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Welcher Gott ist der richtige und wieso?
#61
(24-01-2018, 17:35)eddyman schrieb: Dein Band aus dem Wikipediaartikel hat Form, alles was Form hat ist endlich.
Wir sind allenthalben von Unendlichkeiten umgeben, die durchaus Form haben. Das Innere einer Kreisfläche hat Form. Die Zahl der zur Fläche gehörenden Punkte ist so unendlich, wie die Zahl der Linien, die ich von Randpunkt zu Randpunkt zeichnen kann.

Dasselbe gilt für das Möbiusband: Es hat Form. Man kann aber unendlich oft auf ihm um sein Inneres herumfahren, ohne seine Fläche zu verlassen.

Bitte erkläre uns, was für dich "endlich" bedeutet. Ich denke, dass in dieser Sonderdefinition "der Hund begraben liegt".
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#62
(27-01-2018, 23:37)Ekkard schrieb: Bitte erkläre uns, was für dich "endlich" bedeutet. Ich denke, dass in dieser Sonderdefinition "der Hund begraben liegt".
Das ist der Beweis, dass es nichts gibt, das ihr nicht relativieren könnt Icon_wink
Dieses Band existiert nur in der Zeit. Es hab eine Zeit, in der es nicht war, und es wird eine Zeit geben, in der es nicht mehr sein wird. Daher ist dieses Band vergänglich, endlich, entstanden und dem Verfall unterworfen. Relative Existenz eben.
Jetzt erkläre du bitte, was du mit Sonderdefinition meinst  Icon_smile
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#63
Es geht doch nicht um den Gegenstand! Das Möbius-Band ist eine eindimensionale Schleife, die nirgends beginnt oder endet. Selbstredend ist das Stück Papier, mit dem sie dargestellt wird, endlich. Das bestreitet niemand; aber das ist eine Trivialität.

Die Behauptung lautete: "Alles, was Form hat, ist endlich." Das aber ist nicht korrekt. Ich bin im Gegenteil der Meinung, Form und Unendlichkeit bedingen einander nicht.
Beispiele:
- Ein Blatt Papier mit seinen unendlich vielen Punkten (übrigens an jeder Stelle) ist nicht formlos!
- Umgekehrt ist eine Gaswolke im Weltall zwar formlos aber keineswegs unendlich.

Im Übrigen sind Sonderdefinitionen solche, die dem allgemeinen Gebrauch widersprechen, indem Teilaspekte ausgeschlossen werden. "Alles, was Form hat, ist endlich", ist so ein Fall. Hier herrscht eine bestimmte Vorstellung, die "Form" als eine Art Hülle betrachtet. Diese trennt ein endliches Volumen ("innen") von der äußeren unendlich gedachten Welt. Dass das abgetrennte Volumen aber unendlich viele Punkte oder Bahnen enthält, wird ausgeblendet.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#64
Das ist mir zu hoch. Ein endliches Stück Papier kann unendlich viele Punkte beinhalten?
Das Stück Papier, das ich sehen kann (weil es Form hat), ist eine Vorstellung, wogegen deine unendlichen Punkte keine Vorstellung sind? Ich werds gut sein lassen.

War im Januar mal wieder bei einem Kurs, christliche Kontemplation... Mensch, da ist soviel zu tun, Unbewusstes, Ego-Strukturen... ich meine, was hilft die Theorie letztendlich, verändern müssen wir uns.
Das ist nicht leicht, und daher meine besten Wünsche dafür!
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#65
Ich bin der zweifelsfreien  Auffassung, dass es der Mensch objektiv nicht vermag zu beurteilen, welche der unzähligen Gottesvorstellungen denn nun den “ richtigen Gott“ repräsentiert.
Alles Andere wäre ein arroganter und selbstherrlicher religiöser Chauvinismus , der gegenüber Andersgläubigen eingenommen wird, was bekanntlich in der Religionsgeschichte zu einem hohen Blutzoll geführt hat und heute immer noch führt!Im Prinzip ist eine solche elitäre Behauptung, man Bete den einzig wahren Gott an ein Affront gegen Gott selbst!
Der Einzige, der dieses Dilemma auflösen kann ist der vermeintliche Gott selbst, indem er erscheint und sich allen Menschen offenbart.
Was nun die Frage des “richtigen Glaubens“ betrifft, so kann man diese Frage m.E.relativ  leicht beantworten.
Meiner Auffassung nach ist der Glaube der Richtige, der den religiös- spirituellen Bedürfnissen des einzelnen Gläubigen entspricht und ihm hilft, das Leben zu meistern
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#66
(16-02-2018, 13:32)Gelassener schrieb: Ich bin der zweifelsfreien  Auffassung, dass es der Mensch objektiv nicht vermag zu beurteilen, welche der unzähligen Gottesvorstellungen denn nun den “ richtigen Gott“ repräsentiert.
Dem ist zuszustimmen.

(16-02-2018, 13:32)Gelassener schrieb: Meiner Auffassung nach ist der Glaube der Richtige, der den religiös- spirituellen Bedürfnissen des einzelnen Gläubigen entspricht und ihm hilft, das Leben zu meistern.
Auf der individuellen Ebene stimmt das. Aber es gibt noch die gesellschaftliche, soziologische Ebene. Auch dort ist jener Glaube der Richtige, der ein friedliches Miteinander ermöglicht. Und wenn dazu gehört, alle Traditionen über Bord zu werfen oder gründlich zu renovieren. Vor allem müssen alle Ideologien weg! (Und das ist nicht im Interesse der Mächtigen.)
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#67
(16-02-2018, 13:32)Gelassener schrieb: Gelassener schrieb:
Der Einzige, der dieses Dilemma auflösen kann ist der vermeintliche Gott selbst, indem er erscheint und sich allen Menschen offenbart.

Genau das hat er getan.

Johannes 1
…11Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben;

Phil.2,6-11
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
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#68
Nun, diese Interpretation von Jesu Wirken ist mindestens umstritten. Es gibt gute Gründe, den Menschen, Heiler und Wanderprediger Jesus nicht als Gott oder gottgleiches Wesen zu interpretieren. Von Jesus selbst sind dergleichen Aussagen nicht überliefert. Sie sind Interpretationen (geistliche Konstruktionen) der Urgemeinde(n) aus der Zeit nach der Auferstehung.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#69
Es gibt gute Gründe das er genau der war , wie's da steht.
Hatten wir aber schon.
Die Gedanken sind frei :)
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#70
(18-02-2018, 00:34)bridge65 schrieb:
(16-02-2018, 13:32)Gelassener schrieb: Gelassener schrieb:
Der Einzige, der dieses Dilemma auflösen kann ist der vermeintliche Gott selbst, indem er erscheint und sich allen Menschen offenbart.

Genau das hat er getan.

Johannes 1
…11Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben;

Phil.2,6-11
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
Deine Argumentation ist mir nicht neu und ich kann sie sogar nachvollziehen, aber sie überzeugt mich nicht, gehst Du doch davon  aus, dass sich der vermeintliche Gott sich in der Bibel offenbart hat, dafür gibt es nicht den geringsten Beweis, alles was wir dort lesen entspringt dem menschlichen Geist, dem unterstellt wird von Gott inspiriert worden zu sein.
Ich bleibe dabei, bisher hat sich der vermeintliche Gott noch keinem Menschen offenbart und er wird dies mit Sicherheit nicht tun, denn dies wäre das Ende jeden Glaubens.
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#71
Hallo Gelassener
Die Argumentation die du brauchst ,ist auch nix neues, damit wurde  Jesus selbst schon konfrontiert.

Johannes 10
…32Jesus antwortete ihnen: Viel gute Werke habe ich euch erzeigt von meinem Vater; um welches Werk unter ihnen steinigt ihr mich? 33Die Juden antworteten ihm und sprachen: Um des guten Werks willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen und
 daß du ein Mensch bist und machst dich selbst zu Gott.

Aber ich meine die Behauptung ist ja auch einfach zu krass... als das man sie so einfach glaubt.
Selbst die Jünger , die mit ihm unterwegs waren,- drei Jahre!- haben das so richtig erst nach seiner Auferstehung geschnallt... 
Man muss die Evangelien untersuchen wie schwer von kappe die Jungs waren, aber wie gesagt das war , -besonders bei Juden unfassbar soetwas zu behaupten.
Den Messias haben sie ihm recht schnell abgenommen , aber 'Gott'... damit waren sie echt überfordert.

Und ........-doch .....   mir und aber- und abertausenden Menschen hat er sich offenbart...
Ich verweise da gern auf YouTube MenschGott inder Menschen darüber zeugen.
Du kannst es glauben oder eben nicht.

Würde Gott sich so offenbaren das du quasi keine Wahl hättest ihm aus dem Weg zu gehen, wäre das nicht frei.... der ein oder andere würde ihn das gezwungenermaßen aus Gründen erdrückender Beweislage widerwillig anerkennen.
Gott möchte dich aber nicht zwingen...
Er will nicht , das irgendwer bei ihm ist , der das gar nicht will.

Deshalb ist das Evangelium eine Einladung ,und keine Vorladung. Icon_cheesygrin Du kannst sagen ok.ich schau mir das mal näher an, - bist aber auch frei ,es zu lassen.
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#72
(18-02-2018, 17:39)bridge65 schrieb: Hallo Gelassener
Die Argumentation die du brauchst ,ist auch nix neues, damit wurde  Jesus selbst schon konfrontiert.

Johannes 10
…32Jesus antwortete ihnen: Viel gute Werke habe ich euch erzeigt von meinem Vater; um welches Werk unter ihnen steinigt ihr mich? 33Die Juden antworteten ihm und sprachen: Um des guten Werks willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen und
 daß du ein Mensch bist und machst dich selbst zu Gott.

Aber ich meine die Behauptung ist ja auch einfach zu krass... als das man sie so einfach glaubt.
Selbst die Jünger , die mit ihm unterwegs waren,- drei Jahre!- haben das so richtig erst nach seiner Auferstehung geschnallt... 
Man muss die Evangelien untersuchen wie schwer von kappe die Jungs waren, aber wie gesagt das war , -besonders bei Juden unfassbar soetwas zu behaupten.
Den Messias haben sie ihm recht schnell abgenommen , aber 'Gott'... damit waren sie echt überfordert.

Und ........-doch .....   mir und aber- und abertausenden Menschen hat er sich offenbart...
Ich verweise da gern auf YouTube MenschGott inder Menschen darüber zeugen.
Du kannst es glauben oder eben nicht.

Würde Gott sich so offenbaren das du quasi keine Wahl hättest ihm aus dem Weg zu gehen, wäre das nicht frei.... der ein oder andere würde ihn das gezwungenermaßen aus Gründen erdrückender Beweislage widerwillig anerkennen.
Gott möchte dich aber nicht zwingen...
Er will nicht , das irgendwer bei ihm ist , der das gar nicht will.

Deshalb ist das Evangelium eine Einladung ,und keine Vorladung. Icon_cheesygrin Du kannst sagen ok.ich schau mir das mal näher an, - bist aber auch frei ,es zu lassen.

Gute Argumentation, die aber nur dann greift, wenn der Acker entsprechend bestellt ist und die Saat beginnt aufzugehen.
Mir wurde das Evangelium mit viel Liebe in die Wiege gelegt und ins Herz geplanzt und ich war sehr glücklich damit.Ich bin aber sehr gewissenhaft und mir reichte die emotionale Befindlichkeit nicht aus und hatte den Mut, meine Glaubensinhalte zu hinterfragen, was zu zahlreichen Widersprüchen sowie zum Bruch mit dem traditionellen Christentum führte.Dies berührte jedoch mein mentales Verhältnis zu Gott und vor allem zu Jesus von Nazareth, der da für mich schon lange nicht mehr der Sohn Gottes war, zunächst noch nicht.
Die Trennung vollzog ich etwa Mitte 20 in einem nicht leichten und schmerzhaften geistigen Auseinandersetzungsprozess.
Ich möchte die Glaubensperiode meines Lebens nicht missen, sie hat mich geprägt und meine geistige Emanzipation entscheidend vorangetrieben.
Dass ich erziehungsbedingt einmal dem grössten geistigen Irrtum der Menschheitsgeschichte mitgetragen habe, ist kein Problem für mich.
Entscheidend ist doch, dass ein Mensch eine Orientierung hat und Jesus ist nicht die Schlechteste, man muss dem ja nicht unbedingt den Heiligenschein verpassen, denn wo geistige Orientierungslosigkeit herrscht offenbart sich uns ein trostlosen Bild.
Das umtreibt mich als Humanist ungemein.
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#73
Zitate bitte nur, soweit ihr euch darauf bezieht! Alles zu quoten, vernichtet den Überblick./Ekkard
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#74
(16-11-2017, 13:39)Bastian schrieb: Nach einer Zeit des Ausbrechens bin ich gestärkt in den Glauben zurück gegangen

Ich habe meinen Glauben auch verlassen, bin aber nicht ausgebrochen sondern habe ihn voller Ehrfurcht und Dankbarkeit abgelegt, so wie man ein Utensilien ablegt, das einem ein Stück des Weges begleitet hat und das man geistig erwachsen geworden nicht mehr benötigt.
Es war in dem Moment vorbei als mir die Erkenntnis wie Schuppen von den Augen fiel, dass es die Menschen sind , die sich ihre Gottesvorstellungen schafften und welch Wunder , der vermeintliche Gott offensichtlich nichts dagegen einzuwenden hat.
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#75
(18-02-2018, 00:34)bridge65 schrieb: Phil.2,6-11
Er war Gott gleich
Das ist in meinen Augen Gotteslästerung.

(18-02-2018, 19:26)Gelassener schrieb: Dass ich erziehungsbedingt einmal dem grössten geistigen Irrtum der Menschheitsgeschichte mitgetragen habe, ist kein Problem für mich.
Das hast du aber schön gesagt, in der Tat, mir geht es genauso Icon_smile
Doch im Gegensatz zu dir glaube ich an Gott.
Viele Grüße
Rudi
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