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Christen gegen Christen - Druckversion +- Religionsforum (Forum Religion) (https://religionsforum.de) +-- Forum: Allgemeines (https://religionsforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Forum: Politik und Soziales (https://religionsforum.de/forumdisplay.php?fid=22) +--- Thema: Christen gegen Christen (/showthread.php?tid=7782) |
RE: Christen gegen Christen - indymaya - 04-02-2015 (03-02-2015, 23:41)Harpya schrieb: Da ist nur von einem Nächsten die Rede.Wenn dieser Samariter diesem Menschen hilft und er für den unter die Räuber gefallenen der Nächste ist, sind es schon 2. Auch war es ja ein Beispiel. Ansonsten gelten Gebote Gottes für alle Menschen. RE: Christen gegen Christen - Harpya - 04-02-2015 Eine Beschreibung einer Situation was das sonst nicht. Da wurde auch kein allgemeines Gebot verfügt. Und wen dürfte das nur für den konkreten Fall gelten. Bei Warentermingeschäften mit Leerverkäufen über verschieden Devisesnmärkte die nachher in CFD umgewandelt werden und nachher mit Aktien in Rohstoffen beglichen werden dürfte das im Einzelfall nicht helfen wenn man da zu Schaden kommt. Wer sollte da helfen ? Jesus hat da kein Rezept hinterlassen. Erstmal in die Herberge/Kneipe gehen hilft nur etwas. In dem Beispiel gehts nur um konkret Handfestes Belegt also nichts, schon garnicht das das für Christen gilt, hat Jesus nie gesagt. Wenn Christen sich aus allen möglichen Lehren wie der jüdischen und sonst wo was rauspicken und von einem Heiden genehmigen lassen ist das ein schwacher Start. DIe wussten ja nicht mal ob nun unitär oder trinitär begetet werden soll. Eines Gottes Gebote mögen gelten, wenn man denn einen Gott hätte der sie erlassen hätte können. Ausserdem war Jesus kein Gott und hat auch nichts geboten. Das AT soll doch sowieso tot sein für Christen. Was man grundsätzlich beachten sollte, das ist jetzt menschliche Erfahrung von heute: ""Behandle andere nicht, wie du möchtest, dass sie dich behandeln. Ihr Geschmack könnte nicht derselbe sein." (G. B. Shaw ) RE: Christen gegen Christen - indymaya - 04-02-2015 (04-02-2015, 01:06)Harpya schrieb: Eines Gottes Gebote mögen gelten, wenn man denn einen Gott hätte der sie erlassen hätte können.Joh 13,34 "Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt." Dieses Gebot ist von Gott, weil Jesus sein "Wort" ist. Die Gesetze der Juden waren auch der Tod für Jesus. Was deine Zitate betrifft, hast du ja auch schon über Zitate dein Wort abgegeben. RE: Christen gegen Christen - Wilhelm - 04-02-2015 (04-02-2015, 15:46)indymaya schrieb: Joh 13,34Was denn nun, "Ein neues Gebot gebe ich euch..." Hat der Herr nachgebessert? Warum sollten wir es nicht auch tun? z.B. Mohamed RE: Christen gegen Christen - indymaya - 04-02-2015 (04-02-2015, 16:14)Wilhelm schrieb: Warum sollten wir es nicht auch tun? z.B. MohamedDann auf nach Syrien. Ansonsten bist du inkonsequent. RE: Christen gegen Christen - Erich - 04-02-2015 indymaya schrieb:Joh 13,34 Woher willst Du das denn wissen? Kein auf diesem Planeten verehrter Gott zeigt sich jemals den Menschen, obwohl er/sie nach vielen Religionen Verehrung einfordern. Gäbe es Gott/Götter, warum sollte die Trinität und nicht Krishna existieren oder der Jahwe des Tanach oder Allah oder Wotan? Die Sicherheit mancher Glaubenden, die einzig wahre Wahrheit aus der Vielfalt des Angebots heraus selektiert zu haben, erstaunt mich. RE: Christen gegen Christen - Wilhelm - 04-02-2015 (04-02-2015, 16:14)Wilhelm schrieb: Was denn nun, "Ein neues Gebot gebe ich euch..." Wo bleibt die Antwort auf diese Frage? RE: Christen gegen Christen - indymaya - 04-02-2015 (04-02-2015, 20:07)Wilhelm schrieb: Hat der Herr nachgebessert? Nein! Er hat die Gebote von menschlicher Zutat bereinigt und siehe da, 2 bleiben übrig. RE: Christen gegen Christen - miers - 04-02-2015 (03-02-2015, 19:59)Harpya schrieb: Welche Wahl man hatt entscheiden die Menschen tatsächlich selbst oder andere für einen, @Harpya @geobacter Da sind wir uns einig Harpya ( oh Wunder!!! ), natürlich und unbedingt soll jeder Mensch für sich entscheiden können! So entscheidet man für die Gegenwart, mit Sicherheit auch für die Zukunft und irgendwann für die Vergangenheit. Kurzum, nach dem Ursache/Wirkung Prinzip. Zur Waffe zu greifen um zu beschützen, zu erobern, bzw. Forderungen durch zu setzen, für mich, undenkbar. Gewalt, ist nie eine Lösung. "Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen..." Matth.26:52 Aber geht es nicht vielmehr darum, aus vergangenen Fehlern zu lernen? Kriege führen, das können wir! Wir leben im Jahr 2015 und müssten es besser wissen! Es ist beschämend. Was ist es in uns, das den Hass, die Habgier, die Kriege, immerwährend "schürt"? Was sind das für Lebensinhalte, bitteschön? Schon längst sind wir keine Zuschauer mehr, wenn man die Weltereignisse betrachtet. Wir stecken mitten drin und verantwortliches Handeln ist gefragt. Aber welches Handeln ist hier richtig? Wie erreichen wir endlich, langfristigen Frieden, Zufriedenheit, Glück? Ist es nicht besser aufeinander zu zu gehen, als schon wieder Grenzen ( innerliche und äußerliche ) zu ziehen? Ich persönlich warte sehnlichst auf den Tag, an dem die "Schwerter zu Pflugscharen gemacht werden" ( Jes.2:4 ). Schönen Abend noch!!! RE: Christen gegen Christen - Harpya - 04-02-2015 (04-02-2015, 15:46)indymaya schrieb: Joh 13,34Soso, da kommt einer längs und will mir Vorschriften machen. Wenn ich jemals rausbekomme wie er die Menschen geliebt hat ist das ziemlich übergriffig zu erwarten das man das überhaubt wollte. Kann mir nicht vorstellen, das jemand Dahergelaufener mit seiner Spezialversion von Liebe überall auf Anerkennung trifft. Welche Arten der vorher existierenden Liebe waren denn unzureichend das man das Rad unbedingt neu erfinden müsste. Jesus Liebe war jedenfalls kinderlos, so toll ist das auch nicht. Gott müsste es doch möglich gewesen sein sowas überall in der Welt zu verkünden , nicht in so einem verloren Zipfel der Welt einer 13 Mann Truppe die das dann verbreitete. Wobei man nicht vergessen sollte das aus den vielen Jesusüberlierferungen nur eine Mindermenge von einem heidnischen Kaiser genehmigt wurde. Quasi eine Lehre die demn damaligen politischen Notwendigkeiten entsprach. Noch dazu gings um Trinitarier und Unitarier. Um Jesus wurde geschachert. RE: Christen gegen Christen - Geobacter - 04-02-2015 (04-02-2015, 20:25)miers schrieb: @Harpya @geobacter Siehst miers, genau da hakt es. Zum einen entscheidet der Mensch nach Möglichkeit immer und ausschließlich zum eigenen Vorteil oder wenigstens nicht zum eigenen Nachteil und zum anderen lebt der Mensch fast immer in Gemeinschafts-Wechsel-Beziehungen mit anderen Menschen. Da ist dann nicht mehr viel Platz, um stets nur nach Belieben für sich selbst zu entscheiden. Aber das ist noch nicht alles... Wir Menschen sind nun mal alles sehr unterschiedlich ausgestattet... manche Menschen sind blitz-dumm und manche sind hoch-intelligent. Manche haben eine ausgeprägte Beobachtungsgabe und können oft die Gedanken ihrer Mitmenschen schneller verstehen, als diese sie selber fertig gedacht haben.. andere verstehen sich oft selber kaum und treffen dann Entscheidungen, mit denen sie sich meist nur schaden, obwohl das gar nicht beabsichtigt war.. Hinter der Psyche des Menschen arbeiten zudem Hormone und Botenstoffe, welche seine Stimmung, seine Energie und damit seine ganze Persönlichkeit bestimmen.. In diesem Zusammenhang haben selbst kleinste Anomalien oft schwerwiegende Auswirkungen auf den (sogenannten) freien Willen des Menschen.. mit dem es ohnehin nicht weit her ist. Nein guter mirs, die freie Willensentscheidung des Menschen ist genauso eine Illusion, wie die Möglichkeit eines ewig lebenden ICH´s, nach dem Ableben des Leiblichen und obwohl gerade dieses in den eigenen Nachkommen weiterlebt. Das Genom ist die Seele des Menschen! RE: Christen gegen Christen - Geobacter - 04-02-2015 (03-02-2015, 23:35)indymaya schrieb:(03-02-2015, 22:50)Geobacter schrieb: Alles was lebt muss sich im Überlebenswettbewerb um Futter, Fortpflanzung und Territorium-Sicherung für die eigenen Nachkommen kümmern.Merkst aber schon, das du dann Tieren nichts voraus hast, oder? Da fühle ich mich jetzt überhaupt nicht schuldig... Es gibt zur Zeit gut eine Milliarde Menschen auf dem Planeten die hungern und denen es auch sonst nicht besonders geht. Diesen Menschen stehen gut 3 Milliarden gut genährte Christen wie ebenso 1,5-1,8 äußerst barmherzige Muslime und mindestens noch eine weitere Milliarde anderweitig großmütiger Konfessioneller gegenüber.. Jesus ist also entweder nichts anderes gewesen, als ein großer Sprücheklopfer und Dampfredner, oder was viel noch vielwahrscheinlicher ist, überhaupt nur eine Legende, der sich gerne Dampfredner und Sprüchklopfer bedienen, welche den Balken im eigenen Auge nicht sehen. RE: Christen gegen Christen - indymaya - 04-02-2015 (04-02-2015, 22:37)Geobacter schrieb: Jesus ist also entweder nichts anderes gewesen, als ein großer Sprücheklopfer und Dampfredner,Meinst du dich kennt in 2000 Jahren die ganze Welt? du Wurm! RE: Christen gegen Christen - Ekkard - 04-02-2015 Ich nehme an, dass man sich Religion nur leisten kann, wenn man wenigstens das Nötigste zum Leben hat, die Nachbarn einen nicht bedrohen und man in Ruhe gelassen wird. In der Ukraine gingen oder gehen Dinge vor, die einigen Menschen dort jenes Nötigste abgeluchst haben oder gerade dabei sind. Also versuchen sie oder die anderen wieder an die Fleischtöpfe zu kommen, auch um den Preis, beim großen Nachbarn unterzukriechen. Man nennt so etwas Politik, nicht Religion. RE: Christen gegen Christen - Harpya - 05-02-2015 (04-02-2015, 23:36)Ekkard schrieb: Also versuchen sie oder die anderen wieder an die Fleischtöpfe zu kommen, auch um den Preis, beim großen Nachbarn unterzukriechen. Wo ist der Unterschied, welche Religion hat nicht nach den Fleischtöpfen gelechzt , nach der Macht das durchzusetzen und tut das nicht auch noch heute ? Geschichte zeigts doch. "Nette" Religionsfacetten zeigen sich nur wenn die Macht beschnitten ist. Wenn nicht, LRA (laut UN eine bestialische Bande christlicher Gottesstaatansprüche), San Salvador wo JEDE Abtreibung im Knast endet und Fehlgeburten schon mal für 30 Jahre reichen. Die christlichen Milizen des Libanon waren auch kein Stück besser als ihre Kontrahenten. Exorzismus ist nach wie vor Lehrfach und wird weitläufig ausgeübt. Die rechtsfreien Räume des Katholizismus sind legendär. |