04-01-2012, 10:37
Ob es ein elementares Bedürfnis eines modernen Menschen ist, in die Stille zu kommen, kann ich nicht beurteilen. Dafür müsste geklärt werden, was denn einen modernen Menschen ausmachen könnte? Viel zu allgemein. Lassen wir das mal beiseite.
Im Buch von Rudolf Seitz "Schöpferische Pausen" bin ich auf den Autor Yoshida Kenkô gestoßen. Dieser Autor (das Schriftwerk Tsure zu regusa dürfte um 1330 entstanden sein) beschreibt in seinen "Betrachtungen aus der Stille" Momente der Stille. Ich kann nur von ganz wenigen Textzeilen berichten, da Rudolf Seitz ebenfalls nur Fragmente in den Text seines Buches einwebt.
Hier ein Beispiel:
"Wenn ich allein und in Muße bin, sitze ich den ganzen Tag vor meinem Tuschkasten und schreibe alles, was mir durch den Kopf geht, ohne Zusammenhang und ohne eine bestimmte Absicht auf. Dabei ist mir immer recht wunderlich zumute."
Mir ist beim Lesen jetzt noch Dag Hammarskjöld (schwedischer UNO-Generalsekretär 1958-61) in den Sinn gekommen. Beim Lesen seiner Texte verspüre ich eine Stille, die jedoch eine ganz eigene Qualität verströmt.
Im Buch von Rudolf Seitz "Schöpferische Pausen" bin ich auf den Autor Yoshida Kenkô gestoßen. Dieser Autor (das Schriftwerk Tsure zu regusa dürfte um 1330 entstanden sein) beschreibt in seinen "Betrachtungen aus der Stille" Momente der Stille. Ich kann nur von ganz wenigen Textzeilen berichten, da Rudolf Seitz ebenfalls nur Fragmente in den Text seines Buches einwebt.
Hier ein Beispiel:
"Wenn ich allein und in Muße bin, sitze ich den ganzen Tag vor meinem Tuschkasten und schreibe alles, was mir durch den Kopf geht, ohne Zusammenhang und ohne eine bestimmte Absicht auf. Dabei ist mir immer recht wunderlich zumute."
Mir ist beim Lesen jetzt noch Dag Hammarskjöld (schwedischer UNO-Generalsekretär 1958-61) in den Sinn gekommen. Beim Lesen seiner Texte verspüre ich eine Stille, die jedoch eine ganz eigene Qualität verströmt.
