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[geteilt] Philosophie des Mythos
#1
(04-10-2017, 11:02)Bion schrieb: Was mythologische Texte betrifft, belässt man es am besten dabei, verschiedene Traditionen nebeneinander stehen zu lassen. Das machen seriöse Erzähler, die die Geschichten heute neu vortragen (zB Michael Köhlmeier).

Erzählungen bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen und zu behaupten, hinter der vorgetragenen Neufassung verberge sich Historie, ist unseriös. Wird anstelle einer sachlichen Begründung die eigene Genialität als Referenz für den Vortrag angeboten, bekommt die Angelegenheit zusätzliche eine komische Note.

es ist unseriös und lächerlich,
die Geschichte so zu erzählen,
als ob die Liste (aus Beiitrag 1) nicht vorhanden wäre

jedes etymologische Wörterbuch
verbiegt die Wörter,
um zum Ursprung vorzudringen

würde man das Wahrgenommene nicht verbiegen,
käme nur ein naiver Realismus heraus,
der leicht durch Psychologen auszuhebeln ist

wenn man aber beim Verbiegen alles berücksichtigt,
dann kann sich niemand beschweren
und dann MUSS das, was dabei rauskommt,
die Wahrheit sein
(spekulativer Realismus)

jeder Wissenschaftler sollte sich daher von seinem Ego lösen 
der eigene Wille stört nur
(das macht der User ADAMEA falsch)
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#2
(04-10-2017, 17:32)scilla schrieb: (das macht der User ADAMEA falsch)

Deffiniere! Was mache ich wo und wie falsch???
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#3
Hallo Adamea: Was du falsch machst, hat Scilla doch geschrieben: Du bringst in fast alles deine Persönlichkeit ein, deinen Glauben, deine Vorstellungen von 1 bis 3.
Wissenschaft ist eine Methodenlehre, die gerade das persönliche Urteil, die individuelle Auffassung vermeidet. Aber sei beruhigt, ich habe einen ganz ähnlichen Eindruck von vielen Mit-Diskutanten. Das Forum strotzt geradezu von ganz persönlichen Urteilen und Gewissheiten, die vor jedem Argument bereits feststehen. Da bin auch ich nicht frei von.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#4
(05-10-2017, 23:10)Ekkard schrieb: Hallo Adamea: Was du falsch machst, hat Scilla doch geschrieben: Du bringst in fast alles deine Persönlichkeit ein, deinen Glauben, deine Vorstellungen von 1 bis 3.
Wissenschaft ist eine Methodenlehre, die gerade das persönliche Urteil, die individuelle Auffassung vermeidet. Aber sei beruhigt, ich habe einen ganz ähnlichen Eindruck von vielen Mit-Diskutanten. Das Forum strotzt geradezu von ganz persönlichen Urteilen und Gewissheiten, die vor jedem Argument bereits feststehen. Da bin auch ich nicht frei von.

Wissenschaft funktioniert auch nicht ohne den Wissenschaftler und somit ist Persönlichkeit immer im "Spiel" DABEI. Ohne individuellen Ideen oder Inspiration kann auch die Wissenschaft keine Fortschritte machen.
Wissenschaft ist m.E. die ständige Erschaffung von neuem Wissen DURCH verschiedene Meinungen, Ansichten, Erlebnissen, und eben persönlicher Inspirationen usw., also alles was in der Erfahrungswelt einer Person mit ihrer Persönlichkeit ist und sein kann.
Die Wissenschaft muß froh sein wenn es Individuuen gibt, die AUCH mal ganz neu DENKEN können um etwas neues finden zu können.
Wissenschaft wäre nicht so erfolgreich wenn es keine "Störer" (Anderesdenker) geben würde.

Ohne meine Person, also meinem Ich das in einem Körper steckt und Objekt ist das äußere Einflüsse ausgesetzt ist und durch die 5 Sinne Wahrnehmungseindrücke im Verstand verarbeiten kann, die aus eigens erlebten Erfahrungen und Beobachtungen kommen, könnte ich kein einziges Wort ins Forum schreiben.
WAS kann daran denn falsch sein? Ich verstehe diesen Vorwurf nicht!

Ich mache was ich machen kann.
Ich bin die ich bin.

...Ihr seid die ihr seid. Jeder ist der er ist.

Wir sind alle nur Einzelpersönlichkeiten die 1 gemeinsame Welt zusammen erleben und jedes Einzelwesen von uns, KANN seinen Beitrag immer nur aus der individuellen Wahrnehmung machen und mit dem anderén teilen. Wir brauchen den Informationsfluß, der sodann mit der eigenen Meinung abgeglichen werden kann. Dies kann nur ggf Probleme ergben WEIL nun mal jeder anderes ist und ggf vollkommen anderes Denkt.
Nur duch die individuelle Mitteilung können mehrere Wahrnehmungen und Meinungen überhaupt verglichen werden.
Gäbe es nur eine Meinung und Denkweise, dann bräuchte der Mensch die Sprache nicht und das Forum würe auch sinnlos sein. Ein Lexicon würde ausreichen, es bräuchte keinerlei Prozess mehr.

Das Leben, das Sein, die Menschheit ist erst lebenedig durch die Verschiedenheit und die Interaktionsmöglichkeit die diese Verschiedenheit des Denkens mitteilbar macht.
Menschheit ist die Gelegenheit per Induviduum eine Einheit bilden zu können um sich mit anderen erleben zu können, die Arbeit besteht nicht so sehr in der Erforschung sonderen im Zusammenfinden der Gemüter.
Niemand kann den Anderen leben, wir sind immer auf der ständigen Suche andere zu verstehen und wollen selbst ebenso verstanden werden. Wir können uns alle nur AUS UNSERER Sicht+Perspektive dem anderen mitteilen und um Verständis des anderen hoffen.
Wir sind Jäger nach Verständnis und Gemeinschaftsbildung, und damit nach Harmonie. Harmonie ist eine bestimmte Form und hat immer auch eine Harmonieentstehung. Diese Entstehung ist ein Prozess des Findens.
Wir wollen alle das Eine finden. Harmonie und Frieden, ...... mit einer gesunden Portion Aktion. (das bedingt das rechte Maß)
Harmonie ist eine Maßeinheit. Ein Muster. Eine Abfolge.

Wissenschaft ist die Gelegenheit per Induviduum ein Allgeimeinwissen für die Allgemeinheit zu finden, also zusammenzutragen.
Die ständig wachsende und sich erneuernde, aktualisierende Wissenssammlung = Wissenschaft.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#5
(04-10-2017, 17:32)scilla schrieb: ...jeder Wissenschaftler sollte sich daher von seinem Ego lösen 
der eigene Wille stört nur
(das macht der User ADAMEA falsch)

Nein! DER eigene Wille ist TEIL der Wissenschaft.

Das Ego ist vollkommen in Ordnung wenn es sich nicht zum extremen Egiosmus ausbreitet der kein anderes Wissen in Erwägung ziehen kann.
Jedes Wissen das wirklich wichtig ist, kann allerdings leider auch nur mit Egoismus verteidigt werden. DAS rechte Maß zu kennen ist wichtig.
Die Sturheit des Egoismusses ist sowohl der Hüter als auch der Zerstören von Wissen.

Wahrheit ist wie das schmale Seil des Seiltänzers (Wahrheitsfinder/Wissenschaftler) der in jedem Augenblick seine Konzentration auf die Sache nicht verlieren darf, damit er immer auf dem Boden/Seil balancieren kann.
(Wenn wir Laufen kämpfen wir täglich automatisch gegen die Schwerkraft uns ist dieser Balancakt unseres Körpers nicht wirklich bewusst.)
Wahrheit bedingt vom Menschen (Wissenschaftler) einen ständigen Akt der Balance und ERHALTUNG der BEWEGUNG.

Ohne Bewegung kann eine schwerere Masse nicht AUF einem Seil sein, also oberhalb des Seiles stehen, sonderen würde höchstens am Seil unterhalb festhängen.

Die Flexibilität des Denkens ist für ein beibehaltenden der Wahrheit/Wissen notwendig.
Das Bewegliche ist gleichzeitig auch ein Beibehalten, ein Halten DURCH Bewegung.
Das Statische ist das fest Hängen an einer Sache, das fest Stehende unbewegliche.

Ein Wissenschaftler muß sein wie "Gott", er muß es ständig WERDEN. Werden = Bewegung.
Ein Wissenschaftler ist kein Wissenschaftler mehr, so wie er aufhört sich geistig zu bewegen und um neues Wissen zu bemühen.
Im Grunde ist die Wissenschaft Gott näher als es die Religonen sind die keinerlei Neues zulassen und sozusagen nur am "Seil" festhängen.
Na ja, natürlich nur wenn diese gewisse Offenheit vorhanden ist. Offenheit ist die notwendige Beweglichkeit des Geistes, allem Denken.
Das Problem ist nur sehr oft die Form, die Starre Form.
Wissen wird immer in einer bestimmten AUSDRUCKS-Form gewängt.
Die Beweglichkeit des Wissens ist also nicht nur von der Offenheit allein abhängig, sonderen auch von der dargereichten Form.
Der Verstand kann nur dann arbeiten wenn etwas verstehbar ist und vorallem FÜR das Individuum verstehbar SEIN kann!
Gerade weil jeder Mensch anderes ist und jeder andere Erfahrungen gemacht hat, kann niemals eine Sprachform allein FÜR ALLE den Verstand erreichen! Die Zugänglichkeit des Wissens für den Verstand muss AUCH viele Wege/Möglichkeiten gehen können!
Offenheit UND mehrere Wege/Möglichkeiten sind unumgänglich für alles Neue.
Eine offene Tür reicht nicht aus, sie muß AUCH auf einem begehbaren Weg stehen. Sowie ein Weg ohne offene Tür (Hindernis) auch kein des Weges gehen ermöglicht.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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