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Gab es EINE menschl. Urgesellschaft?
#46
(30-06-2017, 20:21)Gundi schrieb:
(30-06-2017, 10:37)Adamea schrieb: Das verlangen die meisten Gläubigen nicht, es gibt aber ein paar die das tun, ja.
...Und auch du tust es ja irgendwie, wenn du zb. schreibst:
(30-06-2017, 10:37)Adamea schrieb: Das ist unmöglich! Jeder kleineste Schritt und Gedanke in Richtung Glaube, bedeutet schon dass man kein Atheist mehr sein kann.
Es ist eher so, dass auch die Atheisten einen Kern in sich haben der sie zum Glauben verführen kann. Es ist die Saat die in jedem Menschen steckt.
Du behauptest hier frech und frei, dass deine Ansicht eigentlich auch in jedem anderen sei. Und jeder nicht glaubt, ja quasi bloß noch nicht richtig zum Glauben gefunden hätte, es eigentlich ja aber möchte und den Samen dafür auch in sich trägt.
Fällt dir denn nicht auf, wie du dich und deine Ansicht über Glauben damit über andere erhebst?
Ich beschäftige mich auch mit Glauben und bin dennoch Atheist. Was maßt du dir an, angeblich für mich zu wissen, dass ich eigentlich kein Atheist sei?
Genau deshalb kritiesire ich Gläubige oftmals so rabiat. Weil sie einfach davon ausgehen, ihr persönlicher Glaube müsse zwangsläufig auch für die anderen Menschen gelten. Und wer nicht so glaubt, hat angeblich bloß noch nicht den Weg erkannt. Der Gläubige selbst weiß aber natürlich voll Bescheid und die dummen Atheisten werden auch noch den "richtigen" Weg finden.
Sorry, aber wie kann man nur so dermaßen von sich und seinen eigenen Ansichten überzeugt sein, wo es für all das keinerlei Beweis gibt?
Es ist mir unverständlich.

So wie du als Atheist von deinen Ansichten überzeugt bist, so bin auch ich es von den Meinen. Das ist normal.
Meine Ansichten, und das Äußern meiner Ansichten beinhalten kein Zwang an dich! DU sollst mir nicht einfach so glauben oder gar meine Ansichten einfach unüberlegt oder unüberprüft übernehmen!!! DAS habe ich nie verlangt!

Ich nutze lediglich den Sinn, den Zweck und die dargebotene Möglichkeit eines Forums!!! Ich teile nur meine Ansichten mit! Ich werfe sie vor die "Säue".
Was ihr mit meinen Ansichten macht, wie ihr ihnen begegenet und vor allem wie ihr sie in euch selbst auffast und bewertet, liegt nicht in meiner Hand.
Jede eigene Ansicht erhebt sich über die eines Anderen.
Gerade wenn eine eigene Ansicht gefundene wurde, kann ihr nichts Entgegentreten was schlechter, niederer oder unlogischer ist als diese eigene Ansicht. Das ist bei ALLEN Menschen so!
Außserdem sollte keine Ansicht ungeprüft übernommen werden. Ich dachte dass du das weißt, und so sollte es für dich kein Problem sein. Wenn du dich von meiner Ansicht berühren läßt, scheint sie in dir etwas bewegt zu haben.
Jede eigene Ansicht und Erkenntnis ist höher als die Ansicht und Erkenntnis die man von anderen blind übernimmt.
Eine Eigenansicht haben oder eine Fremdansicht annehmen, das sind logisch 2 sich verschiedene Ansichtswerte.  Und die Eigenen sind immer die, die dir am Nächsten liegenden.
(Ach, guck an....Die Nächstenliebe bezogen auf die eigenen Anbsichten, das geht auch. Lustig) Jaaa, du solltes vielleicht wissen, dass auch ich nicht vorher weiß, was ich als nächstes schreiben werden. Ich finde das lustig und es macht mir total viel Spaß. Ich nutze das Forum zu meinen Freuden.
Also...
Ich erhebe mich mit meiner Ansicht nicht aus Absicht gegenüber andere Menschen Ansichten, ich habe sie nun mal und bin meiner eigenen Ansicht treu, weil sie mir logisch sind. Ich kann keine Ansicht durch einer anderen Ansicht tauschen, wenn sie mir nicht schlüssig und logisch ist.
Wenn du denkst/empfindest, dass ich dir meine Ansicht auferlegen und über dich erheben will, täuscht du dich aus deiner eigenen Denkweise heraus. Wenn dir meine Ansicht Kopfzerbrechen bereiten tut es mir sehr leid wenn du dich deswegen ärgern solltest.
Jeder muß seinen Weg sowieso selber finden, darum kann und will ich meine Ansichten schlicht und einfach nur mitteilen! Ohne etwas zu verlangen! Da ich dies freiwillig tue, kann ich jederzeit auch wieder willendlich damit aufhören. Ich brauche dazu nur einen echt "Sau"-guten Grund! Der Grund muß echt gut sein, einfach so höre ich nicht auf!
Also...
Wenn mir jemand in meiner Ansicht zustimmen sollte, kann ich mich darüber freuen. Ergebnis = hohe Freude
Wenn ich nicht weiß dass mir jemand heimlich zustimmt, so kann ich mich nicht freuen. Ergebnis = Nullnummer, Neutral.
Wenn ich erkenne dass sich jemand über meine Ansicht ärgert, so tut es mir sehr leid, kann es aber auch nicht ändern. Ergebnis = Trauer.
Wenn ich nicht wissen kann ob sich jemand über meine Ansicht ärgert, warum sollte ich meine Ansicht dann für mich behalten? Ergbnis = Ratlosigkeit, Risikobereit, mutig in Hoffnung sein, in der Luft hängen....
Zu wissen, dass ich etwas nicht wissen kann, und dann desshalb aus Angst nichts zu sagen, ist nicht das Beste was man tun kann. Oder findest du nicht auch? Es sei denn man teilt seine Ansichten nicht gerne mit anderen um sie so einer Prüfung zu unterziehen.

Es gibt keinen anderen sicheren Weg seine eigene Ansicht wahrhaft zu hinterfragen ohne die Miteinbeziehung eines Anderen.
Jede eigene Ansicht wäre nur eine Selbstreflexion! Eine Selbstreflexion ist gut und wichtig, aber wenn es um eigene Ansichten geht ist sie keine Hilfe!
Wir Menschen sind alle in unserer Funktion niemals ohne den anderen Menschen vollkommen.
Das eigene Selbst mit Selbstreflexion zu überprüfen und zu reinigen reicht nicht aus.
Die Ansicht, die eigene Meinung, ist immer etwas dass sich auf DAS Außen bezieht und bedingt folglich auch das Außen!...(wieder eine Erinnerung an die Bibel: Gleiches mit Gleichem).
Das ist dann wohl die Ansichten-Fremdreflexion durch einen Anderen und nicht nur durch sich selbst. Die "Meinungsaustauschreflexion".
Sorry, wenn ich so dreist bin und fremde Wörter erfinde, aber ich muß meine Gedanken ja formulieren auch wenn ich keine Begriffe dazu kenne.
(30-06-2017, 20:21)Gundi schrieb: Blöd nur, dass es niemanden gibt, der uns sagen kann was die Wahrheit ist.  
Sicher ist, das es eine Wahrheit gibt auch wenn wir sie nicht kennen.
Selbst wenn nach dem Tod nix mehr kommt, und wir das dann logisch nicht erkennen können, ist das eine Wahrheit.
Die Wahrheit ist dass ALLES 2 Gesichter hat.
Die Wahrheit ist etwas das ständig gesucht werden muß, nur im Augenblick des Jetzt gefunden werden kann und etwas das sich mit der Zeit immer zeigen wird.
Wahrheit ist der Grund warum wir leben.
(30-06-2017, 20:21)Gundi schrieb: Die Welt braucht mit Sicherheit keine Leute, die aufgrund ihrer religiösen Ansichten anderen kranken Menschen die Medizin verwehren und meinen, der Schmerz im Todeskampf bringe eine näher an Jesus heran.
Zustimmung!
(30-06-2017, 20:21)Gundi schrieb:
(30-06-2017, 10:37)Adamea schrieb: Durch Zweifel wird man kein echter Atheist.
Natürlich  Icon_rolleyes  Ich bin also entweder kein Atheist oder zweifle nicht richtig?
Vielen Dank, dass du mich dummen Jungen mit deiner göttlichen Weisheit beehrst.  
Zweifel bedeutet Zweifel und nicht Sicherheit.
Ein Atheist ist doch  jemand der sich SICHER fühlt dass es keine Göttliche Kraft gibt, oder nicht?
Das "Körnchen" Gott in jedem Mensch ist der Zweifel.
(30-06-2017, 20:21)Gundi schrieb: Vielen Dank, dass du mich dummen Jungen mit deiner göttlichen Weisheit beehrst.
Meine Weisheiten kommen mir wärend des Denkens und Schreibens frisch zugeflogen. Glaubst du dass ich eine "Weisheitswurschtvirusinfektion" habe? Wäre das lustig und könnte sie mit Humor gegessen werden?
(30-06-2017, 20:21)Gundi schrieb: Auch wenn es dir Bauchschmerzen bereiten mag: Es gibt Atheisten (und es werden in D auch immer mehr). Und die meisten davon brauchen deinen Gott schlicht nicht.
Ja, ich weiß. Macht nichts!
Aber vielleicht sollte man "meinen" Gott zur Sicherheit aufbewahren, man weiß ja nie wann sich die Menschheit plötzlich umentscheidet. Was wenn die Menschen doch nochmal nach Gott suchen oder fragten?
Und wer weiß schon sicher, was wärend des Sterbens aus dem Unterbewusstsein z.B. dem eines Atheisten, plötzlich für Verlangen hochsteigen.
Und was dann?
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#47
Gundi ich habe die Antwort in die Plauderecke in den Alles-Thread. (Wegen Threadthema.)
Ich wollte den Eintrag hier wieder löschen, ging aber nicht mehr. Anscheinend kann man nur ein paar Minuten seinen Text verändern. Ich mußte den Text leider zu lange bearbeiten weil die Klammern nicht mehr gepasst haben.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#48
(01-07-2017, 11:51)Adamea schrieb: So wie du als Atheist von deinen Ansichten überzeugt bist, so bin auch ich es von den Meinen. Das ist normal.

Sicher ist das normal. Aber du gehst in dem Moment mich persönlich an, wenn du quasi schreibst, eigentlich sei ich ja gar kein Atheist und ohnehin würden alle Gott wollen/ brauchen/suchen...

Du nimmst die Position deines Gegenübers damit nicht ernst und gestehst ihm nicht zu, selbst zu wissen was er ist und was er braucht.
Wenn du Gott brauchst ist das doch ok. Warum muss auch jeder andere unbedingt Gott benötigen?

(01-07-2017, 11:51)Adamea schrieb: Wenn du denkst/empfindest, dass ich dir meine Ansicht auferlegen und über dich erheben will, täuscht du dich aus deiner eigenen Denkweise heraus. Wenn dir meine Ansicht Kopfzerbrechen bereiten tut es mir sehr leid wenn du dich deswegen ärgern solltest.

Ich glaube dir durchaus, dass dies keine böse Absicht war und sory, wenn ich dich etwas hart angegangen bin.
Aber für mich machen Diskussionen schlicht keinen Sinn, wenn der Diskussionspartner lediglich sagt: "Ich habe recht und jeder der das anders sieht ist ja nur noch nicht so weit, wird aber schon noch dahin kommen."

Mit solchen Ausagen erstickt man jede Diskussion, weil jedes Gegenargument damit ausgehebelt wird.

(01-07-2017, 11:51)Adamea schrieb:
(30-06-2017, 20:21)Gundi schrieb: Blöd nur, dass es niemanden gibt, der uns sagen kann was die Wahrheit ist.  
Sicher ist, das es eine Wahrheit gibt auch wenn wir sie nicht kennen.

Sehe ich nicht so. Vielleicht gibt es "die Wahrheit" so ja gar nicht.

(01-07-2017, 11:51)Adamea schrieb: Die Wahrheit ist dass ALLES 2 Gesichter hat.

Auch hier sehe ich keinen Grund, warum das so sein sollte.


(01-07-2017, 11:51)Adamea schrieb: Wahrheit ist der Grund warum wir leben.

Der Grund warum ich lebe ist, dass meine Eltern irgendwann Sex hatten, meine Mutter durch eine Flucht aus dem Kranknhaus die Abtreibung doch nicht hat machen lassen und der Sauerstoffmangel bei der Geburt durch die Nabelschnur nicht zum Tode geführt hat.

Ich habe rückblickend vielleicht einiges Glück gehabt. Aber wegen der Wahrheit lebe ich nicht.

(01-07-2017, 11:51)Adamea schrieb: Ein Atheist ist doch  jemand der sich SICHER fühlt dass es keine Göttliche Kraft gibt, oder nicht?

Solche Atheisten gibt es sicherlich. Die meisten Atheisten werden wohl aber sagen: "Es gibt keinen Hinweis für einen Gott, also glaube ich nicht daran. Eventuell mag es einen Gott geben, über dessen Existenz kann aber nichts gesagt werden."

Die meisten Atheisten sind daher wohl eher agnostisch und nicht dogmatisch.

(01-07-2017, 11:51)Adamea schrieb: Das "Körnchen" Gott in jedem Mensch ist der Zweifel.

Der "göttliche" Zweifel hat schon so manchem das Leben gekostet, wenn er sich gegen Gott gewandt hat.

(01-07-2017, 11:51)Adamea schrieb: Aber vielleicht sollte man "meinen" Gott zur Sicherheit aufbewahren, man weiß ja nie wann sich die Menschheit plötzlich umentscheidet. Was wenn die Menschen doch nochmal nach Gott suchen oder fragten?
Und wer weiß schon sicher, was wärend des Sterbens aus dem Unterbewusstsein z.B. dem eines Atheisten, plötzlich für Verlangen hochsteigen.
Und was dann?

Liebe Adamea, dein Gott wäre in der Tat kein Problem. Nur leider sehen nicht alle Gott so wie du.
Und weil Gottesfantasien eben nicht nur das Positive sondern leider auch das Negative bestärken können, sollte man sie imho generell meiden.

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#49
(01-07-2017, 11:02)Sinai schrieb: Da wären die Menschen aber schön blöd gewesen, sich in einer lebensfeindlichen Gegend anzusiedeln.

Die haben sich das ja nicht ausgesucht; die Leute wohnten dort und das Klima aenderte sich zum Schlechteren, wie so oft in der Geschichte der Erde. Wenn es einen Eruptionswinter gibt, koennen Menschen gluecklich sein, wenn es ueberhaupt irgendeinen Platz auf der Erde gibt, wo sie ueberleben koennen; und dort muessen sie auch erst mal hinkommen. Wenn heute ein Supervulkan wie der Yellowstone ausbrechen wuerde, waeren auch mehr als 99,9% aller Menschen auf der Erde tot; und das ist eine optimistische Schaetzung, weil ich davon ausgehe, dass irgendwelche reichen Leute vielleicht einen Bunker haben, in dem sie ein bis drei Jahre autark ausharren koennen, bis man die Erdoberflaeche wieder betreten kann.

(01-07-2017, 11:02)Sinai schrieb: In dieser Zeit war alles menschenleer und man konnte sich den schönsten Flecken aussuchen.

Das ist viel zu rosig gedacht. Ja, die Welt war menschenleer, weil die meisten Menschen von dem ploetzlichen Wechsel dahingerafft wurden. "Schoenster Fleck" ist in dem Szenario relativ; es war insofern der schoenste Fleck, weil es der einzige Fleck war, wo Menschen es noch gerade so hinbekamen zu ueberleben. Ein moeglicher Ort ist z.B. irgendwo in Suedafrika.

(01-07-2017, 11:02)Sinai schrieb: Auch die heutigen Araber wohnen ja nicht freiwillig in der Wüste
Das ist ein kitschiger Irrglaube.
Die wohnen dort, weil sie dorthin abgedrängt wurden !
Von stärkeren Rassen verdrängt.

Wer sollten denn diese "staerkeren Rassen" angeblich gewesen sein? Das Gebiet der Sahara und die arabische Halbinsel waren mal gruen und fruchtbar; deshalb siedelten Menschen dort. Die Menschen, die spaeter zu Arabern wurden, sind schlicht nicht weggezogen, als das Klima dort trockener wurde.
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#50
(01-07-2017, 13:02)Ulan schrieb:
(01-07-2017, 11:02)Sinai schrieb: Auch die heutigen Araber wohnen ja nicht freiwillig in der Wüste
Das ist ein kitschiger Irrglaube.
Die wohnen dort, weil sie dorthin abgedrängt wurden !
Von stärkeren Rassen verdrängt.

Wer sollten denn diese "staerkeren Rassen" angeblich gewesen sein?


Aus Arabischer Sicht die Juden, Assyrer, Griechen, Römer.
Da Assyrer, Griechen, Römer ausgestorben sind (dort wohnen längst andere), konzentriert sich der ganze Hass leider auf die Israelis (als Rechtsnachfolger der Juden).

Aus Europäischer Sicht waren die Araber selbst schuld, daß eine riesige Wüste entstand.
Beduinen holzen rücksichtslos ab, für ihre Kochfeuer - aber pflanzen nichts an
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#51
(01-07-2017, 19:28)Sinai schrieb: Aus Arabischer Sicht die Juden, Assyrer, Griechen, Römer.
Da Assyrer, Griechen, Römer ausgestorben sind (dort wohnen längst andere), konzentriert sich der ganze Hass leider auf die Israelis (als Rechtsnachfolger der Juden).

Aus Europäischer Sicht waren die Araber selbst schuld, daß eine riesige Wüste entstand.
Beduinen holzen rücksichtslos ab, für ihre Kochfeuer - aber pflanzen nichts an

Wo hast Du denn wieder solche "Weisheiten" her? Gibt's dafuer auch nur irgendeine Quelle?

"Araber" und "Hebraeer" haben eventuell dieselbe Wortwurzel, abara, was in beiden Sprachen "Umehrwandern" bedeutet. Denselben Ursprung haben die beiden Voelker wohl allemal. Kulturen im arabischen Raum gehoeren zu den aeltesten, die wir kennen (aus sumerischen Quellen). Dass diese Kulturen Schuld an der Austrocknung des nordafrikanisch-arabischen Wuestenguertels haetten, habe ich ausser von Dir von noch niemandem gehoert. Dies hat andere Ursachen, die nichts mit dem Wirken von Menschen zu tun haben. Eine moegliche Erklaerung ist z.B. eine Verschiebung der Erdachse und der Erdumlaufbahn.
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#52
Lieber Gundi!
(01-07-2017, 12:47)Gundi schrieb: Aber du gehst in dem Moment mich persönlich an, wenn du quasi schreibst, eigentlich sei ich ja gar kein Atheist und ohnehin würden alle Gott wollen/ brauchen/suchen...
Du nimmst die Position deines Gegenübers damit nicht ernst und gestehst ihm nicht zu, selbst zu wissen was er ist und was er braucht.
Wenn du Gott brauchst ist das doch ok. Warum muss auch jeder andere unbedingt Gott benötigen?
Ich sagte nicht dass alle Gott brauchen oder suchen. Ich sagte dass dieser Wunsch, dieser Impuls in allen Menschen hervorkommen KANN. KANN! Ob dieser Impuls im einzelnen Menschen erscheint, sich zeigt, ist ungewisse. Die "Gefahr", die Möglichkeit besteht aber.
Wenn du dich angegangen fühlst... warum? Du hast meine Texte nicht richtig gelesen.
Wissen die Menschen immer was sie sind, was sie wirklich brauchen, was sich in uns bewegt? Wenn das so wäre, dann bräuchte die Welt ja keine Psychologen, oder? ACHTUNG! Damit sage ich jetzt nicht, dass ich meine du oder ich bräuchten einen Psyachologen! Ich sage nur dass es so ist, also der realen Wahrheit entspricht!

Die Position meines Gegenübers nehme ich sehr ernst. Doch niemand kann das Innere eines Menschen 100% erkennen und somit nicht alles in einer ernsten Betrachtung setzen. Die Frage ist auch ob mein Gegenüber seine eigene Position ernst nimmt oder erkennt.
Der Mensch kann ALLES verdrängen. Alles! Auch das Wissen um das Nichtwissen können.
Es sind nicht nur die eigenen Schatten die der Mensch verdrängen kann, sondern auch das was für ihn noch unerklärt und unverstanden ist. Alles bleibt als Impuls im Unterbewusstsein.
Eine Wahrheit die wir nicht formuliert haben, die wir aber kurz als Gefühl oder Unwissenheit und Zweifel hatten (weil sie sofort durch die aktuellen Ereignissen des Lebens verdrängt wurden), bleibt in uns zurück.  
Alles was wahrgenommen wurde ist im Unterbewusstsein und kann sich nicht im bewussten Bewusstsein befinden wenn wir es nicht BEarbeitet oder VERarbeitet haben.
Man kann nur ver-arbeiten was man bereits einmal oberflächlich be-arbeitet, also erlebt, hatte, aber wieder verdrängt hat (vielleicht weil es zu unbequem war oder weil es in einer hoffnungslosen Lage war und es keine Aussicht gab).
Vieles was wir erleben läßt FRAGEN zurück, nicht nur Schatten!
Erlebnisse be-wegen unser Gemüt, wie im Guten so im Bösen. Ereignisse haben unser Gemüt bearbeitet, in Anspruch genommen, wir haben sie damit noch nicht ver-arbeitet, also sind Gut und Böse nicht verarbeitet.
Die Schatten UND das Licht ist im Unterbewusstsein unverarbeitet.
Wir nehmen mehr wahr als wir wahrnehmen. Wir sehen mehr als wir sehen. Wir hören mehr als wir hören. Wir fühlen mehr als wir fühlen. "Wer hören will der Höre...."
Es ist doch wissenschaftlich bewiesen, dass der Mensch mit seinen Beobachtungen mehr sehen kann, als es ihm bewusst werden kann. Das Gehirn filtert für uns sozusagen vor oder es foltert Dinge weg, aus. Die Verdrängten Schatten sind alles was wir erkannt, erlebt und was vom Hirn weggefiltert wurde. Das was weggefiltert wurde sind nicht nur Schatten, sonderen auch inneres Wissen.
Uns können also nicht nur Schatten quälen sonderen auch ein inneres Wissen dass ans Licht will. Die Wahrheit wird also auch unterdrückt.
(Anmerkung: Mir ist ein Tippfehler passiert, den ich gerne stehen lassen will, weil er kurios zum Sinngehalt der Aussage passt: foltert = filtert. Sorry, aber ich liebe diese Zufälle und ihre irren weiterführenden Gedanken-Impulse.)
Nicht alles was wir verdrängen, würden wir verdrängen! Wenn uns so manches bewusster wäre, würden wir es nicht verdrängen!
Dazu müsste unser sortierender Verstand selbst einen verünftigen Verstand haben.
Verstanden?
(01-07-2017, 12:47)Gundi schrieb: Aber für mich machen Diskussionen schlicht keinen Sinn, wenn der Diskussionspartner lediglich sagt: "Ich habe recht und jeder der das anders sieht ist ja nur noch nicht so weit, wird aber schon noch dahin kommen."
Mit solchen Ausagen erstickt man jede Diskussion, weil jedes Gegenargument damit ausgehebelt wird.  
Es tut mir sehr leid weil du mich so wahrnimmst!
Was ich sage ist für mich richtig, und selbstvertändlich bin ich auch der Meinung dass ich recht habe, sonst würde ich mich ja selber widersprechen. Doch das bedeutet doch nicht dass ich der Meinung bin dass ein anderer weniger weit sei als ich.
Hä?..dadurch kann doch kein Gegenargument ausgehebelt werden. Das verstehe ich jetzt nicht. Gute Argumente haben doch starke Kräfte.
Irgendetwas verursacht deinen Eindruck mir gegenüber. Ich verursache das wohl selber. Aber ich kann leider nicht anderes.
Ich habe so viele Gedanken die ich real loswerden will, also nicht nur auf Notizheften oder in Tagebücher.
Für mich machen Diskusionen keinen Sinn, wenn man den Diskusionspartner nicht wahrnehmen kann, also keine Reaktion erkennen kann, und nicht annähernd wissen kann was ein Gesprächspartner denkt. In echten Diskusionen ist da ja noch die Körpersprache und die Stmmentonlage dabei. Doch das ist unveränderbar in einem Forum, also muß ich damit klarkommen ob ich will oder nicht. Ich gebe gerne zu dass ich das Forum zum Zwecke des Loslassens meiner Gedanken und Meinung benutze. Ich nutze das reale Vorhandensein des Forums welches den Sinn und Zweck einer Diskusion/Kommunikation in sich träg und so die damit verbundene Schreibmöglichkeit für mich.
Es tut mir sehr leid, wenn ich als Userin für euch nicht richtig wahrnehmbar sein kann und mich in meiner Schreibweise und Formulierungen für euch aufdrängend, belehrend, erstickend, und ggf verrückt erscheine.
Das was ich zu sagen habe und loswerden will, ist von mir auch noch nicht in einer Formulierung gebracht, weil ich es nicht kann. Ich will etwas formulieren, dass sich vielleicht nicht einmal formulieren läßt. Ich genieße aber DAS Formulieren, also das Schreiben im Forum.
Wenn mich dabei User als unangenehm wahrnehmen, macht mich das einerseits sehr traurig, kann es aber andererseits leider nicht änderen. Es liegt in der Natur der Sache, meiner Schwäche zum Schreib-Medium und dem Stoff den ich loswerden will und die vielen Themen die sich ständig neu dazutun. Ich muß also notfalls auf einen harmonischen Diskusionsverlauf verzichten um mein anliegen zu verfolgen.
Es steht dem Forum frei mich zu sperren, darin lege ich meinen freien Willen!
Was ich an mir ändern kann, will änderen. Was ich ändern kann muß ich vorher erkannt haben. Was nicht in meiner Kraft, Macht und Wissen ist, kann ich nicht anwenden. Um etwas zu verändern kann ich nur das anwenden was ich zur Verfügung habe. "Ich Bin die die ich bin."
(01-07-2017, 12:47)Gundi schrieb: Vielleicht gibt es "die Wahrheit" so ja gar nicht.
Na ja eine gibt es mindestens:
Wenn der denkende Mensch verschwinden würde, wäre noch die erste und letzte Wahrheit da. Entweder das Universum oder das Nichts.
Was auf keinen Fall mehr da wäre, wäre die Lüge. Ohne denkende Wesen gibt es keine Lüge.
Das ist eine Wahrheit, oder was sagst du/Ihr?
(01-07-2017, 12:47)Gundi schrieb:
(01-07-2017, 11:51)Adamea schrieb: Die Wahrheit ist dass ALLES 2 Gesichter hat.
Auch hier sehe ich keinen Grund, warum das so sein sollte.  
Die Dualität und die Polarität sind 2 Gesichter mit jeweils 2 Augen.
Selbst wenn es absolut nichts gäbe, also die totale Leere, dann wäre eine unendliche weite Leere da, wie ein einziges ewiges schwarzes Loch, ein totales Nichts der Dunkelheit, mit nix drin also. Dann wäre der ganze Raum sozusagen ein einziges leeres Loch ohne Anfang und Ende, ohne irgendeine Kraft in sich. Ohne Alles. Dieses leere Raumloch wäre in seinem Zusatnd, seinem Sein völlig wirkungslos.
Also wäre da einerseits die Leere und andererseits die Wirkungslosigkeit.
Das sind 2 was. Naja in meinem Denken ist das jedenfalls 2was. Ein Ding (Raumsein) und sein Seinswirkzustand 0.
(01-07-2017, 12:47)Gundi schrieb: Der Grund warum ich lebe ist, dass meine Eltern irgendwann Sex hatten, meine Mutter durch eine Flucht aus dem Kranknhaus die Abtreibung doch nicht hat machen lassen und der Sauerstoffmangel bei der Geburt durch die Nabelschnur nicht zum Tode geführt hat.
Ich habe rückblickend vielleicht einiges Glück gehabt. Aber wegen der Wahrheit lebe ich nicht.
Ja, du lebst nicht wegen der Wahrheit, Du lebst um Wahrheit zu sein.
Da du Wahrheit bist, kannst du Wahrheit in die Welt bringen.
Da du Denken kannst, kannst du auch die Lüge in die Welt bringen. Deine Lüge wäre dann ebenfalls eine Wahrheit die in der Welt ist.
(01-07-2017, 12:47)Gundi schrieb: Und weil Gottesfantasien eben nicht nur das Positive sondern leider auch das Negative bestärken können, sollte man sie imho generell meiden.
Das Positiv und das Negative ist sowieso in allem.
Ein Glaube, eine Spiritualität, eine Philosophie, eine Wissenschaft für sich, oder wie auch immer man das Gott noch nennen könnte, könnte genau das versuchen zu erkläern.
Das Verstehen um die Dualität und Polarität, also dem Positiven und Negativen Wirkungsextremen von 3, bleibt für viele verschachtelt und zu komplitziert, doch wenn es niemand bearbeitet, kann es niemals wenigstens für wenige leicht werden. Ich hoffe dass solche Menschen existieren.
Jede Erkenntnis kommt erst mit der Auseinandersetzung.

Liebe Grüße
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#53
(02-07-2017, 08:14)Adamea schrieb: Ich sagte nicht dass alle Gott brauchen oder suchen. Ich sagte dass dieser Wunsch, dieser Impuls in allen Menschen hervorkommen KANN. KANN! Ob dieser Impuls im einzelnen Menschen erscheint, sich zeigt, ist ungewisse. Die "Gefahr", die Möglichkeit besteht aber.
Wenn du dich angegangen fühlst... warum? Du hast meine Texte nicht richtig gelesen.

Nun, Dein Satz, an dem diese Reaktion entbrannte, war dieser:
"Das ist unmöglich! Jeder kleineste Schritt und Gedanke in Richtung Glaube, bedeutet schon dass man kein Atheist mehr sein kann."

Du postulierst hier eine Zwangslaeufigkeit; von einer reinen Moeglichkeit ist da nicht die Rede. Dass irgendein Gedanke Richtung Glaube zwangslaeufig dazu fuehren wuerde, dass man kein Atheist sein kann, wird Dir wohl jeder Atheist abstreiten. Bei den meisten Atheisten sind ja schliesslich ihre Gedanken Richtung Glaube, die dazu gefuehrt haben, dass sie Atheisten geworden sind.

Dazu kamen Saetze wie dieser hier:
"Jede atheistische Handlung, jedes Wort das sich frech gegen Glauben richtet, ist eine irrationale, dumme und absolut schädliche Aktion für das Weltgeschehen!"

So etwas ist starker Tobak.

Oder unsinnige Forderungen wie diese: "Wieso haben die Aufklärer zur Zeit der Aufklärung keine rationale Religionen für die Menschen mitgeliefert? "

Ich sehe nicht, wo Gundi da Deine Texte nicht richtig gelesen haben sollte. Wer austeilt wie Du muss auch einstecken koennen. Es sind nicht immer nur die Anderen, die etwas nicht richtig verstehen. Wenn Du das nicht so meinst, drueck' es halt nicht so aus; und wenn Du das nicht kannst, dann hat das nichts damit zu tun, dass Andere nicht richtig lesen. Wobei das jetzt auch alles kein Beinbruch ist. Es ist lediglich so, dass der Gegenwind nicht grundlos kommt.


Ansonsten hat das alles mit dem Threadthema nur wenig zu tun. Ob es schon zu Beginn der Menschwerdung Religion im eigentlichen Sinne gab, ist fraglich. Dass sich Menschen schon immer Gedanken zur Welt gemacht haben, ist aber bis zu einem gewissen Grad wahrscheinlich. Ein Gegenbeispiel waeren hoechstens die noch heute lebenden Piraha, die ich oben schon erwaehnt habe. Die Leben halt nur im Hier und Jetzt.
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#54
(02-07-2017, 08:14)Adamea schrieb: A)  Die Position meines Gegenübers nehme ich sehr ernst.

B)  Niemand kann das Innere eines Menschen 100% erkennen.

C)  Es tut mir sehr leid, wenn ich als Userin für euch nicht richtig wahrnehmbar sein kann.

D)  In echten Diskussionen ist da ja noch die Körpersprache und die Stimmtonlage dabei.


Liebe Adamea -
Danke für Deine offenen Zeilen.  Diskutieren wir diese vier Punkte genau

ad A)  Genau das tust Du nicht!!  Auf alles konterst du mit deinem Dreierschema.  Ob es dazupaßt oder nicht!
Du willst ganz einfach Dein Dreierschema verkaufen. Bei jeder passenden und leider auch jeder unpassenden Gelegenheit. Dein Dreierschema ist nicht uninteressant. Das gebe ich zu! Aber bitte nicht auf alles damit daherkommen

ad B)  Ja das stimmt !!   Man kann nicht einmal das eigene Innere erkennen. Mir geht es zumindest so!  Es gibt Tage, da bin ich Atheist. Dann gibt es Tage, da glaube ich der Religion X. An anderen Tagen der Religion Y. An anderen Tagen bastle ich mir meine eigene Religion
Hängt auch von der Stimmung ab. Vormittag, Abend

ad C)  Bitte nicht die beleidigte Leberwurst spielen!  Ich schätze Dich sehr und das weißt Du.  Und das gebe ich wohl oft genug zu erkennen!

ad D)  Körpersprache und Stimmtonlage hat nur was bei Predigten verloren. Wenn ich Massen manipulieren will.
Aber in einer akademischen Diskussion wirkt so was peinlich, ist somit hinderlich.
Jeder fragt sich: "Hat der keine anderen Argumente? Will der mit laut Schreien überzeugen?"
Gerade in einer wissenschaftlichen Diskussion zählen nur die Argumente. Körpersprache und Stimmtonlage und Augengeklimper und Händefuchteln und Händeringen sind unerwünscht.
Am Marktplatz und bei Wahlveranstaltungen ist das anders
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#55
(02-07-2017, 09:10)Ulan schrieb:
(02-07-2017, 08:14)Adamea schrieb: Ich sagte nicht dass alle Gott brauchen oder suchen. Ich sagte dass dieser Wunsch, dieser Impuls in allen Menschen hervorkommen KANN. KANN! Ob dieser Impuls im einzelnen Menschen erscheint, sich zeigt, ist ungewisse. Die "Gefahr", die Möglichkeit besteht aber.
Wenn du dich angegangen fühlst... warum? Du hast meine Texte nicht richtig gelesen.

Nun, Dein Satz, an dem diese Reaktion entbrannte, war dieser:
"Das ist unmöglich! Jeder kleineste Schritt und Gedanke in Richtung Glaube, bedeutet schon dass man kein Atheist mehr sein kann."

Du postulierst hier eine Zwangslaeufigkeit; von einer reinen Moeglichkeit ist da nicht die Rede. Dass irgendein Gedanke Richtung Glaube zwangslaeufig dazu fuehren wuerde, dass man kein Atheist sein kann, wird Dir wohl jeder Atheist abstreiten. Bei den meisten Atheisten sind ja schliesslich ihre Gedanken Richtung Glaube, die dazu gefuehrt haben, dass sie Atheisten geworden sind.

Dazu kamen Saetze wie dieser hier:
"Jede atheistische Handlung, jedes Wort das sich frech gegen Glauben richtet, ist eine irrationale, dumme und absolut schädliche Aktion für das Weltgeschehen!"

So etwas ist starker Tobak.

Oder unsinnige Forderungen wie diese: "Wieso haben die Aufklärer zur Zeit der Aufklärung keine rationale Religionen für die Menschen mitgeliefert? "

wenn die Religion einer Umweltreligion entstammt,
dann hat Adamea recht

jede Handlung, die sch gegen den Umweltschutz richtet, ist dann irrational, dumm und schädlich für das Weltgeschehen
jeder kleine Schritt und Gedanke in Richtung Umwelt, bedeutet dann, daß man kein Umweltatheist mehr ist



wenn die Religion dem noch-mehr-haben-Wollen entstammt,
dann hat Adamea unrecht



der Begründer des Positivismus AUGUSTE COMTE
wollte die Religion abschaffen,
war aber unsterblich in eine Frau verliebt,
und als diese dann unerwartet gestorben ist,
hat er ihren Stuhl angebetet
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#56
(02-07-2017, 12:27)scilla schrieb:
(02-07-2017, 09:10)Ulan schrieb:
(02-07-2017, 08:14)Adamea schrieb: A)  Jede Handlung, die sich gegen den Umweltschutz richtet, ist dann irrational, dumm und schädlich für das Weltgeschehen



B)  der Begründer des Positivismus AUGUSTE COMTE
wollte die Religion abschaffen,
war aber unsterblich in eine Frau verliebt,
und als diese dann unerwartet gestorben ist,
hat er ihren Stuhl angebetet

ad A)  Falsch!  Jede Handlung, die sich gegen die Menschheit richtet, ist irrational, dumm und schädlich für das Weltgeschehen

ad B)  Auguste Comte ist schlicht und einfach Wahnsinnig geworden !
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#57
leer ................
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#58
(02-07-2017, 09:10)Ulan schrieb: Nun, Dein Satz, an dem diese Reaktion entbrannte, war dieser:
"Das ist unmöglich! Jeder kleineste Schritt und Gedanke in Richtung Glaube, bedeutet schon dass man kein Atheist mehr sein kann."
Du postulierst hier eine Zwangslaeufigkeit; von einer reinen Moeglichkeit ist da nicht die Rede. Dass irgendein Gedanke Richtung Glaube zwangslaeufig dazu fuehren wuerde, dass man kein Atheist sein kann, wird Dir wohl jeder Atheist abstreiten. Bei den meisten Atheisten sind ja schliesslich ihre Gedanken Richtung Glaube, die dazu gefuehrt haben, dass sie Atheisten geworden sind.

Ich meinte die Richtung hin zum Glauben! Deine Erklärung betrifft die Richtung weg vom Glauben.
Atheist kann man sein oder werden.
Jeder der Atheist ist, egal ob er es schon immer war oder wurde, könnte in seinem Leben erneut oder das erste mal auf die Frage nach Gott kommen.
(02-07-2017, 09:10)Ulan schrieb: Dazu kamen Saetze wie dieser hier:
"Jede atheistische Handlung, jedes Wort das sich frech gegen Glauben richtet, ist eine irrationale, dumme und absolut schädliche Aktion für das Weltgeschehen!"
So etwas ist starker Tobak.

Das habe ich gesagt, weil einige Aktionen der Atheisten dreist und frech sind. Sticheleien sind generell schädlich für das zwischenmenschliche Umgangsklima, also im Großen auch für das Weltgeschehen.
Gläubige machen sich nicht über Atheisen lustig. Vernünftig Atheisten tun dies auch nicht.
Glaube ist ein realer Herzenswunsch der einen Zustand des Glaubenswillens zeigt der real ist. Es ist folglich ein irrationales Handeln wenn Glaube in die Lächerlichkeit gezogen wird, und so Gläubige diffamiert.
Meine Meinungsaussage steht in Verbindung mit meinen Erlebnissen aus einem anderen Forum.
(02-07-2017, 09:10)Ulan schrieb: Oder unsinnige Forderungen wie diese: "Wieso haben die Aufklärer zur Zeit der Aufklärung keine rationale Religionen für die Menschen mitgeliefert? "
Dies sage ich weil ich die Überzeugung habe dass Glaube sehr wichtig für viele Menschen ist. Wie es sich mir in einem anderen Forum zeigt, können die dortigen Aufklärer leider nur gegen das Glauben schimpfen und ihre Maxime predigen. Das aber ist m.E. keine realistische Hilfe für alle Menschen.
Ich gehöre auch keiner Religion an, ABER ich verstehe dass es Menschen gibt die einer Religion angehören WOLLEN !
WARUM haben Aufklärer dafür anscheinend kein Verständnis?
Durch Aufklärung die religösen Zustände beseitigen zu wollen, bedingt m.E. einen religösen Ersatz, weil Glaube nicht aus der Welt zu schaffen ist. Wer meint das das möglich ist,  ist m.E. unrealistisch. Ja, es ist m.E. dann also auch irrational.
(02-07-2017, 09:10)Ulan schrieb: Wenn Du das nicht so meinst, drueck' es halt nicht so aus; und wenn Du das nicht kannst, dann hat das nichts damit zu tun, dass Andere nicht richtig lesen. ....
Ich habe mich richtig ausgedrückt, es kann nur sein dass es für euch nicht richtig ist. Richtig lesen reicht nicht aus.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#59
(02-07-2017, 12:27)scilla schrieb: wenn die Religion einer Umweltreligion entstammt,
dann hat Adamea recht

jede Handlung, die sch gegen den Umweltschutz richtet, ist dann irrational, dumm und schädlich für das Weltgeschehen
jeder kleine Schritt und Gedanke in Richtung Umwelt, bedeutet dann, daß man kein Umweltatheist mehr ist

Was soll denn eine "Umweltreligion" sein? Tanzt man da im Mondlicht und umarmt Baeume?

Aber selbst wenn wir Deine Aussage einfach mal so hinnehmen und eine "Umweltreligion" als gegeben akzeptieren, wuerde ich Deiner Aussage widersprechen. Es ist keineswegs automatisch irrational, dumm oder schaedlich, wenn wir gegen den Umweltschutz handeln. Unsere ganze Existenz ist in gewisser Weise eine Belastung fuer die Umwelt. Trotzdem wuerde ich den Selbsterhaltungstrieb als positiv einordnen, und insofern sind auch viele unserer die Umwelt schaedigenden Handlungen rational, klug und nuetzen uns. Bis zur Selbstverleugnung will das wohl niemand treiben, sonst muessten wir uns in eine Ecke legen und uns moeglichst umweltneutral um die Ecke bringen; aber das kann ja wohl nicht Sinn der Sache sein.

D.h., so absolut, wie Du es schreibst, gilt auch Deine Aussage nicht. Es kann also bestenfalls darum gehen, die Umwelt nicht ueber Gebuehr zu belasten, und da den rechten Mittelweg zu finden, ist gar nicht mal so einfach. Menschliche Aktivitaet, also die menschliche Kulturlandschaft mit Haeusern, Gaerten, Feldern und Feldrainen, resultiert in einer sehr viel Spezies- und Individuen-reichere Landschaft als eine reine Naturlandschaft es je waere. Der (fast) reine Buchenwald, der sich hier durchsetzen wuerde, waere nahezu unbewohnt von Tieren, und auch was Pflanzen angeht, waere er sehr eintoenig. Ist biologische Diversitaet also gut oder schlecht? Kuemmert es die Natur ueberhaupt?

Die meisten Arten, die wir um uns haben, egal ob Tier oder Pflanze, werden irgendwann in geologisch naechster Zeit vernichtet werden, egal ob wir Menschen etwas dazu tun oder nicht. Uebertriebene Liebe zum Umweltschutz erscheint mir auch nichts anderes zu sein als eine gewisse Form von Eitelkeit, der Wunsch, uns fuer wichtiger zu halten, als wir es eigentlich sind. Ich bitte das jetzt nicht als ein Plaedoyer gegen den Umweltschutz misszuverstehen - ich halte den durchaus fuer richtig und wuenschenswert - aber als eine Religion mit Absolutheitsanspruch taugt er genau so wenig wie auch sonst fast alles.
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#60
(02-07-2017, 13:02)Sinai schrieb: ad A)  Falsch!  Jede Handlung, die sich gegen die Menschheit richtet, ist irrational, dumm und schädlich für das Weltgeschehen

Die Menschheit besteht aus einzelnen Menschen die ALLE gleichwertig zur Menschheit zählen!
Niemandes Meinung hat mehr GEWICHT als die eines anderen, wenn beide Meinungen ihren EIGENWERT haben.
2 die GleichWERTIG sind, sind nun mal Gleichwertig im Gewicht. 1kg Mehl ODER 1kg Federn = 1kg bleibt 1kg.
Die Meinung das es einen Gott gibt, ist gleichwertig anzusehen, mit der atheistischen Meinung!!!
Rotzfreche Äußerungen die nichts anderes als Sticheleien sind und die Saat des Bösen Nähren, sind aus meiner Sicht völlig unintelligent!

Lieber Sinai,
jede Handlung die sich boswillig, diffamierend und unhuman gegen einen einzelnen Menschen richtet, ist eine Handlung gegen die Menschheit. Wenn man wirklich jeden einzelnen Menschen der Menschheit zugehörig anerkennt, dann zählt jede einzelne Handlung.
"Das was ihr einem tut, das habt ihr mir getan."
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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