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Ganzheitliche Weltsicht
#1
Dieser Thread wurde abgeteilt aus "Jesus Christus", dreht sich aber weitgehend um eine ganzheitliche Sicht auf Schöpfung und Welt. Als Einleitung ist die Frage nach Christus durchaus berechtigt.
Ekkard



Wer war Jesus Christus? 

Nun ja, diese Antwort wird einem in der heutigen Zeit niemand mit hundertprozentiger Sicherheit sagen können. Ob dieser eine reale Erscheinung war, dürfte für die Interpretation der Schriften in der Gegenwart jedoch zweitrangig sein. Interessanter Weise erklärt die Schrift in 2 Petrus, Kap. 1 Nr. 20 und 21 selbst, wie sie evtl. entstand. Letztlich ist sie ein Werk dieses unsichtbaren Gottes.

Die Schrift ist die Referenz des Göttlichen, denn man muss sich nur vor Augen führen, dass die Menschen ohne diese Schriften keinerlei Kenntnis vom dem was wir göttlich nennen hätten.
Jesus real oder nicht real, viel wichtiger stellt sich mir die Frage: Haben denn die Menschen die Aussagen der religiösen Schriften richtig interpretiert und in ihrer Gesellschaft umgesetzt? Sind der Kirchengang oder aber all die anderen rituellen (materiellen) Handlungen tatsächlich der Wille der in der Schrift beschriebenen Gottheit oder lediglich ein Konstrukt des Menschen, welches auf Fehlinterpretationen der Vorgänger beruht?

Man findet ja rund um diesen Globus die unterschiedlichsten religiösen Schriften und doch haben sie alle eins gemein. Sie erklären mit beängstigender Genauigkeit, wie diese Welt um uns herum funktioniert. Hier kann man unter anderem die Quantentheorie in sämtlichen Einzelheiten herauslesen.

Interessanter Weise erklärt das kosmische Bewusstsein (Gott oder ein Teil davon) in den Schriften nichts weiter, als dass dieses im Menschen selbst zu finden ist und durch den Menschen das Leben in all seinen Facetten (positiv wie negativ) erlebt. Man könnte es auf den Punkt bringen indem man kurz und bündig sagt: Das Universum erlebt durch uns sich selbst. Da ist es doch Ironie pur wenn der Gläubige Sonntags in die Kirche rennt und Montags seine Mitmenschen zu seinem eigenen Vorteil ausnutzt ohne überhaupt zu registrieren wer in seinem Gegenüber steckt.

Kommen wir wieder zu Jesus: 

Ein Jurist würde zusammenhängende Gesetzestexte chronologisch aufarbeiten.

Mit der Thora wäre dieser aufgrund des 5 Mose, Kap. 18 Nr 15-19 gleich fertig, welcher auf den kommenden Propheten verweist. 
Wer in den Evangelien nach diesen geforderten Merkmalen, wie der Name Gottes (des Vaters), Worte Gottes usw. sucht, der wird auch diesen Propheten finden können. 

Wer war Jesus? Vorab vielleicht ein paar Hinweise der Schrift:

-         Johannes Ev. Kap. 14 Nr. 7-9: Wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Spricht zu ihm Philippus: HERR, zeige uns den Vater, so genügt uns. 9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?
-         Kolosser, Kap. 1 Nr. 15: Christus, der Erste in Schöpfung und Erlösung
15 welcher ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor allen Kreaturen.
-         1 Johannes, Kap. 5 Nr. 20: Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und hat uns einen Sinn gegeben, dass wir erkennen den Wahrhaftigen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

Jesus sprach folgendes gemäß der Schrift:
-         Johannes Kap. 13 Nr. 34: Ein neu Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebt habe, auf dass auch ihr einander liebhabet.
-         Johannes Kap. 15 Nr. 12: Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe

Meine Frage hierzu:
-         Lässt sich von diesem Gebot irgend-ein Gottesdienst in einem gemauerten Gebäude (Gotteshaus) ableiten?
-         Ist ein Gottesdienst nicht viel mehr der Dienst am Mitmenschen und der Natur?

Hier kommt die Ansicht eines Amateurs, weder Theologe noch sonst was: Der Mensch ist eine Ansammlung von Atomen und Elementarteilchen (Materie), welche zu diesem Lebewesen zusammen geschaltet den Mensch ergeben. Dieses Individuum kann nun, da es mit seinen Sinnen unterschiedliche Dinge wie andere Individuen erfasst zur Ansicht geraten, es wäre von diesen getrennt und doch ist da nichts weiter, als diese kleinsten Teilchen die das ganze Universum durchziehen, welche bei jedem Individuum zusammengeschaltet ein Ganzes ergeben.

Das Ganze ist eigentlich korrekt betrachtet nicht das einzelne Individuum, sondern das, welches die Ursache dessen ist und überall gefunden werden kann.

Herr Hubert Reeves (Atom- und Astrophysiker) hat es einmal vorzüglich beschrieben: „Der Mensch ist die dümmste Spezies!! Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur (unter anderem Mensch), ohne zu wissen, dass diese Natur, die er vernichtet, dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt.“

Und so verwundert es nicht weiter, dass die Schrift dem Mensch folgendes erklärt:
-         1 Korinther, Kap. 3 Nr. 16: Wisset ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
-         1 Johannes, Kap. 14 Nr. 20: An dem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

Bleibt nur noch die Frage: Wie lange wird es noch dauern, bis der Mensch gleichberechtigt und friedvoll auf diesem Planeten miteinander lebt, weil es der unbändige Wille seines SELBST, bzw. der Ursache seines Daseins ist. Bis dieser seine Umwelt respektvoll behandelt und endlich zivilisiert auf diesem Planeten lebt.
Christen, Muslime, Hindus, Russen, Amerikaner, Europäer, Afrikaner, usw. stehen einer Welt im Göttlichen Sinne (dem respektvollen Miteinander) gegenüber, bei welcher es keine Trennung mehr in verschiedenste Strukturen geben sollte. Vielmehr sollte die Menschheit endlich das werden was von ihr gefordert wird, die Ganzheitliche EINHEIT, welche sie auch auf anderer Ebene darstellt. 


Mit freundlichen Grüßen 

Ein religiöser Amateur 
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#2
(18-12-2017, 13:08)Urmilsch schrieb:
Die Schrift ist die Referenz des Göttlichen, denn man muss sich nur vor Augen führen, dass die Menschen ohne diese Schriften keinerlei Kenntnis vom dem was wir göttlich nennen hätten.

Wenn es die Menschen sind, die etwas göttlich nennen, dann brauchen sie keine Schrift als Referenz des Göttlichen. Eine Referenz in Form einer Schrift wäre dann notwendig, wenn diese Schrift etwas als göttlich benennt, von dem die Menschen nicht wussten, dass es göttlich wäre. Solange es aber Menschen sind, die das Attribut der Göttlichkeit vergeben, funktioniert das auch ohne Schriften.


Zitat:Haben denn die Menschen die Aussagen der religiösen Schriften richtig interpretiert und in ihrer Gesellschaft umgesetzt?



Glaubt man den nachfolgenden Schriften, haben die Menschen die vorangehenden Schriften mit der Zeit immer falsch gedeutet. Glaubt man vorangehenden Schriften, gerade im Bereich der östlichen Religion, werden die Menschen die heiligen Schriften später falsch interpretieren. Man könnte also meinen, die Menschen haben die Schriften nie richtig interpretiert, weil es so etwas wie eine "richtige Interpretation" gar nicht geben kann. 


Zitat:Man findet ja rund um diesen Globus die unterschiedlichsten religiösen Schriften und doch haben sie alle eins gemein. Sie erklären mit beängstigender Genauigkeit, wie diese Welt um uns herum funktioniert.

Die Schriften der westlichen Religion machen genau das nicht, sie erklären nichts von dem, was funktioniert oder nicht funktioniert, schon gar nicht "mit beängstigender Genauigkeit". Meistens verkünden sie den einen Gott. 


Zitat:-         Lässt sich von diesem Gebot irgend-ein Gottesdienst in einem gemauerten Gebäude (Gotteshaus) ableiten?


Soweit ich weiß, sind die heutigen Gottesdienste die Fortführung der Gemeindeversammlungen Jesu bzw. der Zusammenkünfte, wie man sie sich auf Grundlage der Schriften vorstellt.
  
    
Zitat:   Ist ein Gottesdienst nicht viel mehr der Dienst am Mitmenschen und der Natur?

Wenn ein Mensch aus egoistischen Gründen einen Dienst am Mitmenschen tut, glaube ich nicht, dass es ein Gottesdienst ist. Die Frage, was Gottesdienst ist, beantworten verschiedene Religionen auch anders. Es gibt sicher viele, die Gottesdienst auch so sehen.
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#3
Hallo Urlmisch!
Herzlich willkommen im Forum!
An dem, was du schreibst, ist einiges Wahres dran.

"Richtig" (/"falsch") ist keine Kategorie, mit der man das "Interpretieren" beurteilen kann, ohne ein eigenes Geschmacksurteil abzugeben. Du lieferst eine, sicherlich sinnvolle Interpretation, nach der das Leben selbst das Heilige (Göttliche) ist. Nur erschöpfen sich die Mythen der abrahamitischen Religionen eben leider nicht, in dem was man "Liebe zum Leben" nennen kann! (Bewusstsein ist nur im Leben denkbar?)

(18-12-2017, 13:08)Urmilsch schrieb: Man könnte es auf den Punkt bringen indem man kurz und bündig sagt: Das Universum erlebt durch uns sich selbst. Da ist es doch Ironie pur wenn der Gläubige Sonntags in die Kirche rennt und Montags seine Mitmenschen zu seinem eigenen Vorteil ausnutzt ohne überhaupt zu registrieren wer in seinem Gegenüber steckt.
Du vergisst die allgegenwärtige Konkurrenz-Situation, in der wir alle stecken.

(18-12-2017, 13:08)Urmilsch schrieb: Das Ganze ist eigentlich korrekt betrachtet nicht das einzelne Individuum, sondern das, welches die Ursache dessen ist und überall gefunden werden kann. ...
Dem kann ich zustimmen!

(18-12-2017, 13:08)Urmilsch schrieb: Bleibt nur noch die Frage: Wie lange wird es noch dauern, bis der Mensch gleichberechtigt und friedvoll auf diesem Planeten miteinander lebt, weil es der unbändige Wille seines SELBST, bzw. der Ursache seines Daseins ist.
Nochmal: Wir leben in einer Konkurrenzsituation und mit zunehmender Weltbevölkerung eskalierend. Da bleibt wenig Platz für hehre Heiligkeit! Es ist sogar die Frage - so über die Erdgeschichte hinweg betrachtet - , ob nicht die Konkurrenz das Wesen des Lebendigen ist. Wir existieren aller Wahrscheinlichkeit nach, weil wir seit Ewigkeiten gefordert wurden, uns notfalls mit furchtbarer Gewalt durchzusetzen.

Jesus ist als Christus (der HERR) jemand, der als Prediger die Konkurrenz abgeschwächt, aber als HERR der Politik seit der 4. Jahrhundert den Stempel der Herrschaft durch Religion aufgedrückt hat - wie Mohammed übrigens auch.

Der Wanderprediger Jesus ist nicht identisch mit jenem Weltenherrscher, der aus ihm gemacht worden ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#4
(18-12-2017, 13:08)Urmilsch schrieb: Die Frage: Haben denn die Menschen die Aussagen der religiösen Schriften richtig interpretiert und in ihrer Gesellschaft umgesetzt? Sind der Kirchengang oder aber all die anderen rituellen (materiellen) Handlungen tatsächlich der Wille der in der Schrift beschriebenen Gottheit oder lediglich ein Konstrukt des Menschen, welches auf Fehlinterpretationen der Vorgänger beruht?
So wie diese gesamten Schriften Dichtungen und Erfindungen der Menschen sind so ist auch der Kirchgang und alle rituellen Handlungen nichts anderes als das, menschliche Erfindungen.
Es gibt keine Offenbarungen.
Es gibt auch keinen Sohn Gottes.
Aber es gibt höchstwahrscheinlich mehr als 100 Millionen andere bewohnte Planeten im Weltall, jetzt müsste es gerechterweise auch mehr als 100.000.000 Gottessöhne geben, damit jede Welt auch einen hat, überlege das einmal, und warum haben wir das nicht früher gesagt bekommen? Icon_cheesygrin
Ach so, die Erde ist ja eine Scheibe und wird von der Sonne umkreist, außerdem ist sie erst rund 6.500 Jahre alt.

Unser Problem auf der Welt sind die Religionen, der Islam und das Christentum sind die größten davon.

(18-12-2017, 13:08)Urmilsch schrieb: rituellen (materiellen) Handlungen
Die sind lächerlich. Um nicht zu sagen, verachtenswert.
Man darf daran denken, dass Millionen Unschuldige wegen Religion ums Leben gekommen sind. Die meisten von ihnen durch Christen.
Viele Grüße
Rudi
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#5
(18-12-2017, 16:59)dharma schrieb: Die Schriften der westlichen Religion machen genau das nicht, sie erklären nichts von dem, was funktioniert oder nicht funktioniert, schon gar nicht "mit beängstigender Genauigkeit". Meistens verkünden sie den einen Gott.

----Nun ja, wer sagte denn dass ich von den westlichen Schriften sprach als ich die erschreckende Genauigkeit der Aussagen ansprach?
Ich denke es gibt durchaus verblüffende Ähnlichkeiten in den Aussagen der religiösen Schriften und in den Aussagen der Wissenschaft.
Hier ein Beispiel:
- Markandeya Purana Kap. 45: Oh Muni, zur Zeit einer Neuentstehung geraten die Eigenschaften zum Zwecke der Schöpfung wieder in schwingende Bewegung, die Essenz des Pradhana entfaltet sich und bildet das noch unmanifestierte Mahat.
- Wie sich im unentfalteten Pradhana das Mahat entfaltet, so entfaltet sich im Mahat das Ichbewusstsein. Und durch Schwingungen aus dieser Quelle der Erscheinungen entsteht der universale Klang, ein Element, das dem Gehörsinn zugeordnet wird (das Schwingende, das Hörbare). Damit ist das (feinstoffliche) Raumelement (Akasha) geschaffen, dessen Eigenschaft vom Klang geprägt ist. So entfaltet sich im Bewusstsein das Raumelement, dessen Maß der einfache Klang (die Schwingung) ist.

Und nun die einfache Erklärung der Stringtheorie:
- Im Gegensatz zum Standardmodell der Teilchenphysik sind bei der Stringtheorie die fundamentalen Bausteine, aus denen sich die Welt zusammensetzt, keine Teilchen im Sinne von Punkten (also nulldimensionalen Objekten), sondern vibrierende eindimensionale Objekte. Diese eindimensionalen Objekte werden Strings genannt. Elementarteilchen kann man sich als Schwingungsanregung der Strings vorstellen, wobei die Frequenz nach der Quantenmechanik einer Energie entspricht.
Wie hoch dürfte der Zufall mathematisch sein, dass eine tausende von Jahren alte Schrift unbewusst und durch Zufall eine Aussage der modernen Wissenschaft trifft?
Auch versuchte ich zu erklären, dass gemäß der Schrift Individuen nicht so einfach getrennt angesehen werden dürfen wie die aktuelle Interpretation der Schriften dieses postuliert. Wenn der unsichtbare Gott in der Schrift erklärt (Ich spreche nur von der Schrift), dass er ungeteilt in allen Wesen zu finden ist, dann ist dies durchaus konform den aktuellsten Debatten in der Quantenphysik, nämlich das man nur von dem EINEN sprechen kann.
Nun kann ein jeder denken was er will, ich für meinen Teil finde es beachtlich.
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#6
Hallo Urmilsch,
ich habe mal das 'dharma'-Zitat so gekürzt, dass es nicht deine und dharmas Sätze ununterscheidbar zusammenmixt. Überflüssige Quoting-Tags (die Dinger in eckigen Klammern) habe ich entsprechend repariert. Ich hoffe, dass keine Verfälschung eingetreten ist.

Als Physiker kann ich dir nur raten, dich nicht auf Analogien zwischen religiösen Texten und physikalischen Theorien einzulassen oder dich darauf zu beziehen. Denn die Ebenen der Religion und der Physik beziehen sich nicht auf das Gleiche. Religion beschäftigt sich mit (überwiegend menschlichen) Beziehungen und ihrer Gestaltung.

Im Gegensatz dazu beschreiben physikalische Theorien sachliche Zusammenhänge. Vermischt oder verbindet man Beziehungs- und Sachebene, so kommt irgendein Un-Sinn heraus (bestenfalls der Sinn, der subjektiv vom Autor stammt).

Im Übrigen: Was sagen uns deine Ausführungen zur Bedeutung von Jesus? (Thema?!) Bei dir klingt so etwas an wie: "Jesus = Gott" (?)
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#7
Zitat:Als Physiker kann ich dir nur raten, dich nicht auf Analogien zwischen religiösen Texten und physikalischen Theorien einzulassen oder dich darauf zu beziehen. Denn die Ebenen der Religion und der Physik beziehen sich nicht auf das Gleiche. Religion beschäftigt sich mit (überwiegend menschlichen) Beziehungen und ihrer Gestaltung.

Im Gegensatz dazu beschreiben physikalische Theorien sachliche Zusammenhänge. Vermischt oder verbindet man Beziehungs- und Sachebene, so kommt irgendein Un-Sinn heraus (bestenfalls der Sinn, der subjektiv vom Autor stammt). 

Nun ja, Religion beschäftigt sich eben nicht zwangsweise nur mit menschlichen Beziehungen. In meiner angeführten Textstelle des Markandeya Purana wird die Entstehung der sichtbaren Welt beschrieben. Ich denke da kann man durchaus mal die Sichtweise der Schrift mit der Sichtweise der aktuellen Wissenschaft vergleichen. Ich wüsste nicht was daran falsch sein sollte. 

Zitat:Im Übrigen: Was sagen uns deine Ausführungen zur Bedeutung von Jesus? (Thema?!) Bei dir klingt so etwas an wie: "Jesus = Gott" (?)

Mein wenig intelligentes Ich ist der Überzeugung (Bitte nicht steinigen), dass wenn man die Schrift als Grundlage für religiöses Handeln nimmt (dies dürfte regelmäßig der Fall sein), man zu dieser Überzeugung kommen kann oder gar kommen muss. Man kann ja auch nicht in der Herr der Ringe Trilogie Gandalf plötzlich den Zauberer-Status aberkennen obwohl dieser in dieser Schrift genau diesen Status bekommt. (Was man davon haltet oder wovon man persönlich überzeugt ist, steht hier auf einem gänzlich anderem Blatt)

Ich denke es kommt auf die Botschaft an, was dem Leser vom Autor vermittelt werden will. Gehen wir einfach mal davon aus, dass die Worte Jesu die Worte dieses unsichtbaren Gottes gewesen sind, so wie es in Johannes Ev. Kap. 1 Nr. 1 und 14 geschrieben steht. Dann erklärte uns dieser (unsichtbare Gott), dass er ungeteilt in den Menschen zu finden ist (was im übrigen mit der östlichen Religion übereinstimmt) und das er lediglich das gleichberechtigte, friedvolle Miteinander vom Menschen fordert (neues Gebot). 

Nicht mehr und auch nicht weniger. 

Zitat:Man darf daran denken, dass Millionen Unschuldige wegen Religion ums Leben gekommen sind. Die meisten von ihnen durch Christen.

Das ist wohl kein Geheimnis, jedoch tue ich mich mit der Aussage (durch Christen) etwas schwer. Wer oder was ist denn ein Christ? Jemand der von sich selbst behauptet ein Christ zu sein oder jemand welcher die christliche Botschaft auch aktiv lebt. 
Niemand kann sich vom Evangelium mit der Kernbotschaft (Liebet euch untereinander) gewalttätiges Handeln ableiten oder gar rechtfertigen. Im Gegenteil, ich meine zu Glauben das in diesen Schriften Jesus gar zur Feindesliebe auffordert.

In Gottesreich (Dem Willen des Autors der Schrift) gibt es im übrigen keinen Platz für solche Begrifflichkeiten wie Christen, Muslime und dergleichen. Die Menschheit soll einer Gesinnung werden und diese wäre schlicht und einfach (Liebet euch untereinander), wie auch immer man diesen Begriff im gesellschaftlichen Miteinander auslegen mag.

Zitat:Nochmal: Wir leben in einer Konkurrenzsituation und mit zunehmender Weltbevölkerung eskalierend. Da bleibt wenig Platz für hehre Heiligkeit! Es ist sogar die Frage - so über die Erdgeschichte hinweg betrachtet - , ob nicht die Konkurrenz das Wesen des Lebendigen ist. Wir existieren aller Wahrscheinlichkeit nach, weil wir seit Ewigkeiten gefordert wurden, uns notfalls mit furchtbarer Gewalt durchzusetzen.

Das liegt in erster Linie an unserem seltsamen System (Kapitalismus), welches auf diesem Planeten vorherrschend ist. Bei welcher Bevölkerungsgruppe A, Bevölkerungsgruppe B zu seinem eigenen Vorteil ausnutzt. Dabei möchten doch beide Bevölkerungsgruppen nur friedvoll und vernünftig Leben oder etwa nicht ??? Ich denke man könnte durchaus Gesellschaftsformen entwickeln, welche ALLEN Menschen einen gewissen Wohlstand auf diesem Planeten in Aussicht stellt, hierzu müsste man jedoch etwas an seinem GEWOHNTEN ändern. Wie sprach EINSTEIN einst: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es immer das Gleiche zu tun und trotzdem zu Hoffen, dass sich etwas ändert."

Im übrigen bin "ich persönlich" der Meinung, dass eine gesunde Gesellschaft keine religiöse Schriften benötigt, denn der vernünftige Umgang mit Seinesgleichen sollte das Maß aller Dinge sein. Der einzelne Mensch kann meiner Meinung nach wenig für sein HANDELN. Er wird von seinem Umfeld geprägt und zu dem gemacht was er später ist (Mit wenigen Ausnahmen). Also sollte man doch unseren Nachkommen endlich eine vernünftige Gesellschaftsform vorleben.
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#8
Markandeya Purana Kap. 45, zitiert in #23 hat mit der Stringtheorie rein gar nichts zu tun. Was der Autor beschreibt ist ein Glaube, wie sich das Ichbewusstsein bildet. Kein Experiment nicht einmal simple Wahrnehmungen stützen diese Aussage.

Die Stringtheorie ist da von ganz anderem Kaliber: Sie führt auf Berechnungen, mit deren Hilfe man Teilcheneigenschaften ermitteln kann. Diese sind experimentell gesichert. Die Stringtheorie kann jederzeit verworfen werden, wenn Experimente gegen sie sprechen.

Und der Kapitalismus ist nicht die Ursache für Konkurrenz. Diese ist Bestandteil aller gesellschaftlichen Systeme, selbst wenn man sie weit friedfertiger gestalten könnte. Im Gegenteil, mehr friedvolle Entwicklung ohne Begrenzung der Bevölkerungsdichte würde uns ebenfalls Mord und Totschlag bescheren, vielleicht ein wenig später.

Der Mensch könnte daran nur etwas ändern, wenn er seine Antagonisten (Raubtiere, Krankheitskeime, Katastrophen) akzeptieren würde.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#9
Zitat:Markandeya Purana Kap. 45, zitiert in #23 hat mit der Stringtheorie rein gar nichts zu tun. Was der Autor beschreibt ist ein Glaube, wie sich das Ichbewusstsein bildet. Kein Experiment nicht einmal simple Wahrnehmungen stützen diese Aussage.

Sie scheinen ja ziemlich sicher zu sein was der Autor hier beschreibt, das finde ich sehr erstaunlich. Sind sie vielleicht der Autor dieser Schriften? 

Die Überschrift des angeführten Kapitels lautet: 
- Kapitel 45 - Was Markandeya einst über die Entstehung der Welt sprach. 

Wie sie ja sicherlich durch reichliches Studium dieser Schriften wissen, spricht diese von einer periodischen, dass heißt immer wiederkehrenden Schöpfung und Auflösung des Weltalls mit all seinen belebten und unbelebten Dingen. 
Wenn hier von Neuentstehung (beachten sie bitte die Überschrift des Kapitels) die Rede ist, dann meint der Autor (sehr wahrscheinlich, ich mag mich irren) die Neuentstehung dessen was wir das beobachtbare Universum nennen. 


Es mag ja sein, dass folgende Aussage: "Oh Muni, zur Zeit einer Neuentstehung geraten die Eigenschaften zum Zwecke der Schöpfung wieder in schwingende Bewegung" nichts, aber auch rein gar nichts mit der Stringtheorie zu tun hat, welche ja ebenfalls versucht die Funktionsweise unserer sichtbaren Welt zu beschreiben, jedoch können gewisse Parallelen meiner Meinung nach nicht von der Hand gewiesen werden. 


Zitat:Im Gegensatz zum Standardmodell der Teilchenphysik sind bei der Stringtheorie die fundamentalen Bausteine, aus denen sich die Welt zusammensetzt, keine Teilchen im Sinne von Punkten (also nulldimensionalen Objekten), sondern vibrierende eindimensionale Objekte. Diese eindimensionalen Objekte werden Strings genannt. Elementarteilchen kann man sich als Schwingungsanregung der Strings vorstellen, wobei die Frequenz nach der Quantenmechanik einer Energie entspricht.

Jeder hat das Recht seine Sichtweise zu präsentieren, hierzu sind ja solche Plattformen da. Ich spreche in meinen Ausführungen im Gegensatz zu ihnen jedoch nicht von einem richtig oder falsch meiner Aussage, denn ich weiß es nicht. Man benötigt meiner (persönlichen) Meinung nach jedoch wenig Fantasie, um hier eine Gleichartige Aussage zwischen dem Markandeya Purana und der Wissenschaft erkennen zu können. 
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#10
Zitat:Und der Kapitalismus ist nicht die Ursache für Konkurrenz. Diese ist Bestandteil aller gesellschaftlichen Systeme

Hier bin ich wer hätte es gedacht anderer Meinung. Der Begriff Konkurrenz im gesellschaftlichen Kontext beschreibt eine primitive und wenig fortgeschrittene soziale Verhaltensweise der Spezies Mensch. Wie in eine Vinyl- Schallplatte ist dieses Verhaltensmuster eingebrannt und den Menschen wird eingetrichtert, dass es zu dieser primitiven Verhaltensweise keine Alternative gibt. 
Hier mangelt es aber nicht an möglichen Alternativen, sondern am Intellekt der Menschen, welche sich mit solchen Dingen befassen (wer befasst sich eigentlich wirklich mit alternativen Systemen  Eusa_think). 

Das der Mensch sich nicht zahllos auf diesem Planeten weiter vermehren kann steht außer Frage, allerdings könnten die vorhandenen Menschen wunderbar miteinander Leben wenn sie ihre Beschränkung (Das Kapital) endlich hinter sich ließen, denn der Mensch kann meiner Meinung nach viel mehr. 

Simples Beispiel: Ein Meteorit rast auf die Erde zu und bedroht die Menschheit, die Abwehr dessen wäre technisch möglich, würde jedoch die finanziellen Mittel der Weltbevölkerung übersteigen. Zum derzeitigen Stand würde die Menschheit vermutlich ausgelöscht werden und das obwohl sie in der Lage wäre diesen Meteorit abzuwehren. 

Der Mensch könnte ganz Afrika mit Wasser versorgen, das verdorrte Land begrünen und alle Energien erneuerbar produzieren. Die Barriere ist hier nicht das Unvermögen der Menschheit, sondern das Kapital (rechnet sich nicht in diesem System). 


Aber das hat nur indirekt (Liebet euch untereinander) mit Jesus zu tun, aus diesem Grund möchte ich schon wieder innehalten. 

"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt" Albert Einstein
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#11
(20-12-2017, 08:42)Urmilsch schrieb:
Zitat:Und der Kapitalismus ist nicht die Ursache für Konkurrenz. Diese ist Bestandteil aller gesellschaftlichen Systeme

Hier bin ich wer hätte es gedacht anderer Meinung. Der Begriff Konkurrenz im gesellschaftlichen Kontext beschreibt eine primitive und wenig fortgeschrittene soziale Verhaltensweise der Spezies Mensch.
Du verwechselst den Begriff Konkurrenz mit dem Begriff Rivalität. Rivalität findet sich gerade und hauptsächlich in Glaubensangelegenheiten und ideologischen Identifikationdvorlagen wieder und erstaunlicherweise gehts dabei gerade am allerwenigsten um fortschrittliche soziale Verhaltensweisen.

Konkurrenz ist der Garant dafür, dass wir heute hier in Europa ein freiheitliches, relativ selbstbestimmtes Leben führen dürfen und nicht jedes Machtvakuum gleich von narzisstisch & opportunistischen Wichtel übernommen werden kann. Demokratie ist ein gesunder Mischwald in dem gerade die Konkurrenz dafür sorgt, dass pathologische Sonderlinge schlechte Erfolgschancen haben..
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#12
(20-12-2017, 23:03)Geobacter schrieb:
(20-12-2017, 08:42)Urmilsch schrieb:
Zitat:Und der Kapitalismus ist nicht die Ursache für Konkurrenz. Diese ist Bestandteil aller gesellschaftlichen Systeme

Hier bin ich wer hätte es gedacht anderer Meinung. Der Begriff Konkurrenz im gesellschaftlichen Kontext beschreibt eine primitive und wenig fortgeschrittene soziale Verhaltensweise der Spezies Mensch.
Du verwechselst den Begriff Konkurrenz mit dem Begriff Rivalität. Rivalität findet sich gerade und hauptsächlich in Glaubensangelegenheiten und ideologischen Identifikationdvorlagen wieder und erstaunlicherweise gehts dabei gerade  am allerwenigsten um fortschrittliche soziale Verhaltensweisen.

Konkurrenz ist der Garant dafür, dass wir heute hier in Europa ein freiheitliches, relativ selbstbestimmtes Leben führen dürfen und nicht jedes Machtvakuum gleich von narzisstisch & opportunistischen Wichtel übernommen werden kann. Demokratie ist ein gesunder Mischwald in dem gerade die Konkurrenz dafür sorgt, dass pathologische Sonderlinge schlechte Erfolgschancen haben..

Tut mir echt Leid, ich scheine da Dinge kreuz und quer durcheinander zu würfeln. Ich dachte immer der Begriff Konkurrenz beschreibt eine Art von Wettbewerb, bei der intraspezifischen Konkurrenz zum Beispiel das Konkurrieren um Ressourcen und dergleichen:
SYNONYME ZU KONKURRENZ laut Duden

Das konkurrieren mit anderen Bevölkerungsgruppen (Um Ressourcen oder was auch immer) ist doch gerade das Grundproblem dieses Planeten. Bei einem Wettbewerb um Ressourcen oder dergleichen gibt es doch auch immer einen Verlierer (ich kann mich natürlich auch irren), welcher auf der Strecke bleibt. 
Weshalb müssen Menschen denn zwangsweise miteinander konkurrieren? Können sie nicht einfach ihre eingeprägten Gewohnheiten hinter sich lassen und zivilisiert MITEINANDER ohne Konkurrenzsituationen leben?

Mir ist das alles zu hoch, denn ich verstehe das Verhalten der Menschen nicht obgleich ich auch in dieses System hinein geboren wurde. 

Genau betrachtet gibt es Ungerechtigkeiten wohin man schaut.
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#13
(18-12-2017, 20:51)Urmilsch schrieb: - Markandeya Purana

Die Kunst bei diesen Schriften, wie auch der Bibel und des Korans, ist die Möglichkeit, später alles Mögliche hineindeuteln zu können, mehr nicht.
Das Gleiche gilt für Horoskope.
Viele Grüße
Rudi
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#14
(21-12-2017, 09:33)Rudi schrieb:
(18-12-2017, 20:51)Urmilsch schrieb: - Markandeya Purana

Die Kunst bei diesen Schriften, wie auch der Bibel und des Korans, ist die Möglichkeit, später alles Mögliche hineindeuteln zu können, mehr nicht.
Das Gleiche gilt für Horoskope.

Für mich sind diese (Heiligen Schriften) in erster Linie Bücher mit unterschiedlichen Inhalten, welche doch wiederrum ein GANZES in Form einer schlüssigen Geschichte (Auslegungssache) ergeben. Einen Inhalt nicht gleich mit seinem Intellekt erfassen zu können, sagt meiner Meinung nach wenig über dessen Wahrheitsgehalt aus.  

Es gibt durchaus Bücher der heutigen Zeit, welchen die meisten Menschen ebenfalls nicht problemlos folgen können, ich denke da an: Die faszinierende Welt der Quanten von Matthias Matting oder von Hans Peter Dürr, warum es ums Ganze geht.

Fakt ist, dass diese Bücher (religiöser Natur) samt ihren Inhalten da sind und zum Teil vollkommen veraltet auf der Grundlage unserer Vorfahren interpretiert wurden und immer noch werden. Die Verfasser haben sich jedoch reichlich Mühe gemacht diese zu verfassen was nicht grundlos sein dürfte. Da stellt sich zum einen die Frage ob unsere Vorfahren Aufgrund ihrer Entwicklung überhaupt in der Lage waren die beschriebenen Dinge zu erfassen und zum anderen, ob die Art der Auslegung (Erlernen der Interpretation vom Vorgänger, welches die Interpretationen der Vorgänger waren usw.) hier in diesem Fall überhaupt tunlich ist.

Ich bin im Übrigen der Meinung, dass man die Schriften neutral und ohne religiöse Vorurteile betrachtet auf einen Nenner bringen kann (wenn man dies nur wollte). In diesem Falle wäre alles das, was ein Theologe egal welcher Glaubensrichtung in seinem Studium erlernt hat nichts weiter als der sprichwörtliche Schnee von Gestern.

Relativ einfach erscheint es mir die vorhandenen Schriften von vornherein als Mumpitz abzustrafen. Nicht selten wird diese Meinung mindestens genauso fundamental verteidigt wie die des religiösen Gegenübers. Für mich betrachtet gibt es da keinerlei Unterschied zwischen den jeweiligen Parteien. Viel schwerer erscheint es mir jedoch, die vorhandenen Schriften so auszulegen, dass ein gemeinsames und friedvolles  Miteinander auf diesem Planeten möglich erscheint, dies gerade im Hinblick darauf, dass das Abschaffen der Schriften reine Utopie ist.
Hierzu müsste man aber den unbändigen Willen aufbringen die zersplitterte Weltbevölkerung mit all ihren Sprach, Land und RELIGIONSBARRIEREN vereinen zu wollen. Ganz nebenbei müsste man dafür seine bisher erlernten Strukturen als Fehlerhaft erkennen, was nicht gerade zur leichtesten Disziplin der Menschheit gehört.

Nochmal vereinfacht und hoffentlich verständlich ausgedrückt. Das Markandeya Purana zum Beispiel als Teil dieser alten Schriften mag dem Leser auf den ersten Blick suspekt vorkommen. Das hängt (meiner Meinung nach)zum einen damit zusammen, dass eine veraltete Schreibweise und das damit verbundene Vokabular der damaligen Zeit benutzt wurde und zum anderen, dass der Inhalt zum Teil Dinge beschreibt, welche zugegebenermaßen harte Kost ist und eher in den Bereich der Quantenphysik gehört.


Der Moderator mag mich verbessern, aber der Welle-Teilchen Dualismus erklärt im Grunde doch nichts anderes, als dass alles (Sichtbare; Materielle) ohne Beobachtung in Superposition (Alle möglichen Zustände) ist. Dies wiederrum bedeutet stark vereinfacht ausgedrückt, dass man von einem Getrenntsein der einzelnen Individuen in unserem bekannten Sinn nicht sprechen kann und das der Begriff von Materie nicht das beschreibt was wirklich ursächlich für unsere sichtbare Welt ist. Das Bewusstsein scheint im Übrigen eine größere Rolle zu spielen, als es unsere bekannte Welt (samt der erlernten Strukturen) erahnen lässt.

Wenn also eine zugegebener Maßen alte und fragwürdige Schrift, hier das Vishnu Purana (1.4. Die Schöpfung der Erde) erklärt, dass das Universum eher einen geistlichen Charakter besitzt, dann mag diese Aussage zwar unverstandener Maßen Gelächter auslösen, dem Charakter dieser für uns sichtbaren Welt jedoch sehr nahe kommen.
-         Sie betrachten dieses geistige Universum als real und versinken in ein Meer des Wahns. Nur jene, oh höchster Herr, die mit klarem Geist Erkenntnis erreicht haben, schauen auf dieses ganze Weltall als deine von Wissen angefüllte Form.

Dieses Universum ist in einem steten Wandel, nur der Mensch möchte sich diesem Wandel entziehen. Er hält an diesen starren und veralteten Sichtweisen fundamental fest.

Bevor jetzt alle über meine Ausführungen herfallen sei noch folgendes erwähnt: „Ich hege keinerlei Anspruch auf die Richtigkeit meiner Aussagen. Es Sind nichts weiter als (evtl. fehlerhafte;krankhafte) Ideen aus meinem Kopf. Diese entstanden auf der Suche nach dem gemeinsamen Nenner in den Schriften in der Hoffnung, endlich eine Grundlage für ein gemeinsames Miteinander (ohne krankhafter Konkurrenz) schaffen zu können.
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#15
Thread wird wurde aus "Jesus Christus" heraus geteilt und in hierhin verschoben, da eine ganzheitliche Weltsicht nicht auf das Christentum beschränkt ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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