Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
KGS Körper Geist Seele
#31
(23-04-2017, 19:35)Ekkard schrieb:
(23-04-2017, 11:20)Adamea schrieb: Das was ich meine, bezieht sich auf das lebendige Leben, das Beispiel  mit dem Auto kann nur wie ein Symbol/Gleichnis sein und nicht mehr.
Das scheint soweit zuzutreffen. Denn nur das lebende Gehirn, das Lebendige, kann einen „Gegenstand“ erkennen. Löse dich von der materiellen Sichtweise auf "Gegenstand". Dieser kann alles Mögliche auch nur Vorgestellte vor allem auch Lebendiges sein.

Hallo, Hallo!!! Heiliger Geist an Erdenmensch!
Wie oft habe ich das Wort "Situation" schon verwedent? WAS ist eine Situation anderes als das Lebendige???
Ich spreche ständig davon dass das System ein System FÜR alle lebendigen Situationen ist!!!
Ich muß mich nicht von meiner Vorstellung lösen! Du bist es der sich ihr anpassen muß, wenn du wirklich verstehen willst!
Wenn innerhalb einer Diskusion, einem Beispiel oder Frage, das Materielle im sinngehalt der Diskusion zur Diskusion steht, dann beziehe ich mich selbstverständlich auch auf Gegenstände.
WEIL das System nun mal ALLES betrift!!! ALLES bedeutet auch ALLES!!! Also incl. das Materielle!
Wenn du also ALLES verstehen willst, dann sei bereit auch ALLES in deinem Denkprozess zu verwenden!

(23-04-2017, 19:35)Ekkard schrieb: Und ja: „Ding“ suggeriert ein Bisschen, dass nur Gegenständliches, Materielles gemeint sei. Aber es sind auch Vorstellungen, Verfahrensweisen, sogar mythische Personen gemeint. „Ding“ ist also quasi „alles Mögliche und Denkbare“.

Ja, ja, ja, das sieht für mich sehr danach aus, als ob ihr das gleiche "Problem" habt! Die "Dinge" verzweigen sich innerhalb ihrer Begriffe und sie greifen inneinander.
So ist es auch mit dem System! DARUM werde ich ständig von euch als widersprüchlich wahrgenommen. DARUM könnt ihr mich nicht verstehen.

(23-04-2017, 19:35)Ekkard schrieb:
(23-04-2017, 11:20)Adamea schrieb: Meinst du dass die Säule als 2D-Blick von der Seite als ein Rechteck zu sehen ist und von oben gesehen rund ist?
Und dass das eigentliche Sein, die "Wahrheit" der Säule aber aus dem 3D-Raum/Blick oder Vorstellung zu erkennen ist?
Die Sichtweise die die 2 Sichtweisen verbindet ist der 3D-Blick.
So ist es. Aber das Wesentliche ist nicht der 3D-Blick, sondern die Fähigkeit unseres Verstandes (Geistes) diesen Zusammenhang aus vielen Blicken zu konstruieren.

Ja, genau! Die Rotation.
Die eigene Drehfähigkeit um sich selber und um das "Ding", also hier die Säule, sowohl in körperlicher Aktion also auch im Geiste der Vorstellungskraft.
Und weil niemand alleine auf der Welt ist, kommen immer andere "Säulen", Menschen und Dinge in das "Blid", der Situation, dem Geschehen. UND dazu wiederum kommt ständig neues, neue Ein-drücke. In das alte Bild fließt ständig etwas Neues hinzu.
Das Bewusstsein erweitert sich mit den Dingen, dem Sein und jeder Situation.
Die Beweglichkeit des Bewusstseins das zu jeder Beobachtung gehört, ist ein stetiger Mitspieler. Ein starrer Verstand ist zu unbeweglich für den Erkenntnisgewinn, so wie ein starrer Körper entweder bewegungsfaul ist oder Tod.
Die Seele ist der bewegende Impuls des Willens.

(23-04-2017, 19:35)Ekkard schrieb: Da gehe ich mit, bis die Rede auf Wertungen kommt.

Da aber Werturteile in die Kategorisierung fällt, gehört sie nicht mehr zum Erkenntnisprozess, den du mit KGS-System bezeichnest. KGS lautet im allgemeinen Vokabular einfach: Nimm dir alle Ansichten/Aspekte/Projektionen vor, suchen deren Zusammenhang oder Zusammenhänge und konstruiere daraus das „Ding“ oder Gegenstand. Auf Werturteile müssen wir mal an anderer, mindestens späteren Stelle diskutieren. Hier sprengen sie den Rahmen des Erkennens, meinetwegen der „Seele“.

1. Ist das "mein" Thread, Sinai meint auch dass ich hier alles was zum KGS gehört auch schreiben darf.
2. Ist es nun mal so, dass das Werten eine tragende Rolle des Systems ist! DER SINN des Systems ist es den WERT einer "Ding-Situation" zu finden!
Ein Erkenntnisprozess bedingt die Wertung.
Oh ach hoppla, hat mein KGS schon ein allgemeines Vokabular? Davon weiß ich ja noch nichts. Nun denn, dann muß das Vokabular erweitert werden.

(23-04-2017, 19:35)Ekkard schrieb:
(23-04-2017, 13:35)Adamea schrieb: Doch, es geht um ein Erkennen, welches durch eine differenzierte Kategoriesierung erkannt wird.
Nein, das sind 2 verschiedene Paar Stiefel. ... Der Erkenntnisprozess ist vorgeschaltet. Mag sein, dass man nur bestimmte Ansichten für wesentlich oder der Betrachtung für wert erachtet.
Aber das macht die Sache unnötig kompliziert, weil man in diesen Fällen Betrachtungen darüber anstellen muss, welchen Einfluss der Rest haben kann. Auch das können wir bei anderer Gelegenheit diskutieren. Lass uns die hiesigen Dinge so einfach wie möglich halten.

Die 2 verschienen Stiefel laufen immer zusammen, schön lieb nebeneinander! Sie TRETEN immer zusammen auf das Tanzparket auf!
2x2 sind 4 Schuhe! Oder 1+1=2=4 Icon_cheesygrin  Tard

Es ist notwendig das komplizierte zu sortieren. Das ist ein notwendiges und grundsätzliches Tun damit die Sache ihren sinn nicht verliert!!!
Das einfache System ist kompliziert. WEIL die Welt der Dinge mannigfaltig ist und inneinander greift.

Im Chaos IST Ordnung!
Aus diesem Chaos kann vieles herausgefiltert werden, das für eine ordendliches Verständnis wichtig ist, und Ordnung erschaft.

Der Einfluß des Restes ist des "Teufels goldenes Haar-Detail".
Das System ist die Goldwaage um aus dem schlammigen Wasser das Goldblättchen(Haar) zu filtern.
Das System ist ein haarfeiner Flter.

(da gibt es doch auch ein Märchen, oder?...der Teufel mit den 3 goldenen Haaren) Icon_cheesygrin  Tard

(23-04-2017, 19:35)Ekkard schrieb:
(23-04-2017, 13:35)Adamea schrieb: Mit dem Begriff "Projektion" verstehen ich ein nachgemachtes Bild. Ein Bild wird projektziert, z.B. auf eine andere Wand.
Mit dem Begriff "Ansichten" verstehe ich das Orginal eines Bildes. Ein Bild das direkt in echt anzusehen ist.
Diese Unterscheidung lag nicht in meiner Absicht, und sie stimmt auch nicht für unseren Zusammenhang.
Dein KGS-System bzw. der (allgemeine) Erkenntnisprozess kennt nur Abbildungen. Sei es, dass sie auf der Netzhaut unserer Augen beim Hinschauen entstehen oder durch Nachdenken, Hören, Nachlesen, Abtasten oder Erinnern.
Unser Gehirn ist darauf trainiert (wahrscheinlich evolutionsbiologisch, aber auch durch Lernprozesse), diese „Ansichten“ daraufhin zu überprüfen, ob und wie sie gemeinsam auftreten oder auftraten. Mithin ist unser Geist in der Lage, Zusammenhänge festzustellen. Diese sind der Schlüssel zur „Seele“ des betrachteten Gegenstandes, also dem Ganzen, dem „Ding an sich“ (auch wenn es sich um eine Märchenfigur handelt).

Zum Erkenntnisprozess gehören ALLE 5 Sinne, die Fähigkeit des Denkens/Denkweisen, der Wille, die Intuition, die Erkennung/Urteilskraft des Guten/Bösen/Neutralen und die Fantasie/Vorstellungskraft der Vorhersehung und Neuentwicklung.

Ja, das Gehirn kann Zusammenhänge erkennen UND es kann welche nach Wahrscheinlichkeiten ergänzen.
Das Hirn braucht also ein "Verwaltungsprinzipsystem".
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
Zitieren
#32
(21-04-2017, 00:32)Ekkard schrieb: Du kommst ja schon bei der simplen Frage von Sinai nach dem Strom oder der elektromagnetischen Strahlung ins Schleudern.


Liebe Adamea - nicht raunzen, sondern diskutieren !
Du weißt, daß ich Dich voll unterstütze, und ich habe Dir diesen Deinen Spezialthread KGS eröffnet. Heart

Aber jetzt habe ich Dich in die Startlöcher gestellt und jetzt mußt Du auch diskutieren!
Wie heißt es doch so schön Hic Rhodus, hic salta!  Und im Flohzirkus sagt der Zirkusdirektor "Floh hipf!"

Bitte nicht die beleidigte Leberwurst spielen wegen Ekkard (Zitat Adamea "Ich muß mich nicht von meiner Vorstellung lösen! Du bist es der sich ihr anpassen muß, wenn du wirklich verstehen willst!")  -  sondern endlich bitte inhaltlich argumentieren.

Wie war das mit dem Strom? Eusa_think

Sonst wird das zu einer Kommunikation mit dem Bauch. "Kommts alle her und seid lieb!" Icon_razz Icon_razz Icon_razz

So kann man mit lieben Katzen "kommunizieren", aber nicht in einem Religionsforum Sleepy2
Zitieren
#33
(24-04-2017, 11:57)Sinai schrieb: Bitte nicht die beleidigte Leberwurst spielen wegen Ekkard (Zitat Adamea "Ich muß mich nicht von meiner Vorstellung lösen! Du bist es der sich ihr anpassen muß, wenn du wirklich verstehen willst!")  -  sondern endlich bitte inhaltlich argumentieren.

Beleidigt bin ich nicht, ich habe nur etwas gegen die Beschneidung!

Der Inhalt kann nur dann diskudiert werden wenn ich nichts weg lassen muß.
Ich erkläre garnnichts mehr, wenn ich den Eindruck vermittelt bekomme dass man dem Gespräch Argumentationsteile verbieten will.
Bei aller Liebe, aber das macht doch dann keinen Sinn.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
Zitieren
#34
(22-04-2017, 09:15)Adamea schrieb: Die ganze Kommunikation beruht auf Interpretation.

Angenommen diese Höhle hätte mehrere Höhlenräume und ...
Jeder Raum würde eine eigenen Sprache entwickenl um sich diese Bilder zu erklären und sich miteinander über diese Erscheinungen auszutauschen und über diese sprechen.

Ja, du hast recht, ich suche nach einer Sprache. Eine Formulierungen die alle verstehen um zu verstehen.
Doch solange jeder in seiner Höhle bleibt und nur seine eigenen Worte für die besten hält können sie niemals eine Gemeinsamkeit zu anderen Menschen erkennen.
Wer nicht bereit ist das Denken eines anderen verstehen zu wollen kann das Verbindende unmöglich erkennen.


Doch ich versuche zu erklären dass alles in sich selbst wiederum das KGS hat. Das KGS darf nicht so festgelegt gesehen werden, diese Festlegungen sind nur Stützräder oder Denkbrücken.

Zum Gedanken-Bild von den von Wanderen zwischen den platonische Höhlen und ... Verstehen.
Auch wir sind Wanderer.
Um weniger streitend (und verletzend) kommunizieren zu können,
sollte man doch auch die fremde „Sprache" erlernen. -
Bemühen wir uns im täglichen Leben denn wirklich hinreichend …
auch in der „Sprache und Denke“ des jeweils Anderen richtig zu verstehen?

Jedes Wort, das ich kenne, hat mehrere Bedeutungen! Da ich aber …andere „Weltsichten“ kennen lernen will –
muß ich auch andere Sprache (Begrifflichkeiten/Ausdruchsweisen) bestmöglich berücksichtigen! (Eventuell die Bedeutungen rückfragen).
Aber ich werde  für meine Weltsicht weder missionieren –
noch werde ich mich zwangsmissionieren lassen (zur einzig richtigen Weltsicht).

Du fühlst dich unverstanden? Was tust du - um für die Anderen -
die notwendigen Verständnis-Brücken in ihren (anderen) Sprachen zu bauen?
(Das Verwerfen/Ignorieren anderer Bergriffsdeutungen bringt mE nicht nur potentielle Gesprächs-Brücken zum Einsturz.)


Zum Thema KGS
Alles … hat in sich selbst das KGS. – o.k! –
KGS als ein „in allem erkennbares Grundprinzip“ … ist für mich akzeptabel.
Hab kein Problem mit „Drei-einigkeit“. Gemäß meinem „panta rhei“-Verständnis
kann das „Wesentliche“ hinter den (mit K+G+S bezeichneten Stützrädern) sich jedoch wandeln.
Die jeweils aktuelle Festlegung (mit K oder G oder S) ist somit immer nur temporär gültig.

Nicht Feind … der „Dreieinigkeit“ … bin ich, aber auf meinen Denkwegen bevorzuge ich halt meist
etwas andere Stützräder und Geh-hilfen und … sehr elastische Denkbrücken.


Freundlichst
Wolf
Zitieren
#35
(24-04-2017, 14:33)Unwissend schrieb: Um weniger streitend (und verletzend) kommunizieren zu können, sollte man doch auch die fremde „Sprache" erlernen. -
Bemühen wir uns im täglichen Leben denn wirklich hinreichend … auch in der „Sprache und Denke“ des jeweils Anderen richtig zu verstehen?

Grundsätzlich ist es so dass nicht jedes Bemühen von Erfolg gekrönt wird.
Ich bemühe mich andere zu verstehen, ggf formuliere ich das gesagte mit eigenen Worten nach. Aber ich bin kein Sprachgenie dem es leicht fällt andere Sprachen zu behalten. Selbst wenn ich Fremdwörter nachschlage so vergesse ich sie leider schnell wieder. Merke ich sie mir so kann sie dennoch nicht richtig verwenden.

Ich denke das nur wären einer Kommunikation das Verständis einer anderen Ausdrucksweise herauszufinden ist. Das bedeutet eine verletzungsfreie Komunikation kommt überwiegend aus der Tolleranz zum anderen Sprecher hin und dem Wissen darum dass der andere anderes spricht.
AUS der verletzungsfreie Kommunikation heraus kann also m.E. erst das Verständis der Sprache des anderen kommen. Umgedreht ist es sehr viel schwerer.

(24-04-2017, 14:33)Unwissend schrieb: Jedes Wort, das ich kenne, hat mehrere Bedeutungen!

Oh! Jedes? Das ist heftig. Das viele Worte innerhalb der deutschen Sprache irgendwie einen doppeltsinn haben, habe ich bemerkt, aber alle und dann gleich noch mehrere, das weiß ich nicht.

(24-04-2017, 14:33)Unwissend schrieb: Du fühlst dich unverstanden? Was tust du - um für die Anderen - die notwendigen Verständnis-Brücken in ihren (anderen) Sprachen zu bauen?
(Das Verwerfen/Ignorieren anderer Bergriffsdeutungen bringt mE nicht nur potentielle Gesprächs-Brücken zum Einsturz.)
WAS KANN ICH TUN??? Ich weiß es NICHT!!!

Zunächst bin ich der Meinung, da ich normale Wörter verwende und keine Fremdwörter, dass man mich sprachlich verstehen kann.
Ich wurde aber, in einem anderen Forum, wegen einem esoterischen Klang diffamiert und in eine Schublade gesteckt, auf der steht: "Schwurblerin, Uninteressant, notgedrungen Geduldet, nur oberflächliches Lesen notwendig".

Es ist definitiv so, dass es für einen Menschen der mehr Wörter und Fremndwörter im Gebrauch hat, es logisch einfacher ist eine einfache Sprache zu verstehen wie umgedreht.

Was kann ich schon mehr tun, als Geduld zu haben und einen Beitrag oder eine Antwort mit meinen eigenen Worten nachzuformulieren um herauszufinden ob ich richtig verstanden habe?
Das einzige Mittel ist m.E. eine Antwort zu geben auch wenn ich nicht sicher bin verstanden zu haben.
In der Hoffnung dass der andere es ebenso macht, damit ich wissen kann wo ich mich falsch ausdrücke.

Ohne Reaktion ist es logisch, dass auf beiden Seiten keine Erkenntnisse kommen können.

Das ignorien eines Unverstandenen Textes oder einem Text den man für Irrsinn und Schwurbelei hält, ermöglicht nichteinmal annähernd eine Annäherung zum anderen Menschen!!!
Dadurch ist keinerlei Wahrnehmung gegeben, weder positiv noch negativ, da hängt man nur in der Luft.

Was müssen anderen tun, wenn einer tatsächlich etwas nicht kann?
Es gibt im Leben viele Fälle, in dem einem Menschen wirklich die Hände gebunden sind, doch bis das manchmal einer erkennt, hat man diesen Menschen schon verdammt.
Die Erwartungshaltung und das Denken, jeder müsse immer alles können, ist genauso schlimm und unfair wie jedes andere unmoralisches Verhalten.

Die Frage ist nicht nur was ich tun kann, sondern auch, was könnte mir der andere sagen wie ich was tun könnte!
Die Frage ist auch, was kann oder sollte der andere tun weil ich etwas niemals können werde.
Niemand ist mit allen Tallenten ausgestattet!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
Zitieren
#36
(24-04-2017, 18:56)Adamea schrieb: Das ignorien eines Unverstandenen Textes oder einem Text den man für Irrsinn und Schwurbelei hält, ermöglicht nichteinmal annähernd eine Annäherung zum anderen Menschen!!!

Das Wort Schwurbelei dürfte eines Deiner Lieblingswörter sein, stimmts ?  Heart  
Vor Monaten als Du neu im Forum warst, hast Du es auch verwendet. Da ich dieses lustige Wort nicht kannte, ist es mir aufgefallen Icon_razz Icon_wink Occasion14
Zitieren
#37
(24-04-2017, 08:50)Adamea schrieb: Wie oft habe ich das Wort "Situation" schon verwedent? WAS ist eine Situation anderes als das Lebendige???
Das brauchen wir deshalb nicht zu vertiefen, weil fast nur der menschliche Geist in der Lage ist, Zusammenhänge zu erkennen (aus Ansichten zu re-konstruieren).

(24-04-2017, 08:50)Adamea schrieb: Zum Erkenntnisprozess gehören ALLE 5 Sinne, die Fähigkeit des Denkens/Denkweisen, der Wille, die Intuition, die Erkennung/Urteilskraft des Guten/Bösen/Neutralen und die Fantasie/Vorstellungskraft der Vorhersehung und Neuentwicklung.

Ja, das Gehirn kann Zusammenhänge erkennen UND es kann welche nach Wahrscheinlichkeiten ergänzen.
Das Hirn braucht also ein "Verwaltungsprinzipsystem".
Das hat ja niemand bestritten. Soweit es mich betrifft, wollte ich nur heraus finden, was das KGS-System übersetzt in normales Deutsch und übliche Denkgewohnheiten sein könnte. Das, denke ich, habe ich nun verstanden.

Es handelt sich einfach um den (allgemeinen) Erkenntnisprozess, der aus Ansichten (bezogen auf was auch immer) und Zusammenhängen (unter den vielen Ansichten) einen "Gegenstand" konstruiert. ("Gegenstand" kann die Spielzeugsäule sein, der "gestiefelte Kater" oder ein Elektron)

(Die moderne Wissenschaftstheorie bezweifelt die "Gegenstände" und lässt nur die Zusammenhänge gelten. Aber das ist eine andere Geschichte!)

---
Bedeutung und Werturteile

Was ich immer noch nicht begreife, was Wertvorstellungen hiermit zu tun haben, voraus gesetzt, man trägt diese nicht als Vorurteil in die Auswahl von Ansichten hinein. Willst du solche Vorurteile einbringen, z. B. um irgend ein "Gutes" zu erkennen? In dem Falle müsstest du prüfen, ob dein "Gegenstand" nicht ein Phantom ist. Also wirst du die Ansichten in negativem Sinne nicht wirklich los!

Die Antworten auf deine Beschwerden habe ich hier heraus gezogen und unter "Diskussionskritik" im Feedback gepostet.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Zitieren
#38
Lieber Sinai!

Ja, das Wort "Schwurbelei" gefällt mir auch! ABER ich weiß das alles 2 Seiten hat.
Der Eine verwendet das Wort positiv DOCH ein anderer verwendet das Wort negativ gemeint.

Wen ein Fremder dieses Wort zu mir hin verwendet, kann ich nicht direkt sofort wissen WIE er es meint, weil ich niemandes die GedankenWERTE (das Mitschwingende/SEELE) die er in diesem Wort (Körper) unsichtbar für jeden mit in den gedachten Sinn (Geist) hineinlegt nicht erkennen kann!

Das kann ich nur MIT DER ZEIT im UMGANG miteineander, also zu mir hin, erkennen! Da mir dieses Wort in VERBINDUNG mit einem Verhalten eines Freimaurers ausschließlich negativ begegnet ist, weiß ich dass dieser FM nicht die selbe Qualität/Wert dieses Wortes zu mir hin verwendet, wie ich selber über das Wort denken kann, und meine Texte negativ bewertet.
Daraus ergibt sich eine negative Kommunikation.

Wenn ich das Wort für mich selbst verwende, dann weiß ich wie ich es meine. Wenn jemand das Wort von mir in einer eigenen Beurteilung liest, so kann er sich normalerweise (Logik) sicher sein, dass ich zu mir selbst hin frei und locker sein kann. Er kann erkennen dass ich weiß dass ich nicht perfekt bin.
Würde mir ein bester Freund sagen das ich schwurbel, so weiß ebenfalls um seine Gesinnung zu mir hin, und kann erkennen WIE er es meint. Mit negativ behafteten Ausdrücken, Worten können sich verstehende Menschen umgehen und den Negativwert sozusagen mit ihrer Liebe zueinander eliminieren. Negativ wird Positiv. Das Böse wirkt gut.

Liebe Grüße
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
Zitieren
#39
(24-04-2017, 14:33)Unwissend schrieb: Zum Thema KGS
Alles … hat in sich selbst das KGS. – o.k! –
KGS als ein „in allem erkennbares Grundprinzip“ … ist für mich akzeptabel.
Hab kein Problem mit „Drei-einigkeit“. Gemäß meinem „panta rhei“-Verständnis
kann das „Wesentliche“ hinter den (mit K+G+S bezeichneten Stützrädern) sich jedoch wandeln.
Die jeweils aktuelle Festlegung (mit K oder G oder S) ist somit immer nur temporär gültig.
Nicht Feind … der „Dreieinigkeit“ … bin ich, aber auf meinen Denkwegen bevorzuge ich halt meist
etwas andere Stützräder und Geh-hilfen und … sehr elastische Denkbrücken.

Ja, ist etwas nach dem KGS differenziert, so kann oder muß, das "K" wiederum IN KGS differenziert werden. Ebenfalls das "G" und das "S".
Leider kann ich keine Grafik hierher bringen um es bildlich zu verdeutlichen. Stelle dir einen Stammbaum vor, der in 2 Richtungen verläuft. Die Mitte ist der "Ort" wo du mit der Differenzierung beginnst, und die Krone und Wurzel sind die 2 Richtungsverläufe.
Der Baum der Kelten, könnte dir als ein bildliches Sysmbol dienen.

Ja, das ist ein Grundprinzip oder ein Verlauf, oder ein System... es gibt mehrere Ausdrücke die stimmen.
Dieses "Wandeln" geschieht je nach "Anfangs-Standpunkt" in BEZUG zum erfragten Thema. Das ist soweit logisch weil so ein Anfang ja auch aus einem der 3 Bereiche kommt und nur zuerst gemacht wird.
Wir können alles nur nach und nach Denken und BEdenken.

Wenn ich in einem Bereich "K" anfange, dann sind da also noch 2 andere miteinanderlaufende Bereiche.
Es ist wirklich sehr schwer zu erklären. Das nervt mich.

Die Summe ist mehr als ihre Teile!!!!

Die VOLLSTÄNDIGE Erklärung des KGS liegt in der SUMME der Betrachtung/Mitdenken der einzelnen Teile/Texte.
Das System kann nur im GesammtÜBERblick erkannt werden UND es braucht ErklärEreignisse, Beispiele UND einen KommunikationsPROZESS.
Nur wer wirklich verstehen WILL, ist dazu in der Lage. Der Wille ist notwendig, weil nur der Wille eine MITDENKEN ermöglicht.

Das habe ich in einem anderen Forum mal in diesem sinne gesagt, und SOFORT wurde mir unterstellt, dass ich egoistisch sei und meinen würde dass sich alles nur um mich dreht. Ich würde verlangen dass man so denke wie ich usw., ich habe nur Beschimpfungen erhalten.
Leider kann man es tatsächlich nur durch den eigenen Willen verstehen.

Erlich, mir geht die Kraft aus!!!
Ich bin nur in dieses Forum um es ein zweites mal zu versuchen und seitdem Tag trage ich aber auch den Gedanke mit mir herum heute aufzuhören und nur noch ein letztes Mal zu Schreiben.
Da denke ich nun zufällig an ein paar Zeilen die ich heute morgen gelesen habe.
Vielleicht ist der Text noch ein weiteres Beispiel:
Aus dem 3. Buch "Die Freimaurerei ihren Anhängern verständlich gemacht":
"Die Erhaltung der physischen Gesundheit begünstigt die sittliche Vervollkommnung. Diese ist ihr aber nicht nachgeordnet, denn es kann in Ausnahmefällen vorkommen, dass der Leib einer höheren Sache geopfert werden muss.
Der gute Reiter pflegt sein Perd und stetzt die Anstrengung, die er von ihm fordert, maßvoll ein.
Angesichts einer höheren Notwendigkeit hört er indessen auf, das Tier zu schonen."
Soweit der Text aus dem Buch.

In dieser MEINUNG sind nur 2 von 3 Möglichkeiten berücksichtigt!!!

Das Pferd zu pflegen ist "Seele".
Das Pferd zu Tode zu quälen für eine gute Sache ist "Körper".

Der "Geist" FEHLT! Das Dritte, die Lösung die BEIDE vereint! Das Wahre, Schöne und gute Tun fehlt! Der "hl.Geist" fehlt!
Die Lösung, die sowohl die Pflege des Pferdes erlaubt als auch seine Kraft zu verwenden, fehlt!!!
Eine gute Sache, kann m.E. nur dann sinnvoll umgesetzt werden, wenn das Pferd nicht geopfert wird!!!
Eine gute Sache kann nur dann wirken und BEwirken wenn es mehrere Pferde gibt, die man RECHTZEITIG austauscht!!!!

KEIN Mensch und auch kein Pferd allein kann eine gute Sache in die Welt bringen, er stirb den Kreuzestod wie "Jesus"!!!!!!!!
(Erinnerung: "Kein" bedeutet auch wirklich KEINER, also 0 !! Sowie alle, auch alle bedeutet, und Viele viele!!!!)

In bezug auf mich:
Ich kann solange in einem Forum weiter machen bis ich nervlich zu Grunde gehe, dabei meine sittlichen Werte sterben die ich den Forumsleuten gegenüber nicht mehr aufrecht erhalten kann.
Das m.E. Gute was ich wollte muß ich mit in mein "Grab" nehmen.
Oder ich kann meine Nerven schonen und rechtzeitig mit dem Forumgedönse aufhören und die gut gemeinte Sache am Küchentisch ausarbeitenn, was dann ggf niemals einer zu Lesen und zum selber Bedenken bekommt, also somit auch im Grab landet.

KGS Erklärung anhand einer Meinungsaussage:
Die Freimaurerei (Körper), so gut und wertvoll ja der SINN der Sache (Seele) ist, dieses Gute, Wahre und Schöne, kann nicht erreicht werden weil der freimaurerische "Geist" voll daneben denkt.
Oder ist das Buch veraltet?

Sorry, dass ich wieder mit FM angefangen habe, aber ich kann eine KGS Erklärung nur innerhalb einer Aktualität erklären. Also immer dann wenn ich eine Sache oder Situation gerade ERLEBE, darum sage ich dass das System lebt.
Ich habe leider keinen Katalog zum vorher nachschlagen! Das KGS existiert noch nicht in FORM. Es ist noch nicht formuliert.
Ich bin die falsche Person! Die falsche Person um das tun zu KÖNNEN !!!!
Niemand kann ALLES und niemals alleine!

Das KGS ist m.E. wertvoll, wenn ich mich in einer Verrücktheit befinden sollte und ich mich täusche, so kann mir das gerne jemand sagen WENN er es zuvor GANZ verstanden hat!!!
Erst dann kann auch ich es endlich im vollem WISSEN um die Wahrheit beiseite legen, vorher kann ich es nicht verwerfen!!!!

Liebe Grüße
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
Zitieren
#40
(24-04-2017, 22:18)Ekkard schrieb: Das brauchen wir deshalb nicht zu vertiefen, weil fast nur der menschliche Geist in der Lage ist, Zusammenhänge zu erkennen (aus Ansichten zu re-konstruieren).

Ja, und um diesen Geist geht es! Möge dein Geist immer wissen wie er die Zusammenhänge erkennen kann! mit oder ohne KGS.

(24-04-2017, 22:18)Ekkard schrieb: Soweit es mich betrifft, wollte ich nur heraus finden, was das KGS-System übersetzt in normales Deutsch und übliche Denkgewohnheiten sein könnte. Das, denke ich, habe ich nun verstanden.

Es handelt sich einfach um den (allgemeinen) Erkenntnisprozess, der aus Ansichten (bezogen auf was auch immer) und Zusammenhängen (unter den vielen Ansichten) einen "Gegenstand" konstruiert. ("Gegenstand" kann die Spielzeugsäule sein, der "gestiefelte Kater" oder ein Elektron)

Und AUS diesen KGS-Denk-Prozess das Fehlende ebenso erkennen kann.

(24-04-2017, 22:18)Ekkard schrieb: (Die moderne Wissenschaftstheorie bezweifelt die "Gegenstände" und lässt nur die Zusammenhänge gelten. Aber das ist eine andere Geschichte!)

So mögen sie denn immer alle Zusammenhänge erkennen, bevor ein wichtiges zusammenhängendes unerkanntes "Teil" sich verheerend auswirken wird.

(24-04-2017, 22:18)Ekkard schrieb: Was ich immer noch nicht begreife, was Wertvorstellungen hiermit zu tun haben, voraus gesetzt, man trägt diese nicht als Vorurteil in die Auswahl von Ansichten hinein.

Alles soll nach dem Besten für Alle streben. Um aber das Beste zu ermöglichen muß das Beste, also das Gute, und damit ist dann der Wert gemeint, AUCH zuvor erkannt werden.
Ohne Bewertung die eine Differenzierung von "gut/Böse" bedingt, ist keine beste VORsorge/Vorplanung möglich, und so eine Ein und Auswirkung im Vorfeld nicht zu verhindern.

(24-04-2017, 22:18)Ekkard schrieb: Willst du solche Vorurteile einbringen, z. B. um irgend ein "Gutes" zu erkennen?

Vorurteile sind ein Anfang des Erkenntsprozesses.

(24-04-2017, 22:18)Ekkard schrieb: In dem Falle müsstest du prüfen, ob dein "Gegenstand" nicht ein Phantom ist. Also wirst du die Ansichten in negativem Sinne nicht wirklich los!
?????
Ich verstehe nicht ob du hier mein "Gegenstand" das KGS meinst oder das was ich mit dem KGS untersuche.
Ich verstehe nicht was du damit meinst negative Ansichten loswerden zu wollen.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
Zitieren
#41
(25-04-2017, 07:30)Adamea schrieb: Die Freimaurerei (Körper), so gut und wertvoll ja der SINN der Sache (Seele) ist, dieses Gute, Wahre und Schöne, kann nicht erreicht werden weil der freimaurerische "Geist" voll daneben denkt.


Obwohl Ko-Moderation hier unerwünscht ist (wie in wahrscheinlich allen Foren dieser Welt) möchte ich Dir die Anregung geben, diese hochinteressante Fragestellung aus der vorliegenden Diskussion herauszulösen und einen eigenen Thread damit zu beginnen !

Vorschlag: "Körper, Geist und Seele in der Freimaurerei" Icon_razz
Ort: auch im jetzigen Bereich. Religionsübergreifendes und Interreligiöses

Begründung meiner Kritik bzw Anregung:
Das vorliegende Thema "KGS Körper Geist Seele" ist ein ganz spezielles Thema für Dich und Deine Methode, gleichzeitig aber interessanterweise ein ganz allgemeines Thema.
Nie würde jemand, der sich für die große Thematik der freimaurerischen Politik und geheimen Sozietäten interessiert, hier in diesen Deinen Leibthread reinschauen. Vermutet ja keiner so eine Diskussion hier drin!
Eusa_snooty
Zitieren
#42
(25-04-2017, 09:39)Sinai schrieb: Das vorliegende Thema "KGS Körper Geist Seele" ist ein ganz spezielles Thema für Dich und Deine Methode, gleichzeitig aber interessanterweise ein ganz allgemeines Thema.

Es ist allgeingültig, JA. Das ist der Grund warum ich es weitergeben wollte!
Damit es andere Menschen lernen können, wenn sie wollen. Doch um etwas zu wollen, muß man den Sinn und Wert erkennen können.
Da liegt das Problem. Die Erklärung.
Ich glaube KGS kann nicht erklärt werden, sondern muß erlebt werden.

Ich kann den FM Teil bestimmt extra in einem FM Thread geben. Ich schau mal wie ich das mache.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
Zitieren
#43
(25-04-2017, 08:01)Adamea schrieb: Und AUS diesen KGS-Denk-Prozess das Fehlende ebenso erkennen kann.
Durchaus möglich und schon passiert. Ein berühmtes Beispiel ist das Periodensystem der Elemente. Lücken (und ihre zu erwartende chemischen Eigenschaften) wurden schon früh erkannt und erst viel später durch nachgewiesene Elemente besetzt.

(25-04-2017, 08:01)Adamea schrieb: Alles soll nach dem Besten für Alle streben. Um aber das Beste zu ermöglichen muß das Beste, also das Gute, und damit ist dann der Wert gemeint, AUCH zuvor erkannt werden.
Ohne Bewertung die eine Differenzierung von "gut/Böse" bedingt, ist keine beste VORsorge/Vorplanung möglich, und so eine Ein und Auswirkung im Vorfeld nicht zu verhindern.
Es gibt nicht das Beste für Alle! Dieses Ideal ist definitiv unmöglich. Dazu sind die Menschen und ihre Lebenssituationen zu verschieden. Und "gut" bzw. "besser" hängt allein vom Urteil des Betrachters ab. (Überlege, wie viele "Betrachter" es auf der Welt gibt!)

(25-04-2017, 08:01)Adamea schrieb: Vorurteile sind ein Anfang des Erkenntsprozesses.
Ich befürchtete es bereits! Nein, Gegenbeispiel: Die Sicherstellung der Welternährung ist "gut". Dass dies Quatsch ist, zeigt sich spätestens dann, wenn genau diese Sicherstellung (Produktion) vom Bevölkerungswachstum überholt wird.

Jetzt könnte man die Sache umkehren und sagen: Bevölkerungsplanung (globale Familienplanung) ist "gut". Abgesehen davon, dass dies gegen viele etablierte ethische Regeln verstößt, gibt es für viele Länder keine andere Alterssicherung als viele Nachkommen.
Es ist einfach unsinnig, mit Vorurteilen in einen Erkenntnisprozess einzusteigen. Man bastelt an einem Ergebnis (einer Erkenntnis), das einige wesentlichen Realitäten mit fataler Wirkung ausblendet.

(25-04-2017, 08:01)Adamea schrieb: Ich verstehe nicht ob du hier mein "Gegenstand" das KGS meinst oder das was ich mit dem KGS untersuche.
Letzteres.

(25-04-2017, 08:01)Adamea schrieb: Ich verstehe nicht was du damit meinst negative Ansichten loswerden zu wollen.
Mit "Ansichten" meine ich genau das, was du "Körper" nennst. Tatsächlich sind es äußerlich "sichtbare" Abbildungen auf den Denkapparat (echte Bilder oder eben Ansichten über meinetwegen den gestiefelten Kater oder die Welternährungssituation). Zu einer echten Erkenntnis gehören eben auch die negativ zu bewertenden Ansichten - egal, ob das in unsere Schmuseecke passt oder nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Zitieren
#44
(25-04-2017, 20:56)Ekkard schrieb: Es gibt nicht das Beste für Alle! Dieses Ideal ist definitiv unmöglich. Dazu sind die Menschen und ihre Lebenssituationen zu verschieden. Und "gut" bzw. "besser" hängt allein vom Urteil des Betrachters ab. (Überlege, wie viele "Betrachter" es auf der Welt gibt!)

Ja, da hast du Recht!
Meine Aussage ist viel zu ungenau. Ich meinte damit das Mindeste, also ein mindest Maß am Guten haben zu können. In keiner Not zu geraden und noch etwas in Maßen für die Seele. Damit meine ich einen gewissen Spielraum zur Freude zu haben, damit das Leben keine Qual ist, weil jeder Mensch eine gewisse Freiheit ERLEBEN können sollte und will. Das Leben sollte nicht nur aus Arbeit und Schlafen bestehen.

In einem Idealfall ist das so. Und dadurch wird es immernoch reichere Menschen geben als jene die nur das Mindeste haben. Arme notleidende würde es dann nichtmehr geben, wenn alle das Mindeste haben.
Das "Beste" ist also eher das Mindeste. Es wäre das Beste wenn alle das Mindeste haben könnten.
So ist es jetzt richtig formuliert.
Danke!

Dazu das KGS:
K = Arbeit
G = Freude am Leben
S = Schlaf
Das sind m.E. die 3 Bereiche die jeden Tag für jeden Menschen einen gesunden Ausgleich brauchen.

(25-04-2017, 20:56)Ekkard schrieb:
(25-04-2017, 08:01)Adamea schrieb: Vorurteile sind ein Anfang des Erkenntsprozesses.
Nein, Gegenbeispiel: Die Sicherstellung der Welternährung ist "gut". Dass dies Quatsch ist, zeigt sich spätestens dann, wenn genau diese Sicherstellung (Produktion) vom Bevölkerungswachstum überholt wird.

Jetzt könnte man die Sache umkehren und sagen: Bevölkerungsplanung (globale Familienplanung) ist "gut". Abgesehen davon, dass dies gegen viele etablierte ethische Regeln verstößt, gibt es für viele Länder keine andere Alterssicherung als viele Nachkommen.
Es ist einfach unsinnig, mit Vorurteilen in einen Erkenntnisprozess einzusteigen. Man bastelt an einem Ergebnis (einer Erkenntnis), das einige wesentlichen Realitäten mit fataler Wirkung ausblendet.

Ich habe das, glaube ich, nicht verstanden. Was hat das mit Vorurteilen zu tun? Sind das nicht bereits Erkenntnisse?
Die Sicherstellung der Nahrung kann nicht funktionieren wenn auf der anderen Seite, zu viele Menschen ihre Altersversorgung durch Nachkommen sichern müssen.
Solange ein Mensch sich mit Nachkommen sichern muß, kann die Welternährung nicht mitkommen und für Sicherheit sorgen. Ob diese Nachkommen sich immer um ihre Alten kümmern können ist fraglich, denn dazu gehört ja ein Einkommen.
Da werden sich Hungernöte eher ausbreiten.
Das Denken dass man sich mit Nachkommen absichern kann, geht nur eine Zeitlang gut, irgendwann würde sich das doch in das Gegenteil auswirken.
Es ist grausam, die Reichen leben in Verschwendung und werfen Nahrungsmittel weg, und anderorts wird gehungert. Menschen die wenig Geld haben können es sich nicht leisten Nahrung wegzuwerfen. Ich spreche aus Erfahrung und Beobachtung.

(25-04-2017, 20:56)Ekkard schrieb:
(25-04-2017, 08:01)Adamea schrieb: Ich verstehe nicht was du damit meinst negative Ansichten loswerden zu wollen.
Mit "Ansichten" meine ich genau das, was du "Körper" nennst. Tatsächlich sind es äußerlich "sichtbare" Abbildungen auf den Denkapparat

Den EINEN Begriff "Ansichten" gibt es im KGS Denken DREI mal:
K = äußerlich sichtbar als Körper, Stoffe usw., das was du meinst. Äußere Ansichten.
G = innerlich, gedanklich zu einem Stoff denkend und meinungsbildend. Innere Ansichten.
S = beide Ansichten aus K und G, mit oder ohne Fehleinstellung zur richtigen Perspektive und Rundumsicht. Den Wert, Sinn und die Fehlerfreiheit beider. Also die Qualität oder das mehr und weniger an der Wahrheit sein in seinen Ansichten.

(25-04-2017, 20:56)Ekkard schrieb: Zu einer echten Erkenntnis gehören eben auch die negativ zu bewertenden Ansichten - egal, ob das in unsere Schmuseecke passt oder nicht.

Ja, das habe ich doch nie bestritten! Du hast über Vorurteile "gejammert". Tard ...ich verstehe dich vielleicht nicht.

LG

Ach, vielleicht mal eine Denkaufgabe zum KGS:

Was ist bei dem Wort "Unbekannt" das KGS ?
(Ich warte 3 Tage auf eine Antwort, bevor ich Antworte.)
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
Zitieren
#45
Hallo Adamea,
genau genommen horchst du in deine innere Gemütsverfassung und teilst uns deine Eindrücke mit. So kommt eine Mischung aus Erkennen und Beurteilung, noch genauer: deiner Beurteilung zustande. Maßstab sind deine höchst individuellen Idealvorstellungen. Das kann man im Grunde nicht diskutieren, weil dir natürlich jeder Kritikpunkt zuwider ist. Du willst ja deine und nur deine Weltsicht mitteilen.

Du glaubst, ein wertendes Erkenntnissystem heraus gefunden zu haben und gehst nun auf "Missionsreise"; sei es in diesem oder in anderen Foren.

Für mich stellt sich die ernsthafte Frage: Was machen wir mit diesen Mitteilungen?
- Diskret wegsehen?
- sich davon schleichen?
- Staunen, was sich ein Mensch alles ausdenken kann?
- Gar zustimmen, obwohl sich "die Fußnägel kräuseln"?


Das Beste für alle ...
(26-04-2017, 07:04)Adamea schrieb: Meine Aussage ist viel zu ungenau. ...
... Damit meine ich einen gewissen Spielraum zur Freude zu haben, damit das Leben keine Qual ist, weil jeder Mensch eine gewisse Freiheit ERLEBEN können sollte und will. Das Leben sollte nicht nur aus Arbeit und Schlafen bestehen.
Deine Aussage zum "Besten für alle" war nicht ungenau, sondern falsch. Sie orientiert sich daran, was wir Europäer uns unter "Idealfall" vorstellen. Es kann sein, dass dieses Ideal vielfach in der Welt so angestrebt wird. Aber es gibt Völker, wo es überhaupt nicht um individuelles Wohlbefinden geht, sondern darum, dass die Gemeinschaft (und nicht der Einzelne) überlebt. Es gibt Menschen, Kämpfer, die mit Freuden "in die Bresche springen", damit ihre Gesellschaft "vorwärts" kommt. Mit dem Problem arm/reich hat das häufig gar nichts zu tun.
Bedenke einfach, wie vielfältig, teils widersprüchlich "das Beste" sein kann! Und versuche nicht, europäische Ideale zum weltweiten Maßstab zu machen. Bedenke auch, dass es Gegenden auf der Welt gibt, wo es schlicht unmöglich ist, dass irgend ein Ideal gelebt werden kann.

Vorurteile im Erkenntnisprozess ...
Ich hatte an einigen Beispielen vorgeführt, wie Vorurteile (deine in den Erkenntnisprozess eingeführten Ideale) dazu führen, etwa als gut zu erkennen, was man nachträglich korrigieren muss. Daraufhin schiebst du die Korrekturen quasi nach.

(26-04-2017, 07:04)Adamea schrieb: Ich habe das, glaube ich, nicht verstanden. Was hat das mit Vorurteilen zu tun? Sind das nicht bereits Erkenntnisse? Die Sicherstellung der Nahrung ...
Eben, du merkst doch, dass das Vorurteil am Ende weitere Erklärungen verlangt: "Dies und das funktioniert nicht, wenn ...". Das heißt doch, dass deiner Erkenntnis zuvor unvollständig war. Du musst, weil du ständig von Idealvorstellung ausgehst, ständig irgendwelche "Wenns" erörtern.

Ich sage ja nicht, dass du nicht Recht hast, sondern nur, dass deine vorgefassten Ansichten von der Welt unvollständig sind und - politisch gesehen - zu falschen Maßnahmen führen (, was ja auch schon in der so genannten Entwicklungshilfe geschehen ist!).

(26-04-2017, 07:04)Adamea schrieb: Es ist grausam, die Reichen leben in Verschwendung und werfen Nahrungsmittel weg, und anderorts wird gehungert. Menschen die wenig Geld haben können es sich nicht leisten Nahrung wegzuwerfen. Ich spreche aus Erfahrung und Beobachtung.
Adamea, das ist in dieser Einfachheit leider vollkommener Unsinn. Und dem liegt wieder ein Vorurteil zugrunde. Die Sache ist viel komplexer, hat mit Handelssystemen, Transportproblemen, ethnischen Spannungen, idiotischen Eliten, mangelnder Planung, falschen Essensgewohnheiten und ... und ... und ... zu tun.

(26-04-2017, 07:04)Adamea schrieb: Den EINEN Begriff "Ansichten" gibt es im KGS Denken DREI mal:
K = äußerlich sichtbar als Körper, Stoffe usw., das was du meinst. Äußere Ansichten.
G = innerlich, gedanklich zu einem Stoff denkend und meinungsbildend. Innere Ansichten.
S = beide Ansichten aus K und G, mit oder ohne Fehleinstellung zur richtigen Perspektive und Rundumsicht. Den Wert, Sinn und die Fehlerfreiheit beider. Also die Qualität oder das mehr und weniger an der Wahrheit sein in seinen Ansichten.
Du wirst mich nicht davon überzeugen können, weil du den bekannten Erkenntnisprozess mit subjektiven Vorstellungen vermischst. Im Übrigen hast du die "Zusammenhänge" geschlabbert. Daraus kann nur eine subjektive Einstellung den Dingen gegenüber folgen. Und da mache ich im Hinblick auf die großen Erfolge objektiver Denkweise nicht mit.
Also lassen wir's!

(26-04-2017, 07:04)Adamea schrieb: Ach, vielleicht mal eine Denkaufgabe zum KGS:
Was ist bei dem Wort "Unbekannt" das KGS ?
(Ich warte 3 Tage auf eine Antwort, bevor ich Antworte.)
Wenn etwas als "unbekannt" klassifiziert wird, dann stehen die Ansichten der Sache, des Gegenstandes der Überlegungen oder die tatsächlichen Mess- und Beobachtungsdaten im Widerspruch zu bisherigen Zusammenhängen. Das heißt nicht, dass das Etwas neu sei, sondern seine Ansichten (Abbildungen, Aspekte) passen nicht zu bekannten Gegenständen.
In deinem Schema:
K = Messdaten, Beobachtungen, Kollegenmeinungen, voraus gehende Veröffentlichungen, Literatur, Fehleranalyse
G = Verarbeitungsprozess, Variation der Darstellungen, Vergleiche, Diskussion mit Kollegen und Experten, ergänzende Beobachtungen, Fragen an das System
S = entweder Rückführung auf Eigenschaften bekannter "Gegenstände" (ggf. Ausschöpfung von Unsicherheiten) oder Erschaffen eines neuen "Gegenstandes" (So sind die Neutrinos entdeckt worden).

Dasselbe gilt für sozialpolitische Gegenstände. Bis vor einiger Zeit, war "Islamismus" unbekannt. Neu waren verschworene Gemeinschaften (Szenen), Hassprediger, Anschläge (K). Behörden waren aufgerufen, die Szene zu beobachten. Die Politikwissenschaftler machten sich daran, das Phänomen zu "erklären", seine Ursachen zu erforschen (= Verarbeitungsprozess) (G). Was wir bis jetzt an dem Phänomen verstehen, ist die Perspektivlosigkeit vieler Migranten, der glaubensmäßige Halt, der psychologische Impuls, einer "guten" Sache sein Leben zu opfern und das Gefühl, gemeinschaftlich ungerecht behandelt worden zu sein (Zusammenhänge). Damit haben wir ein Modell, das wir als "Islamismus" bezeichnen (S). Im übrigen gehört dieses Phänomen in die größere und durchaus bekannte Klasse des "Extremismus" (Rückführung auf Bekanntes).

Du wirst etwas völlig anderes gemeint haben, aber sei's drum!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Der Geist und die Naivität lernender 5 1628 17-02-2014, 17:43
Letzter Beitrag: Geobacter
  Haben Tiere eine Seele? Schmettermotte 226 146866 07-11-2012, 19:05
Letzter Beitrag: Ekkard
  Thema, um das mit der Seele zu besprechen Richard Bastian 25 8509 04-10-2012, 14:51
Letzter Beitrag: petronius

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste