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Schlachtfeld der Gedanken
#16
(24-07-2017, 01:20)bridge65 schrieb:
(23-07-2017, 19:24)Gundi schrieb: Hallo Bridge

So steht es geschrieben. Der kritische Leser fragt sich dabei allerdings, warum Gott überhaupt einen solchen Baum ins Paradis setzte? Hätte er den Baum weggelassen hätte der Satan keine Chance gehabt und es wäre nie soweit gekommen. So aber forderte er die Schlange (Satan) ja geradezu heraus.

Hallo Gundi
Schön von dir zu hören ?
Wir beiden hatten ja schon eine heiße Diskussion über dieses Thema,erinnerst du dich?
Das mit dem freien Willen.

Stimmt, ich erinnere mich :)

(24-07-2017, 01:20)bridge65 schrieb: Mir ist es aber jetzt aufgefallen, daß der Punkt nicht der ist , das da ein Baum steht von dem sie nicht essen sollten,
der stand da und es machte ihnen nix aus!
Daraus Schlisse ich,der Baum war nicht besonderes,nur ein Baum unter anderen Bäumen,nur das sie davon nicht essen sollten.
Sie sollten davon nicht essen.....und das war für sie okay.

Was hat Gott denn gesagt, warum sie nicht essen sollen?
Ich sage mal so: Einen Fliegenpilz essen die Menschen ja auch nicht, weil sie wissen dass er tödlich sein kann.
Sieht man es so, hast du recht: Dann war der Baum lediglich ein Baum unter vielen.
Allerdings bleibt die Frage, warum Gott im Paradies Giftbäume pflanzt  Eusa_think


(24-07-2017, 01:20)bridge65 schrieb: Sie vertrauten Gott völlig,das es einen guten Grund dafür gab warum sie davon nicht essen sollten.
Sie waren völlig auf Gott fixiert ,liebten und vertrauten ihm und es gab keinen Grund ihm zu misstrauen.

Nun, offenbar vertrauten sie ihm eben nicht bedingungslos. Sehr kleine Kinder beispielsweise haben zu ihren Eltern in der Regel ein immenes (Ur)vertrauen. Was Mama und Papa sagen ist richtig, egal was andere sagen.
So ähnlich sollte das Vertrauen doch eigentlich auch zu Gott gewesen sein. Nur, dann hätte auch die Schlange nicht für derlei Trubel sorgen können.
Wenn Gott wirklich dies für Adam und Eva war, was du beschreibst, hätten sie nicht vom Baum gegessen. Egal was da gekommen wäre.

(24-07-2017, 01:20)bridge65 schrieb: Als wärest du mit jemanden glücklich liiert und ein anderer kommt daher und sagt;wenn du mit mir kommst wirst du das absolute Glück erleben,dir fehlt nämlich was,das dir in Wirklichkeit vorenthalten wird.....

Ich denke, dass wirklich glückliche Menschen weit weniger anfällig für derlei Einflüsterungen sind als Menschen, die in irgend einer Art mit etwas unzufrieden sind.
Auch Konsum (um wieder auf die Werbung zu kommen) ist doch häufig Ersatzbefriediegung.
Daher meine Frage: Waren Adam und Eva wirklich glücklich und zufrieden in Gottes Paradies?


(24-07-2017, 01:20)bridge65 schrieb: Genau so ist es!
Aber es ist weniger der Mangel an Vertrauen
Sondern eher ,das wir dem Misstrauen Raum geben.
Kannst du den Unterschied verstehen?
Nicht das wir tatsächlich Grund zum misstrauen hätten,sondern eher das wir uns einlassen und daraus Misstrauen erwächst.
Das ist passiert im Paradies.

Wie gesagt, bei kindlichem Urvertrauen gibt es derlei Misstrauen gegenüber den vertrauten Personen nicht. Und derlei sollte die Beziehung vom menschen zum göttlichen Vater eigentlich auch sein.

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#17
Entschuldigt wenn ich nicht auf alle Kommentare eingehe,aber das wird mir zu unübersichtlich.
Wenn jemanden trotzdem etwas ganz wichtig ist,dann meldet euch.?



Hallo Ulan
Deine bzw. eure Interpretationen sind verständlich
Da ich aber glaube das die Bibel Gottes Offenbarung an uns ist ,suche ich in der Bibel selbst.
Man kann das AT nur durch das NT richtig interpretieren.
Umgekehrt genauso.
Jesus selbst hat es so gemacht;

Luk.24
Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Moses und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
(Weil das ganze AT eine Vorbereitung ist um das kommen des Messias/Retters zu ermöglichen.)

Die Stelle in Mose um die es uns hier geht ist an mehreren Stellen erwähnt , wobei die erhellenste diese ist.

Röm.5,12..
12 Durch einen einzigen Menschen, durch Adam, ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert. ......

Gottes Urteilsspruch brachte wegen der einen Sünde Adams allen die Verdammnis; was Christus getan hat, brachte uns trotz unzähliger Sünden den Freispruch. ...,.
18 Es steht also fest: Durch die Sünde eines Menschen - Adam - sind alle Menschen in Tod und Verderben geraten. Aber durch die Erlösungstat eines Menschen - Christus - haben alle die Chance zu einem neuen Leben mit Gott. 19 Oder anders gesagt: Durch Adams Ungehorsam wurden alle Menschen vor Gott schuldig; aber weil Jesus Christus gehorsam war, sollen alle von Gott freigesprochen werden.

Obwohl das mit Bewustwerdung,wie ihr sagt , auch zu tun hat , ist das nicht der springende Punkt

Der Mensch ist als Ebenbild Gottes geschaffen worden um über die Erde zu herrschen, - Herr zu sein.
Das kann er nur im positiven,vollkommen Sinne wenn er sich selbst Gott unterstellt.
Weil Gott die Quelle der Weisheit und Erkenntnisse ist.

Durch seinen Ungehosam hat er aber die göttliche Ordnung verlassen,hat diesen Bund gebrochen und machte sich selbst dadurch zum Mittelpunkt.Wir nennen das Egoismus.
Damit hat sich das mit der Ebenbildlichkrit Gottes ,quasi erledigt, weil von nun an der Mensch entschied, was "gut und böse ist."
Das üble an der Sache ist; das er, der Mensch, wenn auch unwissentlich
Satan auf dem Leim gegenden ist, und dieser ist ein Lügner und ein Mörder (und er hat nicht aufgehört zu verführen und zu manipulieren.)
Das sind der biblische Befund.

Wäre cool wenn ihr versuchen würdet euch da hinein zu denken.Muss keiner glauben :)

Und hier ist auch der Punkt auf den ich hinaus wollte,der mir aufgefallen ist.

Der Baum war gar nicht die Versuchung,ich wiederhole mich.Es steht auch nicht dort ob er besonders hervorgehoben war oder nicht, besonderes schön oder so.
Er bekam erst seinen Reiz für den Menschen als die Schlage
behauptete mit diesem Baum würde ihnen etwas entgehen,wenn sie den links liegen lassen.

Satan/die Schlange hat es also gezielt auf ihre Gedanken angelegt um sie zur Untreue zu verführen.Richtig ?
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#18
Ja, richtig. Das hat aber mit der Bibel nur so viel zu tun, dass die damaligen Priester bereits die Verführbarkeit des Menschen (Adam) kannten, davor warnen wollten und sie schamlos ausnutzten. Ich lese die Bibel wie ein Bühnenstück, das mir vorgeführt wird. Der Garten, die Bäume, der Baum der Erkenntnis, Adam und Eva, die Schlange - alles zu ihrer Zeit wohlbekannte theologische Symbole. Und nun wird das Stück vorgeführt. Wäre einem die Story nicht bereits bekannt, wäre es doch eine spannende Geschichte, wie Gott nach dem Sündenfall gewissermaßen aus dem Off seine Entscheidung verkündet. Danach findet sich der Mensch in genau der Situation wieder, die uns allen vertraut ist: Du musst arbeiten, um essen (und alles andere) zu können.

Meiner Meinung nach ist die Sündenfallgeschichte ein dramaturgischer Kniff, um die mühselige Lebenssituation theologisch zu deuten.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#19
(26-07-2017, 22:59)bridge65 schrieb: Hallo Ulan
Deine bzw.  eure Interpretationen sind verständlich
Da ich aber glaube das die Bibel Gottes Offenbarung an uns ist ,suche ich in der Bibel selbst.
Man kann das AT nur durch das NT richtig interpretieren.
Umgekehrt genauso.

Ich moechte nur darauf hinweisen, dass ich auch nichts anderes als die Bibel selbst zur Interpretation verwendet habe. Und bei der Interpretation dieser Geschichte im Garten Eden steht dort halt explizit dabei, dass die Frucht die Erkenntnis von Gut und Boese gebracht hat, die Schlange also wahr gesprochen hat, was Gott selbst bestaetigt; genau so wie Gott bestaetigt, dass der Mensch dadurch wie Gott geworden ist, und dass der andere Baum tatsaechlich das ewige Leben verleihen wuerde, was Gott dem Menschen nicht goennt. Dass solch ein missguenstiger Gott vielen auch schon im Altertum nicht mehr in den Kram passte, ist klar, aber das steht halt da.

Dass das ein Lehrstueck ueber die Gefahren von Ungehorsam ist, ist auch klar. Unbedingter Gehorsam hat allerdings heute als Tugend mittlerweile einen etwas faden Beigeschmack.

Was die Suende angeht, vertrittst Du natuerlich hier die offizielle Position der katholischen und evangelischen Kirchen, nur um das mal anzuerkennen. Die orthodoxe Kirche folgt dieser Interpretation aber uebrigens nicht; fuer die Orthodoxen ist zwar Adam der erste Suender, aber diese Suende vererbt sich nicht. Suenden tut jeder Mensch selbst, wobei das Menschenbild in der Orthodoxie etwas positiver ist, da sie anerkennt, dass der Mensch zumindest versucht, dies nicht zu tun, bei diesem Versuch aber oft genug scheitert. Erloesung braucht der Mensch dort also nur fuer eigene Taten, nicht die des Adam. Das mit der Erbsuende haben uns die Katholiken eingebrockt, da die katholischen Kirchenvaeter meist Anwaelte und Politiker waren. Die Protestanten haben hier katholische Doktrin beibehalten.

Das von Dir angesprochene Lukas-Evangelium kennt uebrigens auch nicht die Erloesung durch den Kreuzestod. Auch die Interpretation des Todes Jesu als Opfer fuer die Erloesung von Suenden wird also nicht durchgaengig im NT vertreten. Im Lukas-Evangelium beginnt das "ewige Leben" schon im Diesseits, wenn man nicht suendigt, nicht heiratet (Verheiratete sind vom ewigen Leben ausgeschlossen) und Gott folgt.

Das ist halt das Schoene an der Bibel. Man kann damit alles oder nichts belegen. Was bringt es uns heute noch, die Schlange als Satan zu identifizieren, der uns verfuehren wollte? Das ist doch die Frage.
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#20
Adam und Eva wollten die Vollkommenheit Gottes. = Gott hat also eine Vollkommenheit die A+E haben wollten. Es gibt also was zu Wollen!!!
(Bitte genau ÜBER die TragWeite nachdenken! Eine Tragweite KANN NICHT in einem Text oder Wort stehen!!! Das ist ein total unlogisches VERLANGEN !)

Eine Vollkommenheit kann nur dann eine Vollkommenheit sein, wenn diese ALLES beinhaltet was es gibt!!! (Bitte genau über die Aussage nachdenken!)
Alles bedeutet ALLES! Das bedeutet logisch wiederum dass das Gute UND das Böse die Vollkommheit bilden. (Verstanden?)
OHNE das Böse kann es keine Vollkommenheit geben!!! (Gecheckt-Kapito-Komprende?)
Wer die Vollkommenheit will, muß also zwangsläufig das Böse mit dazu nehmen! (...na...habt ihrs begriffen?)
In einem Reich Gottes das Alles ermöglichken kann, muß das Böse inclusive dabei sein.

Wenn A+E NUR das Gute wählen wollen würden, dann würden sie das Reich Gottes NICHT vollkommen ausschöpfen. Sie würden sich nur einen halben Teil der dargebotenen Möglichkeiten Gottes erleben.
Wer die Vollkommenheit will, muß dazu bereit sein das Ganze Programm zu nehmen! Logo, oder was meint ihr? Alles bedeutet nun mal auch alles! Verstanden?
Das Gute UND das Böse BILDEN die Vollkommenheit. Das Bild...Abbild der Vollkommenheit.... (Textverweigerung)

Die Schlange sagte dass sie sterben werden wenn sie diese Vollkommenheit wählen. Das ist eine Auskunft über die Rückfahrmöglichkeit.
Der Baum der Erkenntnis ist sozusagen der Bahnhof an dem A+E ihre Reise in ein körperliches Dasein antreten.
Dieses Dasein besteht aus Guten und Schlechten Tagen, aus Arbeit, Mühe und Schmerzen. WEIL Alles nur dann möglich ist, wenn es auch alles beinahltet. DAS Restrisiko!
Gott und A+E tragen ihr jeweiliges Restrisiko. DIE Allwissenheit und die Vollkommenheit HABEN ein Restrisiko!!! LOGISCH auch für euch ???


Sie werden in das körperliche Sein geboren und werden Sterben um zurückzukehren in das geistig Reich. Damit das Restrisiko keine ewige Hölle wird!!! Verstanden?
Gott hat 2 Bereiche, einen geistiges Seinsbereich UND einen körperlichen Bereich des Fleisches.
Die Wahrheit hat 2 Gesichter. Ohne das Böse existiert das Gute auch nicht!
Die Dualität/Polarität IST die Vollkommenheit.
Nur das Gute in eine Existenz zu haben würde bedeuten dass etwas FEHLT und somit könnte keine Vollkommenheit existieren. (Verstanden???)

Das Gute ist "NUR" eine Ausrichtung des Geistes. (Verstanden???)
Diese Ausrichtung muß uns immer ein LeitFAKTOR sein, ein Streben. Das Gute muß "nur" ständig angestrebt werden im Reich der Vollkommenheit.
DIE Entscheidungskraft die sich vom Guten leiten läßt, ermöglicht ein schöneres, besseres, gutes SEIN im Bereich der Vollkommenheit. DER ERDE. (habt ihr wirklich Verstanden?)

Die Wahrnehmung selbst kann nur existieren wenn Wahrnehmung ermöglicht wird!!!
Wahrnehmung IST Kontakt UND Loslassen!!!! OHNE Kontakt+Loslassen kann keine Wahrnehmung "Strom" fließen! (Verstanden? Achtung total wichtig!)
Der Wechsel.....ein ständiger Wechselkontakt. ...wie ein Staffellauf. Etwas wird ständig hin und her getragen.... das Licht... (Textbrockenkurzfassung).
Lebendiges Leben IST ein "Dauerhafter WechselLoslassKontakt-TaktSpiel des Lebens. Dieses Spiel hat seine Regeln. Seine Formel.
Wer diese Regel/Formel/Gesetze KENNT und ständig im fortlaufendem Leben und Erleben ERkennt, liest den Baum des Lebens. (so wie ich euch kenne habt ihr das wahrscheinlich nicht verstanden)

Adam und Eva haben die Vollkommenheit ANGENOMMEN !!! Sie haben das AN-Gebot angenommen, dass ihnen Gott dargeboten hat!
Die A+E Geschichte muß aus einem ANDEREM DENKEN interpretiert werden. ES ist anderes herum jedenfalls deutlich logischer und besser!
Gott hat A+E die Gesetze zum Leben mit auf dem Weg gegeben.
Die Gesetze die sie brauchen wenn sie sein AnGebot annehmen und das sterbende Leben wählen. Die Frucht des Baumes führte sie wie eine Droge in ein Dasein aus sterblichem Fleich und Blut.
Vor dem Rauswurf waren A+E in einer Illusionswelt OHNE Wahrnehmung und Kenntnis von Gut und Böse. SIE erlebten die pure Neutalität.
DAS Nichts! Keine Bedürfnisse. Keine Wünsche.
WEIL sie keine Wünsche haben konnten, MUSSTE da jemand sein der ihnen sagt dass sie einen Wunsch haben KÖNNTEN!!!! (totla wichtig, bitte verstehen!) Wünsche SIND nur deshalb Wünsche WEIL man sich über etwas BEWUSST IST !!! (Bitte genau nachdenken!)
Ein Reich der Bedürfnislosigkeit IST ein Reich OHNE jeden Wunsch!!!!! A+E konnten also NICHT OHNE die INFORMATION etwas wollen!
DAS ist hier auf Erdene AUCH so!!! JEDER Mensch dem eine Info FEHLT oder ihm KEINE Information zukommt, der kann auch NICHT VOLLKOMMEN Arbeiten!!! Logisch.

Also wer NICHT weiß WAS es alles gibt, KANN sich das auch niemals Wünschen!!! Wünschen kann man NUR dass worüber man INFORMIERT IST !
Die Schlange ist schlicht und einfach ein Informant!!! Ein Bote. Jemand der eine Nachricht oder eine Information WEITER gibt, DAMIT überhaupt etwas in Gang kommen kann!
Wunschloses Glücklichsein im Paradies bedeutet 0 Erfahrung!!!
Die ewige Stille. Das ewige Nichts. Ein total langweiliger Zustand den man nichteinmal bemerkt!
UM AUS diesem Zustand des Nichtbemerkenkönnens muß irgend ein "Arschloch" die Schlafenden Kinder erwecken! Logisch! Die Schlange. DER Wecker. Der Weckruf. DAS Signal. Die Signalstoffe des Körpers...die Botenstoffe.... (Denkkettenreaktion in Bruchstücken BITTE NUR für gaaaanz schlaue Köpfe!...alle anderen können Schweigen!)


Hat ein Gott tatsächlich den Wunsch, dass seine Geschöpfe Idioten sind und alle nach seiner Pfeife tanzen? 
Warum sollte ein Gott Adam und Eva erschaffen, wenn diese wie Drogenabhängige im Reich rumhängen und wie willenlose aber prave Zombies durch das Paradies laufen?
Wieviel Freude kann Gott haben, wenn er genau weiß dass A+E NICHT alles wissen, was er weiß? WARUM sollte ein Gott ihnen Wissen verschweigen?
Was hat ein Gott davon, wenn er A+E die Vollkommenheit verwehren würde? ...nur Hohlköpfe im Paradies!!!
So ein erbärmlicher Anblick, ist doch keines Gottes würdig! Das sind doch nur hohle Körper ohne Hirn. Prav und Folgsam, ja, aber auch total dumm.

Sorry, aber ich bin der Meinung dass die Bibelinterpreten einen fetten Pfurz im Hirn hatten!
Die Bibelinterpreten konnten sich Gott entweder NICHT richtig vorstellen ODER sie hatten böse Absichgten ODER sie sind völlig im menschlichem IRRTUM gefangen und haben leider ein hohes Amt!!!
Ich weiß es nicht, ich weiß nur dass es immer 3 Hauptmöglichkeiten gibt!

Kurzinfo-ErkenntnisBotschaft von mir...aber NUR für wirklich wache Geister, Eingeweihte oder wahre Wahrheitsucher unter den Lesern:
Die Nullnummer, das Nichts/Neutrale. ..... Das Sowohl als auch, also das Alles. .... Das Entweder-Oder, also die Wahl.  = 3 HAUPTMöglichkeiten.
Eigendlich sind es 4 Häupter/Köpfe, aber ich komme mit 3 besser klar. 1 Kopf ist ja nur doppelt.

------------------
DAS Schlachtfeld der Gedanken.... ....viel Spaß beim Denken und Sortieren!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#21
(26-07-2017, 23:48)Ulan schrieb:
(26-07-2017, 22:59)bridge65 schrieb: Hallo Ulan
Deine bzw.  eure Interpretationen sind verständlich
Da ich aber glaube das die Bibel Gottes Offenbarung an uns ist ,suche ich in der Bibel selbst.
Man kann das AT nur durch das NT richtig interpretieren.
Umgekehrt genauso.

Ich moechte nur darauf hinweisen, dass ich auch nichts anderes als die Bibel selbst zur Interpretation verwendet habe. Und bei der Interpretation dieser Geschichte im Garten Eden steht dort halt explizit dabei, dass die Frucht die Erkenntnis von Gut und Boese gebracht hat, die Schlange also wahr gesprochen hat, was Gott selbst bestaetigt; genau so wie Gott bestaetigt, dass der Mensch dadurch wie Gott geworden ist, und dass der andere Baum tatsaechlich das ewige Leben verleihen wuerde, was Gott dem Menschen nicht goennt. Dass solch ein missguenstiger Gott vielen auch schon im Altertum nicht mehr in den Kram passte, ist klar, aber das steht halt da.

Hallo Ulan
Verstehe.
Ich glaube das Interpretation sehr viel mit einer bestimmten Grundhaltung und Annahme zu tun hat.
Je schwieriger sich etwas beweisen lässt,desto mehr lässt man sich von dieser Grundhaltung leiten. Oder?

Ulan;
Was die Suende angeht, vertrittst Du natuerlich hier die offizielle Position der katholischen und evangelischen Kirchen, nur um das mal anzuerkennen. Die orthodoxe Kirche folgt dieser Interpretation aber uebrigens nicht; fuer die Orthodoxen ist zwar Adam der erste Suender, aber diese Suende vererbt sich nicht. Suenden tut jeder Mensch selbst, wobei das Menschenbild in der Orthodoxie etwas positiver ist, da sie anerkennt, dass der Mensch zumindest versucht, dies nicht zu tun. Erloesung braucht der Mensch dort also nur fuer eigene Taten, nicht die des Adam. Das mit der Erbsuende haben uns die Katholiken eingebrockt, da die katholischen Kirchenvaeter meist Anwaelte und Politiker waren. Die Protestanten haben hier katholische Doktrin beibehalten.

Bridge;
Nein,ich vertrete die Position des NT und die wird im Kern auch von den Kirchen vertreten,ja.
Die sogenannte Erbsünde ist ein Kunstwort, das in der Bibel so nicht steht, richtig.

Was es aber aussagt, ist folgendes;
Man muss unterscheiden zwischen der Sünde und den Sünden.
Die Sünde, ist wie ein Gendefekt auf geistlicher Ebene ,der sich in unserer Seele früher oder später manifestiert, nämlich als Sünden.
Wir sind nicht Sünder ,weil wir sündigen,
sondern wir sündigen, weil wir Sünder sind.

Denk mal ein Augenblick darüber nach.

Das heißt; daß - wir - früher oder später die erste Sünde tun - ist ein Ergebniss dessen , das wir eine "Veranlagung " in uns haben , die uns unweigerlich dazu bringt ,zu sündigen.
Paulus legt das im Römerbrief dar.
In kurzen Worten gefasst;
Was ich will das tue ich nicht, und was ich nicht will das tue ich....

Das AT ,also im 1Mose sagt Gott,wenn ihr von diesem Baum essen werdet, werdet  ihr sterben.
Das bedeutet ; das erste was passiert ist,war der geistliche Tot (weil  Gott Geist ist und wir nach seinem Bilde geschaffen wurden und der Mensch Ungehosam wurde,hat er sich von der Quelle des Lebens getrennt-geistlicher Tod.)
Darum sagt Jesus im Johannes 3 , daß wir neugeboren werden müssen.

Ulan;
Das von Dir angesprochene Lukas-Evangelium kennt uebrigens auch nicht die Erloesung durch den Kreuzestod. Auch die Interpretation des Todes Jesu als Opfer fuer die Erloesung von Suenden wird also nicht durchgaengig im NT vertreten. Im Lukas-Evangelium beginnt das "ewige Leben" schon im Diesseits, wenn man nicht suendigt, nicht heiratet (Verheiratete sind vom ewigen Leben ausgeschlossen) und Gott folgt.

Stimmt nicht.Zum Beispiel
Jesus ringt im Garten Gethsemane mit dem Vater;
wenn es irgendeine andere Lösung des Problems gibt,dann würde er liebend gern diesen Kelch an sich vorübergehen lassen.....
Gäbe es andere Lösungen diesen geistlichen Tod rückgang zu machen....vielleicht täglich ,fünf Avemaria, Gutes tuen,bis zum abwinken,sein ganzes Geld spenden....,?

Jesus sagt beim Passamahl,; "mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt mit euch das Mahl zu essen ehe ich leide."

Das heißt; es gibt keine andere Lösung des Problems.
Jesus ist gekommen um Die Sünde auf sich zu nehmen.
Um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.
Und jeder der dies für sich in Anspruch nimmt  wird wiedergeboren, geistlich.

Ulan;
Das ist halt das Schoene an der Bibel. Man kann damit alles oder nichts belegen.

Bridge;
Stimmt!
Liegt aber weniger an der Bibel , als vielmehr  am Menschen .
Das Evangelium ist glasklar.
Jesus sagt; keiner kommt zum Vater,als durch mich...
ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben,....
ich bin die Auferstehung...etc.
Da sind mal klare Aussagen.
Die kann man glauben, oder eben auch nicht,das ist okay.

Aber nochmal.
Der Mensch, infolge des geistlichen Todes =Trennung von der Quelle des Lebens = Gott
kann Gut und Böse nur bedingt unterscheiden
weil sein "Unterscheidungorgen"(sein göttlicher Geist ) nun tot ist.
Deshalb ist ,wie wir sehen können, Gut und Böse relativ, stimmt's ?
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#22
(26-07-2017, 23:14)Ekkard schrieb: Ja, richtig. Das hat aber mit der Bibel nur so viel zu tun, dass die damaligen Priester bereits die Verführbarkeit des Menschen (Adam) kannten, davor warnen wollten und sie schamlos ausnutzten. Ich lese die Bibel wie ein Bühnenstück, das mir vorgeführt wird. Der Garten, die Bäume, der Baum der Erkenntnis, Adam und Eva, die Schlange - alles zu ihrer Zeit wohlbekannte theologische Symbole. Und nun wird das Stück vorgeführt. Wäre einem die Story nicht bereits bekannt, wäre es doch eine spannende Geschichte, wie Gott nach dem Sündenfall gewissermaßen aus dem Off seine Entscheidung verkündet. Danach findet sich der Mensch in genau der Situation wieder, die uns allen vertraut ist: Du musst arbeiten, um essen (und alles andere) zu können.

Meiner Meinung nach ist die Sündenfallgeschichte ein dramaturgischer Kniff, um die mühselige Lebenssituation theologisch zu deuten.
Hallo Ekkard
Du argementierst so weil du die Bibel als ein rein Menschen Machwerk
ansiehts 
Ich als Gottes Offenbarung durch Menschen.
Und in der betreffenden Stelle offenbart uns Gott den Grund warum die Welt so ist , wie die ist, voller Leid und Krankheit.

Weil der Mensch seine Ebenbildlichkreit durch den 
"Sündefall" verlor.
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#23
Sorry mach mich Grad mit der zittierfunktion vertraut..??
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#24
@bridge65: Zum Ausprobieren bitte den Testthread (hier) verwenden!

Wie man Zitat-Etiketten, so genannte Quoting-Tags, setzt, gegebenenfalls wiederholt, wird
hier erläutert.

Ekkard
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#25
Nee Ekkard
Mit so Technik Kram kann ich's gar nicht.
Gibt's eine Erklärung für Dummies.
Außerdem habe ich nur ein Tablet.???
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#26
(29-07-2017, 01:30)bridge65 schrieb:
(26-07-2017, 23:14)Ekkard schrieb: Ja, richtig. Das hat aber mit der Bibel nur so viel zu tun, dass die damaligen Priester bereits die Verführbarkeit des Menschen (Adam) kannten, davor warnen wollten und sie schamlos ausnutzten. Ich lese die Bibel wie ein Bühnenstück, das mir vorgeführt wird. Der Garten, die Bäume, der Baum der Erkenntnis, Adam und Eva, die Schlange - alles zu ihrer Zeit wohlbekannte theologische Symbole. Und nun wird das Stück vorgeführt. Wäre einem die Story nicht bereits bekannt, wäre es doch eine spannende Geschichte, wie Gott nach dem Sündenfall gewissermaßen aus dem Off seine Entscheidung verkündet. Danach findet sich der Mensch in genau der Situation wieder, die uns allen vertraut ist: Du musst arbeiten, um essen (und alles andere) zu können.

Meiner Meinung nach ist die Sündenfallgeschichte ein dramaturgischer Kniff, um die mühselige Lebenssituation theologisch zu deuten.
Hallo Ekkard
Du argementierst so weil du die Bibel als ein rein Menschen Machwerk
ansiehts 
Ich als Gottes Offenbarung durch Menschen.
Und in der betreffenden Stelle offenbart uns Gott den Grund warum die Welt so ist , wie die ist, voller Leid und Krankheit.

Weil der Mensch seine Ebenbildlichkreit durch den 
"Sündefall" verlor.
Stecker raus, Mensch untauglich.
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#27
Stellt Euch mal vor, die Adam/Eva Story wäre wahr, nur mit dem Unterschied, sie hätten nicht auf die Schlange gehört.

Dann wären sie unsterblich und dann wäre es wohl schnell sehr eng im Garten Eden geworden, gleichzeitig extrem langweilig, man kann ja außer futtern, bumsen und schlafen nichts machen :)

Außerdem wäre die Bibel dann nach zwei Seiten zu Ende. Und wenn sie nicht gestorben sind...
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#28
(06-08-2017, 13:08)HJS6102 schrieb: Stellt Euch mal vor, die Adam/Eva Story wäre wahr, nur mit dem Unterschied, sie hätten nicht auf die Schlange gehört.

Ist das nicht eine recht muessige Vorstellung, da, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hier niemand in diesem Thread argumentiert hat, die Geschichte sei "wahr" im Sinne von, das sei eine Beschreibung eines tatsaechlichen Vorgangs. Es ging eigentlich nur um "wahr" im Sinne der Lehren, die die Geschichte uns beibringen soll (und was denn diese Lehre eigentlich ist).
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#29
(06-08-2017, 14:40)Ulan schrieb:
(06-08-2017, 13:08)HJS6102 schrieb: Stellt Euch mal vor, die Adam/Eva Story wäre wahr, nur mit dem Unterschied, sie hätten nicht auf die Schlange gehört.

Ist das nicht eine recht muessige Vorstellung, da, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hier niemand in diesem Thread argumentiert hat, die Geschichte sei "wahr" im Sinne von, das sei eine Beschreibung eines tatsaechlichen Vorgangs. 

Bei bridge65 habe ich den Eindruck, er/sie glaubt das wirklich. Bei Adamea bin ich mir nicht sicher...
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#30
Hallo Gundi
Ich habe über deine Fragen nachgedacht.

(By the way.... warum ich mich mit dir besonders gern auseinandersetze , weil du Fragen stellst , die zwar eine sehr große Skepsis, aber keine kathegorische Ablehnung ausdrücken.
Sowas macht Spaß.)
Doof nur daß ich mit diesen neuen zittierfunktionen nicht klarkommen, das überfordert mich....??

Aber zum Thema.

Du hast Recht ,bei kleinen Kindern scheint sowas wie Urvertrauen da zu sein...... 
Woher kommt das?

Fakt ist ; die Mutter ist ( in aller Regel) , die Bezugsperson, auf die das Baby fixiert ist.
Sie sorgt für das Kind und das Kind fühlt sich wohl , weil es alles hat, was es zu seinem Glück braucht.
Allerdings - ist dies ein Abhängigkeitsverhältnis.
( ingendwo hab ich sogar von einer Studie gelesen, das Babys sich bis zu einem Zeitpunkt überhaupt nicht als getrennt von ihrer Mutter betrachten,
Interessant.... oder ? )

Aber dieses "Urvertrauen" hält nicht allzu lange an und es ist auch nicht bedingungslos.
(Ich habe 4 Kids , ich spreche aus Erfahrung ?)

Ich glaube schon das Adam und Eva im Garten glücklich waren und auch das sie Gott vertrauten.
Sie hatten ja auch keinen Grund für Misstrauen
Gott versorgte sie,er war für sie da. Sie hatten keine Mühe,  - - sie lebten.......im Paradies eben.
Wie Babys bei ihrer Mama.

Und sagen wir mal ,.... es wäre so geblieben
Ohne Baum, ohne Schlange.
Sie lebten glücklich und zufrieden, bis in alle Ewigkeit , in der Abhängigkeit von Gott.

Fällt dir was auf ?

Sie waren nicht frei,  - warum ?
Weil sie abhängig waren.

Es gibt eine unfreiwillige Abhängigkeit 
Und es gibt eine freiwillige Abhängigkeit.
Etwa wenn ich mich frei für Gott entscheide.

Dafür braucht es aber einen Reitz, einen Gedanken.
Ohne Baum,ohne Schlange , gäbe es aber diesen Reiz,diesen Gedanken bei Adam und Eva nicht.
Ist meine Vermutung.

Die beiden lebten auch in einer Beziehung , die ebenso un-frei-willig war.Ebenso wegen Mangel an Optionen.

Aber der Punkt ist ; sie waren un-frei-willig abhängig,
so - wie ein Baby nicht freiwillig abhängig ist.

Möchte die Mutter das ihr Kind auf Dauer von ihr abhängig ist ? - sich mit ihr völlig eins fühlt und gar nicht merkt daß es eine eigenständige Person ist.?

Also ganz ehrlich, ich war jedesmal entzückt wenn meine Babys mich mit ihren großen Augen ansahen und 
mich anlachten... das machte mich glücklich.

Aber irgendwann wusste ich auch, sie lieben mich nicht um meiner selbst Willen , sondern weil ich ihre Bedürfnisse erfülle. Weil sie auf mich angewiesen sind.
Ich muss noch nicht Mal eine besonders gute Mutter sein um diese "Gegenliebe" zu erhalten.
Da ist nichts besonders ...wenn du mich richtig verstehst.

Es ist ein ungleich großartiges Gefühl zu wissen und zu spüren , mein Kind ist nicht mit mir zusammen weil's von mir abhängig ist , weil ich die Mutter bin , sondern weil es 
mich echt lieb hat und als Gegenüber schätzt.

Und deshalb , wird es erst richtig spannend und herausfordernd  , wenn das Kind größer wird, wenn es entdeckt, ups...ich bin nicht eins, sondern wir sind zwei, ich hier , dort die Mama.
Wenn es plötzlich aufhört , von sich in der dritten Person zu sprechen, und das erste Mal , sich seiner bewusst wird . Und fast überspannend ? wird es ,wenn es in der Pubertät die eigene Identität sucht.... Wow....

Und das ist der Weg, denn Gott mit Adam und Eva  gehen wollte.

Und zu diesem Wachstumsprozess , gehören Herausforderungen dazu.

Dem Baum als solchen zu wiedertsehen , haben sie noch gemeistert. Aber dem verführerischen Gedanken, sind sie dann aufn Leim gegangen.

Ich glaube, Adam und Eva waren unreif.
Sie waren perfekt ( Ebenbild Gottes ) aber noch nicht reif, noch nicht Er-wachsen.

Und in der Reifwerdung , ist der Weg des Ungehorsams
(ich setzte hierfür natürlich, liebevolle und weise Eltern voraus ) , ein eingeschlagener Umweg , und in der Regel , in irgendeiner Form schmerzhaft.

Auf diesem Weg, der ein Umweg, ist sind wir.

Macht das irgendwie Sinn für dich ?
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