Umfrage: Was hältst du von einer Mischehe
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Wo die Liebe hinfällt
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4 57.14%
Weiß nicht so recht
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Was haltet ihr von einer Mischehe?
#1
"Mischehe ist eine Bezeichnung für eine Ehe zwischen Personen unterschiedlicher ethnischer, kultureller, nationaler, konfessioneller oder religiöser Zugehörigkeit." (Wikipedia)
Man könnte jeden Aspekt für sich ausdiskutieren, dazu noch die Unterschiede im Geschlecht, wenn z.B. eine weiße Frau einen schwarzen Mann heiratet oder ein weißer Mann eine schwarze Frau, auch darüber kann man diskutieren.
Oder der Unterschied liegt in der Religion, Christin und Muslim, usw.....

Gruß
Rudi
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#2
Da gibt es nicht viel darüber zu diskutieren, Rudi. Dass eine Muslima ein "Ungläubigen" heiraten darf, ist ohnehin ausgeschlossen.. und wenn eine Ungläubige einen Muslimen heiratet, endet das eh meist in irgend einer Tragöde...


Alles andere ist die Privatsache anderer Leute und da brauchen wir uns bestimmt nicht das Maul darüber zerreißen..!!
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#3
(13-11-2017, 22:10)Geobacter schrieb: Da gibt es nicht viel darüber zu diskutieren, Rudi. Dass eine Muslima ein "Ungläubigen" heiraten darf, ist ohnehin ausgeschlossen.. und wenn eine Ungläubige einen Muslimen heiratet, endet das eh meist in irgend einer Tragöde...

Das ist in dieser Pauschalität Unsinn. Sicherlich gibt es die von dir angesprochenen Probleme in einigen Ländern, aber 'ausgeschlossen' ist da nichts.

Ich selbst bin als Muslim mit einer Frau aus katholischem Hause verheiratet, während meine Schwester als Muslima einen orthodoxen Christen geheiratet hat.
Alles problemlos und ohne jede Tragödie.
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#4
(13-11-2017, 22:30)Mustafa schrieb:
(13-11-2017, 22:10)Geobacter schrieb: Da gibt es nicht viel darüber zu diskutieren, Rudi. Dass eine Muslima ein "Ungläubigen" heiraten darf, ist ohnehin ausgeschlossen.. und wenn eine Ungläubige einen Muslimen heiratet, endet das eh meist in irgend einer Tragöde...

Das ist in dieser Pauschalität Unsinn. Sicherlich gibt es die von dir angesprochenen Probleme in einigen Ländern, aber 'ausgeschlossen' ist da nichts.

Ich selbst bin als Muslim mit einer Frau aus katholischem Hause verheiratet, während meine Schwester als Muslima einen orthodoxen Christen geheiratet hat.
Alles problemlos und ohne jede Tragödie.

Na dann weiterhin viel Glück! Nur weis ich jetzt immer noch nicht, ob deine Familie die berühmte Ausnahme von der Regel ist, oder ob die Leute die ich da persönlich kenne, mich einfach nur angelogen haben. Deswegen hab ich mich jetzt diesbezüglich in einigen Islamforen schlau gemacht.. und wir sollten  vielleicht lieber nicht weiter darauf herumreiten.. Ich bin ohnehin überzeugt dass böse Schwiegermütter sogar in den besten Familien vorkommen.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#5
(13-11-2017, 22:10)Geobacter schrieb: und wenn eine Ungläubige einen Muslimen heiratet, endet das eh meist in irgend einer Tragöde...
Da kommt es ganz darauf an wie "gläubig" oder wie religiös der oder die Betreffende ist, mein Schwager ist Türke, Muslim, und seine Frau ist Christin, beide sind mehr oder weniger Ungläubige, der Türke trinkt gerne einen, und die vertragen sich spitzenmäßig, haben schon zwei erwachsene Kinder.

(13-11-2017, 22:30)Mustafa schrieb: meine Schwester als Muslima einen orthodoxen Christen geheiratet hat.
Der Islam verbietet die Heirat zwischen einer Muslimin und einem Anders- oder Ungläubigen, also hält sich diese Frau nicht an ihren Glauben, das kann gutgehen, aber was, wenn sie sich wieder auf ihren Glauben besinnt wenn sie älter wird?

(13-11-2017, 22:42)Geobacter schrieb: und wir sollten  vielleicht lieber nicht weiter darauf herumreiten..

Warum nicht? So etwas könnte man schon ausdiskutieren wenn man sich ein wenig zusammennimmt... Icon_smile
Viele Grüße
Rudi
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#6
Ich bin auch Katholik, aber eigentlich Atheist. Ich komm trotzdem wunderbar mit mir selbst klar und mit meiner Mutter, die eher extrem Katholisch war, hab ich mich in der Regel auch gut verstanden. Nur anderes herum, war meine Mamma nie besonders glücklich mit den Freundinnen und Frauen die ich mir ausgesucht habe... Dabei haben die Frauen in der Bibel noch einen ganz anderen Stellenwert, als in manch anderer Religion.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#7
(13-11-2017, 22:43)Rudi schrieb: Der Islam verbietet die Heirat zwischen einer Muslimin und einem Anders- oder Ungläubigen, also hält sich diese Frau nicht an ihren Glauben

In einer fundamentalistischen Lesart des Islam mag das so sein, aber so einer braucht man ja nicht zu folgen.

'Den Islam' gibt es nicht, es gibt nur unterschiedliche Auslegungen und Arten, ihn zu leben.

In der islamischen Gesellschaft, aus der ich komme, wird traditionell ein sehr liberaler Islam gelebt, da sind solche Mischehen generell nichts Ungewöhnliches.
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#8
(13-11-2017, 22:49)Geobacter schrieb: Dabei haben die Frauen in der Bibel noch einen ganz anderen Stellenwert, als in manch anderer Religion.
Du meinst doch nicht solche Verse wie diese:
Kol 3,18: "Ihr Weiber, seid euren Männern untertan im (Glauben an) den HERRN, wie sich's gebührt."
Röm 7,2: "Eine Frau ist dem Manne untertan, solange er lebt, dies verlangt das göttliche Gesetz. Sie ist erst frei, wenn der Mann stirbt"
5Mo 22,5 (Gott befiehlt): "Eine Frau soll keine Hosen tragen, ... denn solches ist Gott ein Gräuel."

Und hier eine besondere Stelle: 1Kor 11, 3 - 10: " Ich lasse euch aber wissen, daß Christus ist eines jeglichen Mannes Haupt; der Mann aber ist des Weibes Haupt; Gott aber ist Christi Haupt ... Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab. Nun es aber übel steht, daß ein Weib verschnittenes Haar habe und geschoren sei, so lasset sie das Haupt bedecken. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, sintemal er ist Gottes Bild und Ehre; das Weib aber ist des Mannes Ehre. Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne. Und der Mann ist nicht geschaffen um des Weibes willen, sondern das Weib um des Mannes willen. Darum soll das Weib eine Macht auf dem Haupt haben, um der Engel willen."

Und 1Kor 14,34-35:  "Wie in allen Gemeinden der Heiligen lasst eure Weiber in der Gemeindeversammlung schweigen. Sie sollen untertänig sein, wie es auch das Gesetz vorschreibt. Wollen sie etwas lernen, so lasst sie daheim ihre Männer fragen. Es steht den Weibern schlecht an, vor der Gemeinde zu reden."

Natürlich gibt es davon noch mehr, aber ich meine, dass das schon ausreicht um den "Stellenwert" festzustellen...

(13-11-2017, 22:53)Mustafa schrieb: 'Den Islam' gibt es nicht, es gibt nur unterschiedliche Auslegungen und Arten, ihn zu leben.
Dass es "Den Islam" nicht gibt ist mir völlig klar, doch bis heute habe ich noch nicht gehört, dass eine "Richtung" des Islams die Ehe zwischen einer Muslima und einem Anders- oder Ungläubigen erlaubt. Soll ich dir dafür ein paar Hadithe zeigen? Die solltest du besser kennen als ich... Ich müsste suchen...
(13-11-2017, 22:53)Mustafa schrieb: In der islamischen Gesellschaft, aus der ich komme, wird traditionell ein sehr liberaler Islam gelebt, da sind solche Mischehen generell nichts Ungewöhnliches.
Aus welcher islamischen Gesellschaft kommst du?
Viele Grüße
Rudi
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#9
(13-11-2017, 23:12)Rudi schrieb: Aus welcher islamischen Gesellschaft kommst du?

Aus der bosnischen.
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#10
(13-11-2017, 23:12)Rudi schrieb: Natürlich gibt es davon noch mehr, aber ich meine, dass das schon ausreicht um den "Stellenwert" festzustellen...
Da hast du mich jetzt aber fein auf den Hintern gesetzt. und. ich dachte ich hätte die Bibel schon mal gelesen.. da muss ich wohl etwas verwechselt haben.
Nein Rudi.. ich weis nicht aus welcher Bibel du zitierst, aber bei den Christen bin ich mit ganz sicher, ist der Mann nicht das Haupt der Frau, sondern der Familie ist. Inzw. hat sich auch das bei Katholiken wie "Protestanten" dahingehend geregelt, dass vor dem Standesamt Mann und Frau die gleichen Rechte besitzen.. Natürlich ist ab hier dann auch allen klar, dass die männlichen Sexualhormone sich ein anderes Gottesbild wünschen als die weiblichen...
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#11
Ich hab nichts gegen Misch-Ehen einzuwenden. Ich lebe in einer Misch-Ehe!  Icon_smile
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#12
Ich sag mal so: Religiöse Fundamentalisten verbieten viel, wenn der Tag lang ist ...

Wer ihnen gehorcht, ist selber schuld.

Allerdings: Wo religiöse Fundamentalisten an der Macht sind, da sieht's finster aus ...
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#13
In den Bahá'í-Schriften sind sämtliche Formen der Mischehe (ethnisch, kulturell, religiös) nicht nur erlaubt, sondern sogar ausdrücklich erwünscht. Da wir davon ausgehen, dass es nur eine Menschheit und einen Gott gibt, der selbige geschaffen hat, gibt es nichts, was Menschen voneinander trennen sollte.

Ich habe auf die Abstimmung nicht reagiert, weil in meinem Empfinden keine der drei Möglichkeiten wirklich etwas Positives ausdrückt. Selbst "Wo die Liebe hinfällt" klingt eher nach "Muss jetzt nicht sein, aber ist halt so. Damit muss man leben". Das wäre mir viel zu wenig.
"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." - Sophokles: Antigone, Vers 523
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#14
Was soll ich da abstimmen? Die "Ehe" ist hierzulande ein vertraglich geregeltes Unternehmen zur Bewältigung des Lebens, eine Art "Firma". "Mischehen" - was soll das sein? Ehen sind auf allen Ebenen des Daseins und der Ansicht darüber "gemischt" - selbst bei gleicher Religionszugehörigkeit beider Partner. Der Rest sind Illusionen ...
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#15
(13-11-2017, 23:48)Geobacter schrieb: ich weis nicht aus welcher Bibel du zitierst...
IdR. aus der Lutherbibel 1545: *https://www.biblegateway.com/versions/Luther-Bibel-1545-LUTH1545/#books

(13-11-2017, 23:29)Mustafa schrieb:
(13-11-2017, 23:12)Rudi schrieb: Aus welcher islamischen Gesellschaft kommst du?

Aus der bosnischen.
Lt. Wikipedia gibt es da in Deutschland 167.000 bosnische Muslime, die zweitgrößte Gruppe von Muslimen in Deutschland. Hier mal ein Link aus dem ich zitiere: *http://www.schattenblick.de/infopool/religion/islam/risbe067.html
Zit: "Das Bewusstsein eigener Traditionen findet in Bosnien darin seinen Niederschlag, dass in der Verfassung der Islamischen Gemeinschaft in Bosnien von 1997 als Quellen neben Sunna und Koran die "islamischen Traditionen der Bosniaken" und die "Erfordernisse der Zeit" genannt werden"
Ich finde das schon bemerkenswert und interessant, vielleicht reden wir noch öfter darüber, den "bosnischen Islam" kenne ich so noch nicht.


(14-11-2017, 12:01)Sören schrieb: Ich habe auf die Abstimmung nicht reagiert, weil in meinem Empfinden keine der drei Möglichkeiten wirklich etwas Positives ausdrückt. Selbst "Wo die Liebe hinfällt" klingt eher nach "Muss jetzt nicht sein, aber ist halt so. Damit muss man leben". Das wäre mir viel zu wenig.
Wie kommst du auf deine Auslegung dieses Satzes? Das ist wirklich nicht so gemeint sondern genau so wie es dort steht, wo die Liebe hinfällt, ganz einfach, ohne Hintergedanken.

(14-11-2017, 17:32)Ekkard schrieb: "Mischehen" - was soll das sein?
Das steht breit im ersten Beitrag. Icon_smile
Viele Grüße
Rudi
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