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RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - alwin - 14-09-2010 Aangelika schrieb:Ihr wisst schon das auch die Jesusworte die er vor der Auferstehung sprach zur gleichen Zeit von den Evangelisten niedergeschrieben wurden? Nur damit hier nicht wieder die Fantasie durchgeht...Wo hast Du denn das schon wieder her? Mir ist kein Evangelium bekannt, daß zur gleichen Zeit geschrieben wurde. Die ersten Schreibereien fingen ca 40 n.Chr. an. Und diese setzten auf die mündliche Überlieferung und deren Tradition auf. Gruß RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - zahira - 14-09-2010 Mohammed hat -mehr Rechte und mehr Sicherheit für Frauen gebracht -den "Mord" von neugeborene Mädchen verboten -Umgangsregeln geschaffen -mehr Gerechtigkeit gebracht. Man muss die damalige Zeit zu berücksichtigen. Bedenken wie das Leben in der Gesellschaft und in der Gemeinschaft Allgemein dieser Gegend vor Mohammed war. Nicht mit heutigen Augen schauen. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Romero - 14-09-2010 (13-09-2010, 23:01)Angelika schrieb: Fakt ist das Jesus keine Karawanen überfallen hat, niemanden Versklavt hat, keine Stämme ausgerottet hat, usw. Mohammed hat all dies getan. Ist auch nicht nötig, das hat ja Gott angeblich alles schon zu Mose Zeiten selbst erledigt. (13-09-2010, 23:01)Angelika schrieb: Wann und wo sollen Christen bitte Bücher hellenistischer Herkunft systematisch verbannt haben? Soweit ich mich entsinne waren es die Muslime, welche die Bibliothek in Alexandria niederbrannten und in Konstantinopel verschwand auch so einiges... Nun, das Serapeum in Alexandria wurde von Christen niedergebrannt, und nicht von Muslimen. Die Bücherverbrennungen, die im Laufe der Geschichte durch Christen vollzogen wurden, stellen wohl alles in den Schatten, was wir sonst an gezielter Vernichtung von Wissen kennen... RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - petronius - 14-09-2010 (13-09-2010, 22:31)Angelika schrieb:Zitat:Was hat das Christentum Gutes in die Welt gebracht, was es nicht schon vorher gab? was die "universelle Geltung von Gottes" sein soll, weiß ich nicht - verbindliche gottesbilder haben auch vor dem christentum schon existiiert und sind imho auch nichts gutes. und die nächstenliebe - hach ja.... gefordert wurde sie auch schon vor dem christentum, und wirklich umgesetzt hat sie ja auch das christentum nicht (13-09-2010, 22:32)Angelika schrieb: Jesus hat keine kriegerischen Akte erlaubt. Das war gegen die Botschaft Jesu. ach, deshalb kam er nicht, um den frieden zu bringen, sondern das schwert (mt10,34) :icon_rolleyes: RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - petronius - 14-09-2010 (13-09-2010, 22:39)Angelika schrieb: Wo war von Völkermord oder überhaupt Gewalt die Rede? bei dir natürlich nicht. du blendest so was ja völlig aus, wenn du die christliche missionsgeschichte betrachtest Zitat:Was hatte der Völkermord an den "Indianern" mit christlicher Mission zu tun? jede menge Fa Zitat:ntasierst du wieder etwas? nein, ich kenne mich in geschichte aus. z.b. in der lateinamerikas (13-09-2010, 22:39)Angelika schrieb: Das sich Menschen wohl freiwillig zum Christentum bekennen kommt dir wohl nicht in den Sinn... :icon_rolleyes: und wer das nicht tat, wurde halt gezwungen oder umgebracht lerne geschichte! RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - alwin - 14-09-2010 @Angelika Woher kam denn der Spruch: Willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein? Schau mal bei den Zwangsmissionierungen durch "Christen" nach. Dort wirst Du fündig. - Aber so lange Du - Petronius erwähnte es bereits - "unangenehme" Vorkommnisse in der Geschichte der christl. Entwicklungen ausblendest, wird das sicherlich auch kein Thema für Dich sein. Gruß RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - petronius - 14-09-2010 (13-09-2010, 22:43)Angelika schrieb: Das war nicht erst unter dem Islam möglich. Das konnten die orthodoxen Christen im Oströmischen Reich vielleicht wäre es dort möglich gewesen - es hat aber nicht stattgefunden Zitat:Gemeint ist antikes Wissen zu konservieren und an den dortigen Forschungsstand anzuknüpfen was im christlichen mittelalter eben nicht der fall war, im islamischen sehr wohl Zitat:Nachdem die Verhältnisse in Westeuropa wieder einigermaßen geordnet waren und die klimatischen und sonstigen Bedingungen sich wieder besserten entdeckte man auch dort diese alten Texte wieder. Renaissance nennt sich das und baute wesentlich auch auf der arbeit der muslime auf, welche jene geleistet haben, als im christlichen abendland noch der finsterste christliche dogmatismus herrschte bzw. sich die denker bestenfalls zu scholastischen übungen herbeiließen Zitat:Ein Sünder zu sein heißt nicht das man einfach Sünden begehen darf. Das gehört wieder in das Reich deiner Fantasie hab ich denn so was behauptet? was ich sagte, war: mit diesem "wir sind doch alle kleine sünderlein" gehen christen kalt lächelnd über jesu gebot der nächstenliebe hinweg. ich erinnere da nur an deine eigene diskriminierung homosexueller und an deine tiraden über muslime, katholiken usw. und das ist nun mal fakt - jeder kann es hier im forum nachlesen die fantasievollere von uns beiden bist du - mit deinen (beinah hätte ich gesagt: erlogenen) anschuldigungen (13-09-2010, 23:06)Angelika schrieb: Ihr wisst schon das auch die Jesusworte die er vor der Auferstehung sprach zur gleichen Zeit von den Evangelisten niedergeschrieben wurden? Nur damit hier nicht wieder die Fantasie durchgeht... muhahaha... nein, was du hier von dir gibst, ist mit "fantasie" nicht hinreichend beschrieben. eher schon mit "ausgemachter blödsinn", mit verlaub RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Theodora - 14-09-2010 Auch wenn es Inseln im Meer sind - verteilt über die ganze Erde -, es gibt sie und gab sie zu allen Zeiten, wo Juden, Christen und Muslime (aber auch andere Glaubensrichtungen...) wunderbar miteinander leben können und konnten. Warum sich nicht daran ein Beispiel nehmen "wie es gehen kann", wenn nur der Wille dazu nötig wäre. Noch was zum Islam, auch für Nichtmuslime: Die Weisheitsliteratur, die wunderschönen Mosaike und Architektur usw... Zuletzt kann hinzugefügt werden, dass der Islam - wie schon die Christen zuvor -, den Monotheismus verbreitet haben. Ein Weitertragen der Fakel, wenn man so will und im übertragenen Sinne. Hier besteht die Verbindung und schließt sich der Kreis. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - petronius - 14-09-2010 nun, den monotheismus halte ich nicht für eine besonders hell leuchtende fackel, aber: so gut wie alle religionen haben sowohl gutes gebracht, für die weiterentwicklung der menschlichen gesellschaft gesorgt, als auch entsetzliches unrecht. was im übrigen auch für nichtreligiöse ideologien gilt es ist von vornherein unsinnig, eine schwarz-weiß-einteilung vornehmen zu wollen, nach der das eine nur gut, alles andere nur schlecht wäre. man muß in jedem fall konkret an einzelne aspekte herangehen und diese bewerten. eine summe zu ziehen, ist schwierig bis sinnlos - aber meinem eindruck nach schenken sich da die einzelnen religionen recht wenig RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - agnostik - 14-09-2010 (14-09-2010, 09:49)petronius schrieb: nun, den monotheismus halte ich nicht für eine besonders hell leuchtende fackel, aber:ich wüsste so spontan nicht, was der Jainismus, der Buddhismus, der Daoismus, der Konfuzianismus, die verschiedenen Hindu Religionen, die Religion der Griechen in diesem Sinne Böses gebracht hätten. Die altpersische Religion, die Ägyptens, die Religionen (zumindest der nordamerikanischen) Indianer, die Schwarz-Afrikas .. ? RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Angelika - 14-09-2010 (13-09-2010, 23:14)Bion schrieb:(13-09-2010, 23:02)Angelika schrieb: Also leugnest du die Auferstehung? Das ist kein Mythos, das ist wirklich passiert und wurde von diversen Menschen bezeugt. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Angelika - 14-09-2010 (14-09-2010, 05:48)t.logemann schrieb: Liebe Angelika, Das Mohammed Karawanen überfallen hat ist kein Blödsinn. Lies Hadithe und die vollständige (nicht die gekürzten Varianten) Mohammed-Biographie von Muhammad ibn Ishaq. Anstatt deine Anschuldigen zu wiederholen solltest du dich vielleicht mal mit den Quellen und historischen Darstellungen beschäftigen. Was du hier verzapfst ist Geschichtsverfälschung hoch fünf. Das wäre so als wenn ich als Christin anfangen würde die Kreuzzüge zu leugnen. Schon lustig wie du hier auf mich zeigst aber selbst die historischen Fantasien deiner aus dem schiitischen Islam hervorgegangen Religionen wiederkaust. Ich behauptete nirgendwo das es das Kalifat zur Zeit Mohammeds gab aber nach seinem Tod. Ali war auch nicht der zweite Kalif, sondern der vierte und er war sehr wohl ein Kalif. Eine christliche Kirche gab es nicht erst 300 Jahre nach Jesu Himmelfahrt... Sicher haben sich christliche Kirchen als weltliche Organisationen immer wieder missbrauchen lassen. Nur niemand kann ernsthaft bestreiten, dass Mohammed und seine Nachfolger bereits eine gnadenlose Machtpolitik betrieben haben. Was du mir mit deinem verqueren Mahdismus sagen willst weiß ich nicht. Der verborgene Imam heißt bei den Schiiten Muhammad ibn Hasan al-Mahdi, da ist kein Ali drin und das ist der 12. Imam, nicht der 9. Ist das jetzt die Sonderlehre deiner Gruppe oder hast du das nur verplant? Der Mahdi wird sich in der Schia übrigens als brutaler Kämpfer vorgestellt der die ganzen Ungläubigen niedermetzelt. Bezüglich des Republikanismus im europäischen Mittelalter schrieb ich "z.B." ich behauptete nicht das dies eine abschließende Liste ist. Der Sufismus ist eine Ordensgemeinschaft. In Sachen Ordenswesen kann wohl bis auf der Buddhismus keine Religion dem Christentum etwas vormachen. ;) Nenne mir eine islamische Republik bevor das nationalistische und republikanische Gedankengut in der Moderne in den Orient importiert wurde. Mit dem reformierten Zweig der Reformation verwies ich auf die Strömungen die auf Zwingli und Calvin zurückgehen. Luther war ein massiver Unterstützer der Monarchie und hat den Landesfürsten geholfen sich als Vorsteher der Kirchen einzusetzen. Das nahm aber in der reformierten Tradition eine ganz andere Wendung wo die Gemeinde selbst bestimmen wollten und sich diese Idee dann auch bald auf das restliche Leben übertrug. Wie islamische Republiken aussehen, dass sieht man ja im Iran und Pakistan... Und genau... die Bibliothek ist zur gleichen Zeit der Eroberung ganz zufällig durch ein Teefeuer abgebrannt... RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Angelika - 14-09-2010 (14-09-2010, 07:42)alwin schrieb:Aangelika schrieb:Ihr wisst schon das auch die Jesusworte die er vor der Auferstehung sprach zur gleichen Zeit von den Evangelisten niedergeschrieben wurden? Nur damit hier nicht wieder die Fantasie durchgeht...Wo hast Du denn das schon wieder her? Mir ist kein Evangelium bekannt, daß zur gleichen Zeit geschrieben wurde. Die ersten Schreibereien fingen ca 40 n.Chr. an. Und diese setzten auf die mündliche Überlieferung und deren Tradition auf. Alwin höre auf zu Fantasieren. Ich schrieb, dass die Jesuworte in den Evangelien vor der Auferstehung und die nach der Auferstehung zur gleichen Zeit von den Evangelisten niedergeschrieben wurden und nicht die Jesusworte nach der Auferstehung irgendwie Jahrzehnte oder Jahrhunderte später nach denen vor der Auferstehung. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Angelika - 14-09-2010 (14-09-2010, 08:34)zahira schrieb: Mohammed hat Alles nichts neues und wie viel Recht und Gerechtigkeit es im Islam gibt, besonders für Frauen, das ist eine andere Sache. Aber ich lasse mich gern drauf ein. Nenne mir ein paar konkrete Sachen. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Angelika - 14-09-2010 (14-09-2010, 08:43)Romero schrieb:(13-09-2010, 23:01)Angelika schrieb: Fakt ist das Jesus keine Karawanen überfallen hat, niemanden Versklavt hat, keine Stämme ausgerottet hat, usw. Mohammed hat all dies getan. Gott kann mit seiner Schöpfung ja auch machen was er will. Wenn Gott so etwas tun wollte, wozu braucht er dazu dann einen arabischen Warlord? Aber alles keine Antworten auf meine simple Frage. Wobei: Eigentlich ist es schon eine Antwort, wenn den Leuten hier nur das Schlechtmachen das Christentums als Antwort einfällt. |