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Wir basteln uns eine eigene Religion
#16
(10-10-2017, 12:21)Hase schrieb: Das Bauchgefühl lässt sich ganz einfach erklären:
Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, dann ist es das vielleicht auch nicht.
Wenn etwas zu gut aussieht, um wahr zu sein, dann sollte man vielleicht die Finger davon lassen.

Kurz zusammengefasst: Ist das / die aktuelle Sache für mich ok oder nicht?
Da haste das Bauchgefühl Icon_lol

Ob man das Intuition oder sensible Wahrnehmung oder Vergleich mit früheren Erfahrungen / Gelerntem nennt, macht keinen Unterschied, solange es funktioniert.

Diese, mir bereits bekannte Erklärung ist mir zu ungenau. Gehe tiefer in diese Fragen!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#17
@Adamea,
hier geht es um Religionsgründung, nicht um Bauchgefühl.
Könnten wir bitte beim Thema bleiben anstatt mit einem Nebenschauplatz bis zum Boden des Fasses runterzugehen, sofern das Fass überhaupt einen Boden hat?
Bitte eröffne ein eigenes Thema für das Bauchgefühl, danke.
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#18
Um das Ganze abzukürzen, hab ich den Bauchgefühlsthread einfach gleich mal selber eröffnet. Bitte schön und viel Spaß damit.


Der link führte zurück auf den Anfang dieses Threads - das habe ich korrigiert. Jetzt führt er zum "Bauchgefühl".
Ekkard
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#19
Hallo zusammen (nach langer Abwesenheit)

Religionsgründung?
Wie würde ich sie gestalten? Also..
Ich persönlich halte einen Gottglauben zwar für falsch aber nicht zwangsläufig auch für schlecht. Ich weiß, dass der Glaube vielen Menschen hilft und ihnen auch gut tut.
Ein Glauben an einen personifizierten Gott kann ich zwar persönlich nicht teilen aber tolerieren, solange sich dieser Gott nicht auch noch zu Wort meldet. Da hab ich ehrlich gesagt meine Probleme mit.

Es ist für mich kein Problem wenn jemand sagt er glaubt an das und das und er sendet ihm auch Gebete zu u.ä.. Sobald aber jemand behauptet er rede nicht nur zu Gott sondern auch von Gott zu mir bzw. uns, dann muss ich leider passen, denn ich erkenne den Betrug. Hierdurch wird schlichtweg Macht erzeugt und das ist absolut nicht göttlich oder gar religiös sondern riecht eindeutig nach faulem, wenn auch gewieften, Menschenwerk.

Demzufolge würde meine Religion keine „Offenbarungsreligion“ sein. Gott würde nicht sprechen oder gar Bücher schreiben lassen. Ich würde sie ganz nach dem Gebot gestalten: „Du sollst dir kein Gottesbild machen“ . D.h. es sollte keine Wesensbeschreibung erfolgen, welche zu „Charaktereigenschaften“ des Gottes führen. Diese würden dann wieder zum Offenbarungsbetrug führen usw.

Warum empfinde ich das so?
Wenn jemand z.B. einen Stein anbetet oder den Himmel und ihm seine Gebete schickt, so antworten „diese Götter“ nicht sondern der Gläubige bleibt gefordert sich selber mit den im Gebet formulierten Sorgen/Bitten zu beschäftigen. Er wird also weiter angehalten selbst zu denken.
Wenn aber jemand von Gott (durch Propheten, Priester und Schriften o.ä.) gesagt bekommt wie er zu leben hat, dann wird er seiner selbst beraubt und ist nur noch ein fremdgeführter Mensch.

Letzteres ist aber auch kein unangenehmer Weg für einige, denn ist doch auch leicht sich das Denken abnehmen zu lassen. Das ist ein großer Reiz, der seine Wirkung nicht verfehlt. Diese Faulheit bzw. Bequemlichkeit, wenn ich das mal so sagen darf, machen sich die Betrüger zu nutze. Ich selber empfinde das aber als traurig.

Zuletzt noch ein Grund warum ich Offenbarung ablehne. Sie führen zu einem festen Gottesbild. Ist dieses erst akzeptiert und man ist dann auch konsequent, so wird man sich bemühen es strengstens zu befolgen. Denn, wer würde schon so einem Gotteswort und somit seinem Seelenheil widerstreben, als Gläubiger (aktuelles Beispiel der IS). Darin liegt Horror, denn diese Macht ist schon lange erkannt und verwendet worden. Nicht ohne Grund sind diese auch sehr erfolgreiche Religionen in Sachen Anhängerschaft.

Der größte Gottesfrevel , meiner Meinung nach, begann also, als die Priester nicht mehr von der Gemeinde zu Gott sprachen, sondern sich, bildlich gesprochen, umdrehten und nun angeblich von Gott zur Gemeinde sprachen. Dort würde ich ansetzen wollen und diesen Frevel beseitigen.
Was moralisch, ethischen Losungen angeht, so sehe ich diese nicht zwangsläufig religiös verankert.

Kurzum meine Religion hätte zwar einen oder mehrere Götter, der/die aber völlig unbestimmt ist/sind und unbestimmt bleiben sollten. Aber das ist auch nur Wunschdenken.

In diesem Sinne beste Wünsche,
Edwin
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#20
(10-10-2017, 12:45)Hase schrieb: ...hier geht es um Religionsgründung, nicht um Bauchgefühl.
Sorry!
Ich selbst spreche jedem auftauchendem Gefühl auch Gott einen gewissen Anteil zu und bin der Meinung das Religion ihren guten Grund auch nur in den Gefühlen haben kann!
Daher sehe ich keinerlei Threadveränderung.

Religion hat mit dem Gefühl zu tun, Gott in seinem Denken UND Fühlen miteinzubeziehen. Es ist m.E. gerade das Bauchgefühl das den Menschen in eine Religion führt. Oder was ist es sonst, was Menschen davon abhält aus ihrer Religion auszutreten, wenn nicht ein Gefühl dass sie bei Gott und so in einem Glauben hält?

Gefühle die aus dem Hirn produziert sind haben ihren Ursrung in dem was der Mensch erlebte! Da Gott aber außerhalb des Erlebbaren ist, kann das Gefühl und Verlangen nach Gott m.E. nicht seinen wahren Ursprung nicht im Hirn haben.
Das Bauchgefühl ist nun m.E. das Gefühlsauslösezentrum das zum Verlangen nach einem Gottesglaube führen kann.

Da es aus Verstandesgründen nur moralische Gründe geben kann um eine Religion basteln zu wollen, und dazu keine Religion notwendig ist, ist es m.E. gerade das Verlangen nach Gott (dass ja eben ein Gefühl ist), warum eine Religionsbastelei überhaupt hervorgerufen werden kann.
Wer dann (wie ich) noch glaubt dass Gott mit dem Menschen verbunden ist, und das "er" auf einem geistigem Weg und daher nicht messbar kommuniziert, kann auch die Gefühle zu den Transportmittel von göttlicher Information zählen.
Gott kommt m.E. durch das Denken UND aller Gefühle zu uns.

Es sind gerade die Gefühle die das basteln einer Religion ihrem eigendlichem Wert geben!
Jeder andere Grund hat nur die Macht im Hintergrund stehen!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#21
(11-10-2017, 00:28)Edwin schrieb: ... Sobald aber jemand behauptet er rede nicht nur zu Gott sondern auch von Gott zu mir bzw. uns, dann muss ich leider passen, denn ich erkenne den Betrug. Hierdurch wird schlichtweg Macht erzeugt und das ist absolut nicht göttlich oder gar religiös sondern riecht eindeutig nach faulem, wenn auch gewieften, Menschenwerk.

Ich glaube dass Gott zu uns allen "spricht". Dies geschieht jedoch bei jedem individuell und niemand kann für die Allgemeingültigkeit dieser Aussagen sprechen. Man kann nur allgemein sagen, dass Gott zu jeden "spricht", nicht aber dass etwas Gesprochenes, also eine angeblich empfange Botschaft, als allgemingültig zu behaupten ist.
Ein Machtmißbrauch ist es m.E. nur dann, wenn man ein bestimmtes Verhalten oder Tun, als Willen Gottes bezeichnet. Das ist dann ein Menschenwerk, ja.

(11-10-2017, 00:28)Edwin schrieb: ... Gott würde nicht sprechen oder gar Bücher schreiben lassen.  

Jedes Buch und jedes Thema eines Buches ist m.E. auch durch göttliche Inspiration geschrieben.
Gott ist m.E. ein Gedankenfeld mit dem sich jeder Denker, also auch Autoren, verbinden können. Gott ist m.E. ein Wissensfeld und überall.
Gott ist das Wissen der gesammten Menschheit als 1 Feld. Zu diesem Feld hat jeder Mensch Zugang.
Aber alles ist eben immer MIT dem Idividuum, dem einzelnen Menschen verbunden und somit kann kein Mensch über einem anderen Menschen das Wort festlegen oder bestimmen.
Ich glaube aber dass alles ein gemeinsames Muster folgt, doch dieses Muster kann nicht durch 1 Buch allein erkannt werden und es kann auch nie bei einem Menschen allein sein.
Ein Gott der über alle und alles steht, kann nur in allem drin sein und niemals in einem allein. Also kann niemand das Wort Gottes allein kennen, wissen oder haben.

(11-10-2017, 00:28)Edwin schrieb: Ich würde sie ganz nach dem Gebot gestalten: „Du sollst dir kein Gottesbild machen“ .

Ich sehe diesen Spruch in seiner Gültigkeit darin, dass kein Bild ALLEIN DAS BILD sein kann. Es ist nicht möglich Gott in nur einem einzigen Bild zu sehen. Der Grund oder Sinn dieses Spruches liegt dann also in einem unpraktischen Tun, wenn man sich ein bild machen würde.
Weil die Vorstellungen eines bildes über Gott zu vielseitig sein können um Gott gerecht werden zu können. 1 Bild von Gott REICHT einfach nicht aus um wirklich Gott "abbilden" zu können. Der gedachte Hintergrund dieser Aussage ist m.E. ein anderer.

Wenn es ein einziges Bild von Gott geben kann, dann muß dieses Bild universal sein. Dieses eine Bild von Gott kann dann nur etwas zeigen dass auf alle Menschen zutrift.
Darum ist mir das Bild eines Feldes am logischten. Ein Feld wie es z.B. auch die Luft oder unsere Athmosphäre im gewissen sinne ist.
Alles und alle Menschen sind so IN Gott und folglich auch UM Gott herum wie die Luft oder der gesammte Raum in dem sich das Universum und alle möglicherweise existierenden Universen. Größer kann man Gott nicht denken und als Bild verwenden.
"Du sollst" ist m.E. auch eher ein Hinweis darauf dass es besser ist, etwas nicht zu tun weil es eben eine gewisse Gefahr babei gibt, es aber möglich ist es zu tun. Ein Bild ist also in der Möglichkeit aber der Mensch sollte sich kein Bild machen weil der Mensch viel zu verschieden denkt.
Wäre der Mensch in einer weltweiten Einigkeit, so wäre auch das Denken des Menschen eins und einig. Dann erst könnte ein einziges Bild von Gott gut sein, vorher kann kein Bild von Gott wirklich gut sein.

Würde man also eine Religon basteln, so hat das nur dann wirklich Sinn, wenn 1 Bild von Gott für alle Menschen in gleichermaßen annehmbar ist und dass kann nur dann der Fall sein, wenn dieses Bild etwas zeigt das sich kein Mensch entziehen kann.
Der gesamte Raum des Kosmos und jede Welle und Teilchen, jedes Quant oder wie das Zeug heißt, ist Gott. Und dieser gesammte Kosmos trägt das Wissen Gottes in Form von Energie und Impulse oder Signale.

(11-10-2017, 00:28)Edwin schrieb: Wenn jemand z.B. einen Stein anbetet oder den Himmel und ihm seine Gebete schickt, so antworten „diese Götter“ nicht sondern der Gläubige bleibt gefordert sich selber mit den im Gebet formulierten Sorgen/Bitten zu beschäftigen. Er wird also weiter angehalten selbst zu denken.
Wenn aber jemand von Gott (durch Propheten, Priester und Schriften o.ä.) gesagt bekommt wie er zu leben hat, dann wird er seiner selbst beraubt und ist nur noch ein fremdgeführter Mensch.    

Zustimmung!

(11-10-2017, 00:28)Edwin schrieb: Zuletzt noch ein Grund warum ich Offenbarung ablehne. Sie führen zu einem festen Gottesbild. Ist dieses erst akzeptiert und man ist dann auch konsequent, so wird man sich bemühen es strengstens zu befolgen.  

Na ja, das trifft nicht nur in Sache Gottesbild zu, sonderen auch jede Organisation und ihre Ideale hat. Die nennen sind dann zwar nicht Offenbahrung aber viel anderes Zeigt ein Ideal auch nicht. Und in wie weit diese Ideale wirklich gelebt werden ist auch so eine Sache.
Ich sehe da jedenfalls deutlich eine Gemeinsamkeit.
Letztenendes geht es garnicht ohne Ideale, Werte usw., und diese sind m.E. auch "Offenbahrungen".
Ob ein Gottesbild fest gelegt ist oder Ideale vestgelegt werden, etwas das der Mensch fest gelegt hat, will der Mensch nicht loslassen.
Den Überzeugungskampf gegen das Festgelegte wird es immer geben.  
Solange Menschen, die die Macht haben etwas festzulegen, keine eigenen Erfahrungen machen die gegen ihrer eigenen Festlegung sprechen, werden sie nichts dazu tun diese zu veränderen. Solange werden auch alle anderen Menschen diesen Festlegungen unterworfen sein.
Es ist das selbe Spiel!

(11-10-2017, 00:28)Edwin schrieb: Was moralisch, ethischen Losungen angeht, so sehe ich diese nicht zwangsläufig religiös verankert.

Zustimmung. Darum sehe ich Religion auch mehr als eine Gefühlssache und einem inneren Bedürfnis nach Gott an.
Religon kann daher eben ein weiteres Mittel für Moral usw. sein. Religion ist nur nicht das einzige Mittel aber ein zusätzliches Mittel. Religion und jeder Glaube an Gott, kann auch sinnvoll in der Menschheit verwendet werden, kann.
Ja, Religion kann regelrecht im Namen des aller Menschens Wohlwollens funktionieren. Sollte die Menschheit dieses Mittel ebenso für Harmonie, Freiden und zum Wohl aller Menschen miteinbeziehen wollen, darf DAS Glauben ansich nicht verhunzt werden, weil Glaube die Grundlage für jede Religion ist. Würde man den Menschen weiterhin das Glauben ansich vermiesen, weil diese Menschen in so manchen Menschenaugen Irrsinnige sind, zerstört man diese Möglichkeit und kann dann keinen Nutzen mehr daraus ziehen.
Eigendlich sollte der Mensch gelernt haben, dass es besser und gut ist wenn man immer aus allem DAS Beste macht. Das bedeutet m.E. dann auch,dass man auch aus, mit und durch Glaube das Beste machen kann.
Einem Ziel kommt man langsamer näher, wenn man nicht alle zur Verfügung stehenden Mittel verwendet. Schöpft man alle zur Verfügung stehende Mittel aus, kommt man schneller weiter.
Eine bessere Welt ist doch das Ziel. Oder geht es zu vielen Menschen zu gut?
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#22
(11-10-2017, 10:09)Adamea schrieb:
(10-10-2017, 12:45)Hase schrieb: ...hier geht es um Religionsgründung, nicht um Bauchgefühl.
Sorry!
Ich selbst spreche jedem auftauchendem Gefühl auch Gott einen gewissen Anteil zu und bin der Meinung das Religion ihren guten Grund auch nur in den Gefühlen haben kann!

"Religion" im Threadsinn ist ein formales Geruest. Es geht dabei um Fragen wie konkrete Glaubensinhalte, Ziele, Organisation, etc. In diesem Sinne sind Gefuehle hier also nicht gefragt. Ein "Bauchgefuehlt" kommt da wohl nur bei Aspekten ins Spiel, ueber die man eben noch nicht intensiv nachgedacht hat oder wo man sich zwischen zwei Sachen nicht entscheiden kann.

(11-10-2017, 10:09)Adamea schrieb: Es sind gerade die Gefühle die das basteln einer Religion ihrem eigendlichem Wert geben!
Jeder andere Grund hat nur die Macht im Hintergrund stehen!

Der Satz waere wohl so zu "uebersetzen": "Strukturen sind mir in einer Religion egal, und ich lehne eine hierarchische Leitungsstruktur ab."

Wobei hier anzumerken ist, dass rein individualistische Glaubensvorstellungen eigentlich gar nicht unter den Begriff Religion fallen; was das also in gewissem Sinne off-topic machen wuerde. Auch wenn der Religionsbegriff heutzutage, anders als noch vor ein paar Jahrzehnten, nicht verlangt, dass eine Religion zwingend eine hierarchische Struktur hinter sich stehen haben muss, geht es doch immer noch um eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Regeln, egal wie strikt diese Gemeinschaft die jetzt durchsetzt.
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#23
(11-10-2017, 14:57)Ulan schrieb: "Religion" im Threadsinn ist ein formales Geruest. Es geht dabei um Fragen wie konkrete Glaubensinhalte, Ziele, Organisation, etc. In diesem Sinne sind Gefuehle hier also nicht gefragt.
ja, bitte. Das wäre schön. Danke, Ulan.
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#24
(11-10-2017, 14:57)Ulan schrieb: "Religion" im Threadsinn ist ein formales Geruest. Es geht dabei um Fragen wie konkrete Glaubensinhalte, Ziele, Organisation, etc. In diesem Sinne sind Gefuehle hier also nicht gefragt. Ein "Bauchgefuehlt"...
(11-10-2017, 10:09)Adamea schrieb: Es sind gerade die Gefühle die das basteln einer Religion ihrem eigendlichem Wert geben!
Jeder andere Grund hat nur die Macht im Hintergrund stehen!
Der Satz waere wohl so zu "uebersetzen": "Strukturen sind mir in einer Religion egal, und ich lehne eine hierarchische Leitungsstruktur ab."
Wobei hier anzumerken ist, dass rein individualistische Glaubensvorstellungen eigentlich gar nicht unter den Begriff Religion fallen; was das also in gewissem Sinne off-topic machen wuerde.

Nein, ich habe nicht gesagt dass mir die Strukturen egal sind. Da es sich im Thread um das basteln einer Religion handelt müssen ja über deren Struktur philosophiert werden und m.E. auch die Beweggründe die dazu veranlassen eine Religion basteln zu wollen.
Ich sehe nun ein, dass eine vollständige Diskusion um alle Faktoren eines Themas mit euch nicht möglich ist. Meiner Meinung nach müsste man alles zur Sache gehörende miteinbeziehen um tatsächlich eine Sache bedenken und Diskudieren zu können.
Ich erkenne die angeblichen off-topic´s nicht weil sie m.E. keine off-topic´s sind.
Ich ziehe mich zurück.

LG
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#25
Ich hätte gern einen G"tt / eine G"ttheit, der / die greifbarer ist, mit der man in einen Dialog treten kann. Jemanden, der dem Elend der Welt ein Ende macht. Das würde die Religion als solche einfacher machen, das würde dann aber womöglich auf einer hierarchische Struktur mit einer Art G"tt-König, der dann hoffentlich gerecht und weise etc. pp ist, hinauslaufen. Wenn man aber bedenkt, dass G"tt womöglich "nur" die gebündelte Hoffnung der Menschen, die an ihn glauben ist, dann ist das nicht ganz so einfach.

ok, um das mal konkreter zu gestalten, bitte beantwortet diese Fragen:
Es wäre nett, wenn Ihr dabei konkret beim Thema bleiben könntet, ohne dabei Romane zu verfassen.
Wer einen Roman schreibt, ohne zum Punkt zu gelangen, muss damit rechnen, nicht gelesen zu werden.
Ich möchte nicht unhöflich sein, aber bitte zerredet mir mein Thema nicht. Danke.

- Möchten wir hier im Rahmen des Forums für dieses Gedankenspiel (mehr ist es ja nicht) eine monotheistische Religion (ein Gott) oder polytheistisch (mehrere Götter)?

- männlich, weiblich, Zwitter, geschlechtlos, etc. pp?

- sind Naturgottheiten auch mit einbezogen?

- gibts zusätzlich zum Gott / den Göttern noch Engel / Schutzengel?
Soweit ich weiß, ist das so, dass die Akzeptanz von Schutzengeln sehr hoch ist, auch eingefleischte Atheisten haben üblicherweise gegen (das Konzept der) Schutzengel nichts einzuwenden.

- möchten wir eine Art Götterclan mit Zickenkrieg wie auf dem Olymp haben?

- verlangt unser Gott / unsere Götter irgendwelche Opfer von den Menschen? Tieropfer? Menschenopfer?
--> natürlich ist das hypothetisch. Ich bin dagegen, es wäre schön, wenn Ihr das auch seid. Icon_lol Keine Märtyrer-Religion, bitte.

- diktiert er/sie irgendwelche Regeln oder flüstert das Leuten ein im Sinne einer Offenbarung? Das wurde z.T. schon mal oben diskutiert, aber noch nicht von allen beantwortet.

- wie, wo und wann möchte unserer Gott / unsere Götter angebetet werden?

- was sind das für Gläubige, die diese Religion anzieht?

- Ist das eine elitäre Religion, bei der nur wenige mitmachen dürfen, oder kann prinzipiell jeder beitreten?
Machen wir es den Konvertiten schwer, so wie die Juden es tun, oder relativ einfach so wie bei den Muslimen?

- Muss man an diesen Gott / die Götter glauben oder reicht es auch, wenn man die Menschen dieser Religion schätzt und die Rituale etc. akzeptiert?

--> Einfach beantworten, so wie Ihr das individuell gern hättet. Ich zähle hinterher die Stimmen aus und die Mehrheit gewinnt. So läuft das eben bei der demokratischen Religionsgründung. Icon_lol Da sind ein paar Fragen dabei, die man nicht einfach mit JA/Nein beantworten kann, bitte versucht trotzdem beim Thema zu bleiben. Wenn ich mir den Sinn der Antwort selber zusammenreimen muss, zählt die Antwort nicht für die Umfrage.
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#26
ich hab drüben im Thread für die religiöse Bedeutung von Haaren noch ein Zitat gefunden, das ich hier gern einbauen möchte. Als künftige Religionsgründer müssen wir das natürlich auch bedenken.

Zitat von Edwin:

Zitat:Man muss sich dabei klarmachen, dass solche religiösen Vorschriften eigentlich nichts religiöses haben sondern dem Zusammenleben und der Gemeinschaft dienlich sein sollen. Solche Vorschriften bzw. Richtlinien wurden dann aber gerne religös verpackt um ihnen eine stärkere Autorität und somit Wirkung zu verleihen.
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#27
(16-10-2017, 00:05)Hase schrieb: Ich hätte gern einen G"tt / eine G"ttheit, der / die greifbarer ist, mit der man in einen Dialog treten kann. Jemanden, der dem Elend der Welt ein Ende macht.
Nun, du sprichst die Theozidee an: "Warum lässt ein allmächtiger Gott das Leid in der Welt zu?". Eine neue Religion kann diese Frage so wenig beantworten, wie jede andere alte, weil die Frage falsch gestellt ist. Sie geht von der falschen Voraussetzung aus, dass Leid nicht normal sei. Das Leben ist - rein physikalisch-biologisch gesehen - eine extremer Ungleichgewichtszustand. Dieser wird durch die Sonne als Energielieferant erzeugt und aufrecht erhalten. Ungleichgewichte bedingen diese Energiezufuhr. Und es ist eher erstaunlich, dass wir halbwegs gut leben können - eine phantastische Anpassungsleistung. Leid ist nur ein anderer Ausdruck für u. U. extreme Anstrengung, Energiebeschaffung und -umsetzung. Würde ein Gott dies verhindern (immer ausgleichen), so würde der Ungleichgewichtszustand "Leben" ausgelöscht.

Die bestehenden Religionen kranken an diesem Widerspruch, den auch ein "G"ttkönig" nicht beseitigen kann, sei er noch so weise und gerecht.

Ich denke eher ...
(16-10-2017, 00:05)Hase schrieb: , dass G"tt womöglich "nur" die gebündelte Hoffnung der Menschen, die an ihn glauben ist, ....


Das Folgende verstehe ich mehr als Konstruktion eines Mythos, der offenbar einen Gott umfassen soll:
(16-10-2017, 00:05)Hase schrieb: - Möchten wir hier im Rahmen des Forums für dieses Gedankenspiel (mehr ist es ja nicht) eine monotheistische Religion (ein Gott) oder polytheistisch (mehrere Götter)?
Diese mythologische Figur müsste vor allem glaubwürdig sein. Alles andere ist "Killefitz".

"Gott" wäre eher so etwas wie ein Potenzial, an oder in dem sich die Menschen ausrichten. Ja dieses wäre "monotheistisch", denn ein Potenzial ist raumzeitfüllend und kann mithin nicht mehrfach gedacht werden.

Natürlich wäre dieses allgegenwärtig und geschlechtslos. ES wäre Ausdruck all dessen, was die Natur von sich aus gestaltet, hergibt und fest hält.

Naturgottheiten wären nur eine Unterteilung von ES und nicht selbstständig.

(16-10-2017, 00:05)Hase schrieb: - gibts zusätzlich zum Gott / den Göttern noch Engel / Schutzengel?

Nein, denn ein Potenzial wirkt nur durch seine Akteure, also die Wesen, die es bevölkern. Das Konzepte "Schutzengel" knabbert schon wieder an der Theodizee, um einen unangenehmen Aspekt der Lebenswirklichkeit auszuhebeln. Wir können nur relativen Schutz erlangen und nur um den Preis eigener Leistung (oder Umschichtung von Ressourcen). Und das könnte gegen wirklich große Einwirkungen zu wenig sein.


- möchten wir eine Art Götterclan mit Zickenkrieg wie auf dem Olymp haben?
- verlangt unser Gott / unsere Götter irgendwelche Opfer von den Menschen? Tieropfer? Menschenopfer?
- wie, wo und wann möchte unserer Gott / unsere Götter angebetet werden?
Alles NEIN!
Denn, wie soll man sich das alles bei einem ziemlich allgemeinen Potenzial vorstellen? Welchen Sinn hätte dies?

- diktiert er/sie irgendwelche Regeln oder flüstert das Leuten ein im Sinne einer Offenbarung? Das wurde z.T. schon mal oben diskutiert, aber noch nicht von allen beantwortet.
Ein glaubwürdiger Gott, wäre kein Regelgeber. Denn dies schließt Irrtümer für Teile der Menschheit ein. Was für die einen ein Segen, kann für andere ein Fluch sein. Regeln können nur für Partialgesellschaften gut sein. Andere Völker, andere Regeln!
Auch hier gilt: Nein!

- was sind das für Gläubige, die diese Religion anzieht?
Das ist eine gute aber nur partiell beantwortbare Frage. Ich wäre kein guter Gläubiger. Es ist nämlich egal, was ich an Mythen glaube. Wichtig ist allein die Haltung gegenüber Mitwesen dieses Planeten - und die hangelt sich von Fall zu Fall.

Ich höre mal an dieser Stelle auf. Ein allgegenwärtiges Potenzial, das fast schon Züge von Versuch und Irrtum in einer Welt im Ungleichgewicht hat, ist schwer in einem Mythos einzufangen.

Zähle alle restlichen Antworten als NEIN!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#28
(16-10-2017, 23:14)Ekkard schrieb: ..."Gott" wäre eher so etwas wie ein Potenzial, an oder in dem sich die Menschen ausrichten.

Folglich können sich die Menschen bewusst oder unbesusst (oder mal so mal so) nach dem Potenzial ausrichten.

(16-10-2017, 23:14)Ekkard schrieb: ...ein Potenzial wirkt nur durch seine Akteure, also die Wesen, die es bevölkern.
Ja.
Ein Potenzial ist wie Wissen. Wissen wendet sich nicht alleine an.
Wissen muß erst verwendet werden, es braucht jemand der das Wissen benutzt. Es braucht Akteure die die Fähigkeit haben das Potenzial zu verwenden. Es besteht eine Abhängikeit zwischen dem Potenzial und dem Akteur.
Ein Rezept-Buch trägt nur das Informations-Potenzial für ein Gericht, nicht aber DAS Gericht. Ohne dem Akteur, dem Koch, gibt es kein Gericht.

... aus Wiki: "Potential (von lat. potentia „Stärke, Macht“), auch Potenzial, bedeutet Fähigkeit zur Entwicklung; noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten."

Es braucht also 1nen der das Andere 1ne ausschöpft.

Sich nach "Gott" dem allgemeinem Potenzial auszurichten bedeutet, dass Gott etwas ist das zu etwas fähig ist aber nicht ausgeschöpft wird solange sich der Mensch nicht nach diesem Potenzial ausrichtet oder ausrichten läßt.
Gott als allgemeinnes Potenzial kann also nur dort wo er ist, eine Anziehungskraft besitzen, und ist auf eine Einstellung angewiesen die das Angezogenwerden können ermöglicht. (Wie ein Magnet aus 2 besteht. Dem Teil der das Anziehungspotenzial/Signalstation/Anlockung hat und dem Teil der sich anziehen lassen kann durch seine Einstellung/Suche.)
Gott steht also überall im Raum, und kann zu jeder Zeit durch einen akteur aktiviert werden.

Ein Potenzial IST ein Potenzial weil es Potenzial HAT. Die Anziehungskraft des Gott-Potenzials. ES, das Potenzial zieht etwas an.
Dieses ETWAS muß ebenso eine gewisse Fähigkeit besitzen damit es anghezogen werden kann.

Mit einem Magnet kann man Eisenspähne anziehen keine Holzspähne. Das ist so.
Aber, mit Fremdeinwirkungskraft kann man auch das Holz auf dem Magnet kleben. Das Natürliche Sein und das Unnatürliche Sein.
Was ich sagen will, ist dass etwas auf natürlicher Art und Weise seinen Weg findet und vom Potenzial angezogen wird weil die Einstellung stimmt.
Und dass etwas auch unnatürlich und mit Fremdeinfluß und somit Wissen "angeklebt" werden kann, also absichtlich nicht natürlich automatisch.
Das Eine was von Natur aus zum Anderen will ist das Bessere durch diese Eigennatur die sozusagen eine Art "Freiwilligkeit" ist, oder eine Echtheit ist, eine Wahrhaftigkeit besisitzt, also so eher ein wahres Gegenstück ist.
Es gibt das Wahre und das Falsche, beide können halten, aber nur das Wahre hält ewig, wärend das andere mit der Zeit fällt.
2 die sich geichen, das eine zerfällt das andere hält. (Man weiß nicht wann Atome zerfallen.)

(16-10-2017, 23:14)Ekkard schrieb: - diktiert er/sie irgendwelche Regeln oder flüstert das Leuten ein im Sinne einer Offenbarung? Das wurde z.T. schon mal oben diskutiert, aber noch nicht von allen beantwortet.
Ein glaubwürdiger Gott, wäre kein Regelgeber. Denn dies schließt Irrtümer für Teile der Menschheit ein.
...
Ein allgegenwärtiges Potenzial, das fast schon Züge von Versuch und Irrtum in einer Welt im Ungleichgewicht hat, ist schwer in einem Mythos einzufangen.

Jedes PC-Programm diktiert den Verlauf. Jedes Maß diktiert das Maß. Der Tag wird diktiert von der Zeit. Jeder Tag hat als Tag nur 24 Stunden.
Es diktiert immer irgendetwas. Das was vorherscht diktiert. Ein Anhaltspunkt diktiert. Ein Leitfaktor diktiert. Eine Formel diktiert. Ein Richtwert diktiert... usw., im Grunde diktieren uns die Natur und die Naturgesetze.

Ein Potenzial diktiert.
Es muß immer ein BESTIMMTER (diktierrter) Zustand vorhanden sein um ein Potenzial ausschöpfen zu können.
Wenn das Umfeld nicht passt, kann das Potenzial nicht werden.
Wenn das Potenzial nicht erkannt wird vom Umfeld, wird es "aussterben", ausfallen, es wird sich zurückziehen.
Wie ein Tanz es gibt den Mann der führt und die Frau die folgt. das macht den Tanz zu dem was er ist. Eine Einheit aus 2. Im Großen wäre es ein Schwarm, eine Formation, im Tanzbereich: ein Linedance.
Der Takt diktiert. Die Schrittfolge diktiert. Das Leben besteht immer aus einem diktierendem Teil. Ein gewisser Teil des Lebens besitzt eine natürliche "Diktatur".
Zum Ungleichgewicht kommte wenn der natürlichen "Diktatur" nicht gefolgt wird, und es zu viel unnatürliche "Diktatur" gibt.

Versuch und Irrtum ist nur eine Seite die zum Ungleichgewicht führen kann, die andere Seite ist Starrsinn und Uneinsichtigkeit.

(16-10-2017, 23:14)Ekkard schrieb: - möchten wir eine Art Götterclan mit Zickenkrieg wie auf dem Olymp haben?
- verlangt unser Gott / unsere Götter irgendwelche Opfer von den Menschen? Tieropfer? Menschenopfer?
- wie, wo und wann möchte unserer Gott / unsere Götter angebetet werden?
Alles NEIN!
Denn, wie soll man sich das alles bei einem ziemlich allgemeinen Potenzial vorstellen? Welchen Sinn hätte dies?

Ein allgemeines Gottes-Potenziel hat einen Harmonieverflauf nach dem alles automatisch verläuft.
Das Potenzial Gott trägt einen Ordnungcode.
--------
Gottes-Clan: Es werden sich immer "Cluster" bilden, so wie es immer zur Gruppenbildung kommt. DAS Gruppieren ist ein erster Vorgang des Werdens. Ohne Gruppierungsfähigkeit/Verbindungseigenschaften gäbe es kein Leben auf der Erde.

Gott verlangt nicht ES verlangt eine Einstellungsbereitschaft/Verbindungsfähigkeit zur Potenzialwirkungskraft. Beide sind ohne dem Anderen NICHTS.  

Das Gottespotenzial will zu jeder Zeit aktiv sein, nur das Gegenstück kann seine Energie nicht dauerhaft halten und aktiv sein. Wenn es viele im Wechsel gibt, ist immer einer da, das reicht. Denn dem Gottespotenzial ist es egal wer sich zu ihm versammelt hat.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#29
EIN "Gott" verlangt nichts Adamea, es ist nur der Mensch selbst, der immer und überall verlangt und sich ebenso immer und überall von anderen etwas erwartet und dabei auch nicht davor zurückschreckt sich opportunistisch seines eigenen allen anderen gepredigten Gottesbildes als Rechtfertigungsargument für seine ganz privaten Harmoniebedürfnisse zu bedienen. Damit, oder genau deswegen, wird letztendlich auch jeder Gott zum chronischen Gesellschafts-Problem.

Weil eben alle Götter auf Grund ihrer eigenen Undefiniertheit, immer genau so definiert werden können, wie jeder sich seinen eigenen Idealgott wünscht. Womit wir dann immer mehr Götter haben, welche den einen oder anderen und ihren Gleichgesinnten im Streben nach völliger innerer und äußerer Harmonie  ihrer  Befindlichkeiten zwar überaus vorteilhaft entgegenkommen, aber gerade auch deswegen allen anderen zur "Plage" werden.

Nicht zuletzt nur deswegen, weil ja die mit der göttlich bedingten Zufriedenheit ihrer Befindlichkeiten, ihren Gott ständig gegen jedweden Tatsachenangriff "wehement" verteidigen müssen.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#30
Ein Gott der sich nicht selbst definiert, wird immer ein Gott sein/bleiben, den sich jeder nach seinen persönlichen Befindlichkeitsansprüchen von äußerer und innerer Harmonie selbst zusammenbasteln kann. Der Erfolg hängt dann nur noch davon ab, wie er andere dazu bringen kann, sich seiner Gottesdefinition unter zu ordnen.

Womit sich jetzt auch viel leichter verstehen lässt, warum Gottesanbeter ständig heilige Kriege gegen jegliche Realität, Aufklärung, naturwissenschaftliche Erklärungsmodelle und nicht zuletzt, gegen gottlose Subjekte führen müssen. Bzw, andersherum, es als einen Angriff auf die eigene Menschenwürde "erleben", wenn ihre Gottesdefinition von Gottlosen geschmäht wird.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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