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Wie ich als Gott wäre?
#1
So. Falls ich die Möglichkeiten hätte Gott zu sein. So wäre es etwas anders geworden. Ich hätte mehr als eine Rasse erschaffen. Sie hätten ihren Willen, aber ich ihnen  klare Instruktionen hinterlassen. Einige Grundsätze als Grundwerk für Gesetze. Falls sie nicht damit einverstanden wären so hätte ich mich auch auf eine Änderung eingelassen. Eine Funkstation bzw Tempel für intergalaktisches Snapchat, der alllerdings nicht als Machtzentrum verwendet wird. Die Wesen können mich verehren. Ich werde mich dagegen aussprechen, aber sie nciht daran hindern. Ich würde ein Schutzsystem errichten, welches den ganauen Tatbestand bei einen Verbrechen aufnimmt. Passive Aufnahme, welches bei Verbrechen aufgerufen werden kann. Ebenso Teleport des Opfers an einen sicheren Ort. Kein Bruch des freien Willens. Diese Maßnahme kann auch debattiert werden. Mein Werk würde auch physikalische Daten erhalten. Also mit der Realität übereinstimmen. Ich würde nicht mein ganzes Wissen preisgeben. Grundlagen in allen Bereichen. Ebenso wie einige fortschrittlichere Technologien. Medizin, Landwirtschaft und Transportation. Ich würde sie nicht perfekt schaffen. Es ginge auch nicht, weil ich nicht perfekt wäre. Ich würde die Menschen vor gefährlichen Technologien warnen und den Menschen bei Gefahr von innen zeigen wer sie bedroht und wieso? Ich würde niemanden töten oder erpressen. Ich würde umher reisen und möglicherweise Kinder haben. Ich würde andere Religionen debattieren, aber nicht verbieten. Ich würde Menschenopfer nicht erlauben. Ob ich unsterblich bin, ja. Ob ich für immer lebe ? Nein, bald wenn das letze meiner Wesen mich nicht braucht und/oder ich nicht leben will, verschwinde ich. Wie mein Vorgänger. Vielleicht hatte ich auch nie einen. Ich weiß nicht alles.
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#2
Wenn du weißt WIE du als Gott wärst, dann müsstest du doch zuerst auch mal wissen WAS du da überhaupt Erschaffen hast, oder nit?
Du setzt also Verstand und Vernunft vorraus, nur weil du ein bischen mit Lehm rumgeknetet hast und den "Dingern" dann dein Wissen in den Schädel geblasen hast?
Was nutzt den dein AllWissen in den Lehmköpfen schon? Die haben doch noch keine Ahnung wie sich das Wissen anwenden läßt, wie es erlebt werden kann!
Die Dinger müssen doch erstmal auf 2 Beinen stehen können, und die Gegend abchecken. Logo.
Die sind doch total wildfremd in einem Existenzbereich! Du mißachtest die Ordnung eines Entstehungsprozesses.
Du meinst also du wirfst da mal 2 Brocken in den Raum und die sind sich dann schon vollbewusst um ihre gottgegebene Allwissenheit?
-----------
Einverstanden sollen deine Geschöpfe sein?
Wie können die das sein, wenn sie deine Gesetze nur duch den Kopf geblasen bekommen haben, aber nicht in Fleisch und Blut gelernt haben?
Ein Schutzsystem?...Überwachung... jeden Pups hören?...das ist gemein! Ein echter Gott hört das nicht, er.... (Zensur)
----------------
Gott stimmt mit der Realität überein!
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Du würdes nicht dein ganzes Wissen preisgeben...??? Warum, aber wer würde dass schon wollen?...ich nicht! Ich will nur das Wissen was ich wirklich brauche.
Du würdest sie nicht perfekt schaffen nur weil du nicht perfekt bist.... aber das pure Anstreben der Perfektion ist dir sicherlich lieb und recht, oder?
Du willst also auch nicht dass die dann besser wären als du? Würde das überhaupt jemand wollen können?
Wenn ich Gott wäre, würde ich mir wünschen dass die Geschöpfe immer das Beste machen. Dazu müssen sie zumindest Zugang zum Wissen haben, das sie dafür brauchen. Also Gott müsstest nur ein Informant sein.  
---------------------
Was bedeutet das was du da schreibst: "...den Menschen bei Gefahr von innen zeigen wer sie bedroht und wieso?"....von innen????
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Wenn du keine Menschenopfer erlaubst, dann darfst du auch keinerlei Kriege zulassen!!!
Kriege sind auch Menschenopfer!!!
Vater und Mutter müssen ihre Kinder opfern wenn diese in den Krieg ziehen müssen ODER sich freiwillig dafür hergeben, ob sie das wollen ODER nicht. (da war doch was Biblisches..Kain+Abel)
So eine freiwillige Opferbereitschaft erschafft ja bei den Eltern automatisch ein unfreiwilliges Opfer.
Wie willst du die Geschöpfe in Harmonie halten, so dass die sich nicht die Schädel abhauen?

Um rituelle Menschnopfer zu vermeiden müsstest du dich den Menschen schon deutlich mitteilen können. Deine Gesetze, Regeln und Hausordnung sollte ihnen zumindest bekannt sein und du müsstest dich jedenfalls auch versichern dass sie diese verstanden haben. Wenn nicht musst du ihnen schon einen Hinweis geben. Logo! Wie machst du das? Zeichensprache? Oder hast du einen echte Stimme? Oder wie springt dein Wissen rüber zum anderen? Kannst du Zaubern, willst du ein Spagettimonstergott sein? Oder bist du ein Kommunikationsgerät?

Du bist ein komischer Gott, erst sagst du, du willst ihnen nicht dein ganzes Wissen geben, und dann willt du nicht ewig leben?
Wie schaffst du es also nur anhand deiner Unsterblichkeit, die Menschheit nicht mit Wissenslücken da stehen zu lassen???
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#3
(06-08-2017, 09:44)Adamea schrieb: Wenn du weißt WIE du als Gott wärst, dann müsstest du doch zuerst auch mal wissen WAS du da überhaupt Erschaffen hast, oder nit?
Du setzt also Verstand und Vernunft vorraus, nur weil du ein bischen mit Lehm rumgeknetet hast und den "Dingern" dann dein Wissen in den Schädel geblasen hast?
Was nutzt den dein AllWissen in den Lehmköpfen schon? Die haben doch noch keine Ahnung wie sich das Wissen anwenden läßt, wie es erlebt werden kann!
Die Dinger müssen doch erstmal auf 2 Beinen stehen können, und die Gegend abchecken. Logo.
Die sind doch total wildfremd in einem Existenzbereich! Du mißachtest die Ordnung eines Entstehungsprozesses.
Du meinst also du wirfst da mal 2 Brocken in den Raum und die sind sich dann schon vollbewusst um ihre gottgegebene Allwissenheit?

Was bedeutet das was du da schreibst: "...den Menschen bei Gefahr von innen zeigen wer sie bedroht und wieso?"....von innen????
 
Du hast doch deinen Gott auch aus der Bibel zusammengeknetet. Ebenso ist dies ein Gedankenexperiment. Allwissen gibt es in diesem Experiment nicht. Ordnung eines Entstehungsprozesses? Deine Ordnung missachte ich. Gott hätte Vernunft haben müssen um sie zu erzeugen.  Bei einer Gefahr durch ein Virus, Naturkatastrophe oder einem kriegerischen Akt. Ja, ich habe nie behauptet vollkommen zu sein.



Adamea schrieb:Einverstanden sollen deine Geschöpfe sein?
Wie können die das sein, wenn sie deine Gesetze nur duch den Kopf geblasen bekommen haben, aber nicht in Fleisch und Blut gelernt haben?
Ein Schutzsystem?...Überwachung... jeden Pups hören?...das ist gemein! Ein echter Gott hört das nicht, er.... (Zensur)
Freier Wille. Meine Gesetze stehen in einem Buch, welches abgeändert werden kann.
So wie dein Gott (Zensur).
 Passive Überwachung die abgeschaltet werden kann. Ich würde eine Maschine konzipieren, die nur bei Verbrechen reagiert. Ich würde nichts privates anrühren.
" das ist gemein". Dein Gott ist nicht gemein. Nur eine Datenscheibe. Eine vollkommene. Er muss ja zuhören.
Adamea schrieb:Wenn du keine Menschenopfer erlaubst, dann darfst du auch keinerlei Kriege zulassen!!!
Kriege sind auch Menschenopfer!!!
Vater und Mutter müssen ihre Kinder opfern wenn diese in den Krieg ziehen müssen ODER sich freiwillig dafür hergeben, ob sie das wollen ODER nicht. (da war doch was Biblisches..Kain+Abel)
So eine freiwillige Opferbereitschaft erschafft ja bei den Eltern automatisch ein unfreiwilliges Opfer.
Wie willst du die Geschöpfe in Harmonie halten, so dass die sich nicht die Schädel abhauen?

Menschenopfer sind nicht dasselbe wie Kriege.  Da ich nicht allmächtig bin und eher passiv, würden Kriege stattfinden. Ich würde nur bei Zivilsiten eingreiffen und für den Frieden debattieren. Möglicherweise Waffen unschädlich machen, aber ihnen den Freien Willen nehmen. Nein. Du gehst immer noch vom ideal aus. Sowas gibt es nicht. Du hälst den Vergleich von Schneewittchen und Gott für dämlich. Dein Vergleich ist es auch, weil es deinen Gott 1:1 nicht gibt. Falls du dem widersprichst, so müsstest du jedem anderen myhologischen Wesen diese Existenz zusprechen. Sonst ist das eine Hypokrisie.
Adamea schrieb:Du würdes nicht dein ganzes Wissen preisgeben...??? Warum, aber wer würde dass schon wollen?...ich nicht! Ich will nur das Wissen was ich wirklich brauche.
Du würdest sie nicht perfekt schaffen nur weil du nicht perfekt bist.... aber das pure Anstreben der Perfektion ist dir sicherlich lieb und recht, oder?
Du willst also auch nicht dass die dann besser wären als du? Würde das überhaupt jemand wollen können?
Wenn ich Gott wäre, würde ich mir wünschen dass die Geschöpfe immer das Beste machen. Dazu müssen sie zumindest Zugang zum Wissen haben, das sie dafür brauchen. Also Gott müsstest nur ein Informant sein.      

Wieso auch? Alles nacheinander. Ich gebe ihnen das was sie brauchen. Warum mehr? Sie können nach mehr Fragen und wenn sie mich überzeugen, dann bitte. Du brauchst nicht alles Wissen der Welt. War das rhetorisch? Anstreben der Perfektion wäre nur ein Ideal mehr nicht.
Besser als ich. Sie wären von Anfang an gleichwertig. Bei so viel Macht muss man aufpassen das man nicht zum Tyrannen wird.
"Also Gott müsstest nur ein Informant sein. "   Nun welche Errungenschaften hat die Annahme der Existenz Gottes bis jetzt gebracht?


Adamea schrieb:Du bist ein komischer Gott, erst sagst du, du willst ihnen nicht dein ganzes Wissen geben, und dann willt du nicht ewig leben?
Wie schaffst du es also nur anhand deiner Unsterblichkeit, die Menschheit nicht mit Wissenslücken da stehen zu lassen???
Wer will ewig leben? Möglicherweise erschaffe ich einen neuen Gott oder eine neue frische Kopie von mir.
Oder ich lasse das Wissen mit mir sterben. Sie werden es selbst neu entdecken oder nicht.

Adamea schrieb:Um rituelle Menschnopfer zu vermeiden müsstest du dich den Menschen schon deutlich mitteilen können. Deine Gesetze, Regeln und Hausordnung sollte ihnen zumindest bekannt sein und du müsstest dich jedenfalls auch versichern dass sie diese verstanden haben. Wenn nicht musst du ihnen schon einen Hinweis geben. Logo! Wie machst du das? Zeichensprache? Oder hast du einen echte Stimme? Oder wie springt dein Wissen rüber zum anderen? Kannst du Zaubern, willst du ein Spagettimonstergott sein? Oder bist du ein Kommunikationsgerät?

Ja, das Gesetzbuch. Schon beantwortet. Zaubern kann ich auch. ja.
(Meine Vorstellung von Gott mit dieser Frage zu belästigen " Kannst du Zaubern, willst du ein Spagettimonstergott sein?" ist dumm, doof und unintelligent. ) A

Adamea schrieb:Gott stimmt mit der Realität überein!

All diese Probleme, die du mit meiner Vorstellung von Gott hast, sind auf deinen Gott  anzuwenden. Stell dir all diese Zweifel auf deinen Gott.
Deine Argumente könnte ich alle kopieren und hier einfügen. Ich merke aber du machst eine Unterscheidung zwischen deinen Gott und meinem Gott. Deine Argumente in der Existenz Gottes wären zu kopieren und hier einzufügen und du würdest all deine Fragen damit beantworten. Die Argumente und die Existenzen unserer Götter wären gleichwertig.
Meinen Gott machst du lächerlich und hältst es für Kritikwürdig über Vergleiche mit dem Spaghettimonster.
Dein Gott kann aber nicht lächerlich gemacht werden über diese Vergleiche. Dies wäre ja dumm, doof und unintelligent.
Wenn dir dies nicht einleuchtet, brauchen wir nicht weiter zu diskutieren. Wir können einfach Descartes Grundsatz pervertieren.
Ich denke, also ist es.
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#4
Da ich sowieso der Ansicht bin, dass unsere Vorstellungen von Gott letztlich eine Vorstellung von uns selbst als Idealcharakter sind, habe ich jetzt kein Problem mit dem Gedankenexperiment, mir vorzustellen, wie die Welt aussehen wuerde, wenn ich Gott spielen duerfte.

Ich muss leider gestehen, dass ich nicht glaube, dass sie gross anders aussehen wuerde, als sie jetzt aussieht Icon_lol .

Ich gehe dabei davon aus, dass das Perfekte fuer den Menschen letztlich langweilig ist. Wenn es uns gut geht, suchen wir Sachen, ueber die wir Maekeln koennen, oder brechen einen Streit vom Zaun. Dann machen wir alles kaputt und koennen nach herzenslust Neues erschaffen.

Es gibt ja heutzutage schon Simulationsspiele, die zwar immer noch recht primitiv im Vergleich zur realen Welt sind, aber trotzdem einen Einblick erlauben, wie man so als Gott agieren koennte (natuerlich immer innerhalb der Grenzen des Spiels, aber das lassen wir fuer die Ueberlegung mal aussen vor). Nehmen wir mal so eine Stadtsimulation als Beispiel. Am Anfang ist alles interessant. Ich neige zum Micro-Managen. Da kuemmere ich mich um jedes Haus, schau nach den Beduerfnissen der Bewohner, moechte alles perfekt haben. Wenn das dann laeuft, wird erweitert. Irgendwann gibt's so viele Haeuser, dass das einzelne Haus oder die einzelne Strasse nicht mehr interessieren. Jetzt geht's nur noch um das grosse Ganze, den grossen Wurf. Eingegriffen wird nur noch, wenn Sachen vollkommen aus dem Ruder laufen. Was der einzelne Hausbewohner denkt, interessiert schon lange nicht mehr. Die Stadt entwickelt sich, wird groesser, die Bewohner wohlhabender, und irgendwann kommt man dann an den Punkt, wo man eigentlich nur noch Dinge aendern kann, weil man sie aendern will, aber auch das wird dann langweilig.

Nun wissen die Spieleentwickler um diesen Punkt der Langeweile, und sie haben deshalb ein paar Knoepfe eingebaut, um die Langeweile etwas aufzulockern. Auf die perfekte, aber nun langweilige, Stadt kann ich dann Tsunamis, Tornados, Erdbeben oder was weiss ich loslassen. Die anonymen "Ameisen" da unten interessieren dabei weniger. Gut, ein Teil der Bevoelkerung ueberlebt das nicht, aber da gibt's dann wieder was zum Ausbessern, zum Umgestalten, ein Problem zu flicken. Das geht dann auch noch eine Weile so, und dann laesst man die Stadt schliesslich zurueck. Sie bietet nichts Interessantes mehr.

Langer Rede kurzer Sinn: Wenn ich der Gott waere, der die Menschheit erschaffen haette, waere ich wahrscheinlich mittlerweile weg und wuerde sie keines Blickes mehr wuerdigen. Die Welt waere auch nicht perfekt, weil das langweilig gewesen waere, solange ich sie noch gestaltet haette. Deshalb glaube ich, dass das Utopia immer eine Utopie bleiben wird, da wir Menschen es gar nicht moegen, wenn es uns allen gut geht und es nichts gaebe, ueber das man sich streiten koennte. Wir wuerden, glaube ich, schlicht vor Langeweile verkuemmern und sterben.

Und ja, die Welt kann also von Glueck sagen, dass sie mich nicht als Gott hat; wobei, so sehr anders wuerde sie nicht aussehen, wie ich schon eingangs sagte. Im Prinzip ist das, was ich hier sage, dem Gottesbild der Deisten aehnlich.
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#5
Die Frage ist genauso interessant wie die Antwort offen ist.

Ein wesentlicher Punkt ist dabei natürlich, welche Macht hättest Du und welches Wissen. Da Allmächtigkeit und Allwissenheit beide für sich und in Kombination ebenso unmöglich sind, mußt Du ein Limit definieren. Im übrigen wäre Allmächtigkeit und Allwissenheit unabhängig von der logischen Unmöglichkeit auch als Konzept widersprüchlich, denn wenn ich alles weiß, warum sollte ich dann überhaupt anfangen und wenn ich alles kann, gäbe es auch nichts zu optimieren. 

Mit gesteigerter Macht und gesteigertem Wissen würde sich wahrscheinlich aber auch Deine Sicht der Dinge und damit Dein Charakter ändern. Nicht unbedingt im negativen Sinne, aber eventuell schon.

Je mehr Macht und Wissen Du hast, desto komplexer muß Deine Welt sein, denn sonst ist es langweilig. Du spielst ja auch nicht den ganzen Tag TicTacToe, sondern suchst Herausforderungen...
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#6
Eine Welt zu erschaffen, kann ich mir nur als Simulation vorstellen. Eine wirklich beeindruckende Zahl von Gitterpunkten kann eine Reihe von Mikrozuständen einnehmen und mit ihren nächsten Nachbarn Energie austauschen. Die Regeln nach denen dies geschieht, ergeben sich aus dem dafür benötigten Aufwand: Mehr geht immer, aber der Preis wird höher und muss anderweitig ausgegleichen werden. Die Simulation würde ich sich selbst überlassen und gelegentlich nachsehen, was sich ergibt. Eingreifen wäre quasi unmöglich. Was die sich ergebenden Subsysteme nicht direkt hinkriegen, müssen sie immer wieder mit anderen Startbedingungen probieren, bis das Ganze von selbst endet.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#7
(06-08-2017, 12:53)HJS6102 schrieb: Im übrigen wäre Allmächtigkeit und Allwissenheit unabhängig von der logischen Unmöglichkeit auch als Konzept widersprüchlich, denn wenn ich alles weiß, warum sollte ich dann überhaupt anfangen und wenn ich alles kann, gäbe es auch nichts zu optimieren. 

Lösung zur Vollkommenheit: Vergessen!!!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#8
(07-08-2017, 09:09)Adamea schrieb:
(06-08-2017, 12:53)HJS6102 schrieb: Im übrigen wäre Allmächtigkeit und Allwissenheit unabhängig von der logischen Unmöglichkeit auch als Konzept widersprüchlich, denn wenn ich alles weiß, warum sollte ich dann überhaupt anfangen und wenn ich alles kann, gäbe es auch nichts zu optimieren. 

Lösung zur Vollkommenheit: Vergessen!!!

Das ist keine Loesung, sondern etwas, das einen Mangel nicht behebt, sondern ihm ausweicht. Ein Gott, der vergisst, ist automatisch nicht mehr allwissend, also unvollkommen. Jemand, der vergisst, neigt dazu, seine Fehler zu wiederholen; und jemand, der Fehler wiederholt, ist garantiert nicht vollkommen.

Wobei das alles mit der Fragestellung des Threads nichts zu tun hat. Der Thread beschaeftigt sich damit, was Du ( oder ich oder jeder von uns) mit all Deinen Fehlern als Gott tun wuerdest. Da Du nicht allwissend bist, stellt sich die Frage danach also gar nicht. Die Frage geht aber von "Allmaechtigkeit" aus, wobei auch das keine wahre Allmaechtigkeit ist (die gibt es schon von der Logik her nicht), sondern, einfach nur ein Zustand, wo Du sehr viel mehr tun kannst als im Moment als gewoehnlicher Mensch.
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#9
(07-08-2017, 09:52)Ulan schrieb:
(07-08-2017, 09:09)Adamea schrieb:
(06-08-2017, 12:53)HJS6102 schrieb: Im übrigen wäre Allmächtigkeit und Allwissenheit unabhängig von der logischen Unmöglichkeit auch als Konzept widersprüchlich, denn wenn ich alles weiß, warum sollte ich dann überhaupt anfangen und wenn ich alles kann, gäbe es auch nichts zu optimieren. 
Lösung zur Vollkommenheit: Vergessen!!!
Ein Gott, der vergisst, ist automatisch nicht mehr allwissend, also unvollkommen. Jemand, der vergisst, neigt dazu, seine Fehler zu wiederholen; und jemand, der Fehler wiederholt, ist garantiert nicht vollkommen.

Wobei das alles mit der Fragestellung des Threads nichts zu tun hat. Der Thread beschaeftigt sich damit, was Du ( oder ich oder jeder von uns) mit all Deinen Fehlern als Gott tun wuerdest. Da Du nicht allwissend bist, stellt sich die Frage danach also gar nicht. Die Frage geht aber von "Allmaechtigkeit" aus, wobei auch das keine wahre Allmaechtigkeit ist (die gibt es schon von der Logik her nicht), sondern, einfach nur ein Zustand, wo Du sehr viel mehr tun kannst als im Moment als gewoehnlicher Mensch.

Ein Gott der ÜBERALL ist, ist sowohl da wie auch dort!
Ein Gott der Allmächtig ist, kann ein vollkommenes Reich haben UND ein Unvollkommenes. ER kann in beiden Bereichen gleichzeitig sein.
Die Natur UND der Mensch ist Gott.
Der Mensch ist ALS GANZE Menschheit Gott. JEDER ist 1 Teilchen von Gott mit dem ganzem Gottes-Potenzial.

Die Allmacht kann nur in vielen Menschen 1 gesammte Allmacht ergeben. So wie auch das gesammte Wissen Gottes nur in der Menschensumme vorhanden sein kann. WIR sind nur Zusammen stark, mächtig und vollkommen.
DIE Summe ist mehr als ihre Teile!!!
----------------

Ein Gott der Allmächtig ist würde, wie oben HJS6102 sagt, nichts zu optimieren haben!!! Was alo kann er tun?
Da hat Gott nur noch eine Möglichkeit. 1
Er erschafft das Gegenteil! (Luzifer)

Er müsste es in seiner Almmacht ermöglichen können, dass es ein SEIN gibt, dass ohne die totale Vollkommenheit, Allmächtigkeit, und Allwissenheit existiert. WARUM?....damit etwas zu tun ist.
Die Erschaffung eines Erlebnisbereiches, an dem man mit Hilfe des Vergessens, alles ständig neu erleben kann, verändern kann, erfinden kann, kreativ sein kann, Experimente machen kann (mit allem was so da ist) usw. UND Lachen kann.

Er hat die "Hölle" auf Erden erschaffen in der der Himmel möglich ist. ...wenn der an und fürsich vollkommene Mensch, seinen Verstand benutzt.
Jeder Mensch ist aus der Sicht Gottes vollkommen. Jeder Mensch hat die Vollkommenheit in sich! Ob er sie benutzt...ist eine andere Frage.
DAS Gottes-POTENZIAL IST im Menschen vorhanden!
---------------------

Wenn niemand mehr tollpatschig wäre, weil alles vollkommen richtig und geordnet verläuft, kann leider auch keiner mehr lachen.
Alle Witze würden verschwinden, die Komiker hätten keinen Soff mehr usw., dies wäre ja alles nicht mehr in der Erlebniswelt.
Überlegt doch mal was alles nichtmehr möglich wäre wenn alles immer glatt laufen würde.
Es geht im Grunde nur darum das gesunde Maß zu finden und ewig einhalten zu können. Das Wissen zu erlangen, und es ständig weiter zu geben.

Ein allmächtiger Gott hat sein Bestes getan, auch wenn der Mensch das nicht erkennt.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#10
Alles was Adamea gerade gesagt hat, ist falsch.
Ich habe einen persönlichen Draht zu einem Vollkommenen Wesen, welches ich als einziger verstehe.
Ich denke, also ist es.

Vollzitat Adamea gelöscht.
Bitte keine Vollzitate zumal dann, wenn der Originalbeitrag exakt davor steht!/Ekkard
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#11
(07-08-2017, 09:52)Ulan schrieb: Wobei das alles mit der Fragestellung des Threads nichts zu tun hat. Der Thread beschaeftigt sich damit, was Du ( oder ich oder jeder von uns) mit all Deinen Fehlern als Gott tun wuerdest. Da Du nicht allwissend bist, stellt sich die Frage danach also gar nicht. Die Frage geht aber von "Allmaechtigkeit" aus, wobei auch das keine wahre Allmaechtigkeit ist (die gibt es schon von der Logik her nicht), sondern, einfach nur ein Zustand, wo Du sehr viel mehr tun kannst als im Moment als gewoehnlicher Mensch.

Es ist nicht möglich für einige sich zu weit aus ihren Glauben zu wagen. Sie glauben ja schließlich an ihren Gott. Adamea hat die Frage des Threads ja ignoriert und zwar deshalb weil sie vor einer schweren Entscheidung stehen würde.
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#12
(07-08-2017, 16:37)augustinus schrieb:
(07-08-2017, 09:52)Ulan schrieb: Der Thread beschaeftigt sich damit, was Du ( oder ich oder jeder von uns) mit all Deinen Fehlern als Gott tun wuerdest. Da Du nicht allwissend bist, stellt sich die Frage danach also gar nicht. Die Frage geht aber von "Allmaechtigkeit" aus....
Es ist nicht möglich für einige sich zu weit aus ihren Glauben zu wagen. Sie glauben ja schließlich an ihren Gott. Adamea hat die Frage des Threads ja ignoriert und zwar deshalb weil sie vor einer schweren Entscheidung stehen würde.
????
Wieso meinst du ich hätte die Frage ignoriert???

"Wie ICH als Gott wäre?" setzt m.E. eine Überlegung voraus die Eigenschaften ALS Gott zu kennen, oder sich ihrer klarzuwerden. Dazu muß man die Tragweite einer Allmacht UND Allwissenheit bedenken.
Das habe ich getan! Wo ist da eine Ignoration???
Die Frage ist also anderes gedacht??? Woher/wodurch soll ich das wissen, oder was habe ich übersehen? Es ist m.E. egal wierum man die Frage angeht.
Also, was is jetzt, WIE wollt ihr das genau? Denke ich mich nun als Gott vom Himmel aus, also den Ort der "Schaltzentrale" oder als Gott der auf Erden wandelt?
Vielleicht sollten wir erstmal klären von wo aus ich mich als Gott denken soll um diese Frage nach eurem Wunsche bedenken zu KÖNNEN.

Ein wahre Spruch:
"Wie Oben so Unten" und "Wie im Großen so im Kleinen" oder "Wie im Himmel so auf Erden", die auch umgekehrt stimmen....:
Wissen = Macht. Allwissen = Alles zu Wissen. ...
Da kann man sich nun fragen in welchem Maßstab oder Tragweite dieser Begriff gedacht ist.

IM GROSSEM:
Wenn man den Begriff "Allwissenheit" auf Gott bezieht, geht man zu meinst davon aus, dass Gott ein generelles absolut "Alles-Wissen" hat, das seine Alwissenheit IST und ausmacht. Gott müsste alles bereits wissen noch bevor es geschehen kann. Allwissen müsste mit einer Vorhersehungsfähigkeit einhergehen UM überhaupt eine Allwissenheit sein zu können WENN sich die Dingwelt auch noch bewegt und ewig weiter lebt.
Gott kann sich also anhand des Verlaufes der Dinge förmlich ausrechnen was als nächstes geschieht wenn...xy mit oder ohne "abc", dafür jedoch mit oder ohne "defg" interagiert, reagiert, ignoriert.... und wenn dann noch "hijk" plötzlich beschließen mitzumischen, dann würde weil, wenn nicht doch noch, UND dann auch noch die Gotteseigene Überlegung hinzukommen muß ob "Ich als Gott" das überhaupt so will.
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Wie kompitabel ist der Wille Gottes mit den irdischen Ereignissen und den vielen Wünschen der Menschen, die nichteinmal wirklich selber wissen, was sie wollen, geschweigedenn über haupt eine Ahnung von der Tragweite ihrer Wünsche haben.
Die Menschen wissen doch nicht einmal selber WIE sich ihre Wünsche in der Realität verwirklichen lassen. UND vor allem wissen sehr viele Menschen nicht wie real ihre Anforderungen und Wünsche ZUM Nächsten Menschen sind!!!
Anforderungen und Erwartungen können ZU hoch sein. Viele Menschen-Wünshe werden auch NICHT gewünscht weil sich der Mensch das garnicht zu wünschen wagt! Oder weil er meint den Anforderungen nicht gewachsen zu sein, da er um eine eigene ggf unveränderbare Schwäche weiß.
Menschen haben m.E. auch Talente die nie gefördert wurden und nicht jeder Mensch kann dann ein vorhandenes Talent ALS Talent wahrnehmen. DER Mensch lebt in einer gegenseitiger Abhängigkeit WIE JEDE MUSIK von der Existenz der Töne anhängt!
So wie ein buntes Bild von vielen Farben abhängig ist UM überhaupt ein Buntes sein ZU KÖNNEN.
Ein Gott müsste also auch den Menschen an der Hand nehmen und ihm Helfen. Ihn seine Kraft und Fähigkeit bestätigen usw., er müsste sich dem Menschen irgendwie zeigen. Wenn nun der Mensch die Hand Gottes ist, so muß der Mensch dem Nächsten helfen! Überall!
Die nächstmögliche Gelegenheit liegt immer im eigenem UMfeld, UmKreis. Die Nächstenliebe in nähe, weitee und ferne.....
------------------

IM KLEINEM:
Der Mensch macht Vorhersagen, stellt Prognosen auf, er erkennet das Voraussichtliche, er ist Vorausschauend, er kann vieles Vorhersehen. "ErgoLogo": Gott + Mensch haben die gleiche Fähigkeit, nur in einem anderen Maßstab.

Der Fachman eines Berufes kann ein Vollständiges Wissen über sein Fachgebiet haben und sich ständig neu hinzu kommendes Wissen aneignen, er ist allwissend über sein Fachgebiet. Frage: Ist die Allwissenheit Gottes vielleicht nur ein Erschaffer-Baumeister-Fachwissen von Gott?
Oder....
Ein Mensch sammelt im Laufe seines Lebens viel Wissen an....DIESES Wissen ist sein ganz persönliches "Allwissen".

Ich meine dass man in einer Vorstellung nicht nur nach Vorne denken kann, sonderen auch zurück, also hier im kleinerem Maßstab denken kann.
Stellt man sich nun einen Menschen mit seinem Lebens-Gesammt-Wissen ALS Allwissen vor, wäre dies m.E. eine Verkleierung des selben Denkens.
Das kann sich hoffendlich jeder Vorstellen. Das eigene Gesammtwissen ist jetzt mal die Allwissenheit.
FRAGE:
WIE kommt ihr an dieses Wissen rann OHNE ALLES, also das gesammte Wissen, auf 1x im Kopf zu haben???
WAS passiert wenn ihr euch AUS eurem gesammten Erfahrungswissen 1 Wissen heraus nehmen wollt?
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#13
(08-08-2017, 07:40)Adamea schrieb: "Wie ICH als Gott wäre?" setzt m.E. eine Überlegung voraus die Eigenschaften ALS Gott zu kennen, oder sich ihrer klarzuwerden. Dazu muß man die Tragweite einer Allmacht UND Allwissenheit bedenken.
Das habe ich getan!
Das ist zunächst einmal richtig und löblich!

Im Übrigen kann jeder die Frage des Threads so auslegen, wie er/sie das für sich als beantwortbar empfindet. Wenn jemand anderes die Frage anders auffasst, dann ist das auch kein "Beinbruch".

Allerdings bleibst du bei dem hängen, wie Gott sein und handeln müsste und wie ER (SIE/ES) an Allwissen kommt. Du stelltst dann die Frage, wie deine Leser kommt an Allwissen kommen.

Im Großen und im Kleinen meinst du, dass Allwissen ein sich langsam steigernder Prozess wäre - auch bei Menschen.

Ich meine, dass dies ein durchaus zulässiger Gedanke ist: Die Welt die du als (gedachte) Göttin betreust, entwickelt sich und du lernst quasi deine Welt und ihre Einwohner nach und nach kennen. Eine gewisse "Rechenfähigkeit" nach dem "Wenn-dann-Prinzip, nach dem du Prognosen erstellst, will ich gerne unterstellen. Aber dann bleibt dein (göttliches) Wissen immer noch begrenzt, selbst wenn es das Wissen deiner Einwohner bei weitem übersteigt.

(08-08-2017, 07:40)Adamea schrieb: Ein Gott müsste also auch den Menschen an der Hand nehmen und ihm Helfen. Ihn seine Kraft und Fähigkeit bestätigen usw., er müsste sich dem Menschen irgendwie zeigen.
Nun, als Göttin/Gott könntest du das ja so erschaffen. Du scheinst aber die Idee zu haben, dies pauschal in die Einwohner einzubauen: Der Mensch ist seinem Mitmenschen gegenüber die Hand der Göttin? Was machst du aber mit Einwohnern, die sich höchst egozentrisch und gesellschaftsschädlich verhalten und damit das göttliche Image empfindlich stören.

(08-08-2017, 07:40)Adamea schrieb: Wenn nun der Mensch die Hand Gottes ist, so muß der Mensch dem Nächsten helfen! Überall!
Leichter gesagt, als göttlich getan!

(08-08-2017, 07:40)Adamea schrieb: Ein Mensch sammelt im Laufe seines Lebens viel Wissen an....DIESES Wissen ist sein ganz persönliches "Allwissen".
Das ist aber ein sehr begrenztes "Allwissen"! So ist dieser Begriff (Allwissenheit) mit Sicherheit nicht gemeint. Ich bin mit einer zeitlichen Entwicklung des Wissensstandes einer Gottheit oder auch bei klugen Menschen einverstanden. Aber bitte nenne dieses Wissen nicht Allwissen.
Du selbst bist die Zeugin dafür, dass es sich wirklich nicht um Allwissen handeln kann:
(08-08-2017, 07:40)Adamea schrieb: WIE kommt ihr an dieses Wissen rann OHNE ALLES, also das gesammte Wissen, auf 1x im Kopf zu haben???
Sehr berechtigte Frage - aber weit weg vom Allwissen. Denn ALLES gibt es erst am Ende der Zeiten.

Als Erzeugerin deiner Welt würdest du kein Allwissen brauchen, sondern nur das ständige Wachsen deiner Weltkenntnis (unter Einschluss ihrer Bewohner) durch Beobachtung. Wenn du im Großen die Parameter deiner Welt gut setzt und gelegentlich nachjustierst, dann entwickelt sich deine Welt von selbst. (Diese Parameter*) kennt man, weil sie unsere Welt bestimmen. Und die "läuft" inzwischen schon rund 13,7 Milliarden Erdenjahre.)
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*) Beispiele sind: die Lichtgeschwindigkeit, das Planck'sche Wirkungsquantum, die Gravitationskonstante, die elektrische Elementarladung und einige wenige kernphysikalische Größen
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Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#14
Lieber Ekkard!

Die Überlegungen, wie die Eigenschaften ALS Gott sein könnten, führen logisch dazu dass man sich Gott in seinem Tun und Handeln in einer eingenen Vorstellung vorstellt. Folglich ist es logisch dass ich bei dem "hängen bleibe" wie Gott sein und handeln müsste.

Wissen ist auch dann ein Wissen, wenn man weiß was man aus den Ergebnissen der Menschenwillensentscheidungen machen kann.
Die Herausforderung eines Gottes der selber aktiv sein will, besteht darin der Ordner zu sein. Der OrdnungsErhalter. Der OberGott der Ordnung. DER der was kann, weil er allmächtig ist und das halt kann! Der Besserkönner.
Almacht ist eine Allmacht wenn man alles kann. Der der aus dem "Müll" auch noch was schönes zusammenbauen kann. Gott ist ein kreativer Allesverwerter. Gott macht aus dem "Bösen" das Gute. Wer weiß vielleicht ist Gott nur noch nicht fertig mit uns. Oder, er hat sowohl das Vollkommene Paradies bereits und erschafft einfach noch mehr davon. Dann gäbe es viele ErlebnsiWelten und Dimensionen.
Gott ist also nicht nur ein Erschaffer sonderen auch ein ObermeisterErhalter der Welten.
Klar dass er da ein göttliche Ordnungssystem und Gesetze haben muß. Gott sortiert ständig unser Chaos in die Ordnung ein.
Gott liebt es ständig Ordnung herzustellen.

Meine Frage an die Leser war dazu gedacht, dass der Leser eigene Überlegung aufgestellt.
Mit "im Großen wie im Kleinen" meine ich NICHT eine langsam steigender Prozess!!! Diese "Formel" ist ein ERKENNTNIS-Offenbarungs-Wegweiser. Sie besagt aus dass, etwas im Kleinen GENAUSO IST wie im Großem.
Das hat mit einem Steigendem nix zu tun, das ist ein Seiendes in Groß oder in Klein. Du kannst dir kleine oder große Semmelknödel kochen, BEIDES SIND Semmelnködel. Verstanden???
Das Steigende ist eine Hierarchie des Werdens. Ein Aufbauendes, Erweitertes, z.B. ein Mehrwerden an Wissen. Das trifft auf das menschliche Bewusstsein und Wissen zu. Das meinte ich nicht.

Das Kleine UND das Große IST IM Wissen gleichwertig gleich und ganz, also vollkommen. Es ist nur durch das Obtische in Groß und Klein vorhanden. Da ist kein steigen mehr möglich weil es ja bereits vollkommen ganz ist. Da Große und das kleine ist nur ewig am Sein und Wirken und sich in einem ständigem Zusammenspiel zu begegnen. Wie ein Tanz.... Gott ist der große Tänzer der mit kleinen Puppen tanzt und sie führt. Oder eine andere Vorstellung...er ist wie ein Puppenspieler der gleichzeitig in allen Ebenen die Puppen tanzen läßt.
Also mit mehrere Ebenen meine ich dass dieser Puppenspieler-Gott nicht nur eine Theaterbühne nach vorne hat (zum Puplikum hin) sondern auch nach Rechts, links, Oben, Unten, Hinten spielen kann. Er ist im Raum frei beweglich, seine Bühne ist der gesammte Raum, überall. Wärend er durch das All tanzt spielt er gleichzeitig die Fäden an denen die Puppen hängen.

(08-08-2017, 23:18)Ekkard schrieb:
(08-08-2017, 07:40)Adamea schrieb: Ein Gott müsste also auch den Menschen an der Hand nehmen und ihm Helfen. Ihn seine Kraft und Fähigkeit bestätigen usw., er müsste sich dem Menschen irgendwie zeigen.
...Du scheinst aber die Idee zu haben, dies pauschal in die Einwohner einzubauen: Der Mensch ist seinem Mitmenschen gegenüber die Hand der Göttin? Was machst du aber mit Einwohnern, die sich höchst egozentrisch und gesellschaftsschädlich verhalten und damit das göttliche Image empfindlich stören.

Bestrafen, Gefängnis! "Wie im Kleinen so im Großen."....Planet Erde ist eine Besserungsanstallt der noch unbewussten "bösen" Seelen.
Gesetze die das rechte Maß kennen erlassen.

Mit an der Hand nehmen meine ich dass der Mensch einen anderen Menschen helfend zu Hand stehen muß. Der Mensch muss nur besser erkennen, wann, wo, wie, warum usw., er Helfen kann, soll, darf und muß. Es gibt nur 3 Hauptbereiche nach denen man suchen muß.

Gott (das Große) UND der Mensch (das Kleine in Teilen) müsste den Menschen gegenseitig zeigen WAS sie IN sich haben und KÖNNEN.
Viele Menschen wissen nicht WAS sie alles können. Und können somit nicht von ALLEINE darauf stoßen.
Gott und der Mensch müssen ein Helfer sein in dem sie/er behilflich ist, Fähigkeiten, Talente usw. zu erkennen. Das gegenseitige zeigen. Die Wecjhselbeziehungen. 2 Wegesystem.
Niemand hat in seinem Leben immer alle Gelegenheit bekommen um wissen zu können, was er kann. "Ich wusste nicht wozu ich alles fähig bin."
Die SelbstErkenntnis besteht AUCH darin seine Fähigkeiten kennenzulernen! (KGS! 3faltiges: K=Können, G=Kennen, S=Sein)
DIE Gelegeneheiten! Fehlende und Existierende.....
Alle Möglichkeiten hängen davon ab dass man dieses Möglichkeit IM Außen wirklich real hat UND im Innerem die Fähigkeit dazu hat oder erwecken kann oder nicht. JEDER Mensch kann etwas anderes als der Andere, wir sind alle wie Spezialisten...das Individuelle Sein jedes Menschen ist spezial. Was nicht zur Person gehört, kann sie auch nicht. JEDER Mensch hat seine GRENZEN, Fähigkeiten und Qualitäten, und somit ein Bestimmtes Potenzial an persönlichen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten.
------------------------------------
Das mit dem persönlichem Wissen eines Menschen war ein Beispiel im Kleinem und ist trotz eines begrenztem Wissen des Mensch ALS Beispiel gültig und vollkommen richtig.
Nachdem die Wissenschafft auch nicht alles weiß, hat dieses Beispiel seine Berechtigung.
Es ging mir nur um die Vorstellung von etwas das GANZ VOLL ist.
Der Mensch IST wie bereits gesagt nur ALS TEIL des Ganzen, er ist als Vollwissend logisch nur das Volle IM Vollem.
Wie eine Puzzelteil selbst AUCH GANZ sein um das ganze Bild zu vervollständigen. Soie eine Zacke fehlt, ist das Puzzelteil selbst nicht mehr vollständig! Ich meinte also das kleine Volle, das vollkommene Puzzelteil incl. Detailbild.

Ich habe den Begriff !Allwissenheit nur in einem kleineren Maßstab gesetzt um so eine m.E. leichtere Vorstellung zu erhalten. DANACH kann das Ergebnis der Überlegunge ja logisch wieder in das Große gedacht werden.
Das Denken kann sich doch auch bewegen. Das Kleine kann zum Großen hin UND das Große hinunter zum Kleinen.
Sag mal kennst du die Hermetic nicht?

(08-08-2017, 23:18)Ekkard schrieb: Du selbst bist die Zeugin dafür, dass es sich wirklich nicht um Allwissen handeln kann:
(08-08-2017, 07:40)Adamea schrieb: WIE kommt ihr an dieses Wissen rann OHNE ALLES, also das gesammte Wissen, auf 1x im Kopf zu haben???
Sehr berechtigte Frage - aber weit weg vom Allwissen. Denn ALLES gibt es erst am Ende der Zeiten.

Das ist nicht bewiesen! Vielleicht ist ja schon alles da, nur haben wir keinen Zugriff auf alles!
Es gibt m.E. kein Ende. Es gibt nur ein ewiges Weiter und ein ewiges Nochmehr.

Um an das Wissen zu kommen, muß man sich auf einen Inhalt konzentrieren. Es ist eine normale Funktion des Menschen, dass er sein Wissen NICHT auf einen Schlag ständig im Hirn hat, also nicht zur Verfügung in der ständigen Jetztzeit ist, sonderen dass er nur durch Konzentration auf einem geWÜNSCHTEN Wissensteil das Wissen aus der "Dunkelheit" dem Hintergrund hervor holt und somit an das Licht bringt, also sich in das Bewusstsein ruft.
DIE Konzentration auf eine Sache ruft das Wissen hervor.
Die Ausrichtung! Der Anhaltsimpuls. Das Sendereinstellen....
So ist es beim Menschen.
Und bei Gott???? Welch eine Hochleistung muß Gott erbringen können....Energie, Geschwindigkeit....Lichtg
-----------------------
Nebenprodukt aus dem Text:
DAS GEGENSEITIGE ZEIGEN.
Gegenseitiges UND Gegenseitiges = 2 Verschiedene Gegenseitige mit dem SELBEN Begriff!
Gegenseitiges sich Zeigen, entgegenkommen ist 1 Vorgang des aufsichzulaufendem. 2 tanzente Teilchen umarmen sich und bilden Wellen.
Ein Gegenseitiges Sein sind 2 Zustände, wie 2 Seiten einer Münze oder Sache. Ein Teil mit 2 Zuständen im Wechsel. Ein Wechselwesen.....
Gleichzeitig 1 und doch 2 voneinander getrennte. 2 die nicht zusammensein können WEIL sie bereits zusammen 1 sind. Nur an der Kontaktstelle wo das Eine zum Anderen wird ist die Verschmelzung der 2 Seiten in Verbindung ein ewiger Bund. Die MünzKante, die Grenze, die Linie, die Schnittstelle......
Viele Begriffe SIND doppeltdeutig, doppelsinnig!
UND.... Texte erzählen vom Einen und dem Anderen zeitgleich!!!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#15
Hallo Adamea,

(09-08-2017, 10:58)Adamea schrieb: Die Herausforderung eines Gottes der selber aktiv sein will, besteht darin der Ordner zu sein.
Ist das so?

Was macht denn ein Bierbrauer, wenn er einen "guten Stoff" zusammenbraut? Er nimmt die Rohstoffe (Malz, Hopfen, Wasser und Hefe). Dann setzt er das, was Physiker Randbedingungen nennen, nämlich im Wesentlichen bestimmte Temperaturen zu bestimmten Zeiten. Den Rest überlässt er sich selbst. Heute weiß der Bierbrauer natürlich mehr über die Gärprozesse. Aber früher hat das auch ohne dieses Wissens funktioniert.
Abgesehen von solchen "Randbedingungen" ist kein ordnender Eingriff notwendig.
Das ist übrigens auch ein Prizip unseres Staates, Stichwort Subsidiaritätsprinzip. Die verschiedenen gesellschaftlichen (Verwaltungs-) Ebenen erledigen die Dinge, zu denen sie in der Lage sind selbst. Der Staat setzt nur (gesetzliche) Rahmenbedingungen oder tut seine Wünsche durch Fördergelder kund.

(09-08-2017, 10:58)Adamea schrieb: Gott ist also nicht nur ein Erschaffer sonderen auch ein ObermeisterErhalter der Welten. Klar dass er da ein göttliche Ordnungssystem und Gesetze haben muß. Gott sortiert ständig unser Chaos in die Ordnung ein. Gott liebt es ständig Ordnung herzustellen.
Kann sein! Aber das muss nicht notwendigerweise so sein. Viele Dinge in unserer Welt ordnen sich von allein. Gott muss beispielsweise die Sedimentation oder den Aufbau des Erdkörpers nicht im Einzelnen planen, durchführen und überwachen, so wenig wie die Entwicklung des Lebens. Und so gibt es zahllose Geschehnisse, die von selbst zu dem führen was wir kennen. Und wenn wir das kennen, dann weiß ein Gott dies auch und kann sich Mühe (Energie) in diesen Details sparen. Wie gesagt, ER braucht nur die Randbedingungen geeignet zu wählen.

(09-08-2017, 10:58)Adamea schrieb: Mit "im Großen wie im Kleinen" meine ich NICHT eine langsam steigender Prozess!
Klar! Das ist ja auch von mir eingebracht worden. Ich gab es nur zu bedenken. "Im Kleinen wie im Großen" bezieht sich auf die Selbstähnlichkeit, so wie du dies mit Hilfe von Semmelknödeln eräutert hast.

(09-08-2017, 10:58)Adamea schrieb: Das Kleine UND das Große IST IM Wissen gleichwertig gleich und ganz, also vollkommen.
Schön wär's. Aber die Selbstähnlichkeit bedeutet noch keine gleichartige Gesetzlichkeit (und damit Wissen). Bestes und bekanntestes Beispiel ist die Quantenphysik. In der Tat sind Atome im Kleinen den Sonnensystemen im Großen ähnlich. Aber die Elektronen "kreisen" eben nicht um die Atomkern wie die Planeten um ihre Sterne.

Umgekehrt habe ich noch deine Aussage an anderer Stelle im Kopf, dass das Ganze (das Große) mehr ist als seine Teil(chen). Danauch "vermehren sich" Informationen beim Übergang vom Kleinen zum Großen.

(09-08-2017, 10:58)Adamea schrieb: Gott (das Große) UND der Mensch (das Kleine in Teilen) müsste den Menschen gegenseitig zeigen WAS sie IN sich haben und KÖNNEN. ...
Nun das deckt sich mit einer meiner älteren Aussagen zum Gottesglauben. Wenn überhaupt, ist Gott keine theoretische Größe sondern vollzieht sich in Form der Nächstenliebe, Solidarit, Achtsamkeit, Gerechtigkeit und Augenhöhe. Zur Achtsamkeit gehört auch die von dir angemahnte "Erkenntnis der Talente".

(09-08-2017, 10:58)Adamea schrieb: Sag mal kennst du die Hermetic nicht?
Theosophie? Neuplatonismus? Als Physiker halte ich nichts von solchen Philosophien. Die sind mir zu sehr im Transzendenten verhaftet.

(09-08-2017, 10:58)Adamea schrieb: Vielleicht ist ja schon alles da, nur haben wir keinen Zugriff auf alles!
Es gibt m.E. kein Ende. Es gibt nur ein ewiges Weiter und ein ewiges Nochmehr.
Das kannst du gerne glauben; denn tatsächlich erreichen uns Informationen nur so, wie die Zeit vergeht. Das liegt an der endlichen Lichtgeschwindigkeit. Keine Wirkung gibt es aus Regionen, die weiter weg sind als ein Signal bis zu uns braucht.
Das Erstaunliche daran ist, dass nicht einmal Gott schneller sein könnte, ohne seine Welt zu vernichten.

(09-08-2017, 10:58)Adamea schrieb: Welch eine Hochleistung muß Gott erbringen können....Energie, Geschwindigkeit....Lichtg
Du meinst, um an seine Allwissenheit zu kommen? Das ist eben die Frage, die Gläubige immer so leichthin beantworten.
Ein Superwesen kann alles über seine Welt wissen - irgendwann; aber er kann es wegen der Signallaufzeiten nicht überall zugleich anwenden außer eben in der Form von Randbedingungen, die den Rahmen seiner (unserer Welt) abstecken. Und von diesem Moment an läuft die Welt allein.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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