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Brief an die Gläubigen des einen Gottes
#1
Ein Brief an die Gläubigen des einen Gottes

Alle drei Religionen der Juden, Christen und Muslime kennen in Ihren 
heiligen Schriften den einen und den selben Ursprung. Gott schuf Adam und Eva 
und aus deren Verbindung wurden Kain und Abel geboren. Kain erschlug Abel 
aus Eifersucht weil er meinte Gott mochte seine Opfergabe nicht.

Wer ist aber der eigentliche Verantwortliche für diese schlimme tat? Der Widersacher 
Gottes hat nicht nur Adam und Eva zur Sünde verführt sondern auch alle anderen 
Menschen die den Eingebungen des Widersachers Gottes dem Teufel folgen und folgten. 

Ist es in unseren Tagen anders als in den anfänglich geschichtlichen Schilderungen 
der Tora, Bibel und Koran? Nein.

Wenn doch Gott das Gegenteil vom Teufel ist, dann können Sie doch auch nicht das 
selbe wollen? Ist das Töten, Schmerzen zufügen wie das foltern, vergewaltigen und 
jegliche Gewalt anwenden von Gott oder vom Teufel?

Die sogenannten drei heiligen Schriften der drei Religionen sind vermischt durch Gebote 
Gottes und die des Teufels. Ihr fragt Euch warum es so viel Leid und Konflikte auf der 
Welt gibt, so findet Ihr diesen Grund in dem blinden befolgen von Gebot die Gewalt 
predigen gegen andere Menschen weil Sie scheinbar anders oder unwürdig vor Gott 
leben als das der eigenen Vorstellung nicht entsprechen und somit den Tod verdienen. 

Nach dem Bericht der heiligen Schriften sind Adam und Eva unsere aller ersten Ureltern. 
Kain und Abel sind unsere ersten Urgeschwister. Durch die Zeit haben die Menschen dann 
niedergeschrieben was damals geschah und so haben sich auch Gebote eingeschlichen die 
gegen Gottes Willen die Menschen so handeln sollen wie es der Widersacher gebietet. Das 
fing mit den Eingebungen an Adam und Eva an und folgte dann in der Tat das Kain seinen 
Bruder Abel tötete.

Die Prüfung dessen was damals geschah und in den heiligen Schriften niedergeschrieben wurde 
besteht darin, das sich durch das Wissen dessen was geschah die Menschen heute und damals 
bewusst entschieden konnten welchem Willen man in Tat und im Geiste folgen möchte, den Geboten 
Gottes der jegliches Töten oder misshandeln von Menschen verbietet oder seinem Widersacher 
welcher gebietet andere Menschen zu töten, vergewaltigen, zu foltern wie das steinigen oder auspeitschen. 

Das traurige dabei ist das der Mensch heute nicht begreift das alle Menschen den selben Ursprung 
und den selben Schöpfer haben. Fragt Euch doch welche Nationalität den Adam und Eva hatten? Keine.

Der Widersacher lässt töten, verletzt, trennt, spaltet, lügt, zerstört und lässt meinen das man besser 
sei als der Andere weil man denkt edler zu sein.

Der Mensch denkt sich wenn doch Gott so mächtig ist dann würde er einschreiten und jeglicher Gewalt 
Einhalt gebieten. Wenn er das täte, so würde er uns zu blinden Sklaven machen, die nur das tun was er 
verlangt. Das gute ist aber das wir frei wählen können und keinem Zwang unterliegen.

Es ist Tatsache das es viele Menschen gibt die nicht an Gott glauben können. Warum? Weil Menschen 
zwar an Gott glauben aber dem das Gott gut ist in ihrem Tun dem Gutem widersprechen.

Die sogenannten Atheisten haben ein Gottgegebenen logischen Verstand bekommen zu erkennen das 
Gott nicht negatives verlangen kann. Somit schliessen Sie die Existenz Gottes aus weil gläubige Menschen 
gegen jegliche Vernunft gegen das Gute handeln und nicht erkennen das Sie den negativen geistigen und 
schriftlichen Einflüsterungen des Widersachers nachgeben und meinen damit Gottes Willen zu tun.

Würden die heiligen Schriften klar erklären was von Gott ist und was vom Teufel stammt, dann würden 
die aller meisten Menschen eher das Gute vorziehen als das Schlechte. 

Ihr führenden Menschen Eurer drei Religionen, wärt Ihr bereit Eure Heiligen Bücher zu überprüfen zu 
verbessern und zu reformieren auf Basis dessen was von Gott kommt und was vom Teufel?

Die Menschen verbessern Ihre Technologie, Medizin, Anbaumethoden, Korrigieren jegliche Fehler beim 
Gebäudebau und jeglichen Produkten und achten darauf logisch zu sein, aber ist Sie auch bereit Ihre 
heiligen Schriften zu verbessern und dessen logischen Inhalt hin zu überprüfen was denn von Gott und 
was vom Widersacher kommt. 

Wir atmen die Luft einer Erde, auf uns scheint die selbe Sonne, wir wandeln alle auf der selben Erde, wir 
können Hunger haben, wir können Schmerz empfinden, durch uns fliesst Blut und Kinder sind das wertvollste 
was wir haben.

Wir sind alle entfernte Brüder und Schwestern, ob wir es wollen oder nicht. Es wird dauern bis wir als 
Menschheit eines Tages dies annehmen können. Es ist es wert Geduld zu haben.

Sollten die Religionsführer bereit sein sich unter einer heiligen Schrift zusammenzufinden, so würde der 
Menschheit erfahren wie freundlich und gütig Gott sein kann. Die einen erwarten einen Messias, welcher 
für die einen schon kam, und der Messias wird kommen welcher aus den eigenen Stamm schon gekommen 
war und die das Paradies erhoffen jedoch das Paradies auf der Erde erst lernen und schaffen können wenn Sie 
wollen. 

Ich wünsche Euch allen Einsicht und Frieden den kommenden Jahren der Gnade und Vergebung


Übersetzt es doch bitte in anderen Sprachen und macht es bitte bekannt.

Danke
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#2
*https://www.youtube.com/watch?v=gw_HW_Fewu8http://
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#3
(15-12-2017, 20:00)Hallo Logonat schrieb: Mit Interesse habe ich Deinen Brief an die Gläubigen des einen Gottes gelesen. Vieles von Deinem Gedankengut kann ich für mich nachvollziehen - einiges nicht.

In der heiligen Schrift existieren zwei Schöpfungsberichte und diese Tatsache allein verursacht bei mir schon Stirnrunzeln. Welche stimmt nun? Ich habe mich in einem langen Prozess von der Geschichte mit Adam und Eva, Kain und Abel sowie der Verführungsszene im Paradies gelöst. Das sind doch nur Bilder, wie so vieles andere in den heiligen Schriften. Die Evolution ist nicht wegzuleugnen, deshalb muss man noch lange mit Darwins Ansichten kongruent sein.

Gruss
Christoph
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#4
(26-12-2017, 09:34)Egosumquisum schrieb: - - -
In der heiligen Schrift existieren zwei Schöpfungsberichte und diese Tatsache allein verursacht bei mir schon Stirnrunzeln. Welche stimmt nun? Ich habe mich in einem langen Prozess von der Geschichte mit Adam und Eva, Kain und Abel sowie der Verführungsszene im Paradies gelöst. Das sind doch nur Bilder, wie so vieles andere in den heiligen Schriften. Die Evolution ist nicht wegzuleugnen, deshalb muss man noch lange mit Darwins Ansichten kongruent sein.
- - -

Wissenschaftler, aber nicht nur diese, schämen sich wie Bettnässer, öffentlich für die im 1. Kapitel des Buches Mose beschriebene Schöpfung einzustehen, in erster Linie Folge der naturalistischen “Bildung”.  Leider gelangen  kritische Fragen zur “Entstehung” des Lebens,  zur Entwicklung der Arten und zum Alter der Erde und des Kosmos von nicht dem Naturalismus erlegenen Menschen nur wenig ins öffentliche Bewusstsein.

Die Unterschiede zwischen 1. Mose und 2. Mose sind übrigens weit geringer als ihre Übereinstimmung.
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#5
(15-12-2017, 20:00)Logonat schrieb: - - -
Die sogenannten Atheisten haben ein Gottgegebenen logischen Verstand bekommen zu erkennen das 
Gott nicht negatives verlangen kann.
- - -
Würden die heiligen Schriften klar erklären was von Gott ist und was vom Teufel stammt, dann würden 
die aller meisten Menschen eher das Gute vorziehen als das Schlechte. 
- - -

Geht man davon aus, dass die Schriften des Alten und Neuen Bundes göttlichen Ursprung haben, dass damit dem Mensch den vom Schöpfer verfolgten Plan gezeigt werden soll, ergeben sich einige von den meisten Christen nie gestellte Fragen.  Zum Beispiel: Wenn Satan der Schrift zufolge ein beispielloser Übeltäter ist, der den Menschen immensen Schaden zufügte: Weshalb wartet der Souverän mit der Verbannung Satans sechstausend Jahre?

Folgender Sachverhalt wird weit weniger diskutiert, nicht zuletzt deshalb, weil die Offenbarung keine große Wertschätzung genießt:  

Dass die letzte Weltmacht des derzeitigen Systems nach dem Danielbuch und der Offenbarung auf dem Territorium des derzeit militärisch inaktiven Römischen Reichs, also in Europa, entstehen soll, geht aus den genannten Schriftstellen deutlich hervor. Zwei Merkwürdigkeiten fallen dazu ins Auge:  Gemäß Offenbarung 13,4 erhält der Politiker an der Spitze Europas seine Macht von Satan. Dieser Politiker ist zunächst der Regierungschef eines einzigen Landes.  Dass er damit den übrigen Weltmächten USA, Russland und China nicht das Fürchten beibringen kann, liegt wohl auf der Hand. Er braucht also die Unterstützung weiterer europäischer Staaten. Dass derzeit kaum ein europäisches Land bereit ist, seine Souveränität auf dem Gebiet der Sicherheit einer zentralen Instanz zu übertragen, bekommen Politiker, denen es um ein eigenständiges Europa geht, immer wieder zu spüren.  Europäische Spitzenpolitiker klagen oft über diese Tatsache. Nach Offenbarung 17 übernimmt Gott selbst die Überzeugungsarbeit, bewirkt also das Zustandekommen des Elfer-Bundes.  

Gott selbst stärkt also das Militär-Bündnis, das gemäß Offenbarung 19,17-21 gegen den zur Erde zurückkehrende Sohn kämpfen wird - und von IHM vernichtet wird.

Übrigens: Dass nach Meinung heutiger Aufgeklärter, jemand, der an die Echtheit von Vorhersagen glaubt, insbesondere an biblische, was am Sträußchen haben muss, weiß ich selbstverständlich. Ein Umdenken ist bei diesen Aufgeklärten wohl erst mit dem Eintreten der vorhergesagten Ereignissen zu rechnen...
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#6
(26-12-2017, 13:09)konform schrieb: Geht man davon aus, dass die Schriften des Alten und Neuen Bundes göttlichen Ursprung haben,…

Warum sollte man davon ausgehen?

(26-12-2017, 13:09)konform schrieb: Wenn Satan der Schrift zufolge ein beispielloser Übeltäter ist,…

Ist er das? Oder haben ihn spätere Texte nicht erst zum Übeltäter gemacht?

In der Hiob-Erzählung, beispielsweise, ist er doch eher Erfüllungsgehilfe Gottes, gehört der Götterversammlung an, ist ein angesehenes Mitglied des göttlichen Hofstaates.

(26-12-2017, 13:09)konform schrieb: Folgender Sachverhalt wird weit weniger diskutiert,…:

[…]Zwei Merkwürdigkeiten fallen dazu ins Auge:  Gemäß Offenbarung 13,4 erhält der Politiker an der Spitze Europas seine Macht von Satan.[…]

Dass nach Meinung … Aufgeklärter, jemand, der an die Echtheit von Vorhersagen glaubt, insbesondere an biblische, was am Sträußchen haben muss, weiß ich selbstverständlich.

Letzterem will ich nicht widersprechen.

Für aufgeklärte Mitmenschen erübrigt es sich tatsächlich, merkwürdige Offenbarungsbilder, die ein von Einsamkeit an seinem Verbannungsort geplagter religiöser Grenzgänger 'gesehen' haben will, zu erörtern.
MfG B.
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#7
(26-12-2017, 14:09)Bion schrieb:
(26-12-2017, 13:09)konform schrieb: Geht man davon aus, dass die Schriften des Alten und Neuen Bundes göttlichen Ursprung haben,…

Warum sollte man davon ausgehen?

Als Naturalist darfst Du davon nicht ausgehen.
(26-12-2017, 14:09)Bion schrieb:
(26-12-2017, 13:09)konform schrieb: Wenn Satan der Schrift zufolge ein beispielloser Übeltäter ist,…

Ist er das? Oder haben ihn spätere Texte nicht erst zum Übeltäter gemacht?

In der Hiob-Erzählung, beispielsweise, ist er doch eher Erfüllungsgehilfe Gottes, gehört der Götterversammlung an, ist ein angesehenes Mitglied des göttlichen Hofstaates.

In gewissem Sinne ist Satan “Erfüllungsgehilfe” bei der Verwirklichung des mit dem Menschen verfolgten Planes. Der biblische Gott ist eben nicht mit dem der Christenheit identisch...

(26-12-2017, 14:09)Bion schrieb:
(26-12-2017, 13:09)konform schrieb: Folgender Sachverhalt wird weit weniger diskutiert,…:

[…]Zwei Merkwürdigkeiten fallen dazu ins Auge:  Gemäß Offenbarung 13,4 erhält der Politiker an der Spitze Europas seine Macht von Satan.[…]

Dass nach Meinung … Aufgeklärter, jemand, der an die Echtheit von Vorhersagen glaubt, insbesondere an biblische, was am Sträußchen haben muss, weiß ich selbstverständlich.

Letzterem will ich nicht widersprechen.

Zumindest in einigen früheren Kommentaren zur Offenbarung versteckten sich namhafte Theologen nicht in hinter aufgeklärtem Getue. Keiner erweckte den Eindruck geistger Verwirrtheit.
(26-12-2017, 14:09)Bion schrieb: Für aufgeklärte Mitmenschen erübrigt es sich tatsächlich, merkwürdige Offenbarungsbilder, die ein von Einsamkeit an seinem Verbannungsort geplagter religiöser Grenzgänger 'gesehen' haben will, zu erörtern.

Vielleicht hilft die Kenntnis der Geschichte Europas und die der aktuellen Entwicklungen zu einem Umdenken. Es geht der Schrift zufolge letztendlich um das Schicksal von Millionen Menschen, nicht um gefühls-gerenerierte religiöse Überzeugungen. Dass die Zukunftsangst in der Bevölkerung zunimmt, hat auch der Bundespräsident in seiner Weihnachtsansprache angedeutet...
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#8
Die Verschwörungstheorien bzw. die Angstmacherei von konform kommen bei mir nicht an ...
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#9
(26-12-2017, 13:09)konform schrieb: Dass nach Meinung heutiger Aufgeklärter, jemand, der an die Echtheit von Vorhersagen glaubt, insbesondere an biblische, was am Sträußchen haben muss, weiß ich selbstverständlich.
Gut erkannt.
Mehr dazu zu sagen wäre Verschwendung.
Viele Grüße
Rudi
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#10
(26-12-2017, 13:09)konform schrieb: Geht man davon aus, dass die Schriften des Alten und Neuen Bundes göttlichen Ursprung haben, dass damit dem Mensch den vom Schöpfer verfolgten Plan gezeigt werden soll, ergeben sich einige von den meisten Christen nie gestellte Fragen.  

Und was ist wenn man nicht davon ausgeht? Welche Fragen ergeben sich dann?

Als Bibel-konfomer Creationist glaubst du doch an den uneingeschränkten freien Willen des Menschen, den du dann aber bei uns Naturalisten doch als sehr von emotionalen Befindlichkeiten abhängig zu machen können meinst.

Wenn man von etwas ausgeht, was nicht zwingend so ist/sein muss, wie man gerne meint und glauben will, dann ist das doch eine Frage des Wollens? Oder?  Wenn nun der Schöpfer uns Menschen so geplant hat, dass der Freie Wille von emotionalen Befindlichkeiten abhängt.. dann hat er sich wohl verplant. Um nicht zu sagen, dass er auch uns Naturalisten so geplant hat wie wir halt sind..

Nun gibt es aber nachweislich keine Parallelen zwischen der dogmatischen Zwangsvorstellung, dass die Schriften des AT und NT göttlichen Ursprungs seien und einer auffalend besseren charakterlichen Wesensnatur von Menschen die daran glauben. Was steckt da also dahinter?

Und wenn sich hinter der Evolution ein schöpferischer Plan verstecken sollte, dann muss dieser planende Schöpfer auch selbst ein kranker Sadist gewesen sein.. Wie soll man sich sonst, solche perversen  göttlichen Planungen wie Tollwut, Tätanus, Pestbacillen und die vielen Millionen anderen Krankheitserreger und Parasiten erklären, die ihre Opfer schön langsam und gar nicht so selten überaus grausam zu Tode quälen.. ohne einen Unterschied zwischen den Guten und Bösen zu machen..?
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#11
(26-12-2017, 18:57)Rudi schrieb:
(26-12-2017, 13:09)konform schrieb: Dass nach Meinung heutiger Aufgeklärter, jemand, der an die Echtheit von Vorhersagen glaubt, insbesondere an biblische, was am Sträußchen haben muss, weiß ich selbstverständlich.
Gut erkannt.
Mehr dazu zu sagen wäre Verschwendung.

Vielleicht sollte man doch erwähnen, dass narzisstische Kränkungen mindestens genauso häufig zu Mord und Totschlag führen und gerade auch islamistische Selbstmordattentäter immer am allerwenigsten daran zweifeln
dass die Echtheit prophetischer Vorhersagen, vielleicht doch mehr eine Sache rein menschlicher Auslegung sein könnte..
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#12
Geobacter - Deinem letzten Satz  kann ich voll und ganz zustimmen!
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#13
(26-12-2017, 13:09)konform schrieb: Geht man davon aus, dass die Schriften des Alten und Neuen Bundes göttlichen Ursprung haben, dass damit dem Mensch den vom Schöpfer verfolgten Plan gezeigt werden soll, ergeben sich einige von den meisten Christen nie gestellte Fragen.  Zum Beispiel: Wenn Satan der Schrift zufolge ein beispielloser Übeltäter ist, der den Menschen immensen Schaden zufügte: Weshalb wartet der Souverän mit der Verbannung Satans sechstausend Jahre?
Für wen sind solche Fragen relevant?
Für einen Anhänger einer Offenbarungsreligion ergeben sich die Informationen, die er wissen darf, aus den Informationen, die ihm durch die Offenbarung zur Verfügung gestellt werden. 
Hat er Fragen, die über diese Offenbarung hinausgehen, hat er damit schon seine Religion verlassen, weil er die Grenze dessen, was ihm zu wissen erlaubt ist, überschritten hat.
Für Menschen, die nicht Anhänger der Offenbarungsreligion sind, sind Fragen, die sich nur aus der Offenbarung ergeben, meistens relativ uninteressant. Diese holen ihre Offenbarungen eher aus dem Alltagsleben oder den empirischen Wissenschaften.
Die ganzen Offenbarungsreligionen sind für suchende Menschen sowieso uninteressant, da die Wahrheit nur als Autoritätsargument vermittelt wird. Prüfbar ist sie für die Menschen nicht.
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#14
(26-12-2017, 23:00)dharma schrieb:
(26-12-2017, 13:09)konform schrieb: Geht man davon aus, dass die Schriften des Alten und Neuen Bundes göttlichen Ursprung haben, dass damit dem Mensch den vom Schöpfer verfolgten Plan gezeigt werden soll, ergeben sich einige von den meisten Christen nie gestellte Fragen.  Zum Beispiel: Wenn Satan der Schrift zufolge ein beispielloser Übeltäter ist, der den Menschen immensen Schaden zufügte: Weshalb wartet der Souverän mit der Verbannung Satans sechstausend Jahre?
Für wen sind solche Fragen relevant?
Für einen Anhänger einer Offenbarungsreligion ergeben sich die Informationen, die er wissen darf, aus den Informationen, die ihm durch die Offenbarung zur Verfügung gestellt werden. 
Hat er Fragen, die über diese Offenbarung hinausgehen, hat er damit schon seine Religion verlassen, weil er die Grenze dessen, was ihm zu wissen erlaubt ist, überschritten hat.
Für Menschen, die nicht Anhänger der Offenbarungsreligion sind, sind Fragen, die sich nur aus der Offenbarung ergeben, meistens relativ uninteressant. Diese holen ihre Offenbarungen eher aus dem Alltagsleben oder den empirischen Wissenschaften.
Die ganzen Offenbarungsreligionen sind für suchende Menschen sowieso uninteressant, da die Wahrheit nur als Autoritätsargument vermittelt wird. Prüfbar ist sie für die Menschen nicht.

Könntest Du das etwas genauer erläutern? Woher nimmst Du die Gewissheit (Deine Annahme?), dass Fragen über die Offenbarung hinaus als "Grenzüberschreitungen" gelten, wie Du es zu benennen pflegst?
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#15
Ist denn nicht Inhalt jeder Offenbarung, dass in dieser alles wichtige und für die Menschen relevante offenbart wurde? Fragen, die über die Offenbarung hinausgehen, schreiten in den Bereich vor, den Gott verborgen hält. Da die wenigsten Offenbarungsreligionen annehmen, dass Gott boshaft wäre und Informationen, die wichtig wären, zurück hält, stellen sich auch nicht Fragen, die das Verborgene betreffen.
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