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		<title><![CDATA[Religionsforum (Forum Religion) - Alle Foren]]></title>
		<link>http://religionsforum.de/</link>
		<description><![CDATA[Religionsforum (Forum Religion) - http://religionsforum.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 19 May 2012 12:14:45 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Versteh ich einfach nie....oO]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5802</link>
			<pubDate>Thu, 17 May 2012 14:53:49 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5802</guid>
			<description><![CDATA[Hallo erstmal...<br />
ich möchte jetzt keinen Streit entfachen,jemanden beleidigen oder jemanden "missionieren",aber mich drängt schon seit meiner frühesten Kindheit eine Frage/mehrere Fragen auf den Herzen.Leider konnte mir nicht einmal ein Pastor,eine richtige Antwort geben.<br />
Also...das Christentum beruht ja bekanntermaßen auf die Bibel,aber warum hält sich kaum ein Christ mehr dran? Warum sind normale Bedürfnisse im Christentum verpöhnt?? Und eins geht mir immer noch nicht in den Kopf: Nach der Schöpfung,soll es ja nur Adam und Eva gegeben haben und die beiden bekommen ja 2 Söhne (Kain und Abel),wie sollen denn weitere Kinder zustande gekommen sein??? Aus rein logischer Sicht,klingt das ja (auch wenn es jetzt fies ist) nacht Inzucht...oO...Und früher wurden ja auch Opfer gebracht (Ziege etc.) und wenn jetzt auf einmal jemand ankommt und behauptet,irgendein Satanist hat wieder angeblich ein Tier geopfert,wird großes Aufsehen gemacht,klingt für mich auch relativ unlogisch,da ja die Christen ja früher dasselbe gemacht haben...Und Thema Messe brennt mir auch noch eine Frage auf der Zunge: Der Messwein steht für das Blut Christ und das Brot,für das Fleisch Christi und wenn man wieder nachdenkt,ist das ja irgendwie eine Verherrlichung bzw Darstellung des Kannibalismus...oO ist ja auch nicht erlaubt...<br />
Tut mir leid,ich möchte wirklich keinen Aufruhr stiften,ich finde wenn man auf der einen Seite ist,sollte man auch die andere Seite kennen...<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Nesferata]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo erstmal...<br />
ich möchte jetzt keinen Streit entfachen,jemanden beleidigen oder jemanden "missionieren",aber mich drängt schon seit meiner frühesten Kindheit eine Frage/mehrere Fragen auf den Herzen.Leider konnte mir nicht einmal ein Pastor,eine richtige Antwort geben.<br />
Also...das Christentum beruht ja bekanntermaßen auf die Bibel,aber warum hält sich kaum ein Christ mehr dran? Warum sind normale Bedürfnisse im Christentum verpöhnt?? Und eins geht mir immer noch nicht in den Kopf: Nach der Schöpfung,soll es ja nur Adam und Eva gegeben haben und die beiden bekommen ja 2 Söhne (Kain und Abel),wie sollen denn weitere Kinder zustande gekommen sein??? Aus rein logischer Sicht,klingt das ja (auch wenn es jetzt fies ist) nacht Inzucht...oO...Und früher wurden ja auch Opfer gebracht (Ziege etc.) und wenn jetzt auf einmal jemand ankommt und behauptet,irgendein Satanist hat wieder angeblich ein Tier geopfert,wird großes Aufsehen gemacht,klingt für mich auch relativ unlogisch,da ja die Christen ja früher dasselbe gemacht haben...Und Thema Messe brennt mir auch noch eine Frage auf der Zunge: Der Messwein steht für das Blut Christ und das Brot,für das Fleisch Christi und wenn man wieder nachdenkt,ist das ja irgendwie eine Verherrlichung bzw Darstellung des Kannibalismus...oO ist ja auch nicht erlaubt...<br />
Tut mir leid,ich möchte wirklich keinen Aufruhr stiften,ich finde wenn man auf der einen Seite ist,sollte man auch die andere Seite kennen...<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Nesferata]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Areopag]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5792</link>
			<pubDate>Sun, 06 May 2012 08:24:49 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5792</guid>
			<description><![CDATA[Hügel in Athen. <br />
<br />
Areopag = griech. Areshügel. Ort "kulturmythischer Erinnerung" an die Vorgeschichte Attikas. <br />
<br />
Nach einer alten Sage musste sich <a href="http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5376" target="_blank">↗Ares</a> an diesem Ort vor einem Göttergericht wegen der Tötung des  Halirrhothios verantworten. Auch andere Götterstreitigkeiten (zB zwischen <a href="http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5407" target="_blank">↗Athena</a> und <span style="color: red;">↗Poseidon</span>) wurden dort geschlichtet.<br />
<br />
Schon in der Frühzeit war der Areopag Ratsstätte des Athener Adels und Blutgerichtsstätte gewesen. Ab der Zeit <span style="color: red;">↗Solons</span> wurde der Ratskörper mit <a href="http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5701" target="_blank">↗Archonten</a>, die aus ihrem Amt schieden, auf Lebenszeit besetzt. <br />
<br />
Solon hatte zum Areopag als Aufsichtsorgan über alle Staatsangelegenheiten und Wächter der Verfassung mit dem <span style="color: red;">↗Rat der 400</span> ein Gegengewicht geschaffen, durch  <span style="color: red;">↗Kleisthenes</span> wurden die Funktionen des Areopags weiter beschnitten (anstelle des Rates der 400 wurde der <span style="color: red;">↗Rat der 500</span> eingerichtet), durch die Verfassung des <span style="color: red;">↗Ephialtes</span> (462/61) wurde der Areopag als Behörde weitgehend bedeutungslos. Verblieben waren ihm danach beispielsweise noch die Zuständigkeiten für die Blutgerichtsbarkeit und des Religionswesens.<br />
<br />
Für das Religionswesen war der Areopag auch noch in römischer Zeit zuständig.<br />
<br />
Es lässt sich daher nicht mit Sicherheit sagen, ob <span style="color: red;">↗Paulus</span> <span style="font-weight: bold;">vor</span> dem Areopag (der Religionsbehörde) oder <span style="font-weight: bold;">auf</span> dem Areopag (der Örtlichkeit) gesprochen hat (vgl. Apg 17,19.22).<br />
 <br />
<a href="http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5558" target="_blank">● Zum Inhaltsverzeichnis des Lexikons</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hügel in Athen. <br />
<br />
Areopag = griech. Areshügel. Ort "kulturmythischer Erinnerung" an die Vorgeschichte Attikas. <br />
<br />
Nach einer alten Sage musste sich <a href="http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5376" target="_blank">↗Ares</a> an diesem Ort vor einem Göttergericht wegen der Tötung des  Halirrhothios verantworten. Auch andere Götterstreitigkeiten (zB zwischen <a href="http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5407" target="_blank">↗Athena</a> und <span style="color: red;">↗Poseidon</span>) wurden dort geschlichtet.<br />
<br />
Schon in der Frühzeit war der Areopag Ratsstätte des Athener Adels und Blutgerichtsstätte gewesen. Ab der Zeit <span style="color: red;">↗Solons</span> wurde der Ratskörper mit <a href="http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5701" target="_blank">↗Archonten</a>, die aus ihrem Amt schieden, auf Lebenszeit besetzt. <br />
<br />
Solon hatte zum Areopag als Aufsichtsorgan über alle Staatsangelegenheiten und Wächter der Verfassung mit dem <span style="color: red;">↗Rat der 400</span> ein Gegengewicht geschaffen, durch  <span style="color: red;">↗Kleisthenes</span> wurden die Funktionen des Areopags weiter beschnitten (anstelle des Rates der 400 wurde der <span style="color: red;">↗Rat der 500</span> eingerichtet), durch die Verfassung des <span style="color: red;">↗Ephialtes</span> (462/61) wurde der Areopag als Behörde weitgehend bedeutungslos. Verblieben waren ihm danach beispielsweise noch die Zuständigkeiten für die Blutgerichtsbarkeit und des Religionswesens.<br />
<br />
Für das Religionswesen war der Areopag auch noch in römischer Zeit zuständig.<br />
<br />
Es lässt sich daher nicht mit Sicherheit sagen, ob <span style="color: red;">↗Paulus</span> <span style="font-weight: bold;">vor</span> dem Areopag (der Religionsbehörde) oder <span style="font-weight: bold;">auf</span> dem Areopag (der Örtlichkeit) gesprochen hat (vgl. Apg 17,19.22).<br />
 <br />
<a href="http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5558" target="_blank">● Zum Inhaltsverzeichnis des Lexikons</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wissenschaftsethik]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5791</link>
			<pubDate>Sat, 05 May 2012 01:10:52 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5791</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Leute,<br />
<br />
ich würde gerne mal von euch wissen, wie eure Gedanken und Meinungen zum Thema Wissenschaftsethik, also ethischen Aspekten in der Forschung, sind?<br />
Hat derjenige der erforscht auch Verantwortung für das weitere Anwenden seiner Forschung? Wie lässt sich das relativieren? Hat der Grundlagenforscher eine geringere Verantwortung was mit seinen Ergebnissen geschieht als ein Wissenschaftler der bsp. direkt an einem Giftgas arbeitet (also um dessen Verwendung weiß)?<br />
Oder sollte/kann Forschung frei sein von jedweder Art ethischer Einengung?<br />
<br />
Ich finde, ein schwieriges Thema. Würde gerne mal eure Meinungen dazu hören.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Leute,<br />
<br />
ich würde gerne mal von euch wissen, wie eure Gedanken und Meinungen zum Thema Wissenschaftsethik, also ethischen Aspekten in der Forschung, sind?<br />
Hat derjenige der erforscht auch Verantwortung für das weitere Anwenden seiner Forschung? Wie lässt sich das relativieren? Hat der Grundlagenforscher eine geringere Verantwortung was mit seinen Ergebnissen geschieht als ein Wissenschaftler der bsp. direkt an einem Giftgas arbeitet (also um dessen Verwendung weiß)?<br />
Oder sollte/kann Forschung frei sein von jedweder Art ethischer Einengung?<br />
<br />
Ich finde, ein schwieriges Thema. Würde gerne mal eure Meinungen dazu hören.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wirtschaftsethik Jesu]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5790</link>
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 20:40:09 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5790</guid>
			<description><![CDATA[Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Wirtschaftsethik und habe bereits verschiedene Definitionen gelesen und auch Fragen dazu.<br />
Wirtschaftsethik ist zum einen deskreptiv, also beschreibend und normativ also regelnd. Deskreptiv heißt doch, dass erst einmal alle Handelspartner und Handelsfaktoren erfasst werden. Also auch die Probleme. Z.b. das es Menschen gibt, ohne Arbeitsgenehmigung beschäftigt werden von Unternehmen. Und normativ, dass dies der Gemeinschaft schadet und unter Strafe stehen soll. Habe ich das so richtig verstanden? <br />
Wie wird die Wirtschaftsethik in Deutschland denn in der Praxis konkret umgesetzt?<br />
<br />
Und wie sähe eine Wirtschaftsethik nach Jesu Vorstellungen aus?<br />
Ich denke er würde Privatisierungen als unmoralisch ansehen, da der Gemeinschaft so etwas entzogen wird, wo alle Anteil dran haben sollten. Auch Ehrlichkeit im wirtschaften wäre in seinem Sinne. Sodass es strafbar ist, wenn Anleger über Risiken nicht aufgeklärt werden. Außerdem, dass Frauen und Männer gleich zu bezahlen sind, da Jesus ja jeden Menschen im Grunde den gleichen Wert zuteilte und die Wirtschaft dies bricht. <br />
Bin gespannt auf eure Antworten.<br />
Danke schonmal.<br />
MfG <br />
Justus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Wirtschaftsethik und habe bereits verschiedene Definitionen gelesen und auch Fragen dazu.<br />
Wirtschaftsethik ist zum einen deskreptiv, also beschreibend und normativ also regelnd. Deskreptiv heißt doch, dass erst einmal alle Handelspartner und Handelsfaktoren erfasst werden. Also auch die Probleme. Z.b. das es Menschen gibt, ohne Arbeitsgenehmigung beschäftigt werden von Unternehmen. Und normativ, dass dies der Gemeinschaft schadet und unter Strafe stehen soll. Habe ich das so richtig verstanden? <br />
Wie wird die Wirtschaftsethik in Deutschland denn in der Praxis konkret umgesetzt?<br />
<br />
Und wie sähe eine Wirtschaftsethik nach Jesu Vorstellungen aus?<br />
Ich denke er würde Privatisierungen als unmoralisch ansehen, da der Gemeinschaft so etwas entzogen wird, wo alle Anteil dran haben sollten. Auch Ehrlichkeit im wirtschaften wäre in seinem Sinne. Sodass es strafbar ist, wenn Anleger über Risiken nicht aufgeklärt werden. Außerdem, dass Frauen und Männer gleich zu bezahlen sind, da Jesus ja jeden Menschen im Grunde den gleichen Wert zuteilte und die Wirtschaft dies bricht. <br />
Bin gespannt auf eure Antworten.<br />
Danke schonmal.<br />
MfG <br />
Justus]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Grundsatzartikel?]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5789</link>
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 22:59:24 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5789</guid>
			<description><![CDATA[Du hast einen längeren Artikel geschrieben, der ins Religionsforum passt?<br />
<br />
Nach unseren Boardregeln kannst du eine/n Moderator/in ansprechen bzw. anschreiben. Wir prüfen den Beitrag und bei positiver Entscheidung veröffentlichen wir ihn im Unterforum <span style="font-weight: bold;">"Grundsatzartikel"</span> im thematisch passenden Forum. Wo (noch) keine Unterforum "Grundsatzartikel" besteht, wird es bei Bedarf eingerichtet.<br />
<br />
Grundsatzartikel nehmen eine Sonderstellung ein und werden, falls gewünscht, im jeweiligen Forum unter Bezug auf das Thema des Grundsatzartikels diskutiert, jedoch ausdrücklich nicht im Unterforum "Grundsatzartikel".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Du hast einen längeren Artikel geschrieben, der ins Religionsforum passt?<br />
<br />
Nach unseren Boardregeln kannst du eine/n Moderator/in ansprechen bzw. anschreiben. Wir prüfen den Beitrag und bei positiver Entscheidung veröffentlichen wir ihn im Unterforum <span style="font-weight: bold;">"Grundsatzartikel"</span> im thematisch passenden Forum. Wo (noch) keine Unterforum "Grundsatzartikel" besteht, wird es bei Bedarf eingerichtet.<br />
<br />
Grundsatzartikel nehmen eine Sonderstellung ein und werden, falls gewünscht, im jeweiligen Forum unter Bezug auf das Thema des Grundsatzartikels diskutiert, jedoch ausdrücklich nicht im Unterforum "Grundsatzartikel".]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Auferstehung und das Leben danach]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5786</link>
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 23:39:55 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5786</guid>
			<description><![CDATA[<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Die Auferstehung und das Leben danach</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Der Glaube</span><br />
<br />
Wenn man in einer Wortkonkordanz [2] zur Bibel nach Stellen mit den Worten „auferwecken“, „auferstehen“, „Auferstehung“ oder „Leben, ewiges“ sucht, dann findet man jeweils eine Stelle, vielleicht zwei in den neueren Teilen des Alten Testamentes (AT) und ganz viele Stellen im Neuen Testament (NT). Diese einfache Suche offenbart auf eindrucksvolle Art, dass sich der Gedanke der Auferstehung erst im Laufe der Zeit entwickelt und durchgesetzt hat.<img src="http://brewig.com/bilder/crocus-yellow-opened.jpg" width="150" height="225" border="0" alt="neue Hoffnung"  vspace="5" hspace="15" align="left"><br />
<br />
Die erste Erwähnung, die ich finden konnte, findet sich beim Propheten Jesaja (740-701 v. Chr.). Er verbindet die Auferstehung als Belohnung für ein Leben, das sich mit ‚Gott verbunden hat. Jes. 26, 19: „Deine Toten“ (im Gegensatz zu denen der Fremdherrscher im Lande) „werden leben, die Leichen stehen wieder auf; wer in der Erde liegt, wird erwachen und jubeln. / Denn der Tau, den du sendest, ist ein Tau des Lichts; die Erde gibt die Toten heraus.“<br />
<br />
Der Gedanke wird fortgeführt als ein intensiverer Kulturaustausch - oder auch eine Auseinandersetzung - mit der griechischen Kultur und Mythologie in der Spätantike stattfindet. Im 2. Buch der Makkabäer Kap. 12 wird der edle Judas erwähnt, der eine Sammlung für ein Sühnopfer für die Gefallenen veranstaltet. Vers 43ff “Damit handelte er sehr schön und edel; denn er dachte an die Auferstehung“ (der Gefallenen). Die nicht-kanonischen Makkabäerbücher handeln von den Kämpfen der Juden gegen die Seleuziden im 2. Jahrhundert vor Christus.<br />
<br />
Im NT ist die Vorstellung bereits so verfestigt, dass sie tief in die Vorstellungen um Jesu Tod und Auferstehung einfließt. Es gab auch Gegner der Auferstehungslehre. Markus erwähnt in 12, 18 die Sadduzäer, die lehren, es gebe keine Auferstehung.<br />
<br />
Der Islam enthält die Vorstellung eines Paradieses, in das Gott die Menschen unter den Bedingungen des Glaubens nach dem physischen Tod hinein ruft. Von Beginn an ist die Lehre des Korans um die Belohnung für die Taten des Glaubens und die Bestrafung des Unglaubens bemüht. Der Koran lässt nicht den geringsten Zweifel an einer Auferstehung im Jenseits.<br />
<br />
Was man zu der damaligen Zeit wenigstens eindeutig feststellen kann: Die Auferstehung – wo auch immer – ist eine spekulative Lehre, die aus der Vorstellung einer geistigen Existenz neben der körperlichen entwickelt worden ist. In einer Forumsdiskussion hat mir ein Jude diese Vorstellung erst in jüngster Zeit nochmals erläutert. Da er kein Naturwissenschaftler ist, stützt er sich dabei weiterhin auf diese Spekulation. Ein weiteres Indiz für eine reine Spekulation ist die Anwendung dieser Lehre in Bezug auf die Erziehung des Menschen: Strafe eines bösartigen Verhaltens – Belohnung und damit Förderung des ethisch Guten. Da es sich hierbei allein um die Wertung menschlicher Verhaltensweisen handelt, die stark kulturabhängig sind, stammt die Lehre keines Falls aus einer absoluten Quelle.<br />
<br />
Soweit die Vergangenheit. Was lässt sich aus naturwissenschaftlicher Sicht zur Auferstehung sagen?<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Soziologie</span><br />
<br />
Zweifellos kann der Glaube an eine Auferstehung zwei wesentliche Aspekte menschlichen Lebens und Zusammenlebens beeinflussen.<ul>
<li>Die Moral</li>
<li>Die Akzeptanz des Sterbens<br />
</li></ul>
Die Argumentation folgt der Frage, was diese Anschauung (Teilaspekt eines Weltbildes i. S. von [7]) zum Überleben einer Gesellschaft sichert und optimiert. Der Optimierungsprozess führt nach dieser Betrachtungsweise zu einer Zunahme der Population.<br />
<br />
Grob betrachtet führt Moral zu einer Schonung der inneren Ressourcen einer Gesellschaft und damit zum Erhalt in Krisenzeiten, die sich aufgrund äußerer Umstände gelegentlich ergeben. Ferner führt ein moralisches Verhalten zur Integration von Zuwanderung, die zur inneren Erneuerung einer Gesellschaft führt. Je gefestigter die Moral ist, umso weniger Energie wird auf Auseinandersetzungen verschwendet. Eine Belohnung durch ein Paradies oder dergleichen kann unter bestimmten sonstigen kulturellen Anschauungsweisen eine solche Verfestigung bewirken.<br />
<br />
Die Akzeptanz des Sterbens liegt ebenfalls auf dieser Linie. Man kann sagen, dass Akzeptanz des Sterbens die Erneuerung und damit Anpassung einer Gesellschaft bewirkt. Ferner bewirkt der angstfreie Umgang mit den individuellen Möglichkeiten die effektivere Umsetzung von als nützlich erkannten Zielvorstellungen.<img src="http://www.brewig.com/bilder/old-leaf.jpg" width="225" height="150" border="0" alt="Gewordenes vergeht" vspace="5" hspace="15" align="left"><br />
Gleichgültig, ob die Vorstellung einer Auferstehung anders begründbar ist, sie führt in jedem Fall zu einer lokal vorteilhaften Entwicklung einer Gesellschaft. Damit setzt sich diese gegen andere auch ohne kriegerische Auseinandersetzungen im Laufe der Zeit durch.<br />
<br />
Die Frage ob diese Entwicklung global wünschenswert ist, und damit das Überleben der Menschheit sichert, soll hier nicht weiter vertieft werden. Es bleibt festzuhalten, dass menschliche Gesellschaften mit solchen Vorstellungen sich lokal durchsetzen werden, womit sich diese Gedanken selbst aufrechterhalten und verstärken – auch wenn sie jede sonstige Grundlage entbehren sollten. (Zur Entwicklung und Wertung von Weltbildern siehe [7], S. 272 – 289, v. a. S. 288/289)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Biologie</span><br />
<br />
Offensichtlich ist, dass der Zeugungsprozess mit anschließender Individualentwicklung bis zum individuellen Tod die Antwort der (biologischen) Art ist, den Genotypus immer wieder auferstehen zu lassen. Winzige Veränderungen führen auf das, was wir als Entwicklungsgeschichte der Art kennen. Ganz allmählich passt sich die Art auf diese Weise an äußere Lebensumstände an.<br />
<br />
Vorausgesetzt, die Lebensumstände ändern sich nur allmählich, dann lebt die Art in einem lokalen Sinne „ewig“, zumindest sehr lange gemessen an der Lebensdauer des Individuums.<img src="http://brewig.com/bilder/himmelwolk.jpg" width="203" height="170" border="0" alt="Himmelsvolk?" vspace="5" hspace="15" align="right"><br />
<br />
Walter R. Fuchs [8], Fred Hoyle und andere haben Arbeiten durchforstet, die zeigen, dass Lebensbausteine im Weltall entstehen und Sporen des Lebens (auch von der Erde kommend) dort über extrem lange Zeiten überdauern können. Getrieben von Teilchenströmen, die von den Sonnen ausgehen, werden sie über astronomische Entfernungen verfrachtet. Zum Schluss können sie in Planetenatmosphären eindringen, den Boden erreichen und dort die Entwicklung des Lebens in Gang setzen. Voraussetzung ist nur eine große Vielfalt der Lebensbausteine einerseits und an ökosphärischen Bedingungen andererseits. Irgendwo und irgendwann finden die Lebensbausteine dann das für sie günstige Milieu und die Auferstehung beginnt.<br />
<br />
Im Prinzip ist der Vorgang beliebig oft wiederholbar. Frank Tipler baut u. a. auf diesem Gedankengang seine Physik der Unsterblichkeit [9] auf. In diesem Zusammenhang geht es ihm um die allmähliche Besiedlung des Universums durch Leben.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Kultur</span><br />
<br />
Im voran gegangenen Abschnitt hatte das Leben der Art das Wort. Aber auch das Leben der Kultur – hier als eine Gesellschaft verstanden, deren Individuen durch eine Kultur verbunden zusammenleben – hat eine Antwort auf den individuellen Tod: (mündliche) Überlieferung und Schriftsprache. Wer immer sich mitteilt, verändert das Bewusstsein des Partners oder vieler anderer Individuen. Manche Autoren gehen soweit, kulturelle Entitäten, so genannte Mnemone, zu postulieren, die sich auf der Menge der kulturell verbundenen Individuen verselbständigen und ausbreiten. Selbstverständlich bilden sie sich in der nachwachsenden Generation ab, so dass sie auferstehen. Eigentlich sterben diese kulturellen Partikel gar nicht, sondern überleben ihre Träger – so, wie das Genom die Individuen überlebt. <img src="http://www.brewig.com/bilder/nachkommen.jpg" width="221" height="179" border="0" alt="Nachkommen" align="right" vspace="5" hspace="15"><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Psychologie</span><br />
<br />
Die Psychologie hat für uns zwei wesentlich verschiedene Ansichten. Einmal zeigt sie uns eine Außenansicht, zum anderen erklärt sie so manche Innenansichten im Denken, Fühlen und Handeln.<br />
<br />
Wenden wir uns zunächst der Außenansicht zu: Wir, die wir uns als Individuen empfinden, unterliegen vielen Funktionen, die im Experiment leicht nachstellbar sind. So „funktionieren“ wir alle, bis in unerwünschte Einzelheiten hinein. Im Büchlein von Manfred Spitzner (Herausgeber) [17] findet sich z.B. eine Untersuchung darüber, warum wir bei Nebel dazu neigen, viel zu schnell zu fahren, obwohl wir wissen, dass es falsch ist. (Bei fehlendem Kontrast können wir die Geschwindigkeit nicht mehr schätzen und sind allein auf die Bordinstrumente angewiesen). Das Beispiel zeigt, dass wir keineswegs so subjektiv funktionieren, wie wir uns gerne einbilden. An dieser Stelle ist sicher noch viel Nachholbedarf, was u. a. für ergonomischere Fahrzeuge sorgen sollte z. B. eine automatische Tempobegrenzung bei Nebel oder schlechter Sicht – für alle Fahrzeuge.<br />
<br />
Dieses Beispiel zeigt, dass auch unser Tod nicht als losgelöst von unserer Funktionsweise gesehen werden kann. Letztere ist uns allen gemeinsam, gehört gewissermaßen zum „ewigen Leben“ unserer Art oder wenigstens unserer Gesellschaft. Wir existieren in neurophysiologischer Beziehung in einem überindividuellen Kontext. Vieles spricht dafür, dass der zuvor beschriebene kulturelle Zusammenhang hier seine Ursache hat. <img src="http://www.brewig.com/bilder/verzweigt.jpg" width="155" height="207" border="0" alt="sehr verzweigt!" align="left" vspace="5" hspace="15"><br />
<br />
Und nun zu den Erklärungen, wie wir innerlich funktionieren: Unbestritten ist, dass der Mensch lernfähig ist, seine Umwelt auf eine Innenansicht abbildet und darin auch sich und die Mitmenschen einbezieht. Es ist mithin nicht falsch zu sagen, dass unser Ich ein Abbild der Mitwelt ist. Hoimar von Ditfurth weist verschiedentlich u. a. in [7] darauf hin, dass viele unserer besonderen psychischen Fähigkeiten bereits sonst wo in der Natur zu finden sind. Offenbar hat unser Genom diese Fähigkeiten nicht selbst erfunden, sondern geerbt. Insofern sind wir eine Kombination wieder erstandener Eigenschaften der Natur.<br />
<br />
Es ist richtig, dass bei der Vielzahl individueller Erfahrung und individueller Eigenschaften und Fähigkeiten jeder Mensch ein Unikat ist. Denn wenn man nur hundert verschiedene Eigenschaften beliebig miteinander kombiniert, dann übersteigt die Zahl solcher Kombinationen die Zahl aller Menschen und aller Tiere bei weitem. Allerdings verändert das fortschreitende Leben diese Kombination. Nach ein paar Wochen unseres Lebens haben sich so viele Dinge in uns geändert, dass wir nicht mehr dieselben sind, obwohl wir es anders empfinden.<br />
<br />
Deshalb ist es aus der Sicht unserer Funktionsweise zulässig zu sagen, dass wir trotz der Unterschiede nach unserem individuellen Ableben wieder auf der Bühne des Lebens erscheinen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Kybernetik / Informationstheorie</span><br />
<br />
Unsere physikalische Welt besteht nicht nur aus Raum, Zeit und Materie. Eine ihrer weiteren Grundausstattungen heißt „Wechselwirkung“. Im Grunde ist damit die Möglichkeit beschrieben, dass die einzelnen Teile unserer Welt auf andere Teile Einflüsse ausüben. Die Informationstechniker sprechen davon, dass „Nachrichten ausgetauscht“ werden. In diesem Sinne sind wir ein Informationen verarbeitendes System. Dieses System erhält sich dadurch aufrecht, dass es andere Systeme mit thermodynamisch höherwertiger Energie, also Nahrung, anzapft (isst) und damit den eigenen Informationsgehalt aber auch fremde Informationsgehalte verändert. Folge dieser Veränderung ist Abwärme, eine Art minderwertiger Energie (die Physiker sprechen von Entropie). Da auf diesen Sachverhalt im nächsten Abschnitt noch näher einzugehen ist, sei hier nur auf das Prinzip hingewiesen.<br />
<br />
Was geschieht nun weiter mit dem Informationsgehalt in einem Lebewesen? Das allermeiste ist genetisches Material, das die Zellen einschließlich der Nervenzellen aufbaut. Dieses Material wiederum wirkt als Programm für die vielen Lebensvorgänge wie Atmung oder Bewegung. Ein relativ kleiner Teil wird für Steuerungsaufgaben benutzt, wie Optimierung der Nahrungs- und Partnersuche, Abwehr von Feinden usw.. Ein nur beim Menschen nennenswerter Anteil geht in eine Abbildungsfunktion im Großhirn, die ein differenziertes Weltmodell aufrechterhält. Was eigentlich „Ich“ bedeutet, und an welcher Stelle es sich physiologisch einordnen lässt, darüber wird im Bereich der Psychologie und Neurologie heftig gestritten. Häufig wird auch von einer Ich-Illusion gesprochen. Allerdings ist dabei nicht klar, auf wen oder was sich die Täuschung beziehen soll. (Wenn „ich“ eine Illusion ist, wer wird dadurch getäuscht?)<br />
<br />
In jedem Falle bleibt festzuhalten, dass wir Informationen aufnehmen, speichern, verarbeiten und wieder an die Mitwelt abgeben. Wir sind damit „in eine bestimmte Zeit“, nämlich in unsere Lebenszeit eingebunden. Gleichwohl stellen wir nur einen Knoten in einem Beziehungsnetz dar – ähnlich wie ein Telefon-Netz – in dem ständig ein breiter Strom von Informationen aller Art hinein und wieder hinaus fließt.<br />
<br />
In einem solchen Netz ist der Ausfall eines Knotens verhältnismäßig unwichtig in Bezug auf den Informationsstrom. Im Falle eines Ausfalls (hier dem individuellen Tod) am Ende der Lebensdauer gehen nur zeitlich begrenzt und nur lokal ein paar Informationen verloren. Der Hauptstrom hat den Knoten längst verlassen und ist an vielen Stellen gespeichert. Damit ist sichergestellt, dass nahezu jede Information rekonstruiert werden kann – und bei Bedarf wird. In unserer Zeit nehmen wir an einer Art „ewigem Leben“ teil, das durch den individuellen Tod nicht nennenswert gestört wird.<br />
<br />
Wenn wir darüber hinaus durch unsere Kulturtechniken dafür sorgen, als wertvoll erachtete Informationen als geschlossenen Block mehrfach an verschiedenen Orten und Zeiten zu speichern, dann lässt sich die Störung durch den individuellen Tod auf ein Minimum reduzieren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Physik / Kosmologie</span><br />
<br />
Lee Smolin [4] beschreibt in seinem sehr lesenswerten Buch die Entwicklungsgeschichte des Universums. Er fügt dann einen Schritt ein mit der Frage, was in den „Schwarzen Löchern“ passiert. Das ist zwar hoch interessant, trägt aber zum Thema im Moment nicht bei. Hingegen zitiert er informationstheoretische Eigenschaften des Kosmos, die hier eine wesentliche Rolle spielen.<br />
<br />
„Schwarze Löcher“ sind Sterne am Ende ihrer Lebensdauer. Sie haben ihren Vorrat an (atomarem) Brennmaterial (Wasserstoff, Helium, Lithium) verbraucht. Ihr Innendruck ist zu klein geworden, um sich gegen die Schwerkraft ihrer Masse durchzusetzen. Wenn dieser Zustand erreicht ist, stürzen sie in sich zusammen, werden immer kleiner und kleiner und verabschieden sich aus der uns bekannten physikalischen Natur der Materie. Zurück bleibt ein Schwerkraftzentrum, in das alles hinein stürzt, was ihm zu nahe kommt – einschließlich Licht und Strahlung, daher der Name: Schwarzes Loch! „Zu nahe“ wird nach dem Physiker Schwarzschild entweder Schwarzschild-Sphäre oder auch Ereignishorizont genannt. Was hinter dem Ereignishorizont (oder innerhalb der Schwarzschild-Sphäre) passiert, entzieht sich der Physik des übrigen Universums mit Ausnahme seiner zusätzlichen Schwere.<br />
<br />
Kosmologen haben nun diese Schwerkraftzentren näher untersucht z.B. Stephen Hawking [14]. Wichtig ist, dass zwar alle Materie und alle Strahlung in ein Schwarzes Loch fallen aber die Informationen, die sie tragen am Ereignishorizont verbleiben.<br />
<br />
Wäre dies nicht so und die Informationen würden dem übrigen Universum entzogen, dann wäre dies gleichbedeutend mit einer Rakete, die mit vollem Schub durch den Ereignishorizont unserem Universum entflöhe. Uns bliebe nur die Abwärme dieses Vorgangs. Diese wäre allerdings gewaltig, so gewaltig, dass wir zurück Bleibenden auf astronomische Temperaturen aufgeheizt würden. (Klar ist: wir würden überhaupt nicht existieren!)<br />
<br />
Da Schwarze Löcher schon einige Milliarden Jahre existieren, und unsere Welt noch besteht, muss man davon ausgehen, dass der genannte Informationsverlust nicht eintritt. Folglich versammeln sich alle Informationen früher oder später auf den Schwarzschild-Sphären der Schwarzen Löcher. Es mag zwar sein, dass es noch andere Sammelstellen gibt, z.B. auf den Oberflächen von Neutronensternen, aber das weiß zur Zeit niemand.<br />
<br />
In diesem Zusammenhang sei auf Frank Tiplers Physik der Unsterblichkeit [9] verwiesen. Dieses Werk ist sehr spekulativ. Aber die dahinter stehende Physik wird durch zahlreiche Laborergebnisse gestützt. Diese Physik besagt vereinfachend das Folgende (s. z. B. [12], [13]):<br />
<br />
Jedem Teilchen (Atom, Molekül, Elektron, Meson usw. aber auch Lichtquant, Neutrino, Farbladung, Gluon) wohnen zwei Grundeigenschaften inne. Da sind einmal sein Impuls und zum anderen seine Wellenfunktion.<br />
<br />
„Impuls“ ist uns allen geläufig. Der ist mit Masse und Geschwindigkeit verbunden und kann auch mit Durchschlagskraft oder Wucht (z. B. bei Steinwürfen oder Gewehrkugeln) bezeichnet werden. Der Impuls wird durch Kräfte vergrößert, verkleinert oder einfach nur in seiner Richtung verändert.<br />
<br />
Die „Wellenfunktion“ ist nicht aus der Alltagserfahrung heraus zu verstehen. Sie wird uns ein Wenig vertrauter, wenn wir uns klar machen, dass unsere Welt eine Welt von wechselseitiger Beeinflussung ist. Anderenfalls wäre sie ein Haufen unabhängiger Gebilde und uns gäbe es gar nicht. Diese Wellenfunktionen greifen über das Teilchen in den Raum hinaus und melden ihm dessen Beschaffenheit, insbesondere die Anwesenheit anderer Teilchen (und deren Wellenfunktion). Der Wortteil „Welle“ wurde nicht willkürlich gewählt. Die Wellenfunktionen benehmen sich ähnlich wie Wasserwellen, die ein oder mehrere Steine erzeugen, die man in einen stillen See wirft. Die erzeugte Wellenbewegung der Wasseroberfläche bildet ein sehr regelmäßiges Muster aus Wellenbergen und -Tälern. Nach einem solchen „Wurf“ von (Experiment mit) Teilchen besagen die Wellenberge, wo man seine Teilchen oder ihre Bruchstücke wieder finden– und die Täler, wo man wahrscheinlich vergebens danach suchen wird.<img src="http://www.brewig.com/bilder/wellfktn.jpg" width="227" height="211" border="0" alt="Wellenfunktion" align="right"><br />
<br />
Dies ist der eine Teil der Wahrheit. Der andere ist die merkwürdige Verbindung, die nach einer Wechselwirkung – und davon gibt es ja ständig welche – durch eine gemeinsame Wellenfunktion der beteiligten Teilchen beschrieben wird [10].<br />
<br />
Hieran wird deutlich, dass die zuvor schon mehrfach erwähnten Informationen offensichtlich in den „gemeinsamen Wellenfunktionen“ der Teilchen gespeichert werden und zum anderen, dass es bei dem Alter und der Entwicklungsgeschichte unseres Kosmos keine unabhängigen Wellenfunktionen (mehr) gibt.<br />
<br />
Wie ein Nebelschleier durchzieht eine große, gemeinsame Wellenfunktion diesen Kosmos und heftet sich schließlich an den Schwarzschild-Sphären der Schwarzen Löcher. Dort, wo wir Teilchenansammlungen finden, also insbesondere in unserem Körper, weist diese Wellenfunktion ein paar heftige Schwingungsbäuche (Wellenberge) auf, dort wo wir nichts oder wenig finden, hat diese Funktion Täler oder Flachstellen.<br />
<br />
Dies muss man sich wie einen großen, tiefen Ozean vorstellen, der an manchen Stellen Schwarzschild-Sphären aufweist. Diese werden überzogen mit einem Netz, dessen Knoten die Vorgeschichte ganzer Systeme im Lauf der Zeiten (auf dem freien Ozean) speichert. Mehr noch: Sie koppeln an alle anderen Wellenfunktionen des ganzen Kosmos. Einfacher ausgedrückt: sie schwatzen miteinander und mit anderen. Die große Masse eines Schwarzen Loches bedeutet zugleich, dass die dort angehefteten Wellenfunktionen sehr hohe Wellenberge und damit eine sehr hohe Aktivität aufweisen.<br />
<br />
Physiker, die sich intensiv mit dieser Welt-Wellenfunktion beschäftigt haben, fanden eine Merkwürdigkeit der zugrunde liegenden Gleichung (Wheeler-de Witt-Gleichung [10]), deren „Lösung“ die Welt-Wellenfunktion ist. Diese Grundgleichung ist zeitlos – im Gegensatz zu den uns bekannten Teillösungen, die samt und sonders zeitbehaftet sind.<br />
<br />
<div style="text-align: center;">*</div>
<br />
Damit endet, was man aus naturwissenschaftlicher Sicht zum Thema Auferstehung und dem Leben danach beisteuern kann. Aber ich denke, auf jeder Ebene finden sich Anhaltspunkte, die nicht allein auf Spekulation beruhen, sondern auf experimentell nachweisbaren Erfahrungen. Eines bleibt allerdings festzuhalten: Die naturwissenschaftliche Methode endet immer genau da, wo wir nach der Bedeutung für uns fragen – oder, was dasselbe ist, nach dem Sinn, dem „Warum überhaupt“.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Noch einmal: Der Glaube</span><br />
<br />
Ich befinde mich in guter Gesellschaft, wenn ich nun noch einmal den Glauben anspreche: Frank Tipler, Lee Smolin, Paul Davis und viele andere Naturwissenschaftler beschränken sich in ihren Büchern nicht auf die physikalischen Tatsachen allein. Sie räumen in ihren Schlusskapiteln ihren Überzeugungen einen relativ breiten Raum ein. Dies wird verständlich, wenn man sich die Motivation vor Augen führt, ein Buch zu recherchieren und zu schreiben.<br />
<br />
Hermann Henssen [16], S. 42 fasst diesen Wunsch so zusammen: „Ein ganzes Menschenleben reicht nicht aus, um die tiefsten Wahrheiten des Lebens zu begreifen. Aber schon ihre Umrisse, die wir schemenhaft wahrnehmen, lassen uns ihre Kraft erfahren. / Dann möchten wir das Erfahrene auf eine Punkt bringen, wie Strahlen auf einen Brennpunkt bündeln. Wir möchten ihm einen Namen geben, damit wir es benennen und ansprechen können – einmal und immer wieder.“<br />
<br />
Offensichtlich ist Auferstehung möglich. Wenn wir die Auferstehung in der eigenen Tradition nicht allzu genau nehmen, erstehen wir täglich in anderen und im Zusammenhang mit unserer Kultur auf. Nach unserem individuellen Tod werden wichtige Aspekte unseres Daseins noch hier auf Erden nachwirken, von anderen aufgegriffen und tradiert. Das wäre kaum anders, wenn wir weiterleben würden, solange wir uns nicht als sture Betonköpfe verstehen, sondern als lern- und anpassungsfähige Teilnehmer eines Kulturkreises oder gar der ganzen Menschheit.<br />
<br />
Wir sind der sehr viel langlebigeren säkular-kulturellen und religiösen Lebensgemeinschaft teilhaftig, unserer Geschichte und schließlich der ganzen Menschheit.<br />
<br />
Darüber hinaus, sind wir, die wir eine begrenzte Zeit gelebt haben, Teil der überzeitlichen Ewigkeit, die sich nicht nur kulturell-religös fassen lässt, sondern auch physikalisch-real.<br />
<br />
Freilich birgt dies auch beunruhigende Aspekte, die durchaus Anklänge in den Religionen finden. Die Dynamik und Vernetzung von Wellenfunktionen schließt die unmittelbare Rückkopplung mit dem oder den von uns Betroffenen ein. Wir werden folglich Täter und zugleich Opfer unseres Tuns.<br />
<br />
Wenn wir unsere Existenz in jener Ewigkeit als real glauben, dann werden wir kaum umhin können, so zu leben, dass alle anderen genauso leben können. Wer herrschen will, wird dienen müssen, und wer dienen will, wird herrschen. Wer tötet, wird sterben, und wer ein Leben gibt, wird Leben gewinnen. Das kommt uns doch irgendwie bekannt vor! Die spekulativen Lehren der Religionen nehmen Erkenntnisse vorweg, die wir heute umrisshaft als real sehen können.<br />
<br />
Ich möchte mit einem Zitat schließen, das ich im Vorwort von Hermann Henssen [16] gefunden habe:<br />
<br />
„Den hier aufgezeichneten Gedanken [gemeint sind die Gedanken in «… und die Wahrheit wird euch frei machen»] liegt der unbeirrbare Glaube zugrunde, dass in dem, was die Christen Evangelium nennen, was in den Büchern der Bibel beschrieben ist, was die Kirche seit 2000 Jahren bewegt, etwas steckt, das zu erkennen sich zutiefst lohnt. – mehr noch, wesentlich und von anderer Seite gesehen – dass dieses Etwas einen gültigen, unbedingten Anspruch erhebt, von uns erkannt und verstanden zu werden. / Aber es fällt uns schwer, aus den alten Texten dieses Etwas heraus zu lesen.“<br />
<br />
Meine Recherche und Gedanken mögen als Hinweise zu einer möglichen Übersetzung der alten Wörter und Begriffe in die heutige Zeit dienen. Den Rest muss ich meinen Lesern überlassen.<br />
<div style="text-align: right;">Ekkard, den 19. Juli 2004</div>
<br />
<hr />
<span style="font-weight: bold;">Literatur</span><br />
<br />
[1]        Die Bibel, Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, Gesamtausgabe, 2. Auflage 1982, ISBN 3-920609-25-5<br />
<br />
[2]        „Bibel von A – Z / Wortkonkordanz zur Lutherbibel 1984“, Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart 1994, ISBN 3-438-06203-8<br />
<br />
[3]        Der Koran / Das heilige Buch des Islam, Orbis Verlag 1993, ISBN 3-572-00637-6<br />
<br />
[4]        Lee Smolin: „Warum gibt es die Welt? / Die Evolution des Kosmos“, dtv Taschenbücher Bd.33075/2002. ISBN: 3423330759<br />
<br />
[5]        P. C. W. Davis und J. R. Brown (Hrg.): „Der Geist im Atom, eine Diskussion der Geheimnisse der Quantenphysik, insel taschenbuch 1499/1993<br />
<br />
[6]        Paul Davis: „The Mind of God / Science and the Search for Ultimate Meaning, Penguin Books 1992, ISBN 0-140-15815-4<br />
<br />
[7]        Hoimar v. Ditfurth: „Unbegreifliche Realität“, Rasch und Röhring 1987, ISBN3-89136-129-7<br />
<br />
[8]        Walter R. Fuchs: „Leben unter fernen Sonnen? / Wissenschaft und Spekulation“, Droemer Knaur München 1973, ISBN 3-426-04559-1<br />
<br />
[9]        Frank J. Tipler: „Die Physik der Unsterblichkeit / Moderne Kosmologie, Gott und die Auferstehung der Toten“, dtv 2490/3. Aufl. 1998, ISBN 3-492-03611-2<br />
<br />
[10]    Lexikon der Physik, Spektrum Akademischer Verlag: Quantengravitation, [Wheeler-de Witt-Gleichung], ISBN 3-86025-294-1<br />
<br />
[11]    John Gribbin: „Auf der Suche nach Schrödingers Katze / Quntenphysik und Wirklichkeit“, Piper 1353, 5. Aufl. 1999, ISBN 3-492-21353-7<br />
<br />
[12]    Tony Hey, Patrick Walters: „Das Quantenuniversum / Die Welt der Wellen und Teilchen“, Spektrum Akademischer Verlag 1998, ISBN 3-8274-0315-4<br />
<br />
[13]    Brian Greene: „Das elegante Universum / Superstrings, verborgene Dimensionen und die Suche nach der Weltformel“, Siedler, Berlin 2000, ISBN 3-88680-699-5<br />
<br />
[14]    Stephen W. Hawking: „Eine kurze Geschichte der Zeit“, Rowohlt Tb. ASIN/ISBN-Nummer: 3-4996-0555-4<br />
<br />
[15]    Stephen W. Hawking: „Das Universum in der Nussschale“, dtv 2004<br />
<br />
[16]    Hermann Henssen: „… und die Wahrheit wird Euch freimachen /Gebete, Gedichte, Gedanken“, Didot Verlag 1998, ISBN 3-9804014-8-0<br />
<br />
[17]    Manfred Spitzer: „Geist, Gehirn & Nervenheilkunde / Grenzgänge zwischen Neurobiologie, Psychopathologie und Gesellschaft“, Schattauer Stuttgart 2000, ISBN 3-7945-2037-8<br />
<br />
[18]    Spektrum direkt / Die Wissenschaftszeitung im Internet, <a href="http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/725441:" target="_blank">http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/725441:</a> Inzwischen konnte Stephen Hawking zeigen, dass die Informationen über die Entstehungsgeschichte eines Schwarzen Loches in der Umgebung gespeichert werden und dort verbleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: bold;">Die Auferstehung und das Leben danach</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Der Glaube</span><br />
<br />
Wenn man in einer Wortkonkordanz [2] zur Bibel nach Stellen mit den Worten „auferwecken“, „auferstehen“, „Auferstehung“ oder „Leben, ewiges“ sucht, dann findet man jeweils eine Stelle, vielleicht zwei in den neueren Teilen des Alten Testamentes (AT) und ganz viele Stellen im Neuen Testament (NT). Diese einfache Suche offenbart auf eindrucksvolle Art, dass sich der Gedanke der Auferstehung erst im Laufe der Zeit entwickelt und durchgesetzt hat.<img src="http://brewig.com/bilder/crocus-yellow-opened.jpg" width="150" height="225" border="0" alt="neue Hoffnung"  vspace="5" hspace="15" align="left"><br />
<br />
Die erste Erwähnung, die ich finden konnte, findet sich beim Propheten Jesaja (740-701 v. Chr.). Er verbindet die Auferstehung als Belohnung für ein Leben, das sich mit ‚Gott verbunden hat. Jes. 26, 19: „Deine Toten“ (im Gegensatz zu denen der Fremdherrscher im Lande) „werden leben, die Leichen stehen wieder auf; wer in der Erde liegt, wird erwachen und jubeln. / Denn der Tau, den du sendest, ist ein Tau des Lichts; die Erde gibt die Toten heraus.“<br />
<br />
Der Gedanke wird fortgeführt als ein intensiverer Kulturaustausch - oder auch eine Auseinandersetzung - mit der griechischen Kultur und Mythologie in der Spätantike stattfindet. Im 2. Buch der Makkabäer Kap. 12 wird der edle Judas erwähnt, der eine Sammlung für ein Sühnopfer für die Gefallenen veranstaltet. Vers 43ff “Damit handelte er sehr schön und edel; denn er dachte an die Auferstehung“ (der Gefallenen). Die nicht-kanonischen Makkabäerbücher handeln von den Kämpfen der Juden gegen die Seleuziden im 2. Jahrhundert vor Christus.<br />
<br />
Im NT ist die Vorstellung bereits so verfestigt, dass sie tief in die Vorstellungen um Jesu Tod und Auferstehung einfließt. Es gab auch Gegner der Auferstehungslehre. Markus erwähnt in 12, 18 die Sadduzäer, die lehren, es gebe keine Auferstehung.<br />
<br />
Der Islam enthält die Vorstellung eines Paradieses, in das Gott die Menschen unter den Bedingungen des Glaubens nach dem physischen Tod hinein ruft. Von Beginn an ist die Lehre des Korans um die Belohnung für die Taten des Glaubens und die Bestrafung des Unglaubens bemüht. Der Koran lässt nicht den geringsten Zweifel an einer Auferstehung im Jenseits.<br />
<br />
Was man zu der damaligen Zeit wenigstens eindeutig feststellen kann: Die Auferstehung – wo auch immer – ist eine spekulative Lehre, die aus der Vorstellung einer geistigen Existenz neben der körperlichen entwickelt worden ist. In einer Forumsdiskussion hat mir ein Jude diese Vorstellung erst in jüngster Zeit nochmals erläutert. Da er kein Naturwissenschaftler ist, stützt er sich dabei weiterhin auf diese Spekulation. Ein weiteres Indiz für eine reine Spekulation ist die Anwendung dieser Lehre in Bezug auf die Erziehung des Menschen: Strafe eines bösartigen Verhaltens – Belohnung und damit Förderung des ethisch Guten. Da es sich hierbei allein um die Wertung menschlicher Verhaltensweisen handelt, die stark kulturabhängig sind, stammt die Lehre keines Falls aus einer absoluten Quelle.<br />
<br />
Soweit die Vergangenheit. Was lässt sich aus naturwissenschaftlicher Sicht zur Auferstehung sagen?<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Soziologie</span><br />
<br />
Zweifellos kann der Glaube an eine Auferstehung zwei wesentliche Aspekte menschlichen Lebens und Zusammenlebens beeinflussen.<ul>
<li>Die Moral</li>
<li>Die Akzeptanz des Sterbens<br />
</li></ul>
Die Argumentation folgt der Frage, was diese Anschauung (Teilaspekt eines Weltbildes i. S. von [7]) zum Überleben einer Gesellschaft sichert und optimiert. Der Optimierungsprozess führt nach dieser Betrachtungsweise zu einer Zunahme der Population.<br />
<br />
Grob betrachtet führt Moral zu einer Schonung der inneren Ressourcen einer Gesellschaft und damit zum Erhalt in Krisenzeiten, die sich aufgrund äußerer Umstände gelegentlich ergeben. Ferner führt ein moralisches Verhalten zur Integration von Zuwanderung, die zur inneren Erneuerung einer Gesellschaft führt. Je gefestigter die Moral ist, umso weniger Energie wird auf Auseinandersetzungen verschwendet. Eine Belohnung durch ein Paradies oder dergleichen kann unter bestimmten sonstigen kulturellen Anschauungsweisen eine solche Verfestigung bewirken.<br />
<br />
Die Akzeptanz des Sterbens liegt ebenfalls auf dieser Linie. Man kann sagen, dass Akzeptanz des Sterbens die Erneuerung und damit Anpassung einer Gesellschaft bewirkt. Ferner bewirkt der angstfreie Umgang mit den individuellen Möglichkeiten die effektivere Umsetzung von als nützlich erkannten Zielvorstellungen.<img src="http://www.brewig.com/bilder/old-leaf.jpg" width="225" height="150" border="0" alt="Gewordenes vergeht" vspace="5" hspace="15" align="left"><br />
Gleichgültig, ob die Vorstellung einer Auferstehung anders begründbar ist, sie führt in jedem Fall zu einer lokal vorteilhaften Entwicklung einer Gesellschaft. Damit setzt sich diese gegen andere auch ohne kriegerische Auseinandersetzungen im Laufe der Zeit durch.<br />
<br />
Die Frage ob diese Entwicklung global wünschenswert ist, und damit das Überleben der Menschheit sichert, soll hier nicht weiter vertieft werden. Es bleibt festzuhalten, dass menschliche Gesellschaften mit solchen Vorstellungen sich lokal durchsetzen werden, womit sich diese Gedanken selbst aufrechterhalten und verstärken – auch wenn sie jede sonstige Grundlage entbehren sollten. (Zur Entwicklung und Wertung von Weltbildern siehe [7], S. 272 – 289, v. a. S. 288/289)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Biologie</span><br />
<br />
Offensichtlich ist, dass der Zeugungsprozess mit anschließender Individualentwicklung bis zum individuellen Tod die Antwort der (biologischen) Art ist, den Genotypus immer wieder auferstehen zu lassen. Winzige Veränderungen führen auf das, was wir als Entwicklungsgeschichte der Art kennen. Ganz allmählich passt sich die Art auf diese Weise an äußere Lebensumstände an.<br />
<br />
Vorausgesetzt, die Lebensumstände ändern sich nur allmählich, dann lebt die Art in einem lokalen Sinne „ewig“, zumindest sehr lange gemessen an der Lebensdauer des Individuums.<img src="http://brewig.com/bilder/himmelwolk.jpg" width="203" height="170" border="0" alt="Himmelsvolk?" vspace="5" hspace="15" align="right"><br />
<br />
Walter R. Fuchs [8], Fred Hoyle und andere haben Arbeiten durchforstet, die zeigen, dass Lebensbausteine im Weltall entstehen und Sporen des Lebens (auch von der Erde kommend) dort über extrem lange Zeiten überdauern können. Getrieben von Teilchenströmen, die von den Sonnen ausgehen, werden sie über astronomische Entfernungen verfrachtet. Zum Schluss können sie in Planetenatmosphären eindringen, den Boden erreichen und dort die Entwicklung des Lebens in Gang setzen. Voraussetzung ist nur eine große Vielfalt der Lebensbausteine einerseits und an ökosphärischen Bedingungen andererseits. Irgendwo und irgendwann finden die Lebensbausteine dann das für sie günstige Milieu und die Auferstehung beginnt.<br />
<br />
Im Prinzip ist der Vorgang beliebig oft wiederholbar. Frank Tipler baut u. a. auf diesem Gedankengang seine Physik der Unsterblichkeit [9] auf. In diesem Zusammenhang geht es ihm um die allmähliche Besiedlung des Universums durch Leben.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Kultur</span><br />
<br />
Im voran gegangenen Abschnitt hatte das Leben der Art das Wort. Aber auch das Leben der Kultur – hier als eine Gesellschaft verstanden, deren Individuen durch eine Kultur verbunden zusammenleben – hat eine Antwort auf den individuellen Tod: (mündliche) Überlieferung und Schriftsprache. Wer immer sich mitteilt, verändert das Bewusstsein des Partners oder vieler anderer Individuen. Manche Autoren gehen soweit, kulturelle Entitäten, so genannte Mnemone, zu postulieren, die sich auf der Menge der kulturell verbundenen Individuen verselbständigen und ausbreiten. Selbstverständlich bilden sie sich in der nachwachsenden Generation ab, so dass sie auferstehen. Eigentlich sterben diese kulturellen Partikel gar nicht, sondern überleben ihre Träger – so, wie das Genom die Individuen überlebt. <img src="http://www.brewig.com/bilder/nachkommen.jpg" width="221" height="179" border="0" alt="Nachkommen" align="right" vspace="5" hspace="15"><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Psychologie</span><br />
<br />
Die Psychologie hat für uns zwei wesentlich verschiedene Ansichten. Einmal zeigt sie uns eine Außenansicht, zum anderen erklärt sie so manche Innenansichten im Denken, Fühlen und Handeln.<br />
<br />
Wenden wir uns zunächst der Außenansicht zu: Wir, die wir uns als Individuen empfinden, unterliegen vielen Funktionen, die im Experiment leicht nachstellbar sind. So „funktionieren“ wir alle, bis in unerwünschte Einzelheiten hinein. Im Büchlein von Manfred Spitzner (Herausgeber) [17] findet sich z.B. eine Untersuchung darüber, warum wir bei Nebel dazu neigen, viel zu schnell zu fahren, obwohl wir wissen, dass es falsch ist. (Bei fehlendem Kontrast können wir die Geschwindigkeit nicht mehr schätzen und sind allein auf die Bordinstrumente angewiesen). Das Beispiel zeigt, dass wir keineswegs so subjektiv funktionieren, wie wir uns gerne einbilden. An dieser Stelle ist sicher noch viel Nachholbedarf, was u. a. für ergonomischere Fahrzeuge sorgen sollte z. B. eine automatische Tempobegrenzung bei Nebel oder schlechter Sicht – für alle Fahrzeuge.<br />
<br />
Dieses Beispiel zeigt, dass auch unser Tod nicht als losgelöst von unserer Funktionsweise gesehen werden kann. Letztere ist uns allen gemeinsam, gehört gewissermaßen zum „ewigen Leben“ unserer Art oder wenigstens unserer Gesellschaft. Wir existieren in neurophysiologischer Beziehung in einem überindividuellen Kontext. Vieles spricht dafür, dass der zuvor beschriebene kulturelle Zusammenhang hier seine Ursache hat. <img src="http://www.brewig.com/bilder/verzweigt.jpg" width="155" height="207" border="0" alt="sehr verzweigt!" align="left" vspace="5" hspace="15"><br />
<br />
Und nun zu den Erklärungen, wie wir innerlich funktionieren: Unbestritten ist, dass der Mensch lernfähig ist, seine Umwelt auf eine Innenansicht abbildet und darin auch sich und die Mitmenschen einbezieht. Es ist mithin nicht falsch zu sagen, dass unser Ich ein Abbild der Mitwelt ist. Hoimar von Ditfurth weist verschiedentlich u. a. in [7] darauf hin, dass viele unserer besonderen psychischen Fähigkeiten bereits sonst wo in der Natur zu finden sind. Offenbar hat unser Genom diese Fähigkeiten nicht selbst erfunden, sondern geerbt. Insofern sind wir eine Kombination wieder erstandener Eigenschaften der Natur.<br />
<br />
Es ist richtig, dass bei der Vielzahl individueller Erfahrung und individueller Eigenschaften und Fähigkeiten jeder Mensch ein Unikat ist. Denn wenn man nur hundert verschiedene Eigenschaften beliebig miteinander kombiniert, dann übersteigt die Zahl solcher Kombinationen die Zahl aller Menschen und aller Tiere bei weitem. Allerdings verändert das fortschreitende Leben diese Kombination. Nach ein paar Wochen unseres Lebens haben sich so viele Dinge in uns geändert, dass wir nicht mehr dieselben sind, obwohl wir es anders empfinden.<br />
<br />
Deshalb ist es aus der Sicht unserer Funktionsweise zulässig zu sagen, dass wir trotz der Unterschiede nach unserem individuellen Ableben wieder auf der Bühne des Lebens erscheinen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Kybernetik / Informationstheorie</span><br />
<br />
Unsere physikalische Welt besteht nicht nur aus Raum, Zeit und Materie. Eine ihrer weiteren Grundausstattungen heißt „Wechselwirkung“. Im Grunde ist damit die Möglichkeit beschrieben, dass die einzelnen Teile unserer Welt auf andere Teile Einflüsse ausüben. Die Informationstechniker sprechen davon, dass „Nachrichten ausgetauscht“ werden. In diesem Sinne sind wir ein Informationen verarbeitendes System. Dieses System erhält sich dadurch aufrecht, dass es andere Systeme mit thermodynamisch höherwertiger Energie, also Nahrung, anzapft (isst) und damit den eigenen Informationsgehalt aber auch fremde Informationsgehalte verändert. Folge dieser Veränderung ist Abwärme, eine Art minderwertiger Energie (die Physiker sprechen von Entropie). Da auf diesen Sachverhalt im nächsten Abschnitt noch näher einzugehen ist, sei hier nur auf das Prinzip hingewiesen.<br />
<br />
Was geschieht nun weiter mit dem Informationsgehalt in einem Lebewesen? Das allermeiste ist genetisches Material, das die Zellen einschließlich der Nervenzellen aufbaut. Dieses Material wiederum wirkt als Programm für die vielen Lebensvorgänge wie Atmung oder Bewegung. Ein relativ kleiner Teil wird für Steuerungsaufgaben benutzt, wie Optimierung der Nahrungs- und Partnersuche, Abwehr von Feinden usw.. Ein nur beim Menschen nennenswerter Anteil geht in eine Abbildungsfunktion im Großhirn, die ein differenziertes Weltmodell aufrechterhält. Was eigentlich „Ich“ bedeutet, und an welcher Stelle es sich physiologisch einordnen lässt, darüber wird im Bereich der Psychologie und Neurologie heftig gestritten. Häufig wird auch von einer Ich-Illusion gesprochen. Allerdings ist dabei nicht klar, auf wen oder was sich die Täuschung beziehen soll. (Wenn „ich“ eine Illusion ist, wer wird dadurch getäuscht?)<br />
<br />
In jedem Falle bleibt festzuhalten, dass wir Informationen aufnehmen, speichern, verarbeiten und wieder an die Mitwelt abgeben. Wir sind damit „in eine bestimmte Zeit“, nämlich in unsere Lebenszeit eingebunden. Gleichwohl stellen wir nur einen Knoten in einem Beziehungsnetz dar – ähnlich wie ein Telefon-Netz – in dem ständig ein breiter Strom von Informationen aller Art hinein und wieder hinaus fließt.<br />
<br />
In einem solchen Netz ist der Ausfall eines Knotens verhältnismäßig unwichtig in Bezug auf den Informationsstrom. Im Falle eines Ausfalls (hier dem individuellen Tod) am Ende der Lebensdauer gehen nur zeitlich begrenzt und nur lokal ein paar Informationen verloren. Der Hauptstrom hat den Knoten längst verlassen und ist an vielen Stellen gespeichert. Damit ist sichergestellt, dass nahezu jede Information rekonstruiert werden kann – und bei Bedarf wird. In unserer Zeit nehmen wir an einer Art „ewigem Leben“ teil, das durch den individuellen Tod nicht nennenswert gestört wird.<br />
<br />
Wenn wir darüber hinaus durch unsere Kulturtechniken dafür sorgen, als wertvoll erachtete Informationen als geschlossenen Block mehrfach an verschiedenen Orten und Zeiten zu speichern, dann lässt sich die Störung durch den individuellen Tod auf ein Minimum reduzieren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Physik / Kosmologie</span><br />
<br />
Lee Smolin [4] beschreibt in seinem sehr lesenswerten Buch die Entwicklungsgeschichte des Universums. Er fügt dann einen Schritt ein mit der Frage, was in den „Schwarzen Löchern“ passiert. Das ist zwar hoch interessant, trägt aber zum Thema im Moment nicht bei. Hingegen zitiert er informationstheoretische Eigenschaften des Kosmos, die hier eine wesentliche Rolle spielen.<br />
<br />
„Schwarze Löcher“ sind Sterne am Ende ihrer Lebensdauer. Sie haben ihren Vorrat an (atomarem) Brennmaterial (Wasserstoff, Helium, Lithium) verbraucht. Ihr Innendruck ist zu klein geworden, um sich gegen die Schwerkraft ihrer Masse durchzusetzen. Wenn dieser Zustand erreicht ist, stürzen sie in sich zusammen, werden immer kleiner und kleiner und verabschieden sich aus der uns bekannten physikalischen Natur der Materie. Zurück bleibt ein Schwerkraftzentrum, in das alles hinein stürzt, was ihm zu nahe kommt – einschließlich Licht und Strahlung, daher der Name: Schwarzes Loch! „Zu nahe“ wird nach dem Physiker Schwarzschild entweder Schwarzschild-Sphäre oder auch Ereignishorizont genannt. Was hinter dem Ereignishorizont (oder innerhalb der Schwarzschild-Sphäre) passiert, entzieht sich der Physik des übrigen Universums mit Ausnahme seiner zusätzlichen Schwere.<br />
<br />
Kosmologen haben nun diese Schwerkraftzentren näher untersucht z.B. Stephen Hawking [14]. Wichtig ist, dass zwar alle Materie und alle Strahlung in ein Schwarzes Loch fallen aber die Informationen, die sie tragen am Ereignishorizont verbleiben.<br />
<br />
Wäre dies nicht so und die Informationen würden dem übrigen Universum entzogen, dann wäre dies gleichbedeutend mit einer Rakete, die mit vollem Schub durch den Ereignishorizont unserem Universum entflöhe. Uns bliebe nur die Abwärme dieses Vorgangs. Diese wäre allerdings gewaltig, so gewaltig, dass wir zurück Bleibenden auf astronomische Temperaturen aufgeheizt würden. (Klar ist: wir würden überhaupt nicht existieren!)<br />
<br />
Da Schwarze Löcher schon einige Milliarden Jahre existieren, und unsere Welt noch besteht, muss man davon ausgehen, dass der genannte Informationsverlust nicht eintritt. Folglich versammeln sich alle Informationen früher oder später auf den Schwarzschild-Sphären der Schwarzen Löcher. Es mag zwar sein, dass es noch andere Sammelstellen gibt, z.B. auf den Oberflächen von Neutronensternen, aber das weiß zur Zeit niemand.<br />
<br />
In diesem Zusammenhang sei auf Frank Tiplers Physik der Unsterblichkeit [9] verwiesen. Dieses Werk ist sehr spekulativ. Aber die dahinter stehende Physik wird durch zahlreiche Laborergebnisse gestützt. Diese Physik besagt vereinfachend das Folgende (s. z. B. [12], [13]):<br />
<br />
Jedem Teilchen (Atom, Molekül, Elektron, Meson usw. aber auch Lichtquant, Neutrino, Farbladung, Gluon) wohnen zwei Grundeigenschaften inne. Da sind einmal sein Impuls und zum anderen seine Wellenfunktion.<br />
<br />
„Impuls“ ist uns allen geläufig. Der ist mit Masse und Geschwindigkeit verbunden und kann auch mit Durchschlagskraft oder Wucht (z. B. bei Steinwürfen oder Gewehrkugeln) bezeichnet werden. Der Impuls wird durch Kräfte vergrößert, verkleinert oder einfach nur in seiner Richtung verändert.<br />
<br />
Die „Wellenfunktion“ ist nicht aus der Alltagserfahrung heraus zu verstehen. Sie wird uns ein Wenig vertrauter, wenn wir uns klar machen, dass unsere Welt eine Welt von wechselseitiger Beeinflussung ist. Anderenfalls wäre sie ein Haufen unabhängiger Gebilde und uns gäbe es gar nicht. Diese Wellenfunktionen greifen über das Teilchen in den Raum hinaus und melden ihm dessen Beschaffenheit, insbesondere die Anwesenheit anderer Teilchen (und deren Wellenfunktion). Der Wortteil „Welle“ wurde nicht willkürlich gewählt. Die Wellenfunktionen benehmen sich ähnlich wie Wasserwellen, die ein oder mehrere Steine erzeugen, die man in einen stillen See wirft. Die erzeugte Wellenbewegung der Wasseroberfläche bildet ein sehr regelmäßiges Muster aus Wellenbergen und -Tälern. Nach einem solchen „Wurf“ von (Experiment mit) Teilchen besagen die Wellenberge, wo man seine Teilchen oder ihre Bruchstücke wieder finden– und die Täler, wo man wahrscheinlich vergebens danach suchen wird.<img src="http://www.brewig.com/bilder/wellfktn.jpg" width="227" height="211" border="0" alt="Wellenfunktion" align="right"><br />
<br />
Dies ist der eine Teil der Wahrheit. Der andere ist die merkwürdige Verbindung, die nach einer Wechselwirkung – und davon gibt es ja ständig welche – durch eine gemeinsame Wellenfunktion der beteiligten Teilchen beschrieben wird [10].<br />
<br />
Hieran wird deutlich, dass die zuvor schon mehrfach erwähnten Informationen offensichtlich in den „gemeinsamen Wellenfunktionen“ der Teilchen gespeichert werden und zum anderen, dass es bei dem Alter und der Entwicklungsgeschichte unseres Kosmos keine unabhängigen Wellenfunktionen (mehr) gibt.<br />
<br />
Wie ein Nebelschleier durchzieht eine große, gemeinsame Wellenfunktion diesen Kosmos und heftet sich schließlich an den Schwarzschild-Sphären der Schwarzen Löcher. Dort, wo wir Teilchenansammlungen finden, also insbesondere in unserem Körper, weist diese Wellenfunktion ein paar heftige Schwingungsbäuche (Wellenberge) auf, dort wo wir nichts oder wenig finden, hat diese Funktion Täler oder Flachstellen.<br />
<br />
Dies muss man sich wie einen großen, tiefen Ozean vorstellen, der an manchen Stellen Schwarzschild-Sphären aufweist. Diese werden überzogen mit einem Netz, dessen Knoten die Vorgeschichte ganzer Systeme im Lauf der Zeiten (auf dem freien Ozean) speichert. Mehr noch: Sie koppeln an alle anderen Wellenfunktionen des ganzen Kosmos. Einfacher ausgedrückt: sie schwatzen miteinander und mit anderen. Die große Masse eines Schwarzen Loches bedeutet zugleich, dass die dort angehefteten Wellenfunktionen sehr hohe Wellenberge und damit eine sehr hohe Aktivität aufweisen.<br />
<br />
Physiker, die sich intensiv mit dieser Welt-Wellenfunktion beschäftigt haben, fanden eine Merkwürdigkeit der zugrunde liegenden Gleichung (Wheeler-de Witt-Gleichung [10]), deren „Lösung“ die Welt-Wellenfunktion ist. Diese Grundgleichung ist zeitlos – im Gegensatz zu den uns bekannten Teillösungen, die samt und sonders zeitbehaftet sind.<br />
<br />
<div style="text-align: center;">*</div>
<br />
Damit endet, was man aus naturwissenschaftlicher Sicht zum Thema Auferstehung und dem Leben danach beisteuern kann. Aber ich denke, auf jeder Ebene finden sich Anhaltspunkte, die nicht allein auf Spekulation beruhen, sondern auf experimentell nachweisbaren Erfahrungen. Eines bleibt allerdings festzuhalten: Die naturwissenschaftliche Methode endet immer genau da, wo wir nach der Bedeutung für uns fragen – oder, was dasselbe ist, nach dem Sinn, dem „Warum überhaupt“.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Noch einmal: Der Glaube</span><br />
<br />
Ich befinde mich in guter Gesellschaft, wenn ich nun noch einmal den Glauben anspreche: Frank Tipler, Lee Smolin, Paul Davis und viele andere Naturwissenschaftler beschränken sich in ihren Büchern nicht auf die physikalischen Tatsachen allein. Sie räumen in ihren Schlusskapiteln ihren Überzeugungen einen relativ breiten Raum ein. Dies wird verständlich, wenn man sich die Motivation vor Augen führt, ein Buch zu recherchieren und zu schreiben.<br />
<br />
Hermann Henssen [16], S. 42 fasst diesen Wunsch so zusammen: „Ein ganzes Menschenleben reicht nicht aus, um die tiefsten Wahrheiten des Lebens zu begreifen. Aber schon ihre Umrisse, die wir schemenhaft wahrnehmen, lassen uns ihre Kraft erfahren. / Dann möchten wir das Erfahrene auf eine Punkt bringen, wie Strahlen auf einen Brennpunkt bündeln. Wir möchten ihm einen Namen geben, damit wir es benennen und ansprechen können – einmal und immer wieder.“<br />
<br />
Offensichtlich ist Auferstehung möglich. Wenn wir die Auferstehung in der eigenen Tradition nicht allzu genau nehmen, erstehen wir täglich in anderen und im Zusammenhang mit unserer Kultur auf. Nach unserem individuellen Tod werden wichtige Aspekte unseres Daseins noch hier auf Erden nachwirken, von anderen aufgegriffen und tradiert. Das wäre kaum anders, wenn wir weiterleben würden, solange wir uns nicht als sture Betonköpfe verstehen, sondern als lern- und anpassungsfähige Teilnehmer eines Kulturkreises oder gar der ganzen Menschheit.<br />
<br />
Wir sind der sehr viel langlebigeren säkular-kulturellen und religiösen Lebensgemeinschaft teilhaftig, unserer Geschichte und schließlich der ganzen Menschheit.<br />
<br />
Darüber hinaus, sind wir, die wir eine begrenzte Zeit gelebt haben, Teil der überzeitlichen Ewigkeit, die sich nicht nur kulturell-religös fassen lässt, sondern auch physikalisch-real.<br />
<br />
Freilich birgt dies auch beunruhigende Aspekte, die durchaus Anklänge in den Religionen finden. Die Dynamik und Vernetzung von Wellenfunktionen schließt die unmittelbare Rückkopplung mit dem oder den von uns Betroffenen ein. Wir werden folglich Täter und zugleich Opfer unseres Tuns.<br />
<br />
Wenn wir unsere Existenz in jener Ewigkeit als real glauben, dann werden wir kaum umhin können, so zu leben, dass alle anderen genauso leben können. Wer herrschen will, wird dienen müssen, und wer dienen will, wird herrschen. Wer tötet, wird sterben, und wer ein Leben gibt, wird Leben gewinnen. Das kommt uns doch irgendwie bekannt vor! Die spekulativen Lehren der Religionen nehmen Erkenntnisse vorweg, die wir heute umrisshaft als real sehen können.<br />
<br />
Ich möchte mit einem Zitat schließen, das ich im Vorwort von Hermann Henssen [16] gefunden habe:<br />
<br />
„Den hier aufgezeichneten Gedanken [gemeint sind die Gedanken in «… und die Wahrheit wird euch frei machen»] liegt der unbeirrbare Glaube zugrunde, dass in dem, was die Christen Evangelium nennen, was in den Büchern der Bibel beschrieben ist, was die Kirche seit 2000 Jahren bewegt, etwas steckt, das zu erkennen sich zutiefst lohnt. – mehr noch, wesentlich und von anderer Seite gesehen – dass dieses Etwas einen gültigen, unbedingten Anspruch erhebt, von uns erkannt und verstanden zu werden. / Aber es fällt uns schwer, aus den alten Texten dieses Etwas heraus zu lesen.“<br />
<br />
Meine Recherche und Gedanken mögen als Hinweise zu einer möglichen Übersetzung der alten Wörter und Begriffe in die heutige Zeit dienen. Den Rest muss ich meinen Lesern überlassen.<br />
<div style="text-align: right;">Ekkard, den 19. Juli 2004</div>
<br />
<hr />
<span style="font-weight: bold;">Literatur</span><br />
<br />
[1]        Die Bibel, Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, Gesamtausgabe, 2. Auflage 1982, ISBN 3-920609-25-5<br />
<br />
[2]        „Bibel von A – Z / Wortkonkordanz zur Lutherbibel 1984“, Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart 1994, ISBN 3-438-06203-8<br />
<br />
[3]        Der Koran / Das heilige Buch des Islam, Orbis Verlag 1993, ISBN 3-572-00637-6<br />
<br />
[4]        Lee Smolin: „Warum gibt es die Welt? / Die Evolution des Kosmos“, dtv Taschenbücher Bd.33075/2002. ISBN: 3423330759<br />
<br />
[5]        P. C. W. Davis und J. R. Brown (Hrg.): „Der Geist im Atom, eine Diskussion der Geheimnisse der Quantenphysik, insel taschenbuch 1499/1993<br />
<br />
[6]        Paul Davis: „The Mind of God / Science and the Search for Ultimate Meaning, Penguin Books 1992, ISBN 0-140-15815-4<br />
<br />
[7]        Hoimar v. Ditfurth: „Unbegreifliche Realität“, Rasch und Röhring 1987, ISBN3-89136-129-7<br />
<br />
[8]        Walter R. Fuchs: „Leben unter fernen Sonnen? / Wissenschaft und Spekulation“, Droemer Knaur München 1973, ISBN 3-426-04559-1<br />
<br />
[9]        Frank J. Tipler: „Die Physik der Unsterblichkeit / Moderne Kosmologie, Gott und die Auferstehung der Toten“, dtv 2490/3. Aufl. 1998, ISBN 3-492-03611-2<br />
<br />
[10]    Lexikon der Physik, Spektrum Akademischer Verlag: Quantengravitation, [Wheeler-de Witt-Gleichung], ISBN 3-86025-294-1<br />
<br />
[11]    John Gribbin: „Auf der Suche nach Schrödingers Katze / Quntenphysik und Wirklichkeit“, Piper 1353, 5. Aufl. 1999, ISBN 3-492-21353-7<br />
<br />
[12]    Tony Hey, Patrick Walters: „Das Quantenuniversum / Die Welt der Wellen und Teilchen“, Spektrum Akademischer Verlag 1998, ISBN 3-8274-0315-4<br />
<br />
[13]    Brian Greene: „Das elegante Universum / Superstrings, verborgene Dimensionen und die Suche nach der Weltformel“, Siedler, Berlin 2000, ISBN 3-88680-699-5<br />
<br />
[14]    Stephen W. Hawking: „Eine kurze Geschichte der Zeit“, Rowohlt Tb. ASIN/ISBN-Nummer: 3-4996-0555-4<br />
<br />
[15]    Stephen W. Hawking: „Das Universum in der Nussschale“, dtv 2004<br />
<br />
[16]    Hermann Henssen: „… und die Wahrheit wird Euch freimachen /Gebete, Gedichte, Gedanken“, Didot Verlag 1998, ISBN 3-9804014-8-0<br />
<br />
[17]    Manfred Spitzer: „Geist, Gehirn & Nervenheilkunde / Grenzgänge zwischen Neurobiologie, Psychopathologie und Gesellschaft“, Schattauer Stuttgart 2000, ISBN 3-7945-2037-8<br />
<br />
[18]    Spektrum direkt / Die Wissenschaftszeitung im Internet, <a href="http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/725441:" target="_blank">http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/725441:</a> Inzwischen konnte Stephen Hawking zeigen, dass die Informationen über die Entstehungsgeschichte eines Schwarzen Loches in der Umgebung gespeichert werden und dort verbleiben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Religionen in WAHR und FALSCH unterteilen? | Lessings Ringparabel]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5785</link>
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 22:15:01 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5785</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
in der Ringparabel von Lessing, steht ja die rundaussage, man solle die Religionen nicht mehr in wahre und falsche Religionen einteilen.<br />
<br />
Nun interessiert mich jedoch, warum es für Lessing unzulässig war die Religionen in wahr und falsch zu unterscheiden.<br />
<br />
Könnt ihr mir da helfen?<br />
<br />
DANKE]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
in der Ringparabel von Lessing, steht ja die rundaussage, man solle die Religionen nicht mehr in wahre und falsche Religionen einteilen.<br />
<br />
Nun interessiert mich jedoch, warum es für Lessing unzulässig war die Religionen in wahr und falsch zu unterscheiden.<br />
<br />
Könnt ihr mir da helfen?<br />
<br />
DANKE]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Verwechsle ich da was?]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5784</link>
			<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 12:07:40 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5784</guid>
			<description><![CDATA[Hey , verwechsle ich das oder is das richtig , also für die juden ist jesus doch der König oderP und für seine Jünger meister und Herr ? oder andersrum?<br />
und jesus sagte doch zu seinen jüngern : du musst dich nicht waschen lassen dein wille sei mir befehl oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hey , verwechsle ich das oder is das richtig , also für die juden ist jesus doch der König oderP und für seine Jünger meister und Herr ? oder andersrum?<br />
und jesus sagte doch zu seinen jüngern : du musst dich nicht waschen lassen dein wille sei mir befehl oder?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Auferstehung nicht essentiell?]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5783</link>
			<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 02:08:20 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5783</guid>
			<description><![CDATA[Neulich, irgendwann in der Osterzeit, hörte ich im Radio eine Sendung die von Tod und Auferstehung Jesus' handelte. Leider konnte ich nur Teile der Sendung mitverfolgen.<br />
Jedenfalls war darin auch die Rede von einzelnen christlichen Theologen, die die Bedeutung des Kreuzestodes und die Auferstehung als nicht essentiell für das Christentum ansehen und dies auch zu begründen versuchen. Das ist aber leider genau der Teil den ich verpasst habe.<br />
Weiß irgendjemand etwas über diese Bestrebungen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Neulich, irgendwann in der Osterzeit, hörte ich im Radio eine Sendung die von Tod und Auferstehung Jesus' handelte. Leider konnte ich nur Teile der Sendung mitverfolgen.<br />
Jedenfalls war darin auch die Rede von einzelnen christlichen Theologen, die die Bedeutung des Kreuzestodes und die Auferstehung als nicht essentiell für das Christentum ansehen und dies auch zu begründen versuchen. Das ist aber leider genau der Teil den ich verpasst habe.<br />
Weiß irgendjemand etwas über diese Bestrebungen?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[It diese reihenfolge richtig?]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5782</link>
			<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 23:45:36 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5782</guid>
			<description><![CDATA[is die reihenfolge richtig?<br />
Die Tempelreinigung<br />
Die Fußwaschung<br />
Getsemani<br />
Jesus vor Pilatus<br />
Jesus wird von römischen soldaten verspotet<br />
Jesus am Kreuz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[is die reihenfolge richtig?<br />
Die Tempelreinigung<br />
Die Fußwaschung<br />
Getsemani<br />
Jesus vor Pilatus<br />
Jesus wird von römischen soldaten verspotet<br />
Jesus am Kreuz]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Paar Fragen]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5781</link>
			<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 22:42:27 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5781</guid>
			<description><![CDATA[Jesu wusste das ein Jünger ihn ausliefern würde wer war das? : Simon Petrus oder  Jakobus oder Judas Ischarioth<br />
<br />
Jesu handelt außergewöhnlich Er segnet seine Jünge roder Er wäscht ihnen die füße oder Er bereited ein Mahl zu <br />
<br />
Ein Jünger ist üer Jesu verhalten schockiert Simon Petrus oder Judas oder Johannes<br />
<br />
Jesu sagte zu einem Jünger Du musst dich nicht waschen lassen dein wille sei mir befehl oder ungewaschen kanst du nicht am tisch sitzen oder wenn ich dich nicht wasche hast du keine gemeinschaft mit mir <br />
<br />
Die Jünger nannten Jesu Meister und Herr oder Knecht oder König]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Jesu wusste das ein Jünger ihn ausliefern würde wer war das? : Simon Petrus oder  Jakobus oder Judas Ischarioth<br />
<br />
Jesu handelt außergewöhnlich Er segnet seine Jünge roder Er wäscht ihnen die füße oder Er bereited ein Mahl zu <br />
<br />
Ein Jünger ist üer Jesu verhalten schockiert Simon Petrus oder Judas oder Johannes<br />
<br />
Jesu sagte zu einem Jünger Du musst dich nicht waschen lassen dein wille sei mir befehl oder ungewaschen kanst du nicht am tisch sitzen oder wenn ich dich nicht wasche hast du keine gemeinschaft mit mir <br />
<br />
Die Jünger nannten Jesu Meister und Herr oder Knecht oder König]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Analytisches Denken könnte Menschen atheistisch machen]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5780</link>
			<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 13:55:34 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5780</guid>
			<description><![CDATA[gestern im deutschlandfunk:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;">Analytisches Denken könnte Menschen atheistisch machen<br />
<br />
Diesen vorsichtigen Schluss ziehen Forscher der University of British Columbia in Vancouver. Die Wissenschaftler hatten Testpersonen zuerst eine Reihe von Aufgaben absolvieren lassen, bei denen es darum ging, die Fähigkeit von analytischem Denken zu erfassen. Es folgten drei, bei denen die Religiosität gemessen werden sollte. Das Ergebnis zeige, so die Forscher in "Science", dass die Testpersonen mit guten Ergebnissen im analytischen Test sich als weniger religiös bezeichneten als die, die eher intuitivem Denken folgten. Weitere Tests, bei denen die Teilnehmer eher subtil zu analytischem Denken angeregt wurden - etwa durch Spiele oder komplizierte Texte - verstärkten diesen Trend offenbar noch</span><br />
...<br />
<br />
://www.dradio.de/dlf/meldungen/forschak/1741871/<br />
<br />
tja - welche schlüsse man da nun immer auch ziehen mag: so richtig überraschen tut mich das nicht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[gestern im deutschlandfunk:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;">Analytisches Denken könnte Menschen atheistisch machen<br />
<br />
Diesen vorsichtigen Schluss ziehen Forscher der University of British Columbia in Vancouver. Die Wissenschaftler hatten Testpersonen zuerst eine Reihe von Aufgaben absolvieren lassen, bei denen es darum ging, die Fähigkeit von analytischem Denken zu erfassen. Es folgten drei, bei denen die Religiosität gemessen werden sollte. Das Ergebnis zeige, so die Forscher in "Science", dass die Testpersonen mit guten Ergebnissen im analytischen Test sich als weniger religiös bezeichneten als die, die eher intuitivem Denken folgten. Weitere Tests, bei denen die Teilnehmer eher subtil zu analytischem Denken angeregt wurden - etwa durch Spiele oder komplizierte Texte - verstärkten diesen Trend offenbar noch</span><br />
...<br />
<br />
://www.dradio.de/dlf/meldungen/forschak/1741871/<br />
<br />
tja - welche schlüsse man da nun immer auch ziehen mag: so richtig überraschen tut mich das nicht]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Warum Schöpfung?]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5779</link>
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 18:52:29 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5779</guid>
			<description><![CDATA[Eine Frage, bei der mich vor allem (aber nicht nur) die Meinung Gläubiger Christen interessiert:<br />
<br />
Warum hat Gott überhaupt <span style="font-weight: bold;">irgendetwas</span> erschaffen?<br />
Bzw., was gibt es für Positionen zu diesem Thema...<br />
<br />
Irgendwann einmal habe ich die Stellungnahme gelesen, er hätte das zu seinem eigenen Wohlgefallen getan - da dachte ich spontan, wir sind dann wohl das Privattheater Gottes (überspitzt formuliert). Mich würde aber wirklich interessieren, ob sich zu der Frage jemand von euch mal Gedanken gemacht hat - und vielleicht interessante Ideen haben könnte...<br />
<br />
<br />
Grüßlein <img src="/images/smilies/icon_cheesygrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Icon_cheesygrin" title="Icon_cheesygrin" /><br />
Keksdose]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Frage, bei der mich vor allem (aber nicht nur) die Meinung Gläubiger Christen interessiert:<br />
<br />
Warum hat Gott überhaupt <span style="font-weight: bold;">irgendetwas</span> erschaffen?<br />
Bzw., was gibt es für Positionen zu diesem Thema...<br />
<br />
Irgendwann einmal habe ich die Stellungnahme gelesen, er hätte das zu seinem eigenen Wohlgefallen getan - da dachte ich spontan, wir sind dann wohl das Privattheater Gottes (überspitzt formuliert). Mich würde aber wirklich interessieren, ob sich zu der Frage jemand von euch mal Gedanken gemacht hat - und vielleicht interessante Ideen haben könnte...<br />
<br />
<br />
Grüßlein <img src="/images/smilies/icon_cheesygrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Icon_cheesygrin" title="Icon_cheesygrin" /><br />
Keksdose]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ich fühle mich gerade ...]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5777</link>
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 09:18:48 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5777</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #32CD32;">... aus Islam/Buchtipp "Die Krankheit des Propheten" (eingefügt/Ekkard)</span><br />
<span style="color: #32CD32;"><span style="font-weight: bold;">Bitte persönliche Anmerkungen in Zukunft hierher!</span></span><br />
<hr />
<blockquote><cite><span> (23-04-2012 00:04)</span>Artist schrieb: <a href="http://religionsforum.de/showthread.php?pid=112519#pid112519" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>übrigens, die wissenschaft selbst hat doch auch einen großen fundus an damalig verrückt und wahnvorstellung erklärten.<br />
der begriff verrückter proffessor kommt ja nicht von ungefähr.<br />
<br />
aber tatsächlich ist das so, das querdenker oft nicht ins konventionelle, verankerte gesellschaftliche selbstbild passen.<br />
daher wird da gerne kontrakarriert - vorallem von gegnern.</blockquote>
<br />
ja so fühl ich mich auch grade<br />
plusmehr der Querdenker der kontrakarriert wird von den Gegnern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #32CD32;">... aus Islam/Buchtipp "Die Krankheit des Propheten" (eingefügt/Ekkard)</span><br />
<span style="color: #32CD32;"><span style="font-weight: bold;">Bitte persönliche Anmerkungen in Zukunft hierher!</span></span><br />
<hr />
<blockquote><cite><span> (23-04-2012 00:04)</span>Artist schrieb: <a href="http://religionsforum.de/showthread.php?pid=112519#pid112519" class="quick_jump">&nbsp;</a></cite>übrigens, die wissenschaft selbst hat doch auch einen großen fundus an damalig verrückt und wahnvorstellung erklärten.<br />
der begriff verrückter proffessor kommt ja nicht von ungefähr.<br />
<br />
aber tatsächlich ist das so, das querdenker oft nicht ins konventionelle, verankerte gesellschaftliche selbstbild passen.<br />
daher wird da gerne kontrakarriert - vorallem von gegnern.</blockquote>
<br />
ja so fühl ich mich auch grade<br />
plusmehr der Querdenker der kontrakarriert wird von den Gegnern.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Recht des Christentums...]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5774</link>
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 23:44:57 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5774</guid>
			<description><![CDATA[Grüße,<br />
<br />
verzeiht meine Unverfrorenheit des Atheisten in diesen Gefilden, aber gewisse Fragen sollten doch einmal gestellt werden, um gewissen Erkenntnis zu erlangen und meine Wenigkeit wissend ruhig zu stellen, sofern dies überhaupt möglich ist (ich kann bis aufs Blut philosophieren und dennoch logische Schlussfolgerungen daraus ziehen).<br />
<br />
Welche Person, welches Individuum oder welche Persönlichkeit hatte das Recht, einfach so von jetzt auf gleich die Religion des Christentums zu erschaffen? Meines Erachtens ist dies ganze religiöse Machenschaft nur ein Beweis dafür, wie manipulativ wir Menschen doch eigentlich sind (mal drüber nachdenken)! Denn irgendjemand hat damals vor 2012 Jahren und paar Tagen gemeint: "So, lasst uns jemanden ans Kreuz nageln, dem hörig zu Füßen liegen, ihn als Sohn Gottes anbeten, weil er uns Erleuchtung bringt und damit eine neue Zeitrechnung beginnen!" - zack, das Jahr Null wurde geschrieben und seitdem hat sich die Kirche so extrem manifestiert und paar Buchstaben als Wortanreihungen auf Pergament verfrachtet, um dies als Altes Testament der Menschheit zu verkaufen und in eine bessere Zukunft zu bringen!!??<br />
<br />
Doch nochmals die Frage: wer hatte das Recht, sich auf solch einen Pfad zu begeben, um dies umzusetzen und dafür noch ein Individuum auf "Nach-Lebenszeit" zu bestrafen und als angesehene "Persönlichkeit" immer und immer wieder in jeglicher materiellen Form (Holz, Metall, Stein, usw...) wiederzufinden/-kehren? Es muss ja bekannterweiße einen Anfang gegeben haben, sowie einige Religionen auch Gott als Allmächtigen der unmittebaren ersten Existenz sehen und daraus alles entstanden ist - sorry, aber absoluter "bullshit" in meinen Augen.<br />
<br />
Wie rechtfertigen die Gläibigen diese Angehensweise der manipulativen "Herrschaft" über die Zeitrechnung und dem ganzen drum herum?<br />
<br />
Chyneera]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Grüße,<br />
<br />
verzeiht meine Unverfrorenheit des Atheisten in diesen Gefilden, aber gewisse Fragen sollten doch einmal gestellt werden, um gewissen Erkenntnis zu erlangen und meine Wenigkeit wissend ruhig zu stellen, sofern dies überhaupt möglich ist (ich kann bis aufs Blut philosophieren und dennoch logische Schlussfolgerungen daraus ziehen).<br />
<br />
Welche Person, welches Individuum oder welche Persönlichkeit hatte das Recht, einfach so von jetzt auf gleich die Religion des Christentums zu erschaffen? Meines Erachtens ist dies ganze religiöse Machenschaft nur ein Beweis dafür, wie manipulativ wir Menschen doch eigentlich sind (mal drüber nachdenken)! Denn irgendjemand hat damals vor 2012 Jahren und paar Tagen gemeint: "So, lasst uns jemanden ans Kreuz nageln, dem hörig zu Füßen liegen, ihn als Sohn Gottes anbeten, weil er uns Erleuchtung bringt und damit eine neue Zeitrechnung beginnen!" - zack, das Jahr Null wurde geschrieben und seitdem hat sich die Kirche so extrem manifestiert und paar Buchstaben als Wortanreihungen auf Pergament verfrachtet, um dies als Altes Testament der Menschheit zu verkaufen und in eine bessere Zukunft zu bringen!!??<br />
<br />
Doch nochmals die Frage: wer hatte das Recht, sich auf solch einen Pfad zu begeben, um dies umzusetzen und dafür noch ein Individuum auf "Nach-Lebenszeit" zu bestrafen und als angesehene "Persönlichkeit" immer und immer wieder in jeglicher materiellen Form (Holz, Metall, Stein, usw...) wiederzufinden/-kehren? Es muss ja bekannterweiße einen Anfang gegeben haben, sowie einige Religionen auch Gott als Allmächtigen der unmittebaren ersten Existenz sehen und daraus alles entstanden ist - sorry, aber absoluter "bullshit" in meinen Augen.<br />
<br />
Wie rechtfertigen die Gläibigen diese Angehensweise der manipulativen "Herrschaft" über die Zeitrechnung und dem ganzen drum herum?<br />
<br />
Chyneera]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Glaubensfrage mit eigener Ansicht in Frage gestellt?!]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5773</link>
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 20:07:19 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5773</guid>
			<description><![CDATA[Ich grüße Euch,<br />
<br />
vorab möchte ich die Information loswerden, dass dies mir vor Kurzem durch den Kopf geschossen ist, nachdem ich durch Zufall einen Beitrag über Homosexualität und Religion gelesen habe.<br />
<br />
Hat sich überhaupt schon jemand tiefgründigere Gedanken bzgl. der Kirche und ihrem ach so tollen Gott gemacht? Im Christentum werden nicht alle Arten von Menschen akzeptiert, vor allen Dingen Homosexuellen gegenüber, sodenn die Bibel und das ganze Gehabe seit Jahrhunderten und wenn nicht sogar seit Jahrtausenden praktiziert und einen Hass gegenüber gleichgeschlechtlichen Machenschaften gehalten wird. Aber irgendwie ist ein tiefgründigeres Missgeschick passiert, als man erhoffen wollte oder gar will; nur möchte ich dies nicht verallgemeinern sondern eher das Thema anschneiden, damit sich die Leute selbst ein Bild davon machen können! Streng gläubige Menschen glauben an Gott bzw. Jesus den Erlöser, wie auch immer - beide Gestalten werden als männlich in Betracht gezogen, wobei dies bei Gott nicht unbedingt zutreffen würde (da sind sich die Philosophen bis heute nicht wirklich einig), aber Jesus war definitiv männlich! Worauf ich hinaus will, ist die Tatsache, dass die streng gläubigen Individuen dieser Welt sich so sehr beeinflussen lassen und sich der Kirche verschrieben haben, d.h. sie lieben nur den Einen, sind ihm gehörig und haben sich seelisch mit ihm verheiratet - und das ist das Dilemma, wobei dieses nur auf männliche Personen zutrifft. Man bedenke, dass dies für Frauen kein Thema ist, da Jesus bekannterweise männlich ist, aber wie steht es mit den Männern der Nationen? Haben sie sich seelisch auch mit Jesus dem Erlöser vereinigt? Weil ich denke mal eher weniger, dass sie die 2. Wahl getroffen haben, um mit der Jungfrau Maria anzubendeln oder? Fazit: selbsterklärend!!!<br />
Dies ist nur mein Meinungssatz diesbezüglich ohne jegliche Verurteilung oder von Vorurteilen geprägt - einfach nur mal den Gedanken schweifen lassen und ich lasse mich gerne auch eines besseren belehren ^^<br />
<br />
Chyneera ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich grüße Euch,<br />
<br />
vorab möchte ich die Information loswerden, dass dies mir vor Kurzem durch den Kopf geschossen ist, nachdem ich durch Zufall einen Beitrag über Homosexualität und Religion gelesen habe.<br />
<br />
Hat sich überhaupt schon jemand tiefgründigere Gedanken bzgl. der Kirche und ihrem ach so tollen Gott gemacht? Im Christentum werden nicht alle Arten von Menschen akzeptiert, vor allen Dingen Homosexuellen gegenüber, sodenn die Bibel und das ganze Gehabe seit Jahrhunderten und wenn nicht sogar seit Jahrtausenden praktiziert und einen Hass gegenüber gleichgeschlechtlichen Machenschaften gehalten wird. Aber irgendwie ist ein tiefgründigeres Missgeschick passiert, als man erhoffen wollte oder gar will; nur möchte ich dies nicht verallgemeinern sondern eher das Thema anschneiden, damit sich die Leute selbst ein Bild davon machen können! Streng gläubige Menschen glauben an Gott bzw. Jesus den Erlöser, wie auch immer - beide Gestalten werden als männlich in Betracht gezogen, wobei dies bei Gott nicht unbedingt zutreffen würde (da sind sich die Philosophen bis heute nicht wirklich einig), aber Jesus war definitiv männlich! Worauf ich hinaus will, ist die Tatsache, dass die streng gläubigen Individuen dieser Welt sich so sehr beeinflussen lassen und sich der Kirche verschrieben haben, d.h. sie lieben nur den Einen, sind ihm gehörig und haben sich seelisch mit ihm verheiratet - und das ist das Dilemma, wobei dieses nur auf männliche Personen zutrifft. Man bedenke, dass dies für Frauen kein Thema ist, da Jesus bekannterweise männlich ist, aber wie steht es mit den Männern der Nationen? Haben sie sich seelisch auch mit Jesus dem Erlöser vereinigt? Weil ich denke mal eher weniger, dass sie die 2. Wahl getroffen haben, um mit der Jungfrau Maria anzubendeln oder? Fazit: selbsterklärend!!!<br />
Dies ist nur mein Meinungssatz diesbezüglich ohne jegliche Verurteilung oder von Vorurteilen geprägt - einfach nur mal den Gedanken schweifen lassen und ich lasse mich gerne auch eines besseren belehren ^^<br />
<br />
Chyneera ;)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Weltanschauliche Kompetenz des Einzelnen?]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5772</link>
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 10:32:23 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5772</guid>
			<description><![CDATA[Mir fiel in Islam/"Buchtipp: „Die Krankheit des Propheten“ auf, dass der Einwand gegen die betreffende Religion, ihr Gründer habe eine Psychose gehabt oder sonst einen Makel, für alle Religionslehren gilt, die jeweils auf eine einzige Persönlichkeit zurück gehen. Vielleicht haben wir es hier mit einem Regress auf die Führerschaft der urmenschlichen Horde zu tun.<br />
<br />
Eine moderne Weltanschauung müsste, unserem Demokratieverständnis folgend, auf der An- und Einsicht vieler Persönlichkeiten fußen. Vielleicht ist z. B. die Entrückung Christi die Chance, endlich von diesem Führer-Mythos los zu kommen, und die Sache auch der religiösen Weltanschauungen der Kompetenz der Vielen (dem jeweiligen Schwarm, Schwarmintelligenz) anzuvertrauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mir fiel in Islam/"Buchtipp: „Die Krankheit des Propheten“ auf, dass der Einwand gegen die betreffende Religion, ihr Gründer habe eine Psychose gehabt oder sonst einen Makel, für alle Religionslehren gilt, die jeweils auf eine einzige Persönlichkeit zurück gehen. Vielleicht haben wir es hier mit einem Regress auf die Führerschaft der urmenschlichen Horde zu tun.<br />
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Eine moderne Weltanschauung müsste, unserem Demokratieverständnis folgend, auf der An- und Einsicht vieler Persönlichkeiten fußen. Vielleicht ist z. B. die Entrückung Christi die Chance, endlich von diesem Führer-Mythos los zu kommen, und die Sache auch der religiösen Weltanschauungen der Kompetenz der Vielen (dem jeweiligen Schwarm, Schwarmintelligenz) anzuvertrauen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gegenbuchtipp  "Meine bunte muslimische Welt"]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5770</link>
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 18:32:49 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5770</guid>
			<description><![CDATA[Hallo allerseits!<br />
<br />
Als gläubige Muslima schockt mich der Buchtipp "Die Krankheit des Propheten" nun etwas. Als aufgeklärter Mensch würde ich dazu tendieren, solche Thesen zumindest als Spekulation, nicht als "bewiesene Tatsachen" zu betrachten....<br />
<br />
HIer mein "Gegenbuchtipp" für alle, die bereit sind, Vorurteile über den Islam abzulegen:<br />
<br />
+www.randomhouse.de/Paperback/Imageproblem-Das-Bild-vom-boesen-Islam-und-meine-bunte-muslimische-Welt/Anja-Hilscher/e392638.rhd<br />
<br />
(da, und auch bei Amazon, gibt es auch eine "REinlesen-Funktion")<br />
<br />
Klappentext:<br />
<br />
Von Machos, Terroristen und Kopftüchern – Wie ist der Islam wirklich?<br />
<br />
Von wegen, den Islam kennen! <br />
Hier wird all denen, die meinen, vom Islam nun wirklich alles zu wissen, einmal gehörig der Kopf gewaschen! Temporeich, frech und ausgestattet mit einem ziemlich anarchischen Humor zeigt Anja Hilscher, wie islamisches Denken und Leben wirklich geht. Ob sie über das Gottesbild erzählt oder über die islamischen Gebote, über religiösen Fanatismus, islamische Machos oder den Sinn des Lebens – so überraschend anders und bunt bekommt man diese Religion selten präsentiert. Und das Beste: Die vielen freundlichen Züge, die man in diesem Buch an der ach so finsteren Lehre Mohammads entdecken kann, kann die Autorin auch noch aus der Tradition des Islam begründen!<br />
 <br />
- Plaudernd und mitunter respektlos gegen Vorurteile über den Islam<br />
<br />
- Eine unterhaltsame und bildende Lektüre<br />
<br />
<span style="font-size: xx-small;"><span style="color: #6B8E23;">Das System meldete: Subject too long. Ich hab's gekürzt./Ekkard]</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo allerseits!<br />
<br />
Als gläubige Muslima schockt mich der Buchtipp "Die Krankheit des Propheten" nun etwas. Als aufgeklärter Mensch würde ich dazu tendieren, solche Thesen zumindest als Spekulation, nicht als "bewiesene Tatsachen" zu betrachten....<br />
<br />
HIer mein "Gegenbuchtipp" für alle, die bereit sind, Vorurteile über den Islam abzulegen:<br />
<br />
+www.randomhouse.de/Paperback/Imageproblem-Das-Bild-vom-boesen-Islam-und-meine-bunte-muslimische-Welt/Anja-Hilscher/e392638.rhd<br />
<br />
(da, und auch bei Amazon, gibt es auch eine "REinlesen-Funktion")<br />
<br />
Klappentext:<br />
<br />
Von Machos, Terroristen und Kopftüchern – Wie ist der Islam wirklich?<br />
<br />
Von wegen, den Islam kennen! <br />
Hier wird all denen, die meinen, vom Islam nun wirklich alles zu wissen, einmal gehörig der Kopf gewaschen! Temporeich, frech und ausgestattet mit einem ziemlich anarchischen Humor zeigt Anja Hilscher, wie islamisches Denken und Leben wirklich geht. Ob sie über das Gottesbild erzählt oder über die islamischen Gebote, über religiösen Fanatismus, islamische Machos oder den Sinn des Lebens – so überraschend anders und bunt bekommt man diese Religion selten präsentiert. Und das Beste: Die vielen freundlichen Züge, die man in diesem Buch an der ach so finsteren Lehre Mohammads entdecken kann, kann die Autorin auch noch aus der Tradition des Islam begründen!<br />
 <br />
- Plaudernd und mitunter respektlos gegen Vorurteile über den Islam<br />
<br />
- Eine unterhaltsame und bildende Lektüre<br />
<br />
<span style="font-size: xx-small;"><span style="color: #6B8E23;">Das System meldete: Subject too long. Ich hab's gekürzt./Ekkard]</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Löschung von Accounts]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5769</link>
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 18:02:37 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5769</guid>
			<description><![CDATA[Liebe Nutzer,<br />
bedauerlicherweise sammeln sich im Laufe der Zeit viele Accounts an, die nicht mehr genutzt werden. Darum folgende Regelung:<br />
<br />
Wer sich länger als 2 Jahre nicht mehr angemeldet und insgesamt weniger als 20 Beiträge geschrieben hat, wird aus unserer Mitgliederliste gestrichen.<br />
<br />
Mit freundlichen Grüßen alle Aktiven!<br />
Ekkard]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Liebe Nutzer,<br />
bedauerlicherweise sammeln sich im Laufe der Zeit viele Accounts an, die nicht mehr genutzt werden. Darum folgende Regelung:<br />
<br />
Wer sich länger als 2 Jahre nicht mehr angemeldet und insgesamt weniger als 20 Beiträge geschrieben hat, wird aus unserer Mitgliederliste gestrichen.<br />
<br />
Mit freundlichen Grüßen alle Aktiven!<br />
Ekkard]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aristoteles Metaphysik]]></title>
			<link>http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5768</link>
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:37:17 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://religionsforum.de/showthread.php?tid=5768</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
ich benötige für mein Studium eine kommentierte Ausgabe von Aristoteles Metaphysik. Die griechische Übersetzung ist dabei unwichtig, es muss schlicht der Originaltext mit Kommentar sein, der sich am Text entlanghangelt und ihn erklärt (also nicht so einer der den Text auf eine bestimmte Fragestellung hin untersucht)<br />
<br />
So ein Buch scheint es aber neu nicht mehr zu geben, zumindest finde ich es weder bei Thaila hier noch bei Amazon. Kann mir da jemand weiterhelfen?<br />
<br />
Greetz<br />
Motte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
ich benötige für mein Studium eine kommentierte Ausgabe von Aristoteles Metaphysik. Die griechische Übersetzung ist dabei unwichtig, es muss schlicht der Originaltext mit Kommentar sein, der sich am Text entlanghangelt und ihn erklärt (also nicht so einer der den Text auf eine bestimmte Fragestellung hin untersucht)<br />
<br />
So ein Buch scheint es aber neu nicht mehr zu geben, zumindest finde ich es weder bei Thaila hier noch bei Amazon. Kann mir da jemand weiterhelfen?<br />
<br />
Greetz<br />
Motte]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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