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RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - agnostik - 14-09-2010 (14-09-2010, 16:04)Angelika schrieb:(13-09-2010, 23:14)Bion schrieb:(13-09-2010, 23:02)Angelika schrieb: Also leugnest du die Auferstehung? Aber nur von seinen Aposteln - nur sie sahen, dass er gen Himmel emporgehoben wurde. Da sind selbst die Wunder, die er getan hat (ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass er sie getan hat) überzeugender; denn sie wurden auch von Leuten bezeugt, die nicht Anhänger Jesu waren. Das ist unter "siddhi powers" mühelos erklärbar. Dass er *von den Toten* auferstanden war, hat sogar niemand gesehen. Es ist durchaus möglich, dass er lediglich im Koma war als er vom Kreuz abgenommen wurde, oder ist es unumstößlich sicher, dass man bei der Kreuzigung nach 12 Stunden tot ist? Vielleicht hat er jedoch selbst gemeint, dass er tot gewesen war. Das kann wahrscheinlich niemand wissen, der aus einem Koma erwacht. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Angelika - 14-09-2010 (14-09-2010, 08:49)petronius schrieb:(13-09-2010, 22:31)Angelika schrieb:Zitat:Was hat das Christentum Gutes in die Welt gebracht, was es nicht schon vorher gab? Lies die ganze Perikope mit dem Schwert. Es ist klar ersichtlich, dass die schärfe des Schwertes zum Trennen gemeint ist, nicht seine Eigenschaft als Waffe. Schauen wir mal was Jesus zu Gewalt bzw. zu dem Benutzen von Schwertern sagte: Steck dein Schwert zurück! Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durchs Schwert umkommen. (Mt 26,52) Als die, die bei Jesus waren, begriffen, in welcher Absicht die Männer gekommen waren, fragten sie: »Herr, sollen wir zum Schwert greifen?« 50 Und einer von ihnen ging auch gleich auf den Diener des Hohenpriesters los und schlug ihm das rechte Ohr ab. Aber Jesus rief: Halt! Hört auf! Und er berührte das Ohr des Mannes und heilte ihn. (Lk 22,49-51) Mit Schwertern von dieser Welt können Christen nichts anfangen. Was ist das Schwert eines Christen? Setzt den Helm der Rettung auf und greift zu dem Schwert, das der Heilige Geist euch gibt; dieses Schwert ist das Wort Gottes. (Eph 6,17) Und eben dieses Schwert ist es, welches die Menschen trennt in Mt 10,34-39. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Angelika - 14-09-2010 (14-09-2010, 08:54)petronius schrieb:(13-09-2010, 22:39)Angelika schrieb: Wo war von Völkermord oder überhaupt Gewalt die Rede? Nur geht es darum hier gar nicht. Damit kommst du an um mal wieder zu verwirren. Ich bestritt nirgendwo das Christen in der Geschichte viele Fehler gemacht haben. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Angelika - 14-09-2010 (14-09-2010, 09:01)alwin schrieb: @Angelika Der Spruch kommt aus der Zeit der französischen Revolution in der jeder verfolgt wurde der nicht der Fraternité als zugehörig definiert wurde bzw. nicht zugehörig sein wollte. Nirgendwo habe ich die Verbrechen die Christen in der Geschichte begangen haben geleugnet. Das ist aber kein Grund diese in der islamischen Geschichte zu verleugnen und der scheidende Unterschied ist, dass Jesus etwas ganz anderes gelehrt hatte, Mohammed selbst aber solche Taten beging. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Schmettermotte - 14-09-2010 Also tut mir leid, aber wenn sich hier nicht der ein oder andere findet, der ernsthaft Ansichten bringt, die die positiven Seiten des Islam bestärken, dann wüßte ich nicht wozu dieses Thema gut sein soll. Ein Thema, nur um darin zu verbreiten wie schlimm der Islam im Gegensatz zum Christentum ist, das ist ein Ansatz, der hier nicht benötigt wird. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Angelika - 14-09-2010 (14-09-2010, 16:42)agnostik schrieb:(14-09-2010, 16:04)Angelika schrieb:(13-09-2010, 23:14)Bion schrieb:(13-09-2010, 23:02)Angelika schrieb: Also leugnest du die Auferstehung? Und inwiefern sind jetzt die Apostel nicht glaubwürdig? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das jemand Folter und Kreuzigung überlebt und dann nach ein paar Tagen einfach wieder so aufsteht und rumläuft? Jesus hatte übrigens auch schon Lazarus wiederbelebt. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Angelika - 14-09-2010 (14-09-2010, 16:53)Schmettermotte schrieb: Also tut mir leid, aber wenn sich hier nicht der ein oder andere findet, der ernsthaft Ansichten bringt, die die positiven Seiten des Islam bestärken, dann wüßte ich nicht wozu dieses Thema gut sein soll. Der Meinung bin ich ja auch, aber petronius hat hier ja offenbar einen Darfschein. Er darf einfach alles und folgen hat es nie. Stattdessen zerstört er jede Diskussion. Aber für mich ist diese Methode schon ein beleg dafür das den Menschen nichts einfällt was der Islam gutes gebracht hat, deswegen versuchen sie mir jetzt einzureden wie schlecht das Christentum ist. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Schmettermotte - 14-09-2010 Vielleicht brüllen die Leute einfach das aus dem Wald zurück, was du hinein rufst? Wer penetrant auf anderen rumhackt, der muß sich eben auch der Reflexion stellen. Aber um das Christentum geht es hier nicht und da du, als Themenerstellerin auch nichts zu deinem eigenen Thema zu sagen hast sehe ich keinen Grund, das Thema offen und damit themenfremden Spam zuzulassen. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - Theodora - 14-09-2010 Geduld! Ich finde bestimmt noch allerhand und das Thema kann von so vielen Seiten untersucht werden, dass es schade wäre, es einfach zu schließen. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - t.logemann - 14-09-2010 Liebe Angelika, die Evangelien berichten das Jesus Blinde sehend gemacht hat - Dich hat Dein Fanatismus für das Christentum aber eher blind gemacht. Ich habe nichts dagegen dass sich jemand zu Christus bekennt - ganz im Gegenteil: Lieber ein überzeugter Christ als ein "Mitläufer" jeder anderen Religion. Aber sich die Geschichte des Glauben, des eigenen Glaubens gebnauso wie des Glaubens der Anderen, so "zurecht zu basteln", dass der eigene Glaube als "non-plus-ultra" erscheint und der Glaube der Anderen von vorneherein "schlecht" ist - das zeugt von einem Fanatismus der der christlichen Religion einfach nicht würdig ist. Der gleiche unwürdige Fanatismus treibt die "Islamisten" dazu an mit Terror der Welt (auch der islamischen Welt) zu begegnen. Zitat: Das Mohammed Karawanen überfallen hat ist kein Blödsinn. Lies Hadithe[/b Die Hadithe gliedern sich in drei Bereiche: Einmal verbürgte mit einer hohen Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit. Das sind Hadithe die mit dem Inhalt des Qur'ans, also mit der Lehre übereinstimmen. Dann Hadithe, die wahrscheinlich sind - also die unter Berücksichtigung der inhaltlichen Lehre so gewesen sein können, aber nicht verbürgt sind. Und dann gibt's noch die Hadithe, die nur eine sehr geringe Ähnlichkeit mit der Lehre haben. (die Einteilung stammt nicht von mir, sondern von den vier grossen, heute noch existierenden Rechtsschulen des Islam). Also belege mal den Hadith/Ahadith von dem Du Deine Weisheit hast - und ich sage Dir in welche Kategorie er einzuordnen ist.... Wie im Christentum auch, so gibt es im Islam Schreiberlinge die ihren eigenen Glauben nicht vesrstehen. Und es gibt Konvertiten (in beiden Religionen) die ernsthaft glauben, sie würden ihrer neu gefundenen Religion einen Gefallen tun, wenn sie über die "alte" Religion herziehen wie die Kesselflicker... Wir Baha'i haben da - leider - auch unsere Erfahrungen, so z.B. mit dem Machwerk von F.Ficcia (das - oh welch ein Zufall - vor 2o Jahren von einem evangelischen Verlag herausgegeben wurde...). Zitat: [b]Eine christliche Kirche gab es nicht erst 300 Jahre nach Jesu Himmelfahrt. Erst unter Konstantin von Byzanz wurde das Christentum Staatsreligion - und das war der nominelle Anfang der christlichen Kirche als Organisationsform. "Ecclesia", also "Gemeinde" gab es natürlich schon vorher, siehe Paulus' Briefe an die Gemeinden und Ältesten. Ich sprach von der "Machtstruktur Kirche", nicht von den Gemeinden. Die Geschichte des "Mahdismus" scheint Dir wenig vertraut zu sein. Im Qur'an ist weder von einem "Mahdi" (Sunniten) noch von einem "Qua'im" (Shiiten) die Rede - Muhammad sprach nur von "Gesandten". Die Rechtsschulen des Islam glaubten daraus - und aus anderen Suren, aber auch aus den schon erwähnten Hadithen - die Definition eines Mahdi/Qua'im ableiten zu können. Ganz so falsch war der Gedanke auch nicht; tatsächlich ist der islamischen Theologie nach ein Gesandter dazu ausersehen, "die Gläubigen auf den Pfad" zurück zu führen. Der Qua'im wird im schiitischen Islam als "Tor" (Bab) bezeichnet; ein "Tor" das zur "Herrlichkeit" führt. Allerdings kennt der schiitische Islam mehrere "Tore", genauer: den 3. 9. und 12. Imam. Ab 1810 bis etwa 1935 gab es meherer "Tore" im Islam - und einige davon waren durchaus kriegerisch... Andere - wie Gulam Ahmad - versuchten den Islam zu reformieren, was die herrschende Klasse im Islam naturgemäss nicht sonderlich erfreute... (die Katholische Kirche war über die Reformation Luthers auch "not amused"...). Der einzige Mahdi/Qua'im, der auch den Namen "Bab" annahm, predigte 1844 in Shiraz/Persien und stellte absolut keine Herrschaftforderung - trotzdem wurden 30.000 seiner Anhänmger teilweise grausam und barbarisch ermordet, er selbst wurde standrechtlich erschossen. Zitat: Nenne mir eine islamische Republik bevor das nationalistische und republikanische Gedankengut in der Moderne in den Orient importiert wurde. Muhammad's Botschaft zielte darauf ab, Ethik, Moral und Sittenlehre zum Positiven hin zu verändern - nicht aber darauf neue Staatssysteme zu entwerfen. Er lehrte damit das Gleiche wie Jesus, der bekanntlich sagte: "Gebt Gott was Gottes ist und dem Kaiser was des Kaisers ist". An Deiner Aussage bezüglich "islamische Republik(en)" kann ich schon ersehen, dass Du Dich mit dem Qur'an absolut nicht - oder wenigstens absolut nicht ausreichend - beschäftigt hast - es wäre Dir sonst aufgefallen. RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - petronius - 14-09-2010 (14-09-2010, 16:26)Angelika schrieb: Ich schrieb, dass die Jesuworte in den Evangelien vor der Auferstehung und die nach der Auferstehung zur gleichen Zeit von den Evangelisten niedergeschrieben wurden und nicht die Jesusworte nach der Auferstehung irgendwie Jahrzehnte oder Jahrhunderte später nach denen vor der Auferstehung. nein, das hast du nicht geschrieben geschrieben hast du: Ihr wisst schon das auch die Jesusworte die er vor der Auferstehung sprach zur gleichen Zeit von den Evangelisten niedergeschrieben wurden? nach üblichem sprachverständnis bedeutet das gleichzeitigkeit des aussprechens und niederschreibens (14-09-2010, 16:04)Angelika schrieb: Das ist kein Mythos, das ist wirklich passiert und wurde von diversen Menschen bezeugt. daß die auferstehung christi "von diversen Menschen bezeugt" wurde, ist teil des mythos (14-09-2010, 16:49)Angelika schrieb: Lies die ganze Perikope mit dem Schwert. Es ist klar ersichtlich, dass die schärfe des Schwertes zum Trennen gemeint ist, nicht seine Eigenschaft als Waffe ja, klar... deshalb ja auch extra der gegensatz zum frieden, nicht wahr? :icon_rolleyes: Zitat:Mit Schwertern von dieser Welt können Christen nichts anfangen hat man ja bei den kreuzzügen gesehen. oder in lateinamerika. oder in nordirland (14-09-2010, 16:51)Angelika schrieb: Nur geht es darum hier gar nicht. Damit kommst du an um mal wieder zu verwirren. Ich bestritt nirgendwo das Christen in der Geschichte viele Fehler gemacht haben. darum ging es also gar nicht? sorry, wenn ich dein gedächtnis auffrischen muß: du hast gefragt: Was hatte der Völkermord an den "Indianern" mit christlicher Mission zu tun? und ich habe geantwortet RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - petronius - 14-09-2010 (14-09-2010, 15:30)agnostik schrieb: ich wüsste so spontan nicht, was der Jainismus, der Buddhismus, der Daoismus, der Konfuzianismus, die verschiedenen Hindu Religionen, die Religion der Griechen in diesem Sinne Böses gebracht hätten nie von den hindu-pogromen an den indischen muslimen gehört? von der lamaistischen feudalherrschaft in tibet? mir scheint, du hast ein recht verklärtes bild von allem, was aus dem osten kommt RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - t.logemann - 14-09-2010 ...oder muslimische Progrome an Hindu's.... RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - petronius - 14-09-2010 (14-09-2010, 17:00)Angelika schrieb:(14-09-2010, 16:53)Schmettermotte schrieb: Also tut mir leid, aber wenn sich hier nicht der ein oder andere findet, der ernsthaft Ansichten bringt, die die positiven Seiten des Islam bestärken, dann wüßte ich nicht wozu dieses Thema gut sein soll. ***entfernt d.n. ich habe hier schon einiges vorgebracht, was der islam gutes gebracht hat, und brauche mich dafür nicht von dir anpöbeln zu lassen (14-09-2010, 17:00)Angelika schrieb: Aber für mich ist diese Methode schon ein beleg dafür das den Menschen nichts einfällt was der Islam gutes gebracht hat, deswegen versuchen sie mir jetzt einzureden wie schlecht das Christentum ist das ist schlicht nicht wahr positives seitens des islam wurde vorgebracht - nur weigerst du dich, das auch nur zur kenntnis zu nehmen. und was du dem islam ankreidest, ist genauso dem christentum anzukreiden - worauf wiederum wir der guten ordnung halber hinweisen RE: Was hat der Islam Gutes gebracht? - alwin - 14-09-2010 @Anfelika in meinem Beitrag #46 hab eich Dich auf eine falsche Aussage Deinerseits hingewiesen. Leider bist Du nicht darauf eingegangen. Daher nochmals meine Frage: Warum weist Du hier falsche Sachen auf (auch Petronius wies darauf), um Deinen nicht zu haltenden "Argumenten" Nachdruck zu verleihen? Der (in dem Falle Deiner) Mißbrauch bibl. Schriften beleidigt allenfalls das Bewußtsein vieler Christen, die ihren Glauben aus ihrer Überzeugung der überlieferten Aussagen Jesu v.N. beziehen. Deren Auffassung verletzt Du mit Deinen fanatischen Aussagen, - warum? Gruß |