01-02-2012, 09:22
(31-01-2012, 22:53)helmut schrieb: Inwiefern habe ich was "zurückgezogen"? Du brauchst keine Vorleistung, um zu Gott zu kommen, davon habe ich nichts zurückgenommen.
du sprachst nicht von einer "Vorleistung, um zu Gott zu kommen", sondern hast "gnade" ohne gegenleistung versprochen
(31-01-2012, 22:53)helmut schrieb:(31-01-2012, 20:45)petronius schrieb: niemand. es liegt an ihmEs liegt an Gott, wenn du sagst: ich will diese Gnade nicht?
tu ich doch nicht
soll er doch mit seiner gnade beglücken, wen immer er will - seine sache und mir egal
(31-01-2012, 22:53)helmut schrieb:(31-01-2012, 20:45)petronius schrieb:Wenn er nur als Gott verkauft wird und nicht Gott ist, ist das natürlich falsch.(29-01-2012, 15:11)helmut schrieb: Und was ist daran falsch, sich Gott zu unterwerfen und ihn anzubeten?daß man ja auch selber denken und verantwortung übernehmen kann und nicht einfach hündische unterwerfung wem auch immer entgegenbringt, der einem als "gott" verkauft wird
und niemand kann sagen, in welcher der vielen verschiedenen verpackungen, in denen "gott" verkauft wird, der richtige steckt. oder überhaupt einer
du kannst dich also immer nur etwas unterwerfen, das dir verkauft wird. du glaubst halt entweder den werbesprüchen oder du läßt es, wie ich, lieber gleich bleiben
(31-01-2012, 22:53)helmut schrieb:(31-01-2012, 20:45)petronius schrieb: was ist denn z.b. falsch daran, sich satan "zu unterwerfen und ihn anzubeten?"Weil Satan dein Feind ist und dich zugrunde richten will
das sehen die satansjünger anders
wie du es auch drehst und wendest: all deine "argumente" sind nichts anders als deine privatmeinung, ohne irgendwelche verbindlichkeit für andere
du glaubst halt, was du willst. steht dir natürlich auch zu. aber mehr als diese persönliche geschmacksäußerung hat das eben auch nicht zu bedeuten
und noch mal zu deinem jesusrapper: ich hab ja nichts dagegen, daß ers der religiösen rechten mal so richtig sagt. nur seh ich das halt als wohlfeil und möchte es erst dann endgültig bewerten, wenn ich she, was stattdessen draus geworden ist. das geschrei über die pharisäer ist so alt wie das christentum selber - aber dabei herumgekommen ist doch immer wieder nur leicht verändertes pharisäertum
noch jeder revolutionär hat sich ereifert über den mißbrauch der ideologie durch die herrschenden. aber die meisten revolutionen enden dann doch wieder nur im mißbrauch durch nun halt andere herrschende, die vormaligen revolutionäre. daran ändern kann kein glaube an heilsbringende licht- und führergestalten, sondern nur die demokratische willensbildung und machtkontrolle
das aber sieht keine religion vor. das christentum am allerwenigsten, wenn es unterwerfung und anbetung fordert
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

