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Feiertagsessen
#1
Liebes Forum,
was ist für Euch ein richtiges Feiertagsessen?
hungrige Grüße
Hase, mit Teetasse Coffee2
Die Katzen schlafen schon. Icon_cheesygrin
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#2
Lieber Hase,

meine Frau und ich machen an Heiligabend (den wir als Bahá'í mit einer Andacht mit Texten über Jesus aus unseren Schriften begehen) traditionell einen Paranussbraten, also ein vegetarisches Festtagsgericht. Dazu gibt es Preiselbeersauce, Kartoffelklöße und Rotkohl. Meist machen wir noch einen Salat und ein Dessert, damit es ein rundes Drei-Gänge-Menü wird, aber die können von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein.

Das Rezept gibt es auch bei Chefkoch unter dem Namen "Paranussbraten in Blätterteig mit Preiselbeersauce"
"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." - Sophokles: Antigone, Vers 523
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#3
@Sören,
ich bin eigentlich kein Freund von Blätterteig, aber der Braten sieht gut aus.
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#4
Schmorbraten wie bei Muttern :)
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#5
Ich mach da persönlich keinen Unterschied. Gegessen wird bei uns fast immer, was dem einen oder anderen in der Family besonders gut schmeckt, oder ansonsten einfach auf den Tisch kommt. Gestern (Feiertag) gab es frisch gefangene Forellen "alla" Müllerin mit Ofenkartoffel, selbst angerührter Kräuterbutter und den letzten Tomaten aus dem eig. Garten (Balsmico, Olivenöl, Salatzwibeln). Vergangenen Feiertag, gab es Hirschbraten, schwäbisch/tirolerische Mehlspätzle, Apfel-Blaukraut und in Butter gebratene Steinpilze (im August gesammelt, vakuumiert und tief gefroren). Kommenden Feiertag gibt es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit mal wieder mexikanisch. Jetzt ist Kürbiszeit. Bohnen und Mais, Hühnchen, Hähnchen, Schwein, Cilli und Peperoni in allen Farben. Tortilias, Faetas und andere Fladen in allen Größen.

Bei uns wird "essen" also immer feierlich zelebriert .. eine Art "Erntedankfest".. so dass ich mich, wenn ich mich mal wirklich entscheiden müsste, gar nicht so einfach sagen könnte, was denn für mich nun ein besonders gutes Feiertagsessen ist. Viel leichter täte ich mich, wenn man mich fragen würde, was für mich "kein" Feiertagsessen ist. In der Gegend, da wo ich lebe und auch aufgewachsen bin, waren die meisten Gerichte welche heute als besonder feine Gourmet-Spezilaitäten gegessen werden, einstmals Arme-Leute-Gerichte. Von daher gibts bei uns dann auch fast jeden Tag was "Feines".. heute gab es z.B. ein Tris aus Brennessel-Gniocchi mit Pesto-Genovese. Kürbis-Gniocchi in Salbeibutter und normale Kartoffelgnocchi mit klass. Tomaten- "Sugo".. dazu ein bisschen Kohlsalat mit Speck-Balsamico-Olivenöl-Dressing.

Falls jetzt jemand "Hunger" gekriegt hat.. er/sie ...gehe einfach zum Italiener, dort gibt es sicher fast alles, was für gewöhnlich meine "Alltagskost" ist. Icon_cheesygrin
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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