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Ganzheitliche Weltsicht
#31
(22-12-2017, 12:54)Ulan schrieb: Ich finde es immer ein gewisses Wagnis, philosophische Ueberlegungen aus uralten Schriften an die wissenschaftliche Mode des Jahrhunderts zu knuepfen.

Zumal auch  bei einem THC-Rausch die "Schwingungen" im Hirn ganz sicher nichts mit der Stringtheorie zu tun haben... Und wenn man dann noch zusammenzählt, dass Indischer Hanf und die Schwingungslehre von der Urmilsch hier meint, aus der selben Ecke unserer Planeten abstammen, könnte man sogar noch auf die Idee kommen, dass viele uralte Legenden und Sagen im Zusammenhang mit Ahnen und Götterbegegnungen, aus den Anfangszeiten der menschlichen Zivilisation ... in "Trance" erfunden wurden..
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#32
Und um das ganze noch ein wenig zu vertiefen: *https://www.chirurgie-portal.de/news/20120709-koerpereigene-drogen-machen-suechtig-sonne-sex-sport.html

Es besteht der berechtigte Grund zur Annahme, dass auch die Glücksgefühle radikalisierter religiöser Fanatiker einer Psychose zugrunde liegen, die von einer Überdosis körpereigener Drogen herrührt.

Und das würde bedeuten, dass ganzheitliche Weltanschauungen gar nicht mal so selten nichts anderem als solchen "Gedankensprüngen" entspringen, wie sie im Drogenrausch die Regel sind und also eher mit den berühmten "Schnappsideen" verwannd sind.. als mit tatsächlicher Welterkenntnis.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#33
(22-12-2017, 12:54)Ulan schrieb: Wie Ekkard schon sagte, geht es an der von Dir zitierten Stelle hauptsaechlich um die Entstehung des Ichbewusstseins. Das Raumelement entfaltet sich im Bewusstsein des Mahat Tattva.

Das kann man so nicht stehen lassen, denn das Ichbewusstsein ist Auslöser der Schwingungen im feinstofflichen Raumelement. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Es wird  nicht das Ichbewusstsein in diesem Kapitel beschrieben, sondern der Aufbau der uns bekannten Schöpfung. Das Ichbewusstsein ist gemäß dieser Schrift die Ursache der Schwingungen des feinstofflichen Raumes, welcher im weiteren Nachgang das Sichtbare usw. entstehen lässt. Aber seis drum.


Zitat:Geobacter

Zumal auch  bei einem THC-Rausch die "Schwingungen" im Hirn ganz sicher nichts mit der Stringtheorie zu tun haben... Und wenn man dann noch zusammenzählt, dass Indischer Hanf und die Schwingungslehre von der Urmilsch hier meint, aus der selben Ecke unserer Planeten abstammen, könnte man sogar noch auf die Idee kommen, dass viele uralte Legenden und Sagen im Zusammenhang mit Ahnen und Götterbegegnungen, aus den Anfangszeiten der menschlichen Zivilisation ... in "Trance" erfunden wurden..

Eine ergebnisoffene Diskussion scheint in diesem Forum eine unerwünschte Sache zu sein. Andersartige Sichtweisen als die der Stammmanschaft werden gleich ins Lächerliche gezogen. Wie ich schon betonte gibt es keinerlei Unterscheid zum Fundamentalismus in anderen Belangen. Das finde ich persönlich etwas schade. Auch wenn es der Forengemeinde nicht in den Kram passt, so bin ich trotzdem der Überzeugung, dass der Autor kein Dummerchen war und das die zufällige Gleichartigkeit der Aussagen der Schöpfungsmythen und der modernen Wissenschaft eben kein Zufall ist.

Zitat:Ulan

Aehnliches sehe ich bei der Beziehung von Hinduismus und Quantenphysik. Die indische Philosophie ergeht sich gerne in diesen sowohl/als-auch Spekulationen, um scheinbare(?) Widersprueche zu vereinbaren. Das faengt ja schon mit der Idee des Goettlichen an, das als gleichzeitig transzendent (jenseits unserer Welt) und immanent gesehen wird, Zustaende also, die in der westlichen Philosophie und dann natuerlich auch in der Wissenschaftstheorie im allgemeinen strikt getrennt werden.

Das die westliche Philosophie auf eine andere Sichtweise kommt wie die indische (transzendent und trotzdem immanent) liegt aber keineswegs an der Grundlage (Der Schrift). Hier hätte man durchaus auf die Idee kommen können, dass sich das Unsichtbare auch im Sichtbaren manifestiert. Wenn Jesus (das Wort des unsichtbaren Gottes gemäß der Schrift) mitteilt, dass er sich im Menschen selbst befindet, dann bedeutet das doch im Grunde das GLEICHE, nämlich das der transzendente Gott immanent in der Welt wandelt, siehe Johannes Ev. Kap. 14 Nr. 20 (An dem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.)

Vielleicht erklären die Schriften ja doch Dinge, welche der Mensch entwicklungstechnisch noch nicht verstand und mit welchen er sich heute noch trotz der modernen Wissenschaft schwer tut. Hierfür spricht auch die Aussage in Johannes Ev. Kap. 16 Nr. 12 (Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen (evtl. nicht verstehen?)). Die Aussage lässt aber auch vermuten, dass die Menschheit irgendwann entwicklungstechnisch dazu in der Lage sein wird.

Man kann alles ins Lächerliche ziehen, dass ist freilich kein Problem. Man kann Menschen mit anderen Denkweisen Psychosen unterstellen, ja man kann so viel. Man kann aber auch über seinen Schatten springen und versuchen Dinge zu verstehen und Zusammenhänge zu begreifen, welche am eigenen Weltmodell gehörig rütteln.

Meiner Meinung nach gibt es keinen Spielraum in der Deutung der Schriften, das liegt aber an der Art und Weise wie ich Schriften lese (subsumiere täglich Rechtsnormen). Die Schrift erklärt weltumspannend, dass das Transzendente im Menschen selbst gefunden werden kann. Die einzige Forderung dessen (gemäß den vorhandenen Schriften) ist das friedvolle und Gleichberechtigte Miteinander. Auch die abrahamitischen Religionen hätten die Ganzheitslehre bei korrektem Verständnis der Schriften entwickeln müssen und das nicht nur aufgrund des 1 Korinther, Kap. 3 Nr. 16., des 2 Korinther, Kap. 26 Nr. 16 oder der o.g. Textstelle des Johannes Ev.

Je mehr die moderne Wissenschaft im Bereich der Quantenphysik und den Konsequenzen daraus voranschreitet, umso mehr kommt sie in den Bereich der Schriften, welche das Nichtgetrenntsein und das Manifestieren des Unsichtbaren im Sichtbaren schon lange versuchen zu erklären.

Dann werden die Menschen nicht mehr das Abendmahl materiell verstehen, sondern den geistlichen Charackter dieser Aufforderung begreifen. Was dann übrig bleibt ist das friedvolle Zusammenleben mit seinem Gegenüber, welches eigentlich zu einem selbst gehört da das Getrenntseinim Grunde illusorisch ist.

Diese Ansichten entstanden alleine zur allgemeineneinen Belustigung dieses Forums in vollkommen psychotischen und benebelten Zustand.

Frohes Lachen und fröhliche Festtage
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#34
(22-12-2017, 19:55)Urmilsch schrieb: Eine ergebnisoffene Diskussion scheint in diesem Forum eine unerwünschte Sache zu sein.
Nein. Aber es muss gar kein Ergebnis geben! Die User nehmen zur Kenntnis, und geben dann ihre Bedenken zum Besten.

Übrigens "Stringtheorie": Die Ansicht, dass da feine, kleine Saiten "schwingen" und so die Teilcheneigenschaften bestimmen, entstammt tatsächlich der Mythologie (vermutlich Indiens). Aber diese "Ansicht" ist nur ein Bild, das bis auf Weiteres verwendet wird, weils halt eine Vorstellung erzeugt. Dasselbe gilt für den "Urknall", das "Schwarze Loch" oder die Analogie der "Gummimembran" bei Interpretation der Allgemeinen Relativitätstheorie. In allen diesen Fällen handelt es sich um "Interpretationen" komplexer mathematischer Dinge, die sich der Anschauung komplett entziehen, wenn man nicht auf gängige Bilder zurückgreifen will. Diese Bilder gehören bereits in die Welt der Deutungen/Beziehungen, kurz des Glaubens.

(22-12-2017, 19:55)Urmilsch schrieb: Auch wenn es der Forengemeinde nicht in den Kram passt, so bin ich trotzdem der Überzeugung, dass der Autor kein Dummerchen war und das die zufällige Gleichartigkeit der Aussagen der Schöpfungsmythen und der modernen Wissenschaft eben kein Zufall ist.
Das liegt einfach daran, dass du Bilder (aus Mythen, wie aus der Physik) als Tatsache zu verkaufen versuchst. Da regt sich ganz schnell Widerspruch!

(22-12-2017, 19:55)Urmilsch schrieb: Vielleicht erklären die Schriften ja doch Dinge, welche der Mensch entwicklungstechnisch noch nicht verstand und mit welchen er sich heute noch trotz der modernen Wissenschaft schwer tut. Hierfür spricht auch die Aussage in Johannes Ev. Kap. 16 Nr. 12 (Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen (evtl. nicht verstehen?)). Die Aussage lässt aber auch vermuten, dass die Menschheit irgendwann entwicklungstechnisch dazu in der Lage sein wird.
Ach was! Das ist eine bekannte "Immunisierungsstrategie" von Traktaten. In historischer Zeit war das verzeihlich. Heute sollten wir Deutungen als solche kennzeichnen und nicht mit dem Sachstand verwechseln. (Diese Verwechslung ist der Grund, warum biblische und ähnliche Botschaften heute nicht mehr "ankommen".)

Von meiner Seite: Ebenfalls frohe Weihnachten!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#35
(22-12-2017, 19:55)Urmilsch schrieb:  
Eine ergebnisoffene Diskussion scheint in diesem Forum eine unerwünschte Sache zu sein. Andersartige Sichtweisen als die der Stammmanschaft werden gleich ins Lächerliche gezogen.

Ich weis zwar nicht, was für dich ergebnisoffene Diskussionen sind, aber solche Behauptungen:
Zitat:Zitat Urmilsch Wer einen Zusammhang unten stehender Textstellen negiert, der macht dies allein aufgrund seiner persönlichen Einstellung und nicht wegen der Faktenlage. Das ist ja mal Ironie pur, dass die Wissenschaftsfanatiker ihre eigene Arbeitsweise verwerfen, um ihre eigenen Denkstrukturen nicht gefährden zu müssen.

sind nicht auch nicht gerade ergebnisoffen ausgerichtet. Dass du außerdem auch noch äußerst emotional wie aggressiv auf durchaus berechtigte Einwände reagierst, hat mit Ergebnisoffenheit schon überhaupt nichts mehr zu tun.

Es ist halt nun mal eine Tatsache dass unser Körper sehr wirksame Drogen produziert, wenn man das Gehirn mit den dafür genau richtigen Wahrheiten füttert.. Und manche "Wahrheiten" können tatsächlich Rauschzustände hervorrufen, welche sich wenig von denen unterscheiden, die von intravenös verabreichten  Didehydro-4,5-epoxy-17-methylmorphinan-3,6-dioldiacetat, besser bekannt als Heroin, ausgelöst werden....

Ganzheitlich betrachtet, eigentlich eine sehr nützliche Erfindung der Evolution und damit auch eine brauchbare Erklärung für die Wirksamkeit von Placebos.

Lächerlich ist daran aber leider nichts.. Weil man sich gut vorstellen kann, dass diese körpereigenen Suchtdrogen gerade auch bei radikalen religiösen Fanatikern und Selbstmordattentätern eine bedeutende Rolle spielen.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#36
(22-12-2017, 19:55)Urmilsch schrieb:
(22-12-2017, 12:54)Ulan schrieb: Wie Ekkard schon sagte, geht es an der von Dir zitierten Stelle hauptsaechlich um die Entstehung des Ichbewusstseins. Das Raumelement entfaltet sich im Bewusstsein des Mahat Tattva.

Das kann man so nicht stehen lassen, denn das Ichbewusstsein ist Auslöser der Schwingungen im feinstofflichen Raumelement. Das ist ein kleiner aber feiner  Unterschied. Es wird  nicht das Ichbewusstsein in diesem Kapitel beschrieben, sondern der Aufbau der uns bekannten Schöpfung. Das Ichbewusstsein ist gemäß dieser Schrift die Ursache der Schwingungen des feinstofflichen Raumes, welcher im weiteren Nachgang das Sichtbare usw. entstehen lässt. Aber seis drum.

Nicht "sei's drum". Dass sich das Raumelement hier im Bewusstsein entfaltet, ist ein direktes Zitat aus Deinem Beitrag (#22).  


(22-12-2017, 19:55)Urmilsch schrieb: Eine ergebnisoffene Diskussion scheint in diesem Forum eine unerwünschte Sache zu sein. Andersartige Sichtweisen als die der Stammmanschaft werden gleich ins Lächerliche gezogen. Wie ich schon betonte gibt es keinerlei Unterscheid zum Fundamentalismus in anderen Belangen. Das finde ich persönlich etwas schade. Auch wenn es der Forengemeinde nicht in den Kram passt, so bin ich trotzdem der Überzeugung, dass der Autor kein Dummerchen war und das die zufällige Gleichartigkeit der Aussagen der Schöpfungsmythen und der modernen Wissenschaft eben kein Zufall ist.

Und ich finde es schade, dass beim kleinsten Gegenwind gleich der rhetorische Hammer herausgeholt wird, irgendwelche "Fundamentalismus"-Vergleiche gezogen werden und alle Schreiber in einen Topf geworfen werden. Ekkard, Geobacter und ich haben da jeweils durchaus in vielen Dingen ganz unterschiedliche Ansichten. Wenn Dir der Vergleich mit einem THC-Rausch nicht passt, dann richte Deine Kritik doch an den, der den Vergleich zieht. Ergebnisoffene Diskussionen sind halt genau das - ergebnisoffen.

Urmilsch schrieb:
Ulan schrieb:Aehnliches sehe ich bei der Beziehung von Hinduismus und Quantenphysik. Die indische Philosophie ergeht sich gerne in diesen sowohl/als-auch Spekulationen, um scheinbare(?) Widersprueche zu vereinbaren. Das faengt ja schon mit der Idee des Goettlichen an, das als gleichzeitig transzendent (jenseits unserer Welt) und immanent gesehen wird, Zustaende also, die in der westlichen Philosophie und dann natuerlich auch in der Wissenschaftstheorie im allgemeinen strikt getrennt werden.

Das die westliche Philosophie auf eine andere Sichtweise kommt wie die indische (transzendent und trotzdem immanent) liegt aber keineswegs an der Grundlage (Der Schrift). Hier hätte man durchaus auf die Idee kommen können, dass sich das Unsichtbare auch im Sichtbaren manifestiert. Wenn Jesus (das Wort des unsichtbaren Gottes gemäß der Schrift) mitteilt, dass er sich im Menschen selbst befindet, dann bedeutet das doch im Grunde das GLEICHE, nämlich das der transzendente Gott immanent in der Welt wandelt, siehe Johannes Ev. Kap. 14 Nr. 20 (An dem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.)

In der Trinitaetslehre ist Jesus der immanente Ausdruck des transzendenten Gottes, dabei aber eine getrennte Person. Dass man die Schrift auch anders deuten kann und das historisch in Teilen des fruehen Christentums das auch getan hat, ist richtig. Das wurde nur von allen Kirchen als Lehrmeinung verworfen.

(22-12-2017, 19:55)Urmilsch schrieb: Vielleicht erklären die Schriften ja doch Dinge, welche der Mensch entwicklungstechnisch noch nicht verstand und mit welchen er sich heute noch trotz der modernen Wissenschaft schwer tut. Hierfür spricht auch die Aussage in Johannes Ev. Kap. 16 Nr. 12 (Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen (evtl. nicht verstehen?)). Die Aussage lässt aber auch vermuten, dass die Menschheit irgendwann entwicklungstechnisch dazu in der Lage sein wird.

Man kann alles ins Lächerliche ziehen, dass ist freilich kein Problem. Man kann Menschen mit anderen Denkweisen Psychosen unterstellen, ja man kann so viel. Man kann aber auch über seinen Schatten springen und versuchen Dinge zu verstehen und Zusammenhänge zu begreifen, welche am eigenen Weltmodell gehörig rütteln.

All das ist ja durchaus richtig. Ich denke auch nicht, dass die meisten Leute hier damit ein prinzipielles Problem haben. Die Kritik ging in eine andere Richtung.

(22-12-2017, 19:55)Urmilsch schrieb: Meiner Meinung nach gibt es keinen Spielraum in der Deutung der Schriften, das liegt aber an der Art und Weise wie ich Schriften lese (subsumiere täglich Rechtsnormen). Die Schrift erklärt weltumspannend, dass das Transzendente im Menschen selbst gefunden werden kann. Die einzige Forderung dessen (gemäß den vorhandenen Schriften) ist das friedvolle und Gleichberechtigte Miteinander. Auch die abrahamitischen Religionen hätten die Ganzheitslehre bei korrektem Verständnis der Schriften entwickeln müssen und das nicht nur aufgrund des 1 Korinther, Kap. 3 Nr. 16., des 2 Korinther, Kap. 26 Nr. 16 oder der o.g. Textstelle des Johannes Ev.

Oh, da gibt es eine Menge Spielraum, wie ich in der Diskussion mit anderen Menschen immer wieder feststellen muss. Und oft genug ist es leider so, dass man gar nicht genau entscheiden kann, welche Auslegung jetzt richtig ist.

(22-12-2017, 19:55)Urmilsch schrieb: Je mehr die moderne Wissenschaft im Bereich der Quantenphysik und den Konsequenzen daraus voranschreitet, umso mehr kommt sie in den Bereich der Schriften, welche das Nichtgetrenntsein und das Manifestieren des Unsichtbaren im Sichtbaren schon lange versuchen zu erklären.

Hier kommen wir wieder an den Punkt, an dem es schwierig wird. Ich glaube naemlich nicht, dass sich die Schreiber dieser Texte auf das bezogen haben, auf das wir das jetzt hier in diesem Thread gerade anwenden. Wie Ekkard schon andeutete, bezieht sich die Aehnlichkeit hauptsaechlich auf die Bilder, die benutzt werden.

(22-12-2017, 19:55)Urmilsch schrieb: Dann werden die Menschen nicht mehr das Abendmahl materiell verstehen, sondern den geistlichen Charackter dieser Aufforderung begreifen. Was dann übrig bleibt ist das friedvolle Zusammenleben mit seinem Gegenüber, welches eigentlich zu einem selbst gehört da das Getrenntseinim Grunde  illusorisch ist.

Diese Ansichten entstanden alleine zur allgemeineneinen Belustigung dieses Forums in vollkommen psychotischen und benebelten Zustand.

Frohes Lachen und fröhliche Festtage

Ich weiss nicht, ob ich nicht langsam selbst eingeschnappt sein soll, dass Du hier immer wieder einfach in einem Rundumschlag alle Deine Diskussionspartner mit diesem Vorwurf ueberziehst. Wo habe ich das gesagt? Wo Ekkard? Wo Adamea? Vielleicht solltest Du mal von Deiner Idee, dass "Getrenntsein im Grunde illusorisch ist", fuer einen Moment Abstand nehmen und uns als eigenstaendige Personen wahrnehmen, die jeweils einen anderen Blickwinkel auf die Sache haben.
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#37
(22-12-2017, 12:54)Ulan schrieb: Die christlichen Kirchen haben geradezu mit Euphorie auf die Urknall-Hypothese reagiert, und diese Euphorie hat sie sogar dazu gebracht, der Wissenschaft generell etwas positiver gegenueberzustehen, also mehr Harmonie erzeugt.
Was ist aber, wenn sich die Urknall-Hypothese als falsch herausstellt und wir Evidenz fuer ein zyklisches Universum finden? Haben dann Hinduismus und Buddhismus "gewonnen"? Muessen Christen dann schmollen?

Also es ist egal ob der Anfang Urknall heißt oder anders! Mit oder ohne Urknall = egal. Das Denken bringt da halt eine Andere Geschuchte zusammen, so viel Vertrauen könnt ihr nun wirklich in die Fantasie und Kreativitätskraft des Menschen stecken. Keine Sorge, es kommt immer wieder was Neues aus jedem Hirn!
Hallo Jungs, das ist doch logisch, oh man ihr macht mich echt schwach. Ständig muß ich mich hier Einmischen, auch wenn ich den Thread jetzt nichteinmal andächtig gelesen habe. Jetzt habe ich wieder dieses Bedürfnis diesen Thread zu lesen. Oh man! Ich habe viel zu viel Lesen-will-stoff.

Wenn die Urknall-Hypothese falsch ist dann IST logisch was ANDERERS Richtig,!
Ja dann ist es doch auch logisch, dass man sich Gott halt auf dieser anderen Art und Weise erklären wird.
In einer Vollkommenheit ist es doch zwangsläufig vollkommen Wurscht ob so oder so.
Da ist das Oben doch sowieso auch wie das Unten, das Linke wie das Rechte, das Vorne wie das Hinten, das Rückwärts das Vorwärsts!
Es vollkommen egal von welcher Seite aus man sich Gott denkt.
Das ist doch so logisch!
Es ist wie mit der Sonne, sie scheint rundum, und es ist egal an welcher Stelle sich die Erde befindet sie wird immer Licht bekommen. Nur die Erde muß sich sich drehen damit es auch die Dunkelheit gibt.
Die Sonne trägt kein lebendigesLeben.
Die Erde trägt das lebendige Lebend!
Weil es Tag und Nacht gibt. Weil sie beides verbunden hat, das Licht und die Dunkelheit. Die Erde ist das wahre Paradies.

Wenn wir sterben gehen wir zurück in ein totes Leben. "Zu richten die Lebenden und die Toten"... Leben!
Gott schenkte uns DAS LEBENDIGE Leben!
Die Erde ist ein Kind/Kugel und sie ist in einer außergewöhnlichen wunderbaren Umlaufbahn die das lebendige Leben ermöglichte, sie liegt wie in einer Krippe/Mulde die sich bewegt (Krümmung) um so die Lebendigkeit zu erhalten.
Das Energieerhaltungsgesetz gilt auch für Gott.
DIE ERHALTUNG des lebendigen Lebens, die Achtung vor dem lebendigen Lebens usw., Dass ist doch unsere GRUNDlegende PFLICHT!
Das ist das einzige was Gott will. UND genau dieser Wille ist auch unser Wille!
Wir alle haben das Bedürfnis unser Leben MIT Lebendigkeit zu füllen.
Die Lebendidigkeit BEDEUTET BEDÜRFNISSEN nachzukommen!
ES sind die Bedürfnisse die uns AM LEBEN ERHALTEN und Bewegen.
Hätten wir nicht das VERLANGEN nach Essen, so würden wir sterben weil wir verhungern. Essen IST etwas schönes und erfreud Leib und Seele. Diese Erfahrung hätte die Seele nicht OHNE DIESEN Körper!

Hätten wir nicht das Bedürfnis nach Liebe, würden wir allein im Eigensinn leben. Wir würden nur UNS kennen und wahrnehmen.
Die Erfahrung "EINheit" ist nicht dauerhaft unser Wunsch ALS 1!
Die Einheit AUS Veilen, also aus einer Vielheit zu ERLEBEN ist der höhere Wunsch der Seele!
Wie wollen die Getrenntheit WEIL nur durch das Einselsein, eine VERBINDEN möglich ist.
Was bereits verbunden ist ja nicht getrennt! Logisch!
(Ach nebenbei, dieser letzte Satz hat wiedermal einen ANDEREN WEITEREN SINN!!! Es scheint ein elemetarer Satz zu sein der auf die reliöse Ehe-Scheidungs-Frage Antwortet.)
Also DAS freudvolle und spaßbereitende aktive Zusammenfügen ist nur dann möglich WENN es das Einzelne gibt!!!
Also muß die Seele das getrennte Sein wollen damit sie diese Erfahrung machen kann!

Also dazu muß es doch logisch mindestens 2 Orte geben und Bewegung würde dabei entstehen. Also Zeit.
ALLES was nicht dauerhaft ist, muß mindestestens 2 Seiten haben um zumindest hin und her zu können! ERGEBNIS: Schwingung!
1 Faden ist wie 1 Weg mit 2 Enden. 2 ENDEN. Die Mitte ist ja est DER FADEN, das Faden-SEIN.
Also kann das Leben in Lebendigkeit nur innerhalb dieser 2 Enden sein.
Es gibt also 2 Bereiche in dem es jeweis 1 Ende gibt, dass macht 2 (weil 1+1 nun mal 2 ist).

Also diese 2 Enden sind 1x das Sterben auf Erden und 1x der Tod im Jenseits. Und weil das in einem ewigem Sein+Tunvorgang ist, ist das eine runde Sache, also ein sich ständig wiederholendes ewiges Ereignis und sozusagen eine Energiegewinnung.
Der wahre Tod ist ein Ereignis welches nur im Jenseits starrfinden kann!
Auf der Erde sterben wir nur und GEHEN IN DEN TOD. Von dort kommen wir dann automatisch zurück, weil diese ewige gegen-seitige Anstoß-Bewegung, also DIE Bewegung ansich sich, nur so erhalten wird.
ES gibt m.E. keinen ersten Beweger, weil alles schon immer Bewegung war! Also gibt es nur DIE Bewegung und deren Funktionserhaltung.
Und wir sind sozusagen die "Energie-Generatoren" WIR drehen DAS Rad des lebendigen Lebens SELBER!
DARUM gibt es nur 1 gemeinsames Karma! Die Menschheit muss endlich ANDERES DENKEN!

Sorry Jungs, ich hatte wieder eine Korrekturabgeschweifung... also zurück zum alten Text von irgendwo weiter oben:
Selbstliebe allein macht nicht glücklich, wir wollen den ANDERERN lieben. Wir wollen AUSTAUSCH, denn nur dass IST  BEWEGUNG.
Wer nach den ersten Beweger sucht, wird ewig erfolglos suchen weil es nie ein Stillstand gab.
Warum sollte etwas dass sich eh schon bewegt zum Bewegenkönnen anstoßen müssen, wo es sich doch bereits bewegt?
Was man sowieso schon macht muß doch nicht angefangen werden, sonderen nur weiter gemacht werden!
Es geht immer nur um das WEITERmachen.

Ich habe keine Ahnung wieviele beweglichen Objekte es im Kosmos gibt, und wieviele auch eine innere Bewegung in sich selbst haben und wieviele davon zudem ncoh Gefühle haben können und so zuSätz lich einen Bewegungsdrang inne haben ...na ja ihr wisst schon diese Antischwerkraftkraft die uns das Laufen ermöglicht.
Was ist es was uns zum Laufen antreibt? Warum haben wir dieses Lauf und Beweg-Bedürfnis?
Das Laufen braucht einen festen Boden unter den Füßen, einen Halt. Erde.
Das Denken braucht Begriffe zum Begreifen können, wir suchen nach Begriffen wenn wir etwas Denken. Denken bewegt sich also auch. Luft.
Menschen sind GefühlsWESEN mit Leidenschaft im Herzen, Gefühle, jedes Verlangen, Sehnen, ER-LEBEN und BE-Lebendes im Leben. Feuer.
Das Meer ist eine EINheit aus vielen Wassertropfen. Die Menchheit ist eine EINheit aus vielen Menschen. Wasser
Alle 4 Bewegen sich, sie drehen sich, wenden sich, welchseln sich ab, und sie biegen und krümmen sich.
Die 4 Reiten sozusagen durch den Kosmos, welches nur ein noch Größeres ist.

Wind.... Zwirbeln, Drehen, Spirale...Spule... Spin!!!
An der Stringtheorie ist bestimmt was dran. I
Da kommt mir jetzt ein Bild in den Kopf, ihr habt bestimmt auch schon Fäden mit Staubflocken gesehen, oder Haare mit Staubflocken die sich zu Wollmäusen zusammenbilden und am Boden rumfliegen und sich in alle Ecken versammeln zu noch größeren Staubklumpen.
Welch Freude es doch macht wenn man dabei zusehen kann wie ein Staubsauger diese Strings aufsaugt, gell, oder?
Wo war ich gedanklich STEHEN geblieben?
Was führt eigendlich dazu dass sich die Gedanken bewegen? Wie können die Synapsen ihren Weg finden und über-springen zur richtigen Informantionsverbindung?
Und was ist wenn die Sysnapsen ab und zu ein paar fremde Wege gehen, also wild umherspringen und Daten somit kreuz und quer verbunden werden? Ein Hirn-Kreuz....Wort-Rätsel? Ach ne, Halt.. Stopp... jetzt weiß ich es, jetzt geht mir einLicht auf.. ha... das ist Kreativität. Tard
Ach diese wilden Kreaturen, diese wilden Kreationisten die ihre Verhüpfungen verbinden und ständig das E ine mit  dem A nderen kombinieren, diese Erfindergeister diese Irren. Sorry, der Mensch braucht ab und zu eine Ablaßquelle wo er sich mit freude versündigen kann, denn wo gehobelt wird da fallen Spähne (Sternschnuppen).
Welche ein Ainmaliger Energievorrat dieses Hirn doch hat.
Wie tot ist man eigendlich beim Hirntot wirk lich?

Was wenn der Urknall ein Reinfall war weil was Rausgefallen ist?
Wenn A nach B -fällt/geht/springt- dann ... gibt es ein Hier und ein Dort.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#38
Zitat:Ulan
Oh, da gibt es eine Menge Spielraum, wie ich in der Diskussion mit anderen Menschen immer wieder feststellen muss. Und oft genug ist es leider so, dass man gar nicht genau entscheiden kann, welche Auslegung jetzt richtig ist.


Ist das so? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo dieser Handlungsspielraum in der dargestellten Geschichte innerhalb der Schriften herkommen soll.

Die Begründung:

Die Tora zum Beispiel besteht aus den fünf Büchern Mose, in welchen allerlei Dinge beschrieben werden. Die Bedeutung des in dieser Schrift unter dem Namen JHWH (Jahwe) bekannt gewordenen Gottes lautet gemäß 2 Mose, Kap. 3 Nr. 14:
- Ich werde sein der ich sein werde oder Ich bin der ich bin (zwei Zeitformen möglich).Also sollst du den Kindern Israel sagen: ICH WERDE SEIN

Der Name Gottes in dieser Schrift, welcher unzählige male auftaucht bedeutet also nichts anderes als " ICH WERDE SEIN", was im geschichtlichen Kontext eher einer Ankündigung nachkommt, als das es ein Name im eigentlichen Sinne darstellen würde. 
In 5 Mose, Kap. 18 Nr. 18 - 20 kündigt der in der Thora dargestellte Gott, welcher ja eigentlich noch gar nicht gemäß der Schrift ist sein eigenes Wort an, und dass dieses in Form eines Propheten erscheinen wird, auf welchen abschließend zu hören ist:
- Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. 19 Und wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen reden wird, von dem will ich's fordern.

Sobald eine Rechtsnorm auf eine andere mit dem Hinweis der übergeordneten Gültigkeit verweist, so ist sie zwar formell Gültig, in der Anwendung des Rechts jedoch nicht von Belang. Zu Beachten gilt an dieser Stelle auch noch, dass egal wer dieser Prophet auch sein wird, er diesem in der Thora dargestellten Gott entsprechen wird, denn er wird nicht seine eigenen Worte sprechen, sondern die Worte dieses unsichtbaren Gottes (Meine Worte; Mein Name).

In einer schlüssigen Geschichte (in diesem Fall ein Mehrteiler) würde man also künftig jemanden erkennen können (Von der Überlieferung der Thora aus betrachtet), welcher dieser angekündigte Prophet sein wird, indem er die geforderten Merkmale des 5 Mose, Kap. 18 erfüllt. Dessen Aussagen werden der Thora übergeordnet sein (Lex superior derogat legi inferiori), denn diese selbst verweist auf ihn als übergeordnete Norm (Und wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen reden wird, von dem will ich's fordern).

Nun werden folgende Attribute in einer der Thora nachfolgenden Schrift (gemäß zeitlicher Überlieferung) zu finden sein:

- Wort Gottes
- Erscheinen im Namen Gottes

Nachfolgend erscheint Jesus auf der Bildfläche. Folgende Attribute werden mit diesem gemäß der Schrift verbunden (kleiner Auszug):
-          Johannes Ev. Kap. 1 Nr. 1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

-          Johannes Ev. Kap. 1 Nr. 14: Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
-          Johannes Ev., Kap. 5 Nr. 43: Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmet mich nicht an. So ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen.

-        Johannes Ev., Kap. 10 Nr. 25: Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir.

Die Aussagen in der Schrift wurden meines Erachtens bewusst so gewählt, um Jesus als diesen angekündigten Prophet, welcher Gott entsprechen wird erkannbar machen zu können. Sein übergeordnetes Recht in Form seines neuen Gebotes "Liebet euch untereinander" ist das einzig logische Gebot was man von einem Schöpfer erwarten würde und der Thora übergeordnet.

Der einzige Spielraum welcher sich bis zu dieser Stelle ergibt, liegt darin eher den primitiven Aufforderungen der in der Thora dargestellten Gottheit zu vertrauen. Diese waren aber letztlich nicht das Wort dieses unsichtbaren Gottes, denn die Thora selbst kündigt dieses Wort erst an.

Man kann also geschichtlich gar nicht von einem Handlungsspielraum sprechen. Dieser entsteht durch Unwissenheit und Unkenntnis der dargestellten Geschichte in der Schrift und basiert auf  jahrhunderte von Jahren alten Auslegungen der verschiedenen religiösen Strömungen.

Dann erscheint da auch noch der Koran nachfolgend auf der Bildfläche und verwirrt die Menschen gänzlich. Dieser erklärt dem Leser, dass er Bestätigend der Thora und des Evangelium=frohe Botschaft hinab gesandt wurde, vgl. Koran Sure 3 Nr. 3. Hier treffen in einer Schrift zwei konträre Dinge aufeinander, aufgrund dessen der Koran die Menschen auch so unterschiedlich polarisiert.

Der Glaube = Vertrauen besteht nun darin Gott in den Schriften zu erkennen und diesem seiner Aufforderung, andere Menschen vernünftig zu behandeln nachzukommen. Das ist tatsächlich eine Wahl die der Leser in den Schriften hat. Er kann zu einer dargestellten Gottheit neigen, welche Probleme zum Teil mit Gewalt löst oder aber er kann zu einer Gottheit tendieren, welcher die Menschen gemäß der Darstellung der Schriften liebt und welcher gar die Feindesliebe untereinander fordert. Diese Wahl besteht aber nur auf den ersten Blick, denn geschichtlich betrachtet existiert diese Wahl nicht.

Aus welchem Grund fordert er dies? Weil er dem Leser auch erklärt, dass er selbst (der nicht sichtbare Gott) sich im Menschen ungeteilt befindet (1 Johannes Kap. 14 Nr. 20;1 Korinther, Kap. 3 Nr. 16).

Oft wird man mit der Aussage konfrontriert, dass lediglich das Johannes Ev. Jesus den göttlichen Status attestiert. Ich kann dieser Aussage nicht so ganz folgen:

- Kolosser, Kap. 1: Christus, der Erste in Schöpfung und Erlösung, welcher ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes
- 1 Johannes, Kap. 5 Nr. 20: Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und hat uns einen Sinn gegeben, daß wir erkennen den Wahrhaftigen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
- Apostelgeschichte, Kap. 2 Nr. 38 und 39:  lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi (Der Name des Vaters) zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes

Ob sich die in den Schriften dargestellte Geschichte wirklich so zugetragen hat oder nicht. Dieser Jesus Christus, welcher die Menschen weltweit zu Gutem Handeln und der Liebe untereinander auffordert und sie dazu animiert selbst bei Rückschlägen an sich zu arbeiten wird zu unrecht diffamiert.

Ich habe mir bewusst diesen als Gott ausgesucht, da es für mich keine göttlichere Botschaft wie dessen Aufforderung im Leben geben kann.

Somit wünsche ich ALLEN ein frohes Weihnachtsfest, denn das ist geschichtlich betrachtet der Tag, an welchem das Wesen des unsichtbaren Gottes das Licht der Welt erblickt hat. Dieser in der Geschichte dargestellte Gott, welcher die Menschen weltumspannend und Rassenübergreifend dazu auffordert, vernünftig miteinander umzugehen.

Wer gibt schon diesem Gott die Ehre und lässt sich auf dessen Namen (Jesus Christus) taufen? Eine Taufe welche sehr wahrscheinlich etwas anderes ist als eine reine Namensgebung. Es könnte eine Art Verschränkung sein, welche ursächlich für das ist was dann gemäß der Schriften passiert. 
Ein Schöpfer würde niemals primitiver arbeiten als die Schöpfung selbst. Aus diesem Grund dürften Quantenverschränkung und all die anderen Dinge, welche man mit Religion ja gemäß der Lehrmeinung nicht verbinden darf für diesen ganz alltägliche Dinge darstellen.

Ich habe zum Abschluss noch eine eigene Interpretation des Abendmahls und die Worte des unsichtbaren Gottes könnten meiner Meinung nach wie folgt lauten:

Starb ich gemäß der Schrift nicht für das neue Gebot "Liebet euch untereinander". Gab ich nicht hierfür mein Fleisch und Blut. Wie kommt ihr darauf etwas anderes in meine Aussage hinein zu interpretieren, als mit euren Mitmenschen weltweit dieses geforderten Gebot aktiv zu leben und diese Liebe unter den verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu teilen.

Das war meine persönliche Einschätzung der Lage.

Ich habe fertig!
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#39
Urmilsch

Das war meine persönliche Einschätzung der Lage. [/quote]

Ich habe fertig!

Ja.. aber Nächstenliebe gab es auch schon lange vor Christus.. Überall auf der Welt. Und Gütigkeit oder Bösartigkeit scheint nichts damit zu tun zu haben, ob wir an einen Gott, an Jesus oder sonst was glauben..

Als Kaiser Konstantin der Große die christliche Glaubenslehre zur Staatsreligion machte, entwickelten sich die Anhänger Christi in den folgenden Jahrhunderten zu den noch schlimmeren wahngetriebenen Tyrannen der damaligen Menschheit, als es die Heiden noch zur Zeit Neros waren .. Jesus hat da nämlich bei allem guten Willen auch einen großen Fehler gemacht.. er hat all denen gedroht, die seine Lehre nicht ernst genug nehmen und damit dummen Fanatikern und Auserwählten-Narzissten viele Millionen Opfer in die Hände gespielt..

Liebet einander, verkündete auch die Hippybewegung der 60ger und 70iger..

...abgesehen davon, dass die vielen Massen- Orgien die daraufhin überall stattfanden, mit großer Wahrscheinlichkeit auch nur die Folge einer allzu naiven Fehlinterpretation durch besonders spirituelle Pazifisten jener ursprünglichen und viel mehr politischen Studentenbewegung gegen den Vietnam-Krieg und die damit verbundene Zwangsrekrutierung fast aller amerikanischen Jungmänner gewesen sind.. 

...ist auch die tatsächliche Figur Jesu und seine Rolle als Selbstmord-Märtyrer für eine paradiesische Zukunft der Menschheit, hier, oder in einer anderen Welt, nicht ganz unumstritten.
Da scheint vieles von dem was er gesagt haben soll, erst viel später "richtig" verstanden und entsprechend ausgelegt oder hinzugefügt worden zu sein. Und in Anbetracht dessen, dass auch schon so mancher Epileptiker erst eine Weile nach seinem Tod als großer Prophet erkannt wurde, kann man sich fast  schon sicher sein, dass die meisten Worte die heute über ihn in der Bibel stehen,  erst etwas später von spirituellen Dolmetschern und Interpreten göttlicher Bessesenheit, in eine volksnähere Sprache übersetzt wurden..

Wenn man dazu noch bedenkt, wie zerstritten und uneinig sich die verschieden Glaubensgruppierungen des Christentums schon im 2. und 3. Jh gewesen sind.. darf man sich auch gerne mal fragen, ob die "evangelischen Unterlagen" auf die jede dieser Gruppierungen sich berufen hat... nicht vielleicht auch gerade extra dafür und deswegen "gefälscht" wurden...

Ein Schelm wer hier böses denkt.. nur... es sollen damals ja ziemlich viele Evangelien im Umlauf gewesen sein und kreative Ideenwettbewerbe sind nicht erst eine Erfindung unserer Zeit.

Und dann ist da noch etwas...zwar hab ich mich damit nie tiefgreifender auseinander gesetzt, aber auf den berühmten Rollen von Qumran, oder dem was davon noch übrig ist, wurden Pergamente mit Jesus-Zitaten gefunden.. Was zuerst und auf dem 1. Blick für die Wahrheit im christlichen Glauben nach der Bibel sprechen würde.. aber diese Pergamente sollen nach allen bisherigen Datierungsversuchen mittels modernster Verfahren, schon um ein paar Jahrhunderte vor der Zeit geschrieben worden sein, in der Jesus gelebt haben will.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#40
(24-12-2017, 11:54)Urmilsch schrieb: Ist das so? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo dieser Handlungsspielraum in der dargestellten Geschichte innerhalb der Schriften herkommen soll.

Nun, die Bibel ist ja eine Sammlung von Schriften mit unterschiedlichsten Autoren. Die Sammlung ist zwar zum Teil auf Kohaerenz getrimmt, aber trotzdem sind diese unterschiedlichen Schriften immer noch Zeugnis der unterschiedlichen Ansichten ihrer Autoren zu einigen der Grundthemen, wie z.B. der Christologie. Man kann zwar die Texte durchkaemmen und sich herauspicken, was fuer die eigene Vorstellung zusammenpasst, aber dabei ignoriert man dann halt auch aktiv die Vorstellungen, die dieser Geschichte widersprechen.

(24-12-2017, 11:54)Urmilsch schrieb: Die Begründung:

Die Tora zum Beispiel besteht aus den fünf Büchern Mose, in welchen allerlei Dinge beschrieben werden. Die Bedeutung des in dieser Schrift unter dem Namen JHWH (Jahwe) bekannt gewordenen Gottes lautet gemäß 2 Mose, Kap. 3 Nr. 14:
- Ich werde sein der ich sein werde oder Ich bin der ich bin (zwei Zeitformen möglich).Also sollst du den Kindern Israel sagen: ICH WERDE SEIN

Der Name Gottes in dieser Schrift, welcher unzählige male auftaucht bedeutet also nichts anderes als " ICH WERDE SEIN", was im geschichtlichen Kontext eher einer Ankündigung nachkommt, als das es ein Name im eigentlichen Sinne darstellen würde.

Nun, dies steht zwar so in Exodus geschrieben, aber das ist schon eine theologisch recht weit entwickelte Vorstellung zum Namen Gottes, die so wohl nicht stimmt. Dass ein Gott, der erst spaet in der Entwicklung juedischer Gottesvorstellungen als bildlos angesehen wurde, diesen Namen von Anfang an gehabt haben sollte, ist beliebig unwahrscheinlich (im geschichtlichen Sinne), wenn man an die Anfaenge der Verehrung, komplett mit mit Silber ueberzogener Kultstatue denkt, wie sie uns z.B. im Richter-Buch begegnet. Es gibt unterschiedliche Theorien, was der name Jahwe nun eigentlich bedeutet; geht man von einem suedlichen Ursprung Jahwes aus, finde ich die Interpretation Wellhausens als "Er faehrt durch die Luefte, er weht" plausibel, die sehr gut zu der Wurzel Jahwes als Wettergott vom Baal-Typus passt.

(24-12-2017, 11:54)Urmilsch schrieb:  
Sobald eine Rechtsnorm auf eine andere mit dem Hinweis der übergeordneten Gültigkeit verweist, so ist sie zwar formell Gültig, in der Anwendung des Rechts jedoch nicht von Belang. Zu Beachten gilt an dieser Stelle auch noch, dass egal wer dieser Prophet auch sein wird, er diesem in der Thora dargestellten Gott entsprechen wird, denn er wird nicht seine eigenen Worte sprechen, sondern die Worte dieses unsichtbaren Gottes (Meine Worte; Mein Name).

Diesen Anspruch erheben Propheten doch ganz allgemein? Zum anderen finde ich die Erwartung, dass eine Selbstdarstellung automatisch auch die Richtigkeit dieser Selbstdarstellung beinhaltet, problematisch.

(24-12-2017, 11:54)Urmilsch schrieb: Nachfolgend erscheint Jesus auf der Bildfläche. Folgende Attribute werden mit diesem gemäß der Schrift verbunden (kleiner Auszug):
-          Johannes Ev....

[size=small]Die Aussagen in der Schrift wurden meines Erachtens bewusst so gewählt, um Jesus als diesen angekündigten Prophet, welcher Gott entsprechen wird erkannbar machen zu können. Sein übergeordnetes Recht in Form seines neuen Gebotes "Liebet euch untereinander" ist das einzig logische Gebot was man von einem Schöpfer erwarten würde und der Thora übergeordnet.

Nun ja, sicher wurde das Johannes-Evangelium so geschrieben, dass das zu aelteren Bibeltexten passt. Die Autoren des Evangeliums wollten diese Verknuepfung ja selbst machen. Matthaeus wiederum ergeht sich in dauernden Zitaten, und selbst Markus macht dadurch, dass er direkt mit einem Malachi-Zitat und einer Jesaja-Paraphrase anfaengt, deutlich, was er uns hier erzaehlen moechte. Das Gottesbild, das Du hier ansprichst, ist aber spezifisch johanninisch.

(24-12-2017, 11:54)Urmilsch schrieb: Der einzige Spielraum welcher sich bis zu dieser Stelle ergibt, liegt darin eher den primitiven Aufforderungen der in der Thora dargestellten Gottheit zu vertrauen. Diese waren aber letztlich nicht das Wort dieses unsichtbaren Gottes, denn die Thora selbst kündigt dieses Wort erst an.

Man kann also geschichtlich gar nicht von einem Handlungsspielraum sprechen. Dieser entsteht durch Unwissenheit und Unkenntnis der dargestellten Geschichte in der Schrift und basiert auf  jahrhunderte von Jahren alten Auslegungen der verschiedenen religiösen Strömungen.

Was hat dieser theologische Text jetzt mit Geschichte zu tun?

(24-12-2017, 11:54)Urmilsch schrieb: Oft wird man mit der Aussage konfrontriert, dass lediglich das Johannes Ev. Jesus den göttlichen Status attestiert. Ich kann dieser Aussage nicht so ganz folgen:

- Kolosser, Kap. 1: Christus, der Erste in Schöpfung und Erlösung, welcher ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes
- 1 Johannes, Kap. 5 Nr. 20: Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und hat uns einen Sinn gegeben, daß wir erkennen den Wahrhaftigen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
- Apostelgeschichte, Kap. 2 Nr. 38 und 39:  lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi (Der Name des Vaters) zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes

Die unpaulinische Christologie, die aus dem Kolosser-Brief spricht, ist ja mit ein Grund dafuer, dass etwa die Haelfte aller Neutestamentler den Brief fuer unauthentisch und fuer nicht von Paulus haelt. Die Echtheits-Befuerworter meinen, Pauls Theologie koennte sich ja auch entwickelt haben, oder sein Schreiber haette das so ergaenzt. Im allgemeinen werden fuer Aussagen zu paulinischer Theologie nur die sieben als echt angenommenen Briefe verwendet.

1 Johannes gehoert eh zum johanninischen Teil des NT. Die Apostelgeschichte wurde wahrscheinlich geschrieben, um die unterschiedlichen Stroemungen, die aus den frueheren Texten hervorgehen, irgendwie miteinander zu verbinden; hier steht aber sowieso nicht explizit etwas Christologisches.

(24-12-2017, 11:54)Urmilsch schrieb: Ob sich die in den Schriften dargestellte Geschichte wirklich so zugetragen hat oder nicht. Dieser Jesus Christus, welcher die Menschen weltweit zu Gutem Handeln und der Liebe untereinander auffordert und sie dazu animiert selbst bei Rückschlägen an sich zu arbeiten wird zu unrecht diffamiert.

Wer diffamiert ihn denn?

(24-12-2017, 11:54)Urmilsch schrieb: Ich habe mir bewusst diesen als Gott ausgesucht, da es für mich keine göttlichere Botschaft wie dessen Aufforderung im Leben geben kann.

Somit wünsche ich ALLEN ein frohes Weihnachtsfest, denn das ist geschichtlich betrachtet der Tag, an welchem das Wesen des unsichtbaren Gottes das Licht der Welt erblickt hat. Dieser in der Geschichte dargestellte Gott, welcher die Menschen weltumspannend und Rassenübergreifend dazu auffordert, vernünftig miteinander umzugehen.

Nun, als Credo ist dagegen ja im Prinzip nichts einzuwenden. Nur, warum immer diese Betonung auf "geschichtlich"? Irgendwie scheinen wir diesen Begriff komplett unterschiedlich zu verwenden, da Jesus wohl nicht um diese Jahreszeit geboren wurde. Wie auch immer, ich hoffe ebenfalls, Du hattest ein schoenes Weihnachtsfest.

(24-12-2017, 11:54)Urmilsch schrieb: Wer gibt schon diesem Gott die Ehre und lässt sich auf dessen Namen (Jesus Christus) taufen? Eine Taufe welche sehr wahrscheinlich etwas anderes ist als eine reine Namensgebung. Es könnte eine Art Verschränkung sein, welche ursächlich für das ist was dann gemäß der Schriften passiert. 
Ein Schöpfer würde niemals primitiver arbeiten als die Schöpfung selbst. Aus diesem Grund dürften Quantenverschränkung und all die anderen Dinge, welche man mit Religion ja gemäß der Lehrmeinung nicht verbinden darf für diesen ganz alltägliche Dinge darstellen.

Ich finde so eine Verknuepfung dieser Aspekte schlicht nicht sonderlich hilfreich. Das ist wohl Geschmacksfrage. Solche Aussagen wie die ueber den Schoepfer und die Schoepfung ist auch so ohne Begruendung nicht akzeptabel; nicht alles, was angeblich zwingend logisch aussieht, ist es auch, wenn man an die Schoepfung als selbstorganisierendes und sich entwickelndes System denkt, was auch anhand einiger einfacher Regeln passieren kann.

(24-12-2017, 11:54)Urmilsch schrieb: Ich habe zum Abschluss noch eine eigene Interpretation des Abendmahls und die Worte des unsichtbaren Gottes könnten meiner Meinung nach wie folgt lauten:

Starb ich gemäß der Schrift nicht für das neue Gebot "Liebet euch untereinander". Gab ich nicht hierfür mein Fleisch und Blut. Wie kommt ihr darauf etwas anderes in meine Aussage hinein zu interpretieren, als mit euren Mitmenschen weltweit dieses geforderten Gebot aktiv zu leben und diese Liebe unter den verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu teilen.

Nun, Du kannst doch niemandem den Vorwurf machen, ueber die Dinge nachzudenken. Leute, die sich fuer etwas interessieren, tun das halt idealerweise doch.
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#41
Zitat:Und dann ist da noch etwas...zwar hab ich mich damit nie tiefgreifender auseinander gesetzt, aber auf den berühmten Rollen von Qumran, oder dem was davon noch übrig ist, wurden Pergamente mit Jesus-Zitaten gefunden.. Was zuerst und auf dem 1. Blick für die Wahrheit im christlichen Glauben nach der Bibel sprechen würde.. aber diese Pergamente sollen nach allen bisherigen Datierungsversuchen mittels modernster Verfahren, schon um ein paar Jahrhunderte vor der Zeit geschrieben worden sein, in der Jesus gelebt haben will
Ich glaube mal angemerkt zu haben, dass die Schrift selbst über ihren Ursprung Hinweise gibt, vgl. 2 Petrus, Kap. 1 Nr. 20 und 21. : Und das sollt ihr für das Erste wissen, daß keine Weissagung in der Schrift geschieht aus eigener Auslegung. 21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht; sondern die heiligen Menschen Gottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist. Ich bin sogar fest davon überzeugt, dass es Hinweise und Zitate des Jesus schon viel früher gab.

Ich verstehe zum Beispiel nicht, weshalb der in der Geschichte dargestellte Jesus überhaupt erst gelebt haben muss. Nicht das es nicht so gewesen sein könnte, aber die dargestellten verschiedenen Geschichten in den religiösen Schriften rund um diesen Globus haben doch einen gänzlich anderen Zweck. Sie erklären doch einheitlich das, was der Mensch sehr wahrscheinlich aufgrund seines Daseins nicht so ganz verstehen kann. Sie werden zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Orten von unterschiedlichen Menschen verfasst und ergeben doch eine einheitlliche Geschichte (z.Bsp. im Falle der Thora, des Evangelium und des Koran). Folgende Idee: Genau das würde ich erwarten, wenn man in einer Simulation, an welcher man selbst teilnimmt auf sich aufmerksam machen würde. Man würde zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Orten von unterschieldichen Individuen eine Geschichte aufs Papier bringen lassen, welche schlüssig ist. Die einzig logische Schlussfolgerung muss ein unabhängiges Etwas sein, welches durch diese Personen wirkt (wie oben angegeben) oder aber es wurde von vornherein so festgelegt.

Dieser unsichtbare Gott, den die Menschen in all den verschiedenen Schriften mit den unterschiedlichsten Namen verehren, erklärt doch in diesen Schriften nichts anderes, als dass er sich in ihnen selbst in ungeteilter Form befindet. Obwohl der Mensch als einzelnes Individuum erscheint und sich auch als solches wahrnimmt, ist er gemäß den Schriften EINS. Und doch ist dieser unsichtbare Gott auch unabhängig von den einzenlnen Individuen was sich meines Erachtens nicht ausschließt. Hier sind sich alle Schriften einig auch wenn die Interpretation der Menschen nicht immer auf dieses Ergebnis kommt.

- Mahabharata Buch 6 Kap. 37: Das Körperliche, oh Sohn der Kunti, wird das Feld (Kshetra) genannt. Und denjenigen, der es erkennen kann, nennen die Gelehrten den Feldkenner (Kshetrajna). Erkenne mich (Gott), oh Bharata, als den Feldkenner aller Felder.
- Johannes Ev. Kap. 14 Nr. 20: An dem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.
- Mahabharat Buch 12 Kap. 217: Wenn sie erkennen, daß dieses Brahman in ihrer Seele wohnt, werden sie unsterblich und müssen nie wiedergeboren werden
- 1 Korinther, Kap. 3 Nr. 16: Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
- Koran Sure 15 Nr. 28 und 29: Und (gedenke der Zeit) da dein Herr zu den Engeln sprach: «Ich bin im Begriffe, den Menschen aus trockenem, tönendem Lehm zu erschaffen, aus schwarzem, zu Gestalt gebildetem Schlamm;29. Wenn Ich ihn nun vollkommen geformt und ihm von Meinem Geiste eingehaucht habe, dann fallet mit ihm dienend nieder.»

Das Verfassen all dieser Schriften zur reinen Machtgewinnung scheidet meines Erachtens aus, denn eine andere Form der Interpretation hätte das vernünftige Miteinander auf diesem Planeten zur Folge gehabt.
Die Drogenvariante scheidet meines Erachtens auch aus, denn dann hätten es allerhand Drogenabhängige gewesen sein müssen die all dieses auch noch rein zufällig gleichartige und zum Teil seltsame Gedankengut aus Menschensicht verfassten.
Der unendlich tippende Affe? Hierzu sind sich die Schriften in ihren Aussagen zu einig, auch wenn unterschiedliche Geschichten diese präsentieren.
Und wozu sollte jemand ein aus dem menschlichen Blickwinkel heraus vollkommen seltsames Zeug sonst noch verfassen? Wenn es so ist !!

Bleibt noch die Theorie, dass die Menschheit diese Aussagen irgendwann einmal versteht. Unischtbarer Gott = ungeteilt im Menschen; unsichtbarer Gott = Liebet euch untereinander . Die Wissenschaft im Bereich der Quantenphysik liebäugelt aufgrund der gemachten Versuche (Doppelspaltexperiment; Verschränkung) bereits mit einer Ganzheitlichen Weltsicht. Je weiter die Wissenschaft voranschreitet, umso ähnlicher werden die Aussagen zwischen den Schriften im religiösen Bereich und den Schriften im wissenschaftlichen Bereich.

Wenn man sich die sichtbare Welt so ansieht und man sich vor Augen führt woraus sie besteht, so fällt es mir nicht schwer der propagierten Ganzheitslehre zu folgen.

Jesus hin, Brahma, Krishna, Shiva, Vishnu und Buddha her. Es ist vollkommen wurscht wie sie heißen, erzählen wollen sie das Gleiche.
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#42
Ganz so unabhaengig sind diese Gedankenwelten sowieso nicht. Das kommt uns Europaeern nur so vor, weil wir indische Philosophie und Gedankenwelt erst recht spaet fuer uns erschlossen haben. Persische Einfluesse sind schon in der Tora erkennbar. Die erste synkretistische Religion von Buddhismus, Zoroastrismus und Christentum war der Manichaeismus, begruendet durch den Perser Mani (216-276/77), und diese wurde im Roemischen Reich recht einflussreich. Der ebenfalls sehr einflussreiche Kirchenvater Augustinus (354-430) war 10 Jahre lang Manichaeer; er hat zwar den Manichaeismus spaeter mit starken Worten abgelehnt, aber der Einfluss bis hin in die christlichen Vorstellungen, die er gepraegt hat, ist unverkennbar. Es gab immer schon einen gewissen Austausch von Ideen. Warum macht z.B. Matthaeus ausgerechnet zoroastrische Priester zu Zeugen der Geburt Jesu?
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