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Wo sind die regulären Benutzer?
#1
Hallo allerseits,
ich hätte da mal eine Frage. Das Zitat hier stammt aus dem Thread für Konversion.


(23-04-2017, 14:50)Ulan schrieb: Zum Threadthema: Leider haben wir hier anscheinend niemanden, der sich angesprochen fuehlen koennte. Wir haben zwar oefter mal Konvertiten, die hier kurz Station machen und nach Hilfen fragen; aber da die Zahl der regulaeren Benutzer hier relativ gering ist und das Thema "Konversion" meist nur in einem sehr kurzen Lebensabschnitt ein Problem darstellt, ist mir zur Zeit niemand bekannt, der hier weiterhelfen wuerde.

Mir gehts hier im Thread nicht um Konversion etc. sondern um die regulären Benutzer.
Ich würde wirklich gern öfter mitschreiben, aber ich tu mich schwer damit, mich hier reinzufinden.
Ich betreue beruflich seit vielen Jahren zwei große deutsche Internetportale und deren Foren, vorher hab ich privat in Foren moderiert, aber ein Forum wie dieses hier ist mir "neu".
Bitte das nicht als Beleidigung interpretieren, aber ich habe subjektiv-individuell den Eindruck, dass man doch ein wenig zu Extremen neigen muss, um sich hier heimisch zu fühlen. Das fängt schon damit an, das es irgendwie nicht möglich zu sein scheint, ein Thema von Anfang bis Ende durchzudiskutieren, ohne dass das Ganze in 300 verschiedene Themen und "extreme Sachen" ausufert. Man kann doch eigentlich auch über Religion normal-sachlich diskutieren.

Es gibt hier viele Themen/Threads/Beiträge, bei denen ich wirklich nicht verstehe, was der Autor mir damit sagen möchte. Das liegt sicher nicht daran, dass ich keine Ahnung hätte oder nicht fähig wäre, Recherchen in Bibliotheken und im Internet anzustellen.

Ich finde das schade, bin aber realistisch genug, um zu wissen, dass sich mit einem Thread im Forum wenig ändern wird.
Gibts hier eine Möglichkeit, eine Nische für gemäßigtere Menschen zu schaffen?
Nur weil man religiös ist oder sich für derartige Themen interessiert, muss man ja eigentlich nicht gleich in Extreme verfallen.
Wenn sich hier mehrere "reguläre Nutzer" zu Wort melden würden, könnte man vielleicht etwas bewegen und dann würden mehr reguläre Nutzer bleiben?
Bitte meinen Beitrag nicht als Beleidigung interpretieren.

hoffnungsvolle Grüße
Hase
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#2
(17-06-2017, 00:29)Hase schrieb: Das fängt schon damit an, das es irgendwie nicht möglich zu sein scheint, ein Thema von Anfang bis Ende durchzudiskutieren, ohne dass das Ganze in 300 verschiedene Themen und "extreme Sachen" ausufert. Man kann doch eigentlich auch über Religion normal-sachlich diskutieren.

Wie funktioniert das?
Alles hängt mit allem zusammen, die Summe ist mehr als ihre Teile... wie will man gegen diesem Gesetz arbeiten?
Man kann nur MIT diesem Gesetz arbeiten.
Niemand kann im Vorfeld wissen, welche Gedanken die Gedanken auslösen, die immer neue ThemenImpulse sind die wertvoll sind oder WERDEN könnten.
Mir fällt es sehr schwer in einem Forum Ordnung zu erhalten, ich sorge eher für Unordnung. ...bis ich hinaiusgeworfen werde..... ich nutze da meinen "Spaß-Teufel-Joker". Anderes geht es bei mir nicht. ich lebe auch, damit muß die Forumswelt klarkommen, so wie auch ich klarkommen muß. Das ist nur Gleichberechtigung.
Für mich sind Foren Chaos. Eigendlich sollte es umgedreht sein.

Ordnung entsteht AUS dem CHAOS !!!
DAS Chaos IST der Pool aller Möglichkeiten. ALLER.

Chaos bietet die Möglichkeit einen Schatz auf dem Flohmarkt zu finden. Internet-Schatzgräber...
Verrückte, Narren die "gold" im Mund, Goldige Gedanken haben, die Perlen die vor die Säue gelegt werden, damit sie versteckt sind und nur Wissende sie finden können.

Es braucht nur ein Ordnungssystem, und Ordner die das System kennen.
Das Chaos gibt es ja gratis. Das entsteht ja automatisch durch die User.
Chaos + System + Eingeweihte Ornder = Ordnung
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#3
(17-06-2017, 00:29)Hase schrieb: Bitte das nicht als Beleidigung interpretieren, aber ich habe subjektiv-individuell den Eindruck, dass man doch ein wenig zu Extremen neigen muss, um sich hier heimisch zu fühlen. Das fängt schon damit an, das es irgendwie nicht möglich zu sein scheint, ein Thema von Anfang bis Ende durchzudiskutieren, ohne dass das Ganze in 300 verschiedene Themen und "extreme Sachen" ausufert. Man kann doch eigentlich auch über Religion normal-sachlich diskutieren.

Nun, zum Extremen neigen muss man nicht, um hier schreiben und lesen zu koennen; zumindest wuerde ich von mir gerne behaupten, dass ich nicht zu Extrempositionen neige (auch wenn z.B. ein fundamentalistischer Christ das anders sehen mag Icon_wink). Was man hier auf diesem Forum schon an den Tag legen muss, ist eine gewisse Wertschaetzung fuer freie Meinungsaeusserung. Dabei ist es mehr oder weniger unvermeidlich, dass man mit Meinungen konfrontiert wird, die man persoenlich stark ablehnt, oder auch mit Beitraegen, die eventuell nicht ganz ausgegoren sind. Hier sind die User selbst aufgefordert, die Meinungen auszublenden, die sie als unertraeglich empfinden. Beitraege werden hier im allgemeinen nur dann entfernt, wenn sie klar illegal sind oder als Spam (staendige Wiederholung ohne Evidenzen oder ohne auf Gegenpositionen einzugehen) ersichtlich sind.

Ein Forumsbereich, der hoehere Ansprueche an die Beitraege hat, ist mit "Studium" gekennzeichnet. Hier koennen Beitraege, die nicht belegt sind, kommentarlos entfernt werden, und das Zerreden von Themen wird im allgemeinen verhindert, wobei das bei dorthin verschobenen Threads nicht immer nachtraeglich ersichtlich ist. Insofern ist das bereits eine der geforderten "Nischen".

Persoenlich schreibe ich z.B. aber auch auf weitgehendend sehr schwach moderierten Foren in auslaendischen Jurisdiktionen, wo es keinen Persoenlichkeitsschutz (z.B. Schutz vor Beleidigungen) oder keine Strafbarkeit von "Gedankenverbrechen" (Gutheissen von Gewalttaten oder z.B. NS-Verbrechen und aehnlichem) gibt und nur bei dort illegalem Verhalten, wie z.B. der Offenlegung persoenlicher Details anderer User, oder grob stoerendem Verhalten (meist klar pathologisch) moderiert wird. Dort braucht man natuerlich ein "dickes Fell", und es ist eine persoenliche Kosten-/Nutzen-Abwaegung, ob man sich das antut. Dagegen ist das hier eher strikt moderiert.
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#4
@Adamea,
das was, Du beschreibst, geht in die Richtung des "freien Assoziierens".
+++https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Assoziation
Für die Psychoanalyse oder die Traumdeutung mag das hilfreich sein, aber für sachliche Diskussionen ist das _nicht hilfreich_.

Jedes Buch, jeder Artikel, jede Diskussion muss sich auf ein Kernthema konzentrieren.
Natürlich hängen Dinge + Themen zusammen, aber wenn man immer alles gleichzeitig diskutiert, gibt es nie irgendeinen Fortschritt, ein Ergebnis und auch keinen echten Erkenntnisgewinn. Wer immer alles gleichzeitig diskutieren möchte, diskutiert meiner Erfahrung nach nicht mit dem Gegenüber, sondern nur mit sich selbst.

Ich für mich finde es wichtig, dass man sich beim Schreiben eines Beitrages überlegt, was man sagen möchte.
Was ist wichtig? Was sind meine Argumente? Worum geht es mir eigentlich? Warum spricht mich das Thema an?
Anderen Menschen halbverdautes Zeug, Wissensbrocken und lose verbundene Gedanken hinzuwerfen, ist nicht nur unhöflich, sondern auch nicht zielführend.
Wenn man 300 nicht zueinander passende Puzzlesteine in einen Beitrag packt, was soll der Leser dann damit anfangen?
Es nicht die Aufgabe des Lesers aus dem "Chaos" einen Sinnzusammenhang zu bauen, sondern Aufgabe dessen, der den Beitrag schreibt.
Tut der Schreiber das nicht, muss er damit rechnen, dass seine Beiträge übergangen werden.

Es gibt andere und bessere Möglichkeiten, neue Themen zu finden, indem man sich z.B. überlegt, welche Themen es wert sind, ausführlich diskutiert zu werden.
Weitere Themen können aktuelle Anlässe sein (Papstwahl) oder saisonale Themen (Weihnachten, Ostern etc.).

Kurz zusammengefasst:
Wenn man das "Chaos" nutzen möchte, muss eine Struktur rein und diese entsteht nicht durch das Veröffentlichen von chaotischen Gedanken, sondern durch Reflexion vor oder auch beim Aufschreiben des Beitrags und entsprechendes Strukturieren und ggf. auch Wegstreichen von Überflüssigem. Nicht der Leser schafft die Struktur, sondern der Schreiber.

Ich glaube nicht, dass meine Argumente bei Dir Resonanz finden werden, daher wünsche ich Dir mit respektvollen Grüßen einen angenehmen Samstag.

@Ulan,
Wertschätzung für freie Meinungsäußerung, das liest sich jetzt sehr diplomatisch, aber in der Umsetzung ist das nicht ganz so einfach.
Du weißt, worum es mir geht.
Üblicherweise hab ich kein Problem damit zu sagen, Du (fiktives Gegenüber) hast beim Punkt XY Deine Meinung, ich habe eine davon abweichende Meinung, aber wir verstehen uns trotzdem. Dazu muss das fiktive Gegenüber aber auch in der Lage sein, sich mit sich selbst auf eine Meinung zu einigen. Freies Assoziieren, ziellose Polemik / Provokation, der Aufmerksamkeit wegen, etc. pp. sind da nicht hilfreich.
Aber es nützt nichts, das aufzuschreiben. Die entsprechenden Argumente und Gegenargumente sind hier im Forum bekannt.

Ich werde mir den Forenbereich "Studium" genauer durchlesen. Danke für den Tipp.
schönen Samstag + Wochenendgrüße
Hase
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#5
(17-06-2017, 11:50)Hase schrieb: @Adamea, ...
Wer immer alles gleichzeitig diskutieren möchte, diskutiert meiner Erfahrung nach nicht mit dem Gegenüber, sondern nur mit sich selbst.

Was macht dies wertlos?
Was ist am Inhalt eines Selbstgespräches anderes, als ein Gespräch mit vielen? Welcher Mensch spricht mit sich selbst? Wohnin mit den Ergebnissen?

Wer immer alles gleichzeitig diskudieren möchete, hat verdammt viel zu sagen und weiß nicht wie er eine Ordnung in das VIELE, das er hat, bringen kann.

(17-06-2017, 11:50)Hase schrieb: Ich für mich finde es wichtig, dass man sich beim Schreiben eines Beitrages überlegt, was man sagen möchte.
Wenn gerade AUS dieser Überlegung, die Flut kommt, löst nun mal das Denken, DIE Überlegung, diese Flut aus, und man will ALLES sagen!
Loslassen und wohin damit? Wegwerfen? Verbannen? In die Hölle schicken?

(17-06-2017, 11:50)Hase schrieb: Was ist wichtig? Was sind meine Argumente? Worum geht es mir eigentlich Warum spricht mich das Thema an?

Was wenn ALLES wichtig ist? Was wenn selbst gute Argumente nicht versanden werden?...dann werden sogar gute Argumente in den Augen der Leser oder Moderatoren nicht erkannt! Eine Bemühung wäre total sinnlos, egal wie gut sie ist!
Um was kann es denn schon gehen, wenn man sich in einem Forum anmeldet??????????? Tard
Wenn jemand sich über ALLES Gedanken macht, sozusagen ÜBER Gott UND die GANZE Welt, dann spricht diesen Menschen nun mal auch alles an, was zu Gott und die Welt gehört! WAS gehört denn nicht zu Gott und die Welt?

(17-06-2017, 11:50)Hase schrieb: Anderen Menschen halbverdautes Zeug, Wissensbrocken und lose verbundene Gedanken hinzuwerfen, ist nicht nur unhöflich, sondern auch nicht zielführend.
Kommt auf dem Ziel an! Es gibt ja dann mind. 2 Ziele, dass Ziel des Schreibers und das was das Forum erreichen will.
Halbverdautes Zeug, finde ich interessanter, weil rätselhafter zum weiterverdauen, gerade dardurch gibt es Redestoff,

Wissensbrocken sind in jedem Menschen, und nur wenn man aus genau diesen Brocken einen Tempel baut, kann etwas Heiliges entstehen!!! DASS IST DER WEG !!!

(17-06-2017, 11:50)Hase schrieb: Wenn man 300 nicht zueinander passende Puzzlesteine in einen Beitrag packt, was soll der Leser dann damit anfangen?

Sich seinen Lieblingsstein herausfischen, schriflich bearbeiten, und ggf ein Threadthema eröffnen.
Das wäre dann eine aktive, humanistisch kommunikative Interaktion mit echtem Interesse. Eine TEILNAHME.
Das wäre dann ein "MenschenGedankenFischer".
Vom Menschenfischer zum Menschengedankenfischer.

Ach ja, welchen Leser meinst du? ALLE ???? Kannst du die alle UserGedanken lesen?

(17-06-2017, 11:50)Hase schrieb: Es nicht die Aufgabe des Lesers aus dem "Chaos" einen Sinnzusammenhang zu bauen, sondern Aufgabe dessen, der den Beitrag schreibt.
Tut der Schreiber das nicht, muss er damit rechnen, dass seine Beiträge übergangen werden.

Wenn man das "Chaos" nutzen möchte, muss eine Struktur rein und diese entsteht nicht durch das Veröffentlichen von chaotischen Gedanken, sondern durch Reflexion vor oder auch beim Aufschreiben des Beitrags und entsprechendes Strukturieren und ggf. auch Wegstreichen von Überflüssigem. Nicht der Leser schafft die Struktur, sondern der Schreiber.

Ich glaube nicht, dass meine Argumente bei Dir Resonanz finden werden, daher wünsche ich Dir mit respektvollen Grüßen einen angenehmen Samstag.

Die Menschen benutzen Foren um sich mitzuteilen. Ich bin nicht bei Facebook ua., aber ich weiß aus den Medien, dass es heute schon Probleme damit gibt, die Textesflut zu zensieren.
Irgendein Moderator muß die Texte lesen.
Selbst wenn ein Text von Leser ignoriert werden kann, ein Moderator kann und darf sie nicht ignorieren!!!
Um z.B. Hassbotschaften und Kontakte die zu Verbrechen führen zu vermeiden wird es in Zukunft noch mehr Menschen geben, die genauer lesen müssen, weil es in Zukunft noch sehr viel mehr Textesflut geben wird.
Warte ab, bis die Jungen alt werden!!!
Man weiß heute auch schon, dass nicht nur die alten Menschen vereinsamen sondern auch die Jugend die sich durch den Internetgebrauch von der realen Welt abkapseln. Menschen die in ihrer Jugend schon keine reale Kommunikation führten, werden im Alter sicher verstärkt Foren benutzen. Die Überflutung kommt erst noch! Es wird eine Sinnflut kommen!
Die Alten heute sind noch nicht so mit dem Internet vertraut, aber die neuen Alten werden es sein!
Was denkst du was dann in Zukunft passieren wird?

Menschen werden ihr natürliches Mitteilungsbedürfnis über Foren erfüllen. Gnadenlos!
Wie willst du einen Menschen da eingrenzen?
Foren können eine Texlänge erzwingen in dem sie automatisch nur eine bestimmte Menge an Text einstellfähig machen. Das weiß ich aus einem anderen Forum. Es wurde nur der obere Teil eingestellt, der Rest ging sozusagen verloren. Doch wenn das ein User weiß, kann er seinen Text auf mehrere Einträge verteilt trotzdem einstellen, um doch seinen ganzen Text einzustellen.
Irgendwann könnte dieser User gesperrt werden (Verdammt, Ausgegrenzt, Abgelehnt). Das wiederum wird Depressionen in der Welt fördern.

Der Mensch ist ein Wesen mit Gemeinschaftssinn, dieser SINN, dieser menschliche Sinn entwickelt das Bedürfnis zur Kommunikation mit anderen Menschen. DAS Grundbedürfnis der Kommunikation! Das solltet ihr doch wissen! Da werden von Philosophen und Humanisten die Grundbedürfnisse des Menschen diskudiert, und keiner kommt darauf, dass die Kommunikation auch ein Bedürfnis des Menschen ist?

DIE Entstehung ...von Bedürfnissen!
Nichts kann die zukünftigen Bedürfnisse des Menschen aufhalten oder eingrenzen.
Früher oder später muss die Menschheit damit umgehen lernen WEIL der Mensch das Internet erfunden hat.
Warum verwenden die Menschen diese Kontaktmethode?
Diskusionstreffen gibt es zu wenig oder garnicht. Die verwendung von einem Forum ist billiger und für alle erreichbar, auch für die Menschen die kein Geld haben um sich im sozialen Leben beteiligen zu können oder krankheitsbedingt ans Bett gefesselt sind.
Es wird in Zukunft, regelrecht logisch, mehr Menschen geben die sich über Foren unterhalten wollen. Wenn die vereinsamte Jugend in ihrem alter zur Vernunft gekommen ist, und dann ihre Gedanken austauschen wollen, haben sie ja keine echten Kontakte.
Die Jugend verfolgt ein anderes Interesse, als die Älteren, denen das Denken über Gott und die Welt wichtiger ist. Das weiß doch jeder Philosoph und Psychodoc.

Du müsstest schon regelrecht in der Lage sein dem Schreiber das gewünschte Verhalten zu lernen oder in ihm reinzuzaubern.
Es wird immer Menschen geben die ihre rohen Gedanken in ein Forum schreiben.
Wenn die einzige Methode das Ausgrenzen von Menschen sein wird, dann wird die WElt immer mehr Unzufriedeneheit, Traurigkeit und Depression säen. Das ist m.E. eine logische Folge des technischen Zeitalters.
Depression ist die Saat des Bösen.
Amokläufer, Selbstmorde, Anschläge usw., wird es in Zukunft noch mehr geben.
Jaaa, das ist nur meine "Zukunftsprognose" oder "Prophezeihung", für den Fall dass die Menschen nicht lernen wie sie mit Usern umgehen die es nun mal nicht drauf haben sich so zu verhalten wie es ein Forum wünscht.
Viele Menschen können ihre Gedanken SELBER nicht ordnen, weil sie zu viele Gedanken haben! Es werden doch heite schon Medikamente gegen Gedankenkreisel verteilt. Die Menscheit wird zur Pillenbox, zu Psychophaten erzogen! WEIL sie ihre Kreisel nicht VERARBEITEN, sonder UNTERDRÜCKEN. Haben die Psychoanalysierer nix gelernt? Es wird noch schlimmer!

Selbst wenn Menschen ihre Texte sortieren und nach ihrem Wert oder Sinn ordnen, niemals, niemals können sie es in den Augen der Moderatoren alles richtig machen.
Selbst wenn sie sich bemühen, werden sie Fehler machen.
Texte zu einem Thema zu schreiben und dabei nicht in einem anderen Gedanken zu geraden ist unmöglich, weil ALLES zusammenhängt! WEIL die Texte AUS den Bildern anderer Zusammenhänge KOMMEN!

Kein Forum kann von ALLEN Usern eine Schreib-EIGNUNG verlangen!
Ein Forum müsste da AUS-GRENZEN !!! GRENZEN, Mauern, Rassimus... Schreibrassismus, Bildungsrassismus...
Rassismus bezieht sich dann auf "Geist".
Rassismus bleibt nicht länger ein Bereich der sich auf eine körperliche Art und Weise bezieht, nein!
Rassismus weitet sich aus und wird in den Bereich des Denkens und des Soseins greifen. WIE ein Mensch IST, nicht nur WAS, welcher Mensch er ist!
WER bin ich, was bin ich UND WIE bin ich, WAS ist mein Sein, mein "Ich bin der ich bin". DIESE FRAGE wird an Gewicht bekommen!
Der Zustand eines Menschen wird förmlich rassistisch beurteilt.
Das nennt sich dann wie?...welche Blümchenworte wird die Menschheit dafür erfinden?
Rassismus bedeutet dann anders sein.... anders körperlich, geistig UND seelisch!
Das Können und Nichtkönnen, das Denken und die DENKWEISE, das Sosein, das Tallent und die Unt-allen-tier-theit, die Fähigkeiten und UNfähigkeiten.
Rassismus hat viele Wege des Ausdruckes! Die Rasse ist nur der Anfang!

Ich vermute sehr stark, dass du mich und meine Texte meinst!
Ich kenne mein Problem!
Lehne mich heimlich ab, sage es mir direkt per PN oder öffendlich, ...ich kann deine Meinung und dich nicht ändern!
Jeder muß selber erkennen, wo die Wahrheit des eigenen Selbstes liegt. WIE und wo eine Veränderung möglich ist oder seine Meinung über eine Sache eine Änderung braucht.

Vieles kann man an sich selbst ändern, doch niemals ALLES ! Und vieles niemals alleine!
Ich bin der ich bin!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#6
(17-06-2017, 11:50)Hase schrieb: Tut der Schreiber das nicht, muss er damit rechnen, dass seine Beiträge übergangen werden.

So ist es. Nach Jahren auf weitgehend unmoderierten Foren schaffe ich das locker auch ohne Inanspruchnahme der Ignorierfunktion.

(17-06-2017, 11:50)Hase schrieb: Wertschätzung für freie Meinungsäußerung, das liest sich jetzt sehr diplomatisch, aber in der Umsetzung ist das nicht ganz so einfach.
Du weißt, worum es mir geht.

Sicher. Ich meinte das allerdings genau so, wie ich es geschrieben hatte: Ich schaetze das Recht auf freie Meinungsaeusserung sehr. Das bedeutet nun keineswegs, dass ich alle vorgetragenen Meinungen schaetze. Ich behalte mir auch das Recht vor, nicht allem zuzuhoeren.

(17-06-2017, 11:50)Hase schrieb: Üblicherweise hab ich kein Problem damit zu sagen, Du (fiktives Gegenüber) hast beim Punkt XY Deine Meinung, ich habe eine davon abweichende Meinung, aber wir verstehen uns trotzdem. Dazu muss das fiktive Gegenüber aber auch in der Lage sein, sich mit sich selbst auf eine Meinung zu einigen. Freies Assoziieren, ziellose Polemik / Provokation, der Aufmerksamkeit wegen, etc. pp. sind da nicht hilfreich.
Aber es nützt nichts, das aufzuschreiben. Die entsprechenden Argumente und Gegenargumente sind hier im Forum bekannt.

Nun, das stimmt sicherlich alles. Es ist sicherlich angenehmer, wenn jeder diesen Grundsaetzen folgt. Viele Leute koennen das aber nicht. An einem schlechten Tag verkorkse ich auch mal meine Saetze, so dass ich mich hinterher frage, was das eigentlich bedeuten sollte, was ich da geschrieben hatte. Wie man mit so etwas bei anderen umgeht, ist letztlich eine Frage der persoenlichen Toleranzschwelle.

(17-06-2017, 11:50)Hase schrieb: Ich werde mir den Forenbereich "Studium" genauer durchlesen. Danke für den Tipp.
schönen Samstag + Wochenendgrüße
Hase

Nur als Hinweis: Viele Beitraege in dem Bereich wurden dorthin verschoben (wahrscheinlich sogar die meisten), genuegen den eigentlichen Kriterien also nicht vollstaendig. Allerdings werden dort begonnene Threads von Anfang an staerker moderiert.

Dir auch ein schoenes (Rest-)Wochenende.
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#7
@Adamea
Dir auch einen schönen Sonntag.

@Ulan
ich hab Deine Worte gelesen und ich versuche das zu beherzigen. Icon_lol
Was mir hier etwas fehlt sind Diskussionen über Glauben im Alltag / Ausleben des Glaubens im Alltag.
Naja, vielleicht finde ich noch etwas dazu oder ich eröffne einen passenden Thread.
Ich hoffe, Du machst etwas Angenehmes aus Deinem restlichen Wochenende. Icon_lol
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#8
(17-06-2017, 00:29)Hase schrieb: Hallo allerseits,

Hallo


(17-06-2017, 00:29)Hase schrieb: Bitte das nicht als Beleidigung interpretieren, aber ich habe subjektiv-individuell den Eindruck, dass man doch ein wenig zu Extremen neigen muss, um sich hier heimisch zu fühlen.

Und es ist nun mal so, dass gerade ein Religionsforum eben vor allem Menschen anzieht, die sich intensiver (extremer) mit Weltanschauungen auseinadersetzen, als vielleicht der typische Christ, der nur Sonntags mal in die Kirche geht und sonst mit seiner Religion nicht viel am Hut hat.

(17-06-2017, 00:29)Hase schrieb: Das fängt schon damit an, das es irgendwie nicht möglich zu sein scheint, ein Thema von Anfang bis Ende durchzudiskutieren, ohne dass das Ganze in 300 verschiedene Themen und "extreme Sachen" ausufert.

Eigentlich wird das durch die Moderation unterbunden. Es gibt Foren, in denen derlei weit extremer ist.

(17-06-2017, 00:29)Hase schrieb: Man kann doch eigentlich auch über Religion normal-sachlich diskutieren.

Theoretisch schon, praktisch häufig nicht. Wenn es um Weltanschauungen geht, sind die Menschen häufig schnell gekränkt und oftmals stur in ihren Ansichten. Es macht eben einen Unterschied, ob ich mich über Modellautos oder mein Weltbild unterhalte.
Gerade auch, weil es bei letzterem nicht immer richtig oder falsch gibt.
Ansonsten sehe ich Diskussionen mit Schärfe und Feuer eher positiv.


(17-06-2017, 00:29)Hase schrieb: Ich finde das schade, bin aber realistisch genug, um zu wissen, dass sich mit einem Thread im Forum wenig ändern wird.

Was willst du denn ändern? Wenn dir Threads nicht gefallen, so ignoriere sie doch einfach und wende dich solchen Themen zu, die dich interessieren.
Sorry, aber ich finde dein Verhalten etwas seltsam. Es gibt hier sehr wohl Threads mit klaren Themen und einer Leitung durch die Moderation.
Mag sein, dass das in deinen Foren anders ist, aber imho übertreibst du hier doch etwas.


(17-06-2017, 00:29)Hase schrieb: Gibts hier eine Möglichkeit, eine Nische für gemäßigtere Menschen zu schaffen?

Wie stellst du dir das vor?
Eröffne doch einfach Threads zu Themen die dich interessieren.
Ein eigener Bereich für "gemäßigtere Menschen" (wer würde da eigentlich dazu zählen), bringt doch nichts, wenn die "gemäßigteren Menschen" im Forum fehlen. Und warum fehlen sie? Weil Religion (und gemäßigter Glaube im Besonderen) viele Leute nicht interessiert, auch unter den Gläubigen.


(17-06-2017, 00:29)Hase schrieb: Nur weil man religiös ist oder sich für derartige Themen interessiert, muss man ja eigentlich nicht gleich in Extreme verfallen.

Was meinst du denn mit extrem?
Was dir erxtrem vorkommen mag, erscheint dem anderen vielleicht völlig lasch und nicht extrem genug. In einem Forum gibt es immer verschiedenen Positionen.

(17-06-2017, 00:29)Hase schrieb: Wenn sich hier mehrere "reguläre Nutzer" zu Wort melden würden, könnte man vielleicht etwas bewegen und dann würden mehr reguläre Nutzer bleiben?

Es wäre schön, wenn mehr Nutzer bleiben würde.
Ich sehe allerdings das Problem nicht derart, wie du es siehst. Imho ist sogar das Gegenteil der Fall: Extreme Positionen fühlen sich hier im Forum häufig nicht wohl, da ein Großteil der User gemäßigtere Positionen vertritt. Da die Extremen auch häufig nicht diskutieren wollen, verschwinden sie recht bald wieder, wenn sie merken, dass hier auch mal gute Argumente gegen sie vorgebracht werden.

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