24-11-2025, 19:37
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Alienphysik
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24-11-2025, 23:20
(24-11-2025, 14:43)petronius schrieb:Zitat:So halte ich es beispielsweise für ein permanentes Wunder, dass unsere Zivilisation überhaupt funktioniert und besteht Natürlich könnte das alles noch viel besser funktionieren - aber das ist der Status Quo. Es könnte immer noch besser sein. Wer in Deutschland/Österreich/Schweiz lebt und sich über das Funktionieren der Zivilisation beschwert, der soll einen Ort nennen, an dem es besser ist. Das Fokussieren auf das Negative ist neben dem Materialismus/Kapitalismus die größte Verirrung der Menschheit. (24-11-2025, 14:43)petronius schrieb:Zitat:dass die Produktionszyklen und Lieferketten wie ein Uhrwerk funktionieren Während Corona war zu keinem Zeitpunkt die kritische Infrastruktur gefährdet, so wie auch zu keinem anderen Zeitpunkt seit dem zweiten Weltkrieg. Wir hatten hier zu unseren Lebzeiten noch keine flächendeckende echte Krise. Wenn du wissen willst, was eine echte Krise ist, frag die Ukrainer oder die Bewohner eines beliebigen afrikanischen Bürgerkriegsgebietes. (24-11-2025, 14:43)petronius schrieb: weil du von deiner eigenen intelligenz derart begeistert und überzeugt bist, läßt deine eitelkeit es einfach nicht zu, zu erkennen, daß so etwas wie ein termitenbau mit seinem klimasystem (welches du ach so intelligenter mensch nie zu konstruieren in der lage wärst) auch ohne jegliche intelligenz dahinter entstanden ist Es ging mir nicht um meine persönliche Intelligenz, sondern um die kollektive Intelligenz der Menschheit und darüber hinaus um die kosmische Intelligenz, die das Universum zusammen hält. Und du hast doch hier ein wunderbares Beispiel für die Wirkung eben jener kosmischen Intelligenz in der Natur aufgezeigt. Denn natürlich ist ein klimatisierter Termitenbau ein Beweis für die Intelligenz der Natur. (24-11-2025, 19:34)bellevue schrieb:(23-11-2025, 18:34)subdil schrieb: ...dass es überhaupt Nahrungsmittel gibt, die unsere Körper am Laufen halten usw... Ich meine es definitiv ernst. Weißt du denn, wie du deine Nahrung verdaust? Und ich meine damit nicht, ob du das theoretische Wissen darüber hast, wie Verdauung funktioniert, das spielt keine Rolle. Ich meine damit ganz direkt: Weißt du, wie du Nahrung verdaust, wie du das Gleichgewicht beim Laufen hältst usw... das alles machen ja nicht wir, sondern das wird eben von der universellen Intelligenz gesteuert, die den gesamten Kosmos durchzieht. Eine einzelne menschliche Zelle ist komplexer als eine Großstadt. Der menschliche Körper besteht aus Billionen von diesen Zellen. Alleine dieser Sachverhalt zeigt, was ich damit meine, dass das alles hier von einer Intelligenz gesteuert wird, die uns haushoch überlegen ist. Und im Übrigen, um jetzt wieder mal den Bogen zum Threadthema zu spannen: Ich denke, dass sich die Menschheit erst dann wirklich ganz groß weiter entwickeln wird, wenn sie sich kollektiv diesem Umstand bewusst wird, dass wir in Harmonie mit der kosmischen Intelligenz leben sollten. Vielleicht haben hochentwickelte Alien-Zivilisationen uns genau das voraus: Dass sie schon frühzeitig erkannt haben, dass sie sich einer kosmischen Intelligenz unterordnen und mit ihr zusammen arbeiten müssen, um größere Fortschritte zu machen.
25-11-2025, 00:12
(24-11-2025, 23:20)subdil schrieb: Weißt du, wie du Nahrung verdaust, wie du das Gleichgewicht beim Laufen hältst usw... das alles machen ja nicht wir, sondern das wird eben von der universellen Intelligenz gesteuert, die den gesamten Kosmos durchzieht.Bei Durchfall nehm ich ein Imodium Generika. Die gibt es von der Apotheke. Die universelle Intelligenz wird da nicht liefern.
Kein Mensch mit Humor hat jemals eine Religion gegründet.
Robert Green Ingersoll
25-11-2025, 00:27
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25-11-2025, 00:28 von Ekkard.
Bearbeitungsgrund: überflüssiges Wort entfernt
)
@Subil: Es ist gewiss ein schönes Gefühl, in einer Welt zu leben, in der alles wunderbar einsichtsvoll (intelligent) aufeinander abgestimmt und gesteuert abläuft.
Was macht dich so sicher, dass hinter den Beispielen Einsichtsfähigkeit oder Reflexion steckt? Also: Warum?
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
25-11-2025, 14:52
(24-11-2025, 19:37)bellevue schrieb:(23-11-2025, 16:36)Reklov schrieb: Es gibt nur eine WAHRHEIT. Alle anderen Worte und Zahlen sind Verzweigungen und Ableitungen von ihr. das wär mal was neues, und kann auch hier nicht erwaetet werden reklov wird dir nur erzählen, daß uns das sowieso nicht zugänglich sei und auch nichts darüber ausgesagt werden könne, um dann trotzdem seitenweise darüber zu schwadronieren und irgendwas daraus zwingend hergeleitet haben zu wollen
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
25-11-2025, 15:10
(24-11-2025, 23:20)subdil schrieb:(24-11-2025, 14:43)petronius schrieb:Zitat:dass die Produktionszyklen und Lieferketten wie ein Uhrwerk funktionieren plumper ablenkungsversuch bzw. strohmann, und als solcher ärgerlich. deine rede war nicht von "gefährdung der kritischen Infrastruktur", sondern du hast ein "funktionieren der Produktionszyklen und Lieferketten wie ein Uhrwerk" behauptet - was eben nicht der realität entspricht Zitat:(24-11-2025, 14:43)petronius schrieb: weil du von deiner eigenen intelligenz derart begeistert und überzeugt bist, läßt deine eitelkeit es einfach nicht zu, zu erkennen, daß so etwas wie ein termitenbau mit seinem klimasystem (welches du ach so intelligenter mensch nie zu konstruieren in der lage wärst) auch ohne jegliche intelligenz dahinter entstanden ist das weiß ich schon - und ich habe erklärt, wie, aus welchen begrenzungen heraus, "deine persönliche Intelligenz" eine "kollektive Intelligenz der Menschheit und darüber hinaus kosmische Intelligenz, die das Universum zusammen hält" herleiten will und fantasiert Zitat:du hast doch hier ein wunderbares Beispiel für die Wirkung eben jener kosmischen Intelligenz in der Natur aufgezeigt. Denn natürlich ist ein klimatisierter Termitenbau ein Beweis für die Intelligenz der Natur eben nicht. aber das willst du halt nicht verstehen - da würde ja dein transzendenzgebäude in sich zusammenfallen Zitat:Ich meine es definitiv ernst. Weißt du denn, wie du deine Nahrung verdaust? Und ich meine damit nicht, ob du das theoretische Wissen darüber hast, wie Verdauung funktioniert, das spielt keine Rolle. Ich meine damit ganz direkt: Weißt du, wie du Nahrung verdaust, wie du das Gleichgewicht beim Laufen hältst usw... das alles machen ja nicht wir, sondern das wird eben von der universellen Intelligenz gesteuert, die den gesamten Kosmos durchzieht was für ein quatsch. aber wenn du dich als eine an den fäden einer extraterrestrischen superintelligenz baumelnden und hampelnden marionette sehen willst - deine sache. da schlägt halt wieder deine sklavenmentalität durch, dein wunsch und bedürfnis danach, von anderen als dir selbst bestimmt und gesteuert zu werden Zitat:Und im Übrigen, um jetzt wieder mal den Bogen zum Threadthema zu spannen: Ich denke, dass sich die Menschheit erst dann wirklich ganz groß weiter entwickeln wird, wenn sie sich kollektiv diesem Umstand bewusst wird, dass wir in Harmonie mit der kosmischen Intelligenz leben sollten wieso? wozu? wir haben doch eh nix zu sagen. alle fäden ziehen doch sowieso deine kosmischen puppenspieler, auf uns kommts nicht an das ist doch deine philosophie, oder nicht?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius) (24-11-2025, 23:20)subdil schrieb: Eine einzelne menschliche Zelle ist komplexer als eine Großstadt. Der menschliche Körper besteht aus Billionen von diesen Zellen. Alleine dieser Sachverhalt zeigt, was ich damit meine, dass das alles hier von einer Intelligenz gesteuert wird, die uns haushoch überlegen ist. Unsinn. Wieso versuchen Leute wie Reklov oder Du nicht mal die Biologie zu verstehen? Also nicht nur das wie, sondern auch, wie es zu so etwas gekommen ist? Vielleicht wuerdet Ihr dann endlich mal damit aufhoeren, hinter jedem Blitz einen Donnerkeil-schleudernden Gott zu sehen.
25-11-2025, 18:34
(24-11-2025, 23:20)subdil schrieb: Denn natürlich ist ein klimatisierter Termitenbau ein Beweis für die Intelligenz der Natur. Genau - und 3 bisher nachgewiesene Massenaussterben, in denen weit über 90% aller jemals auf der Erde gelebt habenden Arten ausgerottet wurden, können ebenfalls nur einer uns haushoch überlegenen kosmischen Intelligenz in den Sinn gekommen sein. Ein normaler, menschlicher Schöpfer etwa würde sicherlich kaum je auf einen solch unvorstellbar genialen Gedanken kommen!
25-11-2025, 20:08
Die Argumentation (Super-Intelligenz, Fremdsteuerung) hat einen Haken: Hier wird ein Ergebnis (der Stand der Entwicklung) zum Ziel erklärt.
Das ist genau dieselbe Denke, wie eine Klecksographie (zufällige, teilsymmetrische Farbverteilung auf einem Blatt Papier) interpretiert (gedeutet) wird. Die dargestellte Erklärung sagt physikalisch gar nichts aber alles über ihren Urheber.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
25-11-2025, 23:07
(25-11-2025, 00:27)Ekkard schrieb: Es ist gewiss ein schönes Gefühl, in einer Welt zu leben, in der alles wunderbar einsichtsvoll (intelligent) aufeinander abgestimmt und gesteuert abläuft. Es ist schwierig, dieses Gefühl und diese Intuition in Worte zu fassen. Ich beantworte deine Frage daher "andersrum": Wie würde wohl ein Universum aussehen, das nicht von einer kosmischen Intelligenz erschaffen und gesteuert wird? Es wäre wahrscheinlich ein totales Chaos aus umherirrenden Elementarteilchen, vielleicht würde es noch nicht mal eine lineare Zeit geben. Atome könnten sich nicht bilden, geschweige denn Moleküle oder gar Leben. Und ein solches Szenario ist gar nicht so unrealistisch. Urknalltheoretiker sprechen zum Beispiel davon, dass, wenn mit der Expansion des Universums in der Anfangsphase nur ein bisschen was anders gelaufen wäre, sich keine festen Atome hätten bilden können. Hätten sich dann nicht bei der weiteren Expansion ganz bestimmte Materiekonzentrationen in Form von Wirbeln entwickelt, hätten keine Galaxien entstehen können. Und so gibt es viele Beispiele, anhand deren wir davon ausgehen können, dass hier eine lenkende Macht am Wirken ist, selbst wenn die Urknalltheorie korrekt ist, was man ja nun auch schon an sich anzweifeln kann. (25-11-2025, 15:10)petronius schrieb: wieso? wozu? wir haben doch eh nix zu sagen. alle fäden ziehen doch sowieso deine kosmischen puppenspieler, auf uns kommts nicht an Der Autor Jed McKenna, das ist der mit dem Slogan Surrender is Victory, spricht im Zusammenhang mit unserem Verhältnis zur übergeordneten Intelligenz von einer co-creative relationship, also einer kreativen Mitwirkung unsererseits. Ich würde es meinerseits so formulieren: Gott hätte das alles auch alleine machen können, aber er wollte uns dabei haben, er wollte, dass wir mitwirken. Ein weiterer Liebesbeweis des Schöpfers seinen Geschöpfen gegenüber. (25-11-2025, 15:26)Ulan schrieb:(24-11-2025, 23:20)subdil schrieb: Eine einzelne menschliche Zelle ist komplexer als eine Großstadt. Der menschliche Körper besteht aus Billionen von diesen Zellen. Alleine dieser Sachverhalt zeigt, was ich damit meine, dass das alles hier von einer Intelligenz gesteuert wird, die uns haushoch überlegen ist. Das Wort "Unsinn" kann man unter jeden beliebigen Text setzen und man sagt damit genau gar nichts aus. Du müsstest schon begründen, was daran Unsinn ist. Aber du solltest dich dabei nicht auf meinen Vergleich einer menschlichen Zelle mit einer Großstadt fixieren. Das war nur als Sinnbild gemeint. Ich denke nicht, dass man Komplexitäten objektiv miteinander vergleichen kann. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass schon eine einzelne Zelle enorm komplex ist und wir bestehen jeweils aus Billionen davon. Das ist genau das andere Extrem zum weiter oben in meiner Antwort an Ekkard beschriebenen Chaos-Universum. Höchste Ordnung über sehr lange Zeiträume hinweg ist nötig, damit sich etwas so Komplexes etablieren kann. Dass Menschen dann aber über die körperliche Komplexität hinausgehend auch noch ein Geistesleben entwickelt haben, also Kunst, Kultur, Religion usw..., das beweist wiederum, was ich in meiner Antwort an Petronius geschrieben habe, nämlich, dass wir nicht nur gesteuerte Automaten sind, sondern dass wir uns auch in einer mitwirkenden kreativen Beziehung zu Gott, also der kosmischen Intelligenz befinden.
25-11-2025, 23:23
(25-11-2025, 23:07)subdil schrieb: Wie würde wohl ein Universum aussehen, das nicht von einer kosmischen Intelligenz erschaffen und gesteuert wird? so wie das, in dem wir leben - weil es genau das ist Zitat:Es wäre wahrscheinlich ein totales Chaos aus umherirrenden Elementarteilchen, vielleicht würde es noch nicht mal eine lineare Zeit geben. Atome könnten sich nicht bilden, geschweige denn Moleküle oder gar Leben nein - wieso? sogar deine non sequiturs werden immer dümmer, man mag es nicht für möglich halten Zitat:Der Autor Jed McKenna, das ist der mit dem Slogan Surrender is Victory, spricht im Zusammenhang mit unserem Verhältnis zur übergeordneten Intelligenz von einer co-creative relationship, also einer kreativen Mitwirkung unsererseits und wen interessiert, welche wortspenden ein hr. mckenna absondert? ich will von dir einmal eine nachvollziehbare herleitung und begründung sehen, nicht bloß eine aneinanderreihung so abenteuerlicher wie nichtfundierter behauptungen Zitat:Das Wort "Unsinn" kann man unter jeden beliebigen Text setzen und man sagt damit genau gar nichts aus deswegen setzen wir es ja auch do gern unter jeden beliebigen text von dir oder reklov, der genau nichts aussagt Zitat:Du müsstest schon begründen, was daran Unsinn ist diese begründung ist einfach: weil du deine behauptungen nie begründest Zitat:Dass Menschen dann aber über die körperliche Komplexität hinausgehend auch noch ein Geistesleben entwickelt haben, also Kunst, Kultur, Religion usw..., das beweist wiederum, was ich in meiner Antwort an Petronius geschrieben habe, nämlich, dass wir nicht nur gesteuerte Automaten sind strohmann. niemand hier behauptet, wir wären "nur gesteuerte Automaten". außer dir natürlich, der uns ja nur als von "einer kosmischen intelligenz gesteuerte" marionetten sieht Zitat:sondern dass wir uns auch in einer mitwirkenden kreativen Beziehung zu Gott, also der kosmischen Intelligenz befinden. wofür es nicht das geringste anzeichen gibt
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
26-11-2025, 10:21
(25-11-2025, 23:07)subdil schrieb:(25-11-2025, 15:26)Ulan schrieb:Das Wort "Unsinn" kann man unter jeden beliebigen Text setzen und man sagt damit genau gar nichts aus. Du müsstest schon begründen, was daran Unsinn ist.(24-11-2025, 23:20)subdil schrieb: Eine einzelne menschliche Zelle ist komplexer als eine Großstadt. Der menschliche Körper besteht aus Billionen von diesen Zellen. Alleine dieser Sachverhalt zeigt, was ich damit meine, dass das alles hier von einer Intelligenz gesteuert wird, die uns haushoch überlegen ist. Das habe ich hier schon zig mal begruendet, weshalb es langsam nur noch ermuedend ist, dass Leute wie Du oder Reklov einfach nicht verstehen wollen, wie Evolution funktioniert, und dass damit keine Teleologie, also keinerlei Planung oder Intelligenz, verbunden ist; oder wie Ekkard es in diesem Thread ausgedrueckt hat: Ihr verwechselt das Ergebnis mit einem Ziel. Ich habe das hier in dem Satz danach, den Du weggeschnitten hast, so ausgedrueckt: "Vielleicht wuerdet Ihr dann endlich mal damit aufhoeren, hinter jedem Blitz einen Donnerkeil-schleudernden Gott zu sehen." So ein Gebilde wie die Zelle hat sich ueber Jahrmilliarden entwickelt, in Babyschritten, nicht deshalb, weil das jemand so wollte, sondern weil die wechselnde Umgebung, inklusive anderer Lebewesen, einfach durch ihr Vorhandensein dafuer sorgte, dass alles, was nicht angepasst war oder funktionierte, scheiterte. Immer, wenn sich die Umgebung aenderte - oft genug auch durch die Lebewesen selbst verursacht - aenderte sich der Filter, und jemand anderes konnte sich am Schnellsten vermehren. Das ist uebrigens der Grund, warum das gar nicht geplant sein darf. (25-11-2025, 23:07)subdil schrieb: Das ist genau das andere Extrem zum weiter oben in meiner Antwort an Ekkard beschriebenen Chaos-Universum. Höchste Ordnung über sehr lange Zeiträume hinweg ist nötig, damit sich etwas so Komplexes etablieren kann. Ganz im Gegenteil. Nicht nur Menschen veraendern ihre Umgebung bis hin zur Zerstoerung; das koennen viele Lebewesen. Die Erde heute, so "passend" sie uns erscheint, ist das Ergebnis von von Lebewesen verursachten Katastrophen, die zu gewaltigen Zusammenbruechen fuehrten, in deren Folge sich jeweils das Gesicht der Erde komplett veraenderte. Was wir heute sehen, sind die Ueberlebenden all dieser Katastrophen. Es ist also immer das Wechselspiel von Ordnung und Chaos, von Werden und Vergehen, das die Entwicklung vorantreibt. Hoechste Ordnung ist der Tod. (25-11-2025, 23:07)subdil schrieb: Dass Menschen dann aber über die körperliche Komplexität hinausgehend auch noch ein Geistesleben entwickelt haben, also Kunst, Kultur, Religion usw..., das beweist wiederum, was ich in meiner Antwort an Petronius geschrieben habe, nämlich, dass wir nicht nur gesteuerte Automaten sind, sondern dass wir uns auch in einer mitwirkenden kreativen Beziehung zu Gott, also der kosmischen Intelligenz befinden. Dass Ihr Glaeubigen immer so leichtfertig mit dem Wort "Beweis" um Euch werft, obwohl Ihr diese Zusammenhaenge nicht mal richtig bedacht habt. Ich halte freien Willen fuer eine Illusion. "Kunst, Kultur, Religion usw..." sind soziale Rituale, die das Zusammenleben einer sozialen Spezies normieren, also Filter erzeugen, wie alle sozialen Spezies sie haben. Wenn Du genau hinschaust, folgt auch das den ueblichen Mechanismen von Evolution, nur halt schneller als die biolgische. Das ist fuer uns im Moment ein evolutionaerer Vorteil, birgt aber eben auch Risiken. Ob wir unsere Neugierde, die das alles antreibt, ueberleben werden, wird sich irgendwann herausstellen.
26-11-2025, 23:18
(25-11-2025, 23:07)subdil schrieb:Natürlich! Gefühle sind Instinktreste unserer Spezies, die ursprünglich das Überleben gesichert haben. Eine Lebenssituation in der Wildnis ist selbstverständlich nur zu ertragen, wenn unsere Gefühle keine Bedrohung signalisieren. Wir alle kennen das Gefühl in vertrauter Umgebung: Behütet sein!(25-11-2025, 00:27)Ekkard schrieb: Es ist gewiss ein schönes Gefühl, in einer Welt zu leben, in der alles wunderbar einsichtsvoll (intelligent) aufeinander abgestimmt und gesteuert abläuft. (25-11-2025, 23:07)subdil schrieb: Ich beantworte deine Frage daher "andersrum": Wie würde wohl ein Universum aussehen, das nicht von einer kosmischen Intelligenz erschaffen und gesteuert wird? Es wäre wahrscheinlich ein totales Chaos aus umherirrenden Elementarteilchen, vielleicht würde es noch nicht mal eine lineare Zeit geben. Atome könnten sich nicht bilden, geschweige denn Moleküle oder gar Leben.Wir wollen doch hier nicht ein Ergebnis (physikalisch: Zustand) mit einer Planung desselben vertauschen! Diese Welt hat uns, die Beobachter, hervorgebracht – übrigens mit einem unermüdlichen Prozess des Werdens und Scheiterns. Es passt „alles so schön“, weil diejenigen Lebewesen nicht mehr existieren, die nicht in diese Welt passten. Dieser Kosmos verhält sich wie unsere Regierungen: Sie bieten Rahmenbedingungen. Reüssieren müssen schon die Einwohner selbst. Oder denkst du, unsere Regierungen steuern unser Leben im Detail? (Ist eine rhetorische Frage. Das können Regierungen überhaupt nicht.) (25-11-2025, 23:07)subdil schrieb: Und ein solches Szenario ist gar nicht so unrealistisch. Urknalltheoretiker sprechen zum Beispiel davon, dass, wenn mit der Expansion des Universums in der Anfangsphase nur ein bisschen was anders gelaufen wäre, sich keine festen Atome hätten bilden können. Hätten …Dieser Konjunktiv ist müßig! Denn in einem chaotischen, lebensfeindlichen Kosmos existiert niemand der uns davon berichten könnte. Entstehen Lebewesen und sind diese zur Selbstreflexion und Einsicht in die eigene Welt in der Lage, finden sie zwangsläufig physikalische Parameter, die ihnen das Leben ermöglichen – also: immer! (25-11-2025, 23:07)subdil schrieb: Dass Menschen dann aber über die körperliche Komplexität hinausgehend auch noch ein Geistesleben entwickelt haben, also Kunst, Kultur, Religion usw..., das beweist wiederum, (…) dass wir nicht nur gesteuerte Automaten sind, sondern dass wir uns auch in einer mitwirkenden kreativen Beziehung zu Gott, also der kosmischen Intelligenz befinden.Wieso das denn? Sollte es verschiedene „kreative Intelligenzen“ geben, müssen die überhaupt nicht gegenseitig „mitwirken“! Einfaches Beispiel: Menschliches Problemlösen dauert in der Größenordnung von Minuten bis Tagen. Bei großen Ökosystemen z. B. Gewässer dauern Problemlösungen z. B. Abbau von überschüssiger Nahrung u. U. viele Jahre. Oder der Umbau zuvor kollidierter Galaxien braucht Hunderte von Millionen Jahre. Du kannst jetzt sagen, Ökosysteme oder Galaxien sind ja auch nicht intelligent. Macht nichts, es geht allein darum, dass Reaktionen, die zum intelligenten Verhalten beitragen, so verschieden sind, dass Intelligenzen nichts miteinander zu tun haben müssen. Kleiner Ausflug in die Datenübermittlung: Eine kosmische Intelligenz müsste ihrer Datenübertragung nach Reaktionszeiten aufweisen, wie sie Licht- oder Gravitationswellen zwischen den Welteninseln aufweisen. Eine Korrespondenz mit, geschweige denn Mitwirkung von uns wäre gaaahnz laahngsaahm … Also uns bleiben wirklich nur die Rahmenbedingungen, denn eine Rückmeldung wäre erst nach Tausenden von Jahren zu erwarten.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard |
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