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Umgang mit Transgendern im kirchlichen Kontext
#1
Hallo liebe Mitgleider, 
es gibt ja viele Debatten die vor religiösem Hintergrund diskutiert werden und jede Religion bzw. Konfession hat eine andere Meinung zu verschiedenen Themen. Das Thema des „Transgender-Seins regt in der letzten Zeit immer wieder aufgeheizte Diskussionen an. Mich würde interessieren, wie ihr über das Thema denkt.
Findet ihr persönlich, dass Transgender dieselben Rechte auf Eheschließung und Segnung innerhalb der Kirche haben sollte?
Was bewegt euch für/gegen die dieses 3. Geschlecht zu sein?
Wie weit sollte geschlechtliche/persönliche Freiheit in diesem Punkt gehen?
Wie sollte man mit dem Thema bzw. mit Transgendern umgehen?
Sollte der Staat gewisse Dinge zum Thema stärker/weniger stark regulieren? Wenn ja, welche? 
Was ist eurer Meinung nach der Grund vieler gegen die Transgender-Bewegung zu sein?
Wie sollten Transgender in der Gesellschaft gestellt sein? Wie würde sich diese Stellung (aus der Bibel/anderen religiösen Schriften) begründen? 
Wie geht eure Religionsgemeinschaft mit dem Thema um (und welcher Religion/Konfession gehört ihr an)? 
Natürlich interessieren mich eure Meinungen auch außerhalb dieser konkret genannten Fragen und ich danke jedem, der seine Meinung über dieses sehr aktuelle Thema teilen möchte. Wenn ihr nicht so tiefe Einblicke in eure eigene Meinung geben wollt, könntet ihr mir zB mitteilen warum dieses Thema für euch ein brisantes Thema ist. Ich bin euch für eure Antworten schon jetzt dankbar.
Liebe Grüße
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#2
Für mich sind diese Fragen nicht wirklich wichtig. Das hat einen einfachen Grund: Meiner Meinung nach gibt es die geschlechterspezifische Unterscheidung nur als traditionelle Konvention. Eine solche kann man schadlos abändern. (Und das sollte man schleunigst tun, wenn Menschen unter solchen Konventionen leiden!)
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#3
Rein persoenlich wuerde ich den Spruch „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“ auch auf diese Frage ausweiten. Meinetwegen kann jeder tun, was er will, solange das mich nicht einschraenkt. Der Staat ist hier nur insoweit gefragt, als er da keine Steine in den Weg legen sollte.

Ansonsten gehen mir diese ganzen Gender-Debatten zum groessten Teil am Allerwertesten vorbei. Ich dachte eigentlich, das Ziel waere, solche Unterschiede zu ueberwinden. Stattdessen wird das Thema "Gender" derzeit immer wieder ins Rampenlicht gezerrt, wobei ich das Gefuehl habe, dass das eher zur weiterer Partikularisierung der Gesellschaft als zu einem besseren Miteinander fuehrt.

Ich rede zu dem Thema, wenn es fuer mich persoenlich und fuer mein direktes Umfeld relevant wird. Freunde von mir haben eine Tochter (jetzt ganz offiziell Sohn), die sich irgendwann dazu entschlossen hatte, diesen Weg zu gehen. Ich habe diese Freunde halt auf ihrem Weg unterstuetzt, und ich denke, mittlerweile koennen alle Beteiligten damit ganz gut umgehen. Aber, wie gesagt, ich halte das alles fuer persoenliche Lebensentscheidungen, wozu mein Senf eigentlich nicht gefragt ist, solange es nicht um konkrete Faelle wie den von mir angesprochenen geht.
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#4
Ich hab ziemlich viel Zeit damit vergeudet, Ameisen zu beobachten.
Es ist wirklich erstaunlich, wie der "Haufen" dazu in der Lage ist, einer einzelnen Ameise um einiges mehr "Verstand" zu verleihen, als sie selber eigentlich mit bringt.

Ich will jetzt natürlich nicht Menschen mit Ameisen vergleichen.. aber die Parallelen sind einfach nicht von der Hand zu weisen.

Irgendwie scheint das Problem mit der menschlichen "Empörung" was mit Identifikation durch Spiegelung zu tun zu haben und auch mit unseren angeborenen Veranlagung uns durch Konditionierung fremd zu schämen.

Ich möchte persönlich die ganzen psychisch belastenden  Probleme nicht haben,  mit denen sich alle jene auseinandersetzen müssen, die sich "seelisch" selbst nicht richtig als Männlein oder Weiblein "identifizieren" können. Und ich denke dass es da wirklich um Suche nach Identität geht.

Wegschauen und einfach ignorieren, solange das Problem für uns Normalos keine Einschränkungen mit sich bringt, wird es diesen Menschen auch in Zukunft nicht einfacher machen. Und dass  gerade auch hier wieder die "armen im Geiste" mit ihrem Gottwissen um die Geheimnisse der Schöpfung und der reinen Nächstenliebe, als die aller gehässigsten unter den Gehässigsten in Erscheinung treten wird das Problem auch nicht lösen helfen..
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#5
Ich beobachte das kirchkiche Geschehen nur von außen. In der Nachbargemeinde wurde eine Transgender-Pfarrerin eingestellt, der dann erheblicher Widerstand entgegengebracht wurde. Sie wurde letztlich ausgestellt!
Ganz ehrlich: - Ich verstehe die sogenannten Christen nicht!!!
Moralisch betrachtet empfinde ich das in Deutschland gelebte Christentum als untragbar und ethisch verwerflich.
_____________
edit: Christen: betrachtet endlich den Mensch als Mensch und nicht als Objekt Eurer bezweifelbaren Wertvorstellung!
Das ist meine ganz persönliche Ansicht. 
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