es entsprechend viele Möglichkeiten gibt, Ihn zu finden, und es an Ihren Neigungen liegen dürfte, welche Ihnen besonders zugänglich ist. Ein mir besonders zugänglicher wissenschaftlicher Beweis ist z.B. die in einem anderen Faden diskutierte logische Konsistenz der Bibel.

Nichts von dem von Dir genannten ist irgendein Beweis, und schon gar nicht der geforderte wissenschaftliche. Die ET ist eine wissenschaftliche Theorie. Dir fehlt alleine schon deshalb die Faehigkeit, ueber diese sinnvoll zu diskutieren, weil Du, wie man an dieser Antwort erkennen kann, nicht mal ansatzweise eine Idee hast, was Wissenschaft eigentlich ist. Wo selbst solche einfachsten Grundlagen fehlen, ist eine sinnvolle Diskussion nicht moeglich.

(23-03-2017, 11:24)Gast schrieb:
Ulan schrieb:Im "Prinzip" ist Wahrheit immer eine Modell der Realität
Wahrheit ist, was wahr IST, nicht ein Modell, das versuchsweise aufgestellt wird und immer auch etwas anders sein könnte.

Mal abgesehen davon, dass das Zitat nicht von mir ist, ist Deine Antwort ein Axiom, das gar nicht erst versucht, sich zu erklaeren, also ein Glaubensbekenntnis. Deine Wahrheit ist also etwas, von dem Du entschieden hast, es zu glauben. Insofern bleibt sie immer im Subjektiven und kann demnach auch von jedem anderen abgelehnt werden, ohne dass es einer Begruendung bedarf, da ja auch Deiner "Wahrheit" der Nachweis fehlt, warum sie denn nun ueberhaupt wahr sein muesste.
Zitieren
#50
(23-03-2017, 11:24)Gast schrieb:
Gundi schrieb:Der Schöpfungsmythos ist unwissenschaftlich und wird lediglich von Gläubigen hochgehalten, die wissenschaftliche Fakten entweder nicht kennen oder leugnen (wohl öfter der Fall) bzw. keine Ahnung davon haben, wie Wissenschaft funktioniert.
Solche unbegründeten Diffamierungen sind zwar in diesem Zusammenhang gang und gäbe, in sachlichen Diskussionen haben sie aber nichts verloren.

Es ist keineswegs diffamierend Unwissenschaftliches als solches zu bezeichnen. Der Schöpfungsmythos hat nun mal keine wissenschaftliche Grundlage, noch gibt es Beweise für ihn.
Wofür wir jedoch sehr gute Indizien und Belege haben ist die physikalisch-chemische Entstehung der Erde, die chemisch-biologische Entstehung und Entwicklung des Lebens, die geologische Veränderung unseres Planeten etc. Dafür gibt es gute Belege und begründete Annahmen.
Der Schöpfungsmythos ist eine Annahme ohne wissenschaftlichen Hintergrund und damit nun mal schon definitionsgemäß unwissenschaftlich. Der Wahrheitswert ist nicht höher als die Behauptung, dass der Osterhase die Eier bringt. Beides sind unbewiesene Behauptungen.  

Und ja, wer trotz alledem behauptet, der Schöpfungsmythos sei wissenschaftlich hat eben keine Ahnung von Wissenschaft. Und du scheinst mir der typische Kandidat solch wissenschaftsignoranter Gläubiger zu sein. Es ist daher nicht diffamierend zu unterstellen, dass du keine Ahnung von Wissenschaft hast, sondern lediglich die logische Konsequenz deiner hier gebrachten Aussagen.

(23-03-2017, 11:24)Gast schrieb: Solange es nur um die Existenz Gottes geht, ist im Übrigen zu sagen, dass sich Gott in allen Seinen Werken offenbart, so dass es entsprechend viele Möglichkeiten gibt, Ihn zu finden, und es an Ihren Neigungen liegen dürfte, welche Ihnen besonders zugänglich ist.

Nein, das ist kein Beweis. Weder für einen Gott generell und schon gar nicht für den Gott der Bibel. Wir können alles mögliche in Alles hineindeuten und reininterpretieren. Das bedeutet aber nicht, das unsere Fantasie deshalb auch wahr ist.
Natürlich, wenn ich bereits von der Existenz Gottes ausgehe (so wie du es tust) kann ich ihn auch überall sehen bzw. alles irgendwie so deuten, dass Gott mit im Spiel ist.
Gehe ich aber ganz nüchtern an die Sache heran, so merke ich, dass die Hypothese Gott für keinerlei Erklärung in der Welt benötigt wird und das es erst recht keinerlei eindeutigen Beweis für seine Existenz gibt.

(23-03-2017, 11:24)Gast schrieb: Ein mir besonders zugänglicher wissenschaftlicher Beweis ist z.B. die in einem anderen Faden diskutierte logische Konsistenz der Bibel.

Lieber Gast, bei solchen Aussagen darfst du dich dann halt nicht wundern, wenn man dir fehlendes wissenschaftliches Verständnis vorwirft.
Welche Fehler du dabei machst hat Ekkard ja ausführlich im anderen Thread aufgezeigt.


(23-03-2017, 11:24)Gast schrieb:
Ekkard schrieb:Ganz einfach, weil Glaube rein gar nichts mit Wissen zu tun hat.
Wenn man Gott glaubt, der alles Wissen hat und dessen Aussagen zuverlässig sind, ist dies ein guter Weg, Wissen zu erlangen.

Oder wir schauen uns die Welt an und wie sie funktioniert und lassen Gott einfach außen vor. Hat uns im Leben bisher weiter gebracht als apathisches Gottgefallen.


(23-03-2017, 11:24)Gast schrieb:
Zitat:Diese Dinge wurden herausgefunden auf Grund wissenschaftlicher Methoden. Wir bewegen uns auf der Sachebene, von der in den Gottesgeschichten überhaupt keine Rede ist [...]
Was soll mir diese bislang nicht mit Inhalt gefüllte Aneinanderreihung von Floskeln sagen?

Bei derlei Verständnisproblematik deinerseits, wird es in der Tat schwierig zu diskutieren.
Die Gottesgeschichten fußen nicht auf wissenschaftlicher Methodik, ergo können sie auch keine Aussage auf der Sachebene (der Wissenschaftsebene) machen. Denn das eine setzt das andere vorraus.
Die Gottesgeschichten sind historische Schriften, mit Lehren und Vorstellungen der Menschen damaliger Zeit. Sie haben also einen historischen Wert und machen Aussagen/Regeln über die Gesellschaft, das Zusammenleben etc. , also auf der Bezugsebene.

(23-03-2017, 11:24)Gast schrieb:
Zitat:Deshalb beruht die Leugnung der Evolution einfach nur auf unsauberem Denken [...]
Bislang ist das eine weitere sehr anmaßend wirkende Diffamierung.

Nein, es ist eine Tatsache. Erst die Vermischung von Sachebene und Gefühls- bzw. Bezugsebene führt zu solchen Differenzen.

Zitieren
#51
Werte Herren!

ulan schrieb:Mal abgesehen davon, dass das Zitat nicht von mir ist [...]
Das war ein Versehen. Jedenfalls ist Wahrheit etwas völlig Klares, Eindeutiges, Objektives.

Ansonsten gehen Sie (Herr Ulan und Herr Gundi) inhaltlich weiterhin nicht auf das von mir Geschriebene ein, sondern stellen ihm nach wie vor gegenteilige Aussagen völlig unbegründet gegenüber, ergänzen diese um die Behauptung, es gebe wissenschaftliche Beweise dafür (von denen Sie keinen einzigen nennen, versehen sie nach Belieben mit Attributen wie "wissenschaftlich" und erdreisten sich, zu behaupten, ich hätte Verständnisprobleme und von Wissenschaft keine Ahnung. Wenn Sie dieses Vorgehen nicht ändern und inhaltlich nicht auf Argumente eingehen, dann können wir diesen Austausch einstellen, weil er keiner ist.

Mit freundlichem Gruße
Gast
Zitieren
#52
(23-03-2017, 13:46)Gast schrieb: Jedenfalls ist Wahrheit etwas völlig Klares, Eindeutiges, Objektives.

Eben nicht. Deine Wahrheit ist nicht meine Wahrheit.

(23-03-2017, 13:46)Gast schrieb: Ansonsten gehen Sie (Herr Ulan und Herr Duck) inhaltlich weiterhin nicht auf das von mir Geschriebene ein, sondern stellen ihm nach wie vor gegenteilige Aussagen völlig unbegründet gegenüber,  ergänzen diese um die Behauptung, es gebe wissenschaftliche Beweise dafür (von denen Sie keinen einzigen nennen, versehen sie nach Belieben mit Attributen wie "wissenschaftlich" und erdreisten sich, zu behaupten, ich hätte Verständnisprobleme und von Wissenschaft keine Ahnung. Wenn Sie dieses Vorgehen nicht ändern und inhaltlich nicht auf Argumente eingehen, dann können wir diesen Austausch einstellen, weil er keiner ist.

Du wurdest von Gundi nach einem wissenschaftlichen Beweis fuer die Existenz Gottes gefragt. Die erste Antwort war, der Beweis kaeme mit der Annahme von Christi Erloesungsversprechen, die zweite Antwort die von Dir behauptete logische Konsistenz der Bibel. Das erste ist eine reine Glaubensaussage, das zweite ist eine von Dir gemachte, fuer jedermann offensichtlich falsche Behauptung. Beide Antworten haben nichts mit Wissenschaft zu tun (die Akzeptanz des Erloesungsversprechens ist ein Glaubensakt und kein Beweis, und selbst wenn die Bibel konsistent waere - was sie nicht ist - waere das kein Beweis fuer irgendetwas), beantworten also nicht die von Gundi gestellte Aufgabe.

Da Du also nicht in der Lage bist, eine wissenschaftliche Antwort von einer nichtwissenschaftlichen Antwort zu unterscheiden, muss ich leider annehmen, das Du in der Tat keine Ahnung davon hast, was Wissenschaft ist und wie sie arbeitet. Die Anmerkung, dass ich keinen wissenschaftlichen Beweis fuer irgendetwas (fuer was denn ueberhaupt?) nenne, ist richtig, aber nach solch einem war ich auch in keiner Weise gefragt. Das ist auch dafuer, Deine Antworten als unwissenschaftlich zu charakterisieren, nicht notwendig.
Zitieren
#53
(23-03-2017, 14:20)Ulan schrieb:
(23-03-2017, 13:46)Gast schrieb: Ansonsten gehen Sie (Herr Ulan und Herr Duck) inhaltlich weiterhin nicht auf das von mir Geschriebene ein, sondern stellen ihm nach wie vor gegenteilige Aussagen völlig unbegründet gegenüber,  ergänzen diese um die Behauptung, es gebe wissenschaftliche Beweise dafür (von denen Sie keinen einzigen nennen, versehen sie nach Belieben mit Attributen wie "wissenschaftlich" und erdreisten sich, zu behaupten, ich hätte Verständnisprobleme und von Wissenschaft keine Ahnung. Wenn Sie dieses Vorgehen nicht ändern und inhaltlich nicht auf Argumente eingehen, dann können wir diesen Austausch einstellen, weil er keiner ist.

Du wurdest von Gundi nach einem wissenschaftlichen Beweis fuer die Existenz Gottes gefragt. ( . . . )


Die Erkenntnisse der Wissenschaft sind halt sehr dürftig
Wenn wir Wissenschaftler ehrlich sind, so sagen wir:
"Ich weiß daß ich nichts weiß!"
"Hier steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor!"
"Wer die Weisheit sucht ist ein Weiser, wer glaubt sie gefunden zu haben, ist ein Narr". (Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, 4 v. Chr. - 65 n. Chr.)

Die Wissenschaft ist nämlich aus Gründen der Selbstdiziplin sehr vorsichtig und so weiß sie noch nicht einmal zu sagen, ob Licht eine Welle  ist oder eine Strahlung

Und wer das Universum geschaffen ist, kann sie auch nicht sagen
Zitieren
#54
(23-03-2017, 14:30)Sinai schrieb: Die Erkenntnisse der Wissenschaft sind halt sehr dürftig

Duerftig im Vergleich zu was? Das ist doch der Knackpunkt. Die ET kann unsere Evidenzen erklaeren, die Schoepfungsgeschichte kann das nicht. Es ist doch genau der zweite Punkt, dass die Schoepfungsgeschichte naemlich keinerlei Erklaerungskraft hat, warum sie verworfen wird.

(23-03-2017, 14:30)Sinai schrieb: Wenn wir Wissenschaftler ehrlich sind, so sagen wir:
"Ich weiß daß ich nichts weiß!"
"Hier steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor!"
"Wer die Weisheit sucht ist ein Weiser, wer glaubt sie gefunden zu haben, ist ein Narr". (Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, 4 v. Chr. - 65 n. Chr.)

Nun, wir wissen heute jedenfalls sehr viel mehr als noch vor zweitausend oder auch nur einhundert Jahren. Dass das nur ein kleiner Teil dessen ist, was man theoretisch wissen kann, ist klar. Alle philosophische Bescheidenheit sollte aber nicht darueber hinwegtaeuschen, dass die Wissenschaft bisher mehr Erkenntnis gelierfert hat als jegliche andere Methode.

(23-03-2017, 14:30)Sinai schrieb: Die Wissenschaft ist nämlich aus Gründen der Selbstdiziplin sehr vorsichtig und so weiß sie noch nicht einmal zu sagen, ob Licht eine Welle  ist oder eine Strahlung

Welle und Teilchen. Die meisten Dinge in dieser Welt sind uebrigens beides. Licht koennte also auch ein (fast?) masseloses Teilchen sein, zuzueglich zum Wellencharakter. Eventuell. Oder auch nicht.

(23-03-2017, 14:30)Sinai schrieb: Und wer das Universum geschaffen ist, kann sie auch nicht sagen

Das hat sie auch nie behauptet. Allerdings kann das auch sonst niemand sagen, obwohl einige behauptet haben, die Antwort zu kennen.
Zitieren
#55
(23-03-2017, 13:46)Gast schrieb: Wenn Sie dieses Vorgehen nicht ändern und inhaltlich nicht auf Argumente eingehen, dann können wir diesen Austausch einstellen, weil er keiner ist.

Da wäre ich auch dafür. Diskussionen machen nur Sinn, wenn man (im übertragenen Sinne) auch die selbe Sprache spricht und sich an die bestehenden Definitionen hält.

Für Ekkard, Ulan und mich gilt für Wissenschaft wohl in etwa diese Definition: "Mit Wissenschaft ist auch der methodische Prozess intersubjektiv nachvollziehbaren Forschens und Erkennens in einem bestimmten Bereich gemeint, der ein begründetes, geordnetes und gesichertes Wissen hervorbringt. Methodisch kennzeichnet die Wissenschaft das gesicherte und im Begründungszusammenhang von Sätzen gestellte Wissen, welches kommunizierbar und überprüfbar ist sowie bestimmten wissenschaftlichen Kriterien folgt. Wissenschaft bezeichnet somit ein zusammenhängendes System von Aussagen, Theorien und Verfahrensweisen, das strengen Prüfungen der Geltung unterzogen wurde und mit dem Anspruch objektiver, überpersönlicher Gültigkeit verbunden ist" (Wikipedia)

Und der Schöpfungsmythos erfüllt eben diese Kriterien nicht, also kann er auch nicht als wissenschaftlich bezeichnet werden.
Aber du kannst uns ja gerne vom Gegenteil überzeugen. ich würde dich dann nur bitten, obige Definition zu beachten, damit wir eine gemeinsame Grundlage haben.

Zitieren
#56
(23-03-2017, 14:56)Ulan schrieb: Duerftig im Vergleich zu was? Das ist doch der Knackpunkt. Die ET kann unsere Evidenzen erklaeren, die Schoepfungsgeschichte kann das nicht. Es ist doch genau der zweite Punkt, dass die Schoepfungsgeschichte naemlich keinerlei Erklaerungskraft hat, warum sie verworfen wird.
...
Alle philosophische Bescheidenheit sollte aber nicht darueber hinwegtaeuschen, dass die Wissenschaft bisher mehr Erkenntnis gelierfert hat als jegliche andere Methode.
...
Das hat sie auch nie behauptet. Allerdings kann das auch sonst niemand sagen, obwohl einige behauptet haben, die Antwort zu kennen.

Absolute Zustimmung. Auch mich regt es auf, wenn von Theologen und Gläubigen das "Argument" gebracht wird, die Wissenschaft könne ja nicht alles erklären. Dabei wird immer übersehen, dass lediglich die Wissenschaft überhaupt etwas befriedigend erklären kann. Was von der Wissenschaft nicht erklärt werden kann, kann auch von nichts anderem erklärt werden (Erklärung im Sinne von Fakten, Belegen, logischen Argumenten).
Natürlich liefert die Theologie Antworten auf Fragen. Nur sind diese Antworten schlicht wertlos, wenn sie ohne jeden Beleg daher kommen. Ihr wird nur so viel Gewicht verliehen, weil Religion eben Tradition, Macht und Ansehen genießt. Die Relevanz ihrer Antworten am Erkenntnisgewinn ist dennoch verschwindend gering.

Zitieren
#57
Werte Herren!

Ulan schrieb:Deine Wahrheit ist nicht meine Wahrheit.
Ich schrieb über DIE Wahrheit. Davon gibt es, unabhängig davon, wer sie wie erkennt oder nicht, nur eine.

Zitat:Das erste ist eine reine Glaubensaussage [...]
Christus macht denen, die ihm nachfolgen, handfeste Versprechen, auch solche, die das Leben in dieser Welt betreffen, deren Erfüllung jeder, der sich dazu entschließt, (also auch Sie, wenn Sie das tun,) selber erleben kann.

Zitat:Die Anmerkung, dass ich keinen wissenschaftlichen Beweis fuer irgendetwas (fuer was denn ueberhaupt?) nenne, ist richtig,
Sie nennen zwar keine Beweise (z.B. dafür, dass die ET eine wissenschaftliche Theorie sei), indes meinte ich in erster Linie Herrn Gundi und habe dies, nicht bedenkend, dass Metdiskussionen über die Art des Diskutierens einen solchen Raum einnehmen würden, undeutlich bis falsch formuliert.

Zitat:Das ist auch dafuer, Deine Antworten als unwissenschaftlich zu charakterisieren, nicht notwendig.
Richtig. Es würde beispielsweise auch ein vorlautes Mundwerk ausreichen (ohne damit sagen zu wollen, dass diese häufig vorliegende Voraussetzung auch in Ihrem Fall auschlaggebend ist).

Zitat:wir wissen heute jedenfalls sehr viel mehr als noch vor zweitausend oder auch nur einhundert Jahren
Zum Beispiel?

Herr Sinai, Ihre erste Einschätzung ist löblich ehrlich, bei der zweiten ("die Wissenschaft" sei sehr vorsichtig) ist es dagegen symptomatisch, dass sofort jemand (Herr Gundi) eine Antwort auf die von Ihnen genannte ungeklärte Beispielfrage zu wissen glaubt oder als wahr hinstellt.

Nach Herrn Gundis, aufgrund der Quelle an sich suspekter, Definition ist das das Leben des Wortes Gottes, das gedankliche Nachvollziehen seiner logischen Zusammenhänge, in sich und mit der uns umgebenden Wirklichkeit, das Verwalten von Geheimnissen Gottes und das so bewirkte Wachsen in Seiner Erkenntnis DIE Wissenschaft schlechthin und ET das Gegenteil (nicht überprüfbar, in keiner Weise geischert, ...).

Mit freundlichen Grüßen
Gast
Zitieren
#58
Wenn dir die Definition des "Herrn Gundi" nicht gefällt bring doch eine andere.
Bring doch überhaupt mal irgendetwas Substantielles, was deine kruden Behauptungen stützen würde.

Wie ist Wissenschaft für dich definiert?

Zitieren
#59
(23-03-2017, 16:15)Gast schrieb: Ich schrieb über DIE Wahrheit. Davon gibt es, unabhängig davon, wer sie wie erkennt oder nicht, nur eine.

Ob es nur eine Wahrheit gibt, ist durchaus eine interessante philosophische Frage. Die schiere Behauptung, jemand haette diese erkannt, hilft uns dabei aber nicht weiter. Behaupten tun Leute bekanntermassen viel, wenn der Tag lang ist.

(23-03-2017, 16:15)Gast schrieb: Christus macht denen, die ihm nachfolgen, handfeste Versprechen, auch solche, die das Leben in dieser Welt betreffen, deren Erfüllung jeder, der sich dazu entschließt, (also auch Sie, wenn Sie das tun,) selber erleben kann.

Dass die Verfasser der christlichen Schriften Jesus Versrpechen in den Mund legen, ist mir bekannt. Fuer die Lebenden wird es aber wohl zwangslaeufig auf diesem Niveau bleiben, da wohl noch niemand von den Toten zurueckgekehrt ist, um uns ueber die Einhaltung dieser Versprechen zu berichten - ausserhalb der christlichen Schriften wohlgemerkt.

(23-03-2017, 16:15)Gast schrieb:
Zitat:Das ist auch dafuer, Deine Antworten als unwissenschaftlich zu charakterisieren, nicht notwendig.
Richtig. Es würde beispielsweise auch ein vorlautes Mundwerk ausreichen (ohne damit sagen zu wollen, dass diese häufig vorliegende Voraussetzung auch in Ihrem Fall auschlaggebend ist).

Nun, da keine Deiner beiden Antworten auf die Frage nach einem wissenschaftlichen Gottesbeweis durch Evidenz gedeckt war, ist die Charaktersierung der Antworten als unwissenschaftlich sofort evident und bedarf keiner weiteren Ausfuehrungen.

(23-03-2017, 16:15)Gast schrieb:
Zitat:wir wissen heute jedenfalls sehr viel mehr als noch vor zweitausend oder auch nur einhundert Jahren
Zum Beispiel?

Wir muessen es nicht kompliziert machen: irgendein Schulbuch oder Konversationslexikon reicht schon, um da eine Antwort zu bekommen.

(23-03-2017, 16:15)Gast schrieb: Nach Herrn Gundis, aufgrund der Quelle an sich suspekter, Definition ist das das Leben des Wortes Gottes, das gedankliche Nachvollziehen seiner logischen Zusammenhänge, in sich und mit der uns umgebenden Wirklichkeit, das Verwalten von Geheimnissen Gottes und das so bewirkte Wachsen in Seiner Erkenntnis DIE Wissenschaft schlechthin und ET das Gegenteil (nicht überprüfbar, in keiner Weise geischert, ...).

Die Wissenschaft ist eine Methode, und mit dem Verwalten von Gottes Geheimnissen hat diese nichts zu tun. Die Bibel oder Deine persoenlichen Befindlichkeiten folgen dieser Methode nicht. Falls Du wirklich an den Evidenzen zur ET interessiert bist, lies die entsprechenden Threads auf diesem Forum. Da, wie jetzt schon mehrfach erwaehnt, die ET die Evidenzlage erklaeren kann, die Schoepfungsgeschichte dies aber nicht vermag, gewinnt die ET diesen Wettbewerb automatisch. Was naemlich in den meisten Diskussionen ueber die Et von Kreationisten gerne unterschlagen wird, ist, dass die Schoepfungsgeschichte der Bibel gar nicht in der Lage ist, unsere Befunde zu erklaeren. Sie passt schlicht nicht zur Sachlage.
Zitieren
#60
Werte Herren!

Gundi schrieb:Wie ist Wissenschaft für dich definiert?
"Schaffen von Wissen" wäre ein guter Ausgangspunkt, aber, wie gesagt, so daneben ist die Ihre ja nicht, treffen die genannten Kriterien doch auf die uns in der Bibel geschenkte Wahrheit und ein Leben in derselben zu. Dass Jesus seinen Nachfolgern gegenüber seine Versprechen erfüllt, ist "intersubjektiv nachvollziehbar" und einer jahrtausendelangen Überprüfung unterzogen, also bestmöglich "gesichert", durch die vielfältigen logischen Zusammenhänge in Gottes Wort ist das daraus erwachsende Wissen "geordnet", "begründet", ... Die ET dagegen erfüllt keines dieser Prädikate, die anderen Fäden, die in diesem Zusammenhang immer anstelle auch nur einer einzigen Begründung oder "Evidenz" genannt werden, bestätigen dieses Bild.

Ulan schrieb:Nun, da keine Deiner beiden Antworten auf die Frage nach einem wissenschaftlichen Gottesbeweis durch Evidenz gedeckt war, [...]
Doch, Sie müssen nur den Weg des Lebens, die Nachfolge Christi wählen, und und werden in völlig evidenter Weise die Erfüllung seiner Versprechen erleben. Diese beziehen sich nicht nur auf das Leben nach dem Tod.

Zitat:Wir muessen es nicht kompliziert machen: irgendein Schulbuch oder Konversationslexikon reicht schon, um da eine Antwort zu bekommen.
Es ist anscheinend schwierig, auch nur ein einziges nennenswertes Beispiel zu bringen. Ist ein solches doch schwieriger zu finden als gedacht?

Mit freundlichen Grüßen
Gast
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste