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fragen zu Theorien Behauptungen und Grundsätze des christlichen
#1
Ich muss zuanfang zugeben dass ich ungläubig erzogen wurde. Es wurde über glaube hauptsächlich abwertend berichtet oder ins lächerliche gezogen. Mit 18 habe ich das erste mal glaube zugelassen und jetzt, 10 Jahre später kann ich sagen festigt er sich solangsam. ich habe alles was ich weiß über Religionen/Christentum und glaube aus informationszufällen hir und mal da gesammelt und es stellen sich mir einige fragen zum Thema. Ich werde nun näher ins Detail gehen..
Ich glaube daran dass Jesus zu Gott eine übernatürliche Verbindung hatte und er somit fähig war mit ihm zu komunitmzieren. Jesus war ja Jude und der Grund für seine Hinrichtung am Kreuz war soviel ich weiß seine angetriebenheit über die neue Art und weiße der Sicht gegenüber Gott und seinem Willen. ich habe mitbekommen dass die Kreuzigung Jesus nicht die einzige Kreuzigung war. Und daher meine frage: gab es mehr wie Jesus die den jüdischen glauben in frage stellten oder mit neuen Ansätze. Und Richtlinien Vorschlägen kam oder aus welchen Gründen gab es diese kreuzigungen noch. Ich kann mir gut vorstellen wen es ähnliche Gründe waren dass Gott in dieser Zeit mit mehreren kommuniziert hat denn es war wohl eine schwierige Zeit.
Was Gott genau ist für ein Wesen oder wenn man es überhaupt Wesen nennen kann, bzw. Selbst wenn mit Möglichkeit der menschlichen Form weitere Fähigkeiten und Potenziale übrich bleiben müssen stelle ich mir die komunikation zwischen Mensch (wenn auch nur zum Teil, wie bei Jesus) sehr kompliziert vor. Welches manche meiner fragen eventuell beantworten. dazugesagt ich hätte einen sehr wissenschaftlich geprägten entwicklungsverlauf in meinem Leben
Ich versuche mir ein realistisches Bild zu erschaffen und habe angst dass ich mit überinterpretation vielleicht gotteslesterung betreibe ohne es zu wissen. Hir nun eine Behauptung und mein Interpret.
Es heißt die Entstehung von Himmel und Erde habe mit Ruhetag 7 Tage gedauert. Wissenschaftlich mit Fossilien hinterlegt dauerte die Entstehung des planets bis vor 200000 Jahren der moderne Mensch existierte 4 Milliarden Jahre. Ich hätte selbst mal per Trance und Traum das Gefühl eine Botschaft von einer höheren macht zu bekommen und hab daher eine Vorstellung welchen informationsfluss eine schwierige komunikation aussieht. Wir wissen über das Wesen gibt so wenig aber aufgrund seiner Fähigkeit überall zu sein und von jedem alles zu wissen brachte mich auf die Idee dass sein zeitliches empfinden nicht dieses ist mit welchem wir umgehen er hat wohl in 7 Schritten ("Planung,Umsetzung,Auswertung) im Rhythmus von Arbeit Beobachtung und Erholung/Verarbeitung berichtet. Im Vergleich wäre es wie für den Menschen 7 Tage.
Dann die Sache mit den ersten Menschen Adam und Eva. Wissenschaftlich unterscheidet sich der Mensch vom Tier hauptsächlich über den freien Willen, die Benutzung von Kunst und ihre 3 zusätzlichen kromosome die den evolutionären Schritt des intiligenter werdende Spezies trieb. So gab es wohl 2 erste halbaffen deren kromosome Übereinstimmten, und die. Potenz dir Kunst und freie Wahl besaß. Eine Paarung fand statt und die anerlernte freue Funktion der menschlichen Fähigkeit ist per Erbgut in die integrierte gundeigenschaft des nachkommen geflossen. Also hätten wir hir die 2 ersten Menschen, das Erbe an ein nachkommen welcher sich nun ohne gegen christliche regeln zu verstoßen mit Artgenossen fortpflanzen kann. Darf ich diese Aspekte so sehen oder muss ich wiederlegend der Wissenschaft gegenüber glauben um eine Art Gottes Wille zu übertragen?
Dann die Geschichte mit dem Apfelbaum. Hir habe ich gleich mehrere fragen. Also die Anweisung war es darf niemand Früchte von diesem Apfelbaum nehmen, wenn jemand gegen dieses verbot verstößt bedeute dies das Ende des Paradieses. Was bedeutet in dem fall Paradies? Ich nehme an ohne Streit, Konflikte, Krieg, Hass, Feindschaft Krankheit und Leid beim sterben. Das muss wohl bedeuten dass es eine Zeit gab ohne diese Potentielle Eigenschaften des Menschen. Wenn ja, von wann bis wann gieng das. Lebten die Menschen früher vor dem Verstoß im Paradies? Wenn ja aus die anderen Religionen oder nur das Christentum. Wenn ja, muss ja bis vor 2000 Jahren noch das Paradies herschen. Dann noch die Sache dass Gott den Menschen den freien Willen gab extra um Fehler zu begehen damit es eine Weiterentwicklung der lerprozesse gibt. Aus Fehlern  ist der lernvorgang wesentlich effektiver. Durch den Verstoß hat der Mensch bewiesen dass er mit dieser Eigenschaft es zu einer Gefühlskombination kommen kann die folglich benannt wird der Versuchung nicht wiedersehen zu können und damit eine Eigenschaft präsentiert die kein Paradies auf Erden verdient hätte. Oder es lag an den entwivklungsmöglichkeiten und Wege die nach Gottes Schöpfung das Universum erkannt hat und die universellen regeln kommunizieren mit der schöpfungsweise von Gott. Also wenn das Universum diese Existenz freigibt muss Gott mit ihren Auswirkungen handeln um die evolutionierte entwicklungs und universelle Nische  mit Erfahrungen zu füllen.  mit der nächsten Behauptung von mir überschreite ich eventuell eine Grenze aber ich erhoffe mir Feedback und präsentiere sie nun. Es wird beschrieben der Engel Luzifer hat im Himmel rebelliert und für ihn hat Gott die Hölle erschaffen die er herschen soll. Jetzt kommt da ja nur keine Seele hinein wenn die Erde friedlich im Paradies verläuft also um den Schöpfer nicht zu verhassen die Sache mit dem Apfelbaum aber dies setzte vorraus dass es von Gottes Richtung hinterhältiges Spiel wäre und ich glaube daran dass Gott dies nicht tut. Aber hir meine nächste frage: ohne das Potenzial und den Drang Verbote und Richtlinien nicht einzuhalten gäbe es keine Hölle. Was hätte Gott dann mit dem Engel Luzifer gemacht. dann kommen solche Dinge hinzu: früher galt Selbstbefriedigung als Sünde und es hieß diese tat führe einen in die Hölle. Die Wissenschaft stellt es nicht nur als unerlassbar das sondern erwähnt ihre gesunde Eigenschaft dieser Sache. Und heutzutage befürchtet keiner mehr in die Hölle zu müssen wegen Selbstbefriedigung. Ist diese Regel nun verworfen? Ist das irgendwo durch einen Propheten dokumentiert? Wie ist es nun mit der homosexuellen taten die gegen Gottes Wille steuern. Standesamtliche und kirchliche Vermählung zulassen? Toleranz gegenüber ist der kulturelle Trent, aber welche Ansicht strebt Gott darübe? Sind deine werdegänge auch durch Erfahrung und Weiterentwicklung geprägt also wenn der frei währende Mensch mit dieser kulturellen Eigenschaft sich beschmückt. Dann eine Veränderung seines Willens bereit hält, es wäre eine Art von Ansicht dass Gott seine einzigartige Spezies mit freier Wahl Kunst und intiligens Potenzial an eine Art von Grenze stößt
Und die göttlichen Informationen die uns Propheten mitteilen nicht falsch ausgedrückt aus Fehlern bestehen sondern in verschiedenen weißen entwickelbar und ausbaubar sind. Gott macht keine Fehler. Eine. Veränderung einer Richtlinie ist also kein Fehler oder lüge sondern eine sich dem Mensch und die Unterstützung des freien Willens anbietende Eigenschaft. Nun zur nächsten frage: Gott ist laut ruf der Schöpfer der Existenz, allwissend, überall, hört alles weiß von jedem jeden Gedanken kennt die Wahrheit und wird verglichen mit dem klarste Gefühl. der Mensch mit seinem im Vergleich beschränkten Geist besitzt nicht die Berechtigung Gottes Wege in frage zu stellen. Für Gerechtigkeitafragen zählt die unergründlichkeit und außerdem wissen wir nicht wie genau er in Ereignisse eingreifen kann, ob Kurzschlussereignisse überhaupt auf seinem Radar sichtbar sind und außerdem er nicht in den freien Willen eingreifen darf. Die Wege Gottes also uninfragegestellt als wahrhaftige Richtlinie und Schöpfer aller Existenz. Laut dieser Beschreibung wäre es falsch anzunehmen dass es mehrere Götter gibt, denn wofür denn genau bräuchte man mehr. Die Existenz nochmal herstellen ist nicht notwendig einer alleine Sieger und weiß schon alles und mehrere wären dann notwendig wenn sein Wille und sein weg von andersartigen Göttern  wiederlegbar wäre, in diesem Sinne wäre (wenn man Gottes Wille zitiert) die Wahrheit nicht gleich Wahrheit. Dennoch gibt es das Gebot du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Oder sind damit Andre Religionen gemeint? Und selbst wenn, wenn er den Mensch doch mit dem freien Willen ausgestattet hat um erfahrener zu werden warum dann manche Richtungen der EntscheidungsFreiheut verbieten. Andere Religionen glauben an nur einen Gott. Bin ich gottesllästerer wenn ich das auch tuhe? ich bin auf dem Dokument und dem heranwachsen katholisch also durch Taufe und komenion. Jetzt finde ich die evangelische Richtung vom Sinn und Zweck viel ergreifender. Darf ich mich evangelisch nennen ohne es auf dem Dokument zu sein und ohne Konfirmation nachzuholen? Die Katholiken haben die Ansicht reiche mit höherer Bildung sind mehr wert als die Armen mit wenig Bildung. Und die evangelischen gehen genau gegen diese Behauptung zum ersten haben arme meist mehr gutheißende soziale Eigenschaften und die Menge an wissen über Kulturspezialitäten sagt erstmal nichts über die intiligens aus und schon garnicht über den menschlichen Wert. Es ist evangelisch nichtmal umgekehrt die Ansicht sondern jeder Mensch ist gleichviel wert, verdient die selbe Art des ernstnehmens und der Charakter und die persönlichen Eigenschaften werden so behandelt und beurteilt wie das Individuum es präsentiert Handzuhaben. Dennoch finde ich die Tatsache interessant in der Umsetzung einen Kirchenoberhaupt zu haben der über allen Pfarrern stehe und ihm eine höhere Verbindung zu Gott zuteilen vermag. Aber ich finde wenn jemand mehr Aufmerksamkeit benötigt dann sind es die Armen ungebildeten.  um eine Erfindung, Entdeckung, Entwicklung, Forschung oder evolutionäre Zwecksentfremdung zu erstellen benötigt man keine Bildung oder intiligens. Die Kulturellen Pflichten sich spezielles wissen anzueignen sind meiner Meinung nach entweder zu faul die Erfahrung damit selbst dazu machen welche Eigenschaft ja noch OK wäre oder die EntscheidungsFreiheut der eigenen ansichtsweise Einstellung und glaube ablegt und im imaginären Schwarm mitzieht, völlig egal was in Wahrheit sie selbst darüber empfinden, also sich selbst als Individuum fallen lassen. Was mir auch als Unterschied zwischen katholisch und evangelisch presetiert wurde: die katholischen nehmen die Ansichten Einstellungen und glaube von denjenigen an die erfahrener sind und verzichten auf die eigene Erfahrung und evangelische gehen selbst durch die Erfahrung durch und lernen aus ihr. stimmt das? Hat das Schonmal jemand gehört? Dann habe ich mich eine Thematik abgespeichert was den Unterschied deutlich macht, und zwar glauben Katholiken an Engel Teufel Himmel und Hölle und evangelische mehr an eine Art Karma und zwischenstufen. Stimmt das? ,
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#2
Hallo alexela, ein herzliches Willkommen im Forum. Puh, das sind aber eine Menge Fragen. Da die Antworten zu Fragen meist laenger sind, als die Fragen selbst, sehe ich nicht, dass sich da irgendjemand durcharbeiten moechte. Vielleicht servierst Du uns die Fragen besser in kleineren "Haeppchen"?

Wie auch immer, die Kreuzigung war eine roemische Strafe, keine juedische, und die wurde im allgemeinen fuer politische Vergehen verhaengt, in Judaea also normalerweise fuer Aufstaendische. Es sind wohl Hunderttausende Menschen im ersten Jahrhundert in Judaea gekreuzigt worden. Bei Jesus ist die Verurteilung, wie von der Bibel geschildert, offiziell auch wegen eines politischen Vergehens, da er ja als angeblicher "Koenig der Juden" gekreuzigt wurde. Von Wikipedia:

"INRI (auch I.N.R.I. oder J.N.R.J.) sind die Initialen für den lateinischen Satz Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum – „Jesus von Nazaret, König der Juden“. Dieser Satz stand nach Joh 19,19f EU in drei Sprachen (Hebräisch, Griechisch, Lateinisch) auf einer Tafel, die der römische Statthalter Pontius Pilatus oben am Kreuz Christi anbringen ließ, um den Rechtsgrund seiner Verurteilung anzugeben."

Soweit fuer den Moment.
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#3
Hallo alexela,
dem Willkommensgruß Ulans schließe ich mich an. Darüber hinaus teile ich seine Ansicht, dass jede von dir gestellte Frage genügend Stoff für ein eigenes Thema liefert.

Dennoch sind mir ein paar Sätze aufgefallen, auf die ich hier noch eingehen möchte.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Ich muss zuanfang zugeben dass ich ungläubig erzogen wurde. Es wurde über glaube hauptsächlich abwertend berichtet oder ins lächerliche gezogen.
Ich will dir nicht verheimlichen, dass ich eigentlich aus der Ecke komme, von der du dich bereits abgewandt hast. Ich finde es allerdings schade, in welcher Weise du an das Thema Religion herangeführt worden bist. Eine sachliche Darstellung der Gründe, die zum Unglauben geführt haben, wäre sicherlich hilfreicher für dich gewesen.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Ich versuche mir ein realistisches Bild zu erschaffen und habe angst dass ich mit überinterpretation vielleicht gotteslesterung betreibe ohne es zu wissen.
Solche Sätze machen mich immer ein wenig betroffen. Du sagst im Grunde damit, dass du Angst davor hast, von Gott für etwas zur Rechenschaft gezogen zu werden, das du zum einen nicht beabsichtigt hast, und das zudem zutiefst menschlich ist: einem Irrtum zu unterliegen. Das sind denkbar schlechte Voraussetzungen dafür, ein vertrauensvolles Verhältnis zu Gott aufzubauen.

Gotteslästerung, so wie ich diesen Begriff verstehe, setzt auch immer die Absicht voraus, Gott in irgendeiner Weise herabzuwürdigen und zu demütigen. Du willst aber gerade das Gegenteil, nämlich, dem Gott, an den du glaubst, näher kommen. Wie kann also eine solche aufrichtige Suche derart angstbesetzt sein?

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Nun zur nächsten frage: Gott ist laut ruf der Schöpfer der Existenz, allwissend, überall, hört alles weiß von jedem jeden Gedanken kennt die Wahrheit und wird verglichen mit dem klarste Gefühl. der Mensch mit seinem im Vergleich beschränkten Geist besitzt nicht die Berechtigung Gottes Wege in frage zu stellen. Für Gerechtigkeitafragen zählt die unergründlichkeit und außerdem wissen wir nicht wie genau er in Ereignisse eingreifen kann, ob Kurzschlussereignisse überhaupt auf seinem Radar sichtbar sind und außerdem er nicht in den freien Willen eingreifen darf. Die Wege Gottes also uninfragegestellt als wahrhaftige Richtlinie und Schöpfer aller Existenz.
In Diskussionen mit Christen ist mir eine solche Glaubenshaltung schon oft begegnet, kombiniert mit einem Paulus-Zitat:

Zitat:Röm 9, 20 bis 24

20
Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich also? 21 Hat nicht ein Töpfer Macht, aus einem Klumpen zu machen ein Gefäß zu Ehren und das andere zu Unehren? 22 Derhalben, da Gott wollte Zorn erzeigen und kundtun seine Macht, hat er mit großer Geduld getragen die Gefäße des Zorns, die da zugerichtet sind zur Verdammnis; 23 auf daß er kundtäte den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit, die er bereitet hat zur Herrlichkeit, 24 welche er berufen hat, nämlich uns, nicht allein aus den Juden sondern auch aus den Heiden.
Für mich ist das ein absolutes K.O.-Kriterium für ein vertrauensvolles Verhältnis zu einem Gott. Vertrauen setzt voraus, dass ich mich von meinem Gegenüber, dem ich vertrauen soll, ernst genommen fühle. Genau das tut ein Gott, der sich wie oben beschrieben verhält aber nicht: dem ist es egal, was in seinen Geschöpfen vorgeht, Hauptsache sie gehorchen.

Zudem widerspricht ein solches Verhalten den Gott ebenfalls zugeschriebenen Attributen "Liebe" und "Güte". Ein liebender, gütiger Gott würde aber nicht auf Statusunterschieden und Berechtigung herumreiten, er würde seinen Geschöpfen einfach die Informationen zukommen lassen, die sie benötigen, um Zweifel und Infragestellungen auszuräumen. Dank seines Attributs "Allwissenheit" wäre das für ihn eine Kleinigkeit.

Wer andere mit der Floskel "Tu was ich sage, und stell keine Fragen!" abspeist, der will keine vertrauensvolle Beziehung zu den anderen, sondern nur funktionierende Sklaven.



Nun habe ich zwei deiner Fragen einmal aus der Sicht eines Ungläubigen dargestellt. Ich hoffe, es ist bei dir auch so angekommen, dass ich damit nichts abwerten oder lächerlich machen wollte, sondern dass die Einwände ernst gemeint und authentisch sind.
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#4
Hallo ‚alexela‘,
auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum! Was du glaubend bekennst, ist allein deine Sache. Andere (also die Forumsgemeinschaft) können nur sagen, wie sie selbst an die Sache mit dem Glauben heran gehen oder wie die Autoren des Neuen Testaments sie gesehen haben (vor rund 2000 Jahren).

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Gab es mehr (Prediger) wie Jesus die den jüdischen Glauben in frage stellten oder mit neuen Ansätzen (predigten)?
()=hoffentlich richtige Präzisierungen. Ja, die gab es. Einer davon war Johannes, der Täufer. Es gab auch andere mit Namen Jesus, genauer 'Jehoshua'. Jesus war ein häufiger Name damals.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: ... aus welchen Gründen gab es diese Kreuzigungen noch.
Die Kreuzigungen hatten nichts mit dem Glauben zu tun, sondern mit den politischen Repressalien der Römer. Diese hatten in den Provinzen ihre liebe Not damit, Aufstände zu unterdrücken. (Siehe auch Beitrag Ulan)

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Was Gott genau ist …
Hier scheint mir deine Sichtweise verkehrt. Wir Menschen haben keine Information darüber, wer oder was Gott ist. Menschen – auch Gläubige – kennen nichts von Gott außer Gottesbildern aus der Bibel oder selbst ausgedacht. Die einzig mögliche Blickrichtung ist die, mit Gott als Hintergrund oder Überbau auf die Welt und ihre Wesen, insbesondere die Menschen. Gott ist quasi Selbstverpflichtung, Verantwortung zu übernehmen.
Die Kommunikation mit Gott geht nur über das Gebet. Da jedoch über Gott keine Informationen vorliegen (und nie vorgelegen haben), kann auch hier nur der Blick auf die Mitmenschen und die Beziehung zu ihnen gerichtet werden, Motto: Was kann ich für meine Mitmenschen tun, für meine Umwelt mit allem, was darinnen ist.
Wohin du auch immer schaust: Gott steht "hinter" oder "über" dir – nie mit irgendwelchen Informationen vor dir (so wie andere Dinge oder Personen).

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Ich versuche mir ein realistisches Bild zu erschaffen …
Sieh‘ Gott besser als Selbstverpflichtung deiner Mitwelt gegenüber an. Jedes Bild von Gott ist eines zu viel. Eine Gotteslästerung ist ein „Ammenmärchen“! Gott ist kein Wesen, das du beleidigen könntest. Dazu ist Gott „ein Bisschen“ zu groß.
Wer dir etwas von der Möglichkeit einer Gotteslästerung eingeimpft hat, hat in seinem Kopf ein „mickriges Göttchen“!
Du hat einige interessante Details über Gott in deinem Beitrag z. B. die Überzeitlichkeit. Leider sind dies alles Vorstellungen, die zwar nützlich sein können, die man aber nicht diskutieren kann. Es gibt einfach zu viele Menschen, die nie Begegnungen mit einer höheren Macht hatten. Mithin handelt es sich um „unzuverlässige Informationen“. Und „unzuverlässige Informationen“ sind irrelevant für unser Leben. Denn niemand kann sich darauf verlassen.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Dann die Sache mit den ersten Menschen Adam und Eva. … Also hätten wir hir die 2 ersten Menschen, das Erbe an ein nachkommen welcher sich nun ohne gegen christliche regeln zu verstoßen mit Artgenossen fortpflanzen kann. Darf ich diese Aspekte so sehen oder muss ich wiederlegend der Wissenschaft gegenüber glauben um eine Art Gottes Wille zu übertragen?
Du musst solche Erzählungen (Mythen, Weltdeutungen) auf keinen Fall wörtlich nehmen. Mythen sind alte Vorstellungen, denen in keiner Weise irgend eine Realität (ganz andere Ebene!) entspricht. Ob du „der Wissenschaft“ glaubst, ist eine andere Frage. Wissenschaftliche Theorien vermitteln keine Gewissheiten, wie du sie suchst.

Gewiss ist nur, dass wir (mit Gott hinter/über uns) mit unserer Mitwelt zurecht kommen und unser Leben bewältigen müssen. Eigentlich gibt es sonst keine Gewissheiten: Weder über die Welt noch über unsere Vorstellungen, über Gott und seine mythologischen Beschreibungen schon gar nicht.

Paradies, Baum der Erkenntnis (kein Apfelbaum)
Das biblische Paradies, der „Garten Eden“ ist ein mythologischer Ort, in dem der „frische“ Mensch mit seinem Gott in Einklang lebte, quasi auf Tuchfühlung. Dies ist das erste Glaubensbekenntnis, welches das ideale Verhältnis des Glaubenden zu Gott symbolisiert und in einen zunächst angenehmen Mythos kleidet.

Dann wird die Geschichte um einen Deut deutlicher: Der Mensch, neugierig, gehorcht seinem Gott nicht mehr so ganz und probiert, Erkenntnis zu gewinnen, quasi an Gott vorbei. Das ist kein geschichtlicher Vorgang, sondern eine Seinsbeschreibung des Menschen (neugierig zu sein, sich an Regeln vorbei zu mogeln).

Die Vertreibung aus dem Paradies ist ebenso eine Metapher für das mühselige Dasein den Menschen in einer kargen Natur.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Dann noch die Sache dass Gott den Menschen den freien Willen …
Über den „freien Willen“ gibt es im Forum lange Diskussionen. Solange keine politischen, religiösen, ideologischen Zwänge ausgeübt werden, mag der menschliche Wille frei sein; aber ist er das angesichts unserer Grundbedürfnisse? Wenn man Gott als Instanz der Selbstverpflichtung (der „Alte Bund“ der Israeliten im Alten Testament war tatsächlich ein Vertrag, der genau das zum Inhalt hatte: Selbstverpflichtung!) ernst nimmt, dann ist der Wille nur so frei, wie die Grundbedürfnisse einer Gesellschaft nicht nach unserem Tun verlangen.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Oder es lag an den Entwicklungsmöglichkeiten …
Richte den Blick und das Sinnen auf die Mitwelt aus! In dem Moment erkennst du, welche Chancen die Welt bietet (neben den Pflichten). Das Leben macht das mindestens seit einer Milliarde Jahren genau so! Es füllt „ökologische Nischen“, wenn sie sich auftun.

Deine nächsten Ausführungen beschäftigen sich mit Luzifer und der Hölle. Hier kann ich nur nochmals betonen, dass dies mythologische Geschichten sind, wie sich Menschen in ihrem (damaligen) Glauben in einer weitgehend magisch empfundenen Welt sich diese und ihre Widerwärtigkeiten zu erklären versucht haben.
In der modernen Welt müssen wir Mythen als Aufforderung sehen, verantwortlich zu handeln, so gut es geht – immer entlang der Frage, in welcher Welt, in welcher Art Gesellschaft wir leben wollen. In gewisser Weise verlangen uns die Mythen ab, dass wir für unsere Wünsche einen Preis zu entrichten haben (d. h. etwas zu leisten haben). Und wenn wir das nicht tun, dann wird das Folgen haben – ganz ohne mythologische Vorstellungen (Luzifer, Satan, Hölle).

Selbstbefriedigung und Hölle
(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Ist das irgendwo durch einen Propheten dokumentiert? …
Nö. Warum auch? Ein Mythos kann doch nicht mehr sein als etwas, das in der Tradition lag, damals. Wir leben nicht in der alten Zeit. Nochmals die Selbstverpflichtung vor Gott: Ist es verantwortungsvoll, insbesondere Kinder und Jugendliche mit einem sexuellen Konflikt zu belasten, der niemandem nutzt?
Die selbe Antwort gilt für die homosexuelle Partnerschaft, Ehe … Wann endlich werden Prediger sich aus den Betten heraus halten?
Selbstverständlich muss sich eine Gesellschaft über Mythen erheben und erheben können. Anderenfalls verfällt sie in Erstarrung und stirbt (langsam) ab. Da gebe ich dir Recht.

Deine Fragen zur Ein-Gott-Lehre kann ich als Christ (evangelisch) gar nicht mal beantworten. Gott ist für mich – ich schrieb es schon – eine Instanz, vor der ich Verantwortung für meine Mitwelt trage, möglichst ohne Zorn und Eifer, also ohne Extreme. Ich wüsste, so wenig wie du, welchen Sinn weitere Instanzen hätten. Das ist wie die Temperatur. Es gibt sie nur einmal, und sie ist überall. Das Gebot: Du sollt keine anderen Götter neben mir haben., hat rein historische Gründe. Die Ein-Gott-Lehre ist in der israelitischen Geschichte anfangs umstritten gewesen. Da gab es noch mehrere Götter.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Andere Religionen glauben an nur einen Gott. Bin ich Gotteslästerer, wenn ich das auch tue?…
Gegenfrage: Der christlich-jüdische Gott ist doch auch „nur“ einer. Meinst du den Dreifaltigkeitsglauben? Das war eine politisch motivierte Konzilsentscheidung (Nicäa), damit die verschiedenen christlichen Strömungen zu einer Staatsreligion zusammen geschweißt werden konnten. Das ist alles.

Das, was du als Unterschiede katholisch (vermutlich römisch-katholisch)/evangelisch herzählst, kann ich aus eigener Erfahrung nicht nachvollziehen. Die beiden großen Konfessionen sind redlich bemüht, allen Menschen gerecht zu werden.

Warum willst du dich „evangelisch“ (protestantisch?) nennen? Und nicht einfach: christlich? Wenn du allerdings einer bestimmten evangelischen Gemeinde angehören möchtest, dann solltest du dich bei einem Pfarramt ummelden. Mehr weiß ich dazu im Augenblick auch nicht.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Dennoch finde ich die Tatsache interessant in der Umsetzung einen Kirchenoberhaupt zu haben der über allen Pfarrern stehe und ihm eine höhere Verbindung zu Gott zuteilen vermag.
Du meinst den Papst? Öhm, eine höhere Verbindung zu Gott? Dass du dich da mal nicht täuschst. Gott steht „hinter“ oder auch „über“ allen. Und gerade Päpste haben die Neigung (außer Franziskus vielleicht), ihre Mitmenschen aus den Augen zu verlieren. Benedikt XVI war ein Musterbeispiel des Philosophen, der seinen Blick auf Jesu Eigenschaften richtete und mit dem Regieren seiner Weltkirche grandios gescheitert ist.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Die Katholischen nehmen die Ansichten Einstellungen und Glaube von denjenigen an, die erfahrener sind und verzichten auf die eigene Erfahrung, und Evangelische gehen selbst durch die Erfahrung durch und lernen aus ihr. Stimmt das?
Hm? Generell gilt das sicher so nicht! Es stimmt, wir Evangelischen, insbesondere Protestanten hegen große Sympathien für den eigenen Weg des Glaubens.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Dann habe ich mich eine Thematik abgespeichert was den Unterschied deutlich macht, und zwar glauben Katholiken an Engel Teufel Himmel und Hölle und evangelische mehr an eine Art Karma und Zwischenstufen. Stimmt das?
Auch das kann man allgemein so nicht sagen. Ich denke, den meisten (römischen) Katholiken ist der Unterschied zwischen Realität und mythischen Figuren so klar wie mir. „Karma“ und „Zwischenstufen“ sind mir persönlich unbekannt. Aber es gibt auf evangelischer Seite eine Menge von Misch-Stufen in Richtung Zen-Buddhismus. Mag sein, dass du davon gelesen hast.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#5
Hallo alexela,
ein herzlches Willkommen auch von mir, und Danke für deine Worte.
Meine Antworten hier sind immer nur meine eigenen Gedanken, über religöse Denkweisen der Religonen kann ich kann dir keine Antworten geben. Ich kenne mich damit nicht aus.
Ich Glaube einfach nur auf meiner eigenen Art und Weise an Gott weil ich Glauben will. Also interpretiere ich auch nur mit meinem eigenen Glauben die Bibelaussagen die mir begegnen, sofern mir welche begegenen, was in einem Religionsforum ja der Fall ist.
Also werde ich dir nun aus meiner Sichtweise antworten. Oft gibt es allerdings mehrer Antworten auf einer Sache weil es mehrere Sichtmöglichkeiten gibt, aber ich kann nicht alles herschreiben.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Es wurde über glaube hauptsächlich abwertend berichtet oder ins lächerliche gezogen.
Das ist m.E. leider ein immer größer werdendes  Problem, dadurch kann die Menschheit logisch nie zu einer harmomnieschen Gemeinschaft kommen. Dieses Verhalt IST das "Schwert" der Trennung. Solange die Menschheit DIE Gegensätze nicht vereinen können, kann es keine Einheit/Gemeinschaft zu allen Völkern und Frieden in der Welt geben. Um Frieden ERHALTEN zu können müsste es erst einen wahren Frieden geben. Atheisten und Humanisten schaffen das niemals mit der Lächerlichmach-Methode. Das ist dermaßen widersprüchlich, dass ich mich frage ob die wissen was Vernunft überhaupt ist.

Meinungsverschiedenheiten die mit Abwertung und Lächerlichmacherei begegnet werden, säen regelrecht die "Saat des Bösen". Das ist m.E. verständlich weil ALLES was einen anderen Menschen und logisch auch sein Denken herabsetzt keine guten Gefühle hinterlassen kann!
Gefühle aber, sind der Keim JEDER Situation.
Sich immer richtig zu verstehen ist schwer genug, da braucht es nicht auch noch dieses, m.E. dumme, Verhalten.
Für eine echte freie Wahl müsste ein Kind vollkommen neutral zum Glauben und Nichtglauben erzogen werden. Diese 2 Möglichkeiten stehen nun mal neutral für jeden Menschen bereit.
Die Lächerlichmacherei IST das 100% Gegenstück zum Missinoeren und damit im Wert der 2 Extreme gleichschlecht für das Allgemeinwohl.
Atheisten müssten ihre Meinung ja nicht in dieser unvernümftigen Form zum Ausdruck bringen, es gibt auch die Wahl der Vernunft, die logisch niemals die Methode des Lächerlichmachen und der Abwertung verwenden würde.
"WAS würde die Vernunft WIE machen?" ...sollte ein höchstes atheistisches Frage-Gebot sein, wenn sie wirklich nicht die gleichen Fehler machen wollen die Religionen gemacht haben.
Glaube ist eine "Sache" die nun mal in einer realen Existenzmöglichkeit steht. Da es nun mal unserem Gehirn möglich ist sich in Dinge hineinzudenken die unbewiesen sind.
Atheisten die Glaube lächerlich machen treten m.E. den freien Willen eines anderen mit "Füßen". Also verhalten sich achtlos dem anderen gegenüber.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Ich glaube daran dass Jesus zu Gott eine übernatürliche Verbindung hatte und er somit fähig war mit ihm zu komunitmzieren.  

Ich glaube dass das jeder Mensch kann und Jesus nur einer von vielen war. Gott kommuniziert ständig und zu jeder Zeit mit uns allen.
Gott ist m.E. das Allwissen, Jesus und jeder Mensch ist der Ort wo dieses Allwissen hin kann. Kann....weil es dazu eine bestimmte Einstellung und Resonanzfähigkeit braucht. UND Kommunikation IST der Weg und DIE Verbindung. Daher sind m.E. alle Gespräche Gebete.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Jesus war ja Jude und der Grund für seine Hinrichtung am Kreuz war soviel ich weiß seine angetriebenheit über die neue Art und weiße der Sicht gegenüber Gott und seinem Willen.
... ... gab es mehr wie Jesus die den jüdischen glauben in frage stellten oder mit neuen Ansätze. Und Richtlinien Vorschlägen kam oder aus welchen Gründen gab es diese kreuzigungen noch.  

Diesen Hinrichtungsgrund gab es oft in der Geschichte. Die haben nicht nur mit Glaube zu tun, eine andere Meinung zu haben und etwas verändern zu wollen, reichte in der Geschichte der Menschheit aus um auf irgendeiner Art und Weise umgebracht zu werden.
Die Jesus Geschichte erzählt m.E. daher über alle dieser Fälle. Es ist ein Leidensweg wenn man anderes Denkt und der Anderesdenkende bekommt immer eine Dornenkrone, und wenn er richtig Pech hat stirbt ein Anderesdenkender am Kreuz. Das Kreuz ist m.E. ein Symbol für die Hinrichtung. Also egal welche Hinrichtungsart, das Kreuz ist ein m.E. treffliches Symbol für alle Hinrichtungen weil diese ja nur dann geschehen wenn sich Meinungen kreuzen, also sich überqueren. Jeder Meinungsstreit ist eine Überquerung eine Überkreuzung von 2 Linien/Denkweisen. Da läuft nichts rund. Und aus einem Kreuz kann man sowohl ein Quatrat als auch einen Kreis ziehen. Kreis und Quatrat sind ja auch Gegensätzliche Seine die jedoch nur das Kreuz als Gleiches in sich tragen.
Das Kreuz ist m.E. ein deutliches Zeichen für 2 Gegensätzliche.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Bibel ÜBER und DURCH die Geschichten, andere Dinge erklären will. Doch nicht jeder kann se verstehen weil zu jedem Verstehen eine Denkeweise gehört. Es existiert kein Verstehenkönnen ohne eine dazugehörige Denkweise.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Ich versuche mir ein realistisches Bild zu erschaffen und habe angst dass ich mit überinterpretation vielleicht gotteslesterung betreibe ohne es zu wissen.  

Deine Angst befreit dich von einer Schuld.
Aus der Sicht eines liebenden allwissenden Gottes, kann Gott deine Angst als deine Liebe zu ihm erkennen. Gott kennt den tiefsten Willen in dir.
Gott beachtet alle oberflächlichen Wünsche nicht. Gott der das Wesentliche ist, achtet nur auf das Wesentliche.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: ....Entstehung von Himmel und Erde habe mit Ruhetag 7 Tage gedauert.  

In einem Film über das Weltall habe ich gehört, dass es 7 Zufälle gegeben hat die die Erde haben entstehen lassen.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: ...aufgrund seiner Fähigkeit überall zu sein und von jedem alles zu wissen brachte mich auf die Idee dass sein zeitliches empfinden nicht dieses ist mit welchem wir umgehen er hat wohl in 7 Schritten ("Planung,Umsetzung,Auswertung) im Rhythmus von Arbeit Beobachtung und Erholung/Verarbeitung berichtet. Im Vergleich wäre es wie für den Menschen 7 Tage.  

Ja, das denke ich auch. Die Erzählung der Erdentstehung und auch die von Adam und Eva, geben m.E. deutlich darüber Auskunft, dass ein zeitlicher Prozess eine sehr große Rolle bei der Erschaffung spielt. ZEIT ist ein sehr wichtiger Faktor. Dieser wird vom Menschen aber leider nicht gut genug berücksichtigt. Von daher kann es auch kein Gleichgewicht und keine Gerechtigkeit auf der Welt geben.
Und die Zahl 7 deutet deutlich zumindest auf 1 Zyklusverlauf hin. Wie oft er diesen Erschaffungszyklus wiederholt hat, steht nicht in der Bibel, oder?

Wer weiß, vielleicht gibt es ja einen kosmischen Zyklus der uns Menschen unbekannt ist, weil wir ihn in unserer Menschheitsgeschichte noch nie erlebt haben.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: ...So gab es wohl 2 erste halbaffen deren kromosome Übereinstimmten,...  

Ich habe gelesen dass wir als denkfähigige Menschen, die wir sind, alle von einem einzigen abstammen der vor 100.000 Jahren gelebt hat. "Out of Africa Theorie". Also irgenwie auch nur 1 "Adam". Laut Bibel hat Adam ja den Geist Gottes eingehaucht bekommen, was für die Fähigkeit des Denkens stehen kann.
Die Adam und Eva Geschichte ist m.E. eine Geschichte um das erste eigene Denkvermögen incl. den gut/böse Erkenntnissen die nun auch mitverursacht werden. Denken verursacht Situationesverläufe. ....gut und böse... das sind DIE 2 HaupExtreme-Ergebnisse der Wahrnehmungsmöglichkeiten die aus Ereignissen entstehen die der Mensch für den Mensch verursachen kann.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Dann die Geschichte mit dem Apfelbaum. ... ...die Anweisung war es darf niemand Früchte von diesem Apfelbaum nehmen, wenn jemand gegen dieses verbot verstößt bedeute dies das Ende des Paradieses. Was bedeutet in dem fall Paradies? Ich nehme an ohne Streit, Konflikte, Krieg, Hass, Feindschaft Krankheit und Leid beim sterben. Das muss wohl bedeuten dass es eine Zeit gab ohne diese Potentielle Eigenschaften des Menschen.

Ich glaube die bestimmte Frucht wird nie erwähnt. Der Apfel könnte also auch eine Birne sein.
Als Baum der Erkenntnis zwischen gut und böse, müssen da ja auch Früchte hängen die gefährlich für den Menschen sind. Ein liebender Gott wird davor warnen, wie es jeder Vater tun würde.
"Wer nicht hören will muß fühlen." ... 1 Spruch = 1 Baum der Erkenntnis. Damit ist m.E. das selbe gesagt, nur anderes.
Wer die böse Frucht erwischt, macht gerade eine Erkenntnis durch Fehler.
Wer die gute Frucht erwischt, lernt gerade auf angenehmer Art und Weise.

Die Atomkraft kann die Menschheit zerstören und nur wenige Menschen bestimmen ob sie fallen wird und über wieviele sie dann fallen wird.
Ein allwissender Gott der um die Atomkraftmöglichkeit und ihrer Zerstörungskraft gewusst hat, wird nicht gewollt haben dass Adam und Eva von dieser Frucht essen.
Adam und Eva stehen m.E. für das menschliche Bewusstsein dass noch viel zu viele Fehlentscheidungen trifft.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Lebten die Menschen früher vor dem Verstoß im Paradies? ... ... Wenn ja, muss ja bis vor 2000 Jahren noch das Paradies herschen. Dann noch die Sache dass Gott den Menschen den freien Willen gab extra um Fehler zu begehen damit es eine Weiterentwicklung der lerprozesse gibt.
Aus Fehlern  ist der lernvorgang wesentlich effektiver.  

Sowie ich das inzwischen vermute ist mit Paradies die Erde gemeint und nicht das himmlische Jenseits, welches aber den gleichen Zustand haben müsste um himmlisch zu sein.    Wieso 2000 Jahre?  
Den freien Willen zu bekommen bedeutet m.E. die Erschaffung des Bewusstsein. Das Denken können.
Also nur der Erhalt der Fähigkeit zum Denken um 1 Willen haben zu können.
Eigendlich geht es nur um 1 Willensfähigkeit. Also zumindest aus der Sicht von Gott. Die Willensfähigkeit ist nur zu viele Willen fähig. Darum wäre es ja besser, wenn man den freien Willen anwendet, man hätte die Erkenntnis von gut und böse. Da Adam und Eva aber noch keine eigenen Erfahrungen haben konnten, können sie auch bei der Willensfähigkeitsanwendug sterben. Wer ohne Erfahrungen eine Willensentscheidungen fällt, kann noch heute böse Ereignisse hervorrufen. Der Rausfurf aus dem Paradies ist ja auch nur ein Ereignis, die Folge daraus nicht auf jemanden gehört zu haben der es besser weiß und auch besser wissen muß. (Allwissend)
Das ist heute immer noch so. Jeder der keinerlei Erfahrung über einer Sache hat, ist logisch immer dejenige der nun mal kein Wissen haben kann und damit ist er auch derjenige der auf den anderen hören muß.
Es ist also vollkommen richtig dass ein Gott zornig wird, wenn offensichtlich Unwissende sein Wissen nicht mit Respekt begegnen.

Die Adam und Eva Geschichte kann man m.E. mehrfach deuten. Es kommt darauf an welche Sache und der dazugehörigen Denkweise man verfolgen will. Diese Geschichte hat also m.E. den Keim für mehrere Deutungen.

Durch Fehlern ist der Lerneffekt einprägender, ja. Alles selber erlebte ist auch deutlich glaubhafter.
Darum stimmt es auch wenn Gott Adam und Eva sagt, dass sie sterben werden wenn sie vom Baum der Erkenntnis essen. Fehler können nun mal auch zum Tot führen.
Die Schlange beruhigte sie, indem sie sagte dass sie nicht Sterben können und meinte damit dass das Leben auf Erden nur 1 Leben ist und sie in Wahrheit nicht sterben können auch wenn sie sterben können. (z.B. durch Wiedergeburt oder andere Möglichkeit)

Ein Paradies braucht m.E. logisch auch Gesetze die strengstens zu befplgen sind, und damit hat Gott recht in dem er Verbote ausgesprochen hat. Jede Gemeinschaft die wirklich in Harmonie leben will, muss Gesetze haben und diese auch befolgen.
Die oberen Menschen (Führungskräfte/Politiker/Gesetzesvertreter), die die ein hohes Amt tragen und somit auch die ersten Menschen sind, die diese Gebote zu befolgen haben, müssen diese Gesetze auch wirklich strengstens und zuerst befolgen. Adam und Eva könnten also auch die ERSTEN Menschen gewesen sein die diese Gesetze hätten einhalten müssen, und sind durch ihr Vergehen ihrers Amtes enthoben, also gestürzt worden, also Rausgeworfen aus ihrem Amt. Sie haben eine fristlose Kündigung erhalten.
Die Menschen die in der oberen Etage sitzen sind nun mal die  e r s t e n   Menschen die zuerst mal alles richtig machen müssen. DAS ist logisch. Eine Führungsamt ist ja auch ein Amt das andere führen soll. Da soll es keine Schlamperei geben.  
Die ersten Menschen sind die Menschen die in einer Sache am ersten bescheid wissen und dürfen keine Fehler machen, ansonsten.... Rauswurf. Das ist heute in seriösen Betrieben auch noch so. In unseriösen Betrieben wird vertuscht, geschwiegen und geschummelt.
Wer ein Amt hat, muß es auch richtig und fair ERFÜLLEN.
Also auch aus dieser sicht hat Gott recht. Weder ein Paradies noch ein Geschäft, die Demokratie oder sonstige Organisationene und Bünde, können ohne die Einhaltung der Gesetze, Regel und "HierarchieVerantwortungsReihenfolge" nicht existieren.
In jeder Sache und Lage müssen vernünftige Entscheidungen getroffen werden können.
Das in der A+E Geschichte eine Frau die böse Frucht pflückte und dem Mann reichte, kann der Bibelentstehungszeit zugesprochen werden.
Außerdem hätte Adam ja auch nein sagen können. Das zeugt vielleicht auch nur davon, dass sich Männer leicht verführen lassen.
Die Verführung ist in der Menschheitsgeschichte doch immer schon ein Hauptproblem und am Baum der Erkenntnis ist sie die Frucht die am tiefsten hängt und rund um den Baum schnell zu pflücken ist.


Fortsetzung folgt!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#6
(02-10-2017, 21:14)Ekkard schrieb: Was du glaubend bekennst, ist allein deine Sache.
Dem kann ich vorbehaltlos zustimmen. Daher wundert es mich immer ein wenig, wie du deine Weltsicht darstellst (aber vielleicht interpretiere ich da auch nur etwas hinein):

(02-10-2017, 21:14)Ekkard schrieb: Gott ist quasi Selbstverpflichtung, Verantwortung zu übernehmen.
Diesen Leitsatz habe ich bei dir schon des Öfteren gelesen. Aber auch das halte ich für eine sehr persönliche Sicht, die nicht so ohne weiteres auf andere allgemeingültig übertragbar ist.

Ich, zum Beispiel, tue mich mit dieser Vorstellung ein wenig schwer, sie hilft mir bei der Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen, nicht wirklich weiter. Eher unterstützt mich in meinem Handeln die Auffassung, bei jeder Entscheidung auf mich allein (und mein Gewissen) gestellt zu sein. Da gibt es keine übersinnliche Instanz, die mich dabei in irgendeiner Weise führt und anleitet. Rat kann ich mir nur von meinem Mitmenschen einholen, aber die letztendliche Entscheidung liegt bei mir.

Auch das Gewissen betrachte ich nicht als eine solche Instanz, sondern als Bestandteil meiner Persönlichkeit, der teilweise anerzogen ist und teilweise durch andere gesellschaftliche Interaktionen erlernt wurde.

Den Gedanken, dass mir ständig ein Beobachter im Nacken sitzt, der alles, was ich tue oder lasse, beurteilt (und am Ende womöglich eine Rechnung präsentiert), finde ich auch eher bedrückend. Das erzeugt doch genau diese diffusen Ängste, die alexela im Zusammenhang mit Gotteslästerung beschrieben hat. In meinen Augen erzeugt das eine Athmosphäre aus Orwells berühmter Dystopie: man weiß nie genau, was diese übergeordnete Instanz von einem erwartet, macht sich aber jederzeit auf unangenehme Konsequenzen gefasst. Da finde ich das Gefühl, mit sich selbst im Reinen zu sein, viel motivierender, sich moralisch zu verhalten.

(02-10-2017, 21:14)Ekkard schrieb: Gewiss ist nur, dass wir (mit Gott hinter/über uns) mit unserer Mitwelt zurecht kommen und unser Leben bewältigen müssen.
Bei dem Satz kommt mir spontan eine Assoziation:

*http://www.mumag.de/gedichte/les_ge01.html

Bei diesem lustigen kleinen Gedicht von Lessing kann man wunderbar erkennen, dass die Vorstellung eines Gottes "über uns" nicht unbedingt davon abhält, verantwortungslos zu handeln, im Gegenteil: in diesem Fall befeuert der Gedanke den jungen Verführer sogar in seiner Verantwortungslosigkeit. Leitspruch: "Gott wird's schon richten." Sicher, man kann nicht alles planen, aber "Verantwortung übernehmen" bedeutet für mich, die möglichen Optionen, mit denen man die Folgen seines Tuns bewältigen könnte, zumindest gedanklich zu erfassen.

(02-10-2017, 21:14)Ekkard schrieb: Eine Gotteslästerung ist ein „Ammenmärchen“! Gott ist kein Wesen, das du beleidigen könntest. Dazu ist Gott „ein Bisschen“ zu groß.
Unter der Voraussetzung, dass Gotteslästerung wirklich nur "Beleidigung Gottes" bedeutet, gebe ich dir vollkommen recht. Im Dialog mit Christen habe ich jedoch den Eindruck gewonnen, dass das moderne Verständnis von Gotteslästerung ein etwas anderes ist: nämlich "Selbstentfremdung vom Glauben". Jemand, der Gott lästert, bringt damit zum Ausdruck, dass ihm der Gott, an den er früher fest geglaubt hat, plötzlich suspekt geworden ist.
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#7
Fortsetzung:

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Es wird beschrieben der Engel Luzifer hat im Himmel rebelliert und für ihn hat Gott die Hölle erschaffen die er herschen soll.

Die Erde (oder andere Planeten) ist die einzige Möglichkeit für ein Paradies. Nur hier sind Ordnung (Himmel+Gott) und Chaos (Hölle+Luzifer) vereint.
Ich kann mir aus dem Gott/Luzifer-Denken gut vorstellen dass Gott auch nicht Gott sein will, und sich genau dafür Luzifer ausgedacht hat. Denn nur so kann Gott zum Dritten werden. Wenn Gott nicht wie Luzifer sein will und wenn er aber auch nicht Gott sein will, dann kann er nur zusehen wie er es schafft einen Zwischenzustand  herzustellen. Und als Örtlichkeit dieses Daseins bleibt nur das Paradies und damit die Erde.

Gott hat meiner Meinung nach nur die GEGENSÄTZE erschaffen, die das Menschenleben erst ermöglichen. Er hat sozusagen erstmal die Grundlagen das Fundament für das Leben und die Evolution gelegt.
Ohne 2 Exteme gäbe es keine Mitte.

Oder: Gott ist das Orginal und spiegelt sich als Illusion/Luzifer. Die Hölle kann auch ein Ort der Illusion sein.
Würde sämtliches Wissen in unserem Hirn auf einmal gleichzeitig in unsere Bewusstsein kommen können, so wäre das für uns die Hölle.
Das Allwissen ist ALS Allwissen die Hölle.
Warum sollte das Gott oder Luzifer wollen? Der einzige logische Grund warum Gott überhaupt Luzifer erschaffen hat ist m.E. dieses Allwissen nicht auf einmal haben zu müssen. Also musste Gott Luzuifer erschaffen der anderes ist als er. Die Möglichkeit der EINzellbetrachtung. Das Individuelle sehen, je nach Konzentration die ja eine Art "Verdichtung" ist.

Gut und Böse existieren allein schon aus der einfachen Erkenntnis heraus, dass der Mensch sein Denken immer AUSRICHTET nach Gut oder Böse. Eine positive/gute Ausrichtung ist immer das bessere und förderlichste.
Eine Denkausrichtung die in erster Linie auf das Böse ausgerichtet ist, also ein negatives Denken, führt schneller zum Bösen.
Dennoch sind wir alle dazu geneigt auch mal zuerst das Negative zu erkennen, ohne diese Funktion wären wir alle Unvorsichtig.
Die Erkenntnis zwischen gut und böse besteht auch aus der Verwendung von Gut und Böse.
------------
Oder:

Der Bereich Gottes ist ein "Bereich" der Ordnung. Also eher Symbol für Struktur, Formgebung, Takt, Harmonieverläufe usw., das sind Ordnungen oder Anordnungen/Abfolgen/Systemverläufe die alle ihren BESTIMMUNGEN folgen oder haben, weil diese sie ja ausmacht.
Alles was in Ordnung ist, folgt einer Ordnung.

Der Bereich Luzifer ist ein "Ort" ohne Struktur und Ordnung, da geht es wild zu, ein Chaos herrscht. Störungen, Eingriffe, Ein+Auswirkungen die unvorhersehbar sind. Ein ruhiges Leben ist dort wo reines Chaos herrscht nicht möglich.
Das stimmt, dazu braucht man nur mal an Gesetzlosigkeit zu denken.
Oder das All, das ist auch ein Ort an dem das Leben nicht in menschlicher Form möglich ist. Selbst wenn es weitere Planeten geben würde, könnten auch diese zusammen mit unsere Erde, aus einem einzigem Paradies da davor kommen....auch unser Denken reicht in die Unendlichkeit.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: ....die Sache mit dem Apfelbaum aber dies setzte vorraus dass es von Gottes Richtung hinterhältiges Spiel wäre und ich glaube daran dass Gott dies nicht tut.

Warum ist da ein hinterhältiges Spiel Vorraussetzung? Das sehe ich nicht so.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: ....ohne das Potenzial und den Drang Verbote und Richtlinien nicht einzuhalten gäbe es keine Hölle.

Ohne die Hölle und das Verbotene gäbe es kein Paradies.
Ein Paradies ist in einem Zustand der 2 Extreme die ständig super gut ausgeglichen werden. Dies erfordert hochbewusste Menschen und vorallem super Führungskräfte die den besten Gesetzen folgen. Jeder Paradiesbewohner hat es sich zum höchsten Wunsch gemacht das Parades zu erhalten. 1 einziger gemeinsamer Wunsch leitet die Bewohner des Paradieses. Sonst funktioniert das Paradies ja nicht als Paradies.
So ist also nur 1 Hauptwunsch notwendig. Der leitende 1 Wunsch. Der Wunsch dem alle anderen Wünsche folgen.
Alle Folgewünsche sind durch die Vielfälltigkeit des Seins so viellfältig, dass genug Freiheit besteht seinen freien Willen zu verwenden.
Das Paradies existiert aber auf dem Planteten Erde nicht, weil das Paradies nicht praktiziert wird.
Da kann man nur Hoffen das dass mal was wird, und wenn man an mehrere Erd-Versionen und Reinkarnation Glauben kann, muß man für das nächste Leben ja nicht nochmal hier landen.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Gott ist laut ruf der Schöpfer der Existenz, allwissend, überall, hört alles weiß von jedem jeden Gedanken kennt die Wahrheit und wird verglichen mit dem klarste Gefühl. der Mensch mit seinem im Vergleich beschränkten Geist besitzt nicht die Berechtigung Gottes Wege in frage zu stellen.
Für Gerechtigkeitafragen zählt die unergründlichkeit und außerdem wissen wir nicht wie genau er in Ereignisse eingreifen kann, ob Kurzschlussereignisse überhaupt auf seinem Radar sichtbar sind und außerdem er nicht in den freien Willen eingreifen darf..

Das Allwissen kannst du mit Google vergleichen, du mußt genau WISSEN was du wissen willst um gute Google-Ergebnisse zu bekommen. Und je mehr du Googles, desto mehr werden die Ergebnisse nicht deinem eigenen Wunsch entsprechen, du bekommst mehr als du je gewollt hast. Gleiches zieht Gleiches an. Du kannst nicht nach Bratwürsten Google und erwarten dass das Ergebnis Wolldecken anzeigt. Icon_razz
Sicherheit IST ein klares Gefühl.
Wäre auch nur ein Körnchen Zweifel da, könntest du kein klares Gefühl der Sicherheit haben.
Eine Resonz zeigt eine klare Übereinstimmung.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Die Wege Gottes also uninfragegestellt als wahrhaftige Richtlinie und Schöpfer aller Existenz. Laut dieser Beschreibung wäre es falsch anzunehmen dass es mehrere Götter gibt, denn wofür denn genau bräuchte man mehr.  

Mehrere Götter sind nur die Teile des Ganzen Gott. Gott ist aber mehr als die Summe dieser Gottesteile.

Gott ist m.E. ein Alles-Feld und überall. Mehrere Götter sind nur viele Felder dieses Feldes.
Gott hat Götter in sich. So wie das Forum Threads hat. ALS Forum ist es ein Sammelsurium an Text....also jetzt mal im übertragenem sinn ist das Gottes Allwissen. Aber nur mit deiner Wahl und Lesewillens kannst du den genauen Text auswählen. Du mußt auswählen um auch nur eine Zeile lesen zu können.
Der Weg Gottes ist die genaue Auswahl. Die Entscheidung.

Die Götter könnten aber auch als Naturkräfte gesehen werden und da ist auch keiner allein der 1 Gott. Selbst dann sind alle Götter nur zusammen die gesammte Kraft und Gewalt der Natur. Es hat und braucht mehrere Götter, wenn Götter soetwas wie Geltungsbereiche sind. Amtsträger.

(02-10-2017, 01:35)alexela schrieb: Dennoch gibt es das Gebot du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Oder sind damit Andre Religionen gemeint? Und selbst wenn, wenn er den Mensch doch mit dem freien Willen ausgestattet hat um erfahrener zu werden warum dann manche Richtungen der EntscheidungsFreiheut verbieten.  

Wir können alle keine 2 verschiende Gedanken gleichzeitig denken. Das geht nicht.
Wenn die Götter verschiedene Informationsfelder sind, dann kann man sich nun mal nicht auf 2 oder mehrere gleichzeitig konzentrieren, das würde zu einem falschen Ergebnis führen.

Es könnte auch die vielen Religionen gemeint sein, jede behauptet für sich den einen Gott zu folgen. Wenn es das bedeutet, dann ist es eh schon passiert und kann nur noch durch Versöhnung wieder gut gemacht werden.

Die Entscheidungsfreiheit hat und braucht immer einen verboten Bereich, sonst gäbe es keine Hocherlebnisse für den Menschen und alles wäre nur lau. Hocherlebnisse sind keine Extremerlebnisse, aber sie berühren die Extrembereiche im gesunden Maß.
Wenn alles erlaubt wäre und nichts verboten ist, würden die Extremen herrschen und nicht das rechte Maß. Ein Maß der Mitte bedingt 2 Extreme.

Weitere mögliche Aussagen:
Es nutzt nichts wenn man nur halbe Sachen macht, oder einer Sache dient die nicht das Ganze ist.

So, das war es für heute.
Liebe Grüße
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#8
(03-10-2017, 12:05)AncheCameo schrieb: Den Gedanken, dass mir ständig ein Beobachter im Nacken sitzt, der alles, was ich tue oder lasse, beurteilt (und am Ende womöglich eine Rechnung präsentiert), finde ich auch eher bedrückend.

Nein, so ist es nicht. Gott erkennt nur an unseren Gesammtwerken. Also ob die gesammte Menschheit gut oder böse ist. Gott schaut nicht auf die Taten des Einzelnen er betrachtet nur das GESAMMT-Ergebnis der gesammten Menschheit.
Gott sieht alles von UNS allen als 1 Werk an.
Gott macht keine Kleinkrämerei. Das ist doch die Aufgabe des Menschen. Wenn die Menschen ihren Kleinkram selber im Auge behalten und in Ordnung halten, kommt doch automatisch aus ihrem Tun auch im Großen und Ganzen ein besseres Endergebnis dabei heraus. Warum sollte Gott sich mit jedem Detail eines jeden Menschen Tuns abtun, wenn dieser Kleinkram sowieso im Gesammtergebnis steckt?
Jedes Ergebnis hatte seinen Werden, also sowas wie einen Wergegang einen Prozess. Dieser Werdegangsprozess ist Gott egal.

DAS Ergebnis interessiert den Käufer einer Statue, nicht das Rumschleifen an einem Stein und schon garnicht intereissiert ihm der Staub der dabei aufgewirbelt wurde.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#9
(03-10-2017, 14:26)Adamea schrieb: Nein, so ist es nicht. Gott erkennt nur an unseren Gesammtwerken. Also ob die gesammte Menschheit gut oder böse ist. Gott schaut nicht auf die Taten des Einzelnen er betrachtet nur das GESAMMT-Ergebnis der gesammten Menschheit.
Von einem Extrem ins andere? Als Motivationshilfe für ethisches Verhalten ist das um keinen Deut besser, als die Vorstellung von einem Gott, dem nicht der kleinste schwache Moment eines Menschenlebens entgeht. Angesichts der (grob geschätzt) Billionen von Menschen, die je auf diesem Planeten gelebt haben, bekommt man dann das fatale Gefühl, gegen diese schiere Masse nichts ausrichten zu können. Da es nunmal in der Natur des Menschen liegt, nach persönlicher Anerkennung zu streben, wirkt die Vorstellung, als Einzelner von Gott nicht einmal wahrgenommen zu werden, auch stark demotivierend.

An Schwarmintelligenz mag ich auch nicht so recht glauben. Wie sonst könnte es sein, dass eines der unerträglichsten Dinge, nämlich der Krieg, von Beginn der Menschheit an bis heute überlebt hat?

Aber warten wir erst einmal ab, was Ekkard antwortet. Denn im Moment interessiert mich mehr, ob ich seine Lebensphilosophie richtig verstanden habe, und wie eine solche Sicht motivierend wirken könnte, als eine allgemeine Diskussion über Gottesbilder.

(03-10-2017, 14:26)Adamea schrieb: Gott macht keine Kleinkrämerei. Das ist doch die Aufgabe des Menschen. Wenn die Menschen ihren Kleinkram selber im Auge behalten und in Ordnung halten, kommt doch automatisch aus ihrem Tun auch im Großen und Ganzen ein besseres Endergebnis dabei heraus. Warum sollte Gott sich mit jedem Detail eines jeden Menschen Tuns abtun, wenn dieser Kleinkram sowieso im Gesammtergebnis steckt?
Na, dann liege ich doch genau richtig. Faktisch läuft das nämlich genau darauf hinaus dass ich in meinem Tun und Lassen auf mich allein (und mein Gewissen) gestellt bin; schließlich nimmt ein solcher Gott mich als Individuum nicht einmal wahr. Der Glaube, dass da draußen irgendwo im Verborgenen ein Gott existiert, der irgendwann das Ergebnis des Experiments "Menschheit" betrachtet, macht dann so gut wie keinen Unterschied mehr.
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#10
(04-10-2017, 09:52)AncheCameo schrieb: Als Motivationshilfe für ethisches Verhalten ist das um keinen Deut besser, als die Vorstellung von einem Gott, dem nicht der kleinste schwache Moment eines Menschenlebens entgeht.

Das ist m.E. besser weil wir als Einheit miteinander arbeiten müssen um gut zu sein. Oder anderes ausgedrückt eine globale Bewusstseinserhöhung erreichen durch Vernunft. Eine friedlichere Welt bedingt ja Vernunft oder eben ein Bewusstsein füreinander.
Eine friedlichere Welt wäre ja dann das Ergebis und somit das Werk und Zeichen für Gott.

Ich will nochmal dazu sagen, dass ich nicht an einen Gott als Person glaube. Dieser Gedanke funktioniert auch mit einem Gott der keine Person ist, sonderen eine Art Energiefeld oder auch mit dem reliösen Begriff: heiliger Geist.

(04-10-2017, 09:52)AncheCameo schrieb: An Schwarmintelligenz mag ich auch nicht so recht glauben. Wie sonst könnte es sein, dass eines der unerträglichsten Dinge, nämlich der Krieg, von Beginn der Menschheit an bis heute überlebt hat?

Weil diese "Schwarmintelligenz" ihre Daten aus unseren Taten bekommt.
Kriege und Gewalt speichern sich als Daten in Gott, also dem Geist-Datenfeld. Mit jedem passenden Gedanken gehen wir in Resonanz mit dem Dateninhalt.
Je mehr das Gute im Feld überwiegt, desto besser ist die "Schwarminteligenz".

(04-10-2017, 09:52)AncheCameo schrieb: ...schließlich nimmt ein solcher Gott mich als Individuum nicht einmal wahr. Der Glaube, dass da draußen irgendwo im Verborgenen ein Gott existiert, der irgendwann das Ergebnis des Experiments "Menschheit" betrachtet, macht dann so gut wie keinen Unterschied mehr.

Doch das Gott nimmt dich auch wahr, wenn du es willst. Hier ist ja eben der freie Wille gefragt.
Gott hat die Menschheit ermöglicht und das lebendige Leben zur Verfügung gestellt, mehr nicht. Nur so hat die Seele eine Wahl entweder im Himmel oder auf Erden zu sein. WIE die Erde aussieht und WIE es sich auf ihr Leben läßt, dass liegt in der Hand der Menschen selber.
Wenn du ein Auto geschenkt bekommst liegt es ja an dir wie du das Auto fährts. Fährst du es zu Schrott, bist du selber schuld.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#11
So detailliert werde ich auf den Beitrag nicht mehr eingehen, denn wieder breitest du hier nur allgemein und abstrakt die Gottesvorstellung, an die du persönlich glaubst aus. Das bringt mich der Antwort auf die Ausgangsfrage, inwieweit mir die Vorstellung eines Gottes bei der Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen, hilft, um keinen Schritt weiter.

Um das an deinem Autovergleich zu veranschaulichen:

(05-10-2017, 19:15)Adamea schrieb: Wenn du ein Auto geschenkt bekommst liegt es ja an dir wie du das Auto fährts. Fährst du es zu Schrott, bist du selber schuld.
Wenn ich ein Auto mutwillig zu Schrott fahre, dann bin ich auch dann selber schuld, wenn ich es mir zuvor selbst gekauft habe.

Es spielt eben keine Rolle, ob ich daran glaube, es gebe irgendwo irgendeinen Gott, der mir das Leben und die Umwelt, in der ich lebe, "geschenkt" hat, oder ob ich diese Frage komplett unbeantwortet lasse: wenn ich in meiner Lebensführung grundlegend etwas verbocke, dann trage ich dafür die Verantwortung – so oder so.

Gegenüber wem? Ist doch klar: gegenüber den Opfern meiner schädlichen Handlungen, und zwar unmittelbar, ohne irgendeine Gottesvorstellung dazwischenzuschieben.

Dann wäre da noch:
(03-10-2017, 14:26)Adamea schrieb: Gott schaut nicht auf die Taten des Einzelnen er betrachtet nur das GESAMMT-Ergebnis der gesammten Menschheit.
oder
(05-10-2017, 19:15)Adamea schrieb: Doch das Gott nimmt dich auch wahr, wenn du es willst. Hier ist ja eben der freie Wille gefragt.
Icon_question
Entscheide dich bitte mal! Und wenn du meinst, zwischen der ersten und der zweiten Aussage gebe es keinen Widerspruch, begründe das bitte nachvollziehbar!
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#12
"Selbstverpflichtung":
(03-10-2017, 12:05)AncheCameo schrieb: Diesen Leitsatz habe ich bei dir schon des Öfteren gelesen. Aber auch das halte ich für eine sehr persönliche Sicht, die nicht so ohne weiteres auf andere allgemeingültig übertragbar ist.
Nu - dann formuliere halt andere Sichtweisen. Ich sehe den Glauben jedenfalls nicht jenseits seiner Aufgabe in der Gemeinde. Ich komme halt von Hause aus aus der christlichen Ecke. Mir ist die Gottesvorstellung vertraut.

Verantwortlichkeit ist jedenfalls antrainiert - und kann auch abtrainiert werden (self-conditioning).

(03-10-2017, 12:05)AncheCameo schrieb: Den Gedanken, dass mir ständig ein Beobachter im Nacken sitzt, der alles, was ich tue oder lasse, beurteilt (und am Ende womöglich eine Rechnung präsentiert), finde ich auch eher bedrückend.
Das ist eine von mir nicht beabsichtigte Assoziation. Stelle dir "Gott" als ein Konzept zwischen Menschen vor, keine übernatürliche Entität sondern eine gemeinschaftliche Vorstellung, die die Gemeinde zusammen hält. Eine Ebene derartiger Vorstellungen ist das Konzept der Nächstenliebe (eigentlich: soziale Achtung). Solche Konzepte tragen auf der einen Seite, verlangen auf der anderen aber auch Tun für andere. Da muss es keine mythologische Person geben, die mein Tun anschaut.

Selbstverständlich hindert mich ein solches Konzept an gar nichts! Aber es erzeugt eine allgemeine Haltung.

(03-10-2017, 12:05)AncheCameo schrieb: Im Dialog mit Christen habe ich jedoch den Eindruck gewonnen, dass das moderne Verständnis von Gotteslästerung ein etwas anderes ist: nämlich "Selbstentfremdung vom Glauben". Jemand, der Gott lästert, bringt damit zum Ausdruck, dass ihm der Gott, an den er früher fest geglaubt hat, plötzlich suspekt geworden ist.
Mit dieser Interpretation kann ich auch leben. Der Threadersteller hat aber die Sorge, er/sie könne unbewusst Gott lästern. Kann natürlich sein, dass seine/ihre Glaubensvorstellungen nicht mehr so ganz das sind, was sie mal waren. Das ist halt der Weg vom Kleinkinderglauben zum reifen aber kritischen Glauben des Erwachsenen, der zwischen Glauben und Zweifel schwankt, bis man in reiferen Jahren dahinter kommt, dass es nur auf ein sozialverträgliches Verhalten ankommt, ob mit oder ohne Gott.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#13
@Ekkard: Wenn ich deine letzten Ausführungen richtig verstehe, dann verstehst du unter "Gott" so etwas, wie einen Gemeinschaftsgeist, der gleichsam die Klammer um gemeinsam verfolgte ethisch-moralische Ziele einer Gemeinde bildet. Vielleicht liegen wir da mit unseren Auffassungen gar nicht so weit auseinander: der emotionalen Verflechtungen in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten bin ich mir bewusst; nur, dass ich dieses gleichermaßen vage wie spürbare Phänomen nicht zu einer Instanz abstrahiere.

Der größte Unterschied zwischen unseren Auffassungen ist vermutlich, dass der Begriff "Gott" für mich ziemlich vorbelastet ist – wegen der unsäglichen Dinge, die unter diesem Namen gepredigt wurden (einschließlich der Kategorienvermischungen, die du in einem anderen Thema recht ausführlich dargestellt hast) – so dass ich dem beim besten Willen keine positiven Assoziationen mehr abgewinnen kann.

Ein ziemliches Problem habe ich z. B. damit, dass Gott stets als absolut übergeordnet dargestellt wird, so dass dann moralische Leitlinien über jeden Zweifel erhaben und nicht hinterfragbar sind. Das bremst mMn die Weiterentwicklung von Ethik aus, was meistens dazu führt, dass die Kirche den aktuellen Erkenntnissen (mindestens) um Jahrzehnte hinterherläuft.
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#14
@AncheCameo: Deiner Darstellung stimme ich zu, soweit du meine Auffassungen zusammen fasst.
Die Vorbelastung des Begriffes "Gott" sehe ich (mindestens) zweigeteilt

- Die Erhebung ethischer oder einfach soziologischer Maximen ins Absolute ist heute in den liberalen Kirchengemeinden bekannt - jedenfalls auf der Ebene jener Leute, die einmal auf das Problem aufmerksam geworden sind. Manche bedauern das mit der Bemerkung: Damit wird alles beliebig.

- Man muss nach guter protestantischer Manier die Bibel wirklich lesen, die Gottesdienste besuchen und mit Christen tatsächlich reden. Dann erkennt man mit ein Bisschen Mühe, wie wenig von den religiösen Ideologien (früher wie heute) wirklich aus den alten Texten heraus gelesen werden kann, wie zeitbedingt diese Texte sind und wie viel Machtbestreben/Ideologie größere Gemeinden oder ganze Kirchen sich s. Z.  schlicht ausgedacht haben. Vorurteile (nichts anderes sind solche Begriffsbelastungen, wie du sie beschreibst) sind keine Argumente und erschweren nur das Verständnis untereinander.

Unabhängig von Religionen ist es notwendig, Augen und Ohren offen zu halten für die Einflüsterungen von Machtstrukturen. Was uns heute alles erzählt wird, klingt nur im ersten Moment "gut". Tatsächlich sollen wir die Ziele der "Flüsterer" möglichst aktiv verfolgen. Soziale Medien sind darin famos! Weiteres aktuelles Beispiel ist der Wahlkampf. Im Hintergrund ziehen unter anderen Lehrer, Juristen, Professoren und Doktoren, also hoch gebildete Leute, die machtpolitischen Strippen und die dämlichen Marionetten im Vordergrund fühlen sich gut dabei zu "krähen". Der Erfolg wird sein, dass sich machtgeile Leute eine Basis schaffen - völlig säkular aber genauso wirkungsvoll wie s. Z. die kirchlichen Würdenträger. Also nichts Neues unter der Sonne!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#15
(05-10-2017, 20:48)AncheCameo schrieb: ....inwieweit mir die Vorstellung eines Gottes bei der Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen, hilft, ...

Dir wahrscheinlich nix. Aber anderen Menschen ggf schon.
Oder wenn das Leben eines Menschen sehr leidvoll ist, kann der Glaube an Gott zu der Verantwortung sich selbst gegenüber führen in dem der Glaube davon abhält Verbrechen zu begehen. KANN... ich weiß. Aber m.E. hat auch diese Möglichkeit ihren Wert.

Diese Vorstellung kann auch für Menschen helfen, die an Wiedergeburt glauben.
Menschen kommen auf die Erde zurück so wie sie die Menschheit hinterlassen hat. Wir sind alle Teil der gesammten Menschheit.
Meiner Meinung nach erhebt dieser Reinkarnationsglaube den Menschen in einem noch größerem Verantwortungsgefühl. Gerade WEIL das eigene Wiederkommen dranhängt müsste jeder dafür mitsorgen, dass die Welt eine bessere ist.  Eine globales Karrma ist ja dann zu erfüllen.
Je schneller eine bessere friedlichere Welt existiert, desto eher sind die folgenden Reinkarnationene für die Seelen schöner als bisher.
Die Erde müsste dazu als das Paradies gesehen/gedacht sich vorgestellt werden.

Also die Idee "Gott" ist total gut! ...zummindest ist sie ausbaufähig.

Also eine globale Verantwortung kann auch durch Glaube entstehen. Theoretisch.
Die Karma-Funktion auf einem einzigen Karma betrachtet oder gedacht, macht mehr Füreinander Verantwortlich.
Wenn jemand es zuläßt dass ein andere böse wird, hat er ja das Böse mitverursacht und ist nun mal mitverantwortlich.
Weil es sowieso schwer ist sich immer richtig zu verstehen, reicht dieses 1 Übel auf der Welt. Jede absichtliche Provokation ist ein zusätzliches und unnützes Übel für die Welt.
Wer also ganz genau weiß dass Zynismus oder sowas in seiner Aussage ist, weiß also auch dass er zusätzliches Fehldenken VERURSACHEN kann. Oder wer weiß dass er Information weggelassen hat, der muß auch wissen, dass dies eine Fehlerquelle ist. Zur eigenen menschlichen Fehlerhaftigkeit, braucht es keine Absichtlichen dazu.

(05-10-2017, 20:48)AncheCameo schrieb: Um das an deinem Autovergleich zu veranschaulichen:
(05-10-2017, 19:15)Adamea schrieb: Wenn du ein Auto geschenkt bekommst liegt es ja an dir wie du das Auto fährts. Fährst du es zu Schrott, bist du selber schuld.
Wenn ich ein Auto mutwillig zu Schrott fahre, dann bin ich auch dann selber schuld, wenn ich es mir zuvor selbst gekauft habe.

ES ist EGAL ob du das Auto geschenkt bekommst oder selber kaufst! Du bist nicht nur Schuld, du hast auch 1 hässliches Auto.
Um bei der Sache, dem Gedanken, zu bleiben: Das Auto ist die ERDE. WIE es auf der Erde aussieht (Krieg) ist ein Akt des "Autofahrens" der Menschen.
Menschen aber werden wiederum durch Interessen der Industrie, der Religion und der Politik beeinflußt.

Ja, der Mensch ist selber Schuld, DARUM ist es ja gemein alles Gott in die Schuhe zu schieben!

Ich rede die ganze Zeit von nix anderem, als dass der Mensch selber schuld ist. Eine gewsse "Erbsünde" ist also da, so gesehen, jedenfalls. Und diese Sünde kann jeder selber vergeben, vergessen, bereuen UND besser machen als zuvor.
Diese Sünde muß auch da sein, weil sonst alles fest bestimmt wäre.
In der Sünde liegt die Freiheit der Seele selber ein Paradies zu erschaffen. Es ist gerade das nicht sündigen dürfen, welches die Freiheit der Selbstbestimmung ergibt. Das hört sich nur widersprüchlich an!!!!! Ich kann leider keinen Schalter in EUREM Denken umlegen damit ihr diese Worte ANDERES versteht!

Das Sündigen können erschaft erst das Nichtsündigen durch den freien Willen. Gäbe es ein Nichtsündigen können vom Anfang an, hätten wir keine freie Wahl und müssten nach Schema "F" unser Leben führen, also nach Bestimmung.
Gerade weil die Sünde möglich ist, ist Freiheit möglich und keine Gottes-Bestimung im sinne der Lebensführung.
Gott hat m.E. Edam und Eva in eine eigene Welt entlassen, er hat ihnen ein Land gegeben, die Erde. Adam und Eva = DIE GANZE Menschheit.
Die Sünde ist also DIE Erlösung der Seele aus der himmilischen Qual und Glückseeligkeit des Einseins.
Hier und Dort zu sein sind MEHR als nur da zu sein.
Ein einziges Dasein ist der Allmacht doch viel zu wenig, wenn auch mehr Dasein sein kann.

(05-10-2017, 20:48)AncheCameo schrieb: Es spielt eben keine Rolle, ob ich daran glaube, es gebe irgendwo irgendeinen Gott, ...

JAAA! Das habe ich hier im Forum des ÖFTEREN auch gesagt!
Es spielt FÜR DICH keine Rolle!
Aber FÜR einem Menschen MIT Glaubenswunsch, spielt Gott nun mal eine Rolle!
WARUM sollte für alle Menschen Gott keine Rolle spielen dürfen? Wer will das vordiktieren und welchen Wert hätte so eine Bestimmung über einen anderen Menschen?

Jede Kritik hat ihren Wendepunkt, an dem diese Kritik zum EIGENEM Objekt wird. ...also genau das Verursacht wogegen sie sich als Kritik richtet.

Gott ist schlicht und einfach eine freie Wahl des Menschen. Die einen wollen an Gott Glauben und die anderen wollen an keinen Gott glauben. BEIDE können nur dann ihre Ruhe haben wenn sich beide anständig ohne Lächerklichmacherei akzeptieren.

(05-10-2017, 20:48)AncheCameo schrieb: Dann wäre da noch:
(03-10-2017, 14:26)Adamea schrieb: Gott schaut nicht auf die Taten des Einzelnen er betrachtet nur das GESAMMT-Ergebnis der gesammten Menschheit.
oder
(05-10-2017, 19:15)Adamea schrieb: Doch das Gott nimmt dich auch wahr, wenn du es willst. Hier ist ja eben der freie Wille gefragt.
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Entscheide dich bitte mal! Und wenn du meinst, zwischen der ersten und der zweiten Aussage gebe es keinen Widerspruch, begründe das bitte nachvollziehbar!

Wenn du willst das Gott dich hört oder beobachtet dann hat er ein Auge auf dich, ansonsten brauchst du dich um eine Beobachtung durch Gott keine Gedanken zu machen.
Wo ist da ein Widerspruch?

Es ging darum, dass du gemeint hast Gott müsse jeden einzelnen beobachten.
Aus der Sicht Gottes muß das nicht sein! Aus der Sicht eines Einzelnen KANN und darf es sein.
Ein eigener willentlicher Wunsch und Gedanken ermöglicht eine Verbindung zu Gott, dem Feld.

Gott ist aus meiner Sicht eine Energie die dir "Botschaften" schickt, oder sowas wie ein sich richtig erweisendes Bauchgefühl. Oder sowas wie ein Ratgeber. Leider kann man Gott nun mal Manigfaltig erkläern, und mit etwas Fantasie sowieso noch öfter.
Gott ist auch die Fantasie....
Jede meiner Erklärungen ist nur eine winzige Chance es vielleicht jetzt zu verstehen.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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