26-08-2011, 19:17
(26-08-2011, 18:51)Unschlagbarer schrieb: Selbstverständlich können sich auch Millionen Menschen irren.Du argumentierst auf der Ebene eines Betroffenen. Aus einer gesellschaftlichen, übergreifenden Perspektive können beide Auffassungen integriert werden. Sie stellen lediglich Aussagen-Pole dar, wie beim Magneten Nord- und Südpol. Aber aus einer übergeordneten Sicht des Elektromagnetismus ist die Unterscheidung sinnleer. Es gibt nur Dipole.
Man nehme nur mal die Gottgläubigen und dagegen die Atheisten.
Eine von beiden Gruppen kann nur Recht haben:
Entweder es gibt sowas wie Gott oder Götter oder es gibt sowas nicht.
(26-08-2011, 18:51)Unschlagbarer schrieb: Dass sich Religionen sehr sehr oft irren, immer schon geirrt haben, ist bewiesen. Man nehme nur die festgelegten Dogmen der katholischen Kirche, die irgendwann als falsch bewieseDu siehst Dogmen zu sehr aus der Sachperspektive. Aus der mythischen Deutungsperspektive und deren Einfluss auf die Stellung des Menschen in seiner menschlichen und natürlichen Umwelt kann dies völlig anders aussehen.
Nicht, dass ich persönlich ein Freund katholischer Glaubenslehrsätze wäre. Nur man kann nicht alles und jedes aus der Froschperspektive erkennen. Schließlich leben im Dunstkreis des katholischen Lehramtes genauso Menschen der Spezies homo sapiens, wie anderswo.
Und: Konventionen können nicht "falsch" sein (Kategorienfehler), sondern bestenfalls unangemessen, unverständlich, lästig, ...
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

