11-11-2011, 23:34
Nach den kurz überflogenen Rezensionen des Buches von Joachim Bauer "Das koopertative Gen" beschreibt es möglicherweise die Erkenntnisse, die ich in Beitrag #65 Absatz 5 grob umrissen hatte. Ich hatte dies allerdings aus der Zeitschrift SPEKTRUM.
Die Aufgeregtheiten ergeben sich aus dem Missverstehen (naturwissenschaftlicher) Theorien. Diese unterliegen einer ständigen, allerdings wissenschaftlichen Kritik und auch Veränderungen, insbesondere Verfeinerungen.
Es kann keine, dem biblischen Mythos unterliegende, alternative Theorie der Entstehung der Arten geben, weil sich die Prämissen und Grundsätze einer wissenschaftlichen Theorie und die Übereinstimmung mit einem traditionellen Mythos, einem Glaubensinhalt, einander ausschließen.
Das heißt, hier werden einfach dieselben Begriffe für etwas vollkomen Verschiedenes verwendet:
Die Aufgeregtheiten ergeben sich aus dem Missverstehen (naturwissenschaftlicher) Theorien. Diese unterliegen einer ständigen, allerdings wissenschaftlichen Kritik und auch Veränderungen, insbesondere Verfeinerungen.
Es kann keine, dem biblischen Mythos unterliegende, alternative Theorie der Entstehung der Arten geben, weil sich die Prämissen und Grundsätze einer wissenschaftlichen Theorie und die Übereinstimmung mit einem traditionellen Mythos, einem Glaubensinhalt, einander ausschließen.
Das heißt, hier werden einfach dieselben Begriffe für etwas vollkomen Verschiedenes verwendet:
- Eine wissenschaftliche Theorie unterliegt definitionsgemäß keiner voraus gesetzten Deutung und wird nicht an Vorstellungen angepasst. Ihr einziger Zweck ist die Zusammenfassung und Wiedergabe von Fakten.
- Eine vom Glauben beeinflusste These (Kreationismus, Intelligent Design und Ähnliches), nicht "Theorie"(!) ist reine Glaubenssache, also persönlich geprägte Weltdeutung.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

