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Religiosität in der Psychologie - humanist - 06-09-2009 Wie wird Religiosität in der Psychologie bewertet? Als Krankheit, als Störung, als Flucht, als Bereicherung, als Fähigkeit oder Sonstiges? Evtl. gibt es ja Adressaten (Psychologen) hier im Religionsforum, die meine Frage beantworten können. Aus neurowissenschaftlicher/kognitionswissenschaftlicher/evolutionsbiologischer Sicht, ist die Frage für mich bereits geklärt. RE: Religiosität in der Psychologie - XAIS - 07-09-2009 Hallo, nach meiner Meinung nach, ist die Religiosität von der Psychologie so wenig wahrgenommen, von vielen Psychologen wird die Religion immer noch gemieden. Viele Psychologen haben zu wenig Beziehungen zu einer Religion oder zu einem persönlichen Glauben .Vielleicht liegt es daran, dass sie durch ihren Beruf versuchen müssen, Erklärungen für unverständliche und ungewöhnliche Verhaltensweisen zu finden. RE: Religiosität in der Psychologie - Schmettermotte - 07-09-2009 Darf ich noch einen Punkt einbringen? Wicca deckt sich ja schon ein wenig mit Esoterik und steht somit immer auf dem Scheideweg zwischen den "Irren", die glauben mit Geistern zu reden, mit Toten kommunizieren zu können und überhaupt und den Status einer Religion anzunehmen und ganz frei von psychischen Störung Gott und Göttin anbeten zu dürfen. Ist jemand, der Geister sieht psychisch krank? Und wenn ja, was ist dann jemand, der vorgibt, mit Gott reden zu können (und ihn antworten zu hören)? Wenn ich behaupte, mir seie der Geist meiner verstorbenen Oma begegnet und hätte nett mit mir geplaudert bin ich therapiebedürftig, wenn ein anderer von Gott persönlich Befehle entgegen nimmt ist er einige Zeit später ein Heiliger. RE: Religiosität in der Psychologie - Tao-Ho - 07-09-2009 Hallo, es gibt die sog. Religionspsychologie. Dort wird sich damit beschäftigt, wie sich Religion auf einen Menschen bwz. auf eine Gruppe von Menschen auswirkt. (Gesetzgebung usw.) Warum sollte man Religion und Psychologie trennen? Schmettermotte schrieb:Wenn ich behaupte, mir seie der Geist meiner verstorbenen Oma begegnet und hätte nett mit mir geplaudert bin ich therapiebedürftig, wenn ein anderer von Gott persönlich Befehle entgegen nimmt ist er einige Zeit später ein Heiliger. Ist auch etwas womit sich diese Leute beschäftigen. Muss mal, wenn ich endlich etwas Zeit habe, nachschauen, ob ich nicht was finde, wenn das nicht noch jemand anderes macht. Das Internet ist voll von Siten, welche sich mit dieser Form von Psychologie beschäftigen. () Tao-Ho RE: Religiosität in der Psychologie - jam - 07-09-2009 Das eigenartige ist einmal das man ja immer von der heutigen Zeit ausgeht und alles mit den moderen Augen betrachtet , eigentlich ist es aber umgedreht wir haben jetzt bald bei uns das Jahr 5770 ,Ende des Monats ,bei uns ist jetzt Neues Jahr , weil wir nach unserem Jüd. Kalender Leben. So kann man ungefähr sagen die Menschheit hat gute 100 Jahre sowas wie Psychologie nötig davon gute über 5600 Jahre brauchte sie sowas gar nicht obwohl die Zeiten viel härter als heute waren, das hat man auch in unserer Kindheit gesehen den siebzigern ,da war alles gesund und munter und kein Kind brauchte so eine Therapie , bei schwierigkeiten mußte man durchstehen,ist widerstandskräftiger geworden und bekam ein dickes Fell und am jammern war keiner, Religion spiele da auch noch eine westenl. Rolle die auch niemanden geschadet hat. Das Atheistentum ist prakt. eine Neuerfindung die guten 5700 Jahre gab es sowas kaum,da wäre sowas eher als verdächtig angesehen worden das so jemand nicht ganz gesund wäre der Gott ablehnt und leugnet,für die meisten war es selbstverständlich ,auch im Altertum kam man wohl auch erst gar nicht drauf das es Gott nicht geben könnte. Warum sollte man das was tausende Jahre immer schon normal war als krank ansehen, nur weil es heute Psychologie gibt? Die Gläubigen haben viel weniger Seelische Probleme ,bei Krankheiten ist es sogar von Ärzten nachgewiesen das Gebete und der Glaube viel schneller Heilung bringen, und eine göttliche Vision macht eher gesünder als krank Gläubige sind sehr viel mehr widerstandsfähig dadurch das egoismus da keine Rolle mehr spielt ,vergebung schützt das Herz,alles tausende Jahre alte Wissen was Psychologen erst jetzt neu für sich entdeckt haben aber unter Gläubigen altes Wissen ist. Außerdem unterscheidet sich eine Psychische Krankheit westenlich von Gläubigen Visionen und sowas , auch eine Stimme die ein Gläubiger hört ist was völlig anderes als Stimmen die Psychisch Kranken etwas befehlen und die Verfolgungswahn und sowas haben,die Leute merken sowas nicht, bei göttlichen Sachen wird man heil und das gesamte Leben der Person ändert sich, sie leuchten und Menschen bekommen neue Hoffnung und werden gesund davon die mit göttl. in Berührung kommen. Nun ich hab schon Ärzte und Psychologen getröstet ,es ist schwierig manchmal einen kannte ich mal damit er die Welt aushielt war der sich Tabletten ein,der konnte nicht mehr einschlafen und schlug sich Nachts von eine Seite auf die andere,Tagsüber seine Patienten die er nur durchstand und gierig drauf war die nächste Tablette, Es gibt auch Psychologen die mit ihrem Leben ganz und gar nicht klar kommen,obwohl sie doch den Beruf haben der ihnen doch eigentlich helfen müßte, auch ein Beruf finde ich wo sehr selten Heilung geschieht ,trotz Behandlungen,es gibt Psychologen oder Therap. wo Menschen Abhängig und hörig werden, aber es gibt auch die gesunden und guten, also religiösität kann man nciht mit was krankem gleichsetzten Menschen sind schon immer so,beim suchen nach Sinn usw. Die Philosopen haben auch alle ihre Griechischen und andere Götter gehabt, von dem Blick gesehen ist die unsere Zeit er etwas eigenartiges auch habe ich letztens gesehen glaube bei der Welt war es das heute der Aberglaube blüht wie noch nie , und immer mehr zunimmt , da hat man Angst vor der 13 ,oder vor einer schwarzen Katze ,oder man meint wenn ein glückstag war die Kleidung immer wenn man sie anzieht bringe Glück. Das heißt wenn Leute nicht mehr glauben kommt so ein Blödsinn raus.Und das durchaus bei Gebildeten Menschen. http://www.geowissenschaften.de/wissen-aktuell-2754-2005-04-27.html http://www.umfragen.info/online/umfrage/2005/allensbach-umfrage-aberglaube-nimmt-bei-deutschen-weiter-zu/ unter Gläubigen gibt es keinen Aberglauben,das heißt manche Auswirkungen entstehen überhaupt erst wegen nichtglauben, und der Glaube hat eine sehr große Schutzkunktion. Was einige belächeln und für krank halten ist in Wirklichkeit der Schutz der Gesellschaft vor krankmachendes es steht schon geschrieben wo keine Offenbarung wird das Volk wild. Hier ist noch eine Seite die Ausbilden in Christl Psychologie sowas gibt es auch http://www.ignis.de/ die ich noch zu dem Thema fand jam RE: Religiosität in der Psychologie - Tao-Ho - 07-09-2009 Tja, den Atheismus gibt es schon länger, als Du denkst. Einige der ältesten indischen Philosophien sind Atheistisch (z. B. der Jainismus) und schon in der Bibel sind Atheisten beschrieben. Schau mal bitte nach, was in Psalm 10 steht. Auch die Psychologie ist sehr alt. Hier liegen die Anfänge schon im 19ten Jahrhundert (und damit meine ich die jetzt anerkannte analytische Psychologie). Die Kinderpsychologie wurde bereits ca. 1880 in einem Buch schriftlich festgehalten, leider nur in Form eines Tagebuches. Die Anfänge der Entwicklungspsychologie reichen bis ins Jahr 1920 zurück. Damals hat man Menschen zum Pfarrer geschickt, wenn sie Tote gesehen haben. Der Pfarrer hat dann zumeist entschieden ob es sich hierbei um einen Verrückten gehandelt hat oder evtl. doch um einen Heiligen. Traf beides nicht zu wurde und wird exorziert. Den Psychater halte ich für die harmlosere Variante, denn es sterben bis Heute noch viel zu viele Menschen aufgrund eines durchgeführten Exorzismus. jam schrieb:Außerdem unterscheidet sich eine Psychische Krankheit westenlich von Gläubigen Visionen und sowas Tut sie das? Warum sind dann innerhalb eines epileptischen Anfalls, der im Bereich der Stirnlappen stattfindet, göttliche Visionen so oft beschrieben? Die Neurologie ist voll von Berichten, in denen ein Patient oft genug psychologisch Krank ist, wenn der Patient gerade an bestimmten Hirnregionen Verletzungen erhalten hat. Ausserdem beschäftigt sich die Religionspsychologie mit vielen Bereichen die mit der Psyche und der Religion beschäftigen. Die sog. Parapsychologie ist nur ein sehr kleiner Teilbereich. Grösser ist da schon der von mir beschriebene Bereich der Sozialpsychologie. Kannst Du dazu evtl. was schreiben, lieber jam? Wäre ja auch mal sehr interssant zu erlesen. Hier hab ich mal dazu einen interessanten Link: Link Ist aber auch nur ein kleiner Teil der Religionspsychologie. Hat noch jemand einen Link zum Thema? () Tao-Ho RE: Religiosität in der Psychologie - Schmettermotte - 07-09-2009 Ich weiß ja, dass es bestimmte Lieblingsthemen gibt, die ständig wiedergekäut werden, aber wir bleiben jetzt beim Thema, alles andere wird gelöscht, auch wenn es ellenlange Beiträge sind. RE: Religiosität in der Psychologie - Tao-Ho - 08-09-2009 Guten Morgen, liebe Schmettermotte, den Vorschlag finde ich supergut. wirklich sehr viel Grundlage für Diskussionen bietet. Sie umfasst die Einflüsse von Religiosität auf Persönlichkeitsstrukturen, Gesundheit, Lebenskrisen (Tod und Sterben), Angst, Vorurteile, Aberglaube und Neurosen. Hier mal ein Link zum Thema Gesundheit, den ich persönlich schon sehr interessant finde: Link Ist mal ein kleiner Anfang zum Thema. () Tao-Ho |